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WerkstudentGehaltsverhandlung

Werkstudent Gehaltsverhandlung nach 1 Jahr im Unternehmen

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Fabe

Werkstudent Gehaltsverhandlung nach 1 Jahr im Unternehmen

Hallo zusammen,

habe folgende Frage:
Ich war insgesamt (bestehend aus Praxissemester und Werkstudentenjob) insgesamt jetzt über 1 Jahr im Unternehmen tätig. Der Arbeitsvertrag war bis Ende diesen Monat befristet, da mein Studium dann vorbei ist und vorher nicht klar war, ob ich weiter studiere oder nicht. Mein Arbeitgeber hat sehr deutlich gemacht, dass er mich weiterhin im Unternehmen haben möchte.

Bezahlung Werkstudent bisher: 12€ pro Stunde, daran hatte ich nichts auszusetzen, entspricht mehr oder weniger dem Durchschnitt für Werkstudenten in meinem Berufsfeld und wurde mir mit dem üblichen Risiko bei neuen Mitarbeitern ohne Verhandlungen vom Arbeitgeber vorgeschlagen.
Randinfos: kleineres produzierendes Unternehmen ca. 70 Mitarbeiter, meine Tätigkeit: mit einer Vollzeitkraft die komplette IT betreuen. Dazu gehört Systemadministrator, Neuintegration, Projektmanagement, Anwendungsentwicklung in geringem Ausmaß, Prozessoptimierung, Datenanalyse basierend auf SQL Datenbanken usw. also extrem breit gefächert.

Mein Chef und alle Kollegen sind sehr zufrieden mit mir. Teilweise fühle ich mich von meinem Chef zu sehr in die Höhe gepriesen und "verherrlicht" für das, was ich leiste. Ich erhalte regelmäßig mündliche Anerkennung v.A. für extrem schnelle und dabei auch sorgfältige Arbeitsweise mit sehr wenig Fehlern, sehr schnelles Einarbeiten in neue Themen und als unkomplizierte Person im Umgang mit allen anderen Mitarbeitern oder Unternehmenspartnern. Das bestätigt meine untenstehenden Argumente für mich.

Was ist ein realistischer Verhandlungswert?

Mein Ansatz wäre: Orientierung am Einstiegsgehalt für Absolventen mit B.Sc. in Wirtschaftsinformatik in Bayern (ca. 45000€ Brutto im Jahr), im Unternehmen sind 174 Stunden pro Monat geregelt also entsprechend 21,55€/h.
Von dann folgende Argumentation:

  • Werkstudent bedeutet weniger Verantwortung und auch 20h/Woche bzw. 40 in Vorlesungsfreier Zeit, daher kann ich selbstverständlich Einbuße in Kauf nehmen, die den Mangel an Pflichten und Verantwortung ggü. Vollzeitmitarbeitern entspricht
  • Argument 1 für höheren Stundenlohn: meine bisher wirklich (objektiv betrachtet und vom Geschäftsführer so dargestellt) herausragende Leistung im Unternehmen
  • Argument 2: 1 Jahr Erfahrung im Unternehmen
  • Argument 3: Als Werkstudent bin ich noch über den Elternteil mit privat versichert, also spart sich mein Arbeitgeber den entsprechenden KV-Anteil mit mir ("ich bin sowieso schon eine sehr günstige Arbeitskraft")
  • Argument 4: Bedarf an qualifizierten Leuten in meinem Berufsfeld bestimmt auch meinen Marktwert (für mich ist jedoch ein "ich habe kein Problem woanders innerhalb sehr kurzer Zeit eine dementsprechende Stelle zu bekommen" unverschämt und etwas in dieser Art möchte ich vermeiden, aber ich möchte mich natürlich auch nicht unter meinem Wert verkaufen)

Sind 18€/h zu viel verlangt? Gar zu wenig und ich sollte bei 20€/h oder mehr einsteigen?

Danke für euren Input!

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