DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Uni- oder FH-StudiumBig4

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Autor
Beitrag
hasano

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Hallo zusammen,

ich würde ganz gerne eine Empfehlung bzw. um einen Rat bitten. Ich habe während meines Studiums an der Uni Paderborn (Wirtschaftswissenschaften) 70ECTS gesammelt. Leider musste ich aufgrund von privaten Problemen, mein Studium beenden. Derzeit bin ich in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten und bin sehr zufrieden mit der Tätigkeit. Jedoch sieht es bei dem Beruf so aus, dass eine Weiterbildungsmöglichkeit erst nach 3 Jahren Berufserfahrung, gegeben ist (Weiterbildung zum Steuerfachwirt/Bilanzbuchhalter). An der Stelle, möchte ich ganz gerne anknüpfen und euch fragen, ob es sinnig ist, anstelle der Weiterbildungsmöglichkeit, die man erst nach 3 Jahren anstreben kann, mit der Uni/FH weiterzumachen.

Gründe:

  1. Wenn ich mich jetzt in die Warteschlange einreihe,könnte ich mit etwas Glück nach meiner Ausbildung, sofort ein Studium mit dem Schwerpunkt Steuern (Taxation, Accounting, Finance) beginnen.

  2. Da ich bereits 70 ECTS angesammelt habe, denke ich, dass einige Credits/Module auch bei einer anderen UNI/FH angerechnet werden, womit ich die Studienzeit von 3 auf 2- 2,5 Jahre verkürzen könnte.

  3. Ich muss nach der Ausbildung keine 3 Jahre 'warten', bevor ich die Option besteht, mich weiterbilden zu können und bin noch frisch vom Schulwissen, dass ich während meiner Ausbildungszeit lerne/lernen werde.

  4. Ich bin derzeit 24 und im 2. Ausbildungsjahr. Und man wird nicht jünger :) Finanziell geht es mir ganz gut. Deswegen bin ich nicht angewiesen nach meiner Ausbildung, unbedingt arbeiten zu müssen, um meinen Lebensunterhalt zu gewährleisten.

Ich weiß, dass das Studium an einer FH 'etwas' leichter ist, als an einer Universität. Deswegen bevorzuge ich ein Studium an einer FH und würde gerne wissen , wie es ausschaut , wenn man mit einem FH-Abschluss sich bspw. bei den Big4 bewirbt oder auch bei anderen größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Werden dort Uni-Absolventen eher bevorzugt ? Wie lauten die Bedingungen ?
Über jede Antwort bin ich dankbar!

Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Das Finanzamt bietet die beste Möglichkeit sich möglichst viel steuerrechtliches Wissen anzueignen. Die Studienzeit bleibt bei 3 Jahren (dual) bei top Gehalt.
Danach wären die Big4 dual zu empfehlen.
Anschließend Uni mit entsprechender Vertiefung und Praktika
Das Schlusslicht bildet wie immer die FH mit entsprechenden Praktika.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Die Big4 bevorzugen im Tax und Audit ganz klar FH Absolventen gegenüber Uni Absolventen.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Weil?

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Die Big4 bevorzugen im Tax und Audit ganz klar FH Absolventen gegenüber Uni Absolventen.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Weil?

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Die Big4 bevorzugen im Tax und Audit ganz klar FH Absolventen gegenüber Uni Absolventen.

Weil ich selbst bei den big4 war und interne Dokumente zum Hochschulmarketing der big4 gesehen habe.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Weil FHler grösstenteils ein integriertes Praxissemester haben und dementsprechend mehr und längere Praktika als Uni-Absolventen. Ein Grossteil wird sowieso aus ehemaligen Praktikanten rekrutiert. Machst du also dein FH Praxissemester im Audit bei Big4 und stellst dich gut an bekommst du so oder so ein Jobangebot!

Natürlich gibt es auch uni-absolventen die Praktika im Studienverlauf Unterbringen können, klappt aber nicht immer. FH hat da den Vorteil von 3-6 monatigen Praktika ohne Regelstudienzeit zu überschreiten.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Also nach einer ersten Einschätzung würde ich dir empfehlen: Such dir eine g'scheite FH mit direkter Ausrichtung in Sachen FACT. Das allgemeine BWL-blabla kannst du dir schenken, wenn du schon weißt, in welcher Branche du tätig sein willst. Es gibt mittlerweile sogar erste Bachelor-Studiengänge mit Anrechnungsmöglichkeiten nach § 13b WPO für das WP-Examen. Hier ist aber - aufgrund der Kontrolle durch die WPK - das Niveau durchweg höher als an der Durchschnitts-FH und den meisten Unis (fachbezogen).
Für die Big4 ist es erstmal zweitrangig ob FH oder Uni, solange das Profil passt. Außerdem brauchen die doch immer Unmengen an Frischfleisch.
Aber wenn du in der Branche was erreichen willst, sind die beiden Berufsexamen obligatorisch (wie du sicherlich schon weißt).

antworten
Chrissi789

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Die Big4 bevorzugen im Tax und Audit ganz klar FH Absolventen gegenüber Uni Absolventen.

Hör doch bitte auf solche falschen Informationen zu verbreiten. An der FH kommt fast jeder Dulli ohne viel zu tun durch und das weiß jeder bei den Big4... Uni Absolventen mit einschlägigen Praktika werden zu 100% eher eingestellt.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Ich glaube, FH oder Uni ist zumindest für Audit absolut irrelevant! Entscheidend ist hier das Profil, stark vordergründig natürlich die bisher gesammelte relevante Praxiserfahrung!
Jeder FHler mit gutem Big4 Praktikum wird dem 1,x Uni-Absolvent ohne Praktikum bevorzugt. Eigentlich auch logisch oder?

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Ich würde Uni immer bevorzugen (kenne beide Seiten sehr gut).

Auf der durchschnittlichen Uni wirst du immer mehr lernen und eine bessere Ausbildung genießen, als auf einer durchschnittlichen FH.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Chrissi789 schrieb am 12.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Die Big4 bevorzugen im Tax und Audit ganz klar FH Absolventen gegenüber Uni Absolventen.

Hör doch bitte auf solche falschen Informationen zu verbreiten. An der FH kommt fast jeder Dulli ohne viel zu tun durch und das weiß jeder bei den Big4... Uni Absolventen mit einschlägigen Praktika werden zu 100% eher eingestellt.

Das mag für Consulting und Advisory zutreffen, aber Tax und Audit bevorzugen FH (von staatlichen bekannten FHs).

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Ich würde Uni immer bevorzugen (kenne beide Seiten sehr gut).

Auf der durchschnittlichen Uni wirst du immer mehr lernen und eine bessere Ausbildung genießen, als auf einer durchschnittlichen FH.

Diese Pauschalaussage zweifel ich ganz stark an.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Schön, dass du sie anzweifelst.

Die meisten Unternehmen teilen meine Meinung!

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Ich würde Uni immer bevorzugen (kenne beide Seiten sehr gut).

Auf der durchschnittlichen Uni wirst du immer mehr lernen und eine bessere Ausbildung genießen, als auf einer durchschnittlichen FH.

Diese Pauschalaussage zweifel ich ganz stark an.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Warum wollen die Studenten eigentlich nicht wahr haben, dass die FH am wenigsten taugt?
Strengt euch eben mal an und ab auf die Uni oder in ein gutes Partnerprogramm!
FH + BWL = Berufsausbildung

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Die von der FH können in der Regel aber wenigstens buchen. Das können viele UNI Absolventen leider nicht.

Ich find es schon erstaunlich, wenn ich als Personaler der Buchungssatz bilden kann und der Bewerber nicht.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Die von der FH können in der Regel aber wenigstens buchen. Das können viele UNI Absolventen leider nicht.

Ich find es schon erstaunlich, wenn ich als Personaler der Buchungssatz bilden kann und der Bewerber nicht.

Fast alle die von der FH zu uns kommen können auch nicht buchen...

Ich bin selber einen ähnlichen Weg gegangen wie es der TE vorhat und ganz ehrlich, fachlich bringt einen weder Uni noch FH wirklich weiter. Besonders im Steuerrecht bringt einem beides eigentlich nichts. (Ich war auf einer Uni)
Mich hat auch kein WP gefragt warum ich nicht auf der FH war, das war denen einfach egal.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Warum wollen die Studenten eigentlich nicht wahr haben, dass die FH am wenigsten taugt?
Strengt euch eben mal an und ab auf die Uni oder in ein gutes Partnerprogramm!
FH + BWL = Berufsausbildung

Genau und deswegen gehen nach der Berufsausbildung auch viele auf eine FH um danach im Vergleich zu Uni-Absolventen deutlich erfolgreicher zu sein.. ist halt dann wie ne doppelte Berufsausbildung! FH + BWL als Berufsausbildung darzustellen ist der grösste Unsinn den ich hier gelesen habe. Ich selber habe an der Uni studiert und kann dir sagen, dass es mir egal ist wo der Kandidat studiert hat... Für mich sind andere Faktoren entscheidend. Jedoch muss ich sagen, dass bei mir und meine Kollegen häufig der Berufsausbildung+FH BWLer lieber ist als der von der Uni. Aspekte wie Reife spielen u.a. eine Rolle (die du anscheinend noch nicht hast, kommt aber mit BE)

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Warum wollen die Studenten eigentlich nicht wahr haben, dass die FH am wenigsten taugt?
Strengt euch eben mal an und ab auf die Uni oder in ein gutes Partnerprogramm!
FH + BWL = Berufsausbildung

Genau und deswegen gehen nach der Berufsausbildung auch viele auf eine FH um danach im Vergleich zu Uni-Absolventen deutlich erfolgreicher zu sein.. ist halt dann wie ne doppelte Berufsausbildung! FH + BWL als Berufsausbildung darzustellen ist der grösste Unsinn den ich hier gelesen habe. Ich selber habe an der Uni studiert und kann dir sagen, dass es mir egal ist wo der Kandidat studiert hat... Für mich sind andere Faktoren entscheidend. Jedoch muss ich sagen, dass bei mir und meine Kollegen häufig der Berufsausbildung+FH BWLer lieber ist als der von der Uni. Aspekte wie Reife spielen u.a. eine Rolle (die du anscheinend noch nicht hast, kommt aber mit BE)

Bin schon längst im Dax30 Konzern DHBW-Studium + Master. Ich hatte auch vor dem Master schon eine Stelle, mit konnte ich aber deutlich höher (Platz wurde freigehalten) wieder einsteigen. FH bildet in allem Konzernen die ich kenne, das Schlusslicht.

antworten
Chrissi789

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

An der FH lernst du vielleicht mehr Praxisbezogenes, aber mehr als eine Woche lernt da keiner für eine Klausur. An den meisten Unis schaffst du mit dem Lernaufwand nicht einmal eine 4,0. Ausserdem sollte es für die meisten auch kein Problem sein in der Vorlesungsfreien Zeit ein Praktikum zu absolvieren. Wenn ich mir überlege, dass von den ganzen Berufskollegien an die FH stürmen und BWL studieren, und die dann sogar bevorzugt eingestellt werden sollen, dann sehe ich schwarz für die Big4.. Im Tax Bereich ist die Aussage einfach absoluter quatsch, es sei denn, es handelt sich um FH's wie TH Köln oder Pforzheim.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Ich denke wir reden hier nicht von dem 2,x BWLer... Wer gute Leistungen <1,x auf der FH bringt hat genauso gute Perspektiven wie der von der Uni!
Wer auf der FH performt, würde höchstwahrscheinlich auch an der Uni performen.. Stichwort: Ehrgeiz

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Chrissi789 schrieb am 13.07.2018:

An der FH lernst du vielleicht mehr Praxisbezogenes, aber mehr als eine Woche lernt da keiner für eine Klausur. An den meisten Unis schaffst du mit dem Lernaufwand nicht einmal eine 4,0. Ausserdem sollte es für die meisten auch kein Problem sein in der Vorlesungsfreien Zeit ein Praktikum zu absolvieren. Wenn ich mir überlege, dass von den ganzen Berufskollegien an die FH stürmen und BWL studieren, und die dann sogar bevorzugt eingestellt werden sollen, dann sehe ich schwarz für die Big4.. Im Tax Bereich ist die Aussage einfach absoluter quatsch, es sei denn, es handelt sich um FH's wie TH Köln oder Pforzheim.

Wenn man hier so die Threads durchliest, kommt es mir auch langsam so vor, dass FHler bevorzugt werden.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Natürlich stellen die BIG4 FHler ein und unterscheiden nicht zwischen FH und Uni. Das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass an einer FH jeder den Abschluss mit <2.3 schafft. FH BWL Bachelor = Industriekaufmann

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Natürlich stellen die BIG4 FHler ein und unterscheiden nicht zwischen FH und Uni. Das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass an einer FH jeder den Abschluss mit <2.3 schafft. FH BWL Bachelor = Industriekaufmann

Der erste Satz ist gut, den zweiten halte ich für sinnlos. Durchschnittsnoten werden hier gerne rausgehauhen (ich lese regelmäßig etwas von bwl schnitt von ca. 2,0), irgendetwas aktuelles als Quelle hab ich noch nie gesehen. (Fände ich aber spannend, das letzte was ich gesehen habe war von 2012)

Bei Ausbildung und FH vergleichst du 2 völlig verschiedene Konzepte. Ich selbst hab die Erfahrung gemacht, das ca. die gleiche Art von Leuten im der Ausbildung und in der Uni sitzt und ähnliche Noten bekommt.

antworten
WiWi Gast

FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Mir würde da einfallen:

  • Sämtliche § 8a oder § 13b WPO-Studiengänge
  • Duales Studium bei den Big4
  • Für den Master: WWU Münster mit Accounting Schwerpunkt
  • Da hier Finanzamt genannt wurde: Steuerliche Ausbildung ist unerreicht und auf jeden Fall zu bevorzugen im Vergleich zu irgendwelchen reinen Steuerstudiengängen. Wenn allerdings der WP eine Option für dich darstellt, dann weiß ich nicht, ob da nicht zu wenig klassisches Accounting enthalten ist.

Dass die Big4 FH-Absolventen bevorzugen, halte ich übrigens für Quatsch. Mag sein, dass das auf einzelne Partner zutrifft, aber ganz sicher nicht die breite Masse.

antworten

Artikel zu Big4

Als Trainee oder Consultant bei Deloitte, Ernst & Young oder PwC durchstarten!

Access-Career-Event Audit Finance-Controlling

Beim access Finance, Controlling & Audit Career Event 2012 können Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit nur einer Bewerbung Deloitte, Ernst & Young und PwC überzeugen. Bewerbungsschluss ist der 12. Februar 2012.

WWU Münster mit 50 Business Schools weiter AACSB akkreditiert

WWU Universität Münster Schloss Hörsaal

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erneut erfolgreich AACSB akkreditiert. Insgesamt fünfzig Business Schools weltweit konnten ihr US-Gütesiegel »AACSB« in den Bereichen Business, Business & Accounting oder Accounting verlängern. Das hat die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" (AACSB) bekannt gegeben.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Trotz steigender Studienanfänger-Zahlen gehen die Zulassungsbeschränkungen zurück

Ein Strichmännchen macht sich in Gedanken über die Zulassungsbeschränkungen zum Studium.

Der Numerus Clausus verhindert nach wie vor, dass jeder studieren kann, was er will. Besonders hoch sind die Zulassungsbeschränkungen in Hamburg, gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland. In Thüringen finden fast alle Bewerberinnen und Bewerber für ein Studium einen Studienplatz. Hier liegt die Quote der Studiengänge mit Zulassungsbeschränkungen nur bei 10,2 Prozent. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor.

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert

Sehr lange Himmelstreppe aus Eisen im Sauerland, die in einer rechteckigen Öffnung endet, durch welche man den Himmel sieht.

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der deutschen Hochschulen hält damit jedoch nicht Schritt. Vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr in ihre Hochschulen investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur Finanzierung des deutschen Hochschulsystems.

Studienplatzvergabe: Neue Regelung für die Vergabe von NC-Studienplätzen

Das Schild mit den Buchstaben für ABI plastisch mit Metall dargestellt.

Die Studienplatzvergabe in beliebten Studiengängen mit NC wird zukünftig neu geregelt. Ein Staatsvertrag für die Stiftung „hochschulstart.de“ wurde einstimmig von allen 16 Bundesländern beschlossen. Die Integration von dem internetbasierten Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) wird das alte Zulassungssystem der ehemaligen ZVS ablösen. Starten soll die neue Vergaberegelung für NC-Studienplätze zum Wintersemester 2018/2019.

Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte

Keine Fortschritte zeigen die 16 Bundesländer in der Verbesserung ihrer Bildungssysteme im Vergleich zum Vorjahr. Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind im Gesamtvergleich am leistungsfähigsten. Neue Herausforderungen durch die Bildungsintegration der Flüchtlinge erfordert einen deutlichen Handlungsbedarf dennoch in allen deutschen Bundesländern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Forschungsprofil: Wenige Fachhochschulen mit klarem Schwerpunkt

Eine Person hält seine Füße in einen Pool.

Nur jede sechste Fachhochschule ist aktiv bei ihrer Profilbildung in den Bereichen Forschung und Third Mission. Während 19 Prozent der Fachhochschulen ein klares Forschungsprofil aufweisen, findet sich nur bei neun Prozent ein ausgeprägtes Third-Mission-Profil. Dabei ist die dritte Mission von Hochschulen, welche die aktive Mitgestaltung im regionalen Umfeld fordert, immer wichtiger um gegen konkurrierenden Hochschulen zu bestehen. Auf diese Ergebnisse kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Städte für Akademiker: Erlangen, Jena und München sind am beliebtesten

Ein Mädchen in Jens und türkisem schulterfreien T-Shirt sitzt bei einer Vorführung im Schneidersitzt auf hellgrauem Kopfsteinplaster. Über ihrer Schulter hängt eine schwarze Tasche mit weißer Aufschrift "I - rotes Herz - Berlin".

Erlangen, Jena und München sind die Städte mit dem höchsten Akademikeranteil in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der große Städtevergleich 2015 von ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche, bei dem 69 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen wurden. Universitätsstädte punkten mit gut qualifizierten Arbeitnehmern und innovativen Forschungseinrichtungen. Dies spiegelt sich auch in den Immobilienpreisen und Mieten wider.

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Uni-BW München

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

Bundeswehr-Studium 2: Wirtschaft studieren - Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU)

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Die Universität der Bundeswehr (UniBw) in Hamburg ist spezialisiert auf Fächer in Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die größte Fakultät der Helmut-Schmidt-Universität, an der in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt wird. Mehr als 150 Wissenschaftler, darunter 38 Professorinnen und Professoren, zählt die Fakultät und im Wintersemester 2014/15 studierten hier 932 Offiziersanwärter und zivile Personen. Auch das Studium im Wirtschaftsingenieurswesen ist an der UniBw Hamburg möglich.

Antworten auf FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 24 Beiträge

Diskussionen zu Big4

Weitere Themen aus Uni- oder FH-Studium