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Uni zu FH wechselnUni

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Hi Leute ich will mal eure Meinung zu dem Thema hören, da viele, die damals ein Diplom gemacht haben, glauben, dass der Unterschied zwischen Uni und FH immer noch gleich groß wäre. Nicht vom Anspruch her, aber vom Ansehen.

Nun erstmal zu mir, ich studiere WiWi an einer großen staatlichen (non target) Universität WiWi im 4. Semester. Ich bekomme mit, dass ein Großteil der Uni WiWi Abbrecher von meiner Uni an die FH nebenan wechseln. Die Noten verbessern sich nicht nur, sie schießen regelrecht exorbitant durch die Decke.
Da mir die Sache ein wenig dubios vorkam habe ich mit mehreren Leuten gesprochen die gewechselt sind, also die beide "Welten" kennen. Die meisten haben auf der Universität zwischen 8 und 16 Klausuren eine 5,0 geschrieben, trotz enormen Lernaufwand. Auf der FH hingegen hat mir eine gewechselte Person berichtet wie sie nach 2 mal 5,0 in Mathe eine 1,6 geschrieben hat, mit der Anmerkung, dass der Anspruch eher dem Fachabi ähnelt, man nur 3 von 4 Aufgaben bewerten müsse, die besten benotet werden und es an jeder Stelle Teilpunkte geben würde. Er versicherte mir weiterhin, dass er niemals die Mathe Klausur auf der Uni im 3. Versuch geschafft hätte, wobei ich die Spanne zwischen 1,6 und 5,0 schon sehr brutal finde und das Signalling was der zukünftige Arbeitgeber bekommt, einfach falsch ist, da sie ja in Wirklichkeit schlechter als jeder Uni WiWi Student mit einer 3,0 in Mathe sein müssten. Die anderen Fächern hat er sich im schnitt um 2,2 verbessert, also von 3,4 auf 1,2 etc. Ähnliche Erfahrungen habe ich von anderen Studenten gehört, die auf meiner Uni waren und dann gewechselt sind.

Leute die nur auf der FH waren geben den Unterschied nicht zu, aber sie kennen ihn natürlich auch nicht. Zudem kenne ich bereits 3 Leute die mit einer 2,x von der besagten FH auf meine Universität zum Master gewechselt sind. Anstatt sich im Notendurchschnitt zu verbessern, wie es laut dem Durchschnittsnoten zwischen Bachelor und Master üblich ist, schaffen sie das Studium überhaupt nicht. 4 von 5 Klausuren eine 5,0 und einmal eine 4,0 auf der Uni im Master geschrieben und mit Abstand die schlechtesten vom Jahrgang.

Nun zu meiner Frage:
Mit diesem Hintergrund lohnt sich überhaupt noch ein Studium in WiWi an einer non target Uni wo der Unterschied nochmals geringer zu den FH´s ist, als im Vergleich zu einer Target/TU? Würde es sich nicht mehr rentieren anstatt einen 2,0 Bachelor an einer staatlichen Uni einen 1,4 Bachelor an einer FH zu machen und zum Master dann an eine Top Uni oder BSchool zu wechseln und in einem Gap Year neben GMAT auch die quantitativen Module etwas zu wiederholen/überhaupt zu erlenen und dann über Umwege den Top Absolventen von der Uni die bereits mit 1,8 unter den besten 10% sind die Plätze zu "klauen", wenn man die anderen Aufnahmebedingungen der Unis beachtet (Mannheim Auslandssemester etc.)?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2018:

Hi Leute ich will mal eure Meinung zu dem Thema hören, da viele, die damals ein Diplom gemacht haben, glauben, dass der Unterschied zwischen Uni und FH immer noch gleich groß wäre. Nicht vom Anspruch her, aber vom Ansehen.

Nun erstmal zu mir, ich studiere WiWi an einer großen staatlichen (non target) Universität WiWi im 4. Semester. Ich bekomme mit, dass ein Großteil der Uni WiWi Abbrecher von meiner Uni an die FH nebenan wechseln. Die Noten verbessern sich nicht nur, sie schießen regelrecht exorbitant durch die Decke.
Da mir die Sache ein wenig dubios vorkam habe ich mit mehreren Leuten gesprochen die gewechselt sind, also die beide "Welten" kennen. Die meisten haben auf der Universität zwischen 8 und 16 Klausuren eine 5,0 geschrieben, trotz enormen Lernaufwand. Auf der FH hingegen hat mir eine gewechselte Person berichtet wie sie nach 2 mal 5,0 in Mathe eine 1,6 geschrieben hat, mit der Anmerkung, dass der Anspruch eher dem Fachabi ähnelt, man nur 3 von 4 Aufgaben bewerten müsse, die besten benotet werden und es an jeder Stelle Teilpunkte geben würde. Er versicherte mir weiterhin, dass er niemals die Mathe Klausur auf der Uni im 3. Versuch geschafft hätte, wobei ich die Spanne zwischen 1,6 und 5,0 schon sehr brutal finde und das Signalling was der zukünftige Arbeitgeber bekommt, einfach falsch ist, da sie ja in Wirklichkeit schlechter als jeder Uni WiWi Student mit einer 3,0 in Mathe sein müssten. Die anderen Fächern hat er sich im schnitt um 2,2 verbessert, also von 3,4 auf 1,2 etc. Ähnliche Erfahrungen habe ich von anderen Studenten gehört, die auf meiner Uni waren und dann gewechselt sind.

Leute die nur auf der FH waren geben den Unterschied nicht zu, aber sie kennen ihn natürlich auch nicht. Zudem kenne ich bereits 3 Leute die mit einer 2,x von der besagten FH auf meine Universität zum Master gewechselt sind. Anstatt sich im Notendurchschnitt zu verbessern, wie es laut dem Durchschnittsnoten zwischen Bachelor und Master üblich ist, schaffen sie das Studium überhaupt nicht. 4 von 5 Klausuren eine 5,0 und einmal eine 4,0 auf der Uni im Master geschrieben und mit Abstand die schlechtesten vom Jahrgang.

Nun zu meiner Frage:
Mit diesem Hintergrund lohnt sich überhaupt noch ein Studium in WiWi an einer non target Uni wo der Unterschied nochmals geringer zu den FH´s ist, als im Vergleich zu einer Target/TU? Würde es sich nicht mehr rentieren anstatt einen 2,0 Bachelor an einer staatlichen Uni einen 1,4 Bachelor an einer FH zu machen und zum Master dann an eine Top Uni oder BSchool zu wechseln und in einem Gap Year neben GMAT auch die quantitativen Module etwas zu wiederholen/überhaupt zu erlenen und dann über Umwege den Top Absolventen von der Uni die bereits mit 1,8 unter den besten 10% sind die Plätze zu "klauen", wenn man die anderen Aufnahmebedingungen der Unis beachtet (Mannheim Auslandssemester etc.)?

Ist in Münster und der ortsansässigen FH hier das gleiche Spiel. Wobei das auch noch ne gute FH ist.
Sehe den Ball hier aber im Spielfeld der Uni, es ist nämlich nicht nur so, dass der Stoff das Problem ist, sondern auch die Art der Vermittlung. Ob Induktive Statistik ein knüppelhartes Fach ist, bei dem man mit Repetitorien nachhelfen muss, um ne Chance haben zu Bestehen oder eigentlich halb so wild ist steht und fällt auch in Münster mit dem Prof.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Ist in Münster und der ortsansässigen FH hier das gleiche Spiel. Wobei das auch noch ne gute FH ist.
Sehe den Ball hier aber im Spielfeld der Uni, es ist nämlich nicht nur so, dass der Stoff das Problem ist, sondern auch die Art der Vermittlung. Ob Induktive Statistik ein knüppelhartes Fach ist, bei dem man mit Repetitorien nachhelfen muss, um ne Chance haben zu Bestehen oder eigentlich halb so wild ist steht und fällt auch in Münster mit dem Prof.

Das kommt noch dazu, dass der Ruf der FH teilweise noch ziemlich gut ist. Du kannst dich zumindest glücklich Stellen, da die WWU einen sehr guten Ruf genießt. Aber was ist mit den, auch nicht grade anspruchslosen, non target Uni`s die eben nicht diesen Vorteil mit sich bringen? Ist es da nicht fast besser einen wesentlich besseren Abschluss zu machen, als Uni im CV stehen zu haben?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Uni lohnt sich nicht. Gehe auf eine FH und sack die 1,x ein. 90% der Personaler juckt es eh nicht ob du Uni Münster oder HS Emden studiert hast... Viele Personaler haben selber nicht mal eine Hochschule von innen gesehen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Bitte die Angaben immer auf >Deutschland< beziehen.

Im Ausland gibt es so ein Schwachsinn nicht, da ist target uni king.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

klingt nach typischen fh gebashe
Du hast den vergleich zu genau einer fh und kennst nur ein paar beispiele.
Ich habe im B.Sc an einer Fh studiert und bin gerade im Master an einer staatlichen 'Target'.
Meine Noten haben sich wie im master üblich leicht verbessert und ich habe mich trotz des theoretischeren ansatzes eigenlich sicher vorbereitet gefühlt.
Deshalb finde ich du tust mit dem vermittelten bild den fhs unrecht auch dort alles mit den profs steht und fällt.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Sicher dass das ein B.Sc. war und kein B.A?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

klingt nach typischen fh gebashe
Du hast den vergleich zu genau einer fh und kennst nur ein paar beispiele.
Ich habe im B.Sc an einer Fh studiert und bin gerade im Master an einer staatlichen 'Target'.
Meine Noten haben sich wie im master üblich leicht verbessert und ich habe mich trotz des theoretischeren ansatzes eigenlich sicher vorbereitet gefühlt.
Deshalb finde ich du tust mit dem vermittelten bild den fhs unrecht auch dort alles mit den profs steht und fällt.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

klingt nach typischen fh gebashe
Du hast den vergleich zu genau einer fh und kennst nur ein paar beispiele.
Ich habe im B.Sc an einer Fh studiert und bin gerade im Master an einer staatlichen 'Target'.
Meine Noten haben sich wie im master üblich leicht verbessert und ich habe mich trotz des theoretischeren ansatzes eigenlich sicher vorbereitet gefühlt.
Deshalb finde ich du tust mit dem vermittelten bild den fhs unrecht auch dort alles mit den profs steht und fällt.

Falsch. Ich will hier nichts und niemanden Bashen. Ich finde meinen Text jetzt schon lang genug, deshalb habe ich das nicht weiter ausgeführt. Ich kenne FH Studenten an über 12 Standorten und das ist das Gesamtbild was mir vermittelt wurde, nicht das, was ich mir davon gemacht habe. Wie gesagt, ich bin nicht der Meinung, dass man mit einem FH Abschluss einen schlechteren Abschluss erreicht hat. Du bist btw der erste, den ich kenne, der sich nach dem Wechsel von einer FH zu einer Uni verbessert hat, falls du kein Troll bist. An welcher target studierst du jetzt, wenn ich fragen darf? Und an den Poster der nach dir gepostet hat, es gibt mittlerweile viele FH BWL Studiengänge die B. Sc. sind, das ist ein weiteres altes verbreitetes Gerücht, dass auf FH`s nur auf BA gelehrt wird.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Ich habe nach dem Bachelor an der DHBW (je nach Meinung FH Niveau oder sogar drunter) an die Uni wegen Master gewechselt. Dabei habe ich den Schwerpunkt von Management auf Finance geändert. Also deutlich quantitativer.

Meine Noten haben sich entgegen den Erwartungen insgesamt verbessert. Von 2.0 auf 1.7

Die Moral von der Geschichte: Deine Annahmen und Hypothesen sind viel zu pauschal.

In meinem Fall lag die Verbesserung der Noten trotz höherem Schwierigkeitsgrad einfach daran, dass das freiere Uni-System eher mein Ding war. Ich war schon immer besser im verstehen und schließlich in eigenen Worten wiedergeben als im schlichten Auswendiglernen in kurzer Zeit (Bulemielernen). An der Uni hatte ich mehr Zeit und auch Pflicht mich mit der Materie tiefer auseinanderzusetzen. Das kann aber bei anderen genau andersherum sein.

Da werden auch aus meiner Sicht verschiedene Skills beansprucht und trainiert. Wobei beide im späteren Berufsleben nützlich sind. DHBW/Fh bereiten aus meiner Sicht eher für operative Aufgaben vor und Uni für strategische.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Bin von FH Bachelor an Uni Master gewechselt, Schnitt nun fast eine ganze Note besser.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Also was das mit Mathe betrifft .... das schwankt bereits von Uni zu Uni sehr sehr verschieden.

Die einen bemuttern ihre Studenten regelrecht, in dem sie Ihnen durch Bonuspunkte und extrem einfachen Klausuren (Beispielklausur = richtiger Klausur) mit sehr kulanter Korrektur, extrem entgegen kommen.

Naja und Andere machen das genaue Gegenteil davon.

Das erlebst du überall und hat nicht zwingend etwas mit der Hochschulform zu tun.

Ansonstent darfst du nicht vergessen, dass FH's verschulter sind, was normalerweise auch zu einem deutlich besseren Betreuungsverhältnis führt. Man wird eben mehr bemuttert und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Studenten auch während dem Semester mehr am Ball bleiben und eben besser abschneiden.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Ich habe auch nach dem FH Bachelor einen Uni Master gemacht. Note hat sich von 1.7 auf 2.3 verschlechtert. Mit dem Lernaufwand hätte ich an meiner alten FH den Master mit <1.5 abgeschlossen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Bin von FH Bachelor an Uni Master gewechselt, Schnitt nun fast eine ganze Note besser.

Wiing:
(Non-Target)Fh Bachelor 1,8
(Target) Uni Master 1,4

Aber lernpensun verdreifacht

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Uni lohnt sich mMn nach für die Lehre bzw. wenn man in die Forschung will. Für die Wirtschaft ist es einfach unnötig. Bereue es auch, dass ich an der Uni war, da die Leute von der FH einen besseren Bachelor haben und den Master dennoch an der UNI machen können.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

darf man nicht pauschalisieren. hab an der HSG viel bullshit gemacht, doch würde ich nicht sagen es sei unnötig gewesen. Methoden, mindset etc. darfst du nicht vergessen.
Problematisch ist eher sich selbst korrekt zu positionieren und neben der Uni das Richtige rauszuziehen.

long story short: Keine Ahnung was ihr an einer FH macht, doch hast du doch überhaupt keinen Vergleich was Unis bieten, die besser bewertet sind. Somit ist der Basic bumsuni bsc vllt unnötig, was du aber nicht pauschalisieren kannst.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Hab meinen Bachelor an der Goethe gemacht, nachdem ein Kommilitone Mathe zweimal nicht überlebt hat ist er an die FH Frankfurt (mittlerweile heißt sie „Frankfurt University“) und hat mit 1,X abgeschlossen.
Dann aber Probleme gehabt einen guten Master zu finden und ist am Ende an der Frankfurt School im Master gelandet, der ihn dann 30k gekostet hat, an der Goethe wäre der umsonst gewesen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Bin auch von (schlechter) Privat-FH an eine Target für den Finance Master gewechselt und habe mich von 1,4 auf 1,8 verschlechtert. Arbeitsaufwand auf jeden Fall um einiges höher. Trotzdem bereue ich die Entscheidung nicht. An der Uni lernt man einfach selbstständiges Arbeiten und strukturiertes Denken viel besser. Außerdem ist das Umfeld, das aus vielen intelligenten und motivierten Leuten besteht viel bereichernder. Und ganz im Ernst: Praxisrelevantes Wissen lernt man in beiden Institutionen nicht wirklich. Für mich ist das aber auch nicht das entscheidende bei einem akademischen Studium. Problemlösungskompetenz und Selbstständigkeit sind für mich die entscheidenden Punkte.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Ich habe meinen Bachelor an einer "Target"-Uni gemacht und würde es unter keinen Umständen nochmal tun. Meinem Bruder habe ich auch davon abgeraten.

Der Uniname ist nur eine Randnotiz in den meisten Betrieben, man muss lächerlich viel arbeiten im Vergleich zu anderen und wehe man möchte seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben. Ich hatte ein Angebot von einem DAX Konzern wo ich ein Praktikum gemacht habe und durfte dort nicht schreiben da es ja eine "wissenschaftliche" Arbeit sein soll und die Interessen des Lehrstuhls pauschal unvereinbar mit denen des Unternehmens sind (Wir reden hier von einer 25-seitigen Bachelorarbeit!) . Bei den paar die ich kenne von der benachbarten FH war das überhaupt kein Problem, denen wurde der Berufseinstieg dadurch ganz entspannt ermöglicht/vereinfacht.

Dazu kommen dann noch kleinere Gruppen, eine oft neuere Ausstattung da viele FHs irgendwann in den letzten 20 Jahren gegründet wurden und eine bessere Aufbereitung von weniger Stoff.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Ich habe meinen Bachelor an einer "Target"-Uni gemacht und würde es unter keinen Umständen nochmal tun. Meinem Bruder habe ich auch davon abgeraten.

Der Uniname ist nur eine Randnotiz in den meisten Betrieben, man muss lächerlich viel arbeiten im Vergleich zu anderen und wehe man möchte seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben. Ich hatte ein Angebot von einem DAX Konzern wo ich ein Praktikum gemacht habe und durfte dort nicht schreiben da es ja eine "wissenschaftliche" Arbeit sein soll und die Interessen des Lehrstuhls pauschal unvereinbar mit denen des Unternehmens sind (Wir reden hier von einer 25-seitigen Bachelorarbeit!) . Bei den paar die ich kenne von der benachbarten FH war das überhaupt kein Problem, denen wurde der Berufseinstieg dadurch ganz entspannt ermöglicht/vereinfacht.

Dazu kommen dann noch kleinere Gruppen, eine oft neuere Ausstattung da viele FHs irgendwann in den letzten 20 Jahren gegründet wurden und eine bessere Aufbereitung von weniger Stoff.

Ich konnte an meiner Universität ohne Probleme meine Bachelorarbeit in einer Bank schreiben. Das ganze wird aber eh dadurch relativiert, dass der Erst- und Zweitprüfer immer von der Universität gestellt werden. D.h. auch ein FH-Student wird mit seiner Arbeit an der FH benotet und nicht durch einen FH-Prof und einem Unternehmensmenschen.

Das ganze ist praktisch nur ein Gimmick, dem Unternehmen einen Sachverhalt auf 20-30 Seiten zu erklären und für dich noch ein wenig Praxisluft zu schnuppern. Bei der Fülle an Praktikanten in DAX-Unternehmen ist das auch überhaupt nicht sicher, dass du danach übernommen wirst. Kenne selber zwei Wings die bei BMW ihre Masterarbeit geschrieben haben und dann beide auf die Straße gesetzt worden sind.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

klingt nach typischen fh gebashe
Du hast den vergleich zu genau einer fh und kennst nur ein paar beispiele.
Ich habe im B.Sc an einer Fh studiert und bin gerade im Master an einer staatlichen 'Target'.
Meine Noten haben sich wie im master üblich leicht verbessert und ich habe mich trotz des theoretischeren ansatzes eigenlich sicher vorbereitet gefühlt.
Deshalb finde ich du tust mit dem vermittelten bild den fhs unrecht auch dort alles mit den profs steht und fällt.

Falsch. Ich will hier nichts und niemanden Bashen. Ich finde meinen Text jetzt schon lang genug, deshalb habe ich das nicht weiter ausgeführt. Ich kenne FH Studenten an über 12 Standorten und das ist das Gesamtbild was mir vermittelt wurde, nicht das, was ich mir davon gemacht habe. Wie gesagt, ich bin nicht der Meinung, dass man mit einem FH Abschluss einen schlechteren Abschluss erreicht hat. Du bist btw der erste, den ich kenne, der sich nach dem Wechsel von einer FH zu einer Uni verbessert hat, falls du kein Troll bist. An welcher target studierst du jetzt, wenn ich fragen darf? Und an den Poster der nach dir gepostet hat, es gibt mittlerweile viele FH BWL Studiengänge die B. Sc. sind, das ist ein weiteres altes verbreitetes Gerücht, dass auf FH`s nur auf BA gelehrt wird.

wird auf B.Sc gelehrt (hat auch deutlich mehr quantitave ECTS als die meisten Fhs)
und bin jetzt im MMM schnitt ging von 1,8 auf 1,6

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Hab meinen Bachelor an einer DHBW gemacht, bin dann für den Master an die WHU. Schnitt von 1,9 auf 1,6 verbessert. Lernaufwand leicht höher, aber anders, da weniger theoretisch aber anwendungsorientierter (und das an einer Uni - wer hätte es gedacht).

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Freut mich, dass der Thread in so kurzer Zeit förmlich explodiert ist! Ich finde es toll beide Seiten beleuchtet zu bekommen, die FH`ler die Uni Studenten und die Leute die von FH auf Uni gewechselt sind & andersrum. Gegen meinen Erwartungen sind viele Poster von einer FH auf eine Uni gewechselt und haben sich sogar noch verbessert. Ich bin nicht voreingenommen, ich hatte nur eine Tendenz, lasse mich aber gerne eines besseren belehren! Es scheint so, als sei es nicht die Regel, dass man im Durchschnitt besser wird, wenn man von einer Uni auf eine FH wechselt. Das ist das Bild was mir der Thread bis hierhin vermittelt, natürlich ist die Stichprobe auch relativ klein. Freut mich, dass ihr an der Diskussion teilnehmt! Ich werde mal ein bisschen auf eure Aussagen eingehen & wünsche euch einen schönen Sonntag!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Ich habe nach dem Bachelor an der DHBW (je nach Meinung FH Niveau oder sogar drunter) an die Uni wegen Master gewechselt. Dabei habe ich den Schwerpunkt von Management auf Finance geändert. Also deutlich quantitativer.

Meine Noten haben sich entgegen den Erwartungen insgesamt verbessert. Von 2.0 auf 1.7

Die Moral von der Geschichte: Deine Annahmen und Hypothesen sind viel zu pauschal.

In meinem Fall lag die Verbesserung der Noten trotz höherem Schwierigkeitsgrad einfach daran, dass das freiere Uni-System eher mein Ding war. Ich war schon immer besser im verstehen und schließlich in eigenen Worten wiedergeben als im schlichten Auswendiglernen in kurzer Zeit (Bulemielernen). An der Uni hatte ich mehr Zeit und auch Pflicht mich mit der Materie tiefer auseinanderzusetzen. Das kann aber bei anderen genau andersherum sein.

Da werden auch aus meiner Sicht verschiedene Skills beansprucht und trainiert. Wobei beide im späteren Berufsleben nützlich sind. DHBW/Fh bereiten aus meiner Sicht eher für operative Aufgaben vor und Uni für strategische.

Du hast deine Note verbessert, dennoch sprichst du von einem höheren Schwierigkeitsgrad. Woran machst du diesen fest?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Ich habe auch nach dem FH Bachelor einen Uni Master gemacht. Note hat sich von 1.7 auf 2.3 verschlechtert. Mit dem Lernaufwand hätte ich an meiner alten FH den Master mit <1.5 abgeschlossen.

Darf ich fragen von welcher FH/Uni hier die Rede ist, um mir ein besseres Bild machen zu können?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Also was das mit Mathe betrifft .... das schwankt bereits von Uni zu Uni sehr sehr verschieden.

Die einen bemuttern ihre Studenten regelrecht, in dem sie Ihnen durch Bonuspunkte und extrem einfachen Klausuren (Beispielklausur = richtiger Klausur) mit sehr kulanter Korrektur, extrem entgegen kommen.

Naja und Andere machen das genaue Gegenteil davon.

Das erlebst du überall und hat nicht zwingend etwas mit der Hochschulform zu tun.

Ansonstent darfst du nicht vergessen, dass FH's verschulter sind, was normalerweise auch zu einem deutlich besseren Betreuungsverhältnis führt. Man wird eben mehr bemuttert und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Studenten auch während dem Semester mehr am Ball bleiben und eben besser abschneiden.

Da muss ich dir absolut recht geben. Ich kenne auch einige, die von meiner Uni auf eine andere Uni gewechselt sind und vor allem von einer viel einfacheren Mathematik berichtet haben. Dennoch muss man auch sagen, dass es ein Wechsel von WiWi zu BWL war. Könnte ich mir nochmal mein Studiengang aussuchen würde ich definitiv BWL wählen. Ich mache einen WiWi Bachelor in BWL muss trotzdem verpflichtend min. 7 VWL Module wählen, was meiner Meinung nach nicht grade wenig ist.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

darf man nicht pauschalisieren. hab an der HSG viel bullshit gemacht, doch würde ich nicht sagen es sei unnötig gewesen. Methoden, mindset etc. darfst du nicht vergessen.
Problematisch ist eher sich selbst korrekt zu positionieren und neben der Uni das Richtige rauszuziehen.

long story short: Keine Ahnung was ihr an einer FH macht, doch hast du doch überhaupt keinen Vergleich was Unis bieten, die besser bewertet sind. Somit ist der Basic bumsuni bsc vllt unnötig, was du aber nicht pauschalisieren kannst.

Hast du den Bachelor oder den Master an der HSG gemacht? Ich spiele mit dem Gedanken zum Master an die HSG zu wechseln. Kannst du mir eventuell paar Tipps geben, was ich beachten müsste?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Hab meinen Bachelor an der Goethe gemacht, nachdem ein Kommilitone Mathe zweimal nicht überlebt hat ist er an die FH Frankfurt (mittlerweile heißt sie „Frankfurt University“) und hat mit 1,X abgeschlossen.
Dann aber Probleme gehabt einen guten Master zu finden und ist am Ende an der Frankfurt School im Master gelandet, der ihn dann 30k gekostet hat, an der Goethe wäre der umsonst gewesen.

Ich kann deine Position sehr gut nachvollziehen. Ich kenne die Frankfurt University of Applied Sciences persönlich und habe mitbekommen, dass man dort einen Bachelor in Wirtschaftsrecht ohne einem einzigen Mathemodul absolvieren kann. Ob es stimmt weiß ich nicht. Wäre für mich Absolutes No-Go als Arbeitgeber solche Menschen einzustellen, unabhängig von der Hochschulform. Ich habe eine Studentin gefragt was das 1,5-Fache von 30 sei. Nach 5 Minuten überlegen kam die Antwort 33,5. Das hat mir schon mit dem Gedanken zu schaffen gemacht, dass die dort echt kein Mathemodul verpflichtend schreiben müssen, aber ich will hier auch niemanden etwas vorwerfen. Die Person war seit 4 Jahren am "studieren".

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Hab meinen Bachelor an der Goethe gemacht, nachdem ein Kommilitone Mathe zweimal nicht überlebt hat ist er an die FH Frankfurt (mittlerweile heißt sie „Frankfurt University“) und hat mit 1,X abgeschlossen.
Dann aber Probleme gehabt einen guten Master zu finden und ist am Ende an der Frankfurt School im Master gelandet, der ihn dann 30k gekostet hat, an der Goethe wäre der umsonst gewesen.

Wo studierst du jetzt?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Bin auch von (schlechter) Privat-FH an eine Target für den Finance Master gewechselt und habe mich von 1,4 auf 1,8 verschlechtert. Arbeitsaufwand auf jeden Fall um einiges höher. Trotzdem bereue ich die Entscheidung nicht. An der Uni lernt man einfach selbstständiges Arbeiten und strukturiertes Denken viel besser. Außerdem ist das Umfeld, das aus vielen intelligenten und motivierten Leuten besteht viel bereichernder. Und ganz im Ernst: Praxisrelevantes Wissen lernt man in beiden Institutionen nicht wirklich. Für mich ist das aber auch nicht das entscheidende bei einem akademischen Studium. Problemlösungskompetenz und Selbstständigkeit sind für mich die entscheidenden Punkte.

Von welcher Privaten-FH ist hier die Rede? Dennoch bewundere ich solche Leute, da mich mir diesen Schritt selber nicht zutrauen würde. Respekt!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Ich habe meinen Bachelor an einer "Target"-Uni gemacht und würde es unter keinen Umständen nochmal tun. Meinem Bruder habe ich auch davon abgeraten.

Der Uniname ist nur eine Randnotiz in den meisten Betrieben, man muss lächerlich viel arbeiten im Vergleich zu anderen und wehe man möchte seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben. Ich hatte ein Angebot von einem DAX Konzern wo ich ein Praktikum gemacht habe und durfte dort nicht schreiben da es ja eine "wissenschaftliche" Arbeit sein soll und die Interessen des Lehrstuhls pauschal unvereinbar mit denen des Unternehmens sind (Wir reden hier von einer 25-seitigen Bachelorarbeit!) . Bei den paar die ich kenne von der benachbarten FH war das überhaupt kein Problem, denen wurde der Berufseinstieg dadurch ganz entspannt ermöglicht/vereinfacht.

Dazu kommen dann noch kleinere Gruppen, eine oft neuere Ausstattung da viele FHs irgendwann in den letzten 20 Jahren gegründet wurden und eine bessere Aufbereitung von weniger Stoff.

Den gleichen Eindruck habe ich mittlerweile auch bekommen. Dennoch wird mir oft gesagt, dass besagte unterfordernde FH Programme mit verschenkenden Noten, dann Probleme mit einem Master an einer Uni bekommen. Die Realität bestätigt das in meinem Fall, auch wenn die Stichprobe viel zu klein ist somit nichts aussagend ist. Hier im Thread wird einem aber eher das Gegenteil vermittelt. Sehr interessant!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

wird auf B.Sc gelehrt (hat auch deutlich mehr quantitave ECTS als die meisten Fhs)
und bin jetzt im MMM schnitt ging von 1,8 auf 1,6

Wie zufrieden bist du mit dem MMM? Wie ist das Studentenleben, Lebensqualität etc?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Hab meinen Bachelor an einer DHBW gemacht, bin dann für den Master an die WHU. Schnitt von 1,9 auf 1,6 verbessert. Lernaufwand leicht höher, aber anders, da weniger theoretisch aber anwendungsorientierter (und das an einer Uni - wer hätte es gedacht).

Respekt meinerseits! Ich habe einen Freund der ebenfalls auf der WHU studiert und behauptet die WHU sei eine FH mit Universitären Rang, also mit Promotionsrecht, aber dennoch eine FH. Die WHU weißt ja auch sehr viele Parallelen mit einer FH auf, sie ist kleiner als eine staatliche Uni, wenige Fakultäten, keine 1000 Mann Vorlesungen, sondern eher verschulter und in kleinen Gruppen Lernen sowie starkes Gruppenzugehörigkeitsgefühl, wohingegen man in einer Uni weitestgehend anonym ist, sowohl bei Kommilitonen als auf bei Profs. Naja ist ja im Endeffekt auch egal, da die WHU meiner Meinung nach eine sehr gute Hochschule mit herausragendem Ruf ist. Was waren in deinem Jahrgang die Zulassungskriterien für den Master, bist du zufrieden und kannst du das Programm weiterempfehlen?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Kann ich genau so unterschreiben. Bei uns ist es quasi unmöglich bzw. sehr schwerlich, Abschlussarbeiten in Firmen zu schreiben.
Kenne auch mehrere, die an eine Fh gewechselt sind aus meinem Studiengang und plötzlich performed haben.

In der Tendenz bessere Noten durch bessere Betreuung und Organisation sowie mehr Praxis (Abschlussarbeiten, Praxissemester, Projekte). Würde nicht nochmal den Weg über Uni gehen. Fh hat mehr Vorteile, eben weil die Unternehmen mit Ausnahme von top Unternehmensberatung und Investment Banking keine Unterscheidungen vornehmen.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Ich habe meinen Bachelor an einer "Target"-Uni gemacht und würde es unter keinen Umständen nochmal tun. Meinem Bruder habe ich auch davon abgeraten.

Der Uniname ist nur eine Randnotiz in den meisten Betrieben, man muss lächerlich viel arbeiten im Vergleich zu anderen und wehe man möchte seine Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben. Ich hatte ein Angebot von einem DAX Konzern wo ich ein Praktikum gemacht habe und durfte dort nicht schreiben da es ja eine "wissenschaftliche" Arbeit sein soll und die Interessen des Lehrstuhls pauschal unvereinbar mit denen des Unternehmens sind (Wir reden hier von einer 25-seitigen Bachelorarbeit!) . Bei den paar die ich kenne von der benachbarten FH war das überhaupt kein Problem, denen wurde der Berufseinstieg dadurch ganz entspannt ermöglicht/vereinfacht.

Dazu kommen dann noch kleinere Gruppen, eine oft neuere Ausstattung da viele FHs irgendwann in den letzten 20 Jahren gegründet wurden und eine bessere Aufbereitung von weniger Stoff.

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Chrissi789

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Hab meinen Bachelor an der Goethe gemacht, nachdem ein Kommilitone Mathe zweimal nicht überlebt hat ist er an die FH Frankfurt (mittlerweile heißt sie „Frankfurt University“) und hat mit 1,X abgeschlossen.
Dann aber Probleme gehabt einen guten Master zu finden und ist am Ende an der Frankfurt School im Master gelandet, der ihn dann 30k gekostet hat, an der Goethe wäre der umsonst gewesen.

Wirklich selten einen so pauschalisierten schlechten Beitrag gesehen. Wirtschaftsrecht ist an den meisten Universitäten an die Fakultät Wiwi angelehnt, kann aber auch zur juristischen Fakultät gehören. Natürlich hast du dann kein Mathe oder Statistik als Modul. Wenn ein Wirtschaftsrechtler sich anschließend aber mit Steuerrecht oder auch Wirtschaftsprüfung beschäftigt, wird das auch wohl ganz bestimmt nicht nötig sein. Und zu der tollen Rechenleistung. Bei uns im Studiengang der BWL zücken in jedem Rechenfach 80% der Studenten bei 30 + 15 den Taschenrechner.... Wahrscheinlich hast du selber dein Studium sowas von in den Sand gesetzt oder wurdest von einem guten Wirechtler ausgestochen und jetzt frustriert :D

Ich kann deine Position sehr gut nachvollziehen. Ich kenne die Frankfurt University of Applied Sciences persönlich und habe mitbekommen, dass man dort einen Bachelor in Wirtschaftsrecht ohne einem einzigen Mathemodul absolvieren kann. Ob es stimmt weiß ich nicht. Wäre für mich Absolutes No-Go als Arbeitgeber solche Menschen einzustellen, unabhängig von der Hochschulform. Ich habe eine Studentin gefragt was das 1,5-Fache von 30 sei. Nach 5 Minuten überlegen kam die Antwort 33,5. Das hat mir schon mit dem Gedanken zu schaffen gemacht, dass die dort echt kein Mathemodul verpflichtend schreiben müssen, aber ich will hier auch niemanden etwas vorwerfen. Die Person war seit 4 Jahren am "studieren".

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Hab meinen Bachelor an der Goethe gemacht, nachdem ein Kommilitone Mathe zweimal nicht überlebt hat ist er an die FH Frankfurt (mittlerweile heißt sie „Frankfurt University“) und hat mit 1,X abgeschlossen.
Dann aber Probleme gehabt einen guten Master zu finden und ist am Ende an der Frankfurt School im Master gelandet, der ihn dann 30k gekostet hat, an der Goethe wäre der umsonst gewesen.

Wo studierst du jetzt?

Gar nicht mehr. Hab direkt nach dem Bachelor hier in FFM in einer Bank angefangen. Fürs Banking brauch man im Gegensatz zu UBs keinen Master, wenn man bereits einen guten Bachelor hatte.

@Chrissi789
Dieses Taschenrechner getippe nervt mich auch und liegt an Faulheit. Daher sind auch an einigen Unis Taschenrechner für bestimmte Klausuren mittlerweile nicht erlaubt (zB bei uns an der Goethe musste ich Mathe & Mikro ohne schreiben).

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Wirklich selten einen so pauschalisierten schlechten Beitrag gesehen. Wirtschaftsrecht ist an den meisten Universitäten an die Fakultät Wiwi angelehnt, kann aber auch zur juristischen Fakultät gehören. Natürlich hast du dann kein Mathe oder Statistik als Modul. Wenn ein Wirtschaftsrechtler sich anschließend aber mit Steuerrecht oder auch Wirtschaftsprüfung beschäftigt, wird das auch wohl ganz bestimmt nicht nötig sein. Und zu der tollen Rechenleistung. Bei uns im Studiengang der BWL zücken in jedem Rechenfach 80% der Studenten bei 30 + 15 den Taschenrechner.... Wahrscheinlich hast du selber dein Studium sowas von in den Sand gesetzt oder wurdest von einem guten Wirechtler ausgestochen und jetzt frustriert :D

Nein ich bin Jahrgangsbester in Mathe an meiner Universität und stehe sonst auch unter den besten 10%, aber das soll hier nicht Thema des Threads werden, dennoch sehe ich mich gezwungen mich hier zu profilieren, wenn jemand behauptet, dass ich mein Studium in den Sand gesetzt habe :D Trotzdem muss ich dir natürlich recht geben, dass es nicht die Hauptaufgabe eines Wirtschaftsrechtlers ist, Mathemathische Gleichungen zu lösen, aber mMn sollte der Unterschwied zwischen einem Volljuristen und einem Wirtschaftsjuristen darin liegen, dass man ausgehen kann, dass dieser die Grundlagen in Jura und BWL beherrscht, wozu natürlich auch die Mathematischen Grundlagen gehören. Ob man das später in der Praxis braucht ist eine andere Frage, aber das kann man ja bei 90% des gelehrten in der Hochschule beanstanden. Ich persönlich habe nur meine Erfahrungen mit diesen Studierenden mitgeteilt, es sollte nicht pauschalisierend gemeint sein.

Ich hätte mich mehr darüber gefreut wenn du den wirklich pauschalisierenden Poster über die kritisiert hättest "Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.", denn das finde ich persönlich nicht richtig. Es gibt auch Leute von der FH die sich gefordert/überfordert fühlen. Zudem würde ich behaupten, dass es einen Unterscheid zwischen Uni und FH gibt, jedoch besteht dieser auch zwischen den Unis selber. Somit gibt es auch FH`s die einen höheren Anspruch an den Tag legen als so manche staatliche Uni. Wäre echt unfair, wenn die person von der "leichten" Uni weiter an einer forschungsstarken Hochschule studieren darf, die Person von der, nehmen wir mal an "schwersten FH Deutschlands", aber nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

von der FOM (Duales Studium) nach Münster

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Bin auch von (schlechter) Privat-FH an eine Target für den Finance Master gewechselt und habe mich von 1,4 auf 1,8 verschlechtert. Arbeitsaufwand auf jeden Fall um einiges höher. Trotzdem bereue ich die Entscheidung nicht. An der Uni lernt man einfach selbstständiges Arbeiten und strukturiertes Denken viel besser. Außerdem ist das Umfeld, das aus vielen intelligenten und motivierten Leuten besteht viel bereichernder. Und ganz im Ernst: Praxisrelevantes Wissen lernt man in beiden Institutionen nicht wirklich. Für mich ist das aber auch nicht das entscheidende bei einem akademischen Studium. Problemlösungskompetenz und Selbstständigkeit sind für mich die entscheidenden Punkte.

Von welcher Privaten-FH ist hier die Rede? Dennoch bewundere ich solche Leute, da mich mir diesen Schritt selber nicht zutrauen würde. Respekt!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Nochmal b2t! „Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?“ ich denke man muss das etwas differenzierter sehen. Wenn man davon ausgeht dass man Bachelor + Master macht, reicht es mMn völlig aus, an einer top Uni im Master studiert zu haben. Wenn das der Fall ist, dann ist der Bachelor schon stark in den Hintergrund gerückt.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

In deinen Träumen...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Somit gibt es auch FH`s die einen höheren Anspruch an den Tag legen als so manche >staatliche Uni.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

In deinen Träumen...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Somit gibt es auch FH`s die einen höheren Anspruch an den Tag legen als so manche >staatliche Uni.

Nur weil man auf einer staatlichen Uni studiert, muss man ja nicht gleich abfällig über FH Studenten reden. Ich sehe es auch so, dass FH`s tendenziell einen niedrigeren Anspruch haben und tendenziell bessere Noten geben, dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass es FH`s gibt, die einen höheren Anspruch haben, als so manche andere Uni in Deutschland. Das ist dass eher die Ausnahme, als die Regel, aber pauschalisierend sagen, dass alle Uni`s einen höheren Anspruch haben, als FH`s finde ich falsch. Zudem würde ich aber noch vermuten, dass Leute, die innerhalb ihres Bachelors die Uni wechseln, öfter von Uni zu FH wechseln als andersrum. Sprich so gut wie jede FH mit ganz wenigen Ausnahmen besteht zu einem Teil aus Uni-Abbrechern. Bei den Unis hingegen "überleben" meistens nur die "Besten". Sich mit den Besten in eine Normalverteilte Notengebung einzugliedern ist natürlich auch nicht so angenehm wie unter Uni-Abbrechern und anderen FH Studenten. Zudem geben die meisten FH`s die Noten nach Leistung und curven sie nicht, da die Leistung meist über einer Normalverteilung liegt. An meiner Uni ist das Gegenteil der Fall und in den meisten Fällen bleibt die Notenvergabe dann so. Es gilt: Normalverteilung oder schlechter wird akzeptiert.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Schön wär's! Du kannst mal nicht eben so für den Master von der FH an die Universität mit einem 1,3 Bachelor-Schnitt wechseln. 80% der Unis beschränken dies, indem eine spezielle Anzahl von ECTS in Mathe, Statistik oder Volkswirtschaftslehre gefordert wird, die die meisten FHs nicht erfüllen!
Ob der Anspruch in diesen Fächern an den Universitäten tatsächlich höher ist, sei mal individuell dahin gestellt.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Schön wär's! Du kannst mal nicht eben so für den Master von der FH an die Universität mit einem 1,3 Bachelor-Schnitt wechseln. 80% der Unis beschränken dies, indem eine spezielle Anzahl von ECTS in Mathe, Statistik oder Volkswirtschaftslehre gefordert wird, die die meisten FHs nicht erfüllen!
Ob der Anspruch in diesen Fächern an den Universitäten tatsächlich höher ist, sei mal individuell dahin gestellt.

Hä? Und was ist daran jetzt bitte „nicht mal eben so“?
Ich bin selber von fh zu Uni und die Mathe credits waren nun wirklich keine Hürde. Easy peasy.

Zumal du mittlerweile auch die Mathe Kurse an der fh machen kannst. (Ich hab sie an der Uni gemacht). Mittlerweile gibt es rege Wellen von FHlern die mir „gefolgt“ sind und den Wiing Master an der Uni machen.

Aber dennoch b2t:
Für eine Karriere im Unternehmen ist es total egal wo du herkommst, es zählen viel viel mehr Social und Networking skills. Viele FHler aus meiner Kohorte, die damals (weil es noch unmöglich schien) nicht zur Uni gewechselt sind, machen top Jobs bei DAX unternehmen (u.a. Siemens Graduate Program, JMP Bosch etc.).

Wegen der vielen Projekte sind die FHler im subjektiven Vergleich einfach viel stärker im sozialen Bereich und viel mehr „handson“ während die Uni-guys eher analytisch und strukturiert sind (ideal für Forschungs-Jobs) nicht wertend gemeint

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

In deinen Träumen...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Somit gibt es auch FH`s die einen höheren Anspruch an den Tag legen als so manche >staatliche Uni.

Jetzt auch mal meine Stellungnahme hierzu bzw. zu diesem Thema. Leider kann ich jetzt hier nur für meine Fachrichtung (Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung) sprechen, dafür aber fundiert, da ich einen relativ guten Überblick über die deutsche Hochschullandschaft diesbezüglich habe.
Tatsache ist, es gibt hier sowohl sehr gute FHs als auch sehr gute Unis. Man kann hier nicht sagen, dass Unis hier generell besser aufgestellt sind. Es gibt in diesem Bereich sog. "besonders geeignete bzw. anerkannte" Studiengänge (z. B. nach WPO), die sowohl von FHs als auch Unis angeboten werden, einer berufskammerlichen Aufsicht unterliegen und ein sehr gutes Niveau bieten. Wenn ich mir da dann teilweise "ähnliche" Studiengänge an den Unis anschaue (primär Master), stehen mir nur die Haare zu Berge. Das ist aber an der Uni oft abhängig von der jeweiligen Fakultät und den Profs., da diese teilweise nicht über die entsprechenden Berufsexamina (StB/WP) verfügen oder der gesamte Schwerpunkt fakultätsbedingt keine besondere Würdigung erfährt.
Genauso ist jedoch festzuhalten, dass es auch FHs gibt, die unterirdische Studiengänge anbieten.
Es lässt sich also festhalten: Ein pauschales Urteil ist nicht möglich und es kommt immer auf die jeweilige Hochschule und die Lehrenden an.

Ob sich ein Universitätsstudium lohnt? In diesem (Fach-)Bereich zumindest nicht; hier werden bei Berufseinstieg keine Unterschiede gemacht zwischen FH und Uni. Auswirkungen hat es ggf. bzgl. einer anstehenden Promotion, wobei ich sagen muss, dass es zumindest mir auch "nur" mit "Target-FH"-Master möglich war.
Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

"Target-FH" :DD

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

In deinen Träumen...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Somit gibt es auch FH`s die einen höheren Anspruch an den Tag legen als so manche >staatliche Uni.

Jetzt auch mal meine Stellungnahme hierzu bzw. zu diesem Thema. Leider kann ich jetzt hier nur für meine Fachrichtung (Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung) sprechen, dafür aber fundiert, da ich einen relativ guten Überblick über die deutsche Hochschullandschaft diesbezüglich habe.
Tatsache ist, es gibt hier sowohl sehr gute FHs als auch sehr gute Unis. Man kann hier nicht sagen, dass Unis hier generell besser aufgestellt sind. Es gibt in diesem Bereich sog. "besonders geeignete bzw. anerkannte" Studiengänge (z. B. nach WPO), die sowohl von FHs als auch Unis angeboten werden, einer berufskammerlichen Aufsicht unterliegen und ein sehr gutes Niveau bieten. Wenn ich mir da dann teilweise "ähnliche" Studiengänge an den Unis anschaue (primär Master), stehen mir nur die Haare zu Berge. Das ist aber an der Uni oft abhängig von der jeweiligen Fakultät und den Profs., da diese teilweise nicht über die entsprechenden Berufsexamina (StB/WP) verfügen oder der gesamte Schwerpunkt fakultätsbedingt keine besondere Würdigung erfährt.
Genauso ist jedoch festzuhalten, dass es auch FHs gibt, die unterirdische Studiengänge anbieten.
Es lässt sich also festhalten: Ein pauschales Urteil ist nicht möglich und es kommt immer auf die jeweilige Hochschule und die Lehrenden an.

Ob sich ein Universitätsstudium lohnt? In diesem (Fach-)Bereich zumindest nicht; hier werden bei Berufseinstieg keine Unterschiede gemacht zwischen FH und Uni. Auswirkungen hat es ggf. bzgl. einer anstehenden Promotion, wobei ich sagen muss, dass es zumindest mir auch "nur" mit "Target-FH"-Master möglich war.
Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

"Target-FH" :DD

think of WHU, EBS, FSFM

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

"Target-FH" :DD

think of WHU, EBS, FSFM

Das habe ich mir auch gedacht :D Target-Uni bedeutet: Eine Universität von der von Top Unternehmen mit hohen Einstellungskriterien (u.A. Keine FH`ler) rekrutiert wird. Target FH wäre demnach eine FH, wo von Unternehmen rekrutiert wird, die keine FH`ler rekrutieren. Klingt Paradox, ist es auch :D WHU, EBS, FSFM haben meines Wissens nach Universitären Rang, deshalb werden sie auch oft in diesem Forum als Uni`s deklariert. Ob alle diesen universitären Rang besitzen, weiß ich nicht explizit, aber die WHU auf jeden Fall. Sie sind somit keine FH`s und auch keine Target-FH`s sondern stehen zwischen FH und Uni. Target FH gibt es somit nicht, es gibt evtl Target-Fh mit universitären Rang, oder vereinfacht gesagt, Target Uni.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Und warum nicht? Ist es mein Problem wenn die Leute die ihren Bachelor an einer Uni machen nicht so gute Noten zu bekommen, dass sie an der Uni weiter studieren können?

Mit ECTS Anforderungen sind die Hürden schon groß genug. Ich hab meinen Bachelor an einer FH gemacht, bin anders als es anscheinend üblich ist wenn man Abitur hat, im Erstversuch durch Statistik UND Mathe gefallen und hab einen Bachelorschnitt von 2,0 erreicht, der ohne Auslandssemester noch bisschen schlechter gewesen wäre.

Jetzt im Master studiere ich mit quantitativen Schwerpunkt an der Uni, es gibt sehr quantitative Pflichtveranstaltungen, die alle kein Problem waren und ich stehe, nach 90 ECTS wo nur noch die MA fehlt, auf einer 1,4. Leute die hier schon im Bachelor studiert haben berichten, dass der Master anspruchsvoller als der Bachelor ist und niemand in meinem Bekanntenkreis hat einen Schnitt der ansatzweise so gut ist wie meiner.

Bin ich jetzt für den Uni-Master ungeeignet, nur weil der Bachelor von einer FH kam?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Und warum nicht? Ist es mein Problem wenn die Leute die ihren Bachelor an einer Uni machen nicht so gute Noten zu bekommen, dass sie an der Uni weiter studieren können?

bei allem Respekt, wir wissen beide dass der gelehrte Stoff an Unviersitäten anspruchsvolle, weil quantitativer, ist. Geht auch mehr ins Detail.
Das muss man auch nicht abstreiten, da ich an einer Uni in DE studiere und mein Bruder an einer FH, weiß schon was man macht.

Das "unfaire" liegt dann eben darin, dass FH Studenten oftmals die besseren Noten aufweisen aus o.g. Grund, aber bei der Vergabe um Masterplätze genauso behandelt werden wie Uni Studenten.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Und warum nicht? Ist es mein Problem wenn die Leute die ihren Bachelor an einer Uni machen nicht so gute Noten zu bekommen, dass sie an der Uni weiter studieren können?

Mit ECTS Anforderungen sind die Hürden schon groß genug. Ich hab meinen Bachelor an einer FH gemacht, bin anders als es anscheinend üblich ist wenn man Abitur hat, im Erstversuch durch Statistik UND Mathe gefallen und hab einen Bachelorschnitt von 2,0 erreicht, der ohne Auslandssemester noch bisschen schlechter gewesen wäre.

Jetzt im Master studiere ich mit quantitativen Schwerpunkt an der Uni, es gibt sehr quantitative Pflichtveranstaltungen, die alle kein Problem waren und ich stehe, nach 90 ECTS wo nur noch die MA fehlt, auf einer 1,4. Leute die hier schon im Bachelor studiert haben berichten, dass der Master anspruchsvoller als der Bachelor ist und niemand in meinem Bekanntenkreis hat einen Schnitt der ansatzweise so gut ist wie meiner.

Bin ich jetzt für den Uni-Master ungeeignet, nur weil der Bachelor von einer FH kam?

Fachlich nein, persönlich ja.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Das ist doch lächerlich, die FH-Studenten holen sich reihenweise die sehr guten Noten ab und wollen dann für den Master an eine Universität wechseln.

Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Es sollte nicht möglich sein, von der FH an eine Universität zu wechseln.

Und warum nicht? Ist es mein Problem wenn die Leute die ihren Bachelor an einer Uni machen nicht so gute Noten zu bekommen, dass sie an der Uni weiter studieren können?

Mit ECTS Anforderungen sind die Hürden schon groß genug. Ich hab meinen Bachelor an einer FH gemacht, bin anders als es anscheinend üblich ist wenn man Abitur hat, im Erstversuch durch Statistik UND Mathe gefallen und hab einen Bachelorschnitt von 2,0 erreicht, der ohne Auslandssemester noch bisschen schlechter gewesen wäre.

Jetzt im Master studiere ich mit quantitativen Schwerpunkt an der Uni, es gibt sehr quantitative Pflichtveranstaltungen, die alle kein Problem waren und ich stehe, nach 90 ECTS wo nur noch die MA fehlt, auf einer 1,4. Leute die hier schon im Bachelor studiert haben berichten, dass der Master anspruchsvoller als der Bachelor ist und niemand in meinem Bekanntenkreis hat einen Schnitt der ansatzweise so gut ist wie meiner.

Bin ich jetzt für den Uni-Master ungeeignet, nur weil der Bachelor von einer FH kam?

Fachlich nein, persönlich ja.

HAHAHA der Diss ist Real. Habe ich dick gefeiert!

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

"Target-FH" :DD

Habe mich bewusst dem Sprachgebrauch im Thread angepasst; ich persönlich glaube ja, dieses ganze Target-Uni-Geschwurbel ist Humbug. Nichtsdestotrotz werden die erwähnten zertifizierten Studiengänge in der Praxis (insb. Big4) sehr gerne gesehen. Anbieter in DE derzeit z. B.: WWU, FSFM, Leuphana, MBS. Klassische Uniquote 50% ;-)

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Bei mir haben sich die Noten verbessert:

Wiinfo FH (1,8) —> Wiinfo Uni (1,5-1,6)

Muss jedoch zugeben, dass ich sehr faul in der FH war.

Von der Schwierigkeit sind beide ähnlich, nur dass an der Uni viel mehr Bulemielernen herrscht. FH ist eher „Hands-On“

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

An der Uni machst du aber den Master oder?

An den meisten Unis hingegen ist der Bachelor die Schwierigkeit, nicht der Master.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Bei mir haben sich die Noten verbessert:

Wiinfo FH (1,8) —> Wiinfo Uni (1,5-1,6)

Muss jedoch zugeben, dass ich sehr faul in der FH war.

Von der Schwierigkeit sind beide ähnlich, nur dass an der Uni viel mehr Bulemielernen herrscht. FH ist eher „Hands-On“

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

An der Uni machst du aber den Master oder?

An den meisten Unis hingegen ist der Bachelor die Schwierigkeit, nicht der Master.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Bei mir haben sich die Noten verbessert:

Wiinfo FH (1,8) —> Wiinfo Uni (1,5-1,6)

Muss jedoch zugeben, dass ich sehr faul in der FH war.

Von der Schwierigkeit sind beide ähnlich, nur dass an der Uni viel mehr Bulemielernen herrscht. FH ist eher „Hands-On“

Das ist genau das Problem. Im Bachelor wird viel krasser ausgesiebt als im Master. Und wodurch geschieht das? Durch mega schwere Klausuren. Leute die von der FH auf die Uni wechseln uns gleichzeitig von B.Sc. Auf M.Sc. Wechseln, denken dass der Abspruch garnicht so viel höher ist, was im wesentlichen nur daran liegt, dass es im Master keine Orientierungsphase gibt etc und das es viel humaner zu sich geht.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Habe auch nach dem FH Bachelor (2,3) den Master an einer Uni begonnen, der Arbeitsaufwand ist etwas höher, die Noten dafür besser.

Meistens wohnen die Studenten am Standort der FH, was wiederum das Studentenleben deutlich verbessert (Frauenquote etc.)

Meine besuchte FH war ziemlich hart in Mathe, Statistik und den drei VWL Modulen (>70% sind durchgefallen).

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

An der Uni machst du aber den Master oder?

An den meisten Unis hingegen ist der Bachelor die Schwierigkeit, nicht der Master.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Bei mir haben sich die Noten verbessert:

Wiinfo FH (1,8) —> Wiinfo Uni (1,5-1,6)

Muss jedoch zugeben, dass ich sehr faul in der FH war.

Von der Schwierigkeit sind beide ähnlich, nur dass an der Uni viel mehr Bulemielernen herrscht. FH ist eher „Hands-On“

Das ist genau das Problem. Im Bachelor wird viel krasser ausgesiebt als im Master. Und wodurch geschieht das? Durch mega schwere Klausuren. Leute die von der FH auf die Uni wechseln uns gleichzeitig von B.Sc. Auf M.Sc. Wechseln, denken dass der Abspruch garnicht so viel höher ist, was im wesentlichen nur daran liegt, dass es im Master keine Orientierungsphase gibt etc und das es viel humaner zu sich geht.

Die Wechsler die ich kennen waren trotzdem alle nach dem Master unter den top 25%. Nahezu Alle Uni-Kommilitonen im Master hatten den Bachelor auch dort gemacht und müssten demnach das aussieben überlebt haben - komisch das immernoch sehen viele Gurken unterwegs sind und die Fh-ler ihnen in nichts nachstanden- aufgrund der besseren praktika (DAX Ausland etc) oft den professionelleren Eindruck hinterließen. Einzig in Recherche waren die Uni Leuten merklich besser.

Dennoch - wer Uni Master top 25% ist, hätte den Bachelor dort auch gut gemeistert oder was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Die Wechsler die ich kennen waren trotzdem alle nach dem Master unter den top 25%. Nahezu Alle Uni-Kommilitonen im Master hatten den Bachelor auch dort gemacht und müssten demnach das aussieben überlebt haben - komisch das immernoch sehen viele Gurken unterwegs sind und die Fh-ler ihnen in nichts nachstanden- aufgrund der besseren praktika (DAX Ausland etc) oft den professionelleren Eindruck hinterließen. Einzig in Recherche waren die Uni Leuten merklich besser.

Dennoch - wer Uni Master top 25% ist, hätte den Bachelor dort auch gut gemeistert oder was meint ihr?

Kann man so nicht pauschalisieren. Ich denke aber, dass FH`ler mehr Zeit für Praktika während ihres Bachelors haben. Demnach attraktive CV`s in Kombination mit dem Upgrade zum Uni Master.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Es ist mal wieder eine typische Schwarz-Weiß Diskussion. In BWL zählt doch nicht nur der Unterschied zwischen Uni und FH, sondern so viele andere Sachen.

Bsp: Alleine an einer einzigen Universität können die einzelnen Studenten aufgrund des unterschiedlichen Anspruchs der Fächer nicht verglichen werden. So nehmen die einen die einfachsten Fächer nur für die gute Note, die anderen wählen aus Interesse, auch wenn dort mal eine weniger gute Note dabei ist.
-> Alleine diese Tatsache lässt keinen Vergleich Uni X - Uni Y, FH X - FH Y oder Uni X - FH Y zu.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Mal von der FH-Uni Diskussion abgesehen. Muss man immer den Weg des geringsten Widerstands nehmen? Der Weg ist das Ziel. Später zählt das was ihr gelernt und nutzen könnt, nicht nur wie man den Fuß in die Tür bekommt. Warum sucht ihr euch nicht einfach das Thema raus, was euch am meisten interessiert und geht dort zur besten Adresse. Da werdet ihr wahrscheinlich am meisten lernen und das beste Netzwerk aufbauen. Soll ja auch Leute geben, die es sich zutrauen in etwas sehr gut zu sein und dann auch sind.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Seh ich ganz anders. Am Ende zählt in Deutschland deine Noten. Was bringt es mir mich mit einem Thema/Modul zu beschäftigen, wenn man mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechte Noten einsackt? Lieber den Weg des geringsten Widerstands aufnehmen, Praktika machen, netzwerken und an social/hard skills arbeiten. Alles andere wird dich nicht weiter bringen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Mal von der FH-Uni Diskussion abgesehen. Muss man immer den Weg des geringsten Widerstands nehmen? Der Weg ist das Ziel. Später zählt das was ihr gelernt und nutzen könnt, nicht nur wie man den Fuß in die Tür bekommt. Warum sucht ihr euch nicht einfach das Thema raus, was euch am meisten interessiert und geht dort zur besten Adresse. Da werdet ihr wahrscheinlich am meisten lernen und das beste Netzwerk aufbauen. Soll ja auch Leute geben, die es sich zutrauen in etwas sehr gut zu sein und dann auch sind.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Universitätsstudium überhaupt noch?

Ich verstehe schon den Gedankengang dahinter, aber es gibt halt auch genug Leute die beides schaffen. Fand bisher hats mich immer weitergebracht, wenn ich etwas anspruchsvolleres gewählt hab.
Wie man aber von vornherein ein FH/Uni mit schwacher Konkurrenz whatever Studium wählen kann, mit dem Ziel durch die guten Noten da dann einen Target-Master zu machen und dann ab zu IB/UB/PE zu gehen, erklärt sich mir bei bestem Willen nicht. Wenn ihr euch nicht mal zutraut auch im Bachelor schon zu den Besten zu gehören, wie wollt ihr denn Jahrzehnte in dem Umfeld bestehen.
Die Leute die aus anderen Gründen den Weg gegangen sind und vielleicht erst später erkannt haben wohin die Reise gehen soll, sind natürlich ausgeschlossen

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Seh ich ganz anders. Am Ende zählt in Deutschland deine Noten. Was bringt es mir mich mit einem Thema/Modul zu beschäftigen, wenn man mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechte Noten einsackt? Lieber den Weg des geringsten Widerstands aufnehmen, Praktika machen, netzwerken und an social/hard skills arbeiten. Alles andere wird dich nicht weiter bringen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Mal von der FH-Uni Diskussion abgesehen. Muss man immer den Weg des geringsten Widerstands nehmen? Der Weg ist das Ziel. Später zählt das was ihr gelernt und nutzen könnt, nicht nur wie man den Fuß in die Tür bekommt. Warum sucht ihr euch nicht einfach das Thema raus, was euch am meisten interessiert und geht dort zur besten Adresse. Da werdet ihr wahrscheinlich am meisten lernen und das beste Netzwerk aufbauen. Soll ja auch Leute geben, die es sich zutrauen in etwas sehr gut zu sein und dann auch sind.

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Trotz steigender Studienanfänger-Zahlen gehen die Zulassungsbeschränkungen zurück

Ein Strichmännchen macht sich in Gedanken über die Zulassungsbeschränkungen zum Studium.

Der Numerus Clausus verhindert nach wie vor, dass jeder studieren kann, was er will. Besonders hoch sind die Zulassungsbeschränkungen in Hamburg, gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland. In Thüringen finden fast alle Bewerberinnen und Bewerber für ein Studium einen Studienplatz. Hier liegt die Quote der Studiengänge mit Zulassungsbeschränkungen nur bei 10,2 Prozent. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor.

Bewerber-Rekord an der TU München für Wirtschaftsstudium

Studierende der Fakultaet fuer Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universitaet (TUM)

Rund 40.000 Bewerbungen sind für das Wintersemester 2017/2018 an der Technischen Universität München (TUM) eingegangen. Am größten ist der Ansturm auf die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Rund 6.700 Bewerbungen waren für ein Wirtschaftsstudium. Die Zahl der Masterbewerbungen stieg in den Wirtschaftswissenschaften im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 74 Prozent.

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert

Sehr lange Himmelstreppe aus Eisen im Sauerland, die in einer rechteckigen Öffnung endet, durch welche man den Himmel sieht.

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der deutschen Hochschulen hält damit jedoch nicht Schritt. Vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr in ihre Hochschulen investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur Finanzierung des deutschen Hochschulsystems.

Studienplatzvergabe: Neue Regelung für die Vergabe von NC-Studienplätzen

Das Schild mit den Buchstaben für ABI plastisch mit Metall dargestellt.

Die Studienplatzvergabe in beliebten Studiengängen mit NC wird zukünftig neu geregelt. Ein Staatsvertrag für die Stiftung „hochschulstart.de“ wurde einstimmig von allen 16 Bundesländern beschlossen. Die Integration von dem internetbasierten Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) wird das alte Zulassungssystem der ehemaligen ZVS ablösen. Starten soll die neue Vergaberegelung für NC-Studienplätze zum Wintersemester 2018/2019.

Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte

Keine Fortschritte zeigen die 16 Bundesländer in der Verbesserung ihrer Bildungssysteme im Vergleich zum Vorjahr. Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind im Gesamtvergleich am leistungsfähigsten. Neue Herausforderungen durch die Bildungsintegration der Flüchtlinge erfordert einen deutlichen Handlungsbedarf dennoch in allen deutschen Bundesländern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Forschungsprofil: Wenige Fachhochschulen mit klarem Schwerpunkt

Eine Person hält seine Füße in einen Pool.

Nur jede sechste Fachhochschule ist aktiv bei ihrer Profilbildung in den Bereichen Forschung und Third Mission. Während 19 Prozent der Fachhochschulen ein klares Forschungsprofil aufweisen, findet sich nur bei neun Prozent ein ausgeprägtes Third-Mission-Profil. Dabei ist die dritte Mission von Hochschulen, welche die aktive Mitgestaltung im regionalen Umfeld fordert, immer wichtiger um gegen konkurrierenden Hochschulen zu bestehen. Auf diese Ergebnisse kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Städte für Akademiker: Erlangen, Jena und München sind am beliebtesten

Ein Mädchen in Jens und türkisem schulterfreien T-Shirt sitzt bei einer Vorführung im Schneidersitzt auf hellgrauem Kopfsteinplaster. Über ihrer Schulter hängt eine schwarze Tasche mit weißer Aufschrift "I - rotes Herz - Berlin".

Erlangen, Jena und München sind die Städte mit dem höchsten Akademikeranteil in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der große Städtevergleich 2015 von ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche, bei dem 69 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen wurden. Universitätsstädte punkten mit gut qualifizierten Arbeitnehmern und innovativen Forschungseinrichtungen. Dies spiegelt sich auch in den Immobilienpreisen und Mieten wider.

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Uni-BW München

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

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