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Der Wachstumsturbo ist noch nicht gezündet

Auch wenn die Konjunktur im Sommer 2013 wieder auf etwas festerem Grund steht, ist mit größeren Konjunktur-Sprüngen derzeit nicht zu rechnen. Dies zeigt das neueste Konjunkturbulletin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Konjunktur Sommer 2013

Der Wachstumsturbo ist noch nicht gezündet
Berllin, 10.09.2013 (dihk) - Auch wenn die Konjunktur im Sommer 2013 wieder auf etwas festerem Grund steht, ist mit größeren Konjunktur-Sprüngen derzeit nicht zu rechnen. Dies zeigt das neueste Konjunkturbulletin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: "Nach dem wachstumsstarken Frühling bringt der Herbst wieder Normalmaß bei der wirtschaftlichen Dynamik. Im Gesamtjahr rechnen wir mit 0,3 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt.

Die Frühindikatoren verbessern sich nur schrittweise. Für das lang erwartete Platzen des Investitionsknotens reicht es noch nicht, zumal die Unsicherheit bei den Unternehmen nicht nachlässt. Die Euro-Staatsschuldenkrise ist noch nicht überwunden. Und nach der Bundestagswahl stehen weiterhin Steuererhöhungen im Raum, die Kauflaune und Investitionsbereitschaft und damit Wettbewerbsfähigkeit bedrohen. Einer allzu kräftigen konjunkturellen Aufhellung sind somit vorerst Grenzen gesetzt."

Die Beschäftigung wächst voraussichtlich stärker als die Wirtschaft insgesamt. Für das Gesamtjahr rechnet der DIHK damit, dass die Zahl der Erwerbstätigen um 250.000 steigt. Gegen Ende des Jahres dürften dann mehr als 42 Millionen Menschen erwerbstätig sein – eine neue Rekordmarke. Viele Unternehmen sehen sich weiterhin mit personellen Engpässen konfrontiert und wollen sich daher Fachkräfte sichern.

Gestützt wird die Konjunktur vor allem durch die Inlandsnachfrage. Spürbare Impulse vom Ausland erhält die deutsche Exportwirtschaft erst im Jahresverlauf 2013. Für 2014 erwartet der DIHK ein Wachstum von mindestens einem Prozent.

Download [PDF, 18 Seiten - 600 KB]
Konjunkturbulletin 13 / 2013

 

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