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Buchhalter: Wichtige Arbeitskraft in allen Branchen

Wer nach einem sicheren Arbeitsplatz sucht, ohne sich durch ein Mathematik- oder Ingenieurstudium quälen zu müssen, für den dürfte der Job des Buchhalters interessant sein. Hierfür ist ein Studium nicht einmal zwingend notwendig.

Ein leicht geöffnetes Buch von der Seite.

Das angestaubte Image des Buchhalters
Im Dämmerlicht einer grünen Lampe arbeitend, mit Schiebermütze und praktischen Ärmelhaltern ausgestattet, so stellt sich ein großer Teil der Bevölkerung einen Buchhalter vor. Der Job selbst hat seit Ewigkeiten das Image besonders langweilig zu sein, weswegen auch nur Langweiler ihn ausüben. Dass das nicht so ist, der Buchhalter gar ein gefragter Arbeitnehmer ist, dazu mehr im folgenden Beitrag.

Tatsächlich muss der Buchhalter für seinen Job sehr viel Wissen. Hierzu gehören rechtliche Grundlagen wie das Handels- und das Steuerrecht. Über Rechtsänderungen muss sich ein Buchhalter auf dem Laufenden halten. Was beim ersten Lesen nicht sonderlich spannend klingt, bringt stets Änderungen mit sich. Änderungen in der genutzten Software, möglicherweise sogar Änderungen im Workflow. Inzwischen geht der Trend zu neuen Aufgaben des Buchhalters. Grenzte man den Beruf zuvor vom Controller klar ab, verschmelzen beide inzwischen miteinander.

Aufgaben des Buchhalters
Heutzutage gibt es ein modernes Wort für die Buchhaltung: Accounting. In kleinen Firmen fungiert der Buchhalter beziehungsweise der Accountant quasi als Mädchen für alles. Sie vereinen die Teilbereiche Lohnbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung sowie die Finanzbuchhaltung in einer Person. In Unternehmen mit 100 Mitarbeitern und mehr werden diese Teilbereiche in der Regel von jeweils einem ausgewiesenen Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet ausgeübt.

Wie wird man eigentlich Buchhalter?
Der Buchhalter ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Weiterbildung, die jeder, der eine kaufmännische Berufsausbildung genossen hat bei der IHK oder bei einem privaten Träger absolvieren kann. Inzwischen arbeiten mehr und mehr Absolventen der Betriebswirtschaftslehre in der Buchhaltung. Wer mitten im Studium steckt und den Beruf des Accountants anstrebt, der kann sich mit entsprechenden Wahlfächern darauf vorbereiten.

Gehaltstechnisch liegen Berufseinsteiger mit Ausbildung bei 25.000 Euro im Jahr. Später liegt das Gehalt um die 40.000 Euro. Uni-Absolventen verdienen entsprechend mehr.

Karriere in der Buchhaltung
In der Buchhaltung sind Spezialisierungen auf die einzelnen Teilbereiche, Weiterbildungen und ein Studium möglich. Je mehr fachliches Know-how ein Accountant sich aneignet, umso höher kann er auf der Karriereleiter steigen. Wichtig für ein höheres Gehalt und eine Karriere ist zudem Berufserfahrung. Die muss nicht notwendigerweise in ein und demselben Unternehmen gesammelt werden, zumal nicht überall ein Aufstieg möglich ist. Angebote für Buchhalter am Wohnort gibt es immer. So mancher Buchhalter schafft es auf seinem Karriereweg sogar bis in die Geschäftsführung.

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