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VorstellungsgesprächBAMF

Vorstellungsgespräch BAMF (Entscheider), Erfahrungen

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich kann das ganze bestätigen. Waren nach 20-25 Minuten durch. Hab nochmal nachgefragt ob ich die rechtlichen Grundlagen der Schutzformen und die Unterschiede aufzählen soll, was verneint wurde.

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

War heute dran und es ging 0 ins Detail. Wie ist die Struktur des BAMF, wie läuft ein Aslyverfahren ab, wie reagieren sie wenn eine Dolmetscherin offensichtlich falsch übersetzt…war sehr oberflächlich und ich war wirklich schnell durch. War nicht annähernd so anspruchsvoll wie hier oft suggeriert :-)

WiWi Gast schrieb am 05.07.2024:

Was habt ihr für das Vorstellungsgepräch alles so mitgenommen? Notizblock, Schreibutensilien und Gesetzestexte oder am besten einfach gar nichts mitnehmen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Möglicherweise zutreffend oder auch nicht.
Hängt sehr von den Interviewern und der Außenstelle, befristete oder unbefristete Stelle ab.
Immer mehr vorbereiten als zu wenig.

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

War heute dran und es ging 0 ins Detail. Wie ist die Struktur des BAMF, wie läuft ein Aslyverfahren ab, wie reagieren sie wenn eine Dolmetscherin offensichtlich falsch übersetzt…war sehr oberflächlich und ich war wirklich schnell durch. War nicht annähernd so anspruchsvoll wie hier oft suggeriert :-)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Kann ich nur bestätigen, ging vielleicht 20 Minuten..

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

War heute dran und es ging 0 ins Detail. Wie ist die Struktur des BAMF, wie läuft ein Aslyverfahren ab, wie reagieren sie wenn eine Dolmetscherin offensichtlich falsch übersetzt…war sehr oberflächlich und ich war wirklich schnell durch. War nicht annähernd so anspruchsvoll wie hier oft suggeriert :-)

WiWi Gast schrieb am 05.07.2024:

Was habt ihr für das Vorstellungsgepräch alles so mitgenommen? Notizblock, Schreibutensilien und Gesetzestexte oder am besten einfach gar nichts mitnehmen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

War heute dran und es ging 0 ins Detail. Wie ist die Struktur des BAMF, wie läuft ein Aslyverfahren ab, wie reagieren sie wenn eine Dolmetscherin offensichtlich falsch übersetzt…war sehr oberflächlich und ich war wirklich schnell durch. War nicht annähernd so anspruchsvoll wie hier oft suggeriert :-)

Die passen sich mittlerweile an das Klientel an, weil der Markt langsam leergefegt ist und auch kaum noch welche mit verwaltungsnahen Studiengängen aufwarten können. Ich freu mich schon auf die Neuen und was die alles so studiert haben. Dann werden wir ja sehen, ob die 400 Euro mehr gerechtfertigt sind oder die Probezeit für die Bereinigung von Fehlern genutzt werden kann 🤔

Was habt ihr für das Vorstellungsgepräch alles so mitgenommen? Notizblock, Schreibutensilien und Gesetzestexte oder am besten einfach gar nichts mitnehmen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

Hat sich hier jemand auch für die Außenstelle Bielefeld beworben? Habe nun nach den 4 Wochen ab Bewerbungsfrist bisher weder Absage noch Einladung erhalten. Warten andere auch noch auf eine Rückmeldung?

Ja.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ob die 400€ gerechtfertigt sind kann nur das BAMF selber beurteilen, immerhin brauchen die so dringend Leute dass diese ihnen das offenbar wert ist.

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

Die passen sich mittlerweile an das Klientel an, weil der Markt langsam leergefegt ist und auch kaum noch welche mit verwaltungsnahen Studiengängen aufwarten können. Ich freu mich schon auf die Neuen und was die alles so studiert haben. Dann werden wir ja sehen, ob die 400 Euro mehr gerechtfertigt sind oder die Probezeit für die Bereinigung von Fehlern genutzt werden kann 🤔

Was habt ihr für das Vorstellungsgepräch alles so mitgenommen? Notizblock, Schreibutensilien und Gesetzestexte oder am besten einfach gar nichts mitnehmen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

Ja.

Danke dir für deine Antwort! Dann drück ich dir und mir mal die Daumen, dass wir bald eine positive Rückmeldung erhalten.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Danke, das wünsche ich dir auch. Ich lese hier, dass die VG bereits laufen, ich habe bisher weder eine Einladung noch eine Absage. Wir sind wahrscheinlich in die Warteschleife für Nachrücker gerutscht.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

Danke dir für deine Antwort! Dann drück ich dir und mir mal die Daumen, dass wir bald eine positive Rückmeldung erhalten.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Klingt zynisch, aber ist so. Die Anforderungen sind geringer. Mein Bewerbungsgespräch vor einigen Jahren für eine unbefristete Stelle hat 90 Minuten gedauert. Aber es hängt wie gesagt auch von der Außenstelle ab.

Wobei die Stimmung unter den Entscheiderkollegen echt mies ist. Hätte ich keinen sicheren Job, wäre ich schon weg. Das ist auch das einzig positive an dem Laden...

WiWi Gast schrieb am 08.07.2024:

Die passen sich mittlerweile an das Klientel an, weil der Markt langsam leergefegt ist und auch kaum noch welche mit verwaltungsnahen Studiengängen aufwarten können. Ich freu mich schon auf die Neuen und was die alles so studiert haben. Dann werden wir ja sehen, ob die 400 Euro mehr gerechtfertigt sind oder die Probezeit für die Bereinigung von Fehlern genutzt werden kann 🤔

Was habt ihr für das Vorstellungsgepräch alles so mitgenommen? Notizblock, Schreibutensilien und Gesetzestexte oder am besten einfach gar nichts mitnehmen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Einige Auswahlverfahren werden bis auf weiteres gestoppt. Das BMI bzw. unser Finanzminister macht Stress.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Mal ne Frage:

Kann man ein Vorstellungsgepräch auch nach paar Wochen nach hinten verschieben? Mir sind paar Verpflichtungen reingerutscht und ich habe eigentlich kaum Zeit den Termin zu besagten Termin wahrzunehmen.

Bin schon drauf und dran abzusagen, zumal die Stelle ja "eh nur" befristet ist .. also meint ihr, man könnte auch ein Termin für Mitte August bekommen, obwohl ursprünglich Mitte Juli festgelegt wurde?

Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Einige Auswahlverfahren werden bis auf weiteres gestoppt. Das BMI bzw. unser Finanzminister macht Stress.

Unsinn. Nicht von dem Getrolle irritieren lassen.

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Was haltet ihr von dem Job Prozess Sachbearbeiter beim BAMF ?

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Mal ne Frage:

Kann man ein Vorstellungsgepräch auch nach paar Wochen nach hinten verschieben? Mir sind paar Verpflichtungen reingerutscht und ich habe eigentlich kaum Zeit den Termin zu besagten Termin wahrzunehmen.

Bin schon drauf und dran abzusagen, zumal die Stelle ja "eh nur" befristet ist .. also meint ihr, man könnte auch ein Termin für Mitte August bekommen, obwohl ursprünglich Mitte Juli festgelegt wurde?

Liebe Grüße

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Was haltet ihr von dem Job Prozess Sachbearbeiter beim BAMF ?

Lohnt nicht, weil nur EG11 und ebenso sachgrundlos befristet. Das ist ein besserer Sekretärsjob, bei dem du viel mit Gerichten und Rechtsanwälten und Richtern korrespondierst, zu mündlichen Verhandlungen gehst und die Bescheide der SB-Es verteidigen darfst. Zudem musst du viele Fristen wie in der Verwaltung üblich beachten und Stellungnahmen schreiben. Ich fand es total langweilig und habe mir was anderes gesucht.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Hallo zusammen,
habe diese Woche auch mein Vorstellungsgespräch für eine befristete Stelle.. nach den ganzen Infos und Kommentaren hier bin ich aber am überlegen, ob ich nicht lieber auf eine unbefristete Stelle warte. Würde generell schon gerne länger in diesem Feld oder generell im öD arbeiten.
Viel Erfolg noch allen die noch Gespräche haben!

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Lohnt nicht, weil nur EG11 und ebenso sachgrundlos befristet. Das ist ein besserer Sekretärsjob, bei dem du viel mit Gerichten und Rechtsanwälten und Richtern korrespondierst, zu mündlichen Verhandlungen gehst und die Bescheide der SB-Es verteidigen darfst. Zudem musst du viele Fristen wie in der Verwaltung üblich beachten und Stellungnahmen schreiben. Ich fand es total langweilig und habe mir was anderes gesucht.

Sehr interessant. Danke für die insights!!

War der Job denn stressig oder eher gediegen ?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Was hat der Finanzminister mit dem Auswahlverfahren vom BAMF zu tun? Das Budget ür Neuanstelllungen wird ja vorher geklärt sein, wie macht er denn Stress?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Unsinn. Nicht von dem Getrolle irritieren lassen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Vor allem, weil bei 4 Anhörungstagen niemanden erwartet, dass die Befristeten viele Bescheide schreiben werden. Und die Anhörungen werden bei dem Zeitdruck und der mangelnden Erfahrung nicht die besten sein. Es sind die Festangestellten, die dann in ein paar Jahren die Bescheide dazu schreiben dürfen. Als wären wir nicht schon ausgelastet genug.

Die Stimmung ist nunmal wie sie ist, das zu benennen ist kein Getrolle. Ich finde es nur fair, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Der Job hat ohne Zweifel Vorteile, aber auch jede Menge Nachteile. Ich habe noch nie bei einem familienunfreundlicheren Arbeitgeber gearbeitet.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Vor allem, weil bei 4 Anhörungstagen niemanden erwartet, dass die Befristeten viele Bescheide schreiben werden. Und die Anhörungen werden bei dem Zeitdruck und der mangelnden Erfahrung nicht die besten sein. Es sind die Festangestellten, die dann in ein paar Jahren die Bescheide dazu schreiben dürfen. Als wären wir nicht schon ausgelastet genug.

Die Stimmung ist nunmal wie sie ist, das zu benennen ist kein Getrolle. Ich finde es nur fair, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Der Job hat ohne Zweifel Vorteile, aber auch jede Menge Nachteile. Ich habe noch nie bei einem familienunfreundlicheren Arbeitgeber gearbeitet.

Warum Familien unfreundlich? Darf man Home Office machen ?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wie meinst du das? Worauf lassen wir uns denn ein? Auf ein Kollegium, das uns gegenüber unfairerweise so ist, wie du es hier beschrieben hast?

Es macht mir nämlich nichts aus, während der Arbeitszeit meine Arbeit machen zu müssen (!). Wir wurden ja eingestellt, um anzuhören. Sei froh, dass du sie nicht selbst machen musst und direkt den Bericht schreiben kannst, so wird der Aktenberg abgearbeitet. Wo ist genau das Problem?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Vor allem, weil bei 4 Anhörungstagen niemanden erwartet, dass die Befristeten viele Bescheide schreiben werden. Und die Anhörungen werden bei dem Zeitdruck und der mangelnden Erfahrung nicht die besten sein. Es sind die Festangestellten, die dann in ein paar Jahren die Bescheide dazu schreiben dürfen. Als wären wir nicht schon ausgelastet genug.

Die Stimmung ist nunmal wie sie ist, das zu benennen ist kein Getrolle. Ich finde es nur fair, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Der Job hat ohne Zweifel Vorteile, aber auch jede Menge Nachteile. Ich habe noch nie bei einem familienunfreundlicheren Arbeitgeber gearbeitet.

