DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Uni zu FH wechselnHS LU

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Autor
Beitrag
Josh_Ocean

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Hi Leute!

Ich habe einige Fragen zum Wechsel meines Studiengangs, die mich gerade beschäftigen. Da meine Fragestellung etwas komplex ist, versuche ich, das Ganze hier so verständlich wie möglich auszuführen...

Kurz zu den Rahmenbedingungen:
Ich habe bis kurz vor Ende des Sommersemesters 2017, genauer gesagt bis zum 18. September 2017, an der Universität Heidelberg Englisch und Biologie als polyvalenten Bachelor mit Lehramtsoption studiert. Gegen Ende des 4. FS habe ich mich exmatrikuliert, da sich mein Berufswunsch deutlich geändert hat und ich den Beruf des Gymnasiallehrers nicht ausüben möchte. Ich habe dann einige Zeit normal gearbeitet (Ich habe bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Krankenpfleger) und möchte jetzt anfangen, an der Hochschule Ludwigshafen Pflegepädagogik zu studieren.

Nun möchte die Hochschule Ludwigshafen bei Immatrikulation ein Notentranskript sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorgelegt bekommen. Ich habe mich diesbezüglich mit der Universität Heidelberg in Verbindung gesetzt. Dort sagte man mir, dass man mir zwar ein Transkript, aber keine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen kann, da ich bei meiner Exmatrikulation noch zu Prüfungen angemeldet gewesen bin. Zu diesen Terminen bin ich nicht erschienen (da ich ja, wie ich dachte, durch die Exmatrikulation gar nicht mehr zu Prüfungen in Frage kam). Da mich die Exmatrikulation anscheinend nicht, wie ich dachte, "automatisch" von den Prüfungen abgemeldet hat, blieben die Termine verbindlich bestehen und wurden als Fehlversuch gewertet. Dies hat zumindest bei einer Prüfung in Biologie dazu geführt, dass der Nachtermin damit ein Fehlversuch wurde, was in diesem Studiengang zum Erlöschen des Prüfungssanspruches führt. Ob noch weitere Prüfungen z.B. in Englisch oder in den fachübergreifenden Leistungen davon betroffen waren, kann ich im Moment nicht sagen, da ich vom Prüfungssekretariat hierzu noch keine Antwort bekommen habe.

Nun wäre das ja Alles kein Weltuntergang, da mein neuer Studiengang Pflegepädagogik kaum als "artverwandt" zum Gymnasiallehramt Biologie und Englisch zählen kann, und damit von einer Sperre oder Ähnlichem wohl nicht betroffen wäre. Was mir allerdings Bauchschmerzen bereitet ist die Tatsache, dass es tatsächlich eine Veranstaltung gibt, die auch in Pflegepädagogik auftaucht, und zwar "Pädagogische Psychologie" aus den ÜKs. Diese hatte ich im 2. FS belegt und auch bestanden.

Nun meine Fragen:

  1. Mal angenommen, ich habe meinen Prüfungsanspruch vom Lehramtsstudium tatsächlich endgültig, vielleicht auch in beiden Fächern verloren. Ist es dann ein Problem, dass diese eine Veranstaltung auch im Curriculum meines neuen Studiengangs auftaucht, auch wenn ich sie bereits erfolgreich absolviert hatte? Würde sich eine Prüfungsunfähigkeit aus Englisch/Bio also auch auf den ÜK-Teil meines Altstudiums erstrecken?

  2. Kann man auch für die Lehramtsoption seinen Prüfungsanspruch verlieren? Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich da zum Zeitpunkt der Exmatrikulation für irgendwas angemeldet war. Das BOP1 hatte ich beispielsweise bereits absolviert, war aber noch nicht bei dem Nachbereitungstermin...

