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Sprung in den öD - die wahre Elite?

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Moin,

ich bin mittlerweile ein Fan von der Idee in den öffentlichen Dienst zu wechseln. Es gibt hier wie ich finde auch interessante Stellen... Stadtmarketing, Mitarbeiter im Integrationszentrum, Schulbildung etc. Klar, das war jetzt eine willkürliche Nennung von verschiedensten Bereichen aber es gibt dort wie ich finde echt Interessante Bereiche.

Wenn ich mir dann die XING Profile angucke dann sind auf den interessantesten Positionen auch wirklich nur top ausgebildete Leute in dessen Bereich. Alle mit Master, manchmal sogar noch mit Doppelbachelor und vor allem alle mit klarem Profil. Wie seht ihr das?

Am Anfang war mir immer wichtig ein vielsichtiges Bild aus verschiedenen Bereichen zu erhalten als geradlinig würde ich dementsprechend mein Profil nicht nennen. Vielleicht ist es auch einfach nur ein gewisser Schlag von Mensch die bei Behörden arbeiten? Ohne jetzt grundlegend pauschalisieren zu wollen.

Schlecht bezahlt empfinde ich die Positionen auch nicht. Hier habe ich aber auch keine klaren Fakten

Kennt ihr Personen die im öD arbeiten? Und was berichten die so? Wie empfindet ihr dessen Tätigkeit?

Ist es im Endeffekt nur eine interessante Stelle mit extrem hohem Papieraufwand bzgl. Bürokratie?

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

OMG. Wie der ÖD in der Öffentlichkeit dar steht, ja jenseits von gut und böse. Du redest so, als würden da nur Freaks arbeiten die aus ihren Papierbergen heraus gucken o_O

Erst einmal: Der ÖD ist ein Riesen-Arbeitgeber. Was also genau meinst du, welche Tätigkeit? Der ÖD ist ja nicht so ein Bürogebäude mit einem Dienstherren mit langem weißem Bart in der obersten Etage.
Das sind etliche Organisationseinheiten auf kommunaler oder Bundesebene oder oder oder....Ärzte können im ÖD sein wie auch Sachbearbeiter wie auch ITler wie auch Gruppenleiter wie auch....etc.pp.
die werden doch alle unterschiedliche Statements über ihre Arbeit abgeben, oder erwartest du so ne Antwort a la : ja, ÖD ist das Beste was mir passieren konnte vs. neeeein, ich schlafe ein am Schreibtisch, bin ja Beamter....
?! :D

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

ich habe den Sprung in den öD gewagt und nicht bereut (IT). Gute Bezahlung, interessante Aufgaben, aber halt auch teilweise fragwürdige Prozesse. Man kann nicht alles haben...

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

ich habe den Sprung in den öD gewagt und nicht bereut (IT). Gute Bezahlung, interessante Aufgaben, aber halt auch teilweise fragwürdige Prozesse. Man kann nicht alles haben...

Dem kann ich mich nur anschließen. Bin als Jurist von einer BIG4 in ein Ministerium gewechselt und habe mich verbeamten lassen. Überragende WLB gerade auch mit kleinen Kindern. Fachlich anspruchsvolle, konzeptionelle Aufgaben, wo sich die Umsetzung aufgrund komplexer Entscheidungsstrukturen als ziemlich schwierig herausstellt. Ach und Papier wälzen muss ich keins - wir arbeiten komplett paperless! Elektrische Aktenführung und Vorgangsbearbeitung macht es möglich :-)

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

ich habe den Sprung in den öD gewagt und nicht bereut (IT). Gute Bezahlung, interessante Aufgaben, aber halt auch teilweise fragwürdige Prozesse. Man kann nicht alles haben...

Dem kann ich mich nur anschließen. Bin als Jurist von einer BIG4 in ein Ministerium gewechselt und habe mich verbeamten lassen. Überragende WLB gerade auch mit kleinen Kindern. Fachlich anspruchsvolle, konzeptionelle Aufgaben, wo sich die Umsetzung aufgrund komplexer Entscheidungsstrukturen als ziemlich schwierig herausstellt. Ach und Papier wälzen muss ich keins - wir arbeiten komplett paperless! Elektrische Aktenführung und Vorgangsbearbeitung macht es möglich :-)

Elektronische Aktenführung - haben wir auch. "Elektrische"...wird eher schwierig, aber klingt geil ;D

