DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
VolkswirtschaftslehreÖkonom

Ab wann ist man Ökonom?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Mit welchem akademischen Hintergrund gilt man als Ökonom? Mit einem VWL-Bachelor? -Master? -PhD?
Ich habe einen eher fachfremden Bachelor gemacht und danach einen 100% VWL-Master, frage mich aber, ob ich damit als Ökonom durchgehe (habe insgesamt nicht 300 ECTS in VWL, sondern nur 180).

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

wenn du als einer arbeitest

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Finde wenn man einen Doktor hat und danach fachfremd arbeitet, ist man auch ein Ökonom. Wäre zumindest meine Wahrnehmung.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Sobald man sich selbst als einen solchen bezeichnet. Es gibt Berufsbezeichnungen, die geschüzt sind (z.B. examinierte Krankenschwester, Diplom-Betriebswirt) und welche, da darf sich jeder so nennen, wenn er will (z.B. Ökonom, Journalist).

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Diplom-Ökonom = rechtlich geschützt, setzt einen entsprechenden Abschluss voraus
Ökonom = nicht rechtlich geschützt, jeder darf sich so bezeichnen

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Ökonomen sind laut Wikipedia nur Leute mit wirtschaftlichen Diplom oder einer Promotion. Ein Bachelor/Master kann nur dann Ökonom werden, wenn er promoviert.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Darf ich kurz dazwischenfragen, welche Bedeutung das in der Berufs- oder zumindest Bewerbungspraxis hat?

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 05.12.2021:

Ökonomen sind laut Wikipedia nur Leute mit wirtschaftlichen Diplom oder einer Promotion. Ein Bachelor/Master kann nur dann Ökonom werden, wenn er promoviert.

Lange nicht mehr so einen Quatsch gehört.

Nach deiner Definition wären also diverse "Economist" und "Senior Economist" der ECB keine Ökonomen, weil sie nur einen MSc und kein Dipl/PhD haben...

Wenn du als Ökonom arbeitest oder eben einen MSc/Dipl in Economics/VWL kannst du dich als Ökonom bezeichen.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 05.12.2021:

Ökonomen sind laut Wikipedia nur Leute mit wirtschaftlichen Diplom oder einer Promotion. Ein Bachelor/Master kann nur dann Ökonom werden, wenn er promoviert.

Ein Master entspricht doch dem früheren Diplom.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 05.12.2021:

Ökonomen sind laut Wikipedia nur Leute mit wirtschaftlichen Diplom oder einer Promotion. Ein Bachelor/Master kann nur dann Ökonom werden, wenn er promoviert.

Was soll denn ein wirtschaftliches Diplom sein und was unterscheidet dies von einem Master?

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Die Frage ab wann man sich "Economist" oder zu deutsch "Volkswirt" oder "Ökonom" nennen darf ist eine alte Diskussion.

Im angelsächsichen Raum gilt man meistens erst dann als Economist, wenn man einen PhD also einen Doktortitel hat. Das liegt allerdings hauptsächlich daran dass der Bachelorabschluss in Economics in den vereinigten Staaten sehr vereinfacht ist und nur sehr wenig mit dem Stoff zu tun hat der an den grad schools gelehrt wird. Auch die Masterabschlüsse gelten in Amerika als ein vereinfachter Abschluss der nur auf die freie Wirtschaft, nicht jedoch auf eine Unikarriere vorbereitet. Daher macht es aus amerikanischer Sicht durchaus Sinn nur Leute mit PhD als Economists zu bezeichnen, da sie die einzige Gruppe sind die VWL auf anständigem Niveau gelernt haben. Diese Konvention scheint ein bisschen zu uns nach Deutschland herübergeschwappt zu sein.

Für die deutsche Hochschullandschaft macht dies allerdings wenig Sinn, da hier sowohl die Qualität der Bachelor- als auch der Masterabschlüsse weit höher ist als in Amerika. Um in Deutschalnd ein Volkswirt zu sein benötigte man historisch gesehen ein Diplom in dem Fach. Nach Bologna wurde das Diplom durch Bachelor und Master ersetzt. Daher behaupte ich, dass man sich gut und gerne als Volkswirt oder Ökonom bezeichnen kann wenn man einen Bachelor und Masterabschluss an einer deutschen Hochschule in VWL absolviert hat. Bei bestimmten Programmen genügt eventuell auch ein Masterabschluss wenn man vorher z. B. BWL studiert hat.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 08.01.2022:

Die Frage ab wann man sich "Economist" oder zu deutsch "Volkswirt" oder "Ökonom" nennen darf ist eine alte Diskussion.

Im angelsächsichen Raum gilt man meistens erst dann als Economist, wenn man einen PhD also einen Doktortitel hat. Das liegt allerdings hauptsächlich daran dass der Bachelorabschluss in Economics in den vereinigten Staaten sehr vereinfacht ist und nur sehr wenig mit dem Stoff zu tun hat der an den grad schools gelehrt wird. Auch die Masterabschlüsse gelten in Amerika als ein vereinfachter Abschluss der nur auf die freie Wirtschaft, nicht jedoch auf eine Unikarriere vorbereitet. Daher macht es aus amerikanischer Sicht durchaus Sinn nur Leute mit PhD als Economists zu bezeichnen, da sie die einzige Gruppe sind die VWL auf anständigem Niveau gelernt haben. Diese Konvention scheint ein bisschen zu uns nach Deutschland herübergeschwappt zu sein.

Für die deutsche Hochschullandschaft macht dies allerdings wenig Sinn, da hier sowohl die Qualität der Bachelor- als auch der Masterabschlüsse weit höher ist als in Amerika. Um in Deutschalnd ein Volkswirt zu sein benötigte man historisch gesehen ein Diplom in dem Fach. Nach Bologna wurde das Diplom durch Bachelor und Master ersetzt. Daher behaupte ich, dass man sich gut und gerne als Volkswirt oder Ökonom bezeichnen kann wenn man einen Bachelor und Masterabschluss an einer deutschen Hochschule in VWL absolviert hat. Bei bestimmten Programmen genügt eventuell auch ein Masterabschluss wenn man vorher z. B. BWL studiert hat.

Ein Ökonom oder Wirtschaftswissenschaftler ist kein geschützter Begriff. Nicht nur jeder mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss, völlig egal ob BWL oder VWL, kann sich so bezeichnen, sondern auch jeder Hinz und Kunz. Ob man jemanden ohne wirtschaftlichen (akademischen) Abschluss aber als Wirtschaftswissenschaftler ernstnimmt, ist wieder eine andere Frage. Vermutlich nimmt man auch jemanden mit so einem Abschluss nicht ernst, wenn er niemals irgendetwas wirtschaftswissenschaftliches nach dem Studium veröffentlicht hat oder gezielt in dem Bereich arbeitet.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 08.01.2022:

Die Frage ab wann man sich "Economist" oder zu deutsch "Volkswirt" oder "Ökonom" nennen darf ist eine alte Diskussion.

Im angelsächsichen Raum gilt man meistens erst dann als Economist, wenn man einen PhD also einen Doktortitel hat. Das liegt allerdings hauptsächlich daran dass der Bachelorabschluss in Economics in den vereinigten Staaten sehr vereinfacht ist und nur sehr wenig mit dem Stoff zu tun hat der an den grad schools gelehrt wird. Auch die Masterabschlüsse gelten in Amerika als ein vereinfachter Abschluss der nur auf die freie Wirtschaft, nicht jedoch auf eine Unikarriere vorbereitet. Daher macht es aus amerikanischer Sicht durchaus Sinn nur Leute mit PhD als Economists zu bezeichnen, da sie die einzige Gruppe sind die VWL auf anständigem Niveau gelernt haben. Diese Konvention scheint ein bisschen zu uns nach Deutschland herübergeschwappt zu sein.

Für die deutsche Hochschullandschaft macht dies allerdings wenig Sinn, da hier sowohl die Qualität der Bachelor- als auch der Masterabschlüsse weit höher ist als in Amerika. Um in Deutschalnd ein Volkswirt zu sein benötigte man historisch gesehen ein Diplom in dem Fach. Nach Bologna wurde das Diplom durch Bachelor und Master ersetzt. Daher behaupte ich, dass man sich gut und gerne als Volkswirt oder Ökonom bezeichnen kann wenn man einen Bachelor und Masterabschluss an einer deutschen Hochschule in VWL absolviert hat. Bei bestimmten Programmen genügt eventuell auch ein Masterabschluss wenn man vorher z. B. BWL studiert hat.

Ökonom heßt nicht Volkswirt, sondern allgemein Wirtschaftswissenschaftler. Da der Begriff nicht rechtlich reglementiert ist, kann sich jeder selbst so bezeichnen, wenn er das will.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2022:

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es auch keine Qualifikation, die für den Begriff gesellschaftlich oder fachlich relevant ist, denn es sind doch gerade der gesellschaftlich-fachliche Tenor, der den Begriff für nicht schützenswert erachtet hat.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Als Wirtschaftswissenschaftler (auch Ökonom) bezeichnet man eine Person, die ein Studium der Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen hat oder die sich beruflich mit ökonomischen Fragestellungen beschäftigt.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2022:

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es auch keine Qualifikation, die für den Begriff gesellschaftlich oder fachlich relevant ist, denn es sind doch gerade der gesellschaftlich-fachliche Tenor, der den Begriff für nicht schützenswert erachtet hat.

Demnach ist es gesellschaftlich genauso anerkannt/gleich gesehen, ob sich nun der Bäcker um die Ecke als Ökonom bezeichnet oder jemand, der eine Professur in VWL innehat?
...
Nur, weil ein Begriff nicht rechtlich geschützt ist, bedeutet das nicht, dass es gesellschaftlich genauso anerkannt ist, ob man diese Berufsbezeichnung nun "verdient" trägt, oder sie sich aus Spaß gibt.

Als Beispiel: Die Berufsbezeichnungen Informatiker, Wirtschaftsjurist oder Astrophysiker sind auch nicht rechtlich geschützt, trotzdem würde jeder der sich so bezeichnet schief angeguckt werden, wenn er denn nicht die gesellschaftlich als erforderlich geltenden Fachkenntnisse mitbringt.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

Jeder kann sich Ökonom nennen und es wird auch niemand "schief" angekuckt, wenn er sich so nennt, weil es keinen außer dir interessiert.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es auch keine Qualifikation, die für den Begriff gesellschaftlich oder fachlich relevant ist, denn es sind doch gerade der gesellschaftlich-fachliche Tenor, der den Begriff für nicht schützenswert erachtet hat.

Demnach ist es gesellschaftlich genauso anerkannt/gleich gesehen, ob sich nun der Bäcker um die Ecke als Ökonom bezeichnet oder jemand, der eine Professur in VWL innehat?
...
Nur, weil ein Begriff nicht rechtlich geschützt ist, bedeutet das nicht, dass es gesellschaftlich genauso anerkannt ist, ob man diese Berufsbezeichnung nun "verdient" trägt, oder sie sich aus Spaß gibt.

Als Beispiel: Die Berufsbezeichnungen Informatiker, Wirtschaftsjurist oder Astrophysiker sind auch nicht rechtlich geschützt, trotzdem würde jeder der sich so bezeichnet schief angeguckt werden, wenn er denn nicht die gesellschaftlich als erforderlich geltenden Fachkenntnisse mitbringt.

Ist ja offensichtlich, dass du die Definition nur nicht akzeptieren willst, weil du dich als selbsternannter "Ökonom" von eigenen Gnaden vom Rest abgrenzen willst. Es geht dir um deinen Status. Durch eine selbsterfundene gesellschaftliche Debatte, die es gar nicht gibt, überzeugst du aber niemanden davon, dass du der einzig wahre Ökonom bist.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es auch keine Qualifikation, die für den Begriff gesellschaftlich oder fachlich relevant ist, denn es sind doch gerade der gesellschaftlich-fachliche Tenor, der den Begriff für nicht schützenswert erachtet hat.

Demnach ist es gesellschaftlich genauso anerkannt/gleich gesehen, ob sich nun der Bäcker um die Ecke als Ökonom bezeichnet oder jemand, der eine Professur in VWL innehat?
...
Nur, weil ein Begriff nicht rechtlich geschützt ist, bedeutet das nicht, dass es gesellschaftlich genauso anerkannt ist, ob man diese Berufsbezeichnung nun "verdient" trägt, oder sie sich aus Spaß gibt.

Als Beispiel: Die Berufsbezeichnungen Informatiker, Wirtschaftsjurist oder Astrophysiker sind auch nicht rechtlich geschützt, trotzdem würde jeder der sich so bezeichnet schief angeguckt werden, wenn er denn nicht die gesellschaftlich als erforderlich geltenden Fachkenntnisse mitbringt.

Ja, wer kennt sie nicht. Die gesellschaftliche Debatte über falsche Ökonomen, die inzwischen in allen Talkshows breitgetreten wird.

antworten
WiWi Gast

Ab wann ist man Ökonom?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Ich glaube, dass jedem bekannt ist, dass Ökonom kein rechtlich geschützter Begriff ist. Die Frage des TE ging ja auch nicht in diese Richtung also können die ganzen Besserwisser jetzt auch die Diskussion verlassen. Die Frage ist darauf ausgelegt, ab welcher Qualifikation es gesellschaftlich/fachlich akzeptiert ist, sich als solcher zu bezeichnen.

Ich denke, dass das mit einem Master in VWL der Fall ist. Vorausgesetzt ein ausreichender Teil des Studiums (Bachelor + Master) hatte einen volkswirtschaftlichen Schwerpunkt. Nur meine Meinung.

Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es auch keine Qualifikation, die für den Begriff gesellschaftlich oder fachlich relevant ist, denn es sind doch gerade der gesellschaftlich-fachliche Tenor, der den Begriff für nicht schützenswert erachtet hat.

Demnach ist es gesellschaftlich genauso anerkannt/gleich gesehen, ob sich nun der Bäcker um die Ecke als Ökonom bezeichnet oder jemand, der eine Professur in VWL innehat?
...
Nur, weil ein Begriff nicht rechtlich geschützt ist, bedeutet das nicht, dass es gesellschaftlich genauso anerkannt ist, ob man diese Berufsbezeichnung nun "verdient" trägt, oder sie sich aus Spaß gibt.

Als Beispiel: Die Berufsbezeichnungen Informatiker, Wirtschaftsjurist oder Astrophysiker sind auch nicht rechtlich geschützt, trotzdem würde jeder der sich so bezeichnet schief angeguckt werden, wenn er denn nicht die gesellschaftlich als erforderlich geltenden Fachkenntnisse mitbringt.

Wenn du wissen willst, ab wann es gesellschaftlich anerkannt ist, kann es dir keine Einzelperson hier im Forum oder sonstwo beantworten, das wäre dann Sache einer repräsentativen Umfrage in der Bevölkerung und da könnte dann rauskommen:
"Bei wem halten sie es für gerechtfertigt, dass er sich Ökonom nennt?"

A) Bäcker mit abgeschlossener Bäckerlehre
B) Bäcker mit BWL-Bachelor
C) Controller im Industrieunternehmen mit BWL-Master
D) Controller im Industrieunternehmen mit Maschinenbau-Master
E) EZB-Direktor mit 2. Staatsexamen Jura
F) WInfo-Professor mit VWL Diplom und Promotion
G) VWL-Professor mit Mathe Master und Promotion
H) Biologe mit Chemie-Master
...

Bei jeder Antwortmöglichkeit wirst du zwischen 0 und 100% Zustimmung erreichen.
Dann kannst du noch für dich definieren, ab wann (>50% Zustimmung?) du sagst, es ist gesellschaftlich anerkannt.

Meine persönliche Sicht wäre
A) nein
B) fachlich ja, aber lächerlich
C) ja
D) ja
E) ja
F) ja
G) ja
H) nein

antworten

Artikel zu Ökonom

Wirtschaftsnobelpreis 2016: Oliver Hart und Bengt Holmström für Vertragstheorie geehrt

Wirtschaftsnobelpreis 2016

Der Wirtschaftsnobelpreis 2016 geht an den Briten Oliver Hart und den Finnen Bengt Holmström. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler werden für ihre Kontrakttheorie ausgezeichnet, die sich mit den Funktionsweisen von Verträgen in vielen Themen unterschiedlicher Bereiche befasst. Der mit rund 830.000 Euro dotierte Wirtschaftsnobelpreis wird am 10. Dezember 2016 gemeinsam mit den anderen Nobelpreisen verliehen.

Weltwirtschaftlicher Preis 2016 für Mario Monti, Friede Springer und Oliver E. Williamson

Weltwirtschaftlicher Preis 2014

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat die Preisträger des zwölften Weltwirtschaftlichen Preises 2016 bekannt gegeben. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Ministerpräsident Mario Monti, die deutsche Verlegerin Friede Springer und der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Oliver E. Williamson werden als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft mit dem Weltwirtschaftlichen Preises 2016 geehrt.