  3. Ludwigshafen hat noch eine weitere Klausel in der Zulassungsordung: Man darf den Prüfungsanspruch nicht im selben Fach ODER in zwei beliebigen anderen Fächern verloren haben. Gilt mein Lehramtsstudium als "ein Fach"? Oder Bio, Englisch und die ÜKs einzeln? In dem Fall hätte ich ja gelitten, wenn sich herausstellt, dass ich in Englisch ebenfalls meinen Anspruch verloren habe...

  4. Ist irgendwas von dem Obigen überhaupt relevant, da ich ja von einer Uni auf eine Hochschule wechseln möchte? Oder ist das Grundkonzept so verschieden, dass das Eine mit dem Anderen gar nichts zu tun hat und ich somit unbesorgt sein kann? 

Ich hoffe, jemand kann mir etwas weiterhelfen, da mir das ganze schon sehr im Magen grummelt und ich meine Bewerbung in Ludwigshafen evtl. zurückziehen würde, wenn klar wäre, dass ich dort eh nicht studieren kann... Ich bedanke mich für alle Antworten im Vorraus!

LG

antworten
WiWi Gast

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Hi,

vorab: niemand wird dir das hier mit Sicherheit sagen können. Am besten erkundigst du dich gleich am Montag in Ludwigshafen.

Bzgl. des Prüfungsanspruchs lies am besten in der für dich geltenden Prüfungsordnung nach. Die findest du auf der Website der Uni Heidelberg. Achte darauf, dass du die erwischst, die zu deinem Studienbeginn geltend war.

Prüfungsordnungen werden gerne mal geändert und die Änderungen gelten dann nur für Neuimmatrikulationen.

Ich beantworte die Fragen nur mit dem Halbwissen das ich habe.

  1. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Generell gibt es ja zwischen vielen Studiengängen Überschneidungen, z.B. was die Mathefächer angeht. Ebenso hört man oft von Studenten, die in einem Studiengang exmatrikuliert wurden und sich in einem anderen dann bisher erbrachte Leistungen anrechnen lassen. Wenn deine Vermutung also zuträfe, wäre so etwas gar nicht möglich. Da würde ich mir also weniger Sorgen machen.

  2. Habe kurz mal gegooglet und hier berichtet jemand davon, dass er den Prüfungsanspruch für das Lehramt verloren hat (auch in BW): http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/296377,0.html
    Demnach sei es ihm auch nicht mehr möglich, andere Fächer auf Lehramt zu studieren. Aber der Beitrag ist nun natürlich schon ein wenig älter.

  3. Kann ich nicht sagen. Evlt. steht es in der Prüfungsordnung.

  4. Für gewöhnlich wird hier keine Unterscheidung zwischen FH und Universität gemacht sofern die Studiengänge gleich sind. Ausgenommen den Fall, dass der Verlust des Prüfungsanspruchs sich bei dir auf das Lehramt und nicht etwa auf Englisch und/oder Biologie bezieht, denn an FHs gibt es kein Lehramtsstudium.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

antworten
Josh_Ocean

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Vielen Dank für deine Antwort!

Klar werde ich mich schnellstmöglich in Ludwigshafen erkundigen, Emails sind auch schon raus. Ich wollte mich aber hier vorher schon mal ein bisschen schlau machen und meine Möglichkeiten ausloten...

Ich werde ja in Ludwigshafen ja definitiv nicht Bio oder Englisch studieren. Um eventuelle Verluste des Prüfungsanspruchs in diesen beiden Fächern mache ich mir nur insofern Gedanken, als eben in der Zulassungsordnung von Ludwigshafen steht, dass auch der Verlust des Anspruchs in zwei BELIEBIGEN Fächern zur Nichtzulassung führt, zumindest habe ich die Passage so verstanden. Vielleicht wird in dem Fall der polyvalente Bachelor aber auch als ein einzelnes Fach gewertet, das wird man mir denke ich nur in Ludwigshafen sicher sagen können.

Nee, Gedanken mach ich mir eher um diese eine einzige Veranstaltung, die dem Namen nach auch in Ludwigshafen stattfindet. Und da wäre es eventuell interessant zu wissen, ob es überhaupt als "gleiche" Veranstaltung gewertet werden kann, wenn sie einmal an der Uni und einmal an der FH gelehrt wird...
Diese hab ich ja in Heidelberg schon erfolgreich absolviert. Dort kann ich also den Prüfungsanspruch nicht verloren haben, sondern höchstens in einem anderen Modul der Lehramtsoption... Ob das dann ein Problem wäre, keine Ahnung...

antworten
WiWi Gast

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Du solltest hier auf keinerlei Ratschläge hören, sondern zu nem Rechtsanwalt, der idealerweise auf Hochschulrecht spezialisiert ist, gehen. Und am besten keine Zeit verlieren. Alles andere verschlimmert deine Situation nur.

Das erste, was ich prüfen würde, ist, ob du tatsächlich endgültig nicht bestanden hast. Du müsstest durch den Fehlversuch die maximale Anzahl an Fehlversuchen überschritten haben. Außerdem bekommst du hierüber in der Regel (zumindest in NRW) einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung. Hast du diesen nicht bekommen, kannst du vielleicht noch was tun, da die Rechtsbehelfsfristen i.d.R. erst mit Zugang des Bescheides anfangen zu laufen. Hast du den Bescheid bekommen, wird es schwierig, da das ganze 1,5 Jahre her ist und die Fristen dann verstrichen sein dürften. Dann könnte dir nur noch eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand helfen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Hochschule deine Exmatrikulation gesehen und gedacht hat "ok, den müssen wir nicht mehr bescheiden". Geht natürlich nicht.

Stellt sich raus, dass du endgültig durchgefallen bist und das Ganze unanfechtbar geworden ist, bleibt die Frage, was du noch studieren darfst. Du musst dir das so vorstellen, dass das endgültige Nichtbestehen einer Prüfung ein Immatrikulationshindernis darstellt.

§ 60 II 1 des Hochschulgesetzes BW sagt z.B.: "Die Immatrikulation ist zu versagen, wenn [...]eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung im gleichen Studiengang endgültig nicht bestanden wurde oder der Prüfungsanspruch aus sonstigen Gründen nicht mehr besteht; durch Satzung der Hochschule kann bestimmt werden, dass dies auch für verwandte Studiengänge mit im Wesentlichen gleichem Inhalt gilt; für Studienabschnitte vor der Vor- oder Zwischenprüfung genügt eine entsprechende Vergleichbarkeit der Studiengänge in diesem Abschnitt"

Nun liegt Ludwigshafen in RLP, da gilt ein anderes Hochschulgesetz, mit allerdings ähnlicher Regelung. Dieses Hochschulrecht wird durch die Zulassungs- und Prüfungsordnungen der Uni weiter konkretisiert. Die Zulassungsordnung der Hochschule Ludwigshafen sagt in § 2 Vb), dass nicht zugelassen werden kann, "wer in dem gewählten oder in insgesamt zwei Studiengängen an Hochschulen im In- oder Ausland eine Vor-, Zwischen- oder Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden oder den Prüfungsanspruch auf andere Weise verloren hat". Die werden dich also, sofern du die Voraussetzungen nicht erfüllst, nicht für den Studiengang immatrikulieren.

Im gewählten Studiengang durchgefallen bist du nicht. Auch das zweite trifft auf dich meines Erachtens nicht zu, da du auch nicht in "insgesamt zwei" Studiengängen an Hochschulen endgültig durchgefallen bist, sondern nur in einem. Du hättest ja - wenn ich es richtig sehe - auch Englisch in Heidelberg weiter studieren und nur Biologie wechseln müssen. Sofern du auch in Englisch durchgefallen bist, müsste man nochmal prüfen, ob Lehramt mit zwei Fächern als ein oder zwei Studiengänge gilt.

