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Ansehen Economics vs BWL UK/USA

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Warum ist Economics so angesehen in Großbritannien bzw. in den USA oder anders gefragt, warum studieren viele dort Economis statt BWL obwohl sie eine "BWLer"-Stelle wollen?

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Weil Econ schwieriger ist

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

BWL wird dort belächelt, im angelsächsischen Raum rekrutiert man potenzialorientiert, nicht wissensorientiert. Da interessiert niemanden, dass du brav schonmal deine 100 Marketingfolien auswendig gelernt hast, sondern nur, ob du smart bist oder nicht. Selbiges kann man in einem BWL Studium eben nur bedingt unter Beweis stellen, bei VWL hingegen schon.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Weil die meisten Konzepte in BWL intuitiv sind und man dafür kein Studium braucht. Ein non-BWLer wird jeden BWLer Job binnen 1 Monat komplett draufhaben.

Economics hingegen schärft das quantitative denken. Außerdem lehrt es einem das abstrahieren von Verhältnissen auf einer Ökonomischen Sphäre in andere - z.B. wie sich der Privatkonsum gemessen auf Individuen Ebene auf den Konsum in der globalen Ebene auswirken könnte.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Weil VWL im Gegensatz zu BWL intellektuell fordernder ist, eben eine richtige Wissenschaft im Gegensatz zu BWL.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Weil dort, genauso wie hier, BWL als Fachbereich für Menschen ohne intellektuelle Kuriosität, Intelligenz und quantitative Fähigkeiten betrachtet wird, in dem es aber leider trotzdem einen Haufen Arbeitsplätze gibt.

Sich bereits im Studium darauf zu versteifen und auf die Möglichkeit etwas interessanteres zu studieren, zu verzichten, gilt dort (und hier in den meisten Kreisen auch) als intellektuelles Armutszeugnis.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Warum ist Economics so angesehen in Großbritannien bzw. in den USA oder anders gefragt, warum studieren viele dort Economis statt BWL obwohl sie eine "BWLer"-Stelle wollen?

Weil es traditionell durch kein BWL Studium gibt außer MBAs

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Warum ist Economics so angesehen in Großbritannien bzw. in den USA oder anders gefragt, warum studieren viele dort Economis statt BWL obwohl sie eine "BWLer"-Stelle wollen?

Grundsätzlich kann jemand der Economics mit sehr guten Noten gemacht hat gut abstrahieren und ist mathematisch nicht unfähig. In US/UK wird wenig nach Fach und viel nach Skill angestellt, ein Economics Degree hat also einen ganz anderen Signalling-Effekt als Management/Business.

Durch eine sich immer ändernde Welt sind die Amis/Briten darauf gekommen, dass sie jemanden brauchen der denken kann, nicht notwendigerweise viel relevantes Wissen hat. Denn Wissen kann man beibringen, Denken dagegen nur bedingt. Aus genau diesem Grund sind im Extrem sehr viele Mathe/Physik PhDs in Hedgefunds. Nicht weil die Top Finance-Wissen haben, sondern quantitativ und IQ-mäßig topfit sind.

Grundsätzlich wird einem Econ-Abschluss mehr notwendiger Intellekt zugeschrieben als BWL. Ob das richtig oder falsch ist, lässt sich drüber streiten.
Dazu kommt Tradition, Name, Reputation in der breiten Bevölkerung.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Also ich habe im Masterstudium (BWL) gemerkt, dass vieles was ich zu wissen glaubte noch voller Lücken war. Auch in der Masterarbeit als ich den Marketing Mix auf ein konkretes Gut anwenden musste, merkte ich, dass das gar nicht so einfach geht wie alle immer meinen. Um BWL auf einem guten Niveau zu verstehen braucht es mehr als nur Intuition. Die komplexen Zusammenhänge zeigen sich erst später. Bei manchen vielleicht nie (und daher kommt dann auch dieses Herabblicken auf BWL, was aber nur zeigt, dass derjenige selbst keine Ahnung hat).

Auch diese Beschränkung von Intelligenz auf mathematische Aspekte ist keine sinnvolle Betrachtung. Insbesondere da in der BWL (und auch VWL) sehr oft Probleme gelöst werden müssen, die überhaupt nicht quantitativ sind. Stichwort: Sozio-technisches System.

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Weil die meisten Konzepte in BWL intuitiv sind und man dafür kein Studium braucht. Ein non-BWLer wird jeden BWLer Job binnen 1 Monat komplett draufhaben.

