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Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich finde es ja toll wenn man sich mit seinem Arbeitgeber und/oder seiner Tätigkeit identifizieren kann. Manche leben das hier ja schon bei ihrer/seiner Uni.

Ich bin jetzt 29 und arbeite bei meinem 3. Arbeitgeber. Bei allen Wechseln habe ich mich nicht unbedingt gefreut sondern es eher nüchtern betrachtet, "halt ein besserer Paycheck". Ich lebe privat ein glückliches und zufriedenes Leben aber natürlich frage ich mich wie anscheinend viele wirklich lieben was sie beruflich tun.

LinkedIn ist ein sehr gutes Beispiel. Wie viele Mitarbeiter gerade in der Corona Zeit Werbung für ihr Unternehmen oder ein spezielles Produkt und ihrem eigenen Profil schalten, das finde ich Warnsinn. Als wäre es mit dem Alter und der Perspektive das neue Facebook.

Ist das bei euch auch so?

Mir kommt das oft nach rosaroter Brille vor.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Du darfst wirklich nicht glauben, was du auf Social Media siehst. Wenn du von dir behaupten kannst, dass du privat ein glückliches Leben führst, ist das schon mal 'ne Menge wert und wahrscheinlich mehr, als einige Leute, die auf Instagram / LinkedIn & Co. das High life leben.

Ich glaube schon, dass es einige Leute gibt, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, aber das tut bei weitem nicht jeder. Und solche Linkedin posts werden ja auch gerne mal "erbeten" im Sinne von Employer Branding ;). Davon abgesehen ist es ja auch persönlich (es kann auch bei dir noch kommen, du bist ja noch super jung) und es muss halt "passen". Wenn du dich für Technik interessiert und im Marketing bist, findest du L'Oréal wahrscheinlich nicht so cool ;).

Fazit: Ich verstehe, was du denkst, und gerade in Corona wird einem das stark vor Augen geführt. Versuche aber dich nicht zu sehr davon beirren zu lassen. Jeder Mensch trägt seine Päckchen und es ist nicht alles gold, was glänzt.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Also ich persönlich würde nicht gerne bei einem Firma arbeiten, mit der ich mich nicht identifizieren kann.

Glaube das Problem ist eher in Deutschland prevalent, in den USA ist auch die Identifikation mit der Uni enorm und geht dann auf den Arbeitgeber über

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Leidenschaft spielt man doch nur in der Firma vor?
Oder meint es jm tatsächlich ernst? lol

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich muss mich schon mit der Firma in einer gewissen weise Identifizieren können und hinter dem stehen, das sie tun bzw. verkaufen. Bin 30 und seit dem Bachelor (Praktikum) bei ein und dem selben Arbeitgeber. Wenn dazu dann noch gewisse Dinge kommen die für mich sehr von Vorteil sind und ich mich mit den Produkten voll identifizieren kann. Dann stehe ich natürlich auch voll zu meinem Arbeitgeber.

Im Social Media Bereich würde ich das aber nicht machen. Dafür habe ich auch genug zu tun. Mein Arbeitgeber ist im Medizinsektor tätig.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

Verstehe den Bezug zu Porsche oder Mercedes nicht ganz, nicht jeder identifiziert sich mit denen.

Allgemein muss man sagen, dass es schon viele Leute gibt, die sich mit ihrem Beruf identifizieren. Ich könnte auch nicht länger in einem Job arbeiten, wenn der nicht 100% zu mir passt. Vor allem bei der jüngeren Generation spielt das eine größere Rolle.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich war einmal bei einem Unternehmen, bekannt aus der TV Werbung da hatte ich das Gefühl in den ersten 3 Monaten, dass die Firma der Familienersatz war. Da wurde auf Firmenevents laut der Firmenname im Chor gebrüllt, junge junge dachte ich mir.

3 Monate hat es gedauert bis ich verstand, dass 80% einfach das Spiel mitspielen, 15% es nicht gecheckt haben und 5% wirklich alles fürs Unternehmen lebten. Letzten waren natürlich die ganz Oben.

Es war subtil so, dass man Unternehmen leben musste nach außen und innen.

Ich verstand nie wieso Leute das tun. Leistung sollte zählen so wie der Umgang mit den Mitmenschen um einen herum

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ganz ehrlich, solange du nicht bei Mercedes oder Porsche arbeitest liegt dieser Anteil bei <<< 5% und bei einem Bier unter 4 Augen schrumpft dieser Anteil nochmal deutlich. Bzgl. Linkedin-Posts, hoffen das der richtige Vorgesetzte diese sieht und würdigt in Form von Beförderung/Gehalt, nichts mehr....

Verstehe den Bezug zu Porsche oder Mercedes nicht ganz, nicht jeder identifiziert sich mit denen.

Allgemein muss man sagen, dass es schon viele Leute gibt, die sich mit ihrem Beruf identifizieren. Ich könnte auch nicht länger in einem Job arbeiten, wenn der nicht 100% zu mir passt. Vor allem bei der jüngeren Generation spielt das eine größere Rolle.

Und GENAU deswegen, weil es bei jungen Leuten laut Statistik immer wichtiger wird versuchen Unternehmen mit Employer Branding/ Personalmarketing immer verstärkter darauf einzugehen. Vieles ist heiße Luft. Manchmal frage ich mich ob die das aus dem Bereich wirklich wirklich alles glauben was sie da tun. Für mich ist das immer Bastelstunde und immer grinsend durch den Tag. Ich finde es schlimm, weil es mich im Alltag schon beeinflusst. zB. bei Neueinstellungen. Schön wenn deren Arbeit Spaß macht und sie hochmotiviert sind aber dann bitte nicht im Blasendenken.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Wieso sollte man sich nicht mit dem Beruf identifizieren?!?! Das ist doch der Hauptmittelpunkt eines Lebens für jeden der Karriere macht.

Ich lebe einfach 100% für meine persönliche Karriere, und das Glücksgefühl aus dieser Erfüllung geht dann halt auch aufs private Leben über. Verstehe ehrlich gesagt nicht, wie Leute ihre Arbeit nur als Mittel zum Zweck sehen können und alles in der Freizeit als so viel wichtiger.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Wieso sollte man sich nicht mit dem Beruf identifizieren?!?! Das ist doch der Hauptmittelpunkt eines Lebens für jeden der Karriere macht.

Ich lebe einfach 100% für meine persönliche Karriere, und das Glücksgefühl aus dieser Erfüllung geht dann halt auch aufs private Leben über. Verstehe ehrlich gesagt nicht, wie Leute ihre Arbeit nur als Mittel zum Zweck sehen können und alles in der Freizeit als so viel wichtiger.

Nichts spricht dagegen. Es war eine offene Frage des Thread Erstellers die von dir subjektiv beantwortet wurde.

Was ist denn die Tätigkeit, die dich so anspornt? Wo ist die Grenze zwischen privat und beruflich? Sich und das Unternehmen verkaufen und authentisch bleiben?

Es gibt natürlich Frohnaturen die alles ohne Grenzen sehen und NIE genervt sind.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

+1
ab 5% mehr gehalt bin ich weg, aber man muss das ganze theater in der firma schon mitspielen

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

ich bin jmd, der nicht seiner Berufung nachgeht sondern nur einem Beruf. D.h. ich arbeite um Geld zu verdienen. ich identifiziere mich weder mit meiner Funktion noch mit meinem Arbeitgeber. Es ist aber auch nicht so dass ich meinen Job oder meinen AG hasse, es ist vielmehr ein neutrales Gefühl.