Du siehst, die Sache ist ziemlich kompliziert, was mich wieder zur Ausgangsbemerkung zurückbringt. Geh zum Anwalt! Der wird dir dann auch direkt sagen können, welche Schritte nun einzuleiten sind und ob du ggf. klagen musst und wenn ja, gegen wen. Verbindliche Auskünfte dazu kann dir in diesem Forum hier niemand geben.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

antworten
Josh_Ocean

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Ich möchte mich nochmal herzlich bedanken bei Allen, die mir geantwortet haben.

Wie sich jetzt herausgestellt hat, war die ganze Problematik viel Wirbel um nichts, und zwar aus zwei Gründen:

  1. Die HS Ludwigshafen hat mir (nach sehr freundlicher Korrespondenz) mitgeteilt, dass sie in meinem Fall auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verzichten können, da die beiden Studiengänge nicht als artverwandt oder irgendwie kompatibel einzustufen sind. Ein Studiennachweis, aus welchem die Anzahl meiner Fachsemester hervorgeht, reicht Ihnen aus. Die Frage, ob ein (Zweifach)Lehramtsstudiengang also als ein oder zwei Studiengänge im Sinne der Zulassungsordung gilt, stellt sich also nicht mehr, obwohl es sicher interessant gewesen wäre, das zu erfahren.

  2. Die Universität Heidelberg hat mir mitgeteilt, dass ich, nach weiterer Begutachtung, meinen Prüfungsanspruch in Biologie NICHT verloren habe. Anscheinend wurde fälschlicherweise angenommen, ein durch die Exmatrikulation erfolgter Fehlversuch würde mich automatisch zum (obligatorisch zum nächsten Termin wahrzunehmenden) Zweitversuch "anmelden", ich wäre also durch meine Exmatrikulation zweimal direkt nacheinander durch dieselbe Prüfung gefallen. Da ich diese Prüfung bereits geschoben hatte, hätte ich sie im SS 2017 nämlich antreten und auch bestehen müssen. Dies ist aber anscheinend nicht so, ich bin somit nur durch meinen Erstversuch gefallen. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung werde ich also bekommen, auch wenn ich sie nicht mehr benötige.

Ich wurde nun in Ludwigshafen zugelassen und werde mein Studium ganz normal beginnen können.

Liebe Grüße!

antworten
WiWi Gast

Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Na dann glückwunsch :) .

antworten

Artikel zu HS LU

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse ab August 2019 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht am 1. August 2019 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2019/2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

WWU Münster mit 50 Business Schools weiter AACSB akkreditiert

WWU Universität Münster Schloss Hörsaal

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erneut erfolgreich AACSB akkreditiert. Insgesamt fünfzig Business Schools weltweit konnten ihr US-Gütesiegel »AACSB« in den Bereichen Business, Business & Accounting oder Accounting verlängern. Das hat die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" (AACSB) bekannt gegeben.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Trotz steigender Studienanfänger-Zahlen gehen die Zulassungsbeschränkungen zurück

Ein Strichmännchen macht sich in Gedanken über die Zulassungsbeschränkungen zum Studium.

Der Numerus Clausus verhindert nach wie vor, dass jeder studieren kann, was er will. Besonders hoch sind die Zulassungsbeschränkungen in Hamburg, gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland. In Thüringen finden fast alle Bewerberinnen und Bewerber für ein Studium einen Studienplatz. Hier liegt die Quote der Studiengänge mit Zulassungsbeschränkungen nur bei 10,2 Prozent. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor.

Bewerber-Rekord an der TU München für Wirtschaftsstudium

Studierende der Fakultaet fuer Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universitaet (TUM)

Rund 40.000 Bewerbungen sind für das Wintersemester 2017/2018 an der Technischen Universität München (TUM) eingegangen. Am größten ist der Ansturm auf die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Rund 6.700 Bewerbungen waren für ein Wirtschaftsstudium. Die Zahl der Masterbewerbungen stieg in den Wirtschaftswissenschaften im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 74 Prozent.

