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Hochschulranking: DGF-Förder-Ranking 2009

Das DGF Förder-Ranking 2009 gibt auf breiter Datenbasis und mit detaillierten Analysen Auskunft, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben, und ermöglicht Aufschlüsse über ihren Einsatz.

Wissenschaft interaktiv 2012
Hochschulranking: DGF-Förder-Ranking 2009
Die Hochschulen in Deutschland sind zunehmend gut für den nationalen und internationalen Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung gerüstet. Vielen von ihnen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen. Dies ist das zentrale Ergebnis des neuesten DFG-Förder-Rankings, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft kürzlich in Berlin vorstellte. Der über 200 Seiten umfangreiche Bericht gibt auf breiter Datenbasis und mit detaillierten Analysen Auskunft, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben, und ermöglicht Aufschlüsse über ihren Einsatz. Erstmals erfolgen dabei auch detaillierte Nachweise für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Das »Förder-Ranking 2009« ist die inzwischen fünfte Ranking-Studie der DFG, geht jedoch noch einmal deutlich über die vorherigen Berichte hinaus. Im Mittelpunkt stehen erneut die Bewilligungen der DFG, die die Forschung mit inzwischen mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr unterstützt. Darüber hinaus werden die Förderdaten zahlreicher Ministerien des Bundes, weiterer Förderorganisationen sowie der EU und - erstmals - auch des 2007 etablierten European Research Council berücksichtigt. Damit erfasst das neue DFG-Ranking nunmehr fast 90 Prozent aller eingeworbenen Drittmittel.

Rangliste
Die Erfolge dank schärferer Profilbildung zeigen sich auf mehreren Ebenen: So konnten die Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen aus Deutschland im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU europaweit die meisten Drittmittel einwerben. Insgesamt wurden 3,024 Milliarden Euro an Institutionen in Deutschland bewilligt, das sind 18 Prozent des gesamten Fördervolumens im 6. EU-Rahmenprogramm. Der intensive Wettbewerb wird auch in der Rangliste der bewilligungsstärksten Hochschulen sichtbar: Insgesamt haben die 20 bewilligungsstärksten Hochschulen in Deutschland zwischen 2005 und 2007 mehr als 60 Prozent aller DFG-Mittel eingeworben, bei 40 Hochschulen ist schon ein Anteil von 88 Prozent erreicht. An der Spitze der Rangliste steht nun die

Freiburg, Karlsruhe, Erlangen-Nürnberg, Göttingen und die Humboldt-Universität Berlin komplettieren die Gruppe der zehn bewilligungsstärksten Hochschulen.

Die meisten Mitglieder der Spitzengruppe haben auch in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich abgeschnitten, die seit 2006 läuft und erstmals im DFG-Ranking berücksichtigt wird. Nicht zuletzt dank der Exzellenzinitiative konnten einige Hochschulen ihre Platzierungen deutlich verbessern. So kletterte die FU Berlin von Platz zehn im Ranking 2006 auf Platz fünf und die Universität Freiburg von Platz elf auf Platz sechs, Göttingen verbesserte sich vom zwölften auf den neunten Platz. Den größten Sprung machte die Universität Konstanz - von Rang 34 auf Rang 16. Aber auch Hochschulen, die in geringerem Maße in der Exzellenzinitiative erfolgreich waren, konnten aufsteigen. So verbesserte sich die Universität Bielefeld mit einem noch deutlicheren geistes- und sozialwissenschaftlichen Akzent von Platz 38 auf 28.

Profilbildung
Auf der Basis detaillierter Fachauswertungen stellt das DFG-Förder-Ranking zahlreiche Beispiele für solche gelungenen Profilbildungen an kleineren Hochschulen vor: So hat die Universität Mannheim einen deutlichen Fokus auf die Sozial- und Verhaltenswissenschaften gesetzt und dort die insgesamt meisten Bewilligungen erhalten. Die Universität Hohenheim und die Tierärztliche Hochschule Hannover haben ihre Profile in der Tiermedizin und den Agrar- und Forstwissenschaften weiter geschärft, die Universität Saarbrücken in der Informatik sowie der System- und Elektrotechnik und die TU Ilmenau auf dem Gebiet der Mikro- und Nanosysteme. Weitere Beispiele sind die Universität Bayreuth mit Schwerpunkten in den außereuropäischen Sprachen und Kulturen und der Sozial- und Kulturanthropologie, und die Bauhaus-Universität Weimar, die im Bereich Bauwesen und Architektur im Spitzenfeld der DFG-Förderung liegt.

Auch über die Bewilligungen in den großen Wissenschaftsbereichen gibt das Förder-Ranking Aufschluss: In den Geistes- und Sozialwissenschaften lagen die FU und die HU Berlin sowie die Universität Münster auf den ersten drei Plätzen, in den Lebenswissenschaften die LMU München und die Universitäten Heidelberg und Freiburg; in den Naturwissenschaften belegten die LMU und die Universitäten Bonn und Hamburg die Plätze eins bis drei, in den Ingenieurwissenschaften die Technischen Hochschulen in Aachen, Darmstadt und Karlsruhe. Innerhalb der Wissenschaftsbereiche nimmt das Ranking weitere detaillierte Analysen einzelner Fächer vor.

http://www.dfg.de/ranking

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