Da aber vor allem jüngere Generationen nur so von ihrem Job schwärmen, davon erzählen, dass sie gerne Überstunden machen usw. bin ich mir seit einiger Zeit unsicher, ob ich nicht auch meiner "Berufung" nachgehen soll. Das hat mich sehr unglücklich gemacht, da ich lange überlegt habe den Bereich zu wechseln mit den konsequenten Fragen: wohin?, will ich wirklich von vorne anfangen? usw.

ich bin mir auch nicht sicher, ob die Leute, die sagen, dass man für den Beruf leben muss nicht alles mit einer rosaroten Brille sehen. Denen macht auch wirklich ALLES spaß. Ganz ehrlich, wenn mir jemand aus dem Audit vorschwärmt wieviel spaß es macht Kreuzchen zu setzen und Schrauben zu zählen, dann kann ich das doch auch nicht so wirklich glauben....

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ganz ehrlich, "Employer Branding" und Co ist auch nur eine Form des Personalmarketings. Jede Firma stellt sich nach außen hin, als wäre sie die beste Firma der Erde. Und natürlich wird von den Mitarbeitern auch erwartet, dass sie diese Story mittragen.

Am Ende bleibt Arbeit für mich ein Tausch von Zeit gegen Geld. Klar kann ein Job auch spannend und erfüllend sein, aber zumindest für mich ist das nicht der Fall. Fakt ist einfach, dass 99% der Jobs in einem beliebigen großen Unternehmen einfach aus langweiligen und fremdbestimmten Routinearbeiten bestehen. Und das ist unabhängig davon wie toll der Brand des Unternehmens ist.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.
Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Ist mir auch befremdlich. Ich bin zufrieden mit meinem AG und meiner Tätigkeit, aber würde nie auf die Idee kommen, mich mit dem AG zu “identifizieren”. Vielleicht wäre es anders, wenn ich selbstständig wäre oder ein eigenes UN besitzen würde, aber als Angestellter? Nicht wirklich.
Ich bin auch null loyal meinem AG gegenüber. Sobald sich ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einem anderen AG bietet, bin ich weg.

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.
Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Gesunde Einstellung. Die AG sind idR auch nicht loyal ihren MA gegenüber. Da wird man schneller ersetzt als man glauben kann und dann ist das Geheule groß.

Es ist unglaublich, wie einem Arbeitgeber in wirtschaftlich niedergehenden Branchen das berufliche Umfeld verminen und noch nach Jahren versuchen, Probleme zu bereiten.

Ich achte immer darauf, mich niemals von einem AG abhängig zu machen.

Das ist eine vernünftige Einstellung :-)

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

selber schuld wenn man bei den steuern vollzeit arbeitet

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Nope, Arbeit macht knapp 25% meiner Zeit aus und langfristig soll das eher weniger als mehr werden. Der Mittelpunkt meines Lebens sind Freunde, Familie und Hobbies.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

Klar gibt es das auch anders. Daher führt ein anständiges Verhalten des AG auch zu einem hohen Maß an Loyalität.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Schon vor nun fast 10 Jahren gewechselt.

Nur scheint sich dies in der alten Branche bisher noch nicht herumgesprochen zu haben ;-(

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Was heißt loyal gegenüber einem Mitarbeiter? Natürlich gibt es immer Grenzen und z.B. kein AG wird das Weiterbestehen der Firma riskieren, um einen MA weiter zu beschäftigen.

Aber ein Teil der AG's wird ihre Mitarbeiter in Krisenfällen nicht leicht fallen lassen, egal ob beruflich oder privat. Und da ist es auch ein Teil der Unternehmenskultur, dass auf die Führungskräfte kein Druck in die Richtung aufgebaut wird.

Das habe ich persönlich auch schon erlebt und es erzeugt bei mir schon ein gewisses Maß an Loyalität. Das bedeutet nicht, dass ich den Namen meines AG tanze, aber wegen 10% mehr Gehalt würde ich nicht wechseln.

Habe ich persönlich bisher nur anders herum erlebt.

Aktuelle Situation:
Das Unternehmen erwartet Loyalität und ist bei jedem Weggang angepisst. Jetzt aktuell herrscht bei uns 100% Kurzarbeit und der Vorstand war gerade mal bereit freiwillig auf 10% seines Gehalts zu verzichten, während alle anderen gucken müssen, dass sie mit 60% über die Runden kommen... sehr loyal.
Also ich schreibe gerade schon Bewerbungen und bin asap weg, wenn ich ein Angebot bekomme.

+1
Selbiges bei mir. Im Schnitt sind bei uns alle (SDax Konzern) mit ca. 70% Reduktion in Kurzarbeit. Manche auf 100% Reduktion, andere vllt. Auf nur 30% Reduktion. Im Schnitt werden es aber um die 70% sein die jeder (produktion sowieso, verwaltung aber auch komplett) runtergefahren wurde. Vorstand und Führungspersonen natürlich voll auf 100%, Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...und die Dividende wird natürlich schön ausgeschüttet. Ich bewerb mich auch grad weg und bin froh wenn ich aus dem Laden raus bin. Die "Oben" schauffeln sich die Taschen immer voller mit ihren eh schon fürstlichen Gehältern; die im mittleren oder unteren Management bzw "normalen" Angestellten leben im Hamsterrad, welches durch Kurzarbeit noch verstärkt wird.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Also zu LinkedIn.

Wenn irgendwer von mir erwartet im Sinne des Arbeitgebers etwas zu posten wo ich nicht zu 100% hinterstehe dann würde ich aber sowas von schnell anhauen. Irgendwo reicht es auch. Es ist MEIN Profil Understatement ich stehe lediglich im Arbeitsverhältnis

Ich habe aber auch im Gefühl, dass das immer schlimmer wird bzw. wichtifee. Sei es nun Heuchelei, ein Ding der neuen Generation oder Sonstiges. Dieses gut stellen ist mir einfach fremd. Wenn das der neue Weg ist dann bin wirklich bald arm dran.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Wer sich mit seinem Beruf wirklich identifiziert und alles gibt, läuft Gefahr auszubrennen, wenn er immer wieder gegen eine (meist vom Vorgesetzten, aufgebaute) Wand läuft. Distanz zum Beuf ist unglaublich wichtig, da man den beruflichen Erfolg eben nicht komplett in der eigenen Hand hat.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

Ich versteh die Verfasserin des Posts in einer gewissen Weise schon. Ist bei mir auch ähnlich.

Ich arbeite seit einigen Jahren im Konzerncontrolling eines Konzerns. Wenn man da mal mit bekommt, in welchen Mist Jahr für Jahr Millionen reinfließen weil die Vorstände mal wieder ihr Ego befriedigen wollen?! Und da gehts nichtmal um iwelche business cases sondern teilweise um eitelkeiten wie 50k Euro um mit feng shui die Vorstandsbüros einzurichten. Sorry. Da fwhlt mir jedes Verständnis.

Aber jetzt in einer solchen Phase, in der es für viele MA, insbesondere die in niederen Tarifgruppen ums blanke (finanzielle) Übeeleben geht, nicht mal gescheit zu unterstützen? Klar, dem vorstand der mit seinen "50k plus" im Monat heimgeht ist das egal, solange der RoCe für die nächste variable gehaltsauszahlung passt. Aber grade jetzt zeigt sich ja wie viele Unternehmen und insb. Das Management ticken. Da helfen auch keine tollen employer branding kampagnen...

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Aufstockung durch AG gibt es nur wenn man für 3 monate 15 Tage Urlaub einbringt...

Fehlt mit jedes Verständnis, wie man sich über so etwas beschweren kann.

Ich versteh die Verfasserin des Posts in einer gewissen Weise schon. Ist bei mir auch ähnlich.