Nobelpreisträger für Wirtschaft 2015 ist der britische Ökonom Angus Deaton

Nobelpreisträger Wirtschaft 2015

Um eine Wirtschaftspolitik zu entwickeln, welche die Wohlfahrt fördert und die Armut reduziert, müssen zuerst individuelle Konsumentscheidungen verstanden werden. Die Forschungen des aktuellen Wirtschaftsnobelpreisträgers Angus Deaton waren dazu wegweisend. Durch die Zusammenführung detaillierter individueller Entscheidungen zu aggregierten Ergebnissen hat seine Forschung die Felder der Mikroökonomie, Makroökonomie und Entwicklungsökonomie wesentlich geprägt.

Schweizer Ökonom Stefano Carattini erhält Heinz König Young Scholar Award 2015

Heinz König Young Scholar Award 2015: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht im Jahr 2015 an Stefano Carattini von der Haute Ecole de Gestion de Genève, Schweiz. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen des Doktoranden zu den Auswirkungen einer Besteuerung des Abfalls privater Haushalte.

Weltwirtschaftlicher Preis 2015 für Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Weltwirtschaftlicher Preis 2015: Gruppenbild der Preisträger Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat den elften Weltwirtschaftlichen Preis 2015 verliehen. Die Preisträger sind der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, GE-Vorstandschef Jeffrey Immelt, das Unternehmerehepaar Kristine und Douglas Tompkins sowie der Ökonom Sir Christopher A. Pissarides.

Markt statt Plan: IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA Prize in Labor Economics wird in diesem Jahr an den Wirtschaftswissenschaftler Jan Svejnar verliehen. Der US-amerikanisch, tschechische Ökonom hat mit seinen Analysen des Übergangs sozialistischer Planwirtschaften zu marktwirtschaftlichen Strukturen die Forschung geprägt und der Politik wertvolle Handlungshinweise gegeben.

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 für Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Arbeit statt Armut: IZA-Preis 2014 geht an US-Ökonom Gary S. Fields

IZA-Preis 2014: US-Ökonom Gary Fields erhält

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Gary S. Fields erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als die international wichtigste Auszeichnungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktforschung. Die Preisverleihung findet am 4. Januar 2015 in Boston statt.

Ökonomin Helene Rey mit Carl-Menger-Preis 2014 ausgezeichnet

Preisverleihung Carl-Menger-Preis 2014 Helene Rey

Die Hélène Rey erhielt als erste Preisträgerin den mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preis. Die Ökonomieprofessorin der London Business School wurde für ihre Forschung zu aktuellen Fragen der Geldpolitik in der Krise ausgezeichnet.

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 für Johnson-Sirleaf, Mazumdar-Shaw und Thaler

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 verliehen an Ellen Johnson Sirleaf, Kiran Mazumdar-Shaw und Richard Thaler

Die Staatspräsidentin Liberias und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die indische Biotechnologie-Unternehmerin Kiran Mazumdar-Shaw und der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2014.

ZEW vergibt Heinz König Young Scholar Award 2014 an US-Wissenschaftlerin

Heinz König Young Scholar Award 2014: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim geht in diesem Jahr an Olga Malkova von der Universität Michigan, USA. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen der Doktorandin zu den Auswirkungen eines Elterngeldes auf die Geburtenrate.

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel S. Hamermesh erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis zählt zu den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen in den Wirtschaftswissenschaften. Die Preisverleihung findet am 18. November in Washington statt.

Ökonom Patrick Hürtgen erhält Heinz König Young Scholar Award 2013

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht in diesem Jahr an Patrick Hürtgen von der Universität Bonn. Das ZEW würdigt damit Hürtgens Untersuchungen zum Zusammenhang von Leistungsbilanz- und Haushaltsdefiziten.

Klaus F. Zimmermann erhält Forschungspreis der Europäischen Investitionsbank

Forschungspreis der Europäischen-Investitionsbank

Der Bonner Wirtschaftsprofessor und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, erhält den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preis der Europäischen Investitionsbank (EIB) für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und ihre Verbreitung.

Weltwirtschaftlicher Preis 2013 für Stiglitz, Ibrahim, Brundtland

Weltwirtschaftlicher Preis 2012

Gro Harlem Brundtland, ehemalige Ministerpräsidentin Norwegens, Mo Ibrahim, ehemaliger afrikanischer Mobilfunkunternehmer und Gründer der Mo Ibrahim Foundation, und Joseph E. Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2013.

Antworten auf Ab wann ist man Ökonom?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 21 Beiträge

Weitere Themen aus Volkswirtschaftslehre