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Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Hey,

ich bin im Bachelor eines wirtschaftlichen Studiengangs and einer staatlichen Universität.
Meine Noten sind im 1,2-1,3er Bereich. Die Meisten in meiner Position würden wahrscheinliche UB oder IB anpeilen, aber darauf habe ich einfach überhaupt mal gar keinen Bock, weil ich nicht 70 Studen pro Woche arbeiten will.

Ich bin mir unsicher darüber, ob das nur eine Phase ist und die Karrieregeilheit mit dem Alter kommt, oder ob ich einfach nicht so bin.
Kann mir jemand einen Rat geben was mich machen soll?

Gibt es Karriereoptionen bei denen man sehr gute Noten braucht, bei dem man aber nicht "kein Leben" haben muss.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Wieso hast du denn mit dem Studium begonnen? Aus Begeisterung an wirtschaftlichen Inhalten oder weil dir nichts Besseres eingefallen ist?

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Wissenschaft

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Höherer Dienst

Oder wenn du Bock auf Forschung hast halt Uni.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Erstmal Glückwunsch zum bisherigen Studienerfolg!
Vielleicht würden die meisten hier im Forum mit dem Notenschnitt in Richtung UB und IB gehen wollen. Außerhalb dieses Forums ist dem aber nicht so.
Im Prinzip kannst Du machen, worauf Du Bock hast. Dein Vorteil ist, dass Du mit einem solchen Notenschnitt wohl eine hohe Quote Vorstellungsgespräche / Bewerbungen haben wirst.
Optionen gibt es genug. Traineeprogramme bei Konzernen verlangen auch gute Noten und selten muss man danach 70h knüppeln (Tarifvertrag).

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.07.2019:

Wieso hast du denn mit dem Studium begonnen? Aus Begeisterung an wirtschaftlichen Inhalten oder weil dir nichts Besseres eingefallen ist?

Erstmal weil mir nichts besseres eingefallen war. Seit ich aber drin bin gefällts mir sehr gut und mein Interesse hat sich mit der Zeit so entwickelt, dass ich jetzt behaupten kann, ich machs aus Interesse.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.07.2019:

Höherer Dienst

Oder wenn du Bock auf Forschung hast halt Uni.

Uni klingt interessant. Würde wenn ich jetzt nochmal anfangen müsste auch Lehramt studieren.
Fürs Lehren würde ich mich begeistern können und ich denke da bin ich auch sehr begabt.
Allerdings nicht sicher wie viel an der Uni dann lehren und wie viel forschen wäre.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Wieso hast du denn mit dem Studium begonnen? Aus Begeisterung an wirtschaftlichen Inhalten oder weil dir nichts Besseres eingefallen ist?

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Schau, wie du Erfolg für dich definierst und strebe danach.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Dann geh halt nicht in die UB / ins IB. Ich mach’s, bin ziemlich karrieregeil.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Dax30 Trainie

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Ich würde mir eine ruhige Stelle im öffentlichen Dienst oder als Beamter suchen und sodann die Arbeitszeit auf 70% bis 50% reduzieren.

Die auf diese Weise gewonnene freie Zeit würde ich zum kapitalmarktorientierten Aufbau eines Vermögens nutzen.

Bedenke auch die Zeitersparnis und innere Ruhe daraus, nicht im Rahmen einer üblichen Karriereplanung gegen Kollegen als - vermeintliche - Konkurrenten ankämpfen zu müssen.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Mit GD 200 nehme ich an?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

Ich würde mir eine ruhige Stelle im öffentlichen Dienst oder als Beamter suchen und sodann die Arbeitszeit auf 70% bis 50% reduzieren.

Die auf diese Weise gewonnene freie Zeit würde ich zum kapitalmarktorientierten Aufbau eines Vermögens nutzen.

Bedenke auch die Zeitersparnis und innere Ruhe daraus, nicht im Rahmen einer üblichen Karriereplanung gegen Kollegen als - vermeintliche - Konkurrenten ankämpfen zu müssen.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

DAX30 Trainee.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Wirst es irgendwann bereuen, dass du kein IB/UB gemacht hast. Wirst dann in 10 Jahren im DAX 80k verdienen und 35Std./Woche Käffchen trinken, während andere im PE oder Top-Management (nach UB) 200k-1Mio verdienen. Wird dann aber schon zu spät sein. Überleg dir das nochmal gut!

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

Wirst es irgendwann bereuen, dass du kein IB/UB gemacht hast. Wirst dann in 10 Jahren im DAX 80k verdienen und 35Std./Woche Käffchen trinken, während andere im PE oder Top-Management (nach UB) 200k-1Mio verdienen. Wird dann aber schon zu spät sein. Überleg dir das nochmal gut!

Ganz ehrlich, ich bin froh über 80-90K, aber ich komme auch aus einfachen Verhältnissen und habe auch schon für Mindestlohn gearbeitet.

Zeit ist wertvoller als Geld ab einem gewissen Punkt.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

Wirst es irgendwann bereuen, dass du kein IB/UB gemacht hast. Wirst dann in 10 Jahren im DAX 80k verdienen und 35Std./Woche Käffchen trinken, während andere im PE oder Top-Management (nach UB) 200k-1Mio verdienen. Wird dann aber schon zu spät sein. Überleg dir das nochmal gut!

Mit 30+ und spätestens wenn Kinder da sind verschiebt sich die Perspektive für die meisten Leute ziemlich. Da neidest du niemand der für sein Geld 60+ Stunden die Woche ackert, während du mit Familie oder Freunden oder auch nur alleine deine Wochenenden oder Feierabende genießt ;). Geld macht ab einem gewissen Level einfach nicht mehr glücklich!

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Außerdem kann man auch bei dax30 Karriere machen. Bin nach 5jahren bei 120k bei 45h im Durchschnitt. 200k werde ich wohl für lange Zeit nicht knacken, aber solange die Frau ca 80k zusteuert, lässt es sich als Familie sehr angenehm leben. Inkl. EFH in stadtnähe, das man dann halt in 15 Jahren abzahlt statt in 5jahren. Für den Alltag macht das keinen Unterschied. Sobald wir beide bei ca 250k sind, reduzieren wir auf 80%. Mehr als 200k macht für uns keinen Unterschied.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

Wirst es irgendwann bereuen, dass du kein IB/UB gemacht hast. Wirst dann in 10 Jahren im DAX 80k verdienen und 35Std./Woche Käffchen trinken, während andere im PE oder Top-Management (nach UB) 200k-1Mio verdienen. Wird dann aber schon zu spät sein. Überleg dir das nochmal gut!

Mit 30+ und spätestens wenn Kinder da sind verschiebt sich die Perspektive für die meisten Leute ziemlich. Da neidest du niemand der für sein Geld 60+ Stunden die Woche ackert, während du mit Familie oder Freunden oder auch nur alleine deine Wochenenden oder Feierabende genießt ;). Geld macht ab einem gewissen Level einfach nicht mehr glücklich!

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.07.2019:

Wirst es irgendwann bereuen, dass du kein IB/UB gemacht hast. Wirst dann in 10 Jahren im DAX 80k verdienen und 35Std./Woche Käffchen trinken, während andere im PE oder Top-Management (nach UB) 200k-1Mio verdienen. Wird dann aber schon zu spät sein. Überleg dir das nochmal gut!

Von meinem bestem Kumpel der Vater ist im Top Management bei einem schönem Autohersteller. Er verdient ca 350-400k , schön ABER: Montag China , Mittwoch USA , Freitag mal nach Hause kommen und bis 22/23 Uhr arbeiten... Wochenende auch was zu tun und meistens wieder sonntag Abend geht es wieder auf Reisen , Projekte , usw sprich keine !!!Familienleben!!‘Er fehlte an seinem Geburtstag , Abiball , kein Vater/Kind Tag (zusammen gemeinsam den Tag nutzen ), aus dem Urlaub 24/7 arbeiten , also nichts funktioniert!! Mein Kumpel hat mir gesagt dass es ihm lieber wär wenn sein Papa „nur“ 70-100k verdient aber dann z.b mal auf einem Fusballspiel von ihm wär oder andere Dinge. Btw kann er sein Geld nicht mal ausgeben weil er keine Zeit dafür hat. Sein verstaubter Porsche Turbo in der Garage sollte man auch mal waschen;)

Arbeitet um zu Leben und nicht andersherum! Genießt eure Zeit mit Freunden und Familie denn sie ist begrenzt!

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Dass ihr auf den Troll reinfallt :-D Jeder muss für sich selbst seine Präferenz im Leben finden. Für den einen ist das viel Geld, für den anderen Zeit. Da gibt es kein Patentrezept. Trotzdem mal zwei Korrekturen:

  1. wer nach 10 Jahren bei DAX30 für 80k arbeitet (Masterabschluss vorausgesetzt), hat definitiv irgendwas falsch gemacht. Das haben die meisten nach nichtmal 5 Jahren schon.

  2. Wer 10 Jahre in der UB oder dem IB arbeitet, kommt da in der Regel nicht mehr weg. Die meisten machen das 3-5 Jahre und verschwinden dann, wenn sich der Absprung finanziell noch lohnt und man eine signifikante Verbesserung der WLB spürt. Wer mit 40 noch im Consulting arbeitet, der ist auf dem Sprung zum Partner und hat sich an den Lifestyle und das Geld ausgeben derart gewöhnt, dass er in der Industrie eingehen würde. Da ist der Point of no return für die meisten einfach überschritten.
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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Wenn du dich für das Lehren begeisterst, was hältst du dann von einer FH Professur? Da liegt der Fokus immer auf der Lehre und es gibt viele Stellen, da es eben unzählige FHs gibt.

Gehalt ist bei den guten FHs auch nicht schlecht und jeder wird auch nicht genommen, da musst du schon was drauf haben.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

Ganz ehrlich, wen interessiert es was du von anderen Leuten hälst? UB/IB ist immernoch eine sehr gute Möglichkeit für junge Leute ohne familiäre Verpflichtungen, in kurzer Zeit viel zu lernen und karrieretechnisch schneller weiterzukommen. Jeder hat andere Prioritäten.

antworten
WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

Ganz ehrlich, wen interessiert es was du von anderen Leuten hälst? UB/IB ist immernoch eine sehr gute Möglichkeit für junge Leute ohne familiäre Verpflichtungen, in kurzer Zeit viel zu lernen und karrieretechnisch schneller weiterzukommen. Jeder hat andere Prioritäten.

Wäre die Masse der WiWi-Absolventen etwas aufgeklärter, würden wir das Problem hier garnicht diskutieren. Denn dann wären so wenig Leute bereit, ihr Leben fürs Consulting (mal unabhängig ob UB/IB/Tax/Audit/etc.) wegzuwerfen, dass diese Firmen gezwungen wären, etwas an ihren Hungerlöhnen für 90h-Wochen und ihren mickrig ausgehandelten Budgets zu ändern. Und vielleicht, ja nur vielleicht, wären Industrieunternehmen ohne diesen Preiskampf dann auch bereit, für die Beratung eine angemessene Vergütung zu zahlen, wenn sie es selbst offensichtlich nicht hinbekommen. Und dann würden Leute im Consulting mit Freude arbeiten, weil sie abends nicht zur zweiten Halbzeit des Champions League Halbfinals erst nach Hause kommen. Das wäre ein Anblick.

Aber gut, solange diese 100h-Woche-und-Karriere-ist-geil-Mentalität noch vorherrscht und es Kaderschmieden wie die WHU gibt, an denen den Leuten halt nur Karriere und buckeln anstatt denken beigebracht wird, ändert sich daran so schnell nichts. Zum Glück gibt es in unserer Generation hierfür zumindest erste Tendenzen.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

Ganz ehrlich, wen interessiert es was du von anderen Leuten hälst? UB/IB ist immernoch eine sehr gute Möglichkeit für junge Leute ohne familiäre Verpflichtungen, in kurzer Zeit viel zu lernen und karrieretechnisch schneller weiterzukommen. Jeder hat andere Prioritäten.

Wäre die Masse der WiWi-Absolventen etwas aufgeklärter, würden wir das Problem hier garnicht diskutieren. Denn dann wären so wenig Leute bereit, ihr Leben fürs Consulting (mal unabhängig ob UB/IB/Tax/Audit/etc.) wegzuwerfen, dass diese Firmen gezwungen wären, etwas an ihren Hungerlöhnen für 90h-Wochen und ihren mickrig ausgehandelten Budgets zu ändern. Und vielleicht, ja nur vielleicht, wären Industrieunternehmen ohne diesen Preiskampf dann auch bereit, für die Beratung eine angemessene Vergütung zu zahlen, wenn sie es selbst offensichtlich nicht hinbekommen. Und dann würden Leute im Consulting mit Freude arbeiten, weil sie abends nicht zur zweiten Halbzeit des Champions League Halbfinals erst nach Hause kommen. Das wäre ein Anblick.

Aber gut, solange diese 100h-Woche-und-Karriere-ist-geil-Mentalität noch vorherrscht und es Kaderschmieden wie die WHU gibt, an denen den Leuten halt nur Karriere und buckeln anstatt denken beigebracht wird, ändert sich daran so schnell nichts. Zum Glück gibt es in unserer Generation hierfür zumindest erste Tendenzen.

Sowas ähnliches habe ich auch gerade geschrieben!
Ich denke es hat was mit IQ zu tun. Mein alter Lehrer sagte mir mal, dass Menschen, die intelligent, d.h. begabter als der Durchschnitt sind, nach Geld und Power streben.
In Richtung Hochbegabung scheint sich dies wieder zu ändern. Die Erfahrung kann ich teilen. Die intelligentesten Menschen die ich kennenlernen durfte, haben andere Ziele und Werte und sind viel beeindruckender.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

Ganz ehrlich, wen interessiert es was du von anderen Leuten hälst? UB/IB ist immernoch eine sehr gute Möglichkeit für junge Leute ohne familiäre Verpflichtungen, in kurzer Zeit viel zu lernen und karrieretechnisch schneller weiterzukommen. Jeder hat andere Prioritäten.

Wäre die Masse der WiWi-Absolventen etwas aufgeklärter, würden wir das Problem hier garnicht diskutieren. Denn dann wären so wenig Leute bereit, ihr Leben fürs Consulting (mal unabhängig ob UB/IB/Tax/Audit/etc.) wegzuwerfen, dass diese Firmen gezwungen wären, etwas an ihren Hungerlöhnen für 90h-Wochen und ihren mickrig ausgehandelten Budgets zu ändern. Und vielleicht, ja nur vielleicht, wären Industrieunternehmen ohne diesen Preiskampf dann auch bereit, für die Beratung eine angemessene Vergütung zu zahlen, wenn sie es selbst offensichtlich nicht hinbekommen. Und dann würden Leute im Consulting mit Freude arbeiten, weil sie abends nicht zur zweiten Halbzeit des Champions League Halbfinals erst nach Hause kommen. Das wäre ein Anblick.

Aber gut, solange diese 100h-Woche-und-Karriere-ist-geil-Mentalität noch vorherrscht und es Kaderschmieden wie die WHU gibt, an denen den Leuten halt nur Karriere und buckeln anstatt denken beigebracht wird, ändert sich daran so schnell nichts. Zum Glück gibt es in unserer Generation hierfür zumindest erste Tendenzen.

Sowas ähnliches habe ich auch gerade geschrieben!
Ich denke es hat was mit IQ zu tun. Mein alter Lehrer sagte mir mal, dass Menschen, die intelligent, d.h. begabter als der Durchschnitt sind, nach Geld und Power streben.
In Richtung Hochbegabung scheint sich dies wieder zu ändern. Die Erfahrung kann ich teilen. Die intelligentesten Menschen die ich kennenlernen durfte, haben andere Ziele und Werte und sind viel beeindruckender.

Naja es macht schon einen Unterschied, ob man Intelligente mit Hochintelligenten vergleicht und dadurch den Leser beeinflusst oder den Intelligenten mit einem average-citizen und so den Intelligenten, nach Karriere strebenden ins bessere Licht stellt.

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WiWi Gast

Top Noten aber keinen Bock auf Karriere

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2019:

Hier der TE:
Ich denke ich werde an der Univesität bleiben und mich mit einem Problem beschäftigen. Eventuell ist dann später auch eine unternehmerische Karriere drin.

Von Leuten die sich IB/UB aufopfern und sich an ihren 20k/Monat Netto aufgeilen halte ich nicht viel, von Leuten die etwas zur Weiterentwicklung beigesteuert haben hingegen sehr viel.

Danke für alle Tipps!

Ganz ehrlich, wen interessiert es was du von anderen Leuten hälst? UB/IB ist immernoch eine sehr gute Möglichkeit für junge Leute ohne familiäre Verpflichtungen, in kurzer Zeit viel zu lernen und karrieretechnisch schneller weiterzukommen. Jeder hat andere Prioritäten.

Wäre die Masse der WiWi-Absolventen etwas aufgeklärter, würden wir das Problem hier garnicht diskutieren. Denn dann wären so wenig Leute bereit, ihr Leben fürs Consulting (mal unabhängig ob UB/IB/Tax/Audit/etc.) wegzuwerfen, dass diese Firmen gezwungen wären, etwas an ihren Hungerlöhnen für 90h-Wochen und ihren mickrig ausgehandelten Budgets zu ändern. Und vielleicht, ja nur vielleicht, wären Industrieunternehmen ohne diesen Preiskampf dann auch bereit, für die Beratung eine angemessene Vergütung zu zahlen, wenn sie es selbst offensichtlich nicht hinbekommen. Und dann würden Leute im Consulting mit Freude arbeiten, weil sie abends nicht zur zweiten Halbzeit des Champions League Halbfinals erst nach Hause kommen. Das wäre ein Anblick.

Aber gut, solange diese 100h-Woche-und-Karriere-ist-geil-Mentalität noch vorherrscht und es Kaderschmieden wie die WHU gibt, an denen den Leuten halt nur Karriere und buckeln anstatt denken beigebracht wird, ändert sich daran so schnell nichts. Zum Glück gibt es in unserer Generation hierfür zumindest erste Tendenzen.

Sowas ähnliches habe ich auch gerade geschrieben!
Ich denke es hat was mit IQ zu tun. Mein alter Lehrer sagte mir mal, dass Menschen, die intelligent, d.h. begabter als der Durchschnitt sind, nach Geld und Power streben.
In Richtung Hochbegabung scheint sich dies wieder zu ändern. Die Erfahrung kann ich teilen. Die intelligentesten Menschen die ich kennenlernen durfte, haben andere Ziele und Werte und sind viel beeindruckender.

Ich glaube nicht, dass die ganzen Leute wie heißen sie ...Dirk Kräuter etc. überdurchschnittlich intelligent sind. Eher nutzen sie die Blindheit und Naivität derer aus, die dem einfachen Wort und guter Rhetorik trauen. Dementsprechend sind logischerweise auch diese angesprochenen Personen meiner eingeschränkten Ansicht nach, nicht überdurchschnittlich intelligent.
Diese Leute husteln nur nach Geld und Erfolg.

Das ist nur ein simples Beispiel.

Ich glaube viel mehr, dass die ganzen consultants es viel mehr als Status ansehen. Consultant ..wie nice. Ich habe Leute kennengelernt wo Eltern enormen Druck ausgeübt haben um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Das sind Leute denen beigebracht wurde, das Stolz und Erfüllung aus dem Job kommt. Was für diese Art von Mensch ja vollkommen OK ist.

Aber naja ....typische Stereotyp Aussage eines Lehrers

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