Ich arbeite seit einigen Jahren im Konzerncontrolling eines Konzerns. Wenn man da mal mit bekommt, in welchen Mist Jahr für Jahr Millionen reinfließen weil die Vorstände mal wieder ihr Ego befriedigen wollen?! Und da gehts nichtmal um iwelche business cases sondern teilweise um eitelkeiten wie 50k Euro um mit feng shui die Vorstandsbüros einzurichten. Sorry. Da fwhlt mir jedes Verständnis.

Aber jetzt in einer solchen Phase, in der es für viele MA, insbesondere die in niederen Tarifgruppen ums blanke (finanzielle) Übeeleben geht, nicht mal gescheit zu unterstützen? Klar, dem vorstand der mit seinen "50k plus" im Monat heimgeht ist das egal, solange der RoCe für die nächste variable gehaltsauszahlung passt. Aber grade jetzt zeigt sich ja wie viele Unternehmen und insb. Das Management ticken. Da helfen auch keine tollen employer branding kampagnen...

Genau, es geht darum, die finanzielle Existenz von Mitarbeitern des Unternehmens zu sichern.

Deswegen habe ich kein Verständnis, wenn sich jemand darüber aufregt, wenn 15 Tage Urlaub zur Aufstockung des Kurzarbeitergelds beigetragen werden sollen.

Wenn jemand in einer solchen Krise ein Problem damit hat, dass er nach Monaten der Kurzarbeit nicht noch seinen ganzen Jahresurlaub bekommt, dann ist das für mich ganz gewiss nicht besser als das Feng Shui für's Vorstandsbüro.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Denke viele fühlen sich "gut", wenn sie nach außen ihren AG promoten weil sie doch so manches "gut reden" müssen.
Zur Arbeitgeberidentifikation:
Sich mit einer Firma zu identifizieren kann ich nicht ganz verstehen. Für was steht z.B Mercedes? Und sind das nicht alles die Standard Moral Phrasen? Kann es verstehen wenn man für Ärzte ohne Grenzen oder NGOs arbeitet aber nicht für einen 0815 kapitlistisches Unternehmen.
Zur Stellenidentifikation:
Wenn man ein Job hat, der quasi das Hobby ist dann ja.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2020:

Die Arbeit ist der Mittelpunkt des Lebens, deshalb sollte man Spaß daran haben. Wenn das nicht der Fall ist, Branche/Beruf/Arbeitgeber wechseln und neustarten...

Nope, Arbeit macht knapp 25% meiner Zeit aus und langfristig soll das eher weniger als mehr werden. Der Mittelpunkt meines Lebens sind Freunde, Familie und Hobbies.

Die meisten Menschen verbringen eben einen großen Teil ihres Lebens mit der Arbeit.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Denke viele fühlen sich "gut", wenn sie nach außen ihren AG promoten weil sie doch so manches "gut reden" müssen.
Zur Arbeitgeberidentifikation:
Sich mit einer Firma zu identifizieren kann ich nicht ganz verstehen. Für was steht z.B Mercedes? Und sind das nicht alles die Standard Moral Phrasen? Kann es verstehen wenn man für Ärzte ohne Grenzen oder NGOs arbeitet aber nicht für einen 0815 kapitlistisches Unternehmen.
Zur Stellenidentifikation:
Wenn man ein Job hat, der quasi das Hobby ist dann ja.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, woher das Geld kommt, das NGO's verteilen wollen?

Das wird nicht von NGO's erwirtschaftet.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hast du schon mal drüber nachgedacht, woher das Geld kommt, das NGO's verteilen wollen?

Das wird nicht von NGO's erwirtschaftet.

Das hat der Staat erwirtschaftet.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Mit dem Unternehmen dürfte man sich nur in den wenigsten Fällen voll identifizieren. Als Marketing Manager ist es mir jedoch wichtiger, als in anderen Funktionen, hinter den Produkten/Dienstleistungen zu stehen, da ich ja tagtäglich damit konfrontiert werde. Eine gesunde Distanz ist jedoch notwendig und durch Covid/Homeoffice ist der Arbeitgeber auch viel austauschbarer geworden, da viel Unternehmenskultur wegfällt. Ich meine es hat sich alles auf einen Bildschirmmonitor und ein Headset reduziert. Dies wird auch so bestehen bleiben, auch wenn man 1-3x wöchentlich das Office aufsucht (Hybrid).

Eigentlich sehe ich mich als Selbstständiger, der dann einfach für eine gewisse Anzahl Jahre einem Arbeitgeber Value bringt und dann weiterzieht. Man wird heutzutage auch schneller als gedacht bei Restrukturierungen auf die Strasse gestellt. Ist nur logisch, dass der Arbeitnehmer sich entsprechend anpasst und seine persönliche Karriere verfolgt. "Kaminkarriere" im Konzern ist für 95% der Leute inexistent geworden.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich finde das in meiner Behörde gruselig. Während Corona wurde die Firmen Fitness gecancelt, dann in online Kurse und reduzierte Preise im Fitnessstudio etc umgewandelt, damit die Beamten sich dennoch sportlich betätigen können. Das gab einen Aufstand, man wolle ja nicht mit Jane Fonda vorm Fernseher rumhüpfen, sondern auf Firmenkosten nach der Arbeit eine Runde Tischtennis spielen und danach zusammen ein Bier trinken.

Dazu gibt es jetzt gruselige Image Kampagnen auf Insta, Podcasts auf Spotify und Mitarbeiter erhalten eine Kopfgeldprämie, wenn sie wen für die Behörde anwerben.

Ich halte mich da raus, ich sitze meine 39h ab während ich meinen Master fertig mache und das wars. Ich will in meiner Freizeit sicher nicht noch Werbung für die Behörde auf social media machen oder meine Freunde damit vergraulen. Es ist eine Behörde. Grauer Kasten, veraltete Technologie. Das wird auch nicht besser, wenn einen die Personalgewinnung in den Mails plötzlich duzt.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Habe auf mein LinkedIn Profil nicht mal mein Arbeitgeber aufgeführt. Ist eh eine Branche, wo LinkedIn unnötig ist.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 02.10.2021:

Ich finde das in meiner Behörde gruselig. Während Corona wurde die Firmen Fitness gecancelt, dann in online Kurse und reduzierte Preise im Fitnessstudio etc umgewandelt, damit die Beamten sich dennoch sportlich betätigen können. Das gab einen Aufstand, man wolle ja nicht mit Jane Fonda vorm Fernseher rumhüpfen, sondern auf Firmenkosten nach der Arbeit eine Runde Tischtennis spielen und danach zusammen ein Bier trinken.

Dazu gibt es jetzt gruselige Image Kampagnen auf Insta, Podcasts auf Spotify und Mitarbeiter erhalten eine Kopfgeldprämie, wenn sie wen für die Behörde anwerben.

Ich halte mich da raus, ich sitze meine 39h ab während ich meinen Master fertig mache und das wars. Ich will in meiner Freizeit sicher nicht noch Werbung für die Behörde auf social media machen oder meine Freunde damit vergraulen. Es ist eine Behörde. Grauer Kasten, veraltete Technologie. Das wird auch nicht besser, wenn einen die Personalgewinnung in den Mails plötzlich duzt.

willst du da bald wieder weg oder ist die Bezahlung da so gut, dass du zaehneknirschend trotz allem bleiben wuerdest?

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Kenne jemanden, der war in Deutschland an einer 0815 Uni. Für ein Semester (Auslandssemester) während dem Studium in Cambridge und hat da halt ein paar Scheine gemacht, was nicht schwer war, weil unser Fachbereich eine Kooperation mit denen hat. Wenn man jetzt auf seine Homepage und die Personenbeschreibung auf der Website des Startups für das er arbeitet schaut, ist diese aber so geschickt geschrieben, dass es so rüber kommt, als hätte er sein ganzes Studium in Cambridge verbracht und war nur mal kurz in Deutschland an einer Uni, also das genaue Gegenteil der Realtät, aber halt so doppeldeutig formuliert, dass es noch nicht eindeutig gelogen ist. Ich find das jedes mal aufs Neue einerseits lustig, andererseits aber auch eben an der Grenze zum Betrug und frag mich wie viel Geldungsbedürfnis man braucht, um damit klar zu kommen sowas zu machen. Allerdings erlebt man sowas ja öfters, da ist er nicht der Einzige.

antworten
SnisniBrisni

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Er hat gebaerbockt

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Kenne jemanden, der war in Deutschland an einer 0815 Uni. Für ein Semester (Auslandssemester) während dem Studium in Cambridge und hat da halt ein paar Scheine gemacht, was nicht schwer war, weil unser Fachbereich eine Kooperation mit denen hat. Wenn man jetzt auf seine Homepage und die Personenbeschreibung auf der Website des Startups für das er arbeitet schaut, ist diese aber so geschickt geschrieben, dass es so rüber kommt, als hätte er sein ganzes Studium in Cambridge verbracht und war nur mal kurz in Deutschland an einer Uni, also das genaue Gegenteil der Realtät, aber halt so doppeldeutig formuliert, dass es noch nicht eindeutig gelogen ist. Ich find das jedes mal aufs Neue einerseits lustig, andererseits aber auch eben an der Grenze zum Betrug und frag mich wie viel Geldungsbedürfnis man braucht, um damit klar zu kommen sowas zu machen. Allerdings erlebt man sowas ja öfters, da ist er nicht der Einzige.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Erstmal die Frage:
Warum braucht Ihr als einfache Angestelle eine Identifikation mit der Arbeit/dem Unternehmen?
Das dient ausschliesslich dem Unternehmensinhaber/Anteilseigner und der Gewinnmaximierung. Wenn Ihr also nicht direkt am Gewinn beteiligt werdet: Was bringt das?

Der optimale Arbeitnehmer ist doch vollkommen intrinsisch motiviert. D.h. er ackert für ein höheres Ziel, das Firmenwohl oder irgendein Produkt. und zwar aus eigenem Antrieb heraus. Und das bei manchen Unternehmen zu eher schlechten Bedingungen. Siehe zb die ganzen StartUps/die Medienbranche usw.

Als Unternehmensgründer oder Anteilseigner verstehe ich diese Identifikation mit dem eigenen "Baby" noch. Aus Arbeitnehmersicht ist mir das Konzept aber vollkommen schleierhaft.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Erstmal die Frage:
Warum braucht Ihr als einfache Angestelle eine Identifikation mit der Arbeit/dem Unternehmen?
Das dient ausschliesslich dem Unternehmensinhaber/Anteilseigner und der Gewinnmaximierung. Wenn Ihr also nicht direkt am Gewinn beteiligt werdet: Was bringt das?

Der optimale Arbeitnehmer ist doch vollkommen intrinsisch motiviert. D.h. er ackert für ein höheres Ziel, das Firmenwohl oder irgendein Produkt. und zwar aus eigenem Antrieb heraus. Und das bei manchen Unternehmen zu eher schlechten Bedingungen. Siehe zb die ganzen StartUps/die Medienbranche usw.

Als Unternehmensgründer oder Anteilseigner verstehe ich diese Identifikation mit dem eigenen "Baby" noch. Aus Arbeitnehmersicht ist mir das Konzept aber vollkommen schleierhaft.

Ist halt die Frage, ob du damit so glücklich wirst, wenn du jeden Morgen mit einer Fresse und mit der Kein Bock Einstellung zur Arbeit gehst. Langfristig erfolgreich wirst du damit nicht.

Es gibt auch erfüllende Angestelltentätigkeiten wollen wir mal nicht so tun. Als Unternehmer arbeitest du halt jeden Tag und kannst quasi nie richtig entspannen. Wenn es gut läuft machst du eine 50h als Angestellter und 100k im Jahr.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ist das nicht die typische selbstomptimierungstrieb ala „ich bin besser und zufriedener als du“ den Social Media uns bringt?
Jeder versucht nach außen hin zu zeigen was für ein interessantes Leben er führt. Dafür wird dann einmal in der Woche ein anderes urlaubsbild vom Urlaub vor 6 Monaten als „Throwback“ gepostet.

Mal ehrlich.
Ich bin Software Engineer was interessiert es mich ob meine Software auf nem smartphone oder nem Auto läuft. Letztendlich bin ich als Angestellter beim Konzern nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Ich schreibe ja nicht im Alleingang die komplette iOS von Apple oder das ACC von BMW, genauso wie der Konstrukteur nicht alleine das Doppelkupplungsgetriebe entwickelt.

Das was mich interessiert ist:

  • Interesse an der Arbeit (programmieren)
  • Gutes Gehalt
  • WLB
  • Nette Kollegen

Auffällig ist, dass die Leute, die viel über ihren AG posten und sich so sehr mit ihrem Beruf identifizieren meistens bei kleinen Firmen arbeiten und sehr wenig gezahlt bekommen bei sehr hohen Wochenstunden.
Dann wird jedem erzählt, dass man sich so sehr mit dem Beruf identifiziert und man nur unglücklich als gut bezahlter Konzernangestellter mit angeblich langweiligen Job wäre. Grund: siehe oben bei Selbstoptimierung.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Auffällig ist, dass die Leute, die viel über ihren AG posten und sich so sehr mit ihrem Beruf identifizieren meistens bei kleinen Firmen arbeiten und sehr wenig gezahlt bekommen bei sehr hohen Wochenstunden.
Dann wird jedem erzählt, dass man sich so sehr mit dem Beruf identifiziert und man nur unglücklich als gut bezahlter Konzernangestellter mit angeblich langweiligen Job wäre. Grund: siehe oben bei Selbstoptimierung.

Das sehe ich sehr ähnlich ist aber auch eine - notwendige - Strategie der Arbeitgeber.
Ich verdiene ein etwa um den Faktor drei höheres Gehalt im Vergleich zu meiner Lebensgefährtin bei gleicher Qualifikation (140.000 vs. 50.000). Sie im KMU, ich in einem der größten deutschen Konzerne in derselben Stadt.
Im KMU werden Mitarbeiter mit kostenlosen Getränken, Mittagessen, Firmenfesten, Urlaubstagen etc. bei Laune gehalten. Wenn man aber alle diese Benefits addiert, landest du vielleicht bei 5.000,- im Jahr. Dort sind die Leute aber glücklich, während meine MA über all diese Kosten jammern und meckern...

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Eins ist mal klar: durch das Homeoffice (wenn mehr als 2 Tage pro Woche) wird die Identifikation mit dem Job und damit auch die erlebte Sinnhaftigkeit der Arbeit enorm zurückgehen. Wie soll so eine Art Teamgeist entstehen. Ist ja bei Sportmannschaften auch nicht möglich. Oder vergleicht mal den Zusammenhalt bei e-soccer-Mannschaften mit dem bei echten Fussballballmannschaften, wo man nach dem Spiel noch zusammen einen trinken geht.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Erstmal die Frage:
Warum braucht Ihr als einfache Angestelle eine Identifikation mit der Arbeit/dem Unternehmen?
Das dient ausschliesslich dem Unternehmensinhaber/Anteilseigner und der Gewinnmaximierung. Wenn Ihr also nicht direkt am Gewinn beteiligt werdet: Was bringt das?

Der optimale Arbeitnehmer ist doch vollkommen intrinsisch motiviert. D.h. er ackert für ein höheres Ziel, das Firmenwohl oder irgendein Produkt. und zwar aus eigenem Antrieb heraus. Und das bei manchen Unternehmen zu eher schlechten Bedingungen. Siehe zb die ganzen StartUps/die Medienbranche usw.

Als Unternehmensgründer oder Anteilseigner verstehe ich diese Identifikation mit dem eigenen "Baby" noch. Aus Arbeitnehmersicht ist mir das Konzept aber vollkommen schleierhaft.

Ist halt die Frage, ob du damit so glücklich wirst, wenn du jeden Morgen mit einer Fresse und mit der Kein Bock Einstellung zur Arbeit gehst. Langfristig erfolgreich wirst du damit nicht.

Es gibt auch erfüllende Angestelltentätigkeiten wollen wir mal nicht so tun. Als Unternehmer arbeitest du halt jeden Tag und kannst quasi nie richtig entspannen. Wenn es gut läuft machst du eine 50h als Angestellter und 100k im Jahr.

Mann muß ja nicht gleich immer übertreiben. Nur weil man sich nicht gleich das Firmenlogo auf die Brust tätowieren lässt, heißt da ja nicht, dass man keinen Bock auf den Job hat.

Ein Job ist ein Job, damit verdiene ich mein Geld um mir dann davon schöne Dinge wie Essen zu kaufen. Wenn ich dann noch halbwegs gut in dem bin was ich mache geht die Zeit auch rum. Aber nach den 8/9/10 Stunden ist Feierabend, dann gehe ich in mein echtes Leben zurück und denke nichtmal an die Arbeit.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich war die ersten drei Stationen mit sehr vielen FHlern im Team. Die haben sich immer an der Uni von der ich kam hochgezogen. Seit ich nun in einem Team bin, wo nur Mannheimer/WHU/Köln/Münchner sind, herrscht Ruhe.

Das lustige ist, dass man diesen Respekt gegenüber der Hochschule nur entgegengebracht bekommt, wenn der gegenüber auch an einer der Top10 war. Sobald der gegenüber DH/FH oder sonstiges war, ist es ein Malus seine Uni zu erwähnen. Ich wurde sogar explizit mal wegen meiner Uni abgelehnt.

B2T: Ich kann nicht 0815 arbeiten. Ich brauch Erfolgserlebnisse. Bekomm ich diese nicht, ziehe ich weiter. Jeden Tag ins Büro schleppen, Gott bewahre.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich persönlich würde noch nie von Kollegen nach meiner Uni gefragt. Wieso auch?
Auch damals beim AC hat das keine Rolle gespielt.
Vielleicht sind meine Kollegen und mein AG (Großkonzern) aber auch schon einen Schritt weiter als andere.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Erstmal die Frage:
Warum braucht Ihr als einfache Angestelle eine Identifikation mit der Arbeit/dem Unternehmen?
Das dient ausschliesslich dem Unternehmensinhaber/Anteilseigner und der Gewinnmaximierung. Wenn Ihr also nicht direkt am Gewinn beteiligt werdet: Was bringt das?

Der optimale Arbeitnehmer ist doch vollkommen intrinsisch motiviert. D.h. er ackert für ein höheres Ziel, das Firmenwohl oder irgendein Produkt. und zwar aus eigenem Antrieb heraus. Und das bei manchen Unternehmen zu eher schlechten Bedingungen. Siehe zb die ganzen StartUps/die Medienbranche usw.

Als Unternehmensgründer oder Anteilseigner verstehe ich diese Identifikation mit dem eigenen "Baby" noch. Aus Arbeitnehmersicht ist mir das Konzept aber vollkommen schleierhaft.

Klar nutzt es dem Unternehmen, aber ich finde es nutzt auch dem Arbeitnehmer. Ich verbringe 40+ h die Woche mit meiner Arbeit. Da mache ich doch lieber etwas, wo mit ich mich identifiziere, das mir Spaß macht, für das ich auch intrinsisch motiviert bin, als etwas, wo ich 40 h lang denke "boah, eigentlich hab ich null Bock und die Firma k*tzt mich auch an, aber ich brauche das Geld". Ich bin jedenfalls froh mich mit meiner Firma identifizieren zu können.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich identifiziere mich recht stark mit meinem Job und meinem Arbeitgeber. Wo es genau herkommt, kann ich nicht sagen. Aber ich glaube was auf jeden Fall mit hinein spielt, ist dass es ein bekannter Großkonzern mit langer Historie ist (eins der Bs aus dem DAX). Es ist ein Name den man selber, aber auch Leute außerhalb der Branche kennen. Es ist nicht ganz einfach da hinein zu kommen und es gibt ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern (vielleicht auch eine gewisse "wir sind die besten"-Einstellung). Es gibt ein gutes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Arbeitnehmer sind nicht nur Kostenfaktoren, niemand wird fallengelassen wenn er private oder gesundheitliche Probleme hat, etc). Dazu kommt ein spannender Job bei dem ich selbst einiges bewegen kann. Gleichzeitig wird auf Loyalität gesetzt, wenn man anfängt, erwarten beide Seiten, dass man bis zur Rente bleibt. Stellen werden fast immer durch Eigengewächse, nicht von außen besetzt.

Wahrscheinlich spielt da noch viel mehr rein, aber ich denke das macht schon viel aus. Vor allem gibt es ein paar Bereiche, wo die Firmenwerte nicht so gelebt werden, und da sieht man direkt, dass die Leute viel häufiger auch die Firma verlassen.

Ich muss aber auch sagen, dass sich das alles nach unten entwickelt. Ich identifiziere mich zwar noch mit der Firma, aber das ist nichts gegen die, die 30 Jahre vor mir angefangen haben. Da waren die Bedingungen und die Identifikation noch viel stärker. Ich glaube das kommt nicht mehr zurück. Gerade weil die Firma dann auch einsehen müsste, dass das auch Geld kostet und man Entscheidungen treffen muss, die den Aktionären nicht gefallen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Identifikation mit dem Job: Naja, Einkauf ist jetzt nicht unbedingt meine Leidenschaft, allerdings kaufe ich Dinge ein, die anderen Menschen zugute kommen (Pharma), damit kann ich mich schon identifizieren, da ich von den Erfolgen der Produkte eben auch mitbekomme. Finde das so sinnvoller als bspw. bei einer Bank zu arbeiten.

Identifikation mit dem Arbeitgeber: Mag meinen AG sehr, finde den Fokus der Produkte gut und finde es gut, dass man so Menschen helfen kann, insofern durchaus gegeben und mehr als bei vorherigen AG's.

Würde ich deshalb auf ein Angebot eines anderen AGs verzichten, wenn dieses monetär deutlich besser wäre (Verdiene jetzt 85k, angenommen 110k Angebot)? Sicher nicht. So weit geht die Identifikation dann auch nicht.

Letztendlich möchte ich eine fordernde Aufgabe, die mir bei halbwegs guter WLB ein ordentliches Gehalt bringt. Sofern dass gegeben ist, würde ich nach dem AG schauen i.S.v. was macht der AG etc.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 05.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Der erste Punkt wäre zu klären, was mit "Identifikation" oder "Leidenschaft" gemeint ist.
Meiner Meinung nach fängt das erst sehr spät an, also wenn man etwas so gerne macht, dass man sich nichts anderes im Leben vorstellen kann und am liebsten 10h am Tag arbeitet bei halber Bezahlung und auch selber irgendwann gründet.

Ich habe mich schon seit meiner Kindheit für Technik interessiert, Ausbildung, Bachelor, Master und Doktor in die Richtung gemacht und arbeite jetzt bei einer Firma, die herstellt, was mich seit der Kindheit interessiert.
Ich mache also genau, was ich schon immer wollte und bin sehr zufrieden aber mehr auch nicht.

Ich identifiziere mich nicht mit der Firma (auch wenn es meiner Meinung nach weltweit die Beste ist für diese Produkte), da es einfach eine große Firma ist, die wie andere große Firmen nervige Prozesse hat, die Schwierigkeiten bei der Dokumentation und Digitalisierung hat und die zum Teil korrupte Manager hat. Diese Dinge gehören neben den Produkten auch zur Firma und damit kann ich mich nicht identifizieren.

Ich mache die Tätigkeit im Prinzip gerne aber durch die typischen Prozesse und Managementarbeiten, die jeder Job mich sich bringt bleibt noch ca. 10% eigentliche schöne Tätigkeit und 90% Arbeiten drumrum. Wenn die Aufteilung 90/10 und nicht 10/90 wäre, würde ich das ganze mit Leidenschaft machen, aber das ist in einer typischen Firma einfach nicht möglich (zumindest die Firmen die ich bisher kennengelernt habe).

Was ich damit sagen will: Wenn jemand behauptet er macht seinen Job mit Leidenschaft freut mich das für jeden Einzelnen wenn er das so sieht. Wenn ich genauer nachfrage, stellt sich aber oft raus, dass Leute sehr niedrige Limits für "Leidenschaft" haben und das was sie damit meinen, würde ich niemals als Leidenschaft bezeichnen, sondern als Zufriedenheit.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Erstmal die Frage:
Warum braucht Ihr als einfache Angestelle eine Identifikation mit der Arbeit/dem Unternehmen?
Das dient ausschliesslich dem Unternehmensinhaber/Anteilseigner und der Gewinnmaximierung. Wenn Ihr also nicht direkt am Gewinn beteiligt werdet: Was bringt das?

Der optimale Arbeitnehmer ist doch vollkommen intrinsisch motiviert. D.h. er ackert für ein höheres Ziel, das Firmenwohl oder irgendein Produkt. und zwar aus eigenem Antrieb heraus. Und das bei manchen Unternehmen zu eher schlechten Bedingungen. Siehe zb die ganzen StartUps/die Medienbranche usw.

Als Unternehmensgründer oder Anteilseigner verstehe ich diese Identifikation mit dem eigenen "Baby" noch. Aus Arbeitnehmersicht ist mir das Konzept aber vollkommen schleierhaft.

Ist halt die Frage, ob du damit so glücklich wirst, wenn du jeden Morgen mit einer Fresse und mit der Kein Bock Einstellung zur Arbeit gehst. Langfristig erfolgreich wirst du damit nicht.

Es gibt auch erfüllende Angestelltentätigkeiten wollen wir mal nicht so tun. Als Unternehmer arbeitest du halt jeden Tag und kannst quasi nie richtig entspannen. Wenn es gut läuft machst du eine 50h als Angestellter und 100k im Jahr.

Es gibt ja nicht nur die Extreme 100% Aufopferung und Identifikation mit Unternehmen/Produkt und "ich hasse meinen Job". Sondern auch noch alles dazwischen.

Was ist so schlimm dran, seinen Job gut zu machen und gut ist?!
Ohne viel Trara, ohne "mein Unternehmen ist das beste". Solange man ein passendes Privatleben/Freunde/Hobbys hat. Klar ist intrinsische Motivation im Sinne von "ich mag, was ich tue" und "mein Job ist sinnvoll" erstrebenswert. Aber nie in einem quasi religiösen Sinn ("Wir sind alle Jünger der XYZ AG", "Ich lebe unser Unternehmensleitbild", "wenn ich nicht dies das und jenes tue oder bearbeite, dann geht die Welt unter"...).

Was ich noch verstehe ist zB: Halt dei Gosch, ich schaff beim Bosch! Was aber eher humoristisch gemeint ist und primär wegen der TOP Bedingungen durchschlägt.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Luftfahrt ist so eine Branche, bei der ich am meisten Identifikation erlebt habe.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Ich finde das in meiner Behörde gruselig. Während Corona wurde die Firmen Fitness gecancelt, dann in online Kurse und reduzierte Preise im Fitnessstudio etc umgewandelt, damit die Beamten sich dennoch sportlich betätigen können. Das gab einen Aufstand, man wolle ja nicht mit Jane Fonda vorm Fernseher rumhüpfen, sondern auf Firmenkosten nach der Arbeit eine Runde Tischtennis spielen und danach zusammen ein Bier trinken.

Dazu gibt es jetzt gruselige Image Kampagnen auf Insta, Podcasts auf Spotify und Mitarbeiter erhalten eine Kopfgeldprämie, wenn sie wen für die Behörde anwerben.

Ich halte mich da raus, ich sitze meine 39h ab während ich meinen Master fertig mache und das wars. Ich will in meiner Freizeit sicher nicht noch Werbung für die Behörde auf social media machen oder meine Freunde damit vergraulen. Es ist eine Behörde. Grauer Kasten, veraltete Technologie. Das wird auch nicht besser, wenn einen die Personalgewinnung in den Mails plötzlich duzt.

willst du da bald wieder weg oder ist die Bezahlung da so gut, dass du zaehneknirschend trotz allem bleiben wuerdest?

Nicht zähneknirschend. Der Job ist einfach, die Bezahlung für den geringen Aufwand mehr als ok.
Ich sehe den Beruf als notwendiges Übel um Geld zu verdienen, das ist in der freien Wirtschaft nicht anders, ich würde im Konzern nicht spontan Freude an seltsamen Teambuilding Maßnahmen finden oder freiwillig mit auf den Weihnachtsmarkt gehen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Wahrscheinlich spielt da noch viel mehr rein, aber ich denke das macht schon viel aus. Vor allem gibt es ein paar Bereiche, wo die Firmenwerte nicht so gelebt werden, und da sieht man direkt, dass die Leute viel häufiger auch die Firma verlassen.

Ich muss aber auch sagen, dass sich das alles nach unten entwickelt. Ich identifiziere mich zwar noch mit der Firma, aber das ist nichts gegen die, die 30 Jahre vor mir angefangen haben. Da waren die Bedingungen und die Identifikation noch viel stärker. Ich glaube das kommt nicht mehr zurück. Gerade weil die Firma dann auch einsehen müsste, dass das auch Geld kostet und man Entscheidungen treffen muss, die den Aktionären nicht gefallen.

Loyalität ist halt keine Einbahnstraße. Der Arbeitgeber kann das nur verlangen, wenn er auch selber bereit ist, das zu leisten.
Und leider sind immer mehr Firmen ihre Mitarbeiter total egal. Austauschbare Zahnräder in einer großen Maschine.
Man streicht immer mehr Vorteile und Privilegien und wundert sich dann, warum die Fluktuation spürbar ansteigt.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Karriereplanung wird unter diesen Umständen auch immer schwieriger und die "Extrameile gehen" lohnt sich in den wenigsten Fällen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 05.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

Ja. In meinen Augen schießen sich die Arbeitgeber da selber ins Knie. Die Arbeitnehmer aber auch. Gesparte Büromiete und etwas mehr Freizeit ersetzen halt auch nicht Teamgefühl und Identifikation.

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Voice of Reason

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Sehe ich ganz genauso.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

Ja. In meinen Augen schießen sich die Arbeitgeber da selber ins Knie. Die Arbeitnehmer aber auch. Gesparte Büromiete und etwas mehr Freizeit ersetzen halt auch nicht Teamgefühl und Identifikation.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Wüsste nicht, inwiefern mein AG oder ich uns damit ins Knie schießen, Home Office zu ermöglichen. Ich habe mit meinem heutigen AG eine höhere Identifikation als z.B. zu meiner alten Firma, bei der ich 5 Tage / Woche vor Ort sein musste.
Mein Team sehe und höre ich täglich online. 1-2 Tage / Woche geht es ins Büro. Das ist dann aber auch eine angenehme Abwechselung.

Wem das nicht reicht kann ja täglich ins Büro fahren. Ich komme zumindest auch ohne die tägliche physische Anwesenheit meiner Kollegen gut klar und finde es total angenehm, die meiste Zeit ungestört von zuhause arbeiten zu können.

Voice of Reason schrieb am 07.10.2021:

Sehe ich ganz genauso.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

Ja. In meinen Augen schießen sich die Arbeitgeber da selber ins Knie. Die Arbeitnehmer aber auch. Gesparte Büromiete und etwas mehr Freizeit ersetzen halt auch nicht Teamgefühl und Identifikation.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Wüsste nicht, inwiefern mein AG oder ich uns damit ins Knie schießen, Home Office zu ermöglichen. Ich habe mit meinem heutigen AG eine höhere Identifikation als z.B. zu meiner alten Firma, bei der ich 5 Tage / Woche vor Ort sein musste.
Mein Team sehe und höre ich täglich online. 1-2 Tage / Woche geht es ins Büro. Das ist dann aber auch eine angenehme Abwechselung.

Wem das nicht reicht kann ja täglich ins Büro fahren. Ich komme zumindest auch ohne die tägliche physische Anwesenheit meiner Kollegen gut klar und finde es total angenehm, die meiste Zeit ungestört von zuhause arbeiten zu können.

Voice of Reason schrieb am 07.10.2021:

Sehe ich ganz genauso.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

Ja. In meinen Augen schießen sich die Arbeitgeber da selber ins Knie. Die Arbeitnehmer aber auch. Gesparte Büromiete und etwas mehr Freizeit ersetzen halt auch nicht Teamgefühl und Identifikation.

Sehe ich genauso. Nichts spricht gegen 1-3 Tage im Office für den persönlichen Austausch. Finde ich eine super Mischung. Nur HO könnte ich auf Dauer nicht ertragen.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Wenn du Arbeit so erfüllend ist, dann können die reichen Banker doch auf einen Teil ihrer Boni verzichten und es den Armen spenden, oder nicht? :-)

Meines Erachtens ist das pure Heuchelei der Führungsetage.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Das ist so ziemlich der einzige Grund warum Leute zu GS gehen. Gehalt ist nicht top, Arbeitsumfeld ist nicht top - man geht da wegen des Namens hin und gerade weil man ein Teil davon sein möchte

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Das ist so ziemlich der einzige Grund warum Leute zu GS gehen. Gehalt ist nicht top, Arbeitsumfeld ist nicht top - man geht da wegen des Namens hin und gerade weil man ein Teil davon sein möchte

Ja. Und was wäre es für eine traurige Welt, wenn man nicht den Traum hätte, Teil von etwas Bedeutendem zu sein, mit seiner Arbeit einen Unterschied zu machen. Und sei es nur den, die besten Brötchen der Stadt backen zu wollen...

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.10.2021:

Identifikation mit meiner Branche und meinem Beruf als solchen besteht definitiv.
Identifikation mit der Firma kaum bis gar nicht. Ich vergleiche meinen AG gern mit meinem Hausarzt. Solange alles passt, man vertrauensvoll zusammenarbeitet und ich überwiegend Vorteile aus der "Partnerschaft" ziehe (angemessenes Gehalt, WLB, gute Arbeitsbedingungen etc.) ist alles gut. Andernfalls ist der AG ein problemlos austauschbarer Faktor.

Ja, insbesondere durch Remote Work ist der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer, total austauschbar. Es gibt ja keine Unternehmenskultur mehr und mit den Leuten kommuniziert man auch vorwiegend online. Da spielt es keine grosse Rolle, wer einem den Lohn überweist.

Ja. In meinen Augen schießen sich die Arbeitgeber da selber ins Knie. Die Arbeitnehmer aber auch. Gesparte Büromiete und etwas mehr Freizeit ersetzen halt auch nicht Teamgefühl und Identifikation.

Bin ebenso selber Meinung wie viele Vorposter auch.
Allerdings finde ich HO schon ab und an mal angenehm, für mich wäre der ideale Split 1-2 Tage HO, 3-4 Tage Büro. Dadurch bleibt mMn auch die Identifikation erhalten, verstärkt sich vllt sogar noch, weil ich die Freiheit habe auch mal HO zu machen. Besonders an Tagen wie Freitags kann das schon ganz angenehm sein.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Aus meiner Perspektive habe ich es nicht nötig, meinen Selbstwert aus der Arbeit zu ziehen. Ich finde es eher traurig, wenn man nichts anderes im Leben vorzuweisen hat, als wieviel Geld man verdient.

antworten
WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Aus meiner Perspektive habe ich es nicht nötig, meinen Selbstwert aus der Arbeit zu ziehen. Ich finde es eher traurig, wenn man nichts anderes im Leben vorzuweisen hat, als wieviel Geld man verdient.

Ich ziehe viel Selbstwert aus allem, was meine Arbeit so mit sich bringt, selbst aus dem Einkommen. Aber eben nicht nur. Ich erlebe bei der Arbeit viel, kriege positives Feedback, habe ein paar interessante Kollegen, verdiene recht gutes Geld für das, was ich da tue.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Aus meiner Perspektive habe ich es nicht nötig, meinen Selbstwert aus der Arbeit zu ziehen. Ich finde es eher traurig, wenn man nichts anderes im Leben vorzuweisen hat, als wieviel Geld man verdient.

Ich ziehe viel Selbstwert aus allem, was meine Arbeit so mit sich bringt, selbst aus dem Einkommen. Aber eben nicht nur. Ich erlebe bei der Arbeit viel, kriege positives Feedback, habe ein paar interessante Kollegen, verdiene recht gutes Geld für das, was ich da tue.

Ja klar. Sagt ja auch niemand, dass man seinen Selbstwert NUR aus der Arbeit beziehen soll.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

  • Nicht jeder hat das Zeug zum Mediziner
  • So viele Studienplätze gibt es nicht
  • So viele Mediziner braucht man nicht
  • Wird in Behörden zT noch gefaxt, meine online Bewerbung habe ich ausgedruckt zurück geschickt bekommen. Digitalisierung ist noch lange nicht in Sicht, geschweige denn KI.
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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

  • Nicht jeder hat das Zeug zum Mediziner
  • So viele Studienplätze gibt es nicht
  • So viele Mediziner braucht man nicht
  • Wird in Behörden zT noch gefaxt, meine online Bewerbung habe ich ausgedruckt zurück geschickt bekommen. Digitalisierung ist noch lange nicht in Sicht, geschweige denn KI.

Es gibt noch andere sinnvolle Jobs neben der Medizin, wo Leute ihre speziellen Talente einsetzen können.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

Das kann nur jemand sagen der noch nie im Krankenhaus gearbeitet hat. Unter meinen Kollegen, kommt jeder zweite Arzt aus Osteuropa. Das drückt nicht nur das Lohnniveau, sondern macht einen als Arzt ersetzbar.

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SnisniBrisni

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Meine Rede. Die Leute, die vor KI warnen, haben so etwas noch nie programmiert. Benutz mal den Telekom Chat Bot mit einem beliebigen Anliegen und schau die Antwort an. Grauenhaft schlecht die Dinger

Wird in Behörden zT noch gefaxt, meine online Bewerbung habe ich ausgedruckt zurück geschickt bekommen. Digitalisierung ist noch lange nicht in Sicht, geschweige denn KI.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Die ganzen Leuten, die schreiben, dass Sachbearbeiter zeitnah von KI ersetzt werden, haben noch nie ein Unternehmen von innen gesehen. Selbst in grossen Konzernen sind die Prozesse nicht standardisiert genug, als das in den nächsten Jahren alle Sachbearbeiter ersetzt werden. Klar wird‘s weniger aber diese Ansicht ist total überzogen.

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

  • Nicht jeder hat das Zeug zum Mediziner
  • So viele Studienplätze gibt es nicht
  • So viele Mediziner braucht man nicht
  • Wird in Behörden zT noch gefaxt, meine online Bewerbung habe ich ausgedruckt zurück geschickt bekommen. Digitalisierung ist noch lange nicht in Sicht, geschweige denn KI.
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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Der für sich selbst wahrgenommene Erfolg macht da sicherlich einen großen Teil von aus. Ich befürchte aber auch, dass das in Zukunft dazu führt, dass die Identifikation sinkt. Weil der wahrgenommene Erfolg weniger wird. Die Ansprüche unserer Generation sind gewachsen und gleichzeitig hält sich jeder für etwas besonderes. Wenn ich bei mir im Konzernumfeld schaue, erwartet von den U35ern fast jeder ATler werden zu müssen, und da auch nicht unbedingt nur die unterste Stufe. So viele AT-Stellen gibt es gar nicht, dass da nicht viele enttäuscht werden werden. Von den älteren gehen viele auch in ihren Tarifstellen auf, und finden es schon einen Erfolg, das geschafft zu haben. Sowohl weil sie teilweise von weiter unten im Tarif kommen als auch weil sie als Akademiker schon beim Einstieg oder nach einer Beförderung zufrieden waren mit ihrer Tätigkeit.

Die jungen Leute dich heute kenne, die mit einer Sachbearbeiterstelle zufrieden sind, sind durch die Bank jetzt schon an dem Punkt, dass sie nur für das Geld arbeiten und ihre WLB optimieren.

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl. Wenn sie sich damals für ein Medizinstudium entschieden hätten, müßten sie sich keine Sorgen machen um Identifikation. Und sie hätten Geld UND Sinn.

  • Nicht jeder hat das Zeug zum Mediziner
  • So viele Studienplätze gibt es nicht
  • So viele Mediziner braucht man nicht
  • Wird in Behörden zT noch gefaxt, meine online Bewerbung habe ich ausgedruckt zurück geschickt bekommen. Digitalisierung ist noch lange nicht in Sicht, geschweige denn KI.

Also bei den Medizinern geht es oft wie auf dem Bau zu und her, was ich so in Spitälern beobachten konnte. Dazu spezielle Arbeitszeiten, strenge Hierarchien und Dauerdruck bezüglich Finanzen und schwieriger Klientele.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Die sollen sich mal lieber einen sinnvollen Job suchen. Ihre Sachbearbeiterjobs macht doch eh bald die KI. Also Augen auf bei der Beurfswahl.

Behauptet man seit 30 Jahren, dass irgendwann die ganzen "Sachbearbeiterjobs" wegfallen. Die Realität ist eher genau gegenteilig. Es werden mehr und mehr "Bullshit" Jobs geschaffen.

Für jeden einfachen Job der durch Automatisierung verschwindet, entstehen wieder Jobs. Denn jedes System, ganz egal ob Software oder Roboter muss eingerichtet, gewartet, gepflegt etc. werden. Und je komplexer ein System wird, desto größer wird auch der Aufwand dafür.

Dass eine KI den Großteil der Arbeit obsolet macht, wird auch in den nächsten 100 Jahren nicht geschehen, falls es überhaupt jemals geschieht.
Die Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens sind lächerlich verglichen mit der Komplexität unserer heutigen Weltwirtschaft. Und vieles was theoretisch gehen würde, scheitert in der Praxis an organisatorischen, bürokratischen, rechtlichen oder technischen Hürden.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

Ich bin bei Goldman und identifiziere mich auch mit GS, war letztlich auch einer der Hauptgründe eben hier hin zu gehen und nicht zu Citi oder BofA.

Arbeit ist Teil des Lebens. So zu tun als könne Arbeit und Privatleben trennen ist einfach Quatsch und hat nichts mit gesundem Mindset zu tun.

Habe auch noch nie von erfolgreichen Leuten gehört, für die Arbeit *pures* Mittel zum Einkommenserwerb ist...

Meiner Meinung nach wird dieses "Arbeit pures Mittel zum Einkommenserwerb" vor allem von Leuten vorgebracht, die nicht erfolgreich im Job sind. Sie können auch tatsächlich nicht viel Selbstwert aus der Arbeit ziehen und das Geld ist das einzige, das bleibt.

Aus meiner Perspektive habe ich es nicht nötig, meinen Selbstwert aus der Arbeit zu ziehen. Ich finde es eher traurig, wenn man nichts anderes im Leben vorzuweisen hat, als wieviel Geld man verdient.

Ich ziehe viel Selbstwert aus allem, was meine Arbeit so mit sich bringt, selbst aus dem Einkommen. Aber eben nicht nur. Ich erlebe bei der Arbeit viel, kriege positives Feedback, habe ein paar interessante Kollegen, verdiene recht gutes Geld für das, was ich da tue.

Ja klar. Sagt ja auch niemand, dass man seinen Selbstwert NUR aus der Arbeit beziehen soll.

DOch, der Vorposter des Vorposters.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

Ich denke an dieser Stelle ist mal wieder der goldene Mittelweg anzuführen.

Einerseits fände ich es wahnsinnig, 40h+ pro Woche einen Job zu machen, der einem persönlich überhaupt nicht gefällt, keinen Sinn stiftet und eigentlich nur zähneknirschend wegen des Geldes gemacht wird. Ein gewisses Maß an Spaß und Sinn sollte jeder in seiner Arbeit finden.

Andererseits finde ich die Leute (von denen es hier im Forum einige gibt), die offensichtlich außer ihres Jobs nichts haben, auch einfach nur bemitleidenswert. Das kann auch unmöglich das große Ziel sein, sich ausschließlich für den Job aufzuopfern und ansonsten vom Leben, das unglaublich viel zu bieten hat, nichts mitzubekommen

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2021:

Andererseits finde ich die Leute (von denen es hier im Forum einige gibt), die offensichtlich außer ihres Jobs nichts haben, auch einfach nur bemitleidenswert. Das kann auch unmöglich das große Ziel sein, sich ausschließlich für den Job aufzuopfern und
ansonsten vom Leben, das unglaublich viel zu bieten hat, nichts mitzubekommen

Warum muss es immer negativ konnotiert sein? Meine Mutter ist Lehrerin und hat den "Job" zu ihrem Leben gemacht, weit über die eigentliche Arbeitszeit hinaus, mit viel extra-Engagement, Verbundenheit mit den Schülern über die Schulzeit hinaus usw. Sie hat den Beruf zu ihrem Leben gemacht und ist sehr glücklich damit.

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WiWi Gast

Woher nehmt ihr diese Berufsidentifikation?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2021:

Ich denke an dieser Stelle ist mal wieder der goldene Mittelweg anzuführen.

Einerseits fände ich es wahnsinnig, 40h+ pro Woche einen Job zu machen, der einem persönlich überhaupt nicht gefällt, keinen Sinn stiftet und eigentlich nur zähneknirschend wegen des Geldes gemacht wird. Ein gewisses Maß an Spaß und Sinn sollte jeder in seiner Arbeit finden.

Andererseits finde ich die Leute (von denen es hier im Forum einige gibt), die offensichtlich außer ihres Jobs nichts haben, auch einfach nur bemitleidenswert. Das kann auch unmöglich das große Ziel sein, sich ausschließlich für den Job aufzuopfern und ansonsten vom Leben, das unglaublich viel zu bieten hat, nichts mitzubekommen

Spaß ist halt immer so ne Sache:
Man könnte sein tollstes Hobby zum Beruf machen, wenn man gezwungen wird es 40h+ pro Woche zu machen, dann hört (zumindest bei mir) der Spaß nach ner gewissen Zeit trotzdem auf.
Also entweder muss man ein Hardcore Arbeitstier sein oder man versucht es sich einfach angenehm zu machen und gut zu leben.

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