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Genau so ist es. Es wird einem nicht gedankt und Wertschätzung ist ein Fremdwort. Ein formales Danke von der Gruppenleitung oder Abteilungsleitung ist genau null nichts wert, wenn sich die Bedingungen nicht endlich mal ändern bzw. verbessern. Dass einem dann noch auf der Personalversammlung gesagt wird, man habe ja gegenüber den befristet Angestellten eine Planungssicherheit und deswegen könne man denen ja 400 Euro extra vor die Füße werfen, ist dann noch der Gipfel der Frechheit gegenüber uns (mD + gD!!!), die die meiste Arbeit haben und die meiste Leistung erbringen. Aber das versteht ja niemand im hD, denen einfach die Bodenhaftung abhanden gekommen ist. Klarer Fall von Realitätsverlust.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Vor allem, weil bei 4 Anhörungstagen niemanden erwartet, dass die Befristeten viele Bescheide schreiben werden. Und die Anhörungen werden bei dem Zeitdruck und der mangelnden Erfahrung nicht die besten sein. Es sind die Festangestellten, die dann in ein paar Jahren die Bescheide dazu schreiben dürfen. Als wären wir nicht schon ausgelastet genug.

Die Stimmung ist nunmal wie sie ist, das zu benennen ist kein Getrolle. Ich finde es nur fair, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Der Job hat ohne Zweifel Vorteile, aber auch jede Menge Nachteile. Ich habe noch nie bei einem familienunfreundlicheren Arbeitgeber gearbeitet.

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich verstehe nicht, was du mit unfair meinst. Ich habe nichts gegen die neu eingestellten, befristeten Kollegen, ich arbeite sie sehr gerne ein. Es ist auch nicht ihre Schuld, dass sie mit einem Bonus geködert werden.

Aber es ist auch eine Tatsache, dass man bei 4 Anhörungstagen auf dem Zahnfleisch geht, das wird dir jeder erfahrene Entscheider bestätigen. Das ist schlecht für euch und schlecht für uns.

Abgesehen davon: Was den Job als Entscheider wirklich interessant und abwechslungsreich macht, sind die Sonderaufgaben: Dozentin, Sonderbeauftragter, Wechsel in die Länderanalyse, Auslandseinsätze, dezentrale Qualitätssicherung... Ihr seid davon leider ausgeschlossen. Allein das wäre ein Grund, mich nicht dafür zu bewerben.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wie meinst du das? Worauf lassen wir uns denn ein? Auf ein Kollegium, das uns gegenüber unfairerweise so ist, wie du es hier beschrieben hast?

Es macht mir nämlich nichts aus, während der Arbeitszeit meine Arbeit machen zu müssen (!). Wir wurden ja eingestellt, um anzuhören. Sei froh, dass du sie nicht selbst machen musst und direkt den Bericht schreiben kannst, so wird der Aktenberg abgearbeitet. Wo ist genau das Problem?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich verstehe deinen Unmut und finde es gut, dass du reflektieren kannst, dass die befristeten Mitarbeiter nicht schuld an der Personalpolitik sind. Allerdings liest man hier nur noch "weniger qualifizierte Neulinge", "Kriterien wurden heruntergeschraubt", "wir machen die ganze Arbeit, sie bekommen mehr Geld"... usw.

Wir wurden nicht eingestellt, damit die festangestellten Mitarbeiter weniger arbeiten müssen. Wir wurden eingestellt, um den Anhörungsstau abzuarbeiten, wie du selbst betont hast. Viele Menschen warten auf ihre Anhörung. Mit dem vorhandenen System und der aktuellen Mitarbeiterzahl klappt das offensichtlich nicht, deshalb sind wir da. Ich erkenne auch, dass die Situation nicht ideal ist, aber wie soll es deiner Meinung nach sonst gehen? Ich gebe dir recht, dass es sehr anspruchsvoll ist, so intensiv Anhörungen durchzuführen, und ich habe großen Respekt davor.

Warum geht man pauschal davon aus, dass die befristet eingestellten Mitarbeiter weniger qualifiziert sind und den Job nicht genauso gut machen können wie die Festangestellten? Es gibt viele verschiedene neue Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen und Kompetenzen dabei. Wer schließt pauschal aus, dass die befristeten Mitarbeiter keine Sonderaufgaben übernehmen können, wenn Bedarf besteht und das Profil passt? Nürnberg?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich habe nichts gegen die neu eingestellten, befristeten Kollegen, ich arbeite sie sehr gerne ein. Es ist auch nicht ihre Schuld, dass sie mit einem Bonus geködert werden.

Aber es ist auch eine Tatsache, dass man bei 4 Anhörungstagen auf dem Zahnfleisch geht, das wird dir jeder erfahrene Entscheider bestätigen. Das ist schlecht für euch und schlecht für uns.

Abgesehen davon: Was den Job als Entscheider wirklich interessant und abwechslungsreich macht, sind die Sonderaufgaben: Dozentin, Sonderbeauftragter, Wechsel in die Länderanalyse, Auslandseinsätze, dezentrale Qualitätssicherung... Ihr seid davon leider ausgeschlossen. Allein das wäre ein Grund, mich nicht dafür zu bewerben.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich war heute in Düsseldorf dran, auch ca. 25 Minuten - 3 Personen

  • Selbst vorstellen 3 Minuten
  • Wie ist Ihre bisherige Laufbahn relevant für das BAMF
  • Wie und wo haben Sie sich informiert
  • Wie ist das BAMF denn aufgebaut
  • Was sind die Aufgaben eines Entscheiders
  • Grob Asylverfahren erläutern
  • Was machen Sie in Konfliktsituationen bitte erklären Sie anhand eines Beispiels
    Was machen Sie wenn dolmetschende Person offensichtlich nicht richtig übersetzt
    Was machen Sie wenn die Antragsteller offensichtlich nicht die Wahrheit berichten
    Was verstehen Sie unter Diversity-Kompetenz und warum ist das wichtig
    Schutzformen wurden nicht abgefragt aber sollte man trotzdem beherrschen

Ca. 4 Wochen bis zur Rückmeldung aber unverbindliche Angabe

Viel Erfolg an Alle

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WiWi Gast

Berufsstart

Hallo,
vielleicht sind ja noch Mitleser dabei, die zum 01.07. gestartet sind und möchten über ihre Erfahrungen berichten. Wie läuft das mit der Schulung ab, gibt es dafür schon einen Termin und Standort? Ich werde am 01.10. in einer kleinen Außenstelle im Süd-Westen beginnen, der Arbeitsvertrag sollte die nächsten Tage bei mir ankommen. Informationen über die Schulung habe ich hauptsächlich nur über die Homepage oder dieses Forum erhalten. Ich müsste für die Schulung organisatorisch noch ein paar Dinge regeln und wäre daher dankbar, frühzeitig den Ort und Zeitraum zu erfahren. Wie sind da so die Erfahrungen?

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Kannst du mal ein bisschen erzählen, inwiefern das BAMF familienunfreundlich ist? Ich hatte in der Richtung beim Vorstellungsgespräch schon ein schlechtes Gefühl, weil auf meine Frage, ob die sieben Wochen Schulung komplett in Präsenz stattfinden müssen komisch reagiert wurde. Eigentlich dachte ich immer, der öffentliche Dienst wäre pauschal familienfreundlich. Wenn hier massiv das Gegenteil berichtet wird, dann ist der Job echt nichts für mich.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Vor allem, weil bei 4 Anhörungstagen niemanden erwartet, dass die Befristeten viele Bescheide schreiben werden. Und die Anhörungen werden bei dem Zeitdruck und der mangelnden Erfahrung nicht die besten sein. Es sind die Festangestellten, die dann in ein paar Jahren die Bescheide dazu schreiben dürfen. Als wären wir nicht schon ausgelastet genug.

Die Stimmung ist nunmal wie sie ist, das zu benennen ist kein Getrolle. Ich finde es nur fair, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Der Job hat ohne Zweifel Vorteile, aber auch jede Menge Nachteile. Ich habe noch nie bei einem familienunfreundlicheren Arbeitgeber gearbeitet.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Hallo Ihr Lieben,

was sind denn die besten Antworten auf die Frage, was zu tun ist, wenn eine Dolmetscher*in falsch übersetzt?

Und was ist zu tun, wenn eine antragsstellende Person offensichtlich die Unwahrheit sagt?

Liebe Grüße :-)

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Es ist bedauerlich, dass einige Kollegen hier ein eher negatives Bild unserer Arbeit zeichnen. Dabei sollten wir bedenken:

  1. Jeder Mensch erlebt seinen Arbeitsplatz individuell. Was der eine als negativ empfindet, kann für den anderen durchaus positiv sein.

  2. Dass neue Mitarbeiter anfangs wenig Erfahrung haben, ist normal und dem Bundesamt bekannt. Viele kommen aus anderen Fachrichtungen, Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaften etc. Entscheidend ist hier Interesse, die Bereitschaft und Motivation zum Lernen.

  3. Wer mit seinen Arbeitsbedingungen unzufrieden ist, hat jederzeit die Möglichkeit zu kündigen. Das heißt auch wenn die Erfahrung negativ ist, Lohn sich schon sie zu erleben.

  4. Bitte nehmen Sie kritische Äußerungen ernst, aber konzentrieren Sie sich darauf, neue Kollegen konstruktiv über die wichtigsten Aspekte und Herausforderungen zu informieren, die sie zu Beginn ihrer Laufbahn beachten sollten.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich verstehe deinen Unmut und finde es gut, dass du reflektieren kannst, dass die befristeten Mitarbeiter nicht schuld an der Personalpolitik sind. Allerdings liest man hier nur noch "weniger qualifizierte Neulinge", "Kriterien wurden heruntergeschraubt", "wir machen die ganze Arbeit, sie bekommen mehr Geld"... usw.

Wir wurden nicht eingestellt, damit die festangestellten Mitarbeiter weniger arbeiten müssen. Wir wurden eingestellt, um den Anhörungsstau abzuarbeiten, wie du selbst betont hast. Viele Menschen warten auf ihre Anhörung. Mit dem vorhandenen System und der aktuellen Mitarbeiterzahl klappt das offensichtlich nicht, deshalb sind wir da. Ich erkenne auch, dass die Situation nicht ideal ist, aber wie soll es deiner Meinung nach sonst gehen? Ich gebe dir recht, dass es sehr anspruchsvoll ist, so intensiv Anhörungen durchzuführen, und ich habe großen Respekt davor.

Warum geht man pauschal davon aus, dass die befristet eingestellten Mitarbeiter weniger qualifiziert sind und den Job nicht genauso gut machen können wie die Festangestellten? Es gibt viele verschiedene neue Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen und Kompetenzen dabei. Wer schließt pauschal aus, dass die befristeten Mitarbeiter keine Sonderaufgaben übernehmen können, wenn Bedarf besteht und das Profil passt? Nürnberg?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich habe so verstanden:
Die Schulungszeit ist 12 Wochen für unbefristete in vollzeitsform . 5 bis 6 Wochen sollen in der Außenstelle sein. 2 Wochen müssen in präsenz absolviert werden. Den Rest kann man online machen wenn man Kinder oder besondere Situation hat.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Kannst du mal ein bisschen erzählen, inwiefern das BAMF familienunfreundlich ist? Ich hatte in der Richtung beim Vorstellungsgespräch schon ein schlechtes Gefühl, weil auf meine Frage, ob die sieben Wochen Schulung komplett in Präsenz stattfinden müssen komisch reagiert wurde. Eigentlich dachte ich immer, der öffentliche Dienst wäre pauschal familienfreundlich. Wenn hier massiv das Gegenteil berichtet wird, dann ist der Job echt nichts für mich.

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Hier sieht man wieder die typische Ignoranz einiger Kollegen hinsichtlich dem Willen, die bestehenden Probleme lösen. Das Argument "Kündige doch" bringt den Laden nicht auf Vordermann und zeigt nur, dass Probleme ignoriert oder ausgesessen werden. Außerdem kann bei einer befristeten Stelle kaum von Laufbahn gesprochen werden, wenn schon zu Beginn der Anstellung betont wird, dass ihre Laufbahn doch sehr endlich ist. Das grenzt schon an Realitätsverlust und Argumenten aus der Zentrale. Es ist auch nicht bedauerlich sondern realistisch, wenn neue Mitarbeiter gleich zu Beginn beide Seiten kennenlernen und nicht nur geschöntes "Den Menschen (oder doch wohl eher die Zahlen) im Blick." Das Amt müsste wesentlich selbstkritischer mit sich umgehen und Anreize schaffen, um Leute langfristig zu halten. Aber wie die Erfahrungen aus 2016 und früher zeigen, war schon damals nicht der Mensch im Auge des Betrachters, sondern ebenfalls die Zahlen und die "Neuen" nur Erfüllungsgehilfen, wo es teilweise Leute gab, die man nach 6 Monaten wieder loswerden wollte. Das vergessen die nicht so einfach. Das Amt hat nichts dazugelernt und im Nürnberger Elfenbeinhaus wird es auch immer so weitergehen bis der Karren gegen die Wand gefahren wurde. Hauptsache die eigene Position nicht gefährden oder die nächste Beförderung im Leibeigenensystem dieses Staates. Das Arbeitszeugnis für diesen Dienstherrn wäre noch viel weniger als stets bemüht.....traurig. 😑

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Es ist bedauerlich, dass einige Kollegen hier ein eher negatives Bild unserer Arbeit zeichnen. Dabei sollten wir bedenken:

  1. Jeder Mensch erlebt seinen Arbeitsplatz individuell. Was der eine als negativ empfindet, kann für den anderen durchaus positiv sein.

  2. Dass neue Mitarbeiter anfangs wenig Erfahrung haben, ist normal und dem Bundesamt bekannt. Viele kommen aus anderen Fachrichtungen, Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaften etc. Entscheidend ist hier Interesse, die Bereitschaft und Motivation zum Lernen.

  3. Wer mit seinen Arbeitsbedingungen unzufrieden ist, hat jederzeit die Möglichkeit zu kündigen. Das heißt auch wenn die Erfahrung negativ ist, Lohn sich schon sie zu erleben.

  4. Bitte nehmen Sie kritische Äußerungen ernst, aber konzentrieren Sie sich darauf, neue Kollegen konstruktiv über die wichtigsten Aspekte und Herausforderungen zu informieren, die sie zu Beginn ihrer Laufbahn beachten sollten.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Es wurde mir mitgeteilt, dass die 7-wöchige Schulung in Präsenz erfolgt, es sei denn, es liegt ein Grund vor, der dagegen spricht, wie zum Beispiel Alleinerziehendsein, ein pflegebedürftiges Familienmitglied oder eine Nebenbeschäftigung. Da bei mir kein solcher Grund vorliegt, ist bei mir Präsenzschulung vorgesehen. Ich habe dieses Verfahren nicht als familienunfreundlich empfunden. Wenn ein solcher Grund vorliegt, wird dies also berücksichtigt.

Allerdings habe ich mich tatsächlich auch gefragt, warum diese 7-wöchige Anwesenheitspflicht in Nürnberg beim Vorstellungsgespräch nicht offensichtlich und ausführlich erläutert wurde. Menschen können nämlich auch andere Verpflichtungen als Familie haben, wie zum Beispiel Haustiere oder private Angelegenheiten. Ein 7-wöchiger Aufenthalt in einer anderen Stadt sollte vorher ausführlich kommuniziert und überlegt werden, bevor man eine Zusage erteilt.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Kannst du mal ein bisschen erzählen, inwiefern das BAMF familienunfreundlich ist? Ich hatte in der Richtung beim Vorstellungsgespräch schon ein schlechtes Gefühl, weil auf meine Frage, ob die sieben Wochen Schulung komplett in Präsenz stattfinden müssen komisch reagiert wurde. Eigentlich dachte ich immer, der öffentliche Dienst wäre pauschal familienfreundlich. Wenn hier massiv das Gegenteil berichtet wird, dann ist der Job echt nichts für mich.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Nun, wenn du 3-4x die Woche Anhörungen hast, sind die von 8 Uhr bis open end terminiert. Dass du - wie in anderen Abteilungen und anderen Behörden üblich - mal erst um 10 kommst, dafür bis 18 Uhr bleibst, an anderen Tagen um 6 kommst und um 14 Uhr gehst - ist als Entscheider nicht möglich. Du hörst an, bis du fertig bist, und wenn es bis 18 Uhr dauert, machst du halt Überstunden. Da ist nichts mit "ich hol die Kinder ab, unterbrich zwei Stunden und mach später weiter". Nein, du hängst im Amt fest, bis die Arbeit erledigt ist. Und du musst ja der Vorbereitung wegen um 7:30 im Amt sein. Kita und Kinder freuen sich.

Und Home Office ist bei den meisten Gruppenleitern absolut verhasst und wird nur gewährt, weil die Abteilung 1 wenigstens ein Leckerlie hinwerfen möchte. Aber bei jedem Antrag auf Home Office wird man beäugt und nicht selten gefragt, ob man nicht doch reinkommen möchte.

Die Arbeitsbedingungen sind für die Entscheider auf dem Stand von 1955, während andere Bereiche wie "Ideenmanagement" oder Länderanalyse offiziell Posten zum Chillen sind.

Und genau da kommt der Frust der Entscheider auch her.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Kannst du mal ein bisschen erzählen, inwiefern das BAMF familienunfreundlich ist? Ich hatte in der Richtung beim Vorstellungsgespräch schon ein schlechtes Gefühl, weil auf meine Frage, ob die sieben Wochen Schulung komplett in Präsenz stattfinden müssen komisch reagiert wurde. Eigentlich dachte ich immer, der öffentliche Dienst wäre pauschal familienfreundlich. Wenn hier massiv das Gegenteil berichtet wird, dann ist der Job echt nichts für mich.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ja, so wurde mir das auch gesagt. Allerdings musste ich den Herrschaften das recht lange und recht unangenehm aus der Nase ziehen. Rausgerückt mit der Sprache haben sie erst, als ich sagte, dass ich ein Kleinkind und ein berufstätigen Partner zu Hause habe. Das hat bei mir irgendwie einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlassen.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich habe so verstanden:
Die Schulungszeit ist 12 Wochen für unbefristete in vollzeitsform . 5 bis 6 Wochen sollen in der Außenstelle sein. 2 Wochen müssen in präsenz absolviert werden. Den Rest kann man online machen wenn man Kinder oder besondere Situation hat.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Heute ebenfalls Gespräch gehabt.
Lief exakt so ab.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich war heute in Düsseldorf dran, auch ca. 25 Minuten - 3 Personen

  • Selbst vorstellen 3 Minuten
  • Wie ist Ihre bisherige Laufbahn relevant für das BAMF
  • Wie und wo haben Sie sich informiert
  • Wie ist das BAMF denn aufgebaut
  • Was sind die Aufgaben eines Entscheiders
  • Grob Asylverfahren erläutern
  • Was machen Sie in Konfliktsituationen bitte erklären Sie anhand eines Beispiels
    Was machen Sie wenn dolmetschende Person offensichtlich nicht richtig übersetzt
    Was machen Sie wenn die Antragsteller offensichtlich nicht die Wahrheit berichten
    Was verstehen Sie unter Diversity-Kompetenz und warum ist das wichtig
    Schutzformen wurden nicht abgefragt aber sollte man trotzdem beherrschen

Ca. 4 Wochen bis zur Rückmeldung aber unverbindliche Angabe

Viel Erfolg an Alle

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wer keine Antwort auf diese, logischen, simplen Fragen hat sollte nicht zum Vorstellungsgespräch gehen.......

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Hallo Ihr Lieben,

was sind denn die besten Antworten auf die Frage, was zu tun ist, wenn eine Dolmetscher*in falsch übersetzt?

Und was ist zu tun, wenn eine antragsstellende Person offensichtlich die Unwahrheit sagt?

Liebe Grüße :-)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wie ist Ihre bisherige Laufbahn relevant für das BAMF?
Antwort: gar nicht, aber Sie finden niemand besseren mehr als mich, weil Sie ja auch schon 400 Euro mehr pro Monat hinblättern...🤫🤡😂

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Das ist aber keine nette Antwort. Ich kann mir natürlich denken, was darauf zu antworten ist. Trotzdem ist es doch wohl erlaubt und auch verständlich, sich darüber austauschen zu wollen. Oder warst du vor deinem Bewerbungsgespräch nicht aufgeregt und hättest gerne jede Hilfe gehabt, die zur Verfügung steht?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wer keine Antwort auf diese, logischen, simplen Fragen hat sollte nicht zum Vorstellungsgespräch gehen.......

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Liebe Grüße :-)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Nett kann man als Entscheider noch genug sein.
Nicht persönlich nehmen aber da nun die Fragen aus der aktuellen Einstellungswelle online sind, muss die Hilfestellung wirklich ausreichen.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Das ist aber keine nette Antwort. Ich kann mir natürlich denken, was darauf zu antworten ist. Trotzdem ist es doch wohl erlaubt und auch verständlich, sich darüber austauschen zu wollen. Oder warst du vor deinem Bewerbungsgespräch nicht aufgeregt und hättest gerne jede Hilfe gehabt, die zur Verfügung steht?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Liebe Grüße :-)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Danke dir, so in etwa dachte ich mir das schon. Dann werde ich den Job wohl absagen, das ist für mich nicht mit der Familie vereinbar und mein aktueller Job ist zwar schlechter bezahlt, aber ich kann quasi kommen und gehen wann ich will und Home Office bis zum Umfallen machen 😅 Schade aber, dass solche Details in einem Forum erwähnt werden und nicht beim Vorstellungsgespräch. Da hat mein Gefühl mich ja nicht getäuscht.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Nun, wenn du 3-4x die Woche Anhörungen hast, sind die von 8 Uhr bis open end terminiert. Dass du - wie in anderen Abteilungen und anderen Behörden üblich - mal erst um 10 kommst, dafür bis 18 Uhr bleibst, an anderen Tagen um 6 kommst und um 14 Uhr gehst - ist als Entscheider nicht möglich. Du hörst an, bis du fertig bist, und wenn es bis 18 Uhr dauert, machst du halt Überstunden. Da ist nichts mit "ich hol die Kinder ab, unterbrich zwei Stunden und mach später weiter". Nein, du hängst im Amt fest, bis die Arbeit erledigt ist. Und du musst ja der Vorbereitung wegen um 7:30 im Amt sein. Kita und Kinder freuen sich.

Und Home Office ist bei den meisten Gruppenleitern absolut verhasst und wird nur gewährt, weil die Abteilung 1 wenigstens ein Leckerlie hinwerfen möchte. Aber bei jedem Antrag auf Home Office wird man beäugt und nicht selten gefragt, ob man nicht doch reinkommen möchte.

Die Arbeitsbedingungen sind für die Entscheider auf dem Stand von 1955, während andere Bereiche wie "Ideenmanagement" oder Länderanalyse offiziell Posten zum Chillen sind.

Und genau da kommt der Frust der Entscheider auch her.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Es gibt keine Standardlösung für diese Situation. Wenn der Dolmetscher Fehler macht, sollte man ihn zunächst diskret darauf aufmerksam machen. Falls sich die Fehler häufen, ist es ratsam, die Anhörung zu unterbrechen. Natürlich gibt es verschiedene Ansätze und Meinungen, wie man in solchen Fällen am besten vorgeht.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Das ist aber keine nette Antwort. Ich kann mir natürlich denken, was darauf zu antworten ist. Trotzdem ist es doch wohl erlaubt und auch verständlich, sich darüber austauschen zu wollen. Oder warst du vor deinem Bewerbungsgespräch nicht aufgeregt und hättest gerne jede Hilfe gehabt, die zur Verfügung steht?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Liebe Grüße :-)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Diese Information ist interessant. In der Stellenausschreibung wird suggeriert, dass man bei diesem Job nicht nur Anhörungen durchführt, sondern auch Büroaufgaben hat, wie z. B. Bescheide schreiben. Ich dachte mir schon, dass man an Anhörungstagen nicht flexibel sein kann, was ja auch verständlich ist. Aber ich hatte bisher verstanden, dass man zumindest bei der Erledigung der restlichen Aufgaben flexibel sein und im Homeoffice arbeiten kann. Kommt es denn häufig vor, dass der Tag so verplant ist, dass man bis zu 10 Stunden Überstunden machen muss, oder ist das eher die Ausnahme? Kann man selbst entscheiden, wie man diese Überstunden abbaut, z.B. indem man sie sammelt und dafür einen Tag freinehmen kann? Oder wird die Zeit für die restlichen Büroarbeiten auch von der GL festgelegt?

