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Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

/ sorry für Typos, schreibe unterwegs

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Die Mintler, die du beneidest sind eine Minderheit, die meistens forschend tätig ist. Das sind die wenigsten Jobs. Klar a la MBB auch trotzdem mal für dich als Info. Auch die meisten Mintler machen relativ routinebasierte Tätigkeiten. Im Grunde ist das als Angestellter immer so. Du musst dich eben entscheiden im Leben. Willst du spannende, akademische Tätigkeiten versuch dein Glück als Wissenschaftler. Geld und spannende Tätigkeiten gibts wohl am ehesten als Gründer.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Die Mintler, die du beneidest sind eine Minderheit, die meistens forschend tätig ist. Das sind die wenigsten Jobs. Klar a la MBB auch trotzdem mal für dich als Info. Auch die meisten Mintler machen relativ routinebasierte Tätigkeiten. Im Grunde ist das als Angestellter immer so. Du musst dich eben entscheiden im Leben. Willst du spannende, akademische Tätigkeiten versuch dein Glück als Wissenschaftler. Geld und spannende Tätigkeiten gibts wohl am ehesten als Gründer.

Wie kommst du darauf? Bin kein Ingenieur, aber solche Stellen nahe an der Produktion sollten doch keine Minderheit sein.
Auch ein Softwareentwickler o.Ä. arbeitet doch so, wie der OP es sich wünscht. Wieso die MINTler schlecht reden?

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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Wenn du so gelangweilt bist geh halt ins FICC/ECM

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Kurze Antwort: Nein, eigentlich...

Lange Antwort: Ich habe meine Erfüllung in der Führung gefunden. Es gibt nichts spannenderes als unterschiedliche Menschen. Du darfst nur nicht zu hoch rutschen, denn dann wird aus "Führen" ein "Hauen und Stechen".

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Wenn dich Produktentwicklung und die Umsetzung neuer Ideen interessiert, schau dir mal an was Service Designer:innen, Venture Architects und Product Owner im Digitalbereich machen. Je nach Branche/Vertical wird mehr oder weniger methodisch gearbeitet, aber etwas begleitende Anwendungsforschung gehört in vielen Bereichen dazu. Vielleicht liegen die Einstiegsgehälter nicht ganz auf den Level von MBB, aber je nach Unternehmen und Branche kann man davon durchaus gut leben. (Eine gute Freundin bekommt als PO mit 8 Jahren Berufserfahrung in einem amerikanischen Techkonzern 105k€ fix und 35k€ in Bonus und Anteile, 38h, 28 Urlaubstage, vollständig remote innerhalb Europas. BA Linguistik/MA Ethnologie).

Weiß nicht ob das jetzt ein „Highperformer“-Job ist, aber sie liebt‘s und hatte auch nach zwei Jahren Consulting kein Bock mehr auf das alberne Gegockel der Consulting Bros.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Als Chemiker der selber geforscht hat kann ich dir sagen, dass die Dokus natürlich auch nur ausschnitte sind.
Genauso kannst du sagen du bist auf Hotel Buffets der Consultants neidisch…
Nicht jeder entwickelt den neuen BioNTech Impfstoff: du sitzt auch oft den Tag da und kippst Chemikalien zusammen die du kochst oder baust deine 10.000ste Batterie mit leicht verändertem Kathodenmaterial zusammen um dann die nächsten Wochen zu analysieren.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Die Mintler, die du beneidest sind eine Minderheit, die meistens forschend tätig ist. Das sind die wenigsten Jobs. Klar a la MBB auch trotzdem mal für dich als Info. Auch die meisten Mintler machen relativ routinebasierte Tätigkeiten. Im Grunde ist das als Angestellter immer so. Du musst dich eben entscheiden im Leben. Willst du spannende, akademische Tätigkeiten versuch dein Glück als Wissenschaftler. Geld und spannende Tätigkeiten gibts wohl am ehesten als Gründer.

So würde ich das nicht sagen, jeder, der irgendwie in der Entwicklung ist, ist zu einem Teil auch immer in der Forschung.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Ich würde sagen, dass sich dies über 95% der Berufe/Jobs hinweg zieht. Willkommen in der Arbeitswelt.

  1. Ist der Job da, um die Shareholder und Kunden zu bedienen und nicht, damit sich der Arbeiter verwirklichen kann.
  2. Die spezialisierte spricht hoch arbeitsteilige Arbeitswelt lässt es meist nicht anders zu, dass auch "interessante" Jobs aufgrund der Spezialisierung und vielen Prozessen usw. nach einiger langweilig werden, zumal sich der Mensch mit der Zeit an das meiste gewöhnt. Am ehesten muss man eine Koryphäe auf seinem Gebiet sein, was mit sehr viel Aufwand/hoher Workload verbunden ist oder in Richtung Selbstständigkeit/Gründung gehen. Aber auch dort fühlt sich das Ganze immer noch vorwiegend nach Arbeit an.

Mein Ratschlag: Such dir einen Job mit akzeptabler Work-Life Balance und mache Aktivitäten, die du selbst beeinflussen kannst, da es in der Arbeitswelt sehr oft an Autonomie mangelt.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

an den TE: was wäre deine eigene Vorstellung von "nicht langweilig"?

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Im NGO (nicht nur sozial)und (im weitesten Sinne) sozialen Bereich gibt es viele Projekte, die sehr mit hands on-Strategien befasst sind, wo man wirklich direkt einen impact hat. Ist dann meisten nur lausig bezahlt

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Im Prinzip brauchst du doch einen Job der autonom arbeitet und sofort Ergebnisse liefert. Vielleicht wäre Einkauf was für dich - du arbeitest viel autonom, kannst die Ergebnisse (= Savings) selbst beeinflussen und kriegst dadurch auch direkt positives Feedback & Anerkennung. Ist in meinen Augen vielleicht passend für dich? Allerdings bist du auch im Einkauf häufig ausführendes Organ (Business will etwas, also musst du es finden etc.) Aber die Projekte sind häufig unterschiedlich und spannend und wie gesagt, es gibt direktes Feedback nach erfolgreichen Verhandlungen in Form von Savings etc.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Kommt darauf an, was du als langweilig empfindest.

Wahrscheinlich gibt es in jedem Beruf auf der Welt jemanden, der diesen ausführt und langweilig findet.

Um es genau zu wissen, müsstest du Umfragen suchen.

  • Jobs, bei denen viel Abwechslung gegeben ist, bei denen du viel reisen kannst und bei denen du mit Menschen zu tun hast werden meist als nicht langweilig empfunden.
  • Jobs, bei denen du nur mit Dokumenten zu tun hast werden oft als langweilig empfunden.
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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Du hast halt BWL studiert.
Und ja, UB ist grausam. Beim Ausdruck "Look and feel" dreht sich mir noch immer der Magen um. Wie kann man 4k an Tagessätzen für Berater ausgeben, wenn man weiss, was die dafür den ganzen Tag machen? - Mir vollkommen schleierhaft.

So viele, wie MBB aktuell einstellen, ist es aber auch kein Highperformer-Job mehr, wenn man ehrlich ist.

Anspruchsvoll ist z.B. das Gründen. Ein Start-Up auch nur zum Seeding zu bringen hat mehr mit High Performance zu tun als bis 2:00 nachts die Farben von Boxen von hellgrau in dunkelgrau zu ändern.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Ich würde sagen, dass sich dies über 95% der Berufe/Jobs hinweg zieht. Willkommen in der Arbeitswelt.

  1. Ist der Job da, um die Shareholder und Kunden zu bedienen und nicht, damit sich der Arbeiter verwirklichen kann.
  2. Die spezialisierte spricht hoch arbeitsteilige Arbeitswelt lässt es meist nicht anders zu, dass auch "interessante" Jobs aufgrund der Spezialisierung und vielen Prozessen usw. nach einiger langweilig werden, zumal sich der Mensch mit der Zeit an das meiste gewöhnt. Am ehesten muss man eine Koryphäe auf seinem Gebiet sein, was mit sehr viel Aufwand/hoher Workload verbunden ist oder in Richtung Selbstständigkeit/Gründung gehen. Aber auch dort fühlt sich das Ganze immer noch vorwiegend nach Arbeit an.

Mein Ratschlag: Such dir einen Job mit akzeptabler Work-Life Balance und mache Aktivitäten, die du selbst beeinflussen kannst, da es in der Arbeitswelt sehr oft an Autonomie mangelt.

Ich finde die Beschreibung, dass es in der kompletten Arbeitswelt so aussieht nicht zutreffend. Sicherlich gibt es viele Berufe, die repetetiv sind und dann ist es vom Ablauf auch egal, ob Kassierer oder 0815 BWLer, der Excel Tabellen ausfüllt. Trotzdem gibt es genügend Bereiche, die interessant sind. Man muss halt wissen, was man will und kann sich nicht nur nach der Vergütung orientieren. NGO wurde schon genannt. Arbeit in der Forschung ist sehr spannend, wenn man bereit ist die schlechten Bedingungen zu akzeptieren. Die Liste ist lang aber immer individuell. Man muss schauen, wo sein Talent liegt und versuchen dort einer der besten zu werden. Wenn man halt Informatik studiert, obwohl einem jegliche Begabung fehlt, darf man sich nicht wundern später einen durchschnittlichen und langweiligen Job als Codemonkey für 55k zu haben.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

"Spannend" ist doch für jeden Persönlichkeitstyp was anderes, der eine arbeitet gerne mit Menschen, der andere mit Daten, der eine alleine und der andere stets im Team.

Wie soll man das in einem Forum allgemeingültig beantworten können?

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

VC

Mies bezahlt und schlechte Aufstiegschancen. VC macht man am Ende der Karriere, nicht am Anfang.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

War Gründer. Wenn du Action willst dann geh gründen, das ist Königsklasse.

Sonst PM im Hedge Fund oder Trader mit eigener P&L und hoher Kapitalverantwortung. Aber bist ja kein Quant also ist das raus.

Sonst kannst du es in der Selbstständigkeit im Entertainment Bereich versuchen. Das ist meiner Meinung nach nochmal eine Stufe höher als Gründen wenn man in die Top Kreise will.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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Eigentlich selbst schuld. IB besteht aus mehr als nur slides basteln. Wenn du in den richtigen Teams bist kannst du schon als Einsteiger modellieren. Auch TS/Accounting Advisory sind nicht unbedingt langweilig. Insurance Advisory kann auch sehr anspruchsvoll sein. Dann so Läden wie d-fine wo mehr der Fokus auf Programmierung liegt. Oder so was wie Controlling mit Fokus auf Data science/machine learning, da bist du dann halt mehr mit SQL, Power BI, Python etc unterwegs. Und ansonsten halt an die Uni zum forschen.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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Wie kann man so ein rumgehampel nur jahrelang aushalten? Folien basteln bis in die Nacht hinein? Und dann kein Leben mehr? Weiß gefällt...
Ich finde den Vertrieb spannend. Man ist direkt am Kunden. Analysiert seinen Bedarf. Ggf initiiert man eine neue Produktentwicklung. Man verhandelt, hat mit Menschen unterschiedlichster Art zu tun usw.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

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Bin selbsständiger Berater (im Nebenjob. Primär mach ich selbsständig was anderes) und wundere mich immer wieder über diese Arbeitsstrukturen und vor allem das Slidebasteln der Kollegen aus MBB, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Da ist oft viel schein und wenig sein, und an Stelle die ganze Zeit in das verschönern eines Absatzes auf einer Folie zu verschwenden, hätten die häufiger mal mehr Zeit mit dem Inhalt zu bringen sollen.

Ich mach die Beratungsgeschichte jetzt seit ca. 5 Jahren und mit Slides hatte ich nie viel am Hut. Man kann Inhalte für den Kunden auch anders, und vor allem Zeitsparender aufbereiten, was ich wohl vor allem durch meinem Primärjob gelernt habe. Da könnte man so ne Geschichte nie abziehen, sondern käme man nie ins Geld.

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WiWi Gast

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Hallo,

neben Konzern habe ich jetzt sowohl im IB als auch in der UB (bis hin zu T1/MBB) gearbeitet und beides hat mich alles andere als erfüllt.

Im IB war es noch etwas erwartbarer, dass die Junior Work entsprechend sein wird. In der UB hat es mich aber noch viel mehr enttäuscht, weil dir von Consultants und Recruitern immer gepitcht wird, wie spannend die Projekte doch sind. Die Projekte auf denen ich gestafft war klangen auch immer unfassbar spannend von der Fragestellung her (z.B. Markteinführung neues Medikament in den USA) aber die Arbeit ansich war in jedem Projekt einfach gleich unabhängig von der Fragestellung und es lief einfach darauf hinaus, dass man von 09.00-22.00 irgendwelche Slides gefixed hat oder andere Lakai arbeiten (Notizen schreiben) ausführen musste. Nun verstehe ich natürlich, dass man als Einsteiger nicht erwarten kann direkt substanziell zur Problemlösung beitragen zu können. Viel erschreckender war für mich aber, dass selbst Seniore Berater mit 4-5 Jahren im Prinzip nur ausführendes Organ des PM/EM waren, welcher wiederum exakt das ausführte was der Partner für gut fand.

Ich hab nicht einmal gemerkt, dass wir im Team versucht haben das Problem zu lösen. Viel mehr gab der Partner vor wie es zu machen ist. Danach hatten vom Kunden noch viele der Manager Feedback was ihnen an der Präsi nicht passte und das wurde dann ohne es zu Challengen eingearbeitet.

Im Prinzip war die Arbeit eigentlich den ganzen Tag Slides zu basteln, diese an eine höhere Ebene zu senden, die höhere Ebene hat dann Sticker reingemacht, ich habe es ausgebessert und dann haben wir das Teil eine Ebene höher geschickt. Vom PM kam dann wieder Feedback - meistens total unwissenschaftlich, einfach persönliches Empfinden - a la „hier gefällt mir das Look and Feel noch nicht“ oder „die slides hier hinten muss man noch etwas aufhübschen“.

Als man das wieder rum eingearbeitet hat ging die Präsi an den Kunden, welcher wiederum in inhaltlicher Natur alles umändern wollte und viele der Slides flogen wieder raus.

Wie habt ihr es durchgehalten, dass mehrere Jahre zu machen? Und selbst wenn, wird es nach dem Exit mal besser? Ich bin da echt neidisch wenn ich irgendwelche Berufsdokus sehe von Mintlern, die irgendwelche Maschinenteile entwerfen und dann direkt feedback bekommen ob es wirklich was im Prozess verbessert oder nicht.

/ sorry für Typos, schreibe unterwegs

Bin selbsständiger Berater (im Nebenjob. Primär mach ich selbsständig was anderes) und wundere mich immer wieder über diese Arbeitsstrukturen und vor allem das Slidebasteln der Kollegen aus MBB, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Da ist oft viel schein und wenig sein, und an Stelle die ganze Zeit in das verschönern eines Absatzes auf einer Folie zu verschwenden, hätten die häufiger mal mehr Zeit mit dem Inhalt zu bringen sollen.

Ich mach die Beratungsgeschichte jetzt seit ca. 5 Jahren und mit Slides hatte ich nie viel am Hut. Man kann Inhalte für den Kunden auch anders, und vor allem Zeitsparender aufbereiten, was ich wohl vor allem durch meinem Primärjob gelernt habe. Da könnte man so ne Geschichte nie abziehen, sondern käme man nie ins Geld.

Wie bereitest du denn die Inhalte auf? Bei was für Themen bist du beratend aktiv?

antworten
ExBerater

Gibt es einen Highperformer Job der nicht langweilig ist?

Den Beitrag finde ich spannend.
Ich war vor der Beratung fünf Jahre in der Industrie und bin nach der Beratung jetzt GF eines Service Unternehmens.

Seit sechs Jahren nunmehr nutze ich kaum noch ppt und wenn ich das in meinem Unternehmen einsetze, dann ganz anders als in der Beratung.
Wenn man WIRKLICH für etwas verantwortlich ist und nicht nur Konzepte überlegt sondern auch UMSETZEN muss, dann kann man mit ppt kaum etwas anfangen.

ppt ist für die Geschäftswelt Fluch und Segen. Vor allem aber ein für die Beratungen absolut segensreich denn es eignet sich perfekt dafür, Unschärfen zu umgehen, zu vertuschen oder auch Freiräume zu lassen, die die Kunden dann mit ihren Phantasien füllen können. Wenn so ein Slide erstmal abgestimmt ist und präsentiert wird, ist es in jeder Formulierung so abgeschliffen, dass sich jeder mit dem dann noch übrigen Nicht-Inhalt wunderbar arrangierren kann, während der Vorstand, dem sowas präsentiert wird, denkt dass da ganz viele Details im Hintergrund sieht und es schon in seine Richtung laufen wird.

Ich bewundere Unternehmen wie zB Amazon oder Tesla (wenn ich nicht irre), die ja genau aus dem Grund ppt komplett verbannt haben

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Bin selbsständiger Berater (im Nebenjob. Primär mach ich selbsständig was anderes) und wundere mich immer wieder über diese Arbeitsstrukturen und vor allem das Slidebasteln der Kollegen aus MBB, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Da ist oft viel schein und wenig sein, und an Stelle die ganze Zeit in das verschönern eines Absatzes auf einer Folie zu verschwenden, hätten die häufiger mal mehr Zeit mit dem Inhalt zu bringen sollen.

Ich mach die Beratungsgeschichte jetzt seit ca. 5 Jahren und mit Slides hatte ich nie viel am Hut. Man kann Inhalte für den Kunden auch anders, und vor allem Zeitsparender aufbereiten, was ich wohl vor allem durch meinem Primärjob gelernt habe. Da könnte man so ne Geschichte nie abziehen, sondern käme man nie ins Geld.

Wie bereitest du denn die Inhalte auf? Bei was für Themen bist du beratend aktiv?

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Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

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Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 2: Finance, Controlling, Einkauf, Banken, Logistik, Versicherungen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

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Die Internationalisierung des Versicherungswesens sowie die Digitalisierung und Automatisierung der gesamten Wirtschaft verändern das Berufsbild der Aktuare in Deutschland. Diese beiden Mega-Trends eröffnen den Versicherungs- und Finanzmathematikern jedoch auch ein immer breiteres Betätigungsspektrum. Das sind einige zentrale Ergebnisse des „DAV-Gehaltsbarometer 2017“ der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Deloitte Consulting GmbH.

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