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PreMaster Bosch Gehalt

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WiWi Gast

PreMaster Bosch Gehalt

Hi, weiß jemand, wie viel beim premaster von Bosch gezahlt wird? Die 1.900 Euro auf der website sind anscheinend veraltet, aber konkrete neue Zahlen habe ich keine gefunden.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

wurde auf 2.250 Brutto erhöht. Sind ungefähr 1.500 netto.

Grüße!

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Danke!

Ist es schwer, in das Programm ohne connections reinzukommen?

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Gerne. Ich war zuvor bereits bei Bosch tätig... Geht aber auch ohne Vitamin B. Allerdings sind die Voraussetzungen sehr hoch.

Wo möchtest du beginnen?

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Personal Gehalt

Im Bereich Personal - ich weiß, dass dieser Bereich insbesondere sehr überlaufen ist...

Ich erfülle alle Anforderungen der Stellenausschreibung vollständig. Ich hoffe jetzt einfach, dass sich keiner mit richtigen connections bewirbt und ich eine faire Chance habe.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Mal im Ernst, würde dir "Hinz und Kunz GmbH", 100 Mitarbeitern aus dem tiefen Schwabenland anbieten 1 Jahr für Lau zu arbeiten mit der Begründung, dass du Praxiserfahrung und etwas Taschengeld für deinen Master sammeln kannst, würdest du das vermutlich als schlechten Scherz direkt in den Papierkorb/Spam Ordner wandern lassen. Schon allein die Tatsache, dass am Ende nicht mal eine konkrete Stelle winkt, sondern nur der Zugriff auf den internen Anzeigenpool ist ein Witz. Weil aber Bosch drauf steht, fangen alle Absolventen an verrückt zu spielen.

Als Absolvent Uni/FH Kraut und Rüben, ohne Ausland oder X Praktika, mit 0 Berufserfahrung und ohne Vitamin B schien es auch für mich quasi unmöglich bei solch einem Unternehmen wie Bosch anzuheuern, ohne im Minirock und High-Heels vor der Firmenzentrale auf und ab zu laufen. Mittlerweile nach knapp 3 Jahren im Berufsleben sehe ich die Situation wieder ganz anders.

Zudem, um im Premaster aufgenommen zu werden muss man relativ hohe Anforderungen erfüllen. Ich behaupte jetzt einfach mal wer da rein kommt, findet auch einen guten Absolventenjob/Direkteinstieg bei einem anerkannten Konzern/UB. Also:

Such dir eine richtige Stelle mit marktüblicher Vergütung. Dort bist du kein Quasi-Prakti sondern sammelst anerkannte Berufserfahrung, welche auch Gewicht hat, sollte man sich raus bewerben. Dort kannst du wirklich Geld ansparen und am Ende deinen Master wie und wo absolvieren, ohne irgendwo Rechenschaft leisten zu müssen.
I.d.R. hat zudem jedes große Unternehmen interne Masterprogramme oder bietet einem individuelle Rahmenbedingungen, die einem das Studium zeitlich UND finanziell ermöglichen.

Sobald du etwas spezifische und gefragte Berufserfahrung gesammelt hast, ist es sowieso kein Hexenwerk mehr bei beliebten Arbeitgebern anzuheuern. ich bin mittlerweile seit knapp 3 Jahren im Berufsleben und kann sagen, dass ich bisher nicht nur mit einem sehr bekannten/beliebten Unternehmen bezüglich Jobangebot in Kontakt stand.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

was soll so ein programm bringen??
du wirst da doch auch nur etwas "höhere" praktikantenarbeit machen, lernst wenig und das ganze zählt nicht mal als richtige berufserfahrung..
ah und gehalt kriegst du auch deutlich weniger als beim direkt einstieg

nur wegen dem bisschen netzwerken ein jahr verschwenden?

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Hat schon jemand positives von diesem Programm gehört bzw. es absolviert? Nachdem es hier viele Leute abschreiben...

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Hi, ich möchte mich hier zu Bosch PreMaster äußern und einige damit verbundene Irrtümer ausräumen.

  1. das Praktikum im PreMaster kann bis zu 12 Monate dauern, muss aber nicht zwangsläufig sein. Die 6 oder 3 Monate können auch akzeptiert werden. Vor kurzem habe ich Bosch PreMasteranden getroffen, der überhaupt keinen Praktikum-Teil macht. Ich war erstaunt, aber anscheinend macht Bosch das ebenso möglich.

  2. Die Einstellungsgarantie nachdem Abschluß wäre selbstverständlich eine schöne Sache, aber seien wir realistisch. Eine konkrete Stellenzusage 2 Jahre im Voraus zu erhalten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die konkrete Stellenvorausplanung reicht bei Unternehmen maximal bis zu 6 Monaten. Die wirtschaftliche i.d.R nur 1 Jahr. Aus dieser Situation heraus jetzt die Einstellungsgarantie abzuleiten wäre unseriös. Selbstverständlich können die Großkonzerne wie Bosch auch dieses unternehmerisches Risiko auf sich nehmen. Aber müssen sie das auch? Klar, brauchen sie nicht - solange Bewerber in außreichender Anzahl vorhanden sind.

  3. Joggarantie
    Was die meisten Außenstende nicht wissen ist, dass die Bosch PreMasteranden innerhalb des Unternehmens die gleiche Stellung haben und Rechte besitzen wie die festangestelle Bosch-Mitarbeiter. Gerade bei der Jobsuche innerhalb des Konzerns bringt das viele wichtige Vorteile.
    Die PreMasteranden haben den vollen Zugriff auf die innternen und externen Stellenanzeigen, und können auch wie jeder Festangestellter sich darauf hin bewereben. Sie genießen damit auch den Vorteil, dass sie den exterenen Bewerber vorgezogen werden.
    Der inntere Stellenmarkt ist nur für die Konzernmitarbeiter zugänglich. Und im Gegensatz zum externen Stellenmarkt bleibt dieser auch wärend der Wirtschaftflaute rege. Die gegebenfalls ausgerufene Einstellungsstopps betreffen ja nicht die Festangestellte. Das ist aus meiner Sicht ein klarer und zu gleich ein sehr wichtiger Vorteil für jeden Jobeinsteiger.
    Dazu kammt noch die Tatsache, dass die Mastaranden nicht sich alleine überlassen werden und erhalten aktive Unterstützung von HRler. Und glauben sie mir - das ist sehr viel wert.

Grüße
Boschler

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

richtig, Festangestellte kann man nicht so einfach entlassen, deswegen bekommt ein solcher ja sicher eine neue Stelle intern, falls seine wegfällt. ABER PreMaster sind keine Festangestellten; wenn sie sich intern bewerben und nicht genommen werden, sind sie irgendwann einfach draußen dank der Befristung. Und ich kenn auch den Fall von Doktoranden, also Leute die 3 Jahre bei Bosch nach dem Master gearbeitet haben (und nicht nur 1 Jahr nach dem Bachelor wie die PreMaster), die während des Einstellungsstopps keine Stelle im Anschluss an ihre befristete Stelle bekamen.

Für mich lebt das PreMaster Programm vom guten Namen Boschs und den Hoffnungen der jungen Leute, aber wirklich viel Substanz sehe ich da nicht...

Lounge Gast schrieb:

Die PreMasteranden haben den vollen Zugriff auf die innternen
und externen Stellenanzeigen, und können auch wie jeder
Festangestellter sich darauf hin bewereben. Sie genießen
damit auch den Vorteil, dass sie den exterenen Bewerber
vorgezogen werden.
Der inntere Stellenmarkt ist nur für die Konzernmitarbeiter
zugänglich. Und im Gegensatz zum externen Stellenmarkt bleibt
dieser auch wärend der Wirtschaftflaute rege. Die
gegebenfalls ausgerufene Einstellungsstopps betreffen ja
nicht die Festangestellte.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Du hast vielleicht intern den Rang eines "echten" Mitarbeiters, wenn du aber nicht übernommen wirst, zählt das in der freien wirtschaft nicht viel mehr als ein besseres Praktikum.

Zum Thema Einstellungsgarantie. Richtig, sowas gibt es nicht, dennoch schaffen es alle anderen Unternehmen auch ihre Dualen Bachelor-Studenten nach erfolgreichem Abschluss im Unternehmen unter zu bringen. Dabei wird bei den Dualen bereits bei Einstellung der Bedarf in 3-4 Jahren einkalkuliert. Dies ist im PreMaster schlichtweg nicht gewollt.

Bosch genießt einen guten Ruf, erfreut sich hoher Bewerberzahlen und betreibt aktiv "survival of the fittest". Deswegen stand der Laden auch schon in Kritik.

Wer da mitmachen möchte soll das gerne tun, wird auch sicherlich einige geben die durch aktives Networking einen Job gefunden haben. Ich aber sehe in diesem Programm absolut keinen Vorteil, dafür aber viele Nachteile.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Könntest du das "Survival of the fittest" genauer erläutern? Bosch gilt ja als sehr soziales Unternehmen, zumindest wenn man denn mal fest angestellt ist.

Lounge Gast schrieb:

Du hast vielleicht intern den Rang eines "echten"
Mitarbeiters, wenn du aber nicht übernommen wirst, zählt das
in der freien wirtschaft nicht viel mehr als ein besseres
Praktikum.

Zum Thema Einstellungsgarantie. Richtig, sowas gibt es nicht,
dennoch schaffen es alle anderen Unternehmen auch ihre Dualen
Bachelor-Studenten nach erfolgreichem Abschluss im
Unternehmen unter zu bringen. Dabei wird bei den Dualen
bereits bei Einstellung der Bedarf in 3-4 Jahren
einkalkuliert. Dies ist im PreMaster schlichtweg nicht gewollt.

Bosch genießt einen guten Ruf, erfreut sich hoher
Bewerberzahlen und betreibt aktiv "survival of the
fittest". Deswegen stand der Laden auch schon in Kritik.

Wer da mitmachen möchte soll das gerne tun, wird auch
sicherlich einige geben die durch aktives Networking einen
Job gefunden haben. Ich aber sehe in diesem Programm absolut
keinen Vorteil, dafür aber viele Nachteile.

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Lounge Gast schrieb:

Könntest du das "Survival of the fittest" genauer
erläutern? Bosch gilt ja als sehr soziales Unternehmen,
zumindest wenn man denn mal fest angestellt ist.

Lounge Gast schrieb:

Du hast vielleicht intern den Rang eines
"echten"
Mitarbeiters, wenn du aber nicht übernommen wirst, zählt
das
in der freien wirtschaft nicht viel mehr als ein besseres
Praktikum.

Zum Thema Einstellungsgarantie. Richtig, sowas gibt es
nicht,
dennoch schaffen es alle anderen Unternehmen auch ihre
Dualen
Bachelor-Studenten nach erfolgreichem Abschluss im
Unternehmen unter zu bringen. Dabei wird bei den Dualen
bereits bei Einstellung der Bedarf in 3-4 Jahren
einkalkuliert. Dies ist im PreMaster schlichtweg nicht
gewollt.

Bosch genießt einen guten Ruf, erfreut sich hoher
Bewerberzahlen und betreibt aktiv "survival of the
fittest". Deswegen stand der Laden auch schon in
Kritik.

Wer da mitmachen möchte soll das gerne tun, wird auch
sicherlich einige geben die durch aktives Networking einen
Job gefunden haben. Ich aber sehe in diesem Programm
absolut
keinen Vorteil, dafür aber viele Nachteile.

So sozial, dass massiv Stellen abgebaut werden.. die Zeiten sind längst vorbei..

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Wo werden Stellen abgebaut? Bei Rexroth oder wo sonst? Zumindest offiziell wird ja auch niemand "betriebsbedingt gekündigt" oder nicht?

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WiWi Gast

Re: Bosch PreMaster Übernahme

Lounge Gast schrieb:

ABER PreMaster sind keine Festangestellten; wenn sie sich
intern bewerben und nicht genommen werden, sind sie >irgendwann einfach draußen dank der Befristung.

'wenn' und 'falls' sind reine Wahrscheinlichkeitsformen, die eine mögliche Ereigniskonstellation voraussetzt um eintreten zu können. Es existiert also IMMER eine Möglichkeit, wo das Vorausgesagte eintreten wird.

Aus meiner Erfahrung heraus hat bis jetzt jeder PreMastarand, den ich in den letzten 4 Jahren kennengelehrnt habe, eine Stelle bei Bosch erhalten oder angeboten bekommen.

Und ich kenn
auch den Fall von Doktoranden, also Leute die 3 Jahre bei Bosch >nach dem Master gearbeitet haben (und nicht nur 1 Jahr nach >dem Bachelor wie die PreMaster), die während des >Einstellungsstopps keine Stelle im Anschluss an ihre befristete >Stelle bekamen.

Oh, Du hast aber sehr gute Kontakte, muss ich sagen. Meine Anerkennung!
Obwohl ich in einem großen Enwicklungsstandort arbeite, habe ich bis jetzt nur 4 Kollegen persönlich kennengelehrnt, die entweder an dem laufendem Doktorandenprogramm teilnehmen oder es hinter sich haben. Aber du als Außenstender hast bestimmt weit bessere Wege, mit vielen Bosch-Doktoranden Bekannschaft zu machen.

Wie es so der Zufall will, war einer der vier gerade zu dem Zeitpunkt mit seiner Promotion fertig, als die große Krise ausgebrochen war. Sein befristeter Vertrag lief genau zum Jahresende 2008 aus. Bosch war totall in einem Ausnahmezustand, genauso wie der Rest der deutschen Autoindustrie. Vollständiger Einstellungsstopp, überall sprach man von geplanten Massensntlassungen und Firmenpleiten. Es war also der schlimmst anzunehmende Fall für die Arbeitssuche. Und er bekam trotzdessen einen Stellenangebot vom Unternehmen, den er auch angenommen hat. Es war nicht seine Traumstelle - soweit hat er mir schon verraten. Jedoch er ist auch 6 Jahre später in der gleichen Abteilung und hat nicht gewechselt, obwohl die Möglichkeiten müssten reichlich vorhanden gewesen sein. Daraus ziehe ich den Schluss, dass er mit seiner Arbeit zufrieden ist. Immerhin!

Man muss nicht vergessen, dass zum Vertragabschluss immer die Einwilligung von zwei Seiten gehört. Und wenn die Doktoranden keine Stellen bekamen, heißt es noch nicht, dass denen keine Angeboten wurden.

antworten
WiWi Gast

Re: Re: PreMaster Bosch Gehalt

Zum Thema Einstellungsgarantie. Richtig, sowas gibt es nicht, >dennoch schaffen es alle anderen Unternehmen auch ihre Dualen >Bachelor-Studenten nach erfolgreichem Abschluss im >Unternehmen unter zu bringen.

Du vergleichst da Apfeln mit Birnen. Die klassische BA Duale-Ausbildung setzt voraus, dass du dich verpflichtest regelmässig in einem 3 Monatszyklus im Unternehmen zu arbeiten. Und mit BA-Abschluss wirst du noch mehrere Jahre im Unternehmen verbleiben. Der PreMaster hat nichts der gleichen anzubitten. Wie soll Masterstudent/in das Masterprogramm erfüllen und gleichzeitig über längere Zeitphasen vollzeit arbeiten?

Grüße
Boschler

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WiWi Gast

Re: Bosch PreMaster Übernahme

Aha, du kennst also einen der in der Krise einen Job bekam, ich einen der nicht. Und jetzt? Und deine dumpfen Kommentare a la "Aber du..." kannst du dir sparen.

Die Aussage "alle PreMasteranden bekamen einen Job" ist ja die einzige wirklich sinnvoll zum Thema beitragende, aber wenn du da auch nur 4 kennst, wie bei den Doktoranden, stellt sich auch die Frage wie aussagekräftig das wiederum ist.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

ABER PreMaster sind keine Festangestellten; wenn sie sich
intern bewerben und nicht genommen werden, sind sie
irgendwann einfach draußen dank der Befristung.

'wenn' und 'falls' sind reine Wahrscheinlichkeitsformen, die
eine mögliche Ereigniskonstellation voraussetzt um eintreten
zu können. Es existiert also IMMER eine Möglichkeit, wo das
Vorausgesagte eintreten wird.

Aus meiner Erfahrung heraus hat bis jetzt jeder PreMastarand,
den ich in den letzten 4 Jahren kennengelehrnt habe, eine
Stelle bei Bosch erhalten oder angeboten bekommen.

Und ich kenn
auch den Fall von Doktoranden, also Leute die 3 Jahre bei
Bosch >nach dem Master gearbeitet haben (und nicht nur 1 Jahr
nach >dem Bachelor wie die PreMaster), die während des
Einstellungsstopps keine Stelle im Anschluss an ihre
befristete >Stelle bekamen.

Oh, Du hast aber sehr gute Kontakte, muss ich sagen. Meine
Anerkennung!
Obwohl ich in einem großen Enwicklungsstandort arbeite, habe
ich bis jetzt nur 4 Kollegen persönlich kennengelehrnt, die
entweder an dem laufendem Doktorandenprogramm teilnehmen oder
es hinter sich haben. Aber du als Außenstender hast bestimmt
weit bessere Wege, mit vielen Bosch-Doktoranden Bekannschaft
zu machen.

Wie es so der Zufall will, war einer der vier gerade zu dem
Zeitpunkt mit seiner Promotion fertig, als die große Krise
ausgebrochen war. Sein befristeter Vertrag lief genau zum
Jahresende 2008 aus. Bosch war totall in einem
Ausnahmezustand, genauso wie der Rest der deutschen
Autoindustrie. Vollständiger Einstellungsstopp, überall
sprach man von geplanten Massensntlassungen und
Firmenpleiten. Es war also der schlimmst anzunehmende Fall
für die Arbeitssuche. Und er bekam trotzdessen einen
Stellenangebot vom Unternehmen, den er auch angenommen hat.
Es war nicht seine Traumstelle - soweit hat er mir schon
verraten. Jedoch er ist auch 6 Jahre später in der gleichen
Abteilung und hat nicht gewechselt, obwohl die Möglichkeiten
müssten reichlich vorhanden gewesen sein. Daraus ziehe ich
den Schluss, dass er mit seiner Arbeit zufrieden ist. Immerhin!

Man muss nicht vergessen, dass zum Vertragabschluss immer die
Einwilligung von zwei Seiten gehört. Und wenn die Doktoranden
keine Stellen bekamen, heißt es noch nicht, dass denen keine
Angeboten wurden.

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Wie bereits gesagt. Wenn eine Klitsche eine gute bezahlte (naja international gesehen schlecht bezahlte) Praktikantenstelle für ein Jahr ausschreibt, schert sich keiner darum. Im Gegenteil, es werden sofort Stimmen laut, von wegen man wird nur ausgenutzt etc....

Bosch nennt das ganze Pre-Master und schon bewerben sich die ganzen vermeintlichen High Potentials drauf. Ist schon ein komisches Herdenverhalten!

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

welchen vorteil hat so ein programm außer eventuelle networking kontakte?
wenn ich es richtig verstehe, geht es hier um absolventen mit bachelor abschluss, die vor ihrem master ein ca. einjähriges "besseres praktikum" absolvieren? das ganze aber bei deutlich schlechterer bezahlung und anerkennung im vergleich zum richtigen einstieg?

warum nicht einfach einen üblichen einstieg machen, 1,5 bis 2,5 jahre im unternehmen bleiben und dann erst den master machen? kontakte kriegen die leute so ja auch..

klingt für mich auch sehr nach ausnutzung

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Lounge Gast schrieb:

welchen vorteil hat so ein programm außer eventuelle
networking kontakte?
wenn ich es richtig verstehe, geht es hier um absolventen mit
bachelor abschluss, die vor ihrem master ein ca. einjähriges
"besseres praktikum" absolvieren? das ganze aber
bei deutlich schlechterer bezahlung und anerkennung im
vergleich zum richtigen einstieg?

warum nicht einfach einen üblichen einstieg machen, 1,5 bis
2,5 jahre im unternehmen bleiben und dann erst den master
machen? kontakte kriegen die leute so ja auch..

klingt für mich auch sehr nach ausnutzung

Weil du mit Bachelor da nicht reinkommst. Es werden fast ausschließlich Absolventen mit Masterabschluss eingestellt.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Schönes Beispiel halt, wie eine gute Personalabteilung zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Wenn auch Leute mit guten Noten glauben, es wäre besser ein Jahr "Praktikum" zu machen, anstatt direkt den Master oder von mir aus nur 3-4 Monate, um ihre Chancen auf Einstieg beim tollen Unternehmen Bosch zu erhöhen, dann ist das doch super für das Unternehmen. Ein Jahr lang eine günstige Arbeitskraft, die zwar nur einen Bachelor hat, aber selbst dafür gering bezahlt wird, und die man bei Nichtgefallen nicht übernehmen muss ohne dass der Betriebsrat stänkert.

Aber was man Bosch zugute halten muss, ist dass es eines der wenigen Unternehmen ist, die mit dem Bachelor was anfangen können, auch im technischen Bereich. Viele Unternehmen können mit dem neuen Abschluss nichts anfangen und stellen nur Master ein, weil der ja dem alten Diplom entspricht (ich gehe hier im Wesentlichen von Uni und technischen Bereichen aus). Bosch dagegen hat einen Weg gefunden, dass neue System zu seinen Gunsten auszunutzen (siehe oben), aber auch anscheinend gleichzeitig genug Arbeit für Leute mit nur Bachelor-Abschluss.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Werden Weihnachtsgeld bzw. Urlaubsgeld im PreMaster gezahlt? Bekommt man auch schon eine Leistungszulage?

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

2 x Nein. Jeden Monat 2300 brutto, das wurde zum januar 15 nochmals erhöht.....

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Vorraussetzungen

hallo leute,
Welche vorraussetzungen hat Premaster. Muss mann schon ein bachelor diplom haben, oder kann ich mich jetzt schon bewerben. Bin noch nicht fertig mit Bachelor, gerade in 6 semester, brauch mindestens noch 1 semester.
Danke

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster-Programm Bosch, Erfahrungen

Hallo zusammen,

jetzt muss ich doch hier auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich bin gerade als PreMaster bei Bosch angestellt und sehe viele Vorteile. Ich wollte schlicht und ergreifend keinen Master machen weil ich der Meinung war, das sei Zeitverschwendung und ich habe mich nach dem Bachelor auf Stellen für den Direkteinstieg beworben.

Ich war ein Jahr im Ausland, habe einen sehr guten Abschluss, Praktika und Werkstudententätigkeiten gemacht. Trotzdem wurde ich nicht zum Gespräch eingeladen obwohl ich alle Voraussetzungen erfüllte. Nach meinem Ermessen im Nachhinein "fast" alle. Gut, ich muss zugeben, dass ich mich nur bei großen internationalen Konzernen beworben habe weil ich mich einfach nicht bei einem Mittelständler sehe aber das ist nunmal Geschmacksache. Bosch hat sich dann mit mir in Verbindung gesetzt und mir die Stelle als PreMaster angeboten weil sie interessiert an mir waren, ich leider aber für die Direkteinstiegsstellen nicht genug Erfahrung gehabt hätte. Es werden einfach keine Bachelor Absolventen direkt bei diesen Unternehmen mehr eingestellt außer man hat eine gehörige Portion Vitamin B. Dieses Vitamin B hatte ich nicht. Keine Verwandten, keine Bekannten und keine Praktika bei Bosch, die mich hätten reinbringen können. Das zur Frage ob man auch ohne vorherige Beziehung zu Bosch genommen werden wird.

Klar, man ist schlechter bezahlt, klar hat man ein Jahr später erst seinen Master. Dafür dass ich aber danach einen sehr guten Job bekomme, bei dem ich dann auch noch eine EG Stufe höher einsteige als normale Masterstudenten ist es mir das wert. Durch Teamleiter und Mentor ist es eigentlich sicher, dass man eine Stelle bekommt, habe inzwischen mit sehr vielen PreMastern Kontakt, die "wenn sie wollten" eingestellt wurden, außer man verbockt es natürlich... zudem ist das Thema "wenn sie wollen" natürlich auch nicht zu unterschätzen. Ich habe Berufserfahrung gesammelt, habe dann einen Master, also kann ich mich jetzt auch auf Direkteinstiegsstellen bei anderen Unternehmen bewerben. Ich bin nicht an Bosch gebunden. Ihr seht das immer als Nachteil, ich auch mitunter als Vorteil wenn man eben dann doch zu Daimler, Audi und co möchte und nur mit dem Master in das Trainee Programm kommt. Bei vielen Masterprogrammen hat man nach dem Master eine Vertragliche Verpflichtung noch für ein paar Jahre beim Unternehmen zu bleiben.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auf die Abteilung ankommt ob man nur ein besserer Praktikant ist oder ein vollwertiger Mitarbeiter. Ich habe meinen eigenen Verantwortungsbereich und fühle mich ganz und garnicht als Praktikant. Zudem hat das Unternehmen eine Verpflichtung einem Praktika, Auslandspraktika, Werkstudentenstellen und die Masterarbeit zu ermöglichen (wenn man das will). Das ist natürlich für den Ablauf des Masters auch nicht zu unterschätzen. "Vorteile der Networking-Kontakte": Man hat einen internen meist in der Hierarchie hohen Ansprechpartner, der sich dann auch aktiv für einen bei der Stellenbesetzung einsetzen kann.

Die Personalabteilung ist auch immer involviert und durch Perspektivengespräche und Regelrücksprachen sind sie auch immer über die Vorstellungen informiert und begleiten einen aktiv bei der Suche nach den Stellen. Bosch will die PreMaster einstellen. Man wird nicht nur als billige Arbeitskraft für ein Jahr angesehen. Das zeigt sich auch durch die Schulungen und Tagungen, an denen man als PreMaster teilnehmen kann, als Prakti aber nicht.

viele Grüße
der PreMaster

PS: klar kann man sich mit einem noch nicht abgeschlossenen Bachelor bewerben. Du musst halt nur deine Bachelorurkunde nachreichen. Der Bewerbungsprozess dauert ja auch meist ein wenig länger. Ich persönlich habe auch erst nach 3 Monaten die Urkunde nachgereicht weil die Hochschule nicht schneller war.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt, Erfahrungen

ich lag damals noch bei 1900? brutto.
PreMaster Programm ist die größte Verarsche die ich je erlebt habe.
Meine Bewertung am Ende der Unternehmensphase war i.O. und trotzdem hat sich trotz Nachfragen meinerseits keiner von der HR gerührt. Obwohl im PMP-Handbuch klipp und klar drinsteht, dass die HR 3 Monate vor Ende des Masters als Initiator Kontakt zu dir aufnehmen muss. Trotz bemerkbarmachens hat sich niemand gerührt.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Programm Bosch Gehalt

"Bosch will die PreMaster einstellen. Man wird nicht nur als billige Arbeitskraft für ein Jahr angesehen. Das zeigt sich auch durch die Schulungen und Tagungen, an denen man als PreMaster teilnehmen kann, als Prakti aber nicht."

Blöd nur, dass sich das Ganze nicht im Gehalt widerspiegelt. Und das ist für mich der Gradmesser, nicht irgendwelche Schulungen und Tagungen. Man wird nicht als billige Arbeitskraft angesehen, aber als eine solche bezahlt - mit anderen Worten: Man ist eine billige Arbeitskraft. Wenn es dir was gebracht hat, freut es mich, aber insgesamt empfinde ich dieses Programm (bzw. die Bezahlung) einfach als Frechheit.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Was für ein Blödsinn hier in der Vergangenheit erzählt wurde:

  • PreMaster werden abartig gut bezahlt für eine 35h Woche. Ob man sich für höherwertigere Aufgaben qualifiziert ist zu einem gewissen Grad individuell und abteilungsabhängig. Aber der Zugriff auf die interne stellenbörse, das Mentoring durch eine Führungskraft und den Zucker von HR sind top.
  • Das Bosch Doktorandenprogramm ist m.E. (ja, zug. subjektiv) das beste der Branche. Kenne niemanden der sich ausgebeutet fühlt, die Übernahmequoten sind astronomisch gut und das Programm in seiner Größe und Möglichkeiten genial.
antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Also ein Bachelor verdient i.d.R. bei einem IGM Unt., wie Bosch es ist, zum Einstieg ca. 50k. Wie hoch ist denn das abartig hohe Gehalt für einen Premaster?

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Hallo, da du explizit deine Hilfe angeboten hast, würde ich gerne auch einige Zeit später darauf zurückkommen.
Ich bin aktuell im Bewerberprozess des Premasterprogramms und habe am Montag die zweite Runde (Fallstudien bearbeiten). Hast du noch Erinnerung daran, ob es hier eher um situaitves Handeln und Persönlichkeit oder doch um Fachwissen geht?

Danke schonmal und Grüße

WiWi Gast schrieb am 20.02.2017:

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Mich würde einmal interessieren, welchen Status das PreMAster ggü. der Familienkasse und dem Finanzamt hat:
Begründet das PreMaster -Progeramm, dass meine Eltern weiterhin Kindergeld beziehen können und ich in der Krankenbersicherung meiner Eltern bleiben kann?
Oder bin ich ein Angerstellter, der sich selbst krankenversichern muss?

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

WiWi Gast schrieb am 04.06.2019:

Oder bin ich ein Angerstellter, der sich selbst krankenversichern muss?

This

antworten
WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Hallo,

4 Jahre sind seit deinem Post vergangen. Mich würde gerne Interessieren wo du jetzt stehst, was deine abschließende Meinung zum PreMaster-Programm ist und ob du bei Bosch nach deinem Master (bzw. schon während des Masters o. deinem PreMaster) ein Jobangebot bekommen hast (Und/Oder ob du im Nachhinein deine Jobchancen durch das Programm nach dem Master tatsächlich Größer waren) ?

Ich möchte den PreMaster im Fachbereich Einkauf antreten und bin mir nich sicher ob ich vielleicht doch direkt meinen Master machen soll.

Ich würde mich mega auf eine Antwort freuen.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 20.02.2017:

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Bin zwar nicht gefragt worden, aber als interner ein paar Infos:

  • Man kann die interne Stellenbörsw nutzen und hat internen Status nach Abschluss des Masters. Stelle finden geht dann meistens ganz gut.
  • Was HR mittlerweile überhaupt nicht mehr mag sind PreMaster, die den Master vor Studienbeginn abblasen um direkt intern auf eine feste Stelle wechseln (PreMaster-Programm ist Zeitweise überwiegend als „einfache Einstiegsstrategie“ genutzt worden). Man gilt also bis zum Abschluss des Master-Studiums weiter als Externer.

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Hallo,

4 Jahre sind seit deinem Post vergangen. Mich würde gerne Interessieren wo du jetzt stehst, was deine abschließende Meinung zum PreMaster-Programm ist und ob du bei Bosch nach deinem Master (bzw. schon während des Masters o. deinem PreMaster) ein Jobangebot bekommen hast (Und/Oder ob du im Nachhinein deine Jobchancen durch das Programm nach dem Master tatsächlich Größer waren) ?

Ich möchte den PreMaster im Fachbereich Einkauf antreten und bin mir nich sicher ob ich vielleicht doch direkt meinen Master machen soll.

Ich würde mich mega auf eine Antwort freuen.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 20.02.2017:

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

Also ist es quasi nicht mehr möglich sich schon während des PreMaster Programms auf interne stellen zu bewerben, um eben dieser "Einstiegsstrategie" entgegenzuwirken ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Bin zwar nicht gefragt worden, aber als interner ein paar Infos:

  • Man kann die interne Stellenbörsw nutzen und hat internen Status nach Abschluss des Masters. Stelle finden geht dann meistens ganz gut.
  • Was HR mittlerweile überhaupt nicht mehr mag sind PreMaster, die den Master vor Studienbeginn abblasen um direkt intern auf eine feste Stelle wechseln (PreMaster-Programm ist Zeitweise überwiegend als „einfache Einstiegsstrategie“ genutzt worden). Man gilt also bis zum Abschluss des Master-Studiums weiter als Externer.

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Hallo,

4 Jahre sind seit deinem Post vergangen. Mich würde gerne Interessieren wo du jetzt stehst, was deine abschließende Meinung zum PreMaster-Programm ist und ob du bei Bosch nach deinem Master (bzw. schon während des Masters o. deinem PreMaster) ein Jobangebot bekommen hast (Und/Oder ob du im Nachhinein deine Jobchancen durch das Programm nach dem Master tatsächlich Größer waren) ?

Ich möchte den PreMaster im Fachbereich Einkauf antreten und bin mir nich sicher ob ich vielleicht doch direkt meinen Master machen soll.

Ich würde mich mega auf eine Antwort freuen.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 20.02.2017:

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

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WiWi Gast

Re: PreMaster Bosch Gehalt

PS: Wie soll ich mich während meines Masters bei der internen Stellenbörse bewerben, wenn ich bis zum Abschluss des Masters keinen Zugriff darauf hätte ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Bin zwar nicht gefragt worden, aber als interner ein paar Infos:

  • Man kann die interne Stellenbörsw nutzen und hat internen Status nach Abschluss des Masters. Stelle finden geht dann meistens ganz gut.
  • Was HR mittlerweile überhaupt nicht mehr mag sind PreMaster, die den Master vor Studienbeginn abblasen um direkt intern auf eine feste Stelle wechseln (PreMaster-Programm ist Zeitweise überwiegend als „einfache Einstiegsstrategie“ genutzt worden). Man gilt also bis zum Abschluss des Master-Studiums weiter als Externer.

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Hallo,

4 Jahre sind seit deinem Post vergangen. Mich würde gerne Interessieren wo du jetzt stehst, was deine abschließende Meinung zum PreMaster-Programm ist und ob du bei Bosch nach deinem Master (bzw. schon während des Masters o. deinem PreMaster) ein Jobangebot bekommen hast (Und/Oder ob du im Nachhinein deine Jobchancen durch das Programm nach dem Master tatsächlich Größer waren) ?

Ich möchte den PreMaster im Fachbereich Einkauf antreten und bin mir nich sicher ob ich vielleicht doch direkt meinen Master machen soll.

Ich würde mich mega auf eine Antwort freuen.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 20.02.2017:

Hallo,

nach etwa 4 Monaten im PreMaster-Programm und angesichts der immensen Kritik hier im Thread sehe ich mich gezwungen, auch was zu sagen.
Für jeden, der nach dem Bachelorstudium mit einer festen Stelle in einem großen Konzern für ordentliches Entgelt rechnet, ist dieses Programm nicht zu empfehlen.
Vor allem für Ingenieure, z.B. Wirtschaftsingenieure oder Maschinenbauingenieure scheint es Fakt zu sein, dass sie nach dem Studium quasi überall eine Stelle finden, die eben auf diese Beschreibung passt. Dies rührt vor allem daher, dass ihnen das während des Studiums von vielen Professoren erzählt wird, die wirtschaftliche Lage für besagte Berufsbezeichnungen zur Zeit sehr gut ist und diese Berufsgruppen oft sehr viel Flexibilität bergen, sodass sie vielerorts eingesetzt werden können.

Wer also gleich Geld verdienen möchte und denkt, er habe das Zeug dazu, gleich in einem großen Unternehmen angestellt zu werden, der soll das tun und falls es klappt, meinen Glückwunsch dazu.

Aber ein Programm schlecht zu machen, das einem so viele Freiheiten einräumt, so viel Entwicklungspotenzial birgt, ohne es überhaupt absolviert zu haben und nur weil es der eigenen Meinung entspricht, ist in meinen Augen schlicht oberflächlich. Das hilft niemandem weiter, der sich ernsthaft für besagtes Programm interessiert. Dann sagt bitte einfach, dass ihr es nicht gut findet und keine nähere Auskunft geben könnt und haltet euch mit falschen Informationen und emotionalen Interpretationen zurück.

Das Programm ist im Grunde aufgegliedert in 3 Jahre. 1 Jahr davon ist Vollzeit im Unternehmen, quasi mittendrin im Berufsalltag und die verbleibenden 2 Jahre sind für eine Werksstudententätigkeit parallel zum Masterstudium gedacht. Das 1 Jahr im Unternehmen ist mit einem Trainee-Programm zu vergleichen. Im Normalfall durchläuft man verschiedene Bereiche eines Unternehmens und macht dadurch enorm viele Erfahrungen, baut ein großes Netzwerk auf und legt dadurch vielleicht den Grundstein für eine spätere Karriere. Dies ist jedoch stark von der Person selbst abhängig. So ist es im Grunde mit allem im Leben. Wer also denkt, er kommt in dieses Programm rein und wird im Anschluss (metaphorisch gesprochen) auf einer Bahre durch die Gänge getragen und erhält immer die schönsten und tollsten Aufgaben mit großer Verantwortung und noch größerem Entwicklungspotential ohne sich dafür selbst den Arsch aufzureißen, nun der sollte an dieser Stelle sein Luftschloss einreissen.

Das Programm bietet einen Einstieg in ein Unternehmen mit riesigem Netzwerk und schier unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Bezahlung ist nicht dem entsprechend, was ein normaler Angestellter zuvor besagter Berufsgruppen in der freien Marktwirtschaft verdienen könnte, aber für jene, denen das im ersten Moment nicht so viel bedeutet (wie z.B. mir) hoch genug, um dennoch gut zu Leben. Das kommt eben auch auf die Lebensumstände und den Lebensstil jedes einzelnen an. ~2500 Euro brutto sind der aktuelle Stand. Obendrauf kommen alle Vorteile eines internen Angestellten, sehr attraktive Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und je nach persönlichen Anstrengungen auch sehr interessante Projekte.

Um mein ewiges Gerede nun auf den Punkt zu bringen: Das Programm bietet einen attraktiven Rahmen für jeden, der nicht zu hohe Ansprüche hat und auf Langfristigkeit eingestellt ist. Man bekommt nichts geschenkt, muss aber auch nicht ständig seine Ellbogen ausfahren. Das Programm gibt einem equivalent so viel zurück, wie man persönlich auch bereit ist zu investieren. Und das in einem Konzern wie Bosch sehe ich als sehr große Chance.

Für jeden, der persönlich an diesem Programm interessiert ist, bitte einfach eine Antwort auf diesen Post und ich melde mich persönlich.

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