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Uni- oder FH-StudiumINF

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Hi zusammen

Habe letztens wieder eine sehr emotionale Diskussion der FH Studenten und der Uni Studenten in den Bereichen Ing/Info bei mir im Freundeskreis beobachten können (studiere selbst VWL). Speziell bei Info ist es ja so, dass die Mathe und theoretische Info an der Uni echt heftig sind (kann ich von meinen Kommilitonen aus dem Info Minor bestätigen) und an der FH hingegen kaum über Abi Stoff hinausgegangen wird (habe einem Kumpel Nachhilfe gegeben als Vwler :D).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Weist du, du kannst auch ohne Koch Ausbildung, ein Restaurant eröffnen und in der Küche stehen. Manche schaffen das auch ohne Ausbildung sehr gut, bei anderen reichts maximal zur Wurstsemmel. Genauso ist das in Info.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Würde mir die Uni auch nicht antun. Lieber in die FH und einen guten Abschluss abstauben, als an der Uni im 3. Versuch in Linearer Algebra auf eine 4.0 hoffen

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Hi zusammen

Habe letztens wieder eine sehr emotionale Diskussion der FH Studenten und der Uni Studenten in den Bereichen Ing/Info bei mir im Freundeskreis beobachten können (studiere selbst VWL). Speziell bei Info ist es ja so, dass die Mathe und theoretische Info an der Uni echt heftig sind (kann ich von meinen Kommilitonen aus dem Info Minor bestätigen) und an der FH hingegen kaum über Abi Stoff hinausgegangen wird (habe einem Kumpel Nachhilfe gegeben als Vwler :D).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Wenn man eine intrinsische Motivation hat und sowieso ein IT/Mathe-Freak ist -> Uni

Wenn man die besten Jobchancen im Verhältnis zum Aufwand rausholen will -> FH

Habe 1.Semester Info an TU9 studiert und direkt abgebrochen weil mich im 1.Semester Ana1 LA1 und theoretische Info auseinandergenommen haben.
Bin dann an eine sehr gute FH für Winfo gegangen und habe jz im ersten Semester einen 1,2 Schnitt.
Der Unterschied ist gewaltig, würde den Niveau-Unterschied mit Hauptschule/Realschule und Gymnasium vergleichen

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Naja ist fast schon eine Ideologische Frage.
Bin ich bereit, das Maximum aus meiner akademischen Bildung zu erzielen und öffne mir dadurch Möglichkeiten in der Spitzenforschung der Informatik (s. AI, extrem Mathelastig).

Will ich ein chilliges Studium mit einem gefragten Fach in der Wirtschaft?

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Hi zusammen

Habe letztens wieder eine sehr emotionale Diskussion der FH Studenten und der Uni Studenten in den Bereichen Ing/Info bei mir im Freundeskreis beobachten können (studiere selbst VWL). Speziell bei Info ist es ja so, dass die Mathe und theoretische Info an der Uni echt heftig sind (kann ich von meinen Kommilitonen aus dem Info Minor bestätigen) und an der FH hingegen kaum über Abi Stoff hinausgegangen wird (habe einem Kumpel Nachhilfe gegeben als Vwler :D).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Ein paar Weltkonzerne werden von nicht Absolventen geführt. In den usa arbeiten bei den tech Unternehmen programmierer die keinen Abschluss haben. Die Posten ihre Reise als Data Scientist oder Full Stack developer in social media. Google führt eigene online Kurse ein.

Deine Frage sollte nicht nur auf Uni und FH reduziert werden. Was spricht dagegen, einen ohne Abschluss bzw ohne Studienabschluss einzustellen, wenn er die nötigen skills mitbringt?

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

mit der richtigen Vorbereitung schafft man die Klausur mit einer guten Note im ersten Versuch;)

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Habe mich viele Jahre durch ein knüppelhartes TU Studium gequält und keinerlei Vorteile gegenüber Leuten, die einen einfachen Weg gegangen sind.

Empfehlung: ab an eine entspannte Hochschule in einer coolen Studentenstadt und in der gewonnenen Freizeit mehr Praktika / Werkstudentenstellen oder eigene Projekte verfolgen. Das bringt mehr.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

bei Informatik entscheiden sowieso die hard skills... da kannst noch so oft mit dem Uniabschluss wedeln oder dich auf deinen guten Schnitt bei der FH beziehen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Die Frage kann man eigentlich auch auf andere Bereiche übertragen. Machen Top-Unis noch Sinn, wenn man es doch an einer Wald-und-Wiesen-Uni leichter hätte? Machen Regelstudienzeit und gute Noten noch Sinn, wenn man es doch etwas entspannter angehen könnte? Macht die Wahl schwieriger, aber interessanter Kurse noch Sinn, wenn man die einfachsten wählen könnte?

Das ist letztlich eine weitgehend individuelle Frage. Durch die Uni öffnen sich Türen etwa für die Forschung, Mathe-lastige Themen wie z.B. Machine Learning, Signalverarbeitung sowie die zugehörigen Paper und sonstige Literatur werden zugänglicher, die Anrechnung im Ausland wird hier oder dort einfacher fallen, intellektuell mehr gefordert zu werden kann dem persönlichen Wachstum helfen. Das interessiert nicht jeden.

Das hängt auch mit den Zielen zusammen. Wenn man sich irgendwo bewirbt, wo es darum geht, generische CRUD Web-Apps zusammenzuklatschen, dann sind viele andere aus FH oder Ausbildung sogar besser vorbereitet. Aber dann könnte man ja den Weg wählen, in Bereiche zu gehen, die besser zum Uni-Studium passen.

Oder anders gesagt: Nach dem Informatik-Studium am MIT kann ich ja auch zurück nach Hintertupfingen gehen und mit FH-Absolventen konkurrieren, wer die Web-Apps zusammenklatschen darf, aber werde bis dorthin durch die ganze Arbeit viele bessere Gelegenheiten eröffnet haben. Nicht jede Uni ist MIT, aber das ist eben ein Spektrum von Rewards und Chancen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Hier der TE
Dass man ohne Abschluss ebenfalls sehr erfolgreich werden kann, ist natürlich auch eine Möglichkeit und auch in vielen Bereichen ausserhalb der Informatik möglich. Darum geht es mir aber eigentlich gar nicht. Die allermeisten Menschen die ich kenne (inklusive mir), sind keine solche autodidaktischen Genies und benötigen einen strukturierten Ausbildungsgang, um sich gewisse essentielle Fähigkeiten anzueignen. Deshalb möchte ich auch betonen, dass es eben um den "Normalsterblichen" geht, also weder Mathegenie noch extrem motiviert und gleichzeitig autodidaktisch begabt. Und da sehe ich meine These zumindest teilweise bestätigt durch die Beiträge hier.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Jetzt hört doch endlich mal mit dem Mythos auf, dass bei Big Tech in den USA Leute ohne Abschluss arbeiten. Das kommt vielleicht mal vor, aber 99% der Entwickler sind alle aus Top CS/Math Programmen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Hi zusammen

Habe letztens wieder eine sehr emotionale Diskussion der FH Studenten und der Uni Studenten in den Bereichen Ing/Info bei mir im Freundeskreis beobachten können (studiere selbst VWL). Speziell bei Info ist es ja so, dass die Mathe und theoretische Info an der Uni echt heftig sind (kann ich von meinen Kommilitonen aus dem Info Minor bestätigen) und an der FH hingegen kaum über Abi Stoff hinausgegangen wird (habe einem Kumpel Nachhilfe gegeben als Vwler :D).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Ein paar Weltkonzerne werden von nicht Absolventen geführt. In den usa arbeiten bei den tech Unternehmen programmierer die keinen Abschluss haben. Die Posten ihre Reise als Data Scientist oder Full Stack developer in social media. Google führt eigene online Kurse ein.

Deine Frage sollte nicht nur auf Uni und FH reduziert werden. Was spricht dagegen, einen ohne Abschluss bzw ohne Studienabschluss einzustellen, wenn er die nötigen skills mitbringt?

Und wer macht bei Google im technischen Bereich richtig Karriere in den interessanten Bereichen? Der, der im Bootcamp JavaScript gelernt hat, oder der, der an einer Uni studiert oder sogar promoviert hat?
Natürlich braucht es erstmal keinen theoretischen Background, um guten Code zu schreiben. Aber diese Anti-Uni-Haltung in der Informatik scheint mir ein bisschen übertrieben. Wer hoch hinaus will, der sollte natürlich an die Uni gehen. Die Autodidakten stellen einen Bruchteil der Leute bei FANG dar

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Kann sowieso nicht verstehen, warum so viele Unternehmen noch ein Studium fordern. Bei forschungslastigen Stellen (AI, Data Mining) ist das ja noch OK, aber warum sucht man sich einen Master oder Dr. in Informatik wenn man nur jemanden braucht, um irgendeine popelige App oder Webseite zu basteln. Das kann man nach einem Jahr Youtube-Tutorials und Onlinekurse durcharbeiten sicher besser als nach 5 Jahren Lineare Algebra, Analysis und Stockastik büffeln.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Hi zusammen

Habe letztens wieder eine sehr emotionale Diskussion der FH Studenten und der Uni Studenten in den Bereichen Ing/Info bei mir im Freundeskreis beobachten können (studiere selbst VWL). Speziell bei Info ist es ja so, dass die Mathe und theoretische Info an der Uni echt heftig sind (kann ich von meinen Kommilitonen aus dem Info Minor bestätigen) und an der FH hingegen kaum über Abi Stoff hinausgegangen wird (habe einem Kumpel Nachhilfe gegeben als Vwler :D).

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Ein paar Weltkonzerne werden von nicht Absolventen geführt. In den usa arbeiten bei den tech Unternehmen programmierer die keinen Abschluss haben. Die Posten ihre Reise als Data Scientist oder Full Stack developer in social media. Google führt eigene online Kurse ein.

Deine Frage sollte nicht nur auf Uni und FH reduziert werden. Was spricht dagegen, einen ohne Abschluss bzw ohne Studienabschluss einzustellen, wenn er die nötigen skills mitbringt?

Und wer macht bei Google im technischen Bereich richtig Karriere in den interessanten Bereichen? Der, der im Bootcamp JavaScript gelernt hat, oder der, der an einer Uni studiert oder sogar promoviert hat?
Natürlich braucht es erstmal keinen theoretischen Background, um guten Code zu schreiben. Aber diese Anti-Uni-Haltung in der Informatik scheint mir ein bisschen übertrieben. Wer hoch hinaus will, der sollte natürlich an die Uni gehen. Die Autodidakten stellen einen Bruchteil der Leute bei FANG dar

This. Warum glaubt ihr studieren so viele top Leute an den top US Unis computer science? Weil das Studium unnötig ist, da sie sich ja alle im Selbststudium die krassen hardskills aneignen könnten?

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Natürlich gibt es Beispiele von Leute die es komplett ohne formale Qualifikation geschafft haben aber dafür muss man entweder sehr viel besser sein und/oder Glück haben. Man bekommt einfach viel weniger Chancen zu zeigen was man kann.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

This. Warum glaubt ihr studieren so viele top Leute an den top US Unis computer science? Weil das Studium unnötig ist, da sie sich ja alle im Selbststudium die krassen hardskills aneignen könnten?

Woher kommt eig. dieses Idee, dass jeder deutsche Infostudent bei Google und Co. arbeiten will? Selbst wenn ich es wollen würde, müsste ich an der TU mit summa cum laude promovieren, um mich mit den Cracks aus aller Welt zu messen.

Ich sitze grade bei einem dt. Konzern und genieße meine WLB ohne Eliteuniabschluss

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Pauschal kann man nicht sagen dass auf FHs Abi Mathe gelehrt wird. Vergleich mal die Modulhandbücher der Hochschule München mit der Hochschule Flensburg oder Bonn mit der HAW Hamburg. (Für Informatik)

Das gleiche kann man auch bei Universitäten machen. Die Universität Bremen zum Beispiel im Vergleich zur RWTH,TUM etc

Standard Entwicklerjobs in DE = Eine weniger anspruchsvolle FH ist vollkommen ausreichend.

Exotischere Bereiche oder wenn man einen einfachen Zugang zu den Top Firmen will = Die Universität ist generell das geeignete Mittel der Wahl. (Mit geeigneten Praktika und bei einer gut vernetzen Uni natürlich)

Das Mittelmaß = Man geht auf eine FH die einem genug Mathemodule anbietet oder man erkundigt sich ob man nicht theoretische Informatik / Mathe Module an einer passenden Partneruni im Ausland machen kann. Dann steht einem der Unimaster trotzdem noch offen und bei den geeigneten Modulen ohne Auflagen. Wenn man schon einen FH Bachelor mit weniger CP in den oben genannten Bereichen hat kommt man vllt. unter Auflagen rein aber dann auch nicht überall.

Eine weitere und vor allem sehr gute Alternative : Man bewirbt sich bei einer der wenigen guten double degree Programme in DE. Das wäre einmal International Computer science in Ulm mit dem Rose-Hulman Institute of Technology. Der Studienverlaufsplan spricht für sich...

Eine weitere gute Optionen wäre die Hochschule Bonn Rhein Sieg in Kombination mit der University of New Brunswick in Kanada.

Ebenfalls sollte man aufpassen und die Informatik nicht auf das programmieren zu reduzieren. Es ist ein sehr breitgefächerter Studiengang und natürlich brauchen viele Softwareentwickler keine Theorie und Mathematik. Wenn man einen Quant dev oder Experten für Cybersicherheit fragt dann bekommt man eine ganz andere Antwort

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

This. Warum glaubt ihr studieren so viele top Leute an den top US Unis computer science? Weil das Studium unnötig ist, da sie sich ja alle im Selbststudium die krassen hardskills aneignen könnten?

!!

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Für irgendwelche Top Spezialisten oder Forscher Stellen braucht man ein Uni Studium, besser noch einen Dr. Man muss aber auch sagen, dass solche Top Spezialisten Stellen doch eher nur bei einigen wenigen Arbeitgebern wie google gibt, die eh nur die Besten der Besten nehmen und oft auch eher nur im Silicon Valley. Für mindestens 95% der anderen ist es meist egal ob Uni oder FH, wichtig ist nur, dass man irgendeinen Abschluss nachweisen kann als Eintrittskarte. Danach ist in der IT der formale Abschluss egal.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, am Besten man macht ein duales Studium bei einer grossen Firma. Geht 3 Jahre, man verdient Geld und am Wichtigsten: Man hat meist damit schon mit einem Fuß eine Festanstellung. Am Besten auch noch sowas wie Wirtschaftsinformatik und nicht reine Entwicklung. Damit wird man dann sowas wie Application Manager, Anwendungsbetreuer, Inhouse Berater oder Projektleiter, später Führungskraft. Man ist weiter weg von der reinen Technik und tappt nicht so in eine Spezialisierungsfalle, nicht in eine Nische die vielleicht irgendwann nicht mehr gefragt ist und vorallem man ist eher koordinierend tätig, das kann man schwerer outsourcen und selbt mit Outsourcing braucht man immer noch den Koordinierer vor Ort. Das Ansehen ist meist auch besser. Gerade in Deutschland wird Entwicklung eher abschätzig angesehen. Dazu ein Beispiel: Mein Chef sagte mir mal: Schau mal der Herr ... war früher "nur Entwickler" heute hat er sich zum Berater hochgearbeitet.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Noch ein Nachtrag:

Das Problem in der Entwicklung ist, dass es da leider eine ziemliche Jugendfixiertheit gibt. Ab 45 wird es oft schwerer, noch einen Job als Entwickler zu finden, ab 50 ist man leider für viele Entscheider völlig aus dem Rennen. Als Berater oder Projektleiter ist das nicht ganz so schlimm, wobei auch da lieber Jüngere genommen werden. Ebenso ist die Spezialisierungsfalle ein Problem. Ein 50 jähriger, der eine kleine technologische Nische beherrscht, die kaum noch einer braucht, dem gibt kaum einer noch mal eine Chance, sich in was neues einzuarbeiten. Traurig aber wahr. Ich kenne da einen arbeitslosen Ingenieur, 54 Jahre alt, findet seit 3 Jahren nichts mehr und ist europaweit mobil. Seine Nische ist nicht mehr gefragt und was für was Neues nimmt man lieber jüngere.

Als Projektleiter ist das nicht so krass. Da hat man zum Beispiel per Scrum ein Java Projekt geleitet und wechselt als Projektleiter für ein SAP Projekt.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Noch ein Nachtrag:

Das Problem in der Entwicklung ist, dass es da leider eine ziemliche Jugendfixiertheit gibt. Ab 45 wird es oft schwerer, noch einen Job als Entwickler zu finden, ab 50 ist man leider für viele Entscheider völlig aus dem Rennen. Als Berater oder Projektleiter ist das nicht ganz so schlimm, wobei auch da lieber Jüngere genommen werden. Ebenso ist die Spezialisierungsfalle ein Problem. Ein 50 jähriger, der eine kleine technologische Nische beherrscht, die kaum noch einer braucht, dem gibt kaum einer noch mal eine Chance, sich in was neues einzuarbeiten. Traurig aber wahr. Ich kenne da einen arbeitslosen Ingenieur, 54 Jahre alt, findet seit 3 Jahren nichts mehr und ist europaweit mobil. Seine Nische ist nicht mehr gefragt und was für was Neues nimmt man lieber jüngere.

Als Projektleiter ist das nicht so krass. Da hat man zum Beispiel per Scrum ein Java Projekt geleitet und wechselt als Projektleiter für ein SAP Projekt.

Ich denke das hängt eher damit zusammen, dass die heute 45 Jährigen Programmierer eben viel altes Wissen haben, wenn man sich dann nicht so up to date hält, kann es sein dass man irgendwann keinen Mehrwert mehr für die Unternehmen bietet im Vergleich zu "neueren" IT-Leuten die "frischeres" Wissen haben. Das bedeutet aber nicht per se, dass man mit 45 zu alt ist. Es könnte zum Beispiel bedeuten, dass die Halbwertszeit eines Entwicklers der mit 20 angefangen hat und mit 45 outdated ist somit 25 Jahre beträgt.

D.h. davon ausgehend würde beispielweise jemand der erst mit 30 Info studiert und mit 35 mit Master in den Beruf einsteigt vielleicht erst mit 60 diese Grenze erreichen (jenachdem wie sich die Technolgie entwickelt, und wie gut er sich mit dem neusten Wissen up to date hält). Auch dürfte es Unterschiede geben ob man in irgendeinem kleinen Unternehmen für die nächsten 15 Jahre nur die Java-Programme wartet und ergänzt wenn Java vielleicht bis dahin (nur ein Beispiel) ausstirbt, oder ob man in einer Firma arbeitet wo es alle paar Jahre auch innovative Projekte und Herausforderungen gibt, so dass man beruflich dazu gezwungen ist, sich weiterzuentwickeln.

Denn warum sollte man einen treuen Mitarbeiter der z.B. seit 20 Jahren da ist, inzwischen 50, absolut up to date und erfahren - also ein harter Mehrwert für das Unternehmen - aufgrund seines alters entlassen? Macht keinen Sinn. Da sind eher die o.g. Beispiele sinnvoller. Alt werden wir alle, auch die Entscheidungsträger, der Chef etc.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Der Punkt ist, dass Uni Studium ist z.B. im Bereich Informatik einfach sehr weitab der Realität für 99,9% aller Absolventen. Fast alles was man dort lernt wird man in seinem ITler Leben nie wieder brauchen (Ausnahme vielleicht universitäre Forschung).
Man hat also die Wahl zwischen:
Sich durch die trockene Theorie und die Siebprüfungen im Bachelor an der Uni zu kämpfen und am Ende mit mittelmäßigen bis schlechten Noten und ohne Praxiserfahrung (weil dafür ist kaum Zeit) dazustehen.
Oder man geht den (akademisch) einfacheren Weg und steht man Ende mit guten Noten und genug Zeit für 1-2 Praktika (oder Werkstudententätigkeiten) dar.
Kann man sich jetzt ausmahlen, wer von beiden den einfacheren Berufseinstieg hat, wenn das Ziel nicht gerade Beratung heißt.

Informatik ist tatsächlich der Bereich, wo man am stärksten die Veränderungen des Arbeitsmarktes spürt. (Akademische) Abschlüsse werden primär formale Hürden und Hard Skills werden immer stärker im Prozess der Bewerbung geprüft. Weil das Beispiel hier so oft genannt wurde: Bei den großen Tech Konzernen des Silicon Valley ist das Coding Interview Standard für technische Rollen. Und das ist auch das hauptsächliche Entscheidungskriterium für ein Joboffer.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Zum Thema Jugendfixierung:
Ich denke es gibt die Tendenz, dass junge Leute lieber in einem Team aus jungen Leuten arbeiten und dazu kommen immer auch die gegenseitigen Vorurteile der Generationen gegeneinander. In der IT in der allgemein ein Großteil sehr jung ist wirkt sich das natürlich sehr negativ auf das Standing von älteren Mitarbeitern in der Branche aus.
Das wird sich aber mit der Zeit, wenn die heutigen Informatiker alt sind ändern da dann Altersverteilung eine andere sein wird.
(natürlich nur ein Grund unter Vielen)

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Es geht doch eher darum, dass wenn man gezwungen wird den Job zu wechseln Kündigung etc.
Wenn dein Wissen nur von einer überholten Technik zerrt, dann wird es einfach eng. Da der jüngere sich einfach schneller arbeiten kann.
Das Rechenbeispiel soll was verdeutlichen? 45 oder 60 in beiden Beispielen wird es eng oder zumindest Einbußen bedeuten. Die sicherste Erfahrungen sind die der Führung in fachlicher Sicht oder bei Mitarbeitern. Das ist der entscheidende Trumpf im Alter, wenn man "technisch überholt ist".

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2020:

Es geht doch eher darum, dass wenn man gezwungen wird den Job zu wechseln Kündigung etc.
Wenn dein Wissen nur von einer überholten Technik zerrt, dann wird es einfach eng. Da der jüngere sich einfach schneller arbeiten kann.
Das Rechenbeispiel soll was verdeutlichen? 45 oder 60 in beiden Beispielen wird es eng oder zumindest Einbußen bedeuten. Die sicherste Erfahrungen sind die der Führung in fachlicher Sicht oder bei Mitarbeitern. Das ist der entscheidende Trumpf im Alter, wenn man "technisch überholt ist".

Das geht aber jedem Ü50 so, der die letzten 10-20 Jahre im selben Konzern gehockt hat und jetzt vielleicht durch Stellenkürzungen rausgefallen ist.
So jemand ist als Arbeitgeber schlicht nicht attraktiv (Silodenken, unflexibel, bürokratisch etc. etc.), erst Recht nicht zu dessen Gehaltserwartung.
Zumal viele Ü50er auch mit ihrem Arbeitsleben schon abgeschlossen haben und primär auf die Rente warten. Was ja prinzipiell nicht falsch ist.
Bloß dann darf man halt nicht erwarten, dass man im neuen Job (wieder) der Topverdiener ist.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2020:

Es geht doch eher darum, dass wenn man gezwungen wird den Job zu wechseln Kündigung etc.
Wenn dein Wissen nur von einer überholten Technik zerrt, dann wird es einfach eng. Da der jüngere sich einfach schneller arbeiten kann.
Das Rechenbeispiel soll was verdeutlichen? 45 oder 60 in beiden Beispielen wird es eng oder zumindest Einbußen bedeuten. Die sicherste Erfahrungen sind die der Führung in fachlicher Sicht oder bei Mitarbeitern. Das ist der entscheidende Trumpf im Alter, wenn man "technisch überholt ist".

Das geht aber jedem Ü50 so, der die letzten 10-20 Jahre im selben Konzern gehockt hat und jetzt vielleicht durch Stellenkürzungen rausgefallen ist.
So jemand ist als Arbeitgeber schlicht nicht attraktiv (Silodenken, unflexibel, bürokratisch etc. etc.), erst Recht nicht zu dessen Gehaltserwartung.
Zumal viele Ü50er auch mit ihrem Arbeitsleben schon abgeschlossen haben und primär auf die Rente warten. Was ja prinzipiell nicht falsch ist.
Bloß dann darf man halt nicht erwarten, dass man im neuen Job (wieder) der Topverdiener ist.

naja als Finanzbuchhalter hat man einen bestimmten Wert. Doch wenn du nur gelernt hast mittlerweile eine veraltete Technik zu implementieren wird es eng. Die Branche ist einfach viel dynamischer, hingegen andere Dinge mehr Fundament haben.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Uniabschluss ist ganz klar NICHT notwendig.

Jemand der als junger Teenager angefangen hat full-stack Cloud-Software zu programmieren und Projekte vorweisen kann, hat es definitiv leichter einen Top-Job zu bekommen als ein Informatik-Absolvent.

Es gibt unzählige Informatik-Absolventen die nahezu nichts Praktisches können.

In Amerika machen sich Unternehmen bereits lächerlich wenn sie schreiben: “CS degree required”. Dies macht niemand mehr. Wenn eine Firma wirklich “degree” in der Jobausschreibung erwähnt, kommt immer dazu: “equivalent experience”

Dies werden nur Leute verstehen die wirklich in der Tech-Welt aktiv sind.

Dieser Abschluss-Wahn im Forum ist mehr als lächerlich. Besonders im Tech-Bereich kommt es auf die Skills ind lifelong learning an.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Uniabschluss ist ganz klar NICHT notwendig.

Jemand der als junger Teenager angefangen hat full-stack Cloud-Software zu programmieren und Projekte vorweisen kann, hat es definitiv leichter einen Top-Job zu bekommen als ein Informatik-Absolvent.

Es gibt unzählige Informatik-Absolventen die nahezu nichts Praktisches können.

In Amerika machen sich Unternehmen bereits lächerlich wenn sie schreiben: “CS degree required”. Dies macht niemand mehr. Wenn eine Firma wirklich “degree” in der Jobausschreibung erwähnt, kommt immer dazu: “equivalent experience”

Dies werden nur Leute verstehen die wirklich in der Tech-Welt aktiv sind.

Dieser Abschluss-Wahn im Forum ist mehr als lächerlich. Besonders im Tech-Bereich kommt es auf die Skills ind lifelong learning an.

Absolut realitätsfern. Alleine, dass du das gesamte Fach Informatik mit der Entwicklerrolle gleichsetzt zeugt von Unwissenheit.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Uniabschluss ist ganz klar NICHT notwendig.

Jemand der als junger Teenager angefangen hat full-stack Cloud-Software zu programmieren und Projekte vorweisen kann, hat es definitiv leichter einen Top-Job zu bekommen als ein Informatik-Absolvent.

Es gibt unzählige Informatik-Absolventen die nahezu nichts Praktisches können.

In Amerika machen sich Unternehmen bereits lächerlich wenn sie schreiben: “CS degree required”. Dies macht niemand mehr. Wenn eine Firma wirklich “degree” in der Jobausschreibung erwähnt, kommt immer dazu: “equivalent experience”

Dies werden nur Leute verstehen die wirklich in der Tech-Welt aktiv sind.

Dieser Abschluss-Wahn im Forum ist mehr als lächerlich. Besonders im Tech-Bereich kommt es auf die Skills ind lifelong learning an.

Leute dies ohne Abschluss zu was bringen sind in den USA absolute Ausnahmen haha, ich wette du hast "The social network" gesehen und denkst das alle college dropouts so enden wie Bill Gates oder Mark Zuckerberg. In Realität ist es aber so dass der Uni Absolvent bei den meisten Positionen einen großen Vorteil gegenüber der Bootcamp Codedrohne hat.
Du bist zu 100% nicht in der Tech-Welt aktiv und nur weil du Elon Musk auf Twitter folgst macht dich das noch nicht zum Ingenieur.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Uniabschluss ist ganz klar NICHT notwendig.

Jemand der als junger Teenager angefangen hat full-stack Cloud-Software zu programmieren und Projekte vorweisen kann, hat es definitiv leichter einen Top-Job zu bekommen als ein Informatik-Absolvent.

Es gibt unzählige Informatik-Absolventen die nahezu nichts Praktisches können.

In Amerika machen sich Unternehmen bereits lächerlich wenn sie schreiben: “CS degree required”. Dies macht niemand mehr. Wenn eine Firma wirklich “degree” in der Jobausschreibung erwähnt, kommt immer dazu: “equivalent experience”

Dies werden nur Leute verstehen die wirklich in der Tech-Welt aktiv sind.

Dieser Abschluss-Wahn im Forum ist mehr als lächerlich. Besonders im Tech-Bereich kommt es auf die Skills ind lifelong learning an.

Absolut realitätsfern. Alleine, dass du das gesamte Fach Informatik mit der Entwicklerrolle gleichsetzt zeugt von Unwissenheit.

Er hat doch im Kern recht. Auf den Abschluss auszuruhen klappt in der Informatik am wenigsten. Nur weil Info draufsteht reicht es nicht, es werden dort häufig Hardskills abgeklopft. Der Abschluss ist für Infos nicht so elementar wie beim BWLer, der teilweise mit der Visitenkarten hausieren muss.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Uniabschluss ist ganz klar NICHT notwendig.

Jemand der als junger Teenager angefangen hat full-stack Cloud-Software zu programmieren und Projekte vorweisen kann, hat es definitiv leichter einen Top-Job zu bekommen als ein Informatik-Absolvent.

Es gibt unzählige Informatik-Absolventen die nahezu nichts Praktisches können.

In Amerika machen sich Unternehmen bereits lächerlich wenn sie schreiben: “CS degree required”. Dies macht niemand mehr. Wenn eine Firma wirklich “degree” in der Jobausschreibung erwähnt, kommt immer dazu: “equivalent experience”

Dies werden nur Leute verstehen die wirklich in der Tech-Welt aktiv sind.

Dieser Abschluss-Wahn im Forum ist mehr als lächerlich. Besonders im Tech-Bereich kommt es auf die Skills ind lifelong learning an.

Kleiner Tipp: Die Coding Interviews in amerikanischen Tech Unternehmen testen nicht, ob du ein guter Entwickler bist. Das sind reine Logik und IQ Aufgaben.
Kann man die bestehen ohne Hochschulabschluss? Sicherlich.
Aber wie wahrscheinlich ist es, dass man mit einem solchen Intellekt nicht studieren geht? Sehr unwahrscheinlich.
Ist man mit einem Informatik Abschluss gut auf diese Aufgaben vorbereitet? NEIN.
Ergo willst du einen Job bei FAANG und Co. haben, dann musst du smart und vorallem fleißig sein. Den diese Coding Interviews meistert man nur durch genug Übung.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Hi zusammen

Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies eine Einzelbeobachtung ist, allerdings scheint es wohl schon eine gewisse Tendenz zu geben. Da Informatiker jedoch so gefragt sind, macht die Wirtschaft praktisch keine Unterschiede ob jemand einen Uni- oder Fh-Abschluss hat. Deshalb frage ich mich, weshalb man sich als Normalsterblicher überhaupt noch die Uni-Tortur inklusive deutlich höherem Risiko, rauszufliegen, überhaupt noch antun sollte? Läuft da nicht irgendwas schief in dem ganzen System?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Was soll an dem System falsch laufen? Ist ja keine Ausbildung oder so die einen auf einen spezifischen Beruf vorbereitet. Ziel der Uni / fh ist es ja nicht Arbeitnehmer oder selbstständige zu züchten. Und ob es den Unternehmen nicht wichtig ist ob uni oder fh ist das für die Hochschulen irrelevant.

Abgesehen davon gibt es bei uns WiWis auch keinen großen Unterschied ob fh oder uni, wenn du nicht gerade bei goldmann oder mckinsey einsteigen willst. Bei euch VWLern mag das natürlich anders sein

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Hoffentlich denken nicht alle MINTler in Deutschland so, sonst können wir gegen die Amis, Chinesen und Inder schnell einpacken. FHs bilden Mittelmaß aus, als hochtechnologische Nation können wir auf exzellent ausgebildete Universitätsingenieure nicht verzichten.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Ziel der Uni / fh ist es ja nicht Arbeitnehmer oder selbstständige zu züchten. Und ob es den Unternehmen nicht wichtig ist ob uni oder fh ist das für die Hochschulen irrelevant.

FHs sind gerade dazu da, massig Fachkräfte für den dt. Arbeitsmarkt zu schaffen. Sie schreiben es sich sogar auf die Fahne "Praxis" zu bieten

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Hoffentlich denken nicht alle MINTler in Deutschland so, sonst können wir gegen die Amis, Chinesen und Inder schnell einpacken. FHs bilden Mittelmaß aus, als hochtechnologische Nation können wir auf exzellent ausgebildete Universitätsingenieure nicht verzichten.

Bei Indern gehe ich noch mit, aber Amis und Chinesen? Ich bitte dich... jeder, der mal ein Auslandssemester in den USA (Ivy League mal ausgenommen) oder Mainland China gemacht hat, weiß wie gering die Anforderungen sind im Vgl. zu deutschen Hochschulen. Da ist selbst die Lehre an FHs noch qualitativ besser und das sage ich als Uniingenieur.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Hoffentlich denken nicht alle MINTler in Deutschland so, sonst können wir gegen die Amis, Chinesen und Inder schnell einpacken. FHs bilden Mittelmaß aus, als hochtechnologische Nation können wir auf exzellent ausgebildete Universitätsingenieure nicht verzichten.

Dann müssen die deutschen Exzellenzuniversitäten oder die Unternehmen, die immer noch einen Abschluss von selbigen fordern, aber auch mal in der Gegenwart ankommen. Als TU9 Informatikabsolvent kann ich berichten, dass ich im Studium wenig praktisch relevante Skills gelernt habe. Logik, Algorithmen und Programmierung sind natürlich wichtig, aber wer muss denn wissen, wie das Rechenwerk eines Prozessors von 1986 im Detail funktioniert, wie irgendwelche abstrusen, konstruierten Landau-Notationen vereinfacht werden oder wie irgendwelche exotischen Datenstrukturen, die außer dem Professor und seinem Lehrstuhl niemand verwendet, im Detail implementiert werden?

Das mögen alles sehr spannende Themen sein, aber 95% der Absolventen werden in die Wirtschaft gehen und dort nicht den ganzen Tag die Whiteboards mit Formeln und Beweisen vollschreiben, sondern irgendwas mit Java, .NET, Cloud, Linux, Data Mining oder Security machen. Vorlesungen zu diesen extrem wichtigen Themen wird man an deutschen Universitäten nicht finden, und wenn doch, sind sie meist so stark formalisiert und wissenschaftlich aufbereitet, dass außer einem Forscher/Theoretiker keiner einen wirklichen Nutzen daraus ziehen kann.

Viele deutschen Unternehmen sind zum Glück aufgewacht und setzen gar kein Studium mehr voraus. Leider bezahlt aber kaum jemand einen Azubi, der schon mehrere Jahre im aktuellen Framework gearbeitet hat, wie einen frischen Master, der gar nichts gemacht hat außer Klausuren zu schreiben.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Dann müssen die deutschen Exzellenzuniversitäten oder die Unternehmen, die immer noch einen Abschluss von selbigen fordern, aber auch mal in der Gegenwart ankommen. Als TU9 Informatikabsolvent kann ich berichten, dass ich im Studium wenig praktisch relevante Skills gelernt habe. Logik, Algorithmen und Programmierung sind natürlich wichtig, aber wer muss denn wissen, wie das Rechenwerk eines Prozessors von 1986 im Detail funktioniert, wie irgendwelche abstrusen, konstruierten Landau-Notationen vereinfacht werden oder wie irgendwelche exotischen Datenstrukturen, die außer dem Professor und seinem Lehrstuhl niemand verwendet, im Detail implementiert werden?

Das mögen alles sehr spannende Themen sein, aber 95% der Absolventen werden in die Wirtschaft gehen und dort nicht den ganzen Tag die Whiteboards mit Formeln und Beweisen vollschreiben, sondern irgendwas mit Java, .NET, Cloud, Linux, Data Mining oder Security machen. Vorlesungen zu diesen extrem wichtigen Themen wird man an deutschen Universitäten nicht finden, und wenn doch, sind sie meist so stark formalisiert und wissenschaftlich aufbereitet, dass außer einem Forscher/Theoretiker keiner einen wirklichen Nutzen daraus ziehen kann.

Viele deutschen Unternehmen sind zum Glück aufgewacht und setzen gar kein Studium mehr voraus. Leider bezahlt aber kaum jemand einen Azubi, der schon mehrere Jahre im aktuellen Framework gearbeitet hat, wie einen frischen Master, der gar nichts gemacht hat außer Klausuren zu schreiben.

90% der Studiengänge vermitteln kaum Wissen das in der Praxis angewendet werden kann.

Kannst du den Punkt mit den Unternehmen die kein (Informatik) Studium voraussetzen ausführen?

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Devanther

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

OK, was genau ist wichtig an praktischen Skills als Informatiker?
Was genau muss ich können, wenn ich Geld verdienen will?
Kannst du das einmal näher erklären, wenn du das schon studiert hast?
Ich strebe eine Tätigkeit in diesem Bereich an.

Java, Phyton, C++, C#, Web-Entwicklung, 3D Engines wie Unreal Engine, Unity,
oder Umgebungen wie Blender, Maya?

Ich interessiere mich zwar auch für die Theorie dahinter aber ich will mich auch
irgendwo aufs wesentliche konzentrieren. Du hast es selber geschrieben, wie
ein PC intern ganz genau funktioniert ist im Alltag nicht relevant -.-

Allerdings will ich schon Informatik studieren, auf die BWL Themen im
Winfo Studium hätte ich keine Lust.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Dann müssen die deutschen Exzellenzuniversitäten oder die Unternehmen, die immer noch einen Abschluss von selbigen fordern, aber auch mal in der Gegenwart ankommen. Als TU9 Informatikabsolvent kann ich berichten, dass ich im Studium wenig praktisch relevante Skills gelernt habe. Logik, Algorithmen und Programmierung sind natürlich wichtig, aber wer muss denn wissen, wie das Rechenwerk eines Prozessors von 1986 im Detail funktioniert, wie irgendwelche abstrusen, konstruierten Landau-Notationen vereinfacht werden oder wie irgendwelche exotischen Datenstrukturen, die außer dem Professor und seinem Lehrstuhl niemand verwendet, im Detail implementiert werden?

