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Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich finde es ja toll wenn man sich mit seinem Arbeitgeber und/oder seiner Tätigkeit identifizieren kann. Manche leben das hier ja schon bei ihrer/seiner Uni.

Ich bin jetzt 29 und arbeite bei meinem 3. Arbeitgeber. Bei allen Wechseln habe ich mich nicht unbedingt gefreut sondern es eher nüchtern betrachtet, "halt ein besserer Paycheck". Ich lebe privat ein glückliches und zufriedenes Leben aber natürlich frage ich mich wie anscheinend viele wirklich lieben was sie beruflich tun.

LinkedIn ist ein sehr gutes Beispiel. Wie viele Mitarbeiter gerade in der Corona Zeit Werbung für ihr Unternehmen oder ein spezielles Produkt und ihrem eigenen Profil schalten, das finde ich Warnsinn. Als wäre es mit dem Alter und der Perspektive das neue Facebook.

Ist das bei euch auch so?

Mir kommt das oft nach rosaroter Brille vor.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Du darfst wirklich nicht glauben, was du auf Social Media siehst. Wenn du von dir behaupten kannst, dass du privat ein glückliches Leben führst, ist das schon mal 'ne Menge wert und wahrscheinlich mehr, als einige Leute, die auf Instagram / LinkedIn & Co. das High life leben.

Ich glaube schon, dass es einige Leute gibt, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, aber das tut bei weitem nicht jeder. Und solche Linkedin posts werden ja auch gerne mal "erbeten" im Sinne von Employer Branding ;). Davon abgesehen ist es ja auch persönlich (es kann auch bei dir noch kommen, du bist ja noch super jung) und es muss halt "passen". Wenn du dich für Technik interessiert und im Marketing bist, findest du L'Oréal wahrscheinlich nicht so cool ;).

Fazit: Ich verstehe, was du denkst, und gerade in Corona wird einem das stark vor Augen geführt. Versuche aber dich nicht zu sehr davon beirren zu lassen. Jeder Mensch trägt seine Päckchen und es ist nicht alles gold, was glänzt.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Also ich persönlich würde nicht gerne bei einem Firma arbeiten, mit der ich mich nicht identifizieren kann.

Glaube das Problem ist eher in Deutschland prevalent, in den USA ist auch die Identifikation mit der Uni enorm und geht dann auf den Arbeitgeber über

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Leidenschaft spielt man doch nur in der Firma vor?
Oder meint es jm tatsächlich ernst? lol

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich muss mich schon mit der Firma in einer gewissen weise Identifizieren können und hinter dem stehen, das sie tun bzw. verkaufen. Bin 30 und seit dem Bachelor (Praktikum) bei ein und dem selben Arbeitgeber. Wenn dazu dann noch gewisse Dinge kommen die für mich sehr von Vorteil sind und ich mich mit den Produkten voll identifizieren kann. Dann stehe ich natürlich auch voll zu meinem Arbeitgeber.

Im Social Media Bereich würde ich das aber nicht machen. Dafür habe ich auch genug zu tun. Mein Arbeitgeber ist im Medizinsektor tätig.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

Verstehe den Bezug zu Porsche oder Mercedes nicht ganz, nicht jeder identifiziert sich mit denen.

Allgemein muss man sagen, dass es schon viele Leute gibt, die sich mit ihrem Beruf identifizieren. Ich könnte auch nicht länger in einem Job arbeiten, wenn der nicht 100% zu mir passt. Vor allem bei der jüngeren Generation spielt das eine größere Rolle.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich war einmal bei einem Unternehmen, bekannt aus der TV Werbung da hatte ich das Gefühl in den ersten 3 Monaten, dass die Firma der Familienersatz war. Da wurde auf Firmenevents laut der Firmenname im Chor gebrüllt, junge junge dachte ich mir.

3 Monate hat es gedauert bis ich verstand, dass 80% einfach das Spiel mitspielen, 15% es nicht gecheckt haben und 5% wirklich alles fürs Unternehmen lebten. Letzten waren natürlich die ganz Oben.

Es war subtil so, dass man Unternehmen leben musste nach außen und innen.

Ich verstand nie wieso Leute das tun. Leistung sollte zählen so wie der Umgang mit den Mitmenschen um einen herum

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

Verstehe den Bezug zu Porsche oder Mercedes nicht ganz, nicht jeder identifiziert sich mit denen.

Allgemein muss man sagen, dass es schon viele Leute gibt, die sich mit ihrem Beruf identifizieren. Ich könnte auch nicht länger in einem Job arbeiten, wenn der nicht 100% zu mir passt. Vor allem bei der jüngeren Generation spielt das eine größere Rolle.

Und GENAU deswegen, weil es bei jungen Leuten laut Statistik immer wichtiger wird versuchen Unternehmen mit Employer Branding/ Personalmarketing immer verstärkter darauf einzugehen. Vieles ist heiße Luft. Manchmal frage ich mich ob die das aus dem Bereich wirklich wirklich alles glauben was sie da tun. Für mich ist das immer Bastelstunde und immer grinsend durch den Tag. Ich finde es schlimm, weil es mich im Alltag schon beeinflusst. zB. bei Neueinstellungen. Schön wenn deren Arbeit Spaß macht und sie hochmotiviert sind aber dann bitte nicht im Blasendenken.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Wieso sollte man sich nicht mit dem Beruf identifizieren?!?! Das ist doch der Hauptmittelpunkt eines Lebens für jeden der Karriere macht.

Ich lebe einfach 100% für meine persönliche Karriere, und das Glücksgefühl aus dieser Erfüllung geht dann halt auch aufs private Leben über. Verstehe ehrlich gesagt nicht, wie Leute ihre Arbeit nur als Mittel zum Zweck sehen können und alles in der Freizeit als so viel wichtiger.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Wieso sollte man sich nicht mit dem Beruf identifizieren?!?! Das ist doch der Hauptmittelpunkt eines Lebens für jeden der Karriere macht.

Ich lebe einfach 100% für meine persönliche Karriere, und das Glücksgefühl aus dieser Erfüllung geht dann halt auch aufs private Leben über. Verstehe ehrlich gesagt nicht, wie Leute ihre Arbeit nur als Mittel zum Zweck sehen können und alles in der Freizeit als so viel wichtiger.

Nichts spricht dagegen. Es war eine offene Frage des Thread Erstellers die von dir subjektiv beantwortet wurde.

Was ist denn die Tätigkeit, die dich so anspornt? Wo ist die Grenze zwischen privat und beruflich? Sich und das Unternehmen verkaufen und authentisch bleiben?

Es gibt natürlich Frohnaturen die alles ohne Grenzen sehen und NIE genervt sind.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

+1
ab 5% mehr gehalt bin ich weg, aber man muss das ganze theater in der firma schon mitspielen

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

ich bin jmd, der nicht seiner Berufung nachgeht sondern nur einem Beruf. D.h. ich arbeite um Geld zu verdienen. ich identifiziere mich weder mit meiner Funktion noch mit meinem Arbeitgeber. Es ist aber auch nicht so dass ich meinen Job oder meinen AG hasse, es ist vielmehr ein neutrales Gefühl.

Da aber vor allem jüngere Generationen nur so von ihrem Job schwärmen, davon erzählen, dass sie gerne Überstunden machen usw. bin ich mir seit einiger Zeit unsicher, ob ich nicht auch meiner "Berufung" nachgehen soll. Das hat mich sehr unglücklich gemacht, da ich lange überlegt habe den Bereich zu wechseln mit den konsequenten Fragen: wohin?, will ich wirklich von vorne anfangen? usw.

ich bin mir auch nicht sicher, ob die Leute, die sagen, dass man für den Beruf leben muss nicht alles mit einer rosaroten Brille sehen. Denen macht auch wirklich ALLES spaß. Ganz ehrlich, wenn mir jemand aus dem Audit vorschwärmt wieviel spaß es macht Kreuzchen zu setzen und Schrauben zu zählen, dann kann ich das doch auch nicht so wirklich glauben....

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ganz ehrlich, "Employer Branding" und Co ist auch nur eine Form des Personalmarketings. Jede Firma stellt sich nach außen hin, als wäre sie die beste Firma der Erde. Und natürlich wird von den Mitarbeitern auch erwartet, dass sie diese Story mittragen.

Am Ende bleibt Arbeit für mich ein Tausch von Zeit gegen Geld. Klar kann ein Job auch spannend und erfüllend sein, aber zumindest für mich ist das nicht der Fall. Fakt ist einfach, dass 99% der Jobs in einem beliebigen großen Unternehmen einfach aus langweiligen und fremdbestimmten Routinearbeiten bestehen. Und das ist unabhängig davon wie toll der Brand des Unternehmens ist.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.
Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.
Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.

Es ist unglaublich, wie einem Arbeitgeber in wirtschaftlich niedergehenden Branchen das berufliche Umfeld verminen und noch nach Jahren versuchen, Probleme zu bereiten.

Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

Das ist eine vernünftige Einstellung :-)

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Nope, Arbeit macht knapp 25% meiner Zeit aus und langfristig soll das eher weniger als mehr werden. Der Mittelpunkt meines Lebens sind Freunde, Familie und Hobbies.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

Klar gibt es das auch anders. Daher führt ein anständiges Verhalten des AG auch zu einem hohen Maß an Loyalität.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Schon vor nun fast 10 Jahren gewechselt.

Nur scheint sich dies in der alten Branche bisher noch nicht herumgesprochen zu haben ;-(

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

+1
Selbiges bei mir. Im Schnitt sind bei uns alle (SDax Konzern) mit ca. 70% Reduktion in Kurzarbeit. Manche auf 100% Reduktion, andere vllt. Auf nur 30% Reduktion. Im Schnitt werden es aber um die 70% sein die jeder (produktion sowieso, verwaltung aber auch komplett) runtergefahren wurde. Vorstand und Führungspersonen natürlich voll auf 100%, Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...und die Dividende wird natürlich schön ausgeschüttet. Ich bewerb mich auch grad weg und bin froh wenn ich aus dem Laden raus bin. Die "Oben" schauffeln sich die Taschen immer voller mit ihren eh schon fürstlichen Gehältern; die im mittleren oder unteren Management bzw "normalen" Angestellten leben im Hamsterrad, welches durch Kurzarbeit noch verstärkt wird.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Also zu LinkedIn.

Wenn irgendwer von mir erwartet im Sinne des Arbeitgebers etwas zu posten wo ich nicht zu 100% hinterstehe dann würde ich aber sowas von schnell anhauen. Irgendwo reicht es auch. Es ist MEIN Profil Understatement ich stehe lediglich im Arbeitsverhältnis

Ich habe aber auch im Gefühl, dass das immer schlimmer wird bzw. wichtifee. Sei es nun Heuchelei, ein Ding der neuen Generation oder Sonstiges. Dieses gut stellen ist mir einfach fremd. Wenn das der neue Weg ist dann bin wirklich bald arm dran.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Wer sich mit seinem Beruf wirklich identifiziert und alles gibt, läuft Gefahr auszubrennen, wenn er immer wieder gegen eine (meist vom Vorgesetzten, aufgebaute) Wand läuft. Distanz zum Beuf ist unglaublich wichtig, da man den beruflichen Erfolg eben nicht komplett in der eigenen Hand hat.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

Ich versteh die Verfasserin des Posts in einer gewissen Weise schon. Ist bei mir auch ähnlich.

Ich arbeite seit einigen Jahren im Konzerncontrolling eines Konzerns. Wenn man da mal mit bekommt, in welchen Mist Jahr für Jahr Millionen reinfließen weil die Vorstände mal wieder ihr Ego befriedigen wollen?! Und da gehts nichtmal um iwelche business cases sondern teilweise um eitelkeiten wie 50k Euro um mit feng shui die Vorstandsbüros einzurichten. Sorry. Da fwhlt mir jedes Verständnis.

Aber jetzt in einer solchen Phase, in der es für viele MA, insbesondere die in niederen Tarifgruppen ums blanke (finanzielle) Übeeleben geht, nicht mal gescheit zu unterstützen? Klar, dem vorstand der mit seinen "50k plus" im Monat heimgeht ist das egal, solange der RoCe für die nächste variable gehaltsauszahlung passt. Aber grade jetzt zeigt sich ja wie viele Unternehmen und insb. Das Management ticken. Da helfen auch keine tollen employer branding kampagnen...

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

Ich versteh die Verfasserin des Posts in einer gewissen Weise schon. Ist bei mir auch ähnlich.

Ich arbeite seit einigen Jahren im Konzerncontrolling eines Konzerns. Wenn man da mal mit bekommt, in welchen Mist Jahr für Jahr Millionen reinfließen weil die Vorstände mal wieder ihr Ego befriedigen wollen?! Und da gehts nichtmal um iwelche business cases sondern teilweise um eitelkeiten wie 50k Euro um mit feng shui die Vorstandsbüros einzurichten. Sorry. Da fwhlt mir jedes Verständnis.

Aber jetzt in einer solchen Phase, in der es für viele MA, insbesondere die in niederen Tarifgruppen ums blanke (finanzielle) Übeeleben geht, nicht mal gescheit zu unterstützen? Klar, dem vorstand der mit seinen "50k plus" im Monat heimgeht ist das egal, solange der RoCe für die nächste variable gehaltsauszahlung passt. Aber grade jetzt zeigt sich ja wie viele Unternehmen und insb. Das Management ticken. Da helfen auch keine tollen employer branding kampagnen...

Genau, es geht darum, die finanzielle Existenz von Mitarbeitern des Unternehmens zu sichern.

Deswegen habe ich kein Verständnis, wenn sich jemand darüber aufregt, wenn 15 Tage Urlaub zur Aufstockung des Kurzarbeitergelds beigetragen werden sollen.

Wenn jemand in einer solchen Krise ein Problem damit hat, dass er nach Monaten der Kurzarbeit nicht noch seinen ganzen Jahresurlaub bekommt, dann ist das für mich ganz gewiss nicht besser als das Feng Shui für's Vorstandsbüro.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Denke viele fühlen sich "gut", wenn sie nach außen ihren AG promoten weil sie doch so manches "gut reden" müssen.
Zur Arbeitgeberidentifikation:
Sich mit einer Firma zu identifizieren kann ich nicht ganz verstehen. Für was steht z.B Mercedes? Und sind das nicht alles die Standard Moral Phrasen? Kann es verstehen wenn man für Ärzte ohne Grenzen oder NGOs arbeitet aber nicht für einen 0815 kapitlistisches Unternehmen.
Zur Stellenidentifikation:
Wenn man ein Job hat, der quasi das Hobby ist dann ja.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Nope, Arbeit macht knapp 25% meiner Zeit aus und langfristig soll das eher weniger als mehr werden. Der Mittelpunkt meines Lebens sind Freunde, Familie und Hobbies.

Die meisten Menschen verbringen eben einen großen Teil ihres Lebens mit der Arbeit.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Denke viele fühlen sich "gut", wenn sie nach außen ihren AG promoten weil sie doch so manches "gut reden" müssen.
Zur Arbeitgeberidentifikation:
Sich mit einer Firma zu identifizieren kann ich nicht ganz verstehen. Für was steht z.B Mercedes? Und sind das nicht alles die Standard Moral Phrasen? Kann es verstehen wenn man für Ärzte ohne Grenzen oder NGOs arbeitet aber nicht für einen 0815 kapitlistisches Unternehmen.
Zur Stellenidentifikation:
Wenn man ein Job hat, der quasi das Hobby ist dann ja.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, woher das Geld kommt, das NGO's verteilen wollen?

Das wird nicht von NGO's erwirtschaftet.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hast du schon mal drüber nachgedacht, woher das Geld kommt, das NGO's verteilen wollen?

Das wird nicht von NGO's erwirtschaftet.

Das hat der Staat erwirtschaftet.

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