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Studentenumfrage: Rumänische Hochschulabsolventen motivierter als deutsche

Ergebnis der von der Continental AG in Auftrag gegebenen Studie: Rumänische Hochschulabsolventen sind motivierter und optimistischer als ihre deutschen Kommilitonen, verfügen aber über weniger Praxiserfahrung.

Regale voller Bücher in einer Bücherei oder Bibliothek.

Studentenumfrage: Rumänische Hochschulabsolventen motivierter als deutsche
Hannover, 27.10.2005 (cag) - Rumänische Hochschulabsolventen sind selbstmotiviert und sehen optimistisch in die Zukunft. Sie sind trotz Heimatliebe grundsätzlich mobil, dabei zieht es sie beruflich eher in westliche Länder und insbesondere in die USA. Dagegen werden attraktive Arbeitsplätze in östlichen Nachbarländern wie Russland oder der Ukraine ebenso heftig abgelehnt wie solche in China oder Brasilien. Die Studierenden halten ihre Ausbildung auch im internationalen Vergleich überwiegend für gut, vermissen aber massiv praktische Erfahrung.

Dies sind einige wichtige Ergebnisse der repräsentativen »Continental-Studentenumfrage«, die der internationale Automobilzulieferer am Montag in Bukarest vorstellte. Das Unternehmen mit Produktionsstandorten in Timisoara, Sibiu und Satu Mare ist einer der größten ausländischen Investoren in Rumänien. Nach zwei ähnlichen Umfragen in Deutschland hat das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Juli insgesamt 998 Hochschulabsolventen in Rumänien befragt, 555 Studentinnen und 443 Studenten. Dabei zeigte sich, dass lediglich 1,7 Prozent auch im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert haben. Auch im Inland hatten 43 Prozent keine Praktikumserfahrung sammeln können.

Beim Thema Mobilität für einen späteren Arbeitsplatz haben die rumänischen Studenten klare Präferenzen: 61 Prozent der befragten Absolventen würden in den USA arbeiten, nur 17,8 Prozent lehnen dies ab. Für Deutschland würden sich 50,6 Prozent entscheiden, 29,6 Prozent dagegen. Mit 73,5 Prozent sehen rund drei Viertel der Befragten ihre Karrierechancen »sehr zuversichtlich« oder »eher zuversichtlich«. Dagegen sind lediglich 4,4 Prozent »wenig« oder »überhaupt nicht zuversichtlich«. Bei den deutschen Absolventen sind mit 63,1 Prozent deutlich weniger so optimistisch eingestellt. Auch nach ihrer Meinung über die Qualität der Ausbildung wurden die Studierenden befragt. Demnach halten 43,7 Prozent die Ausbildungsgüte im Vergleich zum benachbarten Ausland für besser, aber nicht auf internationalem Niveau. An Schwächen werden vor allem

genannt.

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