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Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013 wird zum fünften Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

BIBB-Datenreport Berufsbildungsbericht 2012

BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013
Der Rückgang der Anfängerzahlen im Übergangsbereich Schule - Berufsausbildung hat sich im Jahr 2012 fortgesetzt. Dies gilt sowohl für den Bundesdurchschnitt als auch für die meisten der 16 Bundesländer. Bundesweit mündeten im vergangenen Jahr "nur noch" rund 267.000 junge Menschen in Maßnahmen des Übergangsbereichs ein. Hauptgrund für diese Entwicklung ist der demografische Wandel. Zum Teil deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen West- und Ostdeutschland sowie zwischen Stadt- und Flächenstaaten. Die aktuelle Entwicklung des Übergangsbereichs ist unter anderem Bestandteil des heute veröffentlichten Datenreports des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der den Berufsbildungsbericht der Bundesregierung mit umfassenden Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland ergänzt.

Die vielfältigen Maßnahmen im Übergangsbereich bieten jungen Menschen die Möglichkeit, ihre individuelle Chance auf die Aufnahme einer Berufsausbildung zu verbessern. Insofern wäre es naheliegend, dass der überwiegende Teil dieser jungen Menschen über einen vergleichsweise niedrigen beziehungsweise keinen Schulabschluss verfügt. Jedoch können rund 26 % der jungen Menschen im Übergangsbereich einen Realschulabschluss oder einen noch höheren Schulabschluss vorweisen. Etwa 53 % verfügen über einen Hauptschulabschluss, nur rund 19 % haben keinen Schulabschluss. Dies geht aus den Zahlen der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) hervor. Sie zeigt auf, welche Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote junge Menschen nach der Sekundarstufe I nutzen.

Trotz des Rückgangs der Anfängerzahlen hält es BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser für erforderlich, die Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen im Übergangsbereich noch besser aufeinander abzustimmen und zu bündeln. "Ziel muss es sein, die Jugendlichen so betriebsnah wie möglich auf eine Ausbildung vorzubereiten, die Berufsorientierung weiter systematisch auszubauen und die Maßnahmen im Übergangsbereich auf Jugendliche mit einem tatsächlichen Förderbedarf zu konzentrieren." Um Potenziale in Zukunft besser nutzen und den Fachkräftenachwuchs sichern zu können, müsse verhindert werden, dass junge Menschen trotz guter schulischer Vorbildung im Übergangsbereich landeten.

Der Datenreport des BIBB mit seinen Analysen, Tabellen und Schaubildern ergänzt seit 2009 den jährlichen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. Die BIBB-Publikation hat sich seitdem zu einem Standardwerk der beruflichen Bildung in Deutschland entwickelt. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Ausgabe lautet: "Digitale Medien in der beruflichen Bildung - Entgrenzung von Lernen und Arbeiten".

Download [PDF, 460 Seiten, 3,61 MB]
BIBB-Datenreport_2013

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