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BU wirklich notwendig?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Hallo. Mich würde interessieren, wie ihr das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung seht. Mein Versicherungsberater wollte mir kürzlich eine verkaufen und ich stehe dem ganzen eher skeptisch gegenüber. Ich bin als Berater tätig und kann mir aktuell nicht vorstellen, durch was ich berufsunfähig werden sollte, außer durch einen Unfall. Für dieses Risiko habe ich eine Unfallversicherung abgeschlossen. Weitere Risiken sehe ich nicht. Wie ist eure Meinung?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Hallo. Mich würde interessieren, wie ihr das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung seht. Mein Versicherungsberater wollte mir kürzlich eine verkaufen und ich stehe dem ganzen eher skeptisch gegenüber. Ich bin als Berater tätig und kann mir aktuell nicht vorstellen, durch was ich berufsunfähig werden sollte, außer durch einen Unfall. Für dieses Risiko habe ich eine Unfallversicherung abgeschlossen. Weitere Risiken sehe ich nicht. Wie ist eure Meinung?

Bei meiner BU sind 2 Themen abgedeckt, die ich - gerade als Mitarbeiter einer Beratung - berücksichtigen würde: Burn-Out zum einen, Krebs zum anderen. Mein Vertrag ist aber schon etwas älter und ich zahle knapp 40 Euro für mögliche Auszahlung von 2.000,- pro Monat.

Aber es ist wie immer: Versicherungen sind wie Wetten, nur dass man hier hofft, nie zu "gewinnen". Aber gerade das Thema "Burn-Out" macht sie für mich persönlich lukrativ.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Ich bin Beamter, da ist man schon mal ganz anders abgesichert. Zudem zahle ich noch in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte ein. Da ist Rente und BU miteinander gekoppelt.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Ok, das Thema Krebs ist nicht zu vernachlässigen, Burnout sehe ich bei mir allerdings gar nicht.
Um 2500 EUR, was echt nicht viel ist, abzusichern, müsste ich monatlich 85€ zahlen. Das ist schon ne ziemliche Hausnummer...

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Das hilft dem TE aber unheimlich...

b2t: Ich sehe als nicht-physisch arbeitenden Menschen auch zwei Risiken: Psychische Krankheiten/Beschwerden (Burn-out, Depressionen...) und Krebs.

Ersteres kann man nie ausschließen, aber wenn man selbstreflexierter Natur ist, kann man das Risiko zumindestens grob einschätzen. Ich halte das bei mir für sehr unwahrscheinlich, da ich gefühlt noch nie Stress wahrgenommen habe und einfach vom Typ nicht in das "Raster" passe. Außerdem wäre das ja auch über 2 Jahren Krankengeld gecovert.

Zweiteres ist deutlich wahrscheinlicher. Aber auch hier gibt es 3 Wege:

  1. Krebs haut dich weg - BU braucht man in diesem Fall nicht, sondern eher eine Risikolebensversicherung (check!)
  2. Du haust den Krebs in 2Jahren weg - BU brauchst du nicht, da Gehalt über Krankengeld zu einem Teil gesichert ist.
  3. Es ist ein schleppender Kampf, der dich für eine ungewisse Zeit arbeitsunfähig macht - Hier braucht man die BU.

Leitfragen:

  • Psychisch stabil?
  • Keine Krankheitsvorgeschichten in der Familie?
  • Keine Kinder oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen anderen ggü?
  • Andere passiven Einkommensquellen bzw. größeres Vermögen vorhanden?

Wenn alles zutrifft --> keine BU meines Erachtens notwendig.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Ich bin Beamter, da ist man schon mal ganz anders abgesichert. Zudem zahle ich noch in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte ein. Da ist Rente und BU miteinander gekoppelt.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Ich bin Beamter, da ist man schon mal ganz anders abgesichert. Zudem zahle ich noch in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte ein. Da ist Rente und BU miteinander gekoppelt.

Wenn dem so wäre, hättest du eig wissen müssen dass die BU der Versorgungswerke nahezu nichts wert ist. Ich wüsste nicht ob es jemals einen Fall gab wo gezahlt wurde und mehrere haben schon dagegen geklagt und verloren. Versorgungswerk: „Wir zahlen nur bei 100% Berufsunfähigkeit, also wenn jemand gar nicht mehr arbeiten kann. Alles was eine minimale Tätigkeit erlaubt wie zb. Gutachtertätigkeit, Lehrtätigkeit, Versand von Bleistiften führt zu keiner Zahlung. Die Stelle muss nicht am Markt offen sein, sondern sie muss nur theoretisch verfügbar sein“. So war der Wortlaut. Viel Spaß.

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WiWi Gast

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Als Beamter brauchst Du eine DU, keine BU. Sollte man eigentlich wissen!

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Ich bin Beamter, da ist man schon mal ganz anders abgesichert. Zudem zahle ich noch in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte ein. Da ist Rente und BU miteinander gekoppelt.

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WiWi Gast

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Wie kann man als Berater nur so naiv sein! Das kommt davon, wenn man keine Lebenserfahrung hat! Es gibt nicht nur Krebs als Krankheitsrisiko, sondern eine Vielzahl von Möglichkeiten. Natürlich will man das alles nicht bekommen. Schlaganfall mit Lähmungen, plötzliche Erblindung, Verlust der Sprache u.s.w. Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig. Es kann leider jeden treffen. Auch der Krebs ist nicht immer tödlich, wenn er behandelt wird, kann aber schwere Behinderungen zurück lassen.

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Hallo. Mich würde interessieren, wie ihr das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung seht. Mein Versicherungsberater wollte mir kürzlich eine verkaufen und ich stehe dem ganzen eher skeptisch gegenüber. Ich bin als Berater tätig und kann mir aktuell nicht vorstellen, durch was ich berufsunfähig werden sollte, außer durch einen Unfall. Für dieses Risiko habe ich eine Unfallversicherung abgeschlossen. Weitere Risiken sehe ich nicht. Wie ist eure Meinung?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Gab vor einer Weile einen ähnlichen Thread, einfach mal suchen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

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WiWi Gast

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Kenne jemanden der wollte sich mit MS versichern lassen. Das beste Angebot waren 400€ pro Monat für 1.000€ Rente. :) das kann ich dann gleich in einen ETF parken und muss mich wenigstens nicht mit der Versicherung streiten. Machen wir uns nichts vor aber die, die eine Versicherung brauchen kriegen keine und die, die keine brauchen haben eine. Es gibt wenige Ausnahmen. Zb wenn du weißt bei dir bricht irgendwann eine Erbkrankheit aus, wie zb Chorea Huntington und die trifft dich mit Mitte 40 aber sowas ist nirgendwo in deiner Unterlagen aufgehoben. Ich hätte möglicherweise eine zystenniere haben können aber die kann man erst mit Mitte 20 feststellen. Hatte ich aber nicht. Hab dann meine BU mit 30 gekündigt weil ich sonst kerngesund bin und parke dann lieber die Summe in passiven Vermögen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Dümmster Kommentar ever. Er meinte ja, dass die betroffene vorher naiv waren und nichts abgeschlossen haben.

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WiWi Gast

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Aus dem Grund habe ich auf eine BU verzichtet und eine Versicherung gegen schwere Krankheiten abgeschlossen. Kostet mich (als Raucher und damit besonders gefährdet) ca. 60 Euro im Monat und zahlt bei Diagnose einmalig ca. 70.000 EUR aus. Für die Fälle 1 und 2 reicht das aus (bei Fall 1 hat meine Familie zzgl. zahlreicher Todesfallleistungen bei anderen Versicherungen die Kohle für eine fette Beerdigungsparty ;)). Bei Fall 3 wäre ich dann wahrscheinlich in den A. gekniffen. Eine BU, um mindestens 70% meines aktuellen Nettos zu covern läge beitragsseitig aber auch bei mehr als dem doppelten Monatsbeitrag.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Zweiteres ist deutlich wahrscheinlicher. Aber auch hier gibt es 3 Wege:

  1. Krebs haut dich weg - BU braucht man in diesem Fall nicht, sondern eher eine Risikolebensversicherung (check!)
  2. Du haust den Krebs in 2Jahren weg - BU brauchst du nicht, da Gehalt über Krankengeld zu einem Teil gesichert ist.
  3. Es ist ein schleppender Kampf, der dich für eine ungewisse Zeit arbeitsunfähig macht - Hier braucht man die BU.
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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Dümmster Kommentar ever. Er meinte ja, dass die betroffene vorher naiv waren und nichts abgeschlossen haben.

Ich Versuche es nochmal mit einem einfachen Beispiel: Du bekommst in deinem 16. Lebensjahr die Diagnose MS. Einschränkungen sind ab dem 44. Lebensjahr zu spüren, berufsunfähig bist du mit 50. Mit 20 stehst du voll im Saft. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dich im Alter von 20 jemand mit der Diagnose zu akzeptablen Konditionen versichern will. Wann hätte denn der Versicherungsabschluss stattfinden sollen? Die Diagnose kann Jahrzehnte vor Berufsunfähigkeit stattfinden. Wer hat jetzt den dümmsten Kommentar geschrieben? Muss ich es noch banaler erklären, damit du es verstehst?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

Natürlich vor Berufsunfähigkeit. Aber schon Mal auf die Idee gekommen, dass die Diagnose in jungen Jahren (zum Mitschreiben = vor Berufseintritt!) erfolgt sein kann, die Berufsunfähigkeit aber vielleicht erst mit 50 oder überhaupt nicht eintritt. Trotzdem sind solche BUs fast nicht zu bezahlen oder mit viel Kleingedrucktem.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

Eben, das möchte ich. Ich möchte die BUV abschließen, bevor ich BU bin. Die Diagnose habe ich, bin aber nicht berufsunfähig (und hoffe, dass das auch noch lange so bleibt). Mit Berufseinstieg ist die BU für mich mit dieser Diagnose schon nicht bezahlbar. Hast du noch weitere, ähnlich wertvolle Tipps für mich? Das gilt auch für die Intelligenzbestie mit "dümmster Kommentar ever"

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Wenn du irgendeine Erkrankung hast, musst Du die angeben. Normalerweise wird die Versicherung sich weigern, Dich anzunehmen, wenn diese Erkrankung später zu einer BU führen könnte. Das soll ja auch die anderen Versicherten vor zu hohen Beiträgen schützen. Macht also Sinn.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

Eben, das möchte ich. Ich möchte die BUV abschließen, bevor ich BU bin. Die Diagnose habe ich, bin aber nicht berufsunfähig (und hoffe, dass das auch noch lange so bleibt). Mit Berufseinstieg ist die BU für mich mit dieser Diagnose schon nicht bezahlbar. Hast du noch weitere, ähnlich wertvolle Tipps für mich? Das gilt auch für die Intelligenzbestie mit "dümmster Kommentar ever"

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WiWi Gast

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Das kann ich durchaus nachvollziehen, dass das aus Perspektive der Versicherung Sinn macht. Hier werden aber MSler als naiv und dumm dargestellt, weil sie keine BU abgeschlossen haben. Dass das vielleicht andere Ursachen hat (und der MSler auf anderem Weg Vorsorge treffen muss), habe ich versucht zu vermitteln. Offensichtlich ist mir das nicht gelungen.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Wenn du irgendeine Erkrankung hast, musst Du die angeben. Normalerweise wird die Versicherung sich weigern, Dich anzunehmen, wenn diese Erkrankung später zu einer BU führen könnte. Das soll ja auch die anderen Versicherten vor zu hohen Beiträgen schützen. Macht also Sinn.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

Eben, das möchte ich. Ich möchte die BUV abschließen, bevor ich BU bin. Die Diagnose habe ich, bin aber nicht berufsunfähig (und hoffe, dass das auch noch lange so bleibt). Mit Berufseinstieg ist die BU für mich mit dieser Diagnose schon nicht bezahlbar. Hast du noch weitere, ähnlich wertvolle Tipps für mich? Das gilt auch für die Intelligenzbestie mit "dümmster Kommentar ever"

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Es macht auch Sinn aus der Perspektive der Versicherten. Die Beiträge können nur bezahlbar bleiben, wenn diejenigen, die neu in die Versichertengemeinschaft aufgenommen werden, nicht schon durch Krankheit eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, wirklich berufsunfähig zu werden. Es wird ein Risiko versichert, aber halt nicht Fälle, wo die BU schon absehbar ist. Fast alle BU-Verträge sind aber zeitlich begrenzt. Es ist also keine dauerhafte Absicherung, weil die Zahlung einer zugeteilten Versicherungsleistung mit einem Stichtag endet. Also z.B. mit dem 60. oder 65. Lebensjahr. Wenn man so einen Geburtstag überlebt, hat man dann nur noch die gesetzliche Versicherung.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Das kann ich durchaus nachvollziehen, dass das aus Perspektive der Versicherung Sinn macht. Hier werden aber MSler als naiv und dumm dargestellt, weil sie keine BU abgeschlossen haben. Dass das vielleicht andere Ursachen hat (und der MSler auf anderem Weg Vorsorge treffen muss), habe ich versucht zu vermitteln. Offensichtlich ist mir das nicht gelungen.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Wenn du irgendeine Erkrankung hast, musst Du die angeben. Normalerweise wird die Versicherung sich weigern, Dich anzunehmen, wenn diese Erkrankung später zu einer BU führen könnte. Das soll ja auch die anderen Versicherten vor zu hohen Beiträgen schützen. Macht also Sinn.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

... Und ich kenne eine Beraterin, die mittlerweile auch berufsunfähig ist, weil sie mit MS und entsprechenden Krankheitsschüben im Rollstuhl sitzt. Ohne BU. Ich kenne noch 2 andere MS-Fälle im weiten Umfeld. Beide auch berufsunfähig.....

Schon mal versucht mit so einer Diagnose eine bezahlbare BU zu finden?

Deshalb schließt man die BU ja ab BEVOR man berufsunfähig wird.

Eben, das möchte ich. Ich möchte die BUV abschließen, bevor ich BU bin. Die Diagnose habe ich, bin aber nicht berufsunfähig (und hoffe, dass das auch noch lange so bleibt). Mit Berufseinstieg ist die BU für mich mit dieser Diagnose schon nicht bezahlbar. Hast du noch weitere, ähnlich wertvolle Tipps für mich? Das gilt auch für die Intelligenzbestie mit "dümmster Kommentar ever"

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Ja - für die MSler die früh diagnostiziert werden ist das natürlich blöd gelaufen - die bekommen schlicht und ergreifend keine (bezahlbare) BU. Die müssen sich dann anders absichern.

Es geht ja aber darum ob man generell eine BU abschließen soll - sprich, wenn man ansonsten eine (halbwegs) saubere Krankenakte hat und sich unter normalen Bedingungen (als Student ca. 40 Euro/1000 Versicherungssumme) versichern kann.

Man kann doch nicht argumentieren "ja aber ich habe einen Freund der nur für 400/Monat eine BU bekommen hätte weil er MS hat - daher schließ ich auch keine ab"? Das ist doch von Fall zu Fall unterschiedlich zu beurteilen ..

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WiWi Gast

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Grundsätzlich ist das soziale netz in Deutschland ja schon mal recht gut, also lohnt sich die BU mMn ohnehin erst ab einer auszahlungssumme >2000€. Das ist dann meistens aber schon mal ne Ecke teurer als die Lockangebote von 50€/ Monat für 1500€ Absicherung. Dann wurde hier im Thread ja auch schon erwähnt, dass die BU dauerhaft sein sollte, damit sich das ganze lohnt. Mit „nur“ Rücken oder selbst einer psychischen Erkrankung wird man aber häufig innerhalb von 2 Jahren wieder arbeitsfähig. Und dann muss die BU ja auch noch vor einer bestimmten Altersgrenze eintreten, einerseits Vertragsbedingt, andererseits aber auch schlicht aus Sicht der Profitabilität. Wenn ich mit 60 BU werde und damit 35 Jahre je 50-100€/ Monat anspare statt in die Versicherung zu bezahlen, kann ich die BU auch so sehr gut abfedern.

Insgesamt sind das für mich zu viele nötige Parameter mit zu geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten.

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WiWi Gast

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Zumal die BU sowieso fast nie zahlen muss, wenn sie will. Es gibt zig Fallstricke. So steht oft geschrieben hatten sie Beschwerden ...? Da reicht es schon aus das du mal Rückenschmerzen hättest aufgrund einer Nierenentzündung oder einer Grippe. Schon hast du verloren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Zumal die BU sowieso fast nie zahlen muss, wenn sie will. Es gibt zig Fallstricke. So steht oft geschrieben hatten sie Beschwerden ...? Da reicht es schon aus das du mal Rückenschmerzen hättest aufgrund einer Nierenentzündung oder einer Grippe. Schon hast du verloren.

Daher sollte man vorher auch mal alle seine Krankenakten anfordern und dann idealerweise 1:1 übertragen, was gewesen ist. Wenn man bei Abschluss transparent war und keine Krankheiten verschwiegen hat (was gern gemacht wird), sollte es auch passen.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Wer die realen Leistungsquoten, Klagequoten sowie die Erfolgschancen einer BU kennt, weiß das sich eine BU nur für die Versicherer lohnt. ;)

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WiWi Gast

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Was meinst Du denn mit "soziales Netz"? Die Erwerbsminderungsrente? Davon wirst Du kaum leben können. Unter einer Brücke würdest Du nicht landen, aber evtl. in einem Heim mit 2-Bett-Zimmern, wenn du pflegebedürftig wärst. Vermutlich kennst du keine solchen Fälle persönlich?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Grundsätzlich ist das soziale netz in Deutschland ja schon mal recht gut, also lohnt sich die BU mMn ohnehin erst ab einer auszahlungssumme >2000€. Das ist dann meistens aber schon mal ne Ecke teurer als die Lockangebote von 50€/ Monat für 1500€ Absicherung. Dann wurde hier im Thread ja auch schon erwähnt, dass die BU dauerhaft sein sollte, damit sich das ganze lohnt. Mit „nur“ Rücken oder selbst einer psychischen Erkrankung wird man aber häufig innerhalb von 2 Jahren wieder arbeitsfähig. Und dann muss die BU ja auch noch vor einer bestimmten Altersgrenze eintreten, einerseits Vertragsbedingt, andererseits aber auch schlicht aus Sicht der Profitabilität. Wenn ich mit 60 BU werde und damit 35 Jahre je 50-100€/ Monat anspare statt in die Versicherung zu bezahlen, kann ich die BU auch so sehr gut abfedern.

Insgesamt sind das für mich zu viele nötige Parameter mit zu geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten.

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WiWi Gast

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Mir sind selber 3 Fälle bekannt die auf eine BU angewiesen waren. 2 davon haben ihre schwere Krankheit nicht überlebt und sie haben 4 Jahre um ihre Recht vor Gericht gekämpft. Der letzte unterlag vor Gericht, weil er vergessen hatte zu erwähnen, dass er 3 Jahre vor Abschluss der BU einmal beim Arzt war aufgrund von Rückenschmerzen. Er hatte dort auch erwähnt, dass er leichte Kopfschmerzen hatte aber hielt sie nicht für wesentlich, der Arzt hatte es aber in die Diagnose rein geschrieben und er vergessen zu erwähnen. Er bekam genau 0€ von der BU.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Das sind dann schon wieder Fälle, in denen nicht alle Erkrankungen bei Vertragsabschluss erwähnt worden waren. Es gibt ja sogar Versicherungsvertreter, die empfehlen, nicht alle Erkrankungen anzugeben, weil sonst kein Vertrag zustande kommt und sie keine Provision erhalten. Wenn die Kunden dann BU werden, sind solche Vertreter nicht mehr greifbar. Wenn man gnadenlos alles angibt, was man gehabt hat, wird man auch im BU-Fall die Zahlung erhalten.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

Mir sind selber 3 Fälle bekannt die auf eine BU angewiesen waren. 2 davon haben ihre schwere Krankheit nicht überlebt und sie haben 4 Jahre um ihre Recht vor Gericht gekämpft. Der letzte unterlag vor Gericht, weil er vergessen hatte zu erwähnen, dass er 3 Jahre vor Abschluss der BU einmal beim Arzt war aufgrund von Rückenschmerzen. Er hatte dort auch erwähnt, dass er leichte Kopfschmerzen hatte aber hielt sie nicht für wesentlich, der Arzt hatte es aber in die Diagnose rein geschrieben und er vergessen zu erwähnen. Er bekam genau 0€ von der BU.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Das hilft dem TE aber unheimlich...

b2t: Ich sehe als nicht-physisch arbeitenden Menschen auch zwei Risiken: Psychische Krankheiten/Beschwerden (Burn-out, Depressionen...) und Krebs.

Ersteres kann man nie ausschließen, aber wenn man selbstreflexierter Natur ist, kann man das Risiko zumindestens grob einschätzen. Ich halte das bei mir für sehr unwahrscheinlich, da ich gefühlt noch nie Stress wahrgenommen habe und einfach vom Typ nicht in das "Raster" passe. Außerdem wäre das ja auch über 2 Jahren Krankengeld gecovert.

Zweiteres ist deutlich wahrscheinlicher. Aber auch hier gibt es 3 Wege:

  1. Krebs haut dich weg - BU braucht man in diesem Fall nicht, sondern eher eine Risikolebensversicherung (check!)
  2. Du haust den Krebs in 2Jahren weg - BU brauchst du nicht, da Gehalt über Krankengeld zu einem Teil gesichert ist.
  3. Es ist ein schleppender Kampf, der dich für eine ungewisse Zeit arbeitsunfähig macht - Hier braucht man die BU.

Leitfragen:

  • Psychisch stabil?
  • Keine Krankheitsvorgeschichten in der Familie?
  • Keine Kinder oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen anderen ggü?
  • Andere passiven Einkommensquellen bzw. größeres Vermögen vorhanden?

Wenn alles zutrifft --> keine BU meines Erachtens notwendig.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Ich bin Beamter, da ist man schon mal ganz anders abgesichert. Zudem zahle ich noch in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte ein. Da ist Rente und BU miteinander gekoppelt.

Ihr vergesst solche vermeintlich "banalen" Dinge, wie Neurodermitis, Rheuma, Gicht, .... All solche Dinge können selbst für einen reinen Bürojob, ab einem gewissen Beschwerdegrad, das Aus bedeuten.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, aber ich oute mich hier mal als "Fachmann", da ich Kunden diesbezüglich berate und ihnen anschließend einen Vertrag verkaufe.

Habe mir die Nachrichten hier mal durchgelesen und musste sehr viele Unterstellungen, Halbwahrheiten und "Angreifungen" (nennt man das so??) lesen.

Nun zu meiner Meinung:

  1. Niemand ist dumm, nur weil er keine BU abschließt, darf aber im Leistungsfall nicht mit meinem Mitleid rechnen.
  2. Niemand ist dumm, nur weil er eine BU abschließt. Ich halte es für DIE wichtigste freiwillige Versicherung (zusammen mit der Privathaftpflicht).
  3. zu Halbwahrheiten: Wenn Ihr euch bei was nicht sicher seid, dann schreibt das nicht in ein Forum, als ob Ihr euch auskennt. Fragt einen Fachmann der euch entsprechend aufklären kann.
  4. Lockangebot 1.500,- Euro BU-Leistung, 2.000,- dann viel teurer? Hier hilft ein simpler 3-Satz: 1.500,- BU kosten 60 Euro? Dann kosten 2.000,- BU relativ sicher 80 Euro.
  5. Bereits mit kleinen Wehwehchen will einen die Versicherung nicht? Das kommt ganz auf die "Versicherungsmedizinische" Einschätzung an. Diese unterscheidet sich oft von der "Normal"-ärztlichen Meinung. Wenn ich hier Bauchschmerzen bekomme, dann kann ich bei der Versicherung eine "Risikovoranfrage" machen und mir vom Hausarzt eine Liste mit Diagnosen geben lassen. Das ist EXORBITANT wichtig, da es gelegentlich vorkommt, dass Ärzte Diagnosen eintragen, die ich selbst nicht als Diagnose betrachte. Ungefähr so: Arzt: "Na? Wie gehts?", Pat: "Ach hör auf, hab heut voll Kopfweh" - ZACK: Migräne --> Problem, Oder so: Arzt: "Alles gut?" Pat: "Mein Chef gibt mir sooo viel Arbeit, ich würde mich am liebsten irgendwo vergraben und meine Kollegen nerven mich auch total, aber das ist ja nicht der Grund für meinen Besuch [hust]" ZACK: Nervenkrankheit --> Problem
  6. Nun zur ursprünglichen Frage: Brauche ich eine BU? --> JA - Für mich persönlich geht es bei der BU nicht darum, ob ich die jemals brauche und dann evtl. umsonst eingezahlt habe, SONDERN: Was ist, wenn ich Sie brauche? Von welchem Geld soll ich denn leben? Wie ernähre ich meine Familie? Wie bezahle ich mein Auto/Haus (etc.) ab?
  7. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.
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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

  1. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.

Und genau das ist der Grund warum eine BU Schwachsinn ist. Ich als Laie bin nicht in der Lage zu bewerten, ob der Vertrag richtig aufgesetzt wurde oder nicht. Ich bin dem Wohl des Vertreters ausgesetzt und muss gehörig viel Glück haben, dass bei der späteren Auszahlung wirklich alles reibungslos funktioniert.
Und reibungslos zahlen die BUs normalerweise nämlich nicht. Und egal was behauptet wird, die BUs haben nun mal ganze Abteilungen, die sich nur mit der Abwehr von Zahlungsverpflichtungen beschäftigen.

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WiWi Gast

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Ich kenne einige Fälle, in denen sofort bezahlt wurde. Die hatten aber beim Vertragsabschluss keine falschen Angeben gemacht. Wer bei der Musterung eine Diagnose "schwer depressiv" hatte, darf das natürlich nicht verschweigen.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

  1. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.

Und genau das ist der Grund warum eine BU Schwachsinn ist. Ich als Laie bin nicht in der Lage zu bewerten, ob der Vertrag richtig aufgesetzt wurde oder nicht. Ich bin dem Wohl des Vertreters ausgesetzt und muss gehörig viel Glück haben, dass bei der späteren Auszahlung wirklich alles reibungslos funktioniert.
Und reibungslos zahlen die BUs normalerweise nämlich nicht. Und egal was behauptet wird, die BUs haben nun mal ganze Abteilungen, die sich nur mit der Abwehr von Zahlungsverpflichtungen beschäftigen.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

  1. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.

Und genau das ist der Grund warum eine BU Schwachsinn ist. Ich als Laie bin nicht in der Lage zu bewerten, ob der Vertrag richtig aufgesetzt wurde oder nicht. Ich bin dem Wohl des Vertreters ausgesetzt und muss gehörig viel Glück haben, dass bei der späteren Auszahlung wirklich alles reibungslos funktioniert.
Und reibungslos zahlen die BUs normalerweise nämlich nicht. Und egal was behauptet wird, die BUs haben nun mal ganze Abteilungen, die sich nur mit der Abwehr von Zahlungsverpflichtungen beschäftigen.

Aber dann ist ja nicht das Produkt schwachsinnig? Im Zweifel gilt: einfach bei der Krankenkasse die Akte anfordern (stellen sich manchmal quer, aber man hat ja ein Recht drauf) und dann einfach alles angeben, was dort gelistet ist (5 Jahre ambulant, 10 stationär, außer natürlich chronische Dinge). Und zu überprüfen, ob der Berater wirklich alles übernommen hat, sollte wirklich jeder können.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Fachmann. Dass ich nicht lache. Die "Ausbildung" zum Versicherungsvertreter dauert 6 Wochen und ist selbst von Leuten zu bestehen, die noch nie das Wort Dreisatz gehört haben, weil sie den intellektuellen Sprung aus der Grundschule nicht geschafft haben.

Sorry, wenn ich das so direkt sage: dein Job ist nun einmal wirklich allzu komplex. Zu Zeiten des Internets kann jeder sich an einem Wochenende intensiv belesen und ist damit besser beraten als wenn man sich was von einem "Fachmann" erzählen lässt.

BU ist in vielen Fällen prinzipiell sinnvoll, aber in vielen Fällen auch einfach entweder überteuert oder nicht passend auf die situation des einzelnen gemünzt.

Ein ausgebildeter versicherungskaufmann hat mir trotz meines sehr hohen passiven Einkommens bei eher niedrigen lebenskosten zu einer BU über 5k Euro geraten. Weil das eben 70%meiner netto Einkünfte wären. Dazu wollte er mir eine Lebensversicherung andrehen, obwohl ich keine finanziellen Verpflichtungen habe (keine Kinder, keine offenen Kredite).
Ich kann diese Branche einfach nicht ernst nehmen.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, aber ich oute mich hier mal als "Fachmann", da ich Kunden diesbezüglich berate und ihnen anschließend einen Vertrag verkaufe.

Habe mir die Nachrichten hier mal durchgelesen und musste sehr viele Unterstellungen, Halbwahrheiten und "Angreifungen" (nennt man das so??) lesen.

Nun zu meiner Meinung:

  1. Niemand ist dumm, nur weil er keine BU abschließt, darf aber im Leistungsfall nicht mit meinem Mitleid rechnen.
  2. Niemand ist dumm, nur weil er eine BU abschließt. Ich halte es für DIE wichtigste freiwillige Versicherung (zusammen mit der Privathaftpflicht).
  3. zu Halbwahrheiten: Wenn Ihr euch bei was nicht sicher seid, dann schreibt das nicht in ein Forum, als ob Ihr euch auskennt. Fragt einen Fachmann der euch entsprechend aufklären kann.
  4. Lockangebot 1.500,- Euro BU-Leistung, 2.000,- dann viel teurer? Hier hilft ein simpler 3-Satz: 1.500,- BU kosten 60 Euro? Dann kosten 2.000,- BU relativ sicher 80 Euro.
  5. Bereits mit kleinen Wehwehchen will einen die Versicherung nicht? Das kommt ganz auf die "Versicherungsmedizinische" Einschätzung an. Diese unterscheidet sich oft von der "Normal"-ärztlichen Meinung. Wenn ich hier Bauchschmerzen bekomme, dann kann ich bei der Versicherung eine "Risikovoranfrage" machen und mir vom Hausarzt eine Liste mit Diagnosen geben lassen. Das ist EXORBITANT wichtig, da es gelegentlich vorkommt, dass Ärzte Diagnosen eintragen, die ich selbst nicht als Diagnose betrachte. Ungefähr so: Arzt: "Na? Wie gehts?", Pat: "Ach hör auf, hab heut voll Kopfweh" - ZACK: Migräne --> Problem, Oder so: Arzt: "Alles gut?" Pat: "Mein Chef gibt mir sooo viel Arbeit, ich würde mich am liebsten irgendwo vergraben und meine Kollegen nerven mich auch total, aber das ist ja nicht der Grund für meinen Besuch [hust]" ZACK: Nervenkrankheit --> Problem
  6. Nun zur ursprünglichen Frage: Brauche ich eine BU? --> JA - Für mich persönlich geht es bei der BU nicht darum, ob ich die jemals brauche und dann evtl. umsonst eingezahlt habe, SONDERN: Was ist, wenn ich Sie brauche? Von welchem Geld soll ich denn leben? Wie ernähre ich meine Familie? Wie bezahle ich mein Auto/Haus (etc.) ab?
  7. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.
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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Gegenfrage: Wozu braucht man den Berater oder "Fachmann" dann überhaupt, wenn man eh alles selbst macht?
Lächerliches provisionsgetriebenes Berufsfeld - nach Ticketkontrolleuren das nächstbeste Auffangbecken für Ex-Knastis und Tätowierte.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

  1. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.

Und genau das ist der Grund warum eine BU Schwachsinn ist. Ich als Laie bin nicht in der Lage zu bewerten, ob der Vertrag richtig aufgesetzt wurde oder nicht. Ich bin dem Wohl des Vertreters ausgesetzt und muss gehörig viel Glück haben, dass bei der späteren Auszahlung wirklich alles reibungslos funktioniert.
Und reibungslos zahlen die BUs normalerweise nämlich nicht. Und egal was behauptet wird, die BUs haben nun mal ganze Abteilungen, die sich nur mit der Abwehr von Zahlungsverpflichtungen beschäftigen.

