DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-HochschulrankingsUniversity-Ranking

Guter Ruf deutscher Hochschulen zieht ausländische Studierende an

Gute Studien-, Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ein positives Renommee ziehen Talente aus allen Regionen der Welt an. Über die deutsche Beteiligung am "International Student Barometer (ISB)", einer weltweit durchgeführten Benchmarking-Umfrage zu Studienstandortfaktoren wurde im Herbst 2011 ermittelt, bei welchen Faktoren die deutschen Hochschulen besonders punkten konnten.

Ein Karton mit der schwarzen Aufschrift: Made in Germany mit einem Kreis eingefasst.

Guter Ruf deutscher Hochschulen zieht ausländische Studierende an
Bonn, 30.04.2012 (daad) - Das beste Marketing für eine Hochschule erfolgt bekanntlich über zufriedene Studierende, die ihre Alma Mater weiterempfehlen. 52 Mitgliedshochschulen des Konsortiums für Internationales Hochschulmarketing GATE-Germany, einer gemeinsamen Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), wollten es genau wissen: Wie beurteilen ausländische Studierende den Hochschulstandort Deutschland? Welche Faktoren werden an der Gast-Hochschule besonders geschätzt? Welche Erwartungen konnten hingegen weniger erfüllt werden?
Gute Studien-, Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ein positives Renommee ziehen Talente aus allen Regionen der Welt an. Über die deutsche Beteiligung am "International Student Barometer (ISB)", einer weltweit durchgeführten Benchmarking-Umfrage zu Studienstandortfaktoren wurde im Herbst 2011 ermittelt, bei welchen Faktoren die deutschen Hochschulen besonders punkten konnten. Mit Hilfe des ISB wurden insgesamt 209.422 international mobile Studierende an 238 Hochschulen in 16 Ländern von i-graduate zu ihrer Zufriedenheit befragt, darunter 17.732 ausländische Studierende in Deutschland.

Die bundesweiten Befunde wurden der HRK und dem DAAD jetzt vorgestellt: Für ausländische Studierende war die Qualität der Lehre bei ihrer Entscheidung für ein Auslandsstudium besonders wichtig, gefolgt vom guten Ruf der Hochschule, des Hochschulsystems sowie seiner Abschlüsse. Die beteiligten 52 deutschen Hochschulen punkteten besonders durch ein praxisnahes und zugleich forschungsstarkes Studium (+5,5 bzw. +2,5 Prozent über dem ISB-Durchschnitt), eine gute technologische Ausstattung (+2,3 Prozent) sowie qualitativ hochwertige Lehrangebote und gute Hochschullehrer (+2,2 bzw. +2,1 Prozent). Darüber hinaus tragen gute Rahmenbedingungen wie die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, die erlebte Gastfreundschaft sowie die guten Aussichten auf eine langfristige Beschäftigung dazu bei, dass die Befragten die deutschen Hochschulen überdurchschnittlich häufig weiterempfehlen.

Nichts ist jedoch so gut, dass es sich nicht noch verbessern ließe. Verbesserungsbedarf meldeten die internationalen Studierenden zum einen bei der Sprachunterstützung, der Kursorganisation und der Beratung bei der Themenbearbeitung, zum anderen bei der Studienberatung und der Unterbringung an. So wünscht sich die Zielgruppe eine verständlichere und differenziertere Leistungsbewertung, um sich bestmöglich an die an sie gerichteten Anforderungen anpassen zu können. Ein zielorientierter Einsatz der englischen oder deutschen Sprache wurde ebenfalls positiv eingeordnet: Die flexible Verwendung der Sprache in den verschiedenen Phasen des Studiums begünstigt den Studienerfolg. Die Wohnsituation für ausländische Studierende in ganz Deutschland ist schwierig und stagniert seit 2009 mit einer Bewertung von 72,3 Prozent. Dieser unterdurchschnittliche Wert (5,9 Prozent unter dem ISB-Benchmark) mindert die Zufriedenheitswerte besonders während der sensiblen Ankunftsphase, bei der negative Ersteindrücke schnell an Freunde und Verwandte im Heimatland weitergegeben werden.

Im Rahmen der ISB-Umfrage werden international mobile Studierende jeweils am Anfang des akademischen Jahres zu ihren Erwartungen und Erfahrungen in den vier Kernbereichen Ankunftsphase, Lern- und Lebensbedingungen sowie unterstützende Dienstleistungen an den beteiligten Hochschule befragt. In den vergangenen drei Jahren haben sich mit der Unterstützung von GATE-Germany insgesamt 98 deutsche Hochschulen am International Student Barometer beteiligt. Zu der gestiegenen Zufriedenheit mit den deutschen Studien- und Rahmenbedingungen im europäischen und globalen Vergleich haben unter anderem besser fokussierte Betreuungs- und Beratungsangebote, Dienstleistungen und Informationen für internationale Studierende durch die beteiligten Hochschulen sowie die zielgerichtete Informationsarbeit des DAAD beigetragen, konstatierte i-graduate im Rahmen der Vorstellung der bundesweiten Ergebnisse.

Dieser Erfolg spiegelt sich in der Bereitschaft der ausländischen Studierenden und Doktoranden wider, Deutschland als Zielland weiter zu empfehlen: Die Befragten würden ihren Hochschulstandort mittlerweile in einem stärkeren Maße weiter empfehlen als ihre Vergleichsgruppen im Ausland (81,9 Prozent vs. ISB 80,2 Prozent). Eine insgesamt erfreuliche Entwicklung.

Im Forum zu University-Ranking

19 Kommentare

Weltweit beste Hochschulen - Business & Management

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018: Gründungsmitglied. Sonst wären sie raus

25 Kommentare

Shanghai Ranking

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.09.2018: Naja das Ganze ist ein Forschungsranking. Da kann man wenig manipulieren außer man kritisiert evtl. die Auswahl der Publikationsmedien. ...

3 Kommentare

Ranking für Bachelorprogramme?

WiWi Gast

Chill mal dein Leben. Gute Uni in Deutschland gepaart mit guten Noten und guten Praktika und alles ist easy. Dann kann man im Ausland mal die Seele baumeln lassen. Gehe in die Stadt, die dir am meiste ...

37 Kommentare

Re: Humboldt-Ranking 2017

WiWi Gast

So viele starke Bereiche kann Mannheim nicht haben, sonst wären sie bei so einen Ranking nicht ganz hinten. WiWi Gast schrieb am 21.04.2018: ...

43 Kommentare

Financial Times Finance Master Ranking 2017

WiWi Gast

Nein?! Warwick ist nicht mit ICL und UCL gleichzusetzen. Warwick hat in England eine gute Reputation für Economics und Sozialwissenschaften, beim Rest werden sie als starke Researchuni wahrgenommen, d ...

18 Kommentare

Welchen Rankings kann man Vertrauen schenken ???

WiWi Gast

Wäre das so, wären bei genug unbekannten Hochschulen die Bewertungen in Teilbereichen nicht gelb oder schlechter. Sind die Absolventen der FH wohl doch anspruchsvoller, weil sie schlechtere Bewertunge ...

9 Kommentare

Aussagekraft U-Multirank

WiWi Gast

Streng genommen ist kein Ranking wirklich aussagekräftig, da es meist nur Marketing ist. Aber es ist ganz nett an einer gut gerankten Hochschule zu studieren, man sollte es nur nicht überbewerten.

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema University-Ranking

THE-Ranking 2016: Uni Mannheim beste deutsche Universität in Business & Economics

Das britische Magazin Times Higher Education (THE) hat die besten Universitäten weltweit verglichen. In den Bereichen Business & Management und Economics & Econometrics ist die Universität Mannheim im Vergleich deutscher Hochschulen an der Spitze. International betrachtet, ist die Top Universität in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre das Massachusetts Institute of Technology (MIT). In die Top 600 haben es insgesamt 41 deutsche Universitäten geschafft.