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert

Sehr lange Himmelstreppe aus Eisen im Sauerland, die in einer rechteckigen Öffnung endet, durch welche man den Himmel sieht.

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der deutschen Hochschulen hält damit jedoch nicht Schritt. Vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr in ihre Hochschulen investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur Finanzierung des deutschen Hochschulsystems.

Studienplatzvergabe: Neue Regelung für die Vergabe von NC-Studienplätzen

Das Schild mit den Buchstaben für ABI plastisch mit Metall dargestellt.

Die Studienplatzvergabe in beliebten Studiengängen mit NC wird zukünftig neu geregelt. Ein Staatsvertrag für die Stiftung „hochschulstart.de“ wurde einstimmig von allen 16 Bundesländern beschlossen. Die Integration von dem internetbasierten Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) wird das alte Zulassungssystem der ehemaligen ZVS ablösen. Starten soll die neue Vergaberegelung für NC-Studienplätze zum Wintersemester 2018/2019.

Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte

Keine Fortschritte zeigen die 16 Bundesländer in der Verbesserung ihrer Bildungssysteme im Vergleich zum Vorjahr. Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind im Gesamtvergleich am leistungsfähigsten. Neue Herausforderungen durch die Bildungsintegration der Flüchtlinge erfordert einen deutlichen Handlungsbedarf dennoch in allen deutschen Bundesländern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Forschungsprofil: Wenige Fachhochschulen mit klarem Schwerpunkt

Eine Person hält seine Füße in einen Pool.

Nur jede sechste Fachhochschule ist aktiv bei ihrer Profilbildung in den Bereichen Forschung und Third Mission. Während 19 Prozent der Fachhochschulen ein klares Forschungsprofil aufweisen, findet sich nur bei neun Prozent ein ausgeprägtes Third-Mission-Profil. Dabei ist die dritte Mission von Hochschulen, welche die aktive Mitgestaltung im regionalen Umfeld fordert, immer wichtiger um gegen konkurrierenden Hochschulen zu bestehen. Auf diese Ergebnisse kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Städte für Akademiker: Erlangen, Jena und München sind am beliebtesten

Ein Mädchen in Jens und türkisem schulterfreien T-Shirt sitzt bei einer Vorführung im Schneidersitzt auf hellgrauem Kopfsteinplaster. Über ihrer Schulter hängt eine schwarze Tasche mit weißer Aufschrift "I - rotes Herz - Berlin".

Erlangen, Jena und München sind die Städte mit dem höchsten Akademikeranteil in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der große Städtevergleich 2015 von ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche, bei dem 69 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen wurden. Universitätsstädte punkten mit gut qualifizierten Arbeitnehmern und innovativen Forschungseinrichtungen. Dies spiegelt sich auch in den Immobilienpreisen und Mieten wider.

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Uni-BW München

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

Bundeswehr-Studium 2: Wirtschaft studieren - Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU)

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Die Universität der Bundeswehr (UniBw) in Hamburg ist spezialisiert auf Fächer in Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die größte Fakultät der Helmut-Schmidt-Universität, an der in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt wird. Mehr als 150 Wissenschaftler, darunter 38 Professorinnen und Professoren, zählt die Fakultät und im Wintersemester 2014/15 studierten hier 932 Offiziersanwärter und zivile Personen. Auch das Studium im Wirtschaftsingenieurswesen ist an der UniBw Hamburg möglich.

Antworten auf Frage(n) zum Wechsel/Verlust des Prüfungsanspruches

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 6 Beiträge

Diskussionen zu HS LU

26 Kommentare

Infomac FH Ludwigshafen

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich möchte an dieser Stelle einen Erfahrungsbericht über den Masterstudiengang Information Management and Consulti ...

Weitere Themen aus Uni zu FH wechseln