Economics hingegen schärft das quantitative denken. Außerdem lehrt es einem das abstrahieren von Verhältnissen auf einer Ökonomischen Sphäre in andere - z.B. wie sich der Privatkonsum gemessen auf Individuen Ebene auf den Konsum in der globalen Ebene auswirken könnte.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Also ich habe im Masterstudium (BWL) gemerkt, dass vieles was ich zu wissen glaubte noch voller Lücken war. Auch in der Masterarbeit als ich den Marketing Mix auf ein konkretes Gut anwenden musste, merkte ich, dass das gar nicht so einfach geht wie alle immer meinen. Um BWL auf einem guten Niveau zu verstehen braucht es mehr als nur Intuition. Die komplexen Zusammenhänge zeigen sich erst später. Bei manchen vielleicht nie (und daher kommt dann auch dieses Herabblicken auf BWL, was aber nur zeigt, dass derjenige selbst keine Ahnung hat).

Auch diese Beschränkung von Intelligenz auf mathematische Aspekte ist keine sinnvolle Betrachtung. Insbesondere da in der BWL (und auch VWL) sehr oft Probleme gelöst werden müssen, die überhaupt nicht quantitativ sind. Stichwort: Sozio-technisches System.

Weil die meisten Konzepte in BWL intuitiv sind und man dafür kein Studium braucht. Ein non-BWLer wird jeden BWLer Job binnen 1 Monat komplett draufhaben.

Economics hingegen schärft das quantitative denken. Außerdem lehrt es einem das abstrahieren von Verhältnissen auf einer Ökonomischen Sphäre in andere - z.B. wie sich der Privatkonsum gemessen auf Individuen Ebene auf den Konsum in der globalen Ebene auswirken könnte.

Intuitive Konzepte sind Konzepte, welche Sinn machen ohne das man sich in eine andere Frame of Reference versetzen muss.

Allgemeine Relativität ist nicht intuitiv, weil das Konzept von Zeitdilitation nicht unserer Erfahrung entspricht. Sprich, man muss sich eine ganz andere Frame of Reference aneignen um das Konzept von Allgemeiner Relativität zu verstehen.

Ich kann dir sofort garantieren, dass kaum was un-intuitiv in der BWL ist. Es kann sein, dass die Anwendung oder das erlernen von den Konzepten schwierig ist. Un-intuitiv sind die Konzepte aber auf keinen Fall. Weder noch komplex.

Hier ein Selbstexperiment: guck dir Jungian Psychoanalysis und die associated Ideas an: Shadows, Archetypes, Anima & Animus & Duality of Conscious & Unconscious

Das sind teilweise un-intuitive Konzepte. Um die wirklich zu verstehen musst du dein Frame of Reference verändern.

Für deine Marketing Readings musst du das mit Sicherheit nicht. Das du Schwierigkeiten bei der Anwendung hast, liegt wahrscheinlich an deinem schwachen Arbeitsgedächtnis.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

Ich habe gar keine Schwierigkeiten mit meinen "Marketing readings". Nur mir fällt durch die vertiefte Beschäftigung damit auf dass viele andere die Marketing zu verstehen glauben eigentlich noch weit entfernt sind in Wirklichkeit. Sie meinen nur es durch ihre auswendig gelernten Sätze und ihre bestandenen Klausuren zu verstehen. Nur die Aspekte die sie nicht kennen von denen wissen sie nicht mal dass sie nicht kennen. Das einzige das du mir garantieren kannst ist dass du gar nicht weisst wovon du da redest. Ich könnte dir die Güterart nennen um die es in meiner Arbeit geht und ich weiss genau dass du ins stottern kämst da du dann selbst merkst dass die Anwendung des Marketing viel komplexer ist als Folien in der Uni auswendig zu lernen und man viel falsch machen kann wenn man nur intuitiv handelt.

Intuitive Konzepte sind Konzepte, welche Sinn machen ohne das man sich in eine andere Frame of Reference versetzen muss.

Allgemeine Relativität ist nicht intuitiv, weil das Konzept von Zeitdilitation nicht unserer Erfahrung entspricht. Sprich, man muss sich eine ganz andere Frame of Reference aneignen um das Konzept von Allgemeiner Relativität zu verstehen.

Ich kann dir sofort garantieren, dass kaum was un-intuitiv in der BWL ist. Es kann sein, dass die Anwendung oder das erlernen von den Konzepten schwierig ist. Un-intuitiv sind die Konzepte aber auf keinen Fall. Weder noch komplex.

Hier ein Selbstexperiment: guck dir Jungian Psychoanalysis und die associated Ideas an: Shadows, Archetypes, Anima & Animus & Duality of Conscious & Unconscious

Das sind teilweise un-intuitive Konzepte. Um die wirklich zu verstehen musst du dein Frame of Reference verändern.

Für deine Marketing Readings musst du das mit Sicherheit nicht. Das du Schwierigkeiten bei der Anwendung hast, liegt wahrscheinlich an deinem schwachen Arbeitsgedächtnis.

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WiWi Gast

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Warum ist Economics so angesehen in Großbritannien bzw. in den USA oder anders gefragt, warum studieren viele dort Economis statt BWL obwohl sie eine "BWLer"-Stelle wollen?

Grundsätzlich kann jemand der Economics mit sehr guten Noten gemacht hat gut abstrahieren und ist mathematisch nicht unfähig. In US/UK wird wenig nach Fach und viel nach Skill angestellt, ein Economics Degree hat also einen ganz anderen Signalling-Effekt als Management/Business.

Durch eine sich immer ändernde Welt sind die Amis/Briten darauf gekommen, dass sie jemanden brauchen der denken kann, nicht notwendigerweise viel relevantes Wissen hat. Denn Wissen kann man beibringen, Denken dagegen nur bedingt. Aus genau diesem Grund sind im Extrem sehr viele Mathe/Physik PhDs in Hedgefunds. Nicht weil die Top Finance-Wissen haben, sondern quantitativ und IQ-mäßig topfit sind.

Grundsätzlich wird einem Econ-Abschluss mehr notwendiger Intellekt zugeschrieben als BWL. Ob das richtig oder falsch ist, lässt sich drüber streiten.
Dazu kommt Tradition, Name, Reputation in der breiten Bevölkerung.

Hier wird der Thread perfekt beantwortet. Smartness> Wissen

Ich persönlich finde es sehr schade dass dies in Deutschland nicht genauso ist. Als VWLer findet man hier deutlich schwieriger etwas als BWLer und es ist flexibilität gefragt. Jobs in der Forschung oder bei Banken (meine explizit VWL Jobs) sind stark begrenzt. Deswegen macht es mehr Sinn WiWi als nur rein VWL zu studieren.

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Karush

Ansehen Economics vs BWL UK/USA

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Warum ist Economics so angesehen in Großbritannien bzw. in den USA oder anders gefragt, warum studieren viele dort Economis statt BWL obwohl sie eine "BWLer"-Stelle wollen?

Grundsätzlich kann jemand der Economics mit sehr guten Noten gemacht hat gut abstrahieren und ist mathematisch nicht unfähig. In US/UK wird wenig nach Fach und viel nach Skill angestellt, ein Economics Degree hat also einen ganz anderen Signalling-Effekt als Management/Business.

Durch eine sich immer ändernde Welt sind die Amis/Briten darauf gekommen, dass sie jemanden brauchen der denken kann, nicht notwendigerweise viel relevantes Wissen hat. Denn Wissen kann man beibringen, Denken dagegen nur bedingt. Aus genau diesem Grund sind im Extrem sehr viele Mathe/Physik PhDs in Hedgefunds. Nicht weil die Top Finance-Wissen haben, sondern quantitativ und IQ-mäßig topfit sind.

Grundsätzlich wird einem Econ-Abschluss mehr notwendiger Intellekt zugeschrieben als BWL. Ob das richtig oder falsch ist, lässt sich drüber streiten.
Dazu kommt Tradition, Name, Reputation in der breiten Bevölkerung.

Hier wird der Thread perfekt beantwortet. Smartness> Wissen

Ich persönlich finde es sehr Schade dass dies in Deutschland nicht genauso ist. Als VWLer findet man hier deutlich schwieriger etwas als BWLer und es ist flexibilität gefragt. Jobs in der Forschung oder bei Banken (meine explizit VWL Jobs) sind stark begrenzt. Deswegen macht es mehr Sinn WiWi als nur rein VWL zu studieren.

Kann ich so nicht bestätigen. Außer vielleicht für Controlling/Marketing, aber UB/Finance etc. hat man als VWLer mindestens die gleichen Chancen, wenn nicht sogar noch besser

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