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Arbeite auch im ÖD (ghD). Wenn man sich etwas hocharbeitet ist das Gehalt i.O. wenn auch nicht überragend oder ohne A14+ Stelle mit DAX30 vergleichbar. Aber egal, wenn man in keinem Zentrum wie München, Hamburg, Frankfurt...wohnt und der Arbeitsplatz Wohnortnah ist, kann die Kombi niemand schlagen. Für Personen, bei denen Geld NICHT im Mittelpunkt steht, die aus meiner Sicht beste Lösung.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Arbeite in einer Behörde. Hier wird grad viel auf Aktenlos umgestellt.
Viele Vorteile wie bspw. die WLB (kann quasi Mo-Fr zwischen 6 und 20 Uhr kommen und gehen wie ich möchte).
Klar auch fragwürdige verwaltungsunpragmatische Vorgänge, aber so ist das eben in einer Behörde ;)
Bezahlung kann man m.M.n. nicht pauschalisieren und kommt auf viele Faktoren (vorallem eigener Anspruch, Wohnort usw. an)

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WiWi Gast

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Für uns Powis ist der öD mit einer der attraktivsten Arbeitgeber. Dort gibt es extrem spannende Stellen von Büroleitung auf kommunaler und regionaler Ebene über Euregio Förderprojekte (eines meiner Ziele: in der Euregio Tirol, Südtirol, Trentino zu arbeiten) zu Referentenstellen in Ministerien und Bundeskanzleramt bis hin zu allgemeinen Pressestellen.

Es wird immer der Eindruck erweckt, dass es im öD nur Platz für Juristen gibt, aber tatsächlich landen laut Statistik der Uni Wien ~20% der Politologen im öD.

Wiwis hingegen liebäugeln viel seltener damit, da diese in der Privatwirtschaft im Schnitt deutlich besser verdienen.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Habe auch den öD angepeilt, aber es dann doch sein lassen, nach dem die guten Angebote für Einstiegspositionen reinkamen.

Auch wenn die Sicherheit und WLB im öD Top ist, man verzichtet auf sehr viel Gehaltsentwicklung.

Bei wem Geld jetzt nicht so eine große Rolle spielt, weil er durch Eltern oder Großeltern schon Haus / Wohnung oder Vermögen vererbt bekommen hat, für den ist das natürlich top.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

"die wahre Elite"

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Für uns Powis ist der öD mit einer der attraktivsten Arbeitgeber. Dort gibt es extrem spannende Stellen von Büroleitung auf kommunaler und regionaler Ebene über Euregio Förderprojekte (eines meiner Ziele: in der Euregio Tirol, Südtirol, Trentino zu arbeiten) zu Referentenstellen in Ministerien und Bundeskanzleramt bis hin zu allgemeinen Pressestellen.

Es wird immer der Eindruck erweckt, dass es im öD nur Platz für Juristen gibt, aber tatsächlich landen laut Statistik der Uni Wien ~20% der Politologen im öD.

Wiwis hingegen liebäugeln viel seltener damit, da diese in der Privatwirtschaft im Schnitt deutlich besser verdienen.

Nun ja, Politikwissenschaftlern fehlt es auch nicht selten an Alternativen zum öD. Das ist bei Wirtschaftswissenschaftlern naturgemäß anders. Vergleichen wir mal verschiedene Faktoren:

  1. Jobprofil: m. E. am besten im Dienstleistungsbereich (beratende Berufe), da man hier wohl den höchsten Grad an Abwechselung hat. Industrie und öD sind hier deutlich prozessorientierter - das mag halt nicht jeder und ist für die meisten langweiliger.

  2. Bezahlung: fast überall besser als im öD, soweit besteht Einigkeit. Ausnahmen sind möglich, aber des Geldes wegen arbeitet man meistens nicht dort.

  3. Jobsicherheit: Ganz klares plus für den öD, sofern man verbeamtet oder entfristet wird (was z. B. im Wissenschaftsbetrieb nicht die Regel und im Lehrbetrieb auch nicht selbstverständlich ist). Die Sicherheit ist unschlagbar.

  4. Freiheitsgrade: Das wird immer als schlagendes Argument betrachtet, ist aber m. E. nicht so eindeutig. Je höher die Position, umso mehr sind auch dort Überstunden nötig, die in der Regel unbezahlt sind. Die meisten öD-Mitarbeiter sind an Zeiterfassungen gebunden, flexible Arbeitszeiten haben sich noch nicht in jeder Behörde durchgesetzt, ganz zu schweigen von home office. Das mag für Ministerialbeamte möglich sein, wenn jemand in Kommunalbehörden arbeitet, kann das ganz anders aussehen. Alles in allem sehe ich hier nicht wirklich viele Vorteile, die man nicht in der Industrie auch haben könnte. Dies gilt vor allem für die Zukunft, denn home office, flextime und sabbaticals mögen heute noch Alleinstellungsmerkmale des öD sein, werden sich auf Dauer aber auch in der privaten Wirtschaft durchsetzen (müssen).