Weiteres zum Thema WiWi-Hochschulrankings

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Über der Tür einer französischen Eliteschule steht "Grande Ecole".

Eliten aus Elitehochschulen auch in Deutschland?

Elitenforscher Michael Hartmann vergleicht soziale Rekrutierung von Eliten in den USA, Frankreich und Deutschland. In den USA und Frankreich sind Elitehochschulen die Schlüssel-Institutionen für Karrieren in Wirtschaft und Politik. Auch in Deutschland zeigt sich ein Trend zu einer höheren sozialen Exklusivität, schreibt Hartmann in seinem aktuellen Beitrag „Von Chancengleichheit keine Rede“ im DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks.

Hochschulrankings – was hat es damit auf sich?

Die Qualitätsbewertung von Hochschulen und Studium hat in Deutschland und weltweit Tradition. Jedes Jahr erscheinen aktuelle Hochschulrankings, die Studieninteressierten die Auswahl vom richtigen Studienfach an der passenden Hochschule erleichtern sollen. Das Problem: Alle Hochschulrankings werden anhand verschiedenen Methoden erstellt und lassen sich schwer miteinander vergleichen. WiWi-TReFF stellt daher die wichtigsten Hochschulrankings vor, was sie unterscheidet und welche Auskunft sie geben.

Eine eckige Wendeltreppe in einem Hausflur mit Blick nach unten.

Ökonomen-Rankings 2015: Ifo-Studie vergleicht Handelsblatt-, FAZ- und RePEc-Ranking

Die Ökonomen-Rankings 2015 von Handelsblatt (HB), Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und Research Papers in Economics (RePec) hat das ifo-Institut München untersucht. Die Ökonomen-Rankings von HB und FAZ erscheinen alle zwei Jahre und unterscheiden sich stark vom monatlichen RePEc-Ranking. Im aktuellen Ifo Working Paper 212 werden die Methodik, der Ansatz und die Ergebnisse der Rankings verglichen. Die Studie zeigt, dass den Rankings der Ökonomen sehr unterschiedliche Kriterien zugrunde liegen und alle ihre Schwächen haben.

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Ökonomen-Ranking 2015: Volkswirte der Bundeswehr-Uni Hamburg forschungsstark

Gleich drei Ökonomie-Professoren der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg zählen zu den forschungsstärksten Volkswirten in Deutschland. Das gab die Zeitung „Handelsblatt“ in ihrem Ökonomen-Ranking für das Jahr 2015 bekannt. Die Wirtschaftszeitung hatte dazu die Publikationen von rund 3.600 deutschsprachigen Ökonomen ausgewertet.

Screenshot der Internetseite mein-prof.de

MeinProf.de - Bewertungsplattform für Lehrveranstaltungen

MeinProf.de ist eine Online-Plattform zur Bewertung von Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Studierende können hier ihre Dozentinnen und Dozenten bewerten, indem sie besuchte Veranstaltungen beurteilen.

Screenshot Homepage umultirank.org

umultirank.org - Neues internationales Hochschulranking

U-Multirank ist ein neuartiges internationales Hochschulranking zu mehr als 850 Hochschulen aus 74 Ländern, mehr als 1.000 Fachbereichen und über 5.000 Studiengängen, das von der EU Kommission finanziert wird. Zum Start sind aus Deutschland 63 Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen einbezogen worden.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Eine Gruppe Studenten am Karlsruher Institut für Technologie symbolisiert das Studium im neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Neuer Studiengang Wirtschaftsinformatik am KIT

Wirtschaftsinformatiker sind aktuell begehrte Fachkräfte. Wer die Digitalisierung mitgestalten will, sollte sich den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ansehen. Der Bachelor- und Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt. Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik wird ab dem Wintersemester 2019/2020 am KIT angeboten. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2019.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.