Das mögen alles sehr spannende Themen sein, aber 95% der Absolventen werden in die Wirtschaft gehen und dort nicht den ganzen Tag die Whiteboards mit Formeln und Beweisen vollschreiben, sondern irgendwas mit Java, .NET, Cloud, Linux, Data Mining oder Security machen. Vorlesungen zu diesen extrem wichtigen Themen wird man an deutschen Universitäten nicht finden, und wenn doch, sind sie meist so stark formalisiert und wissenschaftlich aufbereitet, dass außer einem Forscher/Theoretiker keiner einen wirklichen Nutzen daraus ziehen kann.

Viele deutschen Unternehmen sind zum Glück aufgewacht und setzen gar kein Studium mehr voraus. Leider bezahlt aber kaum jemand einen Azubi, der schon mehrere Jahre im aktuellen Framework gearbeitet hat, wie einen frischen Master, der gar nichts gemacht hat außer Klausuren zu schreiben.

Man lernt sich selbstständig in neue Themen einzuarbeiten und das Arbeiten mit abstrakten Konzepten und nicht irgendwelche Frameworks die sich sowieso alle paar Jahre ändern. Selbst Mathematiker und Physiker die sich in ihrem Studium mit Dingen beschäftigen haben die in der Wirtschaft keiner braucht landen oft auf gut bezahlten Positionen, weil sie eben genau diese Fähigkeiten mitbringen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Hoffentlich denken nicht alle MINTler in Deutschland so, sonst können wir gegen die Amis, Chinesen und Inder schnell einpacken. FHs bilden Mittelmaß aus, als hochtechnologische Nation können wir auf exzellent ausgebildete Universitätsingenieure nicht verzichten.

Dann müssen die deutschen Exzellenzuniversitäten oder die Unternehmen, die immer noch einen Abschluss von selbigen fordern, aber auch mal in der Gegenwart ankommen. Als TU9 Informatikabsolvent kann ich berichten, dass ich im Studium wenig praktisch relevante Skills gelernt habe. Logik, Algorithmen und Programmierung sind natürlich wichtig, aber wer muss denn wissen, wie das Rechenwerk eines Prozessors von 1986 im Detail funktioniert, wie irgendwelche abstrusen, konstruierten Landau-Notationen vereinfacht werden oder wie irgendwelche exotischen Datenstrukturen, die außer dem Professor und seinem Lehrstuhl niemand verwendet, im Detail implementiert werden?

Das mögen alles sehr spannende Themen sein, aber 95% der Absolventen werden in die Wirtschaft gehen und dort nicht den ganzen Tag die Whiteboards mit Formeln und Beweisen vollschreiben, sondern irgendwas mit Java, .NET, Cloud, Linux, Data Mining oder Security machen. Vorlesungen zu diesen extrem wichtigen Themen wird man an deutschen Universitäten nicht finden, und wenn doch, sind sie meist so stark formalisiert und wissenschaftlich aufbereitet, dass außer einem Forscher/Theoretiker keiner einen wirklichen Nutzen daraus ziehen kann.

Viele deutschen Unternehmen sind zum Glück aufgewacht und setzen gar kein Studium mehr voraus. Leider bezahlt aber kaum jemand einen Azubi, der schon mehrere Jahre im aktuellen Framework gearbeitet hat, wie einen frischen Master, der gar nichts gemacht hat außer Klausuren zu schreiben.

Genau so ist es!

Ich war für mein Auslandssemester an der UC Berkeley und habe ausschliesslich Informatik-Kurse belegt.

Die Kurse waren allesamt viel aktueller und auf praktisch relevante Dinge ausgerichtet!

Das deutsche Informatik-Studium ist veraltet.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Man lernt sich selbstständig in neue Themen einzuarbeiten und das Arbeiten mit abstrakten Konzepten und nicht irgendwelche Frameworks die sich sowieso alle paar Jahre ändern.

So oft ändern sich diese Frameworks gar nicht. Die Grundkonzepte bleiben gleich, aber das sind nicht irgendwelche Formalisierungen von einem Professor aus 1980, sondern moderne Softwarearchitekturen und Design Patterns für Web-, Cloud-, und Virtualisierungslösungen, um nur ein Beispiel zu nennen. Ich sage ja nicht, dass man jede einzelne Formel oder Theorie aus den Vorlesungen streichen sollte, aber es muss halt einen Mehrwert für den durchschnittlichen Entwickler bieten, nicht für einen Forscher bei Google der Quantenalgorithmen entwickelt.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Selbst Mathematiker und Physiker die sich in ihrem Studium mit Dingen beschäftigen haben die in der Wirtschaft keiner braucht landen oft auf gut bezahlten Positionen, weil sie eben genau diese Fähigkeiten mitbringen.
Das sind dann meistens mathematische Stellen für Spezialisten oder man sucht extrem dringend jemanden, der irgendwie programmieren kann, da gerade kein Informatiker gefunden wird oder für das gebotene Gehalt arbeiten möchte. Gibt es hier und dort mal, aber nicht oft genug um daraus eine allgemeine Empfehlung für diese Studiengänge schließen zu können.

Ansonsten sind Mathematiker und Physiker nicht die erste Wahl für einen durchschnittlichen Entwickler- oder Projektmanagerjob, auch da es inzwischen genug Informatiker gibt. Ein ehemaliger Klassenkamerad hat den Physik-Master als Jahrgangsbester absolviert und keinen vernünftigen Job gefunden. Er promoviert jetzt. Auch so gut wie alle Kommilitonen aus der Mathematik, die ich kenne, sind nun im Enterprise-IT-Bereich unterwegs und wären mit einem Informatikstudium besser beraten gewesen.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Genau so ist es!

Ich war für mein Auslandssemester an der UC Berkeley und habe ausschliesslich Informatik-Kurse belegt.

Die Kurse waren allesamt viel aktueller und auf praktisch relevante Dinge ausgerichtet!

Das deutsche Informatik-Studium ist veraltet.

Der Vergleich ist zwar aufgrund von hohen Studiengebühren unfair, aber man braucht nur mal Online-Aufzeichnungen von Informatikvorlesungen von Harvard oder MIT anschauen (CS50). Da wird vom ersten Tag an vom Professor programmiert und spielerisch an das Thema herangegangen, anstatt das ganze krampfhaft zu formalisieren und so theoretisch wie möglich zu machen. Teilweise gestalten auch große Unternehmen die Inhalte und Übungen mit. Da würde so mancher deutsche Professor Schnappatmung bekommen, wie unwissenschaftlich das doch ist.

Das Konzept Universität als berufsvorbereitendes Institut gehört meiner Meinung nach genauso wie das Konzept Schule überarbeitet. Die deutschen Unternehmen sollten entweder aufhören, ein Studium als Voraussetzung zu fordern oder die Inhalte sollten von Grund auf neu überarbeitet werden und viel stärker modularisiert werden. Nicht jeder muss alles können und wissen.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 21.10.2020:

Dann müssen die deutschen Exzellenzuniversitäten oder die Unternehmen, die immer noch einen Abschluss von selbigen fordern, aber auch mal in der Gegenwart ankommen. Als TU9 Informatikabsolvent kann ich berichten, dass ich im Studium wenig praktisch relevante Skills gelernt habe. Logik, Algorithmen und Programmierung sind natürlich wichtig, aber wer muss denn wissen, wie das Rechenwerk eines Prozessors von 1986 im Detail funktioniert, wie irgendwelche abstrusen, konstruierten Landau-Notationen vereinfacht werden oder wie irgendwelche exotischen Datenstrukturen, die außer dem Professor und seinem Lehrstuhl niemand verwendet, im Detail implementiert werden?

Das mögen alles sehr spannende Themen sein, aber 95% der Absolventen werden in die Wirtschaft gehen und dort nicht den ganzen Tag die Whiteboards mit Formeln und Beweisen vollschreiben, sondern irgendwas mit Java, .NET, Cloud, Linux, Data Mining oder Security machen. Vorlesungen zu diesen extrem wichtigen Themen wird man an deutschen Universitäten nicht finden, und wenn doch, sind sie meist so stark formalisiert und wissenschaftlich aufbereitet, dass außer einem Forscher/Theoretiker keiner einen wirklichen Nutzen daraus ziehen kann.

Viele deutschen Unternehmen sind zum Glück aufgewacht und setzen gar kein Studium mehr voraus. Leider bezahlt aber kaum jemand einen Azubi, der schon mehrere Jahre im aktuellen Framework gearbeitet hat, wie einen frischen Master, der gar nichts gemacht hat außer Klausuren zu schreiben.

Nur weil die etwas nicht gebraucht heißt es nicht, dass es keiner braucht. Leute die beispielsweise viel mit embedded systems arbeiten müssen nämlich sehr wohl wissen wie ein (einfacher) Prozessor im Details funktioniert. Auch für Leute die Chips designen oder FPGSs programmieren ist das alles sehr relevant.
Und du lernst das Beweisen nicht damit du deinem Chef später im Beruf irgendwas beweisen kannst sondern um ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge aufzubauen.
Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis auch einige Spezialisten die nach dem Uni Abschluss in Informatik auf einer WebDev Stelle angefangen haben die man auch als Fachinformatiker bekommen könnte und sich seitdem darüber beschweren, dass ihr Studium sie darauf nicht optimal vorbereitet hat…

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

Devanther schrieb am 21.10.2020:

OK, was genau ist wichtig an praktischen Skills als Informatiker?
Was genau muss ich können, wenn ich Geld verdienen will?

Aktuell gefragt sind:

  • Frontend (z.B. Vuejs/Angular/React bzw. mobil Dart/Swift)
  • Backend (z.B. Java Spring, node.js, Python auf AWS/Azure, Linux, Container, Virtualisierung, SQL- und NoSQL-Datenbanken)
  • Enterprise Software (z.B. .NET, .NET Core, Java EE)
  • Embedded (C/C++ auf ARM, Embedded Linux)
  • SAP (eigener Punkt, da riesiges Feld)
  • IT Security
  • Deep Learning: Ist mit Vorsicht zu genießen, es wurde eine Zeit lang gehypt, aber das flaut wieder etwas ab. Jeder will das machen, aber es gibt nicht so viele Stellen. Am besten die Grundlagen lernen und im Auge behalten.

Die Liste ist ungefähr sortiert von wenig bis viel Gehalt. Aber das hängt in erster Linie auch von der Unternehmensgröße ab. Meine Empfehlung: Arbeite als Werkstudent, mache Praktika und Abschlussarbeiten bei großen Firmen und spezialisiere dich nicht zu früh. Nimm im Zweifel einfachere Wahlfächer an der Uni, um mehr Zeit zu haben.

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WiWi Gast

Macht Uni für Ing/Info noch Sinn?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Aktuell gefragt sind:

  • Frontend (z.B. Vuejs/Angular/React bzw. mobil Dart/Swift)
  • Backend (z.B. Java Spring, node.js, Python auf AWS/Azure, Linux, Container, Virtualisierung, SQL- und NoSQL-Datenbanken)
  • Enterprise Software (z.B. .NET, .NET Core, Java EE)
  • Embedded (C/C++ auf ARM, Embedded Linux)
  • SAP (eigener Punkt, da riesiges Feld)
  • IT Security
  • Deep Learning: Ist mit Vorsicht zu genießen, es wurde eine Zeit lang gehypt, aber das flaut wieder etwas ab. Jeder will das machen, aber es gibt nicht so viele Stellen. Am besten die Grundlagen lernen und im Auge behalten.

Würde ich als ITler im Kern so unterschreiben. Wobei die Abstufung manchmal fließend ist. Ich würde vielleicht SAP etwas tiefer einordnen, die absolute Boom-Zeit ist da inzwischen vorbei.
Das mit Maschine Learning/KI etc.würde ich tatsächlich etwas außerhalb sehen. Es gibt da schlicht wenig echte Stellen in Deutschland. Viele Jobs als "ML Engineer" sind in Deutschland klassische Datenanalyse-Jobs und dann auch nicht so interessant und eher durchschnittlich bezahlt. Selbes gilt für "Data Scientists", was der vorherige Hype war.

Die Liste spiegelt auch durchaus einen aufsteigenden Komplexitätsgrad dar, was in der IT (zumindest oft) dann auch mit besserer Bezahlung einhergeht.
Am Ende des Tages spielen aber auch Branche und Unternehmen eine wichtige Rolle. 30% Gehaltsunterschied sind für den selben Job keine Seltenheit.

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