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Cyberbullying: Neue Website zu psychosozialen Belastungen

Vom Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte bis zum Cyberbullying, dem Angriff via Internet oder Handy. Studenten der Hochschule Darmstadt erstellten die Informationswebsite „Stoppt die Mobber“ für Betroffene und in die Thematik Involvierte.

Ein Schild an einer weißen Mauer mit einer Person, die von einem Hund in den Po gebissen wird und der Aufschrift: Achtung bissiger Hund.

Cyberbullying: Neue Website zu psychosozialen Belastungen
„Stoppt die Mobber“ ist das Ergebnis der im Sommersemester an der Hochschule Darmstadt angebotenen Lehrveranstaltung „Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz“. Unter der Leitung von Dr. Dr. Annemarie Rettenwander, Vertretungsprofessorin im Fach Psychologie, und Wolfgang Thau, medienpädagogischer Mitarbeiter der Hochschule Darmstadt und selbst ausgebildeter Sozialpädagoge, arbeiteten sich vierzehn Studierende in die Thematik ein. „Zunächst war offen, ob die Rechercheergebnisse am Ende in einem Flyer oder einer Broschüre münden“, sagt Wolfgang Thau. Schnell habe man sich dann für eine Informationswebsite entschieden, da sich viele Studierende selbst oft im Internet aufhielten und die Seite zudem die Möglichkeit bietet, die Thematik weiterzuentwickeln. Nachdem mehrere Namen für die Website in der Diskussion waren, ging „Stoppt die Mobber“ schließlich als Favorit hervor.

 

Zu Beginn ihrer Arbeiten hatte sich die Forschergruppe auf jene psychosozialen Belastungen konzentriert, die besonders weit verbreitet scheinen: Stress und Burnout als Folge übermäßigen Engagements sowie die unterschiedlichen Formen des psychischen Terrors am Arbeitsplatz. Dazu zählt insbesondere das Mobbing durch Kollegen und das Bossing, das Mobbing durch Vorgesetzte. In mehreren Arbeitsgruppen hatten sich die Studierenden den Thematiken genähert und anhand der Analyse vorhandener wissenschaftlicher Untersuchungen die Website mit Fakten gefüllt. „Man findet viel im Netz zu diesem Thema, mit unserer Seite möchten wir durch wissenschaftlich belegte Informationen Orientierung geben“, definiert Wolfgang Thau die Funktion der Seite. Zahlreiche Quellennachweise sowie ergänzende Links sollen dem Leser die Möglichkeit bieten, sich weitergehend zu informieren.

 

„Schnell wurde uns klar, dass wir unser Themenspektrum erweitern müssen“, sagt Annemarie Rettenwander. Stress und Mobbing im Studium sind nun weitere Schwerpunkte gewidmet und insbesondere dem Cyberbullying, dem Psychoterror durch elektronische Medien: etwa in sozialen Netzwerken im Internet oder via SMS. „Das Besondere am Cyberbullying ist, dass Betroffene nicht mehr nur am Arbeitsplatz, sondern rund um die Uhr den Tätern ausgeliefert sind“, sagt Wolfgang Thau.

http://www.stopptdiemobber.h-da.de

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