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Ausbildung: Wie werde ich Handelsfachwirt?

Handelsfachwirt gehört zu den Ausbildungen, die unter Jugendlichen immer beliebter werden. Die Ausbildung ist nicht nur spannend, sondern bietet auch abwechslungsreiche Tätigkeiten, sowie eine solide Basis für den späteren Berufseinstieg. Der Handelsfachwirt gehört zu den Ausbildungen in der Wirtschaft, die vor späterer Arbeitslosigkeit schützen kann, da viele Fachwirte benötigt werden.

Der Schriftzug von dem Geschäft Esprit an einer Gebäudewand.

Tätigkeiten: Was macht ein Handelswirt?
Ein Handelsfachwirt übernimmt Aufgaben, die sich auf Führungsebene im mittleren Sektor befinden. Er geht Akten durch, gibt Anweisungen und sorgt dafür, dass der Ablauf innerhalb einer Dienststelle eines Unternehmens reibungslos klappt. Beschäftigt werden können Handelsfachwirte vor allem beim Versandhandel, in Filialen oder bei Vertragspartnern. Das Tätigkeitsfeld kann sich noch erweitern und die Position noch höher sein, wenn Weiterbildungen durchgeführt werden, die beim Handelsfachwirt üblich sind.

Ausbildung: Welche Voraussetzungen gibt es?
Generell wird für diese Ausbildung das Abitur oder Fachabitur benötigt. Sollte nur ein Realabschluss vorhanden sein, so kann eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht und berufsbegleitend das Abitur nachgeholt werden. Es werden für die Ausbildung zu Handelsfachwirt gute Noten in Mathematik verlangt, sowie gute Kenntnisse in der deutschen Schrift und auch Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil. Mit dem letzten Zeugnis oder dem Abitur bewirbt sich der Schüler bei verschiedenen Handelsunternehmen, die die Ausbildung durchführen. Es ist ebenfalls hilfreich, wenn schon Vorkenntnisse innerhalb der Datenverarbeitung vorhanden sind, da diese sehr wichtig für die spätere Ausbildung sind.

Ausbildungsdauer: Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung kann zwischen drei und vier Jahre in Anspruch nehmen. Dies hängt häufig davon ab, ob ein Abitur oder Fachabitur erworben worden ist. Generell können Abiturienten oder Schüler, die sehr gute Noten aufweisen, um ein Jahr verkürzen. Der Auszubildende muss zwei verschiedene Teile innerhalb der Ausbildung bestehen. Zunächst ist er innerhalb des Versandunternehmens beschäftigt und muss dort praktische Erfahrungen sammeln. In dieser Zeit wird er meist von einem Betreuer begleitet und bekommt dort nützliche Tipps. Einmal in der Woche oder innerhalb mehrerer Blockwochen geht der Auszubildende an eine Berufsschule, an der er alle nötigen Theorien lernt, um später erfolgreich ein mittleres Unternehmen leiten zu können. Weitergebildet wird der Auszubildende hier in den Fächern Wirtschaftsmathematik, Datenverarbeitung, Deutsch und Wirtschaftsenglisch, damit er auch mit ausländischen Firmen kommunizieren kann.

Berufsaussichten: Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?
Da die Wirtschaft in Deutschland sehr floriert, werden immer Arbeiter gesucht. Als Handelsfachwirt stehen die Chancen auf einen Job sehr gut und dies nicht nur über einen kurzen Zeitraum, sondern auch für eine längere Dauer. Der Fachwirt verdient alleine in den Ausbildungsjahren schon mindestens 800 Euro, die im Laufe seiner Arbeitslaufbahn immer weiter steigen, so dass später Gehälter von 3.000-4.000 Euro netto möglich sind. Zusätzliche Weiterbildungen tragen dazu bei, dass eine größere Karriere angestrebt werden kann, durch die das Gehalt nochmals steigt und auch die Tätigkeitsfelder erweitert werden. Die Ausbildung zum Handelsfachwirt ist also eine gute Grundlage für eine sichere Zukunft. Zu diesem und anderen Themen finden sich auf wempe-karriere.de weitere Informationen.

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