Hier liest man auch von Großraumbüros wegen Platzmangel für die neuen Entscheider. Wie soll man denn als Entscheider in einem Großraumbüro arbeiten, wenn man ständig Anhörungen durchführt? Irgendwie verstehe ich nicht ganz, wie ein Arbeitstag aussehen wird. Und beim Vorstellungsgespräch werden solche Sachen tatsächlich nicht kommuniziert. Ich habe kein Kleinkind aber es würde mich trotzdem interessieren.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Nun, wenn du 3-4x die Woche Anhörungen hast, sind die von 8 Uhr bis open end terminiert. Dass du - wie in anderen Abteilungen und anderen Behörden üblich - mal erst um 10 kommst, dafür bis 18 Uhr bleibst, an anderen Tagen um 6 kommst und um 14 Uhr gehst - ist als Entscheider nicht möglich. Du hörst an, bis du fertig bist, und wenn es bis 18 Uhr dauert, machst du halt Überstunden. Da ist nichts mit "ich hol die Kinder ab, unterbrich zwei Stunden und mach später weiter". Nein, du hängst im Amt fest, bis die Arbeit erledigt ist. Und du musst ja der Vorbereitung wegen um 7:30 im Amt sein. Kita und Kinder freuen sich.

Und Home Office ist bei den meisten Gruppenleitern absolut verhasst und wird nur gewährt, weil die Abteilung 1 wenigstens ein Leckerlie hinwerfen möchte. Aber bei jedem Antrag auf Home Office wird man beäugt und nicht selten gefragt, ob man nicht doch reinkommen möchte.

Die Arbeitsbedingungen sind für die Entscheider auf dem Stand von 1955, während andere Bereiche wie "Ideenmanagement" oder Länderanalyse offiziell Posten zum Chillen sind.

Und genau da kommt der Frust der Entscheider auch her.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich muss fairerweise auch dazusagen, dass es auf die Außenstelle ankommt. Bei uns war es lange Zeit ganz ok. 3x die Woche Anhörungen, aber ich war meist um 2 fertig, dann konnte ich die Kids holen und nachmittags noch einen Bescheid schreiben. Aber es ist halt keine Garantie, dass du um 2 gehen kannst. Ich hab nicht selten auch mal bis 17 Uhr angehört, und dann war noch nichts nachbereitet.

Mittlerweile dreht sich bei uns der Wind, da unser Referatsleiter Druck von oben bekommt, uns härter ranzunehmen. Wir bekommen nun nur noch 1x HO, die Woche, neben 3x Anhörungen sollen wir einen Springertag einlegen. Außerdem sollen auch mehr Anhörungen durchgeführt werden, bei Syrien zB 4 am Tag.

Ist bei anderen Referaten der Gruppe schon länger üblich: 2-5 Anhörungen je nach Land, bis zu 4x die Woche. Da gehst du nicht um 2 heim. 2 Iraner etwa schaffst du nicht bis 16 Uhr, unmöglich.

Falls die Abteilung 1 hier wieder mitliest: Nein, der Job als Entscheider ist nicht familienfreundlich. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist euch egal.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Danke dir, so in etwa dachte ich mir das schon. Dann werde ich den Job wohl absagen, das ist für mich nicht mit der Familie vereinbar und mein aktueller Job ist zwar schlechter bezahlt, aber ich kann quasi kommen und gehen wann ich will und Home Office bis zum Umfallen machen 😅 Schade aber, dass solche Details in einem Forum erwähnt werden und nicht beim Vorstellungsgespräch. Da hat mein Gefühl mich ja nicht getäuscht.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Deswegen hab ich ja zuvor schon geschrieben, dass es eine ungeschönte Sicht auf die Dinge braucht, um böse Überraschungen zu vermeiden. Die Selbstbeweihräucherung von Unternehmen und Ämtern war mir immer schon ein Dorn im Auge. Es braucht eine realistische Sicht und die zeigt eben auch, dass der Laden nicht auf jeden Mitarbeiter passt, schon gar net wenn bereits zu Beginn solche Unterschiede gemacht werden und den Betriebsfrieden stören.

Ich würde mich heute auch nicht mehr für eine befristete Stelle bewerben oder entscheiden, wenn ringsum überall unbefristete zu finden sind. Für Familien ist das BAMF noch viel zu weit in der alten Boomer Vergangenheit stecken geblieben. Von den digitalen Inkompetenzen, die die uns als Werkzeuge zur Hand geben, fang ich gar net erst an und IT-Wissen ist auf dem Stand der 90er, wenn nicht mal einfachste Tastenkombinationen bekanmt oder Tipps für die eigenen Programme dargestellt werden.

Im Übrigen bekommt ihr aufgrund datenschutzrechtlicher Vorschriften nicht mal eine Einweisung in das Hauptprogramm, weil die in Nürnberg eben nicht wirklich mal nachdenken, sondern nur stupide ihre "tollen" Anweisungen und Vorschriften befolgen...Hinterfragen ist ein Fremdwort für die. Damit bleibt es an uns Alten hängen, euch diese Sachen beim Training on the Job zu vermitteln. Nur mal so als Beispiel für die geballte Inkompetenz dieses Amtes in Nürnberg. Aber wer daran Freude hat, sei herzlich willkommen in der Legion die Verrückte macht 🤭

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Danke dir, so in etwa dachte ich mir das schon. Dann werde ich den Job wohl absagen, das ist für mich nicht mit der Familie vereinbar und mein aktueller Job ist zwar schlechter bezahlt, aber ich kann quasi kommen und gehen wann ich will und Home Office bis zum Umfallen machen 😅 Schade aber, dass solche Details in einem Forum erwähnt werden und nicht beim Vorstellungsgespräch. Da hat mein Gefühl mich ja nicht getäuscht.

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Es wäre auch wünschenswert, dass die Abteilung 1 hier mal mitliest und sich die ganzen Kritiken zu Herzen nimmt. Allerdings hab ich so meine Zweifel daran, weil die meisten von denen nicht aus dem operativen Bereich kommen und kaum eine Vorstellung davon haben, wie die Belastungssituation zurzeit ist.

Ich würde wirklich gerne mal zusehen, wenn die für einen Monat unsere Arbeit machen müssten und wer da noch behauptet, es sei ne chillige Sache. Übrigens auch für die Führungskräfte zu empfehlen, vor allem für diejenigen, die ab Referatsleitung aufwärts nur noch ahnen, was der mD und gD täglich leisten darf, damit die mit ihrer A14+ gut dastehen.

Würden die unteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach mal aufhören zu arbeiten, würde die richtig dumm aus der Wäsche schauen. Aber diese Einheit hat man ja leider nicht, weil die individuellen Befindlichkeiten und Beförderungen in dieser Tretmühle der Feudalzeit immer noch viel zu wichtig sind. Leibeigentum der Moderne, treudoof sein und dem Staat dienen. 😂

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Ich muss fairerweise auch dazusagen, dass es auf die Außenstelle ankommt. Bei uns war es lange Zeit ganz ok. 3x die Woche Anhörungen, aber ich war meist um 2 fertig, dann konnte ich die Kids holen und nachmittags noch einen Bescheid schreiben. Aber es ist halt keine Garantie, dass du um 2 gehen kannst. Ich hab nicht selten auch mal bis 17 Uhr angehört, und dann war noch nichts nachbereitet.

Mittlerweile dreht sich bei uns der Wind, da unser Referatsleiter Druck von oben bekommt, uns härter ranzunehmen. Wir bekommen nun nur noch 1x HO, die Woche, neben 3x Anhörungen sollen wir einen Springertag einlegen. Außerdem sollen auch mehr Anhörungen durchgeführt werden, bei Syrien zB 4 am Tag.

Ist bei anderen Referaten der Gruppe schon länger üblich: 2-5 Anhörungen je nach Land, bis zu 4x die Woche. Da gehst du nicht um 2 heim. 2 Iraner etwa schaffst du nicht bis 16 Uhr, unmöglich.

Falls die Abteilung 1 hier wieder mitliest: Nein, der Job als Entscheider ist nicht familienfreundlich. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist euch egal.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Es macht aber einen Unterschied, ob man planbar bis 16:30 arbeitet und dann den Stift fallen lässt, oder ungewiss lange arbeiten muss. Gerade für Mitarbeitende mit Kindern ist ein unplanbarer Feierabend wirklich schwierig.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Mir wurde beim Vorstellungsgepräch gesagt, dass die Möglichkeit besteht, während der Bearbeitung der SÜ schon eingearbeitet zu werden und zur Schulung zu gehen. Hier im Forum habe ich das so noch nicht gelesen. Hab ich da was falsch verstanden?

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Wenn du dir unsicher bist, such lieber gleich was Unbefristetes. Die Stimmung ist tatsächlich net die allerbeste und sogar die bereits neu eingestellten Mitarbeiter sind schon nicht gut auf die Neuankömmlinge zu sprechen wegen der Benachteiligung mit den 400 Euro. Für den heutigen Arbeitsmarkt ist das echt ein Armutszeugnis einer Bundesbehörde, aber so ist das nun mal. Wir Festangestellten oder Beamte haben ja auch nur Mehrarbeit mit allem und nicht wirklich eine Entlastung. Dann machen sie jetzt schon Großraumbüros für die Neuen, weil einfach kein Platz ist....ich würde mir das heute nicht mehr antun wollen bei den vielen anderen Stellen im öD, zumal ihr ja nur kommt, um eine Kürzung in unserer Haushaltsplanung zu umgehen und dann auch noch nichtmal an den Orten, wo ihr benötigt werdet. Fehleranalyse und kein Plan, das ist BAMF seit Jahrzehnten. Passierschein A38 live....

Taschentuch? Such dir doch einen neuen Job, wenn alles so mies ist.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mir wurde beim Vorstellungsgepräch gesagt, dass die Möglichkeit besteht, während der Bearbeitung der SÜ schon eingearbeitet zu werden und zur Schulung zu gehen. Hier im Forum habe ich das so noch nicht gelesen. Hab ich da was falsch verstanden?

Ja, nach einer Zuverlässigkeitsüberprüfung kannst du unter Vorbehalt anfangen.

antworten
WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mir wurde beim Vorstellungsgepräch gesagt, dass die Möglichkeit besteht, während der Bearbeitung der SÜ schon eingearbeitet zu werden und zur Schulung zu gehen. Hier im Forum habe ich das so noch nicht gelesen. Hab ich da was falsch verstanden?

Mir wurde es auch so erklärt, dass die Zusage unter dem Vorbehalt erfolgen kann, dass die SÜ erfolgreich verläuft, ja. Ob das dann auch in der Praxis so gehandhabt wird, keine Ahnung. VG

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Als Entscheider hat man die Aufgabe, anzuhören, bis man fertig ist. Das ist der Charakter dieses Jobs, und das weiß man vorher. Dafür kann man die Überstunden später abfeiern. Wenn es einem nicht passt, sollte man sich lieber einen Bürojob oder einen Teilzeitjob suchen, bei dem man um 16:30 den Stift fallen lassen kann. Was erwartet man denn vom BAMF? Sollen nur Singles nachmittags anhören? Den Entscheiderjob auszuwählen und dann zu meckern, dass man während der Arbeitszeit seinen Job machen muss, ist wirklich eine interessante Eigenschaft.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Es macht aber einen Unterschied, ob man planbar bis 16:30 arbeitet und dann den Stift fallen lässt, oder ungewiss lange arbeiten muss. Gerade für Mitarbeitende mit Kindern ist ein unplanbarer Feierabend wirklich schwierig.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Dass man Termine nicht selber legt sondern gelegt bekommt und offenbar 3/4 der Gesamtarbeitszeit mit anhören bis open end verbringt weiß man eben nicht vorher. In der Stellenausschreibung war Anhören nur ein Punkt von 4, ich persönlich bin also erstmal nicht davon ausgegangen das fast ausschließlich zu tun. Auch im Vorstellungsgespräch wurde das nicht so formuliert.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Als Entscheider hat man die Aufgabe, anzuhören, bis man fertig ist. Das ist der Charakter dieses Jobs, und das weiß man vorher. Dafür kann man die Überstunden später abfeiern. Wenn es einem nicht passt, sollte man sich lieber einen Bürojob oder einen Teilzeitjob suchen, bei dem man um 16:30 den Stift fallen lassen kann. Was erwartet man denn vom BAMF? Sollen nur Singles nachmittags anhören? Den Entscheiderjob auszuwählen und dann zu meckern, dass man während der Arbeitszeit seinen Job machen muss, ist wirklich eine interessante Eigenschaft.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Das ist auch nicht immer so. Wenn ich der Meinung bin, dass es nachmittags nicht mehr geht, dann wird abgeladen. Ich bin auch keine Maschine, die wer weiß wie lange täglich bis in die Puppen anhört. Bei bestimmten Ländern wird so eben reduziert. Da bin ich auch ehrlich und mach das so. Als unbefristet Angestellter oder Beamter im Endamt können die da eh nur wenig machen. Ich will den Leuten ja auch gerecht werden können und nicht nur den Kopf für irgendwelche Erledigungszahlen hinhalten. Gesundheit geht mir wesentlich vor Arbeitserledigung um jeden Preis. Wer sich verheizen lässt, ist selbst dafür verantwortlich.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Als Entscheider hat man die Aufgabe, anzuhören, bis man fertig ist. Das ist der Charakter dieses Jobs, und das weiß man vorher. Dafür kann man die Überstunden später abfeiern. Wenn es einem nicht passt, sollte man sich lieber einen Bürojob oder einen Teilzeitjob suchen, bei dem man um 16:30 den Stift fallen lassen kann. Was erwartet man denn vom BAMF? Sollen nur Singles nachmittags anhören? Den Entscheiderjob auszuwählen und dann zu meckern, dass man während der Arbeitszeit seinen Job machen muss, ist wirklich eine interessante Eigenschaft.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Deine Beschreibung der Tätigkeit, bei der man bis zum Ende der Anhörungen am Arbeitsplatz bleibt, lässt mich vermuten, dass der Arbeitstag auch für Teilzeitbeschäftigte, die eigentlich um 13 Uhr oder spätestens 14 Uhr Feierabend machen sollten, erst nach 16 oder 17 Uhr mit dem Ende der letzten Anhörung endet.

Weder in der Stellenausschreibung noch beim Vorstellungsgespräch wurde erwähnt, dass die Tätigkeit ausschließlich aus Anhörungen besteht.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Als Entscheider hat man die Aufgabe, anzuhören, bis man fertig ist. Das ist der Charakter dieses Jobs, und das weiß man vorher. Dafür kann man die Überstunden später abfeiern. Wenn es einem nicht passt, sollte man sich lieber einen Bürojob oder einen Teilzeitjob suchen, bei dem man um 16:30 den Stift fallen lassen kann. Was erwartet man denn vom BAMF? Sollen nur Singles nachmittags anhören? Den Entscheiderjob auszuwählen und dann zu meckern, dass man während der Arbeitszeit seinen Job machen muss, ist wirklich eine interessante Eigenschaft.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Nein, es steht nirgendwo. Das behaupten aber einige hier, dass wir 4x die Woche von morgens bis abends anhören werden. Und andere behaupten, dass wir in Großraumbüros arbeiten. Jeder sagt, was er möchte, keine Ahnung, was wirklich stimmt. Ich lese alles mit Vorsicht und nit einem Lächeln 😊

Weder in der Stellenausschreibung noch beim Vorstellungsgespräch wurde erwähnt, dass die Tätigkeit ausschließlich aus Anhörungen besteht.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich schreibe das hier, weil ich es genau so in meiner Außenstelle miterlebe. Manche Außenstellen werde durch die Aufpersonalisierung verdoppelt, sodass es vielleicht noch Anhörungszimmet gibt, aber keine Einzelbüros mehr für die Neuen. Und ja, ihr seid zur Unterstützung für Anhörungen vorgesehen. Warum sollte man sich das ausdenken? 🤔

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Nein, es steht nirgendwo. Das behaupten aber einige hier, dass wir 4x die Woche von morgens bis abends anhören werden. Und andere behaupten, dass wir in Großraumbüros arbeiten. Jeder sagt, was er möchte, keine Ahnung, was wirklich stimmt. Ich lese alles mit Vorsicht und nit einem Lächeln 😊

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Das kommt wirklich auf die Außenstelle an und deine Vorgesetzten. Manche hören 3x die Woche an und manche 4x.
Und bei Teilzeit werden natürlich weniger Anhörungen geplant, da muss niemand bis 17 Uhr sitzen, wenn die Kita nur bis 14 Uhr geht. Wie sollte das denn gehen?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Nein, es steht nirgendwo. Das behaupten aber einige hier, dass wir 4x die Woche von morgens bis abends anhören werden. Und andere behaupten, dass wir in Großraumbüros arbeiten. Jeder sagt, was er möchte, keine Ahnung, was wirklich stimmt. Ich lese alles mit Vorsicht und nit einem Lächeln 😊

Weder in der Stellenausschreibung noch beim Vorstellungsgespräch wurde erwähnt, dass die Tätigkeit ausschließlich aus Anhörungen besteht.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Um vielleicht mal die Gemüter etwas zu beruhigen und es auf eine sachliche Ebene zu stellen:

Ja, die neuen Kollegen sollen in erster Linie anhören. Ja, es wird erwartet, dass das an 4 Tagen pro Woche geschieht und man an Tag 5 diejenigen Fälle entscheidet, die aufgrund der mangelnden Glaubhaftmachung durch den Anhörer selbst beschieden werden müssen. Alles andere, besonders die leichten Anerkennungen, werden an sog. Entscheidungszentren der jeweiligen Abteilung abgegeben und erledigt.

Auch zur Realität gehört, dass man als Teilzeitkraft nicht einfach sagen kann "so, fertig". Also eigentlich. Zwar wird für eine Teilzeitkraft keine Anhörung im 13 Uhr Slot mehr geladen, mit Pech dauert die um 8 gestartete aber eben doch mal länger und man wird erst am späten Nachmittag fertig. Das ist Teil des Berufs.

Natürlich kann man drauf bestehen, aber wir hatten zuletzt ein paar Fälle in denen diese Gattung Mitarbeiter dann von der flexiblen Arbeitszeit ausgenommen wurden und sie feste Anwesenheitszeiten von 7-13 oder 8-14 Uhr bekommen haben.

Büros: Ja, Einzelbüros haben in manchen Außenstellen nur noch die Teamleiter aufwärts, alle anderen sitzen - wie man in Nürnberg sagt - verdichtet, bei Entscheidern bis zu 4, im Bürobereich auch mal zu sechst. Wer eine Anhörung hat, geht in die speziell dafür vorgesehenen Anhörungszimmer, finden viele Kollegen auch besser, weil sie so nichts über sich preisgeben müssen.

Anfangen kann derjenigen, dessen Zuverlässigkeitsüberprüfung erfolgreich verlaufen ist, das ist die "kleinste" Überprüfungsstufe. Die SÜ1 muss aber auf jeden Fall bestanden werden sonst ist Ende, das steht einfach mal im Gesetz, da wird sich niemand im Amt drüber hinwegsetzen.

Ich hoffe, das hat ein bisschen Klarheit gebracht, lasst Euch nicht verunsichern, der Job kann Spaß machen, aber es ist eben kein klassicher 9to5 im Bürgeramt wo immer pünktlich die Klappe fällt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Und genau da sollte sich jeder Bewerber gut, und zwar wirklich gut, überlegen, ob er sich diesen Bedingungen hingeben will. Anhörungen werden auch immer noch in den Büros der Alten gemacht, weil die Sonderaufgaben übernehmen. Lasst euch von diesem Amt nicht ködern und ausnutzen. Ich würde mich nicht mit 4 Leuten in ein Büro setzen wollen, um Bescheide zu schreiben. Lieber Homeoffice, da ist mehr Ruhe vor den ganzen Neuen, due nerven. Sachlich wird das erst wieder wenn due Neuen wieder weg sind.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich bin neu und hoffe, dass ich in meiner AS keinem Kollegen wie dir begegne. Solche Leute entscheiden über das Schicksal anderer Menschen? Man, man, man! Manche drehen wirklich durch, wenn ihre Comfortzone gestört wird.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Und genau da sollte sich jeder Bewerber gut, und zwar wirklich gut, überlegen, ob er sich diesen Bedingungen hingeben will. Anhörungen werden auch immer noch in den Büros der Alten gemacht, weil die Sonderaufgaben übernehmen. Lasst euch von diesem Amt nicht ködern und ausnutzen. Ich würde mich nicht mit 4 Leuten in ein Büro setzen wollen, um Bescheide zu schreiben. Lieber Homeoffice, da ist mehr Ruhe vor den ganzen Neuen, due nerven. Sachlich wird das erst wieder wenn due Neuen wieder weg sind.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Um vielleicht mal die Gemüter etwas zu beruhigen und es auf eine sachliche Ebene zu stellen:

Ja, die neuen Kollegen sollen in erster Linie anhören. Ja, es wird erwartet, dass das an 4 Tagen pro Woche geschieht und man an Tag 5 diejenigen Fälle entscheidet, die aufgrund der mangelnden Glaubhaftmachung durch den Anhörer selbst beschieden werden müssen. Alles andere, besonders die leichten Anerkennungen, werden an sog. Entscheidungszentren der jeweiligen Abteilung abgegeben und erledigt.

Auch zur Realität gehört, dass man als Teilzeitkraft nicht einfach sagen kann "so, fertig". Also eigentlich. Zwar wird für eine Teilzeitkraft keine Anhörung im 13 Uhr Slot mehr geladen, mit Pech dauert die um 8 gestartete aber eben doch mal länger und man wird erst am späten Nachmittag fertig. Das ist Teil des Berufs.

Natürlich kann man drauf bestehen, aber wir hatten zuletzt ein paar Fälle in denen diese Gattung Mitarbeiter dann von der flexiblen Arbeitszeit ausgenommen wurden und sie feste Anwesenheitszeiten von 7-13 oder 8-14 Uhr bekommen haben.

Büros: Ja, Einzelbüros haben in manchen Außenstellen nur noch die Teamleiter aufwärts, alle anderen sitzen - wie man in Nürnberg sagt - verdichtet, bei Entscheidern bis zu 4, im Bürobereich auch mal zu sechst. Wer eine Anhörung hat, geht in die speziell dafür vorgesehenen Anhörungszimmer, finden viele Kollegen auch besser, weil sie so nichts über sich preisgeben müssen.

Anfangen kann derjenigen, dessen Zuverlässigkeitsüberprüfung erfolgreich verlaufen ist, das ist die "kleinste" Überprüfungsstufe. Die SÜ1 muss aber auf jeden Fall bestanden werden sonst ist Ende, das steht einfach mal im Gesetz, da wird sich niemand im Amt drüber hinwegsetzen.

Ich hoffe, das hat ein bisschen Klarheit gebracht, lasst Euch nicht verunsichern, der Job kann Spaß machen, aber es ist eben kein klassicher 9to5 im Bürgeramt wo immer pünktlich die Klappe fällt.

Ist das schon wieder so ein Quatsch aus Nürnberg? Es gibt aktuell keine Entscheidungszentren. Mit welchem Personal sollten die auch ausgestattet werden? Auch kenne ich keine Entscheider, die zu viert in ihren Büros sitzen und dann für ihre Anhörungen in irgendwelche Funktionsräume gehen. Diese sind in einer solchen Fülle doch überhaupt nicht vorhanden.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

In der Einladungs-E-Mail zum Vorstellungsgespräch wird eine Infodatei über die Tätigkeit als Entscheider mitgesendet. Darin ist eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr angegeben. Ist es für Entscheider möglich, die Arbeit bereits um oder vor 7 Uhr zu beginnen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Deinen Post find ich wichtig. Ich bin aus der Frühjahrseinstellungsrunde und hatte heute den längsten Tag bisher und bin jetzt total durch vom Kopf her. Erfahrene Kollegen tun den Sachvortrag mit nem Schulterzucken ab, während ich, als Neuling, noch den Anspruch habe ordentlich aufzuklären, die Leute ernstzunehmen und den Spagat zwischen BAMF-Leitbild und dem Zahlendruck hinzubekommen. Aber 10 Stunden schlauchen schon sehr, weil der Kopf immer auf 100% läuft, wenn man neu ist. Man muss wirklich selber auch Grenzen setzen können.

Aber wenn ich einen sehr redseligen Antragsteller hab, der sich dazu noch gerne wiederholt, dann dauerts eben lange. Ich hab's noch nicht raus, da abkürzen zu können ohne den Ast abzuwürgen, was ja auch nicht gewünscht ist...

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Das ist auch nicht immer so. Wenn ich der Meinung bin, dass es nachmittags nicht mehr geht, dann wird abgeladen. Ich bin auch keine Maschine, die wer weiß wie lange täglich bis in die Puppen anhört. Bei bestimmten Ländern wird so eben reduziert. Da bin ich auch ehrlich und mach das so. Als unbefristet Angestellter oder Beamter im Endamt können die da eh nur wenig machen. Ich will den Leuten ja auch gerecht werden können und nicht nur den Kopf für irgendwelche Erledigungszahlen hinhalten. Gesundheit geht mir wesentlich vor Arbeitserledigung um jeden Preis. Wer sich verheizen lässt, ist selbst dafür verantwortlich.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ja, nur Anhörungen werden frühestens um 8 Uhr beginnen. Das heißt du kannst zuvor Vorbereitungen machen, aber nicht früher anhören

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

In der Einladungs-E-Mail zum Vorstellungsgespräch wird eine Infodatei über die Tätigkeit als Entscheider mitgesendet. Darin ist eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr angegeben. Ist es für Entscheider möglich, die Arbeit bereits um oder vor 7 Uhr zu beginnen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Die Leiter der AS bei meinem Vorstellungsgepräch waren recht offen und ehrlich.
Die allgemeinen Aussagen hier wurden nicht bestritten.

Es geht nur um Anhörungen und wer entsprechend qualifiziert ist kann natürlich auch die Bescheide datteln (Wirtschaftswissenschaftler sind natürlich nicht qualifiziert, nur Juristen).
Den Platzmanagel durfte ich persönlich bestaunen. Kann man aber nichts ändern.
Widerspruch und Rücknahmeverfahren ist ja weggefallen. Es gibt keine Regelüberprüfung mehr.
Dublin III und Aufenthalts- und Abschiebethematiken bearbeiten andere Kollegen.

Arbeitszeit ist flexibel aber durch die Anhörungen (man erhält seinen Plan immer für die nächsten 2 Wochen) eingeschränkt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Selbstverständlich ist es möglich, aber Zeit absitzen geht nicht. Du kannst gerne schon einige Bescheide ab um 6 verfassen. Ab um 8 wird angehört!

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

In der Einladungs-E-Mail zum Vorstellungsgespräch wird eine Infodatei über die Tätigkeit als Entscheider mitgesendet. Darin ist eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr angegeben. Ist es für Entscheider möglich, die Arbeit bereits um oder vor 7 Uhr zu beginnen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wenn ein Entscheider 4 Tage anhört, dann belegt er alleine 4 Tage lang einen Raum. Wie soll es denn das hier beschriebene Sytem funktionieren?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Ist das schon wieder so ein Quatsch aus Nürnberg? Es gibt aktuell keine Entscheidungszentren. Mit welchem Personal sollten die auch ausgestattet werden? Auch kenne ich keine Entscheider, die zu viert in ihren Büros sitzen und dann für ihre Anhörungen in irgendwelche Funktionsräume gehen. Diese sind in einer solchen Fülle doch überhaupt nicht vorhanden.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wer hat denn bitte so ein Märchen in die Welt gebracht, dass Wirtschaftswissenschaftler nicht qualifiziert sind, um Bescheide zu schreiben? 😆 Dann hätten in den letzten 9-10 Jahren ja noch weniger Fälle bearbeitet werden können. Die Wirtschaftswissenschaft ist eine verwaltungsnahe Disziplin und natürlich kann man als WiWi das lernen.

Lasst euch keinen solchen Quatsch erzählen, denn es gibt genug Leute, die einen solchen Studiumshintergrund im Laufe der Jahre mitgebracht haben. Zudem wären demnach auch Postbeamte oder andere Verwaltungslmenschen nicht in der Lage gewesen, die letzten Jahre zu arbeiten. Das ist faktisch Unsinn. Teil der Ausbildung und Tätigkeitsbeschreibung ist die Bescheiderstellung, die in unserer Außenstelle auch von den Neuen, darunter auch WiWis, durchgeführt werden. Es braucht dafür nicht diese vollen Juristen 🙃.

Nur wer Bescheide macht, weiß auch, warum er wie fragen muss. Keiner hat vorher die richtige Qualifikation für genau diese Tätigkeit, es ist ein spezielles Sachbearbeiter-Tätigkeitsfeld in dem man unterwegs ist.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Die Leiter der AS bei meinem Vorstellungsgepräch waren recht offen und ehrlich.
Die allgemeinen Aussagen hier wurden nicht bestritten.

Es geht nur um Anhörungen und wer entsprechend qualifiziert ist kann natürlich auch die Bescheide datteln (Wirtschaftswissenschaftler sind natürlich nicht qualifiziert, nur Juristen).
Den Platzmanagel durfte ich persönlich bestaunen. Kann man aber nichts ändern.
Widerspruch und Rücknahmeverfahren ist ja weggefallen. Es gibt keine Regelüberprüfung mehr.
Dublin III und Aufenthalts- und Abschiebethematiken bearbeiten andere Kollegen.

Arbeitszeit ist flexibel aber durch die Anhörungen (man erhält seinen Plan immer für die nächsten 2 Wochen) eingeschränkt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Welcher Außenstellenleiter erzählt so einen Blödsinn und hockt noch auf seinem Posten? Es gibt genug Wirtschaftswissenschaftler und andere aus der Verwaltung allgemein, die über die Jahre hinweg sogar direkt unbefristete Stellen bekommen haben und ohne volljuristischen Hintergrund arbeiten können. Es gibt nicht umsonst diese lange Ausbildung.

Zudem wäre es ja auch unfair gegenüber anderen, wenn nur die Hälfte der Arbeit fürs gleiche Geld (oder 400 € Gewinnungszulage obendrauf) gemacht würde. Da würde ich gerne mal den Referatsleiter erleben, wie er den Betriebsfrieden wahren will...auch Verbeamtungen für Nichtvolljuristen und Aufstieg sind inzwischen bei vorliegenden Voraussetzungen möglich, gerade für verwaltungsnahen Studiengänge, siehe die Anlage zur Bundesbeamtenlaufbahnverordnung.

Bitte nicht glauben, was so nicht stimmt. 2015/2016 und später wurden Wirtschaftswissenschaftler immer wieder gesucht und eingestellt. Wer anderes behauptet, lügt.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Die Leiter der AS bei meinem Vorstellungsgepräch waren recht offen und ehrlich.
Die allgemeinen Aussagen hier wurden nicht bestritten.

Es geht nur um Anhörungen und wer entsprechend qualifiziert ist kann natürlich auch die Bescheide datteln (Wirtschaftswissenschaftler sind natürlich nicht qualifiziert, nur Juristen).
Den Platzmanagel durfte ich persönlich bestaunen. Kann man aber nichts ändern.
Widerspruch und Rücknahmeverfahren ist ja weggefallen. Es gibt keine Regelüberprüfung mehr.
Dublin III und Aufenthalts- und Abschiebethematiken bearbeiten andere Kollegen.

Arbeitszeit ist flexibel aber durch die Anhörungen (man erhält seinen Plan immer für die nächsten 2 Wochen) eingeschränkt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Oder man verwendet seine Zeit zur Vorbereitung der an diesem Tag stattfindenden Anhörungen. Dadurch bleibt man bei einem strukturierten Arbeiten uns konzentriert sich auf die kommende Sache. Zu Beginn würde ich es vermeiden, zu viele verschiedene Dinge gleichzeitig machen zu wollen und mich dann zu verhaspeln. Habt ihr gute Mentoren, werde die euch sicher auch Tipps geben und Tricks zeigen, wie es besser geht. Theorie gibt's in Nürnberg, die praktische Arbeit lernt ihr in eurer Außenstelle.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Selbstverständlich ist es möglich, aber Zeit absitzen geht nicht. Du kannst gerne schon einige Bescheide ab um 6 verfassen. Ab um 8 wird angehört!

In der Einladungs-E-Mail zum Vorstellungsgespräch wird eine Infodatei über die Tätigkeit als Entscheider mitgesendet. Darin ist eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr angegeben. Ist es für Entscheider möglich, die Arbeit bereits um oder vor 7 Uhr zu beginnen?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Die spätere Arbeit beim BAMF als Entscheider ist zwar durch einen allgemeinen Rahmen von Dienstanweisungen geregelt, aber innerhalb dieses Rahmen sind vielfältige Auslegungen möglich und so entwickelt wohl fast jede Außenstelle ihre eigene "Kultur". Deshalb sind hier generelle Aussagen zu den Arbeitsbedingungen und zum Arbeitsklima nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Referatsleiter hat beim BAMF einen großen Entscheidungsspielraum und solange er die Zahlen bringt, kümmert sich niemand darum. Ansonsten wird die Stimmung innerhalb des Teams durch die unmittelbaren Vorgesetzten geprägt (Teamleiter / Referent) und hier trifft man wie auch in der Privatwirtschaft alle Schattierungen an.

Die Gestaltung des Arbeitsplatzes wird durch die baulichen Gegebenheiten der Außenstelle bestimmt, die sehr unterschiedlich sein kann. Büros für zwei Personen sollten der Standard sein, aber ich habe auch schon Büros mit drei oder vier Mitarbeitern gesehen. Zudem spielt bei Kapazitätsengpässen zukünftig auch Desktop-Sharing eine größere Rolle. Letzteres betrifft wohl vor allem Neulinge.

Die Aussagen des Referatsleiters zur Bescheiderstellung nur durch Juristen, muss man wahrscheinlicher genauer einordnen. Bescheide können durch alle Entscheider geschrieben werden, allerdings sollten sich hier Juristen aufgrund ihrer Ausbildung leichter tun. Dieser Umstand spielt bei den befristeten Einstellungen eine größere Rolle, auch weil die Qualitäts-kontrolle aufgrund der hohen Antragstellerzahl zurückgefahren wurde, was sich ohnehin schon bemerkbar macht. Zwei Jahre sind für eine vollständige Einarbeitung dann in Anbetracht aller Umständen bei Nichtjuristen nicht in jedem Fall ausreichend. Zudem ist die Bearbeitung der "leichten" Länder auch nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Syrer versuchen oft den vollständigen Flüchtlingsschutz zu erreichen und bei Ländern mit eigentlich hohen Ablehnungsquoten kommen dann Krankheiten ins Spiel und hier hat die Dienstanweisung Schwächen (man bekommt zu solchen Themen dann bessere Erklärungen in den Ausbildungsunterlagen von Beratungsstellen, die zum Teil sehr gut sind).