Fazit: Bei genauerem Hinsehen ist die Jobsicherheit der einzige Punkt, in dem der öD tatsächlich mit einem Alleinstellungsmerkmal überzeugt. Alles andere kann man anderswo besser oder mindestens genauso gut haben. Überdies ist der Preis, den man für die Vorteile zahlt, hoch, er schlägt sich besonders in fehlenden gehaltstechnischen Entwicklungsmöglichkeiten und der lebenslangen Bindung an Ort und Arbeitgeber nieder (letzteres kann auch ein Nachteil sein). Wer ein extremes Sicherheitsbedürfnis hat, wird sich daher im öD wohlfühlen, für alle anderen Wirtschaftswissenschaftler bietet sich der Weg in die Industrie m. E. eher an.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

wie üblich wenn geld in der familie da ist kann man es entspannt angehen lassen der rest schaut in die Röhre... Danke schön.

Jobsicherheit sollte eigentlich an erster Stelle bei allen Jobs stehen und Kündigungschutz für alle Mitarbeiter unabhängig von Betriebsgröße, dafür müssten Unternehmer in kleinstbetrieben von der Steuer subventioniert werden

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Wie schon ein Kollege vor mir sagte- "öD" an sich ist viel zu vielschichtig, als hierzu eine Aussage treffen zu können.
Dort gibt es alles, von dem Sachbearbeiter in der KFZ-Zulassungsstelle bis zum Botschafter.

"die wahre Elite"...nun ja, die Profile vieler Beamter (im AA, BMF, BMWI, BKartA, BaFin, Bundesbank..) sind tatsächlich sehr stark. AA ist der wohl selektivste Arbeitgeber Deutschlands.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Wie schon ein Kollege vor mir sagte- "öD" an sich ist viel zu vielschichtig, als hierzu eine Aussage treffen zu können.
Dort gibt es alles, von dem Sachbearbeiter in der KFZ-Zulassungsstelle bis zum Botschafter.

"die wahre Elite"...nun ja, die Profile vieler Beamter (im AA, BMF, BMWI, BKartA, BaFin, Bundesbank..) sind tatsächlich sehr stark. AA ist der wohl selektivste Arbeitgeber Deutschlands.

Das sind Bundesbehörden und gerade das Auswärtige Amt repräsentiert die BRD in anderen Ländern. Dass die keinen arbeitsscheuen, 25-jährigen Jung-Vater nehmen, der sich mit dem Beamtenstatus vor Burnout und Versorgungslücke schützen will, ist doch logisch.

Man kann eine Sachbearbeiterposition beim kleinen Mittelständler von nebenan nicht mit dem höheren Dienst in einer Bundesbehörde vergleichen. Da sind dann eher DAX-30 bzw. der typische Veranlagungsbeamte beim Finanzamt Pusemuckl angebracht. Letzterer wollte ich nun wirklich nicht unbedingt sein.

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Dito. Kann ich so unterschreiben. War die beste Entscheidung.
PS Ebenfalls IT

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

ich habe den Sprung in den öD gewagt und nicht bereut (IT). Gute Bezahlung, interessante Aufgaben, aber halt auch teilweise fragwürdige Prozesse. Man kann nicht alles haben...

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

ich habe den Sprung in den öD gewagt und nicht bereut (IT). Gute Bezahlung, interessante Aufgaben, aber halt auch teilweise fragwürdige Prozesse. Man kann nicht alles haben...

Dem kann ich mich nur anschließen. Bin als Jurist von einer BIG4 in ein Ministerium gewechselt und habe mich verbeamten lassen. Überragende WLB gerade auch mit kleinen Kindern. Fachlich anspruchsvolle, konzeptionelle Aufgaben, wo sich die Umsetzung aufgrund komplexer Entscheidungsstrukturen als ziemlich schwierig herausstellt. Ach und Papier wälzen muss ich keins - wir arbeiten komplett paperless! Elektrische Aktenführung und Vorgangsbearbeitung macht es möglich :-)

Elektronische Aktenführung - haben wir auch. "Elektrische"...wird eher schwierig, aber klingt geil ;D

Oh, sorry! Autokorrektur sei dank ;-)

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WiