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Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

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MPaulJ

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

Hallo liebe Mitglieder des WiWi - Treffs,

ich darf mich kurz vorstellen: mein Name ist Paul und ich bin 19 Jahre alt. Ich habe letztes Jahr mein Abitur in Baden-Württemberg erfolgreich mit 1,3 abgeschlossen. Im Oktober dieses Jahres würde ich gerne ein Studium im Bereich Wirtschaftswissenschaften anfangen. Bezüglich meiner Studienwahl bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher.

Gerne würde ich später im Bereich des Portfoliomanagements, Fondsmanagements oder Investmentbankings arbeiten. Jedoch weiß ich nicht welches Studium dafür von Vorteil wäre. Ich habe intuitiv an einen Bachelor in BWL oder VWL an einer soliden staatlichen Universität (Frankfurt, Mannheim etc.) gedacht.

Oder gibt es noch andere Studiengänge (Bachelor und Master), die Ihr mir (gerne aus eigener Erfahrung) empfehlen würdet?

Vielen Dank an alle, die sich die Mühe machen, mir hier zu antworten.

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

Glückwunsch zu dem Abi erstmal. In deinem Fall würde ich dir zu einem VWL Studium raten und dich darin entsprechend zu spezialisieren. Somit bist du quantitativer aufgestellt als die meisten BWLer und kannst mit entsprechenden Praktika gut in der entsprechenden Branche einsteigen. Als Uni kann ich dir nur VWL an der Uni Bonn ans Herz legen falls das infrage kommen kann. Ist sehr Mathelastig und forschungsorientiert aber das kommt dir eigentlich nur zu Gute wenn du neben der Uni noch Praxiserfahrung sammeln kannst. Mannheim kann ich schlecht beurteilen aber ich hab ehrlich gesagt noch nie was von der Uni außerhalb vom Forum gehört. Ist möglicherweise ganz gut in BWL aber in der deutschen Hochschullandschaft eher im unteren Mittelmaß einzuordnen.

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

Glückwunsch zu dem Abi erstmal. In deinem Fall würde ich dir zu einem VWL Studium raten und dich darin entsprechend zu spezialisieren. Somit bist du quantitativer aufgestellt als die meisten BWLer und kannst mit entsprechenden Praktika gut in der entsprechenden Branche einsteigen. Als Uni kann ich dir nur VWL an der Uni Bonn ans Herz legen falls das infrage kommen kann. Ist sehr Mathelastig und forschungsorientiert aber das kommt dir eigentlich nur zu Gute wenn du neben der Uni noch Praxiserfahrung sammeln kannst. Mannheim kann ich schlecht beurteilen aber ich hab ehrlich gesagt noch nie was von der Uni außerhalb vom Forum gehört. Ist möglicherweise ganz gut in BWL aber in der deutschen Hochschullandschaft eher im unteren Mittelmaß einzuordnen.

Kann dem Vorredner im Hinblick auf Bonn nur zustimmen. Mannheim ist auch super, das sieht man auch außerhalb dieses Forums in jeglichen Rankings und Master,- und PhD-Placements. Das kann dir aber egal sein.
Ich würde dir sogar eher zu Mannheim oder Frankfurt als zu Bonn raten. Zwar ist Bonn (evtl mit Mannheim und LMU) die Spitze in Deutschland, man hat aber soweit ich weiß in Mannheim (bis zu 60 ECTS) und in Frankfurt noch mehr Möglichkeiten, sich den Wahlbereich mit BWL voll zu packen.
Für Sachen wie Portfoliomanagement wäre übrigens auch WiMa ratsam.
Ich stand vor der selben Entscheidung und habe mich für VWL in Bonn entschieden, habe aber auch Freunde in Mannheim(BWL und VWL), die sehr zufrieden sind. In Mannheim herrscht aber sowohl in VWL, als auch in BWL eine andere Atmosphäre. Mehr lernen, mehr Karrierefokus, mehr Initiativen mit Karrierefokus. Wenn du sagst du willst einfach nur ne schöne Studentenzeit mit viel Freizeit haben sollten Mannheim und Bonn raus sein.
Mache lieber für die quantitative Ausbildung einen Bachelor in VWL, evtl mit Beifach BWL. Dann kannst du den Master immer noch in BWL machen. Umgekehrt geht das nicht.
Mein Rat zusammengefasst: VWL in Mannheim, München, Bonn oder Frankfurt, wobei dir aber die meisten Wahlmöglichkeiten in Mannheim und Frankfurt bleiben. Dazu hat Frankfurt noch die Lage, Mannheim den Ruf. Wenn du doch in Erwägung ziehst in Forschung zu gehen, dann VWL in Bonn oder Mannheim. Wenn du mathematisch schwach bist, BWL in Mannheim oder Frankfurt.
Wenn du noch Fragen zu Bonn oder Mannheim hast, beantworte ich die gerne.
LG

*** Habe bei Frankfurt immer die entsprechenden Spezialisierungen gemeint wenn ich gesagt habe BWL oder VWL

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

MPaulJ schrieb am 07.04.2020:

Hallo liebe Mitglieder des WiWi - Treffs,

ich darf mich kurz vorstellen: mein Name ist Paul und ich bin 19 Jahre alt. Ich habe letztes Jahr mein Abitur in Baden-Württemberg erfolgreich mit 1,3 abgeschlossen. Im Oktober dieses Jahres würde ich gerne ein Studium im Bereich Wirtschaftswissenschaften anfangen. Bezüglich meiner Studienwahl bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher.

Gerne würde ich später im Bereich des Portfoliomanagements, Fondsmanagements oder Investmentbankings arbeiten. Jedoch weiß ich nicht welches Studium dafür von Vorteil wäre. Ich habe intuitiv an einen Bachelor in BWL oder VWL an einer soliden staatlichen Universität (Frankfurt, Mannheim etc.) gedacht.

Oder gibt es noch andere Studiengänge (Bachelor und Master), die Ihr mir (gerne aus eigener Erfahrung) empfehlen würdet?

Vielen Dank an alle, die sich die Mühe machen, mir hier zu antworten.

Bin der Vorredner.
Was ich so rauslesen konnte war:
Bonn: Forschung, Politik
Frankfurt: Banking (Standortvorteil)
Mannheim: Banking (gute Connections aber Forschungsoutput ist miserabel)
München: Versicherungen

TE solange du nicht an die Uni Hamburg oder Bremen gehst ist alles in Ordnung. Die aufgelisteten Unis bringen dir vermutlich am meisten durch Standort, Reputation

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

Glückwunsch zu dem Abi erstmal. In deinem Fall würde ich dir zu einem VWL Studium raten und dich darin entsprechend zu spezialisieren. Somit bist du quantitativer aufgestellt als die meisten BWLer und kannst mit entsprechenden Praktika gut in der entsprechenden Branche einsteigen. Als Uni kann ich dir nur VWL an der Uni Bonn ans Herz legen falls das infrage kommen kann. Ist sehr Mathelastig und forschungsorientiert aber das kommt dir eigentlich nur zu Gute wenn du neben der Uni noch Praxiserfahrung sammeln kannst. Mannheim kann ich schlecht beurteilen aber ich hab ehrlich gesagt noch nie was von der Uni außerhalb vom Forum gehört. Ist möglicherweise ganz gut in BWL aber in der deutschen Hochschullandschaft eher im unteren Mittelmaß einzuordnen.

Kann dem Vorredner im Hinblick auf Bonn nur zustimmen. Mannheim ist auch super, das sieht man auch außerhalb dieses Forums in jeglichen Rankings und Master,- und PhD-Placements. Das kann dir aber egal sein.
Ich würde dir sogar eher zu Mannheim oder Frankfurt als zu Bonn raten. Zwar ist Bonn (evtl mit Mannheim und LMU) die Spitze in Deutschland, man hat aber soweit ich weiß in Mannheim (bis zu 60 ECTS) und in Frankfurt noch mehr Möglichkeiten, sich den Wahlbereich mit BWL voll zu packen.
Für Sachen wie Portfoliomanagement wäre übrigens auch WiMa ratsam.
Ich stand vor der selben Entscheidung und habe mich für VWL in Bonn entschieden, habe aber auch Freunde in Mannheim(BWL und VWL), die sehr zufrieden sind. In Mannheim herrscht aber sowohl in VWL, als auch in BWL eine andere Atmosphäre. Mehr lernen, mehr Karrierefokus, mehr Initiativen mit Karrierefokus. Wenn du sagst du willst einfach nur ne schöne Studentenzeit mit viel Freizeit haben sollten Mannheim und Bonn raus sein.
Mache lieber für die quantitative Ausbildung einen Bachelor in VWL, evtl mit Beifach BWL. Dann kannst du den Master immer noch in BWL machen. Umgekehrt geht das nicht.
Mein Rat zusammengefasst: VWL in Mannheim, München, Bonn oder Frankfurt, wobei dir aber die meisten Wahlmöglichkeiten in Mannheim und Frankfurt bleiben. Dazu hat Frankfurt noch die Lage, Mannheim den Ruf. Wenn du doch in Erwägung ziehst in Forschung zu gehen, dann VWL in Bonn oder Mannheim. Wenn du mathematisch schwach bist, BWL in Mannheim oder Frankfurt.
Wenn du noch Fragen zu Bonn oder Mannheim hast, beantworte ich die gerne.
LG

*** Habe bei Frankfurt immer die entsprechenden Spezialisierungen gemeint wenn ich gesagt habe BWL oder VWL

Vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort. In der Tat gefällt mir VWL auch besser als BWL, da größerer mathematischer Anteil und für mich interessantere Themen. Nur war ich mir eben nicht sicher ob für IB z.B. BWL nicht besser wäre.

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

Hier meldet sich der Ersteller der Diskussion.
Erstmal: vielen Dank für die ganzen hilfreichen Vorschläge!

Würdet Ihr mir nach einem VWL Bachelor einen Master in Banking and Finance in Deutschland oder im Ausland empfehlen? Oder würdet Ihr mir einen anderen Master empfehlen?

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

Hier meldet sich der Ersteller der Diskussion.
Erstmal: vielen Dank für die ganzen hilfreichen Vorschläge!

Würdet Ihr mir nach einem VWL Bachelor einen Master in Banking and Finance in Deutschland oder im Ausland empfehlen? Oder würdet Ihr mir einen anderen Master empfehlen?

Mach erstmal deinen Bachelor. Man kann seinen Werdegang nicht so weit im Voraus planen. Wer weiß, ob dir das Studium überhaupt gefällt, wie deine Noten sind etc. Danach richtet sich dann auch, wo du gegebenenfalls Chancen für den Master hast.

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

Glückwunsch zu dem Abi erstmal. In deinem Fall würde ich dir zu einem VWL Studium raten und dich darin entsprechend zu spezialisieren. Somit bist du quantitativer aufgestellt als die meisten BWLer und kannst mit entsprechenden Praktika gut in der entsprechenden Branche einsteigen. Als Uni kann ich dir nur VWL an der Uni Bonn ans Herz legen falls das infrage kommen kann. Ist sehr Mathelastig und forschungsorientiert aber das kommt dir eigentlich nur zu Gute wenn du neben der Uni noch Praxiserfahrung sammeln kannst. Mannheim kann ich schlecht beurteilen aber ich hab ehrlich gesagt noch nie was von der Uni außerhalb vom Forum gehört. Ist möglicherweise ganz gut in BWL aber in der deutschen Hochschullandschaft eher im unteren Mittelmaß einzuordnen.

Kann dem Vorredner im Hinblick auf Bonn nur zustimmen. Mannheim ist auch super, das sieht man auch außerhalb dieses Forums in jeglichen Rankings und Master,- und PhD-Placements. Das kann dir aber egal sein.
Ich würde dir sogar eher zu Mannheim oder Frankfurt als zu Bonn raten. Zwar ist Bonn (evtl mit Mannheim und LMU) die Spitze in Deutschland, man hat aber soweit ich weiß in Mannheim (bis zu 60 ECTS) und in Frankfurt noch mehr Möglichkeiten, sich den Wahlbereich mit BWL voll zu packen.
Für Sachen wie Portfoliomanagement wäre übrigens auch WiMa ratsam.
Ich stand vor der selben Entscheidung und habe mich für VWL in Bonn entschieden, habe aber auch Freunde in Mannheim(BWL und VWL), die sehr zufrieden sind. In Mannheim herrscht aber sowohl in VWL, als auch in BWL eine andere Atmosphäre. Mehr lernen, mehr Karrierefokus, mehr Initiativen mit Karrierefokus. Wenn du sagst du willst einfach nur ne schöne Studentenzeit mit viel Freizeit haben sollten Mannheim und Bonn raus sein.
Mache lieber für die quantitative Ausbildung einen Bachelor in VWL, evtl mit Beifach BWL. Dann kannst du den Master immer noch in BWL machen. Umgekehrt geht das nicht.
Mein Rat zusammengefasst: VWL in Mannheim, München, Bonn oder Frankfurt, wobei dir aber die meisten Wahlmöglichkeiten in Mannheim und Frankfurt bleiben. Dazu hat Frankfurt noch die Lage, Mannheim den Ruf. Wenn du doch in Erwägung ziehst in Forschung zu gehen, dann VWL in Bonn oder Mannheim. Wenn du mathematisch schwach bist, BWL in Mannheim oder Frankfurt.
Wenn du noch Fragen zu Bonn oder Mannheim hast, beantworte ich die gerne.
LG

*** Habe bei Frankfurt immer die entsprechenden Spezialisierungen gemeint wenn ich gesagt habe BWL oder VWL

Vielen Dank für die Antwort.

Wäre dein Vorschlag dann Bachelor VWL mit Beifach BWL? Denn da wären dann 48 ECTS (in Mannheim) maximal möglich, was echt gut klingt.

antworten
WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

Hier meldet sich der Ersteller der Diskussion.
Erstmal: vielen Dank für die ganzen hilfreichen Vorschläge!

Würdet Ihr mir nach einem VWL Bachelor einen Master in Banking and Finance in Deutschland oder im Ausland empfehlen? Oder würdet Ihr mir einen anderen Master empfehlen?

Nach einem VWL-Bachelor kommen grundsätzlich nicht in die meisten BWLmaster in DE. Außer du wählst eben in Mannheim Beifach BWL oder machst WiWi in Frankfurt.
Im Ausland sieht das anders aus. Für sehr gute VWL Bachelor kommen auch die Financemaster im Ausland sehr gut in Frage, ohne vorher Finance gehört zu haben. Insbesondere weil VWLer quantitativ normalerweise deutlich stärker sind als wir. Ich studiere BWL in Mannheim und kann dir sagen, mach VWL. Klar, BWL berufsnäher und co aber du kannst ja deinen Master in BWL machen wenn du hier das Beifach wählst. Zwar bringt dir BWL mehr das Berufsrelevante bei, aber du lernst eben in VWL umso mehr quantitatives und du lernst zu abstrahieren. Dafür sparst du dir dann Marketing- und HR-Module. VWL bereitet sich auch besser auf Portfoliomanagement vor denke ich, insb da die Möglichkeit eines Masters in Statistik bleibt und zumindest in Mannheim die VWLer lernen in R zu programmieren. Dafür: die Noten sind deutlich schwerer in VWL zu kriegen. Bei uns reicht einfach lernen, meine VWLer Kumpels lernen fast gar nicht auswendig sondern verbringen die Klausurphase damit, sich gegenseitig Konzepte und Modelle zu erklären. Für manche ist das eine leichter, für wenige das andere. Dafür sagen die mit Beifach BWL, dass die BWL Module ne geschenkte 1,X seien.
Meine Empfehlung: mach VWL in Mannheim, Bonn oder WiWi in Frankfurt. Nimm dir die BWLer Module mit, die du mitnehmen kannst und wenn du sehr gut bist, kommst du auch Problemlos in top BWL Master im Ausland. Vor allem weil für VWLer der Quant Teil des GMATs oft einfacher ist als für BWLer. Wenn du dir aber auch Bereiche wie Marketing, HR und Audit offen halten willst, wäre m.M.n der BWL Bachelor besser geeignet. Hier dann insb. Mannheim, WHU(wenn Geld da ist) und solide staatliche, dafür gibt es aber schon genug Diskussionen im Forum.

P.S.: welche Programme im Ausland zu empfehlen und überhaupt möglich sein werden hängt stark von deinem Profil ab. Bis dahin hast du aber noch 2-3 Jahre.
LG

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.04.2020:

Glückwunsch zu dem Abi erstmal. In deinem Fall würde ich dir zu einem VWL Studium raten und dich darin entsprechend zu spezialisieren. Somit bist du quantitativer aufgestellt als die meisten BWLer und kannst mit entsprechenden Praktika gut in der entsprechenden Branche einsteigen. Als Uni kann ich dir nur VWL an der Uni Bonn ans Herz legen falls das infrage kommen kann. Ist sehr Mathelastig und forschungsorientiert aber das kommt dir eigentlich nur zu Gute wenn du neben der Uni noch Praxiserfahrung sammeln kannst. Mannheim kann ich schlecht beurteilen aber ich hab ehrlich gesagt noch nie was von der Uni außerhalb vom Forum gehört. Ist möglicherweise ganz gut in BWL aber in der deutschen Hochschullandschaft eher im unteren Mittelmaß einzuordnen.

Kann dem Vorredner im Hinblick auf Bonn nur zustimmen. Mannheim ist auch super, das sieht man auch außerhalb dieses Forums in jeglichen Rankings und Master,- und PhD-Placements. Das kann dir aber egal sein.
Ich würde dir sogar eher zu Mannheim oder Frankfurt als zu Bonn raten. Zwar ist Bonn (evtl mit Mannheim und LMU) die Spitze in Deutschland, man hat aber soweit ich weiß in Mannheim (bis zu 60 ECTS) und in Frankfurt noch mehr Möglichkeiten, sich den Wahlbereich mit BWL voll zu packen.
Für Sachen wie Portfoliomanagement wäre übrigens auch WiMa ratsam.
Ich stand vor der selben Entscheidung und habe mich für VWL in Bonn entschieden, habe aber auch Freunde in Mannheim(BWL und VWL), die sehr zufrieden sind. In Mannheim herrscht aber sowohl in VWL, als auch in BWL eine andere Atmosphäre. Mehr lernen, mehr Karrierefokus, mehr Initiativen mit Karrierefokus. Wenn du sagst du willst einfach nur ne schöne Studentenzeit mit viel Freizeit haben sollten Mannheim und Bonn raus sein.
Mache lieber für die quantitative Ausbildung einen Bachelor in VWL, evtl mit Beifach BWL. Dann kannst du den Master immer noch in BWL machen. Umgekehrt geht das nicht.
Mein Rat zusammengefasst: VWL in Mannheim, München, Bonn oder Frankfurt, wobei dir aber die meisten Wahlmöglichkeiten in Mannheim und Frankfurt bleiben. Dazu hat Frankfurt noch die Lage, Mannheim den Ruf. Wenn du doch in Erwägung ziehst in Forschung zu gehen, dann VWL in Bonn oder Mannheim. Wenn du mathematisch schwach bist, BWL in Mannheim oder Frankfurt.
Wenn du noch Fragen zu Bonn oder Mannheim hast, beantworte ich die gerne.
LG

*** Habe bei Frankfurt immer die entsprechenden Spezialisierungen gemeint wenn ich gesagt habe BWL oder VWL

Vielen Dank für die Antwort.

Wäre dein Vorschlag dann Bachelor VWL mit Beifach BWL? Denn da wären dann 48 ECTS (in Mannheim) maximal möglich, was echt gut klingt.

Nicht der Vorposter, aber würde ich für dich auch empfehlen! Quantitative Grundausbildung und Abstraktionsvermögen eines VWLers mit Grundkenntnissen des Rechnungswesens und Finance eines BWLers. Und du kommst dann glaube ich trotzdem in viele BWL Master rein, unter anderem den Mannheimer!

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

Hier meldet sich der Ersteller der Diskussion.
Erstmal: vielen Dank für die ganzen hilfreichen Vorschläge!

Würdet Ihr mir nach einem VWL Bachelor einen Master in Banking and Finance in Deutschland oder im Ausland empfehlen? Oder würdet Ihr mir einen anderen Master empfehlen?

Nach einem VWL-Bachelor kommen grundsätzlich nicht in die meisten BWLmaster in DE. Außer du wählst eben in Mannheim Beifach BWL oder machst WiWi in Frankfurt.
Im Ausland sieht das anders aus. Für sehr gute VWL Bachelor kommen auch die Financemaster im Ausland sehr gut in Frage, ohne vorher Finance gehört zu haben. Insbesondere weil VWLer quantitativ normalerweise deutlich stärker sind als wir. Ich studiere BWL in Mannheim und kann dir sagen, mach VWL. Klar, BWL berufsnäher und co aber du kannst ja deinen Master in BWL machen wenn du hier das Beifach wählst. Zwar bringt dir BWL mehr das Berufsrelevante bei, aber du lernst eben in VWL umso mehr quantitatives und du lernst zu abstrahieren. Dafür sparst du dir dann Marketing- und HR-Module. VWL bereitet sich auch besser auf Portfoliomanagement vor denke ich, insb da die Möglichkeit eines Masters in Statistik bleibt und zumindest in Mannheim die VWLer lernen in R zu programmieren. Dafür: die Noten sind deutlich schwerer in VWL zu kriegen. Bei uns reicht einfach lernen, meine VWLer Kumpels lernen fast gar nicht auswendig sondern verbringen die Klausurphase damit, sich gegenseitig Konzepte und Modelle zu erklären. Für manche ist das eine leichter, für wenige das andere. Dafür sagen die mit Beifach BWL, dass die BWL Module ne geschenkte 1,X seien.
Meine Empfehlung: mach VWL in Mannheim, Bonn oder WiWi in Frankfurt. Nimm dir die BWLer Module mit, die du mitnehmen kannst und wenn du sehr gut bist, kommst du auch Problemlos in top BWL Master im Ausland. Vor allem weil für VWLer der Quant Teil des GMATs oft einfacher ist als für BWLer. Wenn du dir aber auch Bereiche wie Marketing, HR und Audit offen halten willst, wäre m.M.n der BWL Bachelor besser geeignet. Hier dann insb. Mannheim, WHU(wenn Geld da ist) und solide staatliche, dafür gibt es aber schon genug Diskussionen im Forum.

P.S.: welche Programme im Ausland zu empfehlen und überhaupt möglich sein werden hängt stark von deinem Profil ab. Bis dahin hast du aber noch 2-3 Jahre.
LG

Super, danke für den Ratschlag!

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WiWi Gast

Studienwahl Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 08.04.2020:

Hier meldet sich der Ersteller der Diskussion.
Erstmal: vielen Dank für die ganzen hilfreichen Vorschläge!

Würdet Ihr mir nach einem VWL Bachelor einen Master in Banking and Finance in Deutschland oder im Ausland empfehlen? Oder würdet Ihr mir einen anderen Master empfehlen?

Mach erstmal deinen Bachelor. Man kann seinen Werdegang nicht so weit im Voraus planen. Wer weiß, ob dir das Studium überhaupt gefällt, wie deine Noten sind etc. Danach richtet sich dann auch, wo du gegebenenfalls Chancen für den Master hast.

Danke!

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