Auch wenn die Behandlung des Personals durch das BAMF immer wieder Anlass zu Kritik gibt, sollte man nicht vergessen, dass das BAMF sehr großzügig sein kann. Das zeigt sich bei Beförderungen. Insbesondere der Jahrgang, der 2016 eingestellt wurde, wurde später verbeamtet und sehr großzügig befördert, so dass diese Mitarbeiter in der Regel (keine persönlichen Probleme mit Vorgesetzten) mittlerweile die Endstufe (A12) erreicht haben. Die großzügige Beförderung war nur aufgrund eines sehr wohlwollenden Beurteilungswesen möglich.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

In der Einladungs-E-Mail zum Vorstellungsgespräch wird eine Infodatei über die Tätigkeit als Entscheider mitgesendet. Darin ist eine Rahmenarbeitszeit von 6 bis 20 Uhr angegeben. Ist es für Entscheider möglich, die Arbeit bereits um oder vor 7 Uhr zu beginnen?

Natürlich. Ich sitze jeden Tag ab 6 Uhr im Büro.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Man sollte sich nicht zu sehr von dem ein oder anderen Beitrag abschrecken lassen.
Wie stressig der Job ausgestaltet ist, hängt doch sehr von der Außenstelle und insbesondere dem Ländermix ab. Wenn nur einfache Länder bearbeitet werden, muss man halt „mehr“ kloppen, es ist geistig aber anspruchslos, bei anspruchsvollen Ländern werden hingegen weniger Zahlen erwartet, es schlaucht und belastet aber mehr.
Es stimmt keinesfalls, dass man grundsätzlich bis 18 oder 20 Uhr anhören muss, idR wird beim Laden drauf geachtet, dass das Pensum bis 16 Uhr machbar ist, genauso kann man AH abbrechen und wenn man das jetzt nicht wöchentlich tut, ist das kein Problem. Auch kann man anhand der Länder oft genug davon ausgehen, dass man bis 12 oder 14 Uhr mit den AH fertig ist. Je nach Außenstelle kann man sich einen konkreten Ländermix aussuchen, den man anhört bzw. wird einem solchen Team zugeteilt, in anderen Außenstellen muss jeder alles anhören. Ebenso kann man sich in der einen AS die A und B Tage selbst auswählen, in anderen nur einen B Tag. Es gibt AS, wo man z.B. alle 8-12 Wochen eine Springerwoche hat und kein HO nehmen darf, in anderen AS muss man einen Springertag pro Woche einplanen. In manchen AS müssen alle grundsätzlich um 8 beginnen und alle AH werden auf 8 geladen, in anderen AH kann man auch erst um 9 oder 10 beginnen und es wird gestaffelt geladen.
Zur Kleidung: es gibt alles, Leute die Büroschick tragen bis hin zum Kapuzenpulli mit Jeans und Turnschuhen. Da würde ich auch eher dazu raten, sich entsprechend dem HKL zu kleiden, man bekommt mit der Zeit ein Gefühl, wie schick man sich in einigen Ländern zum Besuch einer Behörde kleidet. Birkenstocklatschen im Sommer und grundsätzlich Sandalen sind bei Frauen völlig unproblematisch. Das sichtbare Zeigen von Tattoos hängt sehr von der Führung ab, ebenso das Tragen religiöser Symbole, es kann durchaus sein, dass einem eine derartige Positionierung bzw das Zeigen abgeraten wird (untersagen können sie es einem nicht). In einigen Außenstellen tragen die Damen durchaus Absatz und ein schickes Kleid oder Stoffhose+Bluse, in anderen würde man damit arg hervorstechen. Als Mann ist man mit Jeans/Chino plus (Polo)Hemd immer passend angezogen.
Auch die Kollegenstruktur ist sehr unterschiedlich. Es kann üblich sein, dass alle gemeinsam Mittagspause machen, man sich nett unterhält, Kuchen mitbringt usw oder dass ein höflich distanziertes Miteinander herrscht. Was aber nirgendwo gut ankommt ist ein „ich bin (Voll)Jurist und habe die Weisheit mit Löffeln gefressen“, insbesondere bei Leuten die noch über keinerlei Berufserfahrung verfügen und ein ständiges Genörgele an den Umständen. Man muss bereit sein, sich auf die Gegebenheiten einzulassen, ohne natürlich alles mit sich machen zu lassen.
Übrigens: Völlig fehl am Platze sind Leute, die ihre eigene politische Agenda durchdrücken wollen, sowohl in die eine als auch die andere Richtung. Der Job ist das faire Verfahren und nicht das subjektiv faire Ergebnis. Das heißt, man muss auch damit zurecht kommen, Leute abzulehnen oder auch anerkennen zu müssen, weil diese eben einen Rechtsanspruch drauf haben und es nicht drauf ankommt, ob man denjenigen nett findet oder gar gewisse Ansichten zu dem HKL hat. Wer anfängt mit der Einstellung, er wolle nun alle Afghanen abschieben, hat im BAMF ebenso wenig etwas zu suchen wie jemand, der allen Leuten „helfen“ will. Dafür gibt es Sozialarbeiter, Ausländerbehörde, Gerichte. Auch zart besaitete Leute haben es schwer, da oftmals harte Umstände geschildert werden und es nicht selten zu Tränen kommt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Herzlichen Dank für diesen tollen, informativen und aufbauenden Beitrag! Ich habe morgen Dienstantritt, und der Beitrag kam wie Mentoring. 🍀

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Man sollte sich nicht zu sehr von dem ein oder anderen Beitrag abschrecken lassen.
Wie stressig der Job ausgestaltet ist, hängt doch sehr von der Außenstelle und insbesondere dem Ländermix ab. Wenn nur einfache Länder bearbeitet werden, muss man halt „mehr“ kloppen, es ist geistig aber anspruchslos, bei anspruchsvollen Ländern werden hingegen weniger Zahlen erwartet, es schlaucht und belastet aber mehr.
Es stimmt keinesfalls, dass man grundsätzlich bis 18 oder 20 Uhr anhören muss, idR wird beim Laden drauf geachtet, dass das Pensum bis 16 Uhr machbar ist, genauso kann man AH abbrechen und wenn man das jetzt nicht wöchentlich tut, ist das kein Problem. Auch kann man anhand der Länder oft genug davon ausgehen, dass man bis 12 oder 14 Uhr mit den AH fertig ist. Je nach Außenstelle kann man sich einen konkreten Ländermix aussuchen, den man anhört bzw. wird einem solchen Team zugeteilt, in anderen Außenstellen muss jeder alles anhören. Ebenso kann man sich in der einen AS die A und B Tage selbst auswählen, in anderen nur einen B Tag. Es gibt AS, wo man z.B. alle 8-12 Wochen eine Springerwoche hat und kein HO nehmen darf, in anderen AS muss man einen Springertag pro Woche einplanen. In manchen AS müssen alle grundsätzlich um 8 beginnen und alle AH werden auf 8 geladen, in anderen AH kann man auch erst um 9 oder 10 beginnen und es wird gestaffelt geladen.
Zur Kleidung: es gibt alles, Leute die Büroschick tragen bis hin zum Kapuzenpulli mit Jeans und Turnschuhen. Da würde ich auch eher dazu raten, sich entsprechend dem HKL zu kleiden, man bekommt mit der Zeit ein Gefühl, wie schick man sich in einigen Ländern zum Besuch einer Behörde kleidet. Birkenstocklatschen im Sommer und grundsätzlich Sandalen sind bei Frauen völlig unproblematisch. Das sichtbare Zeigen von Tattoos hängt sehr von der Führung ab, ebenso das Tragen religiöser Symbole, es kann durchaus sein, dass einem eine derartige Positionierung bzw das Zeigen abgeraten wird (untersagen können sie es einem nicht). In einigen Außenstellen tragen die Damen durchaus Absatz und ein schickes Kleid oder Stoffhose+Bluse, in anderen würde man damit arg hervorstechen. Als Mann ist man mit Jeans/Chino plus (Polo)Hemd immer passend angezogen.
Auch die Kollegenstruktur ist sehr unterschiedlich. Es kann üblich sein, dass alle gemeinsam Mittagspause machen, man sich nett unterhält, Kuchen mitbringt usw oder dass ein höflich distanziertes Miteinander herrscht. Was aber nirgendwo gut ankommt ist ein „ich bin (Voll)Jurist und habe die Weisheit mit Löffeln gefressen“, insbesondere bei Leuten die noch über keinerlei Berufserfahrung verfügen und ein ständiges Genörgele an den Umständen. Man muss bereit sein, sich auf die Gegebenheiten einzulassen, ohne natürlich alles mit sich machen zu lassen.
Übrigens: Völlig fehl am Platze sind Leute, die ihre eigene politische Agenda durchdrücken wollen, sowohl in die eine als auch die andere Richtung. Der Job ist das faire Verfahren und nicht das subjektiv faire Ergebnis. Das heißt, man muss auch damit zurecht kommen, Leute abzulehnen oder auch anerkennen zu müssen, weil diese eben einen Rechtsanspruch drauf haben und es nicht drauf ankommt, ob man denjenigen nett findet oder gar gewisse Ansichten zu dem HKL hat. Wer anfängt mit der Einstellung, er wolle nun alle Afghanen abschieben, hat im BAMF ebenso wenig etwas zu suchen wie jemand, der allen Leuten „helfen“ will. Dafür gibt es Sozialarbeiter, Ausländerbehörde, Gerichte. Auch zart besaitete Leute haben es schwer, da oftmals harte Umstände geschildert werden und es nicht selten zu Tränen kommt.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Krass, wie unterschiedlich der Job an sich und auch das Arbeitsumfeld wahrgenommen werden: Der Job an ist schon super interessant und abwechslungsreich. Man kann sich oft irgendwelche Sonderaufgaben schnappen, sofern man mag, und jede Anhörung ist eine neue Herausforderung. Das Klima ist von Außenstelle zu Außenstelle extremste unterschiedlich.

Mein Referatsleiter zum Beispiel ist sehr erfahren und sehr entspannt. Das Arbeiten macht hier in der Außenstelle sehr viel Spaß und man kann sich als Entscheiderin oder Entscheider viele Freiheiten nehmen. Bei uns hört nach 14 Uhr auch kaum noch jemand an. Das kommt nur in Ausnahmefällen vor. Und wenn man nach den Anhörungen nicht in der Außenstelle bleiben möchte, dann kann man auch ins Homeoffice wechseln.

Es gibt Kollegen, die in meiner Außenstelle nach dem Mittagessen fast schon grundsätzlich nach Hause fahren und von dort weiterarbeiten. Anhörungen und Aktenbearbeitung (incl. Bescheiderstellung) hält sich bei mir und vielen anderen Kolleginnen und Kollegen meiner aktuellen Außenstelle in etwa die Waage.

Und was eine mögliche Entfristung angeht, würde ich einfach mal vorsichtig optimistisch sein; bin ich 2016 bei meiner Einstellung auch gewesen - hat auch geklappt :)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ich wünsche dir viel Erfolg. Ich hoffe du kommst hier noch Mal und erzählst uns was über deinen ersten Arbeitstag.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Herzlichen Dank für diesen tollen, informativen und aufbauenden Beitrag! Ich habe morgen Dienstantritt, und der Beitrag kam wie Mentoring. 🍀

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Kennt wer die Fragen für unbefristete Einstellungen? Schon jemand ein VG gehabt?
Ich denke, dass dort weitaus schwierigere Fragen geben wird.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Ob die Stelle befristet ist, spielt keine Rolle beim Vorstellungsgepräch. Die gleichen Fragen werden dabei gestellt.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Kennt wer die Fragen für unbefristete Einstellungen? Schon jemand ein VG gehabt?
Ich denke, dass dort weitaus schwierigere Fragen geben wird.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Mir wurde auch gesagt es dauert 4 Wochen bis Rückmeldung, gerade kam der Anruf mit der Zusage. 8 Tage haben sie gebraucht. Ich habe allerdings abgesagt, die Rahmenbedingungen stimmen für mich leider nicht und ich hatte ein schlechtes Bauchgefühl.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich war heute in Düsseldorf dran, auch ca. 25 Minuten - 3 Personen

  • Selbst vorstellen 3 Minuten
  • Wie ist Ihre bisherige Laufbahn relevant für das BAMF
  • Wie und wo haben Sie sich informiert
  • Wie ist das BAMF denn aufgebaut
  • Was sind die Aufgaben eines Entscheiders
  • Grob Asylverfahren erläutern
  • Was machen Sie in Konfliktsituationen bitte erklären Sie anhand eines Beispiels
    Was machen Sie wenn dolmetschende Person offensichtlich nicht richtig übersetzt
    Was machen Sie wenn die Antragsteller offensichtlich nicht die Wahrheit berichten
    Was verstehen Sie unter Diversity-Kompetenz und warum ist das wichtig
    Schutzformen wurden nicht abgefragt aber sollte man trotzdem beherrschen

Ca. 4 Wochen bis zur Rückmeldung aber unverbindliche Angabe

Viel Erfolg an Alle

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Habe eben mündlich eine Zusage erhalten. Gespräch war letzte Woche, ich habe das echt nicht so früh erwartet, kann den jemand was zu den Gegebenheiten in der AS Düsseldorf erzählen? Ich habe bereits den ganzen Beitrag durchgelesen, gibt ja genug negatives wie positives, aber schlussendlich kommt es auf die AS an. Mich würde interessieren, wie es mit HO (sowohl volle Tage, als auch nachmittags ins HO wechseln) aussieht, da ich nach Düsseldorf eine erheblich längere Fahrt habe, als zu meiner aktuellen unbefristeten Arbeitsstelle im öD.

Ich scheue mich nicht vor Arbeit aber möchte auch keine Stelle annehmen und anderen die Möglichkeit nehmen, wenn es für mich letztendlich viel schlechter aussieht (Längere Anfahrt, Befristung, bei Nichtanerkennung meiner Erfahrungen auch weniger Geld als jetzt..)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Konkret wird dir das nur ein Mitarbeiter der AS Düsseldorf sagen können. Ich war heute zB um 11 Uhr bereits fertig und bin um 13 Uhr ins HO gewechselt. Meine zwei Bescheidtage verbringe ich fast immer im HO. Gibt aber auch andere AS, die nur einen HO-Tag anbieten und keinen Wechsel ins HO. Zu Düsseldorf kann ich nichts sagen.

Was die Erfahrungsstufen angeht: Die werden vom BAMF nie anerkannt. Habe zumindest keinen Fall erlebt.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Habe eben mündlich eine Zusage erhalten. Gespräch war letzte Woche, ich habe das echt nicht so früh erwartet, kann den jemand was zu den Gegebenheiten in der AS Düsseldorf erzählen? Ich habe bereits den ganzen Beitrag durchgelesen, gibt ja genug negatives wie positives, aber schlussendlich kommt es auf die AS an. Mich würde interessieren, wie es mit HO (sowohl volle Tage, als auch nachmittags ins HO wechseln) aussieht, da ich nach Düsseldorf eine erheblich längere Fahrt habe, als zu meiner aktuellen unbefristeten Arbeitsstelle im öD.

Ich scheue mich nicht vor Arbeit aber möchte auch keine Stelle annehmen und anderen die Möglichkeit nehmen, wenn es für mich letztendlich viel schlechter aussieht (Längere Anfahrt, Befristung, bei Nichtanerkennung meiner Erfahrungen auch weniger Geld als jetzt..)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Wie anspruchsvoll / stressig ist der Job des Prozess Sachbearbeiters?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Homeoffice wird erstmal nicht das Thema sein, da du die AS kennenlernen sollst und du dafür außerdem eine SINA Workstation brauchst. Da ihr zudem für Anhörungen und Entlastung der anderen eingestellt werdet, sind Anhörungen das Kerngeschäft. Ich würde mir da gut überlegen, ob du da wirklich deine sichere Stelle aufgeben willst. Ich würde es ehrlich gesagt nicht empfehlen, wenn nicht irgendein krasser Vorteil auf Seiten der neuen Stelle vorliegt.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Habe eben mündlich eine Zusage erhalten. Gespräch war letzte Woche, ich habe das echt nicht so früh erwartet, kann den jemand was zu den Gegebenheiten in der AS Düsseldorf erzählen? Ich habe bereits den ganzen Beitrag durchgelesen, gibt ja genug negatives wie positives, aber schlussendlich kommt es auf die AS an. Mich würde interessieren, wie es mit HO (sowohl volle Tage, als auch nachmittags ins HO wechseln) aussieht, da ich nach Düsseldorf eine erheblich längere Fahrt habe, als zu meiner aktuellen unbefristeten Arbeitsstelle im öD.

Ich scheue mich nicht vor Arbeit aber möchte auch keine Stelle annehmen und anderen die Möglichkeit nehmen, wenn es für mich letztendlich viel schlechter aussieht (Längere Anfahrt, Befristung, bei Nichtanerkennung meiner Erfahrungen auch weniger Geld als jetzt..)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Was ist am schwierigsten: die Anhörungen oder Bescheide schreiben

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Konkret wird dir das nur ein Mitarbeiter der AS Düsseldorf sagen können. Ich war heute zB um 11 Uhr bereits fertig und bin um 13 Uhr ins HO gewechselt. Meine zwei Bescheidtage verbringe ich fast immer im HO. Gibt aber auch andere AS, die nur einen HO-Tag anbieten und keinen Wechsel ins HO. Zu Düsseldorf kann ich nichts sagen.

Was die Erfahrungsstufen angeht: Die werden vom BAMF nie anerkannt. Habe zumindest keinen Fall erlebt.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Ich scheue mich nicht vor Arbeit aber möchte auch keine Stelle annehmen und anderen die Möglichkeit nehmen, wenn es für mich letztendlich viel schlechter aussieht (Längere Anfahrt, Befristung, bei Nichtanerkennung meiner Erfahrungen auch weniger Geld als jetzt..)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Bei der Nennung all dieser Punkte würde ich persönlich raten: wechsel nicht. Wieso willst du überhaupt so eine Veränderung? Du hast gerade alle wichtigen Punkte genannt, die dagegen sprechen.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Habe eben mündlich eine Zusage erhalten. Gespräch war letzte Woche, ich habe das echt nicht so früh erwartet, kann den jemand was zu den Gegebenheiten in der AS Düsseldorf erzählen? Ich habe bereits den ganzen Beitrag durchgelesen, gibt ja genug negatives wie positives, aber schlussendlich kommt es auf die AS an. Mich würde interessieren, wie es mit HO (sowohl volle Tage, als auch nachmittags ins HO wechseln) aussieht, da ich nach Düsseldorf eine erheblich längere Fahrt habe, als zu meiner aktuellen unbefristeten Arbeitsstelle im öD.

Ich scheue mich nicht vor Arbeit aber möchte auch keine Stelle annehmen und anderen die Möglichkeit nehmen, wenn es für mich letztendlich viel schlechter aussieht (Längere Anfahrt, Befristung, bei Nichtanerkennung meiner Erfahrungen auch weniger Geld als jetzt..)

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Sag ist Geschmackssache und variiert von Kollege zu Kollegin. Kommt auf die persönlichen Stärken und Interessen an. Außerdem bedingt das eine das andere... Kann man so pauschal nicht sagen

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

Was ist am schwierigsten: die Anhörungen oder Bescheide schreiben

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Wie anspruchsvoll / stressig ist der Job des Prozess Sachbearbeiters?

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Dazu wurde hier in den fast 7800 Beiträgen schon mehrfach etwas geschrieben.
Den Aussagen nach wird er oft als sehr stressig und undankbar empfunden.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch. Ich muss sagen, es stimmt alles, was man hier und auch auf anderen Plattformen liest. Die Wertschätzung an der eigenen Person und die Freundlichkeit ggü. einem wirkt gespielt und aufgesetzt. Es ist sinnvoller KI im Personalgespräch einzusetzen, als sich mit den angestellten Menschen auseinander zu setzen.

Wo hattest du dein Vorstellungsgespräch? Ich hatte auch heute eines. Ich fand es wie du, nicht gut! Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon ein weiteres mal in meiner beruflichen Laufbahn in einem Vorstellungsgespräch geradezu verhört worden bin. Der Personaler konnte mir nicht mal mitteilen, wann sie eine Entscheidung bezüglich der Einstellung treffen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gespräch gut organisiert war. Die eine Frau hatte leider keine Ahnung, ob sie eine Frage nochmal stellen soll, wenn diese Frage schon von mir beantwortet wurde. Hier wurde im Gespräch erstmal diskutiert. Ich wurde am Ende aufgefordert nochmal das zu erwähnen, was ich 5 Minuten zu vor schon mal gesagt habe. Dass keine Gesetze abgefragt werden, kann ich übrigens nicht bestätigen. Ich wurde zu 5 Paragraphen bis ins Detail, d.h. bis zum Art. und Satz gefragt. Warum man das schon in einem Kennenlerngespräch wissen muss, übersteigt mein Wissen. Mir wurden zusätzlich Fälle vorgestellt, die sehr kompliziert waren, da es um behinderte Flüchtlinge ging, die schon zwei Anhörungen unter Beisein von einem Vormund hatten. Ich konnte hier keine Antwort geben, die für die Interviewer richtig war. Die Stimmung war danach ziemlich mies und es wurde oft gegähnt. Die haben am Ende nur gesagt, dass Sie sich melden und mir eine schöne Woche wünschen. Ich denke, so ein Arbeitsklima wird keinem gut tun, was man auch an dem hohen Krankenstand sieht (selbst im Gespräch erfolgte eine Vertretung) und ich werde mich nicht nochmal beim BAMF bewerben.

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WiWi Gast

BAMF Vorstellungsgepräch Entscheiderin

Den Anspruch hatte ich anfangs auch, aber ich habe den schnell aufgegeben. Irgendwann kennst du die Standard-Geschichten, weißt wie du die Glaubhaftigkeit bei den meisten Antragstellern einschätzen kannst und hast den Bescheid schon im Kopf.

Ich höre nur solange an, bis ich genug Material für meine Entscheidung habe, bei glaubhaftem Sachvortrag tendentiell kürzer. Aber auch ein unglaubhafter Sachvortrag muss nicht ewig aufgeklärt werden, vor allem, wenn du die Geschichte schon mehrmals gehört hast.

Ich habe aber auch so Kollegen, die nach 5 Jahren Berufserfahrung für eine AHZ 2 Stunden brauchen und für eine normale Anhörung 5 Stunden. Und dann kannst du statt 8 Seiten Protokoll 15 Seiten im Bescheid verarbeiten.. Macht euch die Anhörungen nicht komplexer, als sie sind.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Deinen Post find ich wichtig. Ich bin aus der Frühjahrseinstellungsrunde und hatte heute den längsten Tag bisher und bin jetzt total durch vom Kopf her. Erfahrene Kollegen tun den Sachvortrag mit nem Schulterzucken ab, während ich, als Neuling, noch den Anspruch habe ordentlich aufzuklären, die Leute ernstzunehmen und den Spagat zwischen BAMF-Leitbild und dem Zahlendruck hinzubekommen. Aber 10 Stunden schlauchen schon sehr, weil der Kopf immer auf 100% läuft, wenn man neu ist. Man muss wirklich selber auch Grenzen setzen können.

Aber wenn ich einen sehr redseligen Antragsteller hab, der sich dazu noch gerne wiederholt, dann dauerts eben lange. Ich hab's noch nicht raus, da abkürzen zu können ohne den Ast abzuwürgen, was ja auch nicht gewünscht ist...

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Mit allem Respekt, ich möchte niemanden kränken, aber man merkt den Unterschied zwischen der ÖD-Sitten und der freien Marktwirtschaft sehr deutlich. In der freien Marktwirtschaft käme keiner auf die Idee, zu erwarten, dass man bei einer 39-Stunden-Vollzeitstelle garantiert um 14 Uhr zu Hause sein kann. Viele Menschen mit Kindern sind täglich während der Arbeitszeit bis 16:30 oder 17:00 Uhr am Arbeitsplatz; das ist nichts außergewöhnliches. "Homeoffice bis zum Unfallen" ist nicht selbstverständlich sondern eine Ausnahme für bestimmte Bereiche. Wenn man schon von Realitätsverlust spricht, muss man das irgendwie auch erwähnen.

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