Aber dann ist ja nicht das Produkt schwachsinnig? Im Zweifel gilt: einfach bei der Krankenkasse die Akte anfordern (stellen sich manchmal quer, aber man hat ja ein Recht drauf) und dann einfach alles angeben, was dort gelistet ist (5 Jahre ambulant, 10 stationär, außer natürlich chronische Dinge). Und zu überprüfen, ob der Berater wirklich alles übernommen hat, sollte wirklich jeder können.

antworten
WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Gegenfrage: Wozu braucht man den Berater oder "Fachmann" dann überhaupt, wenn man eh alles selbst macht?
Lächerliches provisionsgetriebenes Berufsfeld - nach Ticketkontrolleuren das nächstbeste Auffangbecken für Ex-Knastis und Tätowierte.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

  1. Vertreter die empfehlen, relevante Angaben zu verschweigen sind im falschen Beruf. Meist sind die am Ende nicht mehr greifbar oder sagen dann, dass sie das nie behauptet haben. ACHTUNG: Es gibt Vertreter, die Gesundheitsdaten abfragen und dann nur die Lappalien eintragen und die schwereren Diagnosen weglassen. Lest euch den Antrag nochmal durch. Wenn Ihr aufgrund VVA (Falschangabe im Antrag) kein Geld bekommt, dann habt ihr den Vertrag echt umsonst bezahlt.

Und genau das ist der Grund warum eine BU Schwachsinn ist. Ich als Laie bin nicht in der Lage zu bewerten, ob der Vertrag richtig aufgesetzt wurde oder nicht. Ich bin dem Wohl des Vertreters ausgesetzt und muss gehörig viel Glück haben, dass bei der späteren Auszahlung wirklich alles reibungslos funktioniert.
Und reibungslos zahlen die BUs normalerweise nämlich nicht. Und egal was behauptet wird, die BUs haben nun mal ganze Abteilungen, die sich nur mit der Abwehr von Zahlungsverpflichtungen beschäftigen.

Aber dann ist ja nicht das Produkt schwachsinnig? Im Zweifel gilt: einfach bei der Krankenkasse die Akte anfordern (stellen sich manchmal quer, aber man hat ja ein Recht drauf) und dann einfach alles angeben, was dort gelistet ist (5 Jahre ambulant, 10 stationär, außer natürlich chronische Dinge). Und zu überprüfen, ob der Berater wirklich alles übernommen hat, sollte wirklich jeder können.

Das hat hier doch jetzt eigentlich gar nichts zu suchen. Du scheinst einfach nur verzweifelt irgendwelche Gegenargumente zu suchen... in meinen Augen schafft ein guter Berater definitiv einen Mehrwert, aber es steht dir ja auch frei, das ganze über online Anbieter abzuwickeln. Da bekommen die dann halt die Provision.

antworten
WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Das war kein Gegenargument gegen eine BU. Das war ein Gegenargument zu deiner Aussage "Trust me - i bims. Ein Eksperte vong der Fach her". Deine Punkte 1,2,3,6 und 7 sind einfach nur inhaltslos und pauschalisierend. Bist ja ein richtig neutraler Fachmann, wenn du quasi in jedem der Punkte schreibst, dass es für DICH und DEINE Situation die wichtigste Versicherung ist. Schau mal über den Tellerrand.

Geringverdiener ohne Vermögen haben so gut wie keinen Nutzen von einer BU.
Ebenso Leute, die genügend passives Einkommen besitzen oder familiär abgesichert sind.
Viele Berufsfelder heutzutage sind doch außerdem cross-functional. Es wird immer schwerer zu argumentieren, warum ich einen Job nicht mehr ausführen kann, weil die Tätigkeiten nicht mehr so klar voneinander abgegrenzt sind. Klar könnte ich als Vertriebler mit Gicht oder Rheuma nicht mehr im Außendienst tätig sein. Aber dafür im Innendienst. Mein Arbeitsvertrag grenzt diese Tätigkeiten nicht eindeutig voneinander ab. Im Zweifel lässt sich doch zunehmend eine "adäquate" Tätigkeit für einen Akademiker innerhalb eines Unternehmens finden.

Für Leute, die körperlich arbeiten, macht eine BU in vielen Fällen deutlich mehr Sinn. Ebenso, wenn man finanzielle Verpflichtungen hat.

Aber pauschal zu behaupten, dass eine BU die wichtigste freiwillige Versicherung wäre, ist einfach großer Unsinn. Und alleine deine Meinung, dass Leute, die berufsunfähig werden und keine BU haben, kein Mitleid erwarten können, zeigt doch was für ein unschöner Mensch du bist.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das hat hier doch jetzt eigentlich gar nichts zu suchen. Du scheinst einfach nur verzweifelt irgendwelche Gegenargumente zu suchen... in meinen Augen schafft ein guter Berater definitiv einen Mehrwert, aber es steht dir ja auch frei, das ganze über online Anbieter abzuwickeln. Da bekommen die dann halt die Provision.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Zu behaupten, dass man psychisch nicht krank wird, weil man sich ja Fit und gut fühlt und total stress resistend ist .... unglaublich.
Woher willst du wissen, dass es dir immer noch gut geht wenn: Deine Eltern sterben, du oder einer Person die du sehr gut kennst Opfer einer Straftat werden, Du eine Fehlgeburt hast, Du nach einem Unfall beschwerden hast, die deine lebensqualität massiv beeinträchtgigen (und da reden wir von richtig harten sachen: Blind, geschmacklosigkeit, kein gefühl mehr zwischen den Beinen etc.)
Ein grossteil der psychischen erkrankungen haben trigger events, welche du nicht beeinflussen kannst.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern. Eine BU können sie sich aber nicht leisten, weil sie mindestens 3 stellig kostet aber wie will man das bezahlen von 1.500€ Netto? Haben sie Diabetes als angeborene Erkrankung, dann stehen die Chancen gut das sie bis ins hohe Alter arbeiten gehen können aber die Chance der Berufsunfähigkeit ist trotzdem höher. Haben sie damit eine Chance auf eine BU? Auf keinen Fall. Sollten sie dennoch eine BU Versicherung bekommen und der Leistungsfall tritt ein, versucht man in gefühlt 50-60% der Fälle die Leistung zu verweigern, wenn nicht noch mehr. Da wird auf einmal aus einem Arztbesuch mit Diagnose Kopfschmerzen, eine fehlerhafte Angabe gemacht, denn es waren ja ganz sicher Kopfschmerzen die durch eine psychische Erkrankung/Vorbelastung induziert war. Man siehe nur die bereinigten Zahlen zur Klage-/Leistungsquote. Sollte der "Kollege" wirklich Versicherungsfachmann sein, frage ich mich warum er glaubt das die Kosten einer BU über den Dreisatz kalkulierbar sind? Das ist mitnichten der Fall und man vergleiche nur mal schnell Online Angebote und wird das Gegenteil feststellen. 1.000€ -> 2.000€ = 1 : 2 = falsch.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Das ist doch aber sehr sinnvoll. Gegen eine BU versichere ich mich doch, auch wenn ich das Risiko für gering halte. Wenn sie dann doch eintritt, war es gut sie zu haben. Das ist der Sinn einer Versicherung. Das Auto ist auch Vollkasko versichert, obwohl ich nicht annehme, dass ich das brauchen werde. Ich wäre nicht dafür, dass die Hochrisikogruppen wie Dachdecker, Stuntmen oder chronisch Kranke eine solche Versicherung zu gleichen Konditionen bekommen würden, weil dann die zu zahlenden Prämien für alle viel zu hoch wären! Das ist eben keine Sozialversicherung, sondern etwas freiwilliges!!

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das ist doch aber sehr sinnvoll. Gegen eine BU versichere ich mich doch, auch wenn ich das Risiko für gering halte. Wenn sie dann doch eintritt, war es gut sie zu haben. Das ist der Sinn einer Versicherung. Das Auto ist auch Vollkasko versichert, obwohl ich nicht annehme, dass ich das brauchen werde. Ich wäre nicht dafür, dass die Hochrisikogruppen wie Dachdecker, Stuntmen oder chronisch Kranke eine solche Versicherung zu gleichen Konditionen bekommen würden, weil dann die zu zahlenden Prämien für alle viel zu hoch wären! Das ist eben keine Sozialversicherung, sondern etwas freiwilliges!!

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern.

Ich sage ja nicht das es sich falsch ist dagegen abzusichern aber als Mensch ohne nennenswerte Risikofaktoren, ist es eher unwahrscheinlich das sie eine BU brauchen. 100-200€ mit hoher Rendite im Monat, machen über die Jahre dann auch einen beachtlichen Teil an Vermögen aus, den sie für den Fall der Berufsunfähigkeit nutzen können und in 99% der Fälle besser bei weg kommen. Rechnen sie es doch bitte durch, mit 20 fangen sie an die 100-200€ zu sparen, bis zum 55. Lebensalter mit 6% Verzinsung. In jungen Jahren werden sie nahezu nicht BU ohne Risikofaktoren und wenn, dann noch eher durch einen Unfall (was wesentlich günstiger) ist. Ich wollte jetzt auch nicht sagen das es komplett sinnlos ist, manche versichern auch ihr Fahrrad. Ich wollte eher darauf hinaus, dass das ganze doch eher den Versicherungsunternehmen nutzt als den Kunden. Bei Berufsunfähigkeiten gibt es mit die höchsten Provision und relativen Gewinnmargen. Das müssen sie doch auch eigenartig finden?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das war kein Gegenargument gegen eine BU. Das war ein Gegenargument zu deiner Aussage "Trust me - i bims. Ein Eksperte vong der Fach her". Deine Punkte 1,2,3,6 und 7 sind einfach nur inhaltslos und pauschalisierend. Bist ja ein richtig neutraler Fachmann, wenn du quasi in jedem der Punkte schreibst, dass es für DICH und DEINE Situation die wichtigste Versicherung ist. Schau mal über den Tellerrand.

Geringverdiener ohne Vermögen haben so gut wie keinen Nutzen von einer BU.
Ebenso Leute, die genügend passives Einkommen besitzen oder familiär abgesichert sind.
Viele Berufsfelder heutzutage sind doch außerdem cross-functional. Es wird immer schwerer zu argumentieren, warum ich einen Job nicht mehr ausführen kann, weil die Tätigkeiten nicht mehr so klar voneinander abgegrenzt sind. Klar könnte ich als Vertriebler mit Gicht oder Rheuma nicht mehr im Außendienst tätig sein. Aber dafür im Innendienst. Mein Arbeitsvertrag grenzt diese Tätigkeiten nicht eindeutig voneinander ab. Im Zweifel lässt sich doch zunehmend eine "adäquate" Tätigkeit für einen Akademiker innerhalb eines Unternehmens finden.

Für Leute, die körperlich arbeiten, macht eine BU in vielen Fällen deutlich mehr Sinn. Ebenso, wenn man finanzielle Verpflichtungen hat.

Aber pauschal zu behaupten, dass eine BU die wichtigste freiwillige Versicherung wäre, ist einfach großer Unsinn. Und alleine deine Meinung, dass Leute, die berufsunfähig werden und keine BU haben, kein Mitleid erwarten können, zeigt doch was für ein unschöner Mensch du bist.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das hat hier doch jetzt eigentlich gar nichts zu suchen. Du scheinst einfach nur verzweifelt irgendwelche Gegenargumente zu suchen... in meinen Augen schafft ein guter Berater definitiv einen Mehrwert, aber es steht dir ja auch frei, das ganze über online Anbieter abzuwickeln. Da bekommen die dann halt die Provision.

Leider muss ich dich enttäuschen. Der sieben Punkteplan kommt nicht von mir und ich habe nie behauptet ein Experte zu sein. Ich habe allerdings tatsächlich in der Branche im Vertrieb gearbeitet und ihr den Rücken gekehrt, da sie nichts für mich ist. Ich empfinde allerdings eine BU für mich und für den Großteil der „normalen“ Menschen allerdings als sehr sinnvoll.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das ist doch aber sehr sinnvoll. Gegen eine BU versichere ich mich doch, auch wenn ich das Risiko für gering halte. Wenn sie dann doch eintritt, war es gut sie zu haben. Das ist der Sinn einer Versicherung. Das Auto ist auch Vollkasko versichert, obwohl ich nicht annehme, dass ich das brauchen werde. Ich wäre nicht dafür, dass die Hochrisikogruppen wie Dachdecker, Stuntmen oder chronisch Kranke eine solche Versicherung zu gleichen Konditionen bekommen würden, weil dann die zu zahlenden Prämien für alle viel zu hoch wären! Das ist eben keine Sozialversicherung, sondern etwas freiwilliges!!

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern.

Ich sage ja nicht das es sich falsch ist dagegen abzusichern aber als Mensch ohne nennenswerte Risikofaktoren, ist es eher unwahrscheinlich das sie eine BU brauchen. 100-200€ mit hoher Rendite im Monat, machen über die Jahre dann auch einen beachtlichen Teil an Vermögen aus, den sie für den Fall der Berufsunfähigkeit nutzen können und in 99% der Fälle besser bei weg kommen. Rechnen sie es doch bitte durch, mit 20 fangen sie an die 100-200€ zu sparen, bis zum 55. Lebensalter mit 6% Verzinsung. In jungen Jahren werden sie nahezu nicht BU ohne Risikofaktoren und wenn, dann noch eher durch einen Unfall (was wesentlich günstiger) ist. Ich wollte jetzt auch nicht sagen das es komplett sinnlos ist, manche versichern auch ihr Fahrrad. Ich wollte eher darauf hinaus, dass das ganze doch eher den Versicherungsunternehmen nutzt als den Kunden. Bei Berufsunfähigkeiten gibt es mit die höchsten Provision und relativen Gewinnmargen. Das müssen sie doch auch eigenartig finden?

Für mich der erste sinnvolle Beitrag und das von jemanden der weiß wovon er spricht.

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

Risikofaktoren sind mit Mitte 20 evtl. noch nicht vorhanden. sind sie 10 Jahre später da, ist es zu spät für eine BU-Versicherung.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das ist doch aber sehr sinnvoll. Gegen eine BU versichere ich mich doch, auch wenn ich das Risiko für gering halte. Wenn sie dann doch eintritt, war es gut sie zu haben. Das ist der Sinn einer Versicherung. Das Auto ist auch Vollkasko versichert, obwohl ich nicht annehme, dass ich das brauchen werde. Ich wäre nicht dafür, dass die Hochrisikogruppen wie Dachdecker, Stuntmen oder chronisch Kranke eine solche Versicherung zu gleichen Konditionen bekommen würden, weil dann die zu zahlenden Prämien für alle viel zu hoch wären! Das ist eben keine Sozialversicherung, sondern etwas freiwilliges!!

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern.

Ich sage ja nicht das es sich falsch ist dagegen abzusichern aber als Mensch ohne nennenswerte Risikofaktoren, ist es eher unwahrscheinlich das sie eine BU brauchen. 100-200€ mit hoher Rendite im Monat, machen über die Jahre dann auch einen beachtlichen Teil an Vermögen aus, den sie für den Fall der Berufsunfähigkeit nutzen können und in 99% der Fälle besser bei weg kommen. Rechnen sie es doch bitte durch, mit 20 fangen sie an die 100-200€ zu sparen, bis zum 55. Lebensalter mit 6% Verzinsung. In jungen Jahren werden sie nahezu nicht BU ohne Risikofaktoren und wenn, dann noch eher durch einen Unfall (was wesentlich günstiger) ist. Ich wollte jetzt auch nicht sagen das es komplett sinnlos ist, manche versichern auch ihr Fahrrad. Ich wollte eher darauf hinaus, dass das ganze doch eher den Versicherungsunternehmen nutzt als den Kunden. Bei Berufsunfähigkeiten gibt es mit die höchsten Provision und relativen Gewinnmargen. Das müssen sie doch auch eigenartig finden?

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WiWi Gast

BU wirklich notwendig?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Das ist doch aber sehr sinnvoll. Gegen eine BU versichere ich mich doch, auch wenn ich das Risiko für gering halte. Wenn sie dann doch eintritt, war es gut sie zu haben. Das ist der Sinn einer Versicherung. Das Auto ist auch Vollkasko versichert, obwohl ich nicht annehme, dass ich das brauchen werde. Ich wäre nicht dafür, dass die Hochrisikogruppen wie Dachdecker, Stuntmen oder chronisch Kranke eine solche Versicherung zu gleichen Konditionen bekommen würden, weil dann die zu zahlenden Prämien für alle viel zu hoch wären! Das ist eben keine Sozialversicherung, sondern etwas freiwilliges!!

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Ich bin selbstständiger Versicherungsmakler und muss selber sagen, das ich speziell die BU´s argwöhnisch beäuge. Menschen die statistisch gesehen eine geringe Chance haben krank zu werden, bekommen eine BU meist problemlos und jene, die eine unbedingt brauchen, bekommen sie entweder nicht oder unter erschwerten Bedingungen (sehr hohe Prämien). Dachdecker sind die Berufsgruppe mit den meisten Frührentnern.

Ich sage ja nicht das es sich falsch ist dagegen abzusichern aber als Mensch ohne nennenswerte Risikofaktoren, ist es eher unwahrscheinlich das sie eine BU brauchen. 100-200€ mit hoher Rendite im Monat, machen über die Jahre dann auch einen beachtlichen Teil an Vermögen aus, den sie für den Fall der Berufsunfähigkeit nutzen können und in 99% der Fälle besser bei weg kommen. Rechnen sie es doch bitte durch, mit 20 fangen sie an die 100-200€ zu sparen, bis zum 55. Lebensalter mit 6% Verzinsung. In jungen Jahren werden sie nahezu nicht BU ohne Risikofaktoren und wenn, dann noch eher durch einen Unfall (was wesentlich günstiger) ist. Ich wollte jetzt auch nicht sagen das es komplett sinnlos ist, manche versichern auch ihr Fahrrad. Ich wollte eher darauf hinaus, dass das ganze doch eher den Versicherungsunternehmen nutzt als den Kunden. Bei Berufsunfähigkeiten gibt es mit die höchsten Provision und relativen Gewinnmargen. Das müssen sie doch auch eigenartig finden?

Es ist aber vollkommen sinnfrei eine Geldanlage mit einer Versicherung zu vergleichen. Es geht ja gerade bei einer Versicherung um die Frage: was mache ich, wenn ich doch zu den 1% der Pechvögel gehöre. Und dann hilft dir das auch nicht, wenn du dich versucht damit zu trösten, dass es in 99% der Fälle doch hätte gut ausgehen können. Natürlich ist es exten unwahrscheinlich, dass ich mit Anfang 30 BU werde und das sich noch für eine lange Zeit, aber was macht man, wenn es doch dazu kommt? Ein ungünstiger Verkehrsunfall und du sitzt für den Rest deines Lebens im Rollstuhl. Mit ner vernünftigen BU (Rollstuhlklausel) kannst du dich komplett ohne Geldsorgen an die neue Situation gewöhnen.

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