DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-HochschulrankingsUniversity-Ranking

Financial Times Ranking 2016: Master in Management und Executive MBA

Die besten internationalen Business Schools werden jedes Jahr von der britischen Financial Times bewertet. In das neue Ranking in „Master in Management“ und „Executive MBA“ schafften es erneut auch deutsche Hochschulen. Das beste Master-in-Management-Programm einer deutschen Hochschule hat die WHU Beisheim, die international auf Rang 9 liegt. Die Mannheim Business School erreicht mit ihrem "Mannheim Master in Management" (MMM) Platz 14.

Ein Professor hält eine Vorlesung im Hörsaal an der WHU – Otto Beisheim School of Management.

Financial Times Ranking 2016: Master in Management und Executive MBA
Das Financial Times Ranking hat erneut die besten Business Schools weltweit verglichen. In den Programmen „Master in Management“ und „Executive MBA“ kommen die Spitzenreiter im Ranking der Hochschulen aus Frankreich, Deutschland und China.

Die renommiertesten Master in Management (MiM) Studiengänge sind kostspielig, aber sie sind eine Investition in die Zukunft. Dass es aber auch anders gehen kann, zeigt in diesem Jahr wieder die Universität St. Gallen in der Schweiz. Absolventen des Master-Programm „Strategy and International Management (SIM)“ an der Schweizer Universität St. Gallen können mit einem Durchschnittsgehalt umgerechnet von 92.132 Euro pro Jahr rechnen. Der SIM-Studiengang wurde 2016 von der Financial Times als bestes Master-in-Management-Programm ausgezeichnet. Demgegenüber stehen Studiengebühren von rund 3.053 Euro pro Semester. Deutlich höher fallen die Studiengebühren an der HEC Paris aus. 32.400 Euro für den Master in Management, aber nach dem Abschluss liegt das Durchschnittsgehalt bei 81.830 Euro jährlich. An der Essec Business School liegen die Studiengebühren ähnlich bei 33.000 Euro für einen MiM. Absolventen der drittplatzierten Wirtschaftshochschule können mit einem Jahresgehalt von 77.795 Euro rechnen.

Im deutschen Vergleich erreicht die WHU Beisheim den ersten Platz bei den "Master in Management" Studiengängen. Weltweit auf dem 9. Rang schafft es die Privathochschule vor die renommierte Mannheim Business School mit ihrem Mannheim Master in Management (MMM). Mit Studiengebühren zwischen 19.500 Euro und 24.000 Euro liegt die WHU noch unter ihren französischen Kollegen. Bei Absolventen der WHU liegt das Jahresdurchschnittsgehalt bei 89.683 Euro. Damit rangieren WHU-Absolventen auch weit vor ihren besser platzierten Konkurrenten. Vor den Jahresverdiensten der Universität St. Gallen liegen nur Absolventen der indischen Wirtschaftsschulen. Sie bekommen 98.889 Euro (Indian Institute of Management Ahmedabad) und 96.643 Euro (Indian Institute of Management Bangalore).

Master in Management

1. Universität St. Gallen
2. HEC Paris
3. Essec Business School
4. ESCP Europe
5. Rotterdam School of Management
6. London Business School
7. IE Business School
8. WU Wirtschaftsuniversität Wien
9. WHU Beisheim
9. Esade Business School
11. Universita Bocconi
12. EBS Business School
13. Grenoble Ecole de Management
14. Mannheim Business School
15. Edhec Business School

Download [PDF, 1 Seite – 194 KB]
Financial Times Ranking 2016: Master in Management


Mit dem Executive MBA in Führungsebenen gelangen
Wer während seiner beruflichen Karriere bereits viel erreicht hat, möchte oftmals gern noch höher hinaus. Das ermöglicht beispielsweise der Executive MBA. Der EMBA erfordert mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, oft sogar zehn Jahre. Die Zielgruppe ist in den Managementebenen zu finden: Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Berufstätige mit Verantwortung. Viele sind bereits in Führungspositionen, einige wollen diese noch erklimmen. Der EMBA ist explizit darauf ausgerichtet, wird berufsbegleitend studiert und besitzt eine hohe internationale Ausrichtung. Mit einem EMBA-Abschluss lassen sich meist sehr attraktive Gehälter und Führungspositionen in nationalen und internationalen Unternehmen erreichen.

Spitzenreiter ist in Deutschland und Italien die ESCP Europe Business Schools. In Frankreich und England (UK) schaffen sie es auf den zweiten Platz, in Spanien auf den dritten Rang. Weltweit kann sich die private Wirtschaftshochschule mit den Besten messen und befindet sich international auf dem 12. Rang. Persönlichkeiten mit einem Abschluss ESCP Europe EMBA erhalten ein durchschnittliches Jahresgehalt von 184.391 Euro. Die höchsten Jahresgehälter beziehen Absolventen des Kellogg-HKUST EMBA Programms in China. Es liegt durchschnittlich bei 426.645 Euro jährlich.

Executive MBA

1. Kellogg/HKUST Business School
2. Tsinghua University/Insead
3. Trium: HEC Paris, LSE, New York Universityty Stern
4. Insead
5. Washington University Olin
6. UCLA: Anderson, National University of Singapore
7. Shanghai Jiao Tong University Antai
8. EMBA Global: Columbia, LBS
9. University of Oxford: Said
10. IE Business School
11. Iese Business School
12. ESCP Europe
13. Ceibs
14. University of Chicago: Booth
15. University of Cambridge: Judge

Download [PDF, 1 Seite – 189 KB]
Financial Times Ranking 2016: Executive MBA

 

Bildquelle: WHU Beisheim

Im Forum zu University-Ranking

30 Kommentare

Humboldt-Ranking 2017

WiWi Gast

Word. Der Schuster bleibt eben am besten bei seinen Leisten ;) WiWi Gast schrieb am 13.11.2017: ...

43 Kommentare

Financial Times Finance Master Ranking 2017

WiWi Gast

Nein?! Warwick ist nicht mit ICL und UCL gleichzusetzen. Warwick hat in England eine gute Reputation für Economics und Sozialwissenschaften, beim Rest werden sie als starke Researchuni wahrgenommen, d ...

18 Kommentare

Welchen Rankings kann man Vertrauen schenken ???

WiWi Gast

Wäre das so, wären bei genug unbekannten Hochschulen die Bewertungen in Teilbereichen nicht gelb oder schlechter. Sind die Absolventen der FH wohl doch anspruchsvoller, weil sie schlechtere Bewertunge ...

9 Kommentare

Aussagekraft U-Multirank

WiWi Gast

Streng genommen ist kein Ranking wirklich aussagekräftig, da es meist nur Marketing ist. Aber es ist ganz nett an einer gut gerankten Hochschule zu studieren, man sollte es nur nicht überbewerten.

12 Kommentare

FAZ-Ökonomenranking: Mannheim overhyped

WiWi Gast

Welch ein riesen Satz von Wirtschaftsweisin Isabel Schnabel in die top 10. Alle Achtung.

21 Kommentare

Economist Master in Management 2017 Ranking

WiWi Gast

"kompetitiv heißt nicht zwangsläufig gut." Ist aber ein nicht zu unterschätzender Aspekt. In meinen Augen ist es schon einen Unterschied, ob ih mit Leuten der HSG SIM oder ESADE zu tun hab ...

15 Kommentare

U-Multirank 2017: 4. Internationales Hochschulranking für VWL und BWL

WiWi Gast

Was ist an WHU auf 1 lächerlich?

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema University-Ranking

THE-Ranking 2016: Uni Mannheim beste deutsche Universität in Business & Economics

Das britische Magazin Times Higher Education (THE) hat die besten Universitäten weltweit verglichen. In den Bereichen Business & Management und Economics & Econometrics ist die Universität Mannheim im Vergleich deutscher Hochschulen an der Spitze. International betrachtet, ist die Top Universität in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre das Massachusetts Institute of Technology (MIT). In die Top 600 haben es insgesamt 41 deutsche Universitäten geschafft.

Ein Karton mit der schwarzen Aufschrift: Made in Germany mit einem Kreis eingefasst.

Guter Ruf deutscher Hochschulen zieht ausländische Studierende an

Gute Studien-, Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ein positives Renommee ziehen Talente aus allen Regionen der Welt an. Über die deutsche Beteiligung am "International Student Barometer (ISB)", einer weltweit durchgeführten Benchmarking-Umfrage zu Studienstandortfaktoren wurde im Herbst 2011 ermittelt, bei welchen Faktoren die deutschen Hochschulen besonders punkten konnten.

Weiteres zum Thema WiWi-Hochschulrankings

Hochschulrankings – was hat es damit auf sich?

Die Qualitätsbewertung von Hochschulen und Studium hat in Deutschland und weltweit Tradition. Jedes Jahr erscheinen aktuelle Hochschulrankings, die Studieninteressierten die Auswahl vom richtigen Studienfach an der passenden Hochschule erleichtern sollen. Das Problem: Alle Hochschulrankings werden anhand verschiedenen Methoden erstellt und lassen sich schwer miteinander vergleichen. WiWi-TReFF stellt daher die wichtigsten Hochschulrankings vor, was sie unterscheidet und welche Auskunft sie geben.

Eine eckige Wendeltreppe in einem Hausflur mit Blick nach unten.

Ökonomen-Rankings 2015: Ifo-Studie vergleicht Handelsblatt-, FAZ- und RePEc-Ranking

Die Ökonomen-Rankings 2015 von Handelsblatt (HB), Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Research Papers in Economics (RePec) hat das ifo-Institut München untersucht. Die Ökonomen-Rankings von HB und FAZ erscheinen alle zwei Jahre und unterscheiden sich stark vom monatlichen RePEc-Ranking. Im aktuellen Ifo Working Paper 212 werden die Methodik, der Ansatz und die Ergebnisse der Rankings verglichen. Die Studie zeigt, dass den Rankings der Ökonomen sehr unterschiedliche Kriterien zugrunde liegen und alle ihre Schwächen haben.

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Ökonomen-Ranking 2015: Volkswirte der Bundeswehr-Uni Hamburg forschungsstark

Gleich drei Ökonomie-Professoren der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg zählen zu den forschungsstärksten Volkswirten in Deutschland. Das gab die Zeitung „Handelsblatt“ in ihrem Ökonomen-Ranking für das Jahr 2015 bekannt. Die Wirtschaftszeitung hatte dazu die Publikationen von rund 3.600 deutschsprachigen Ökonomen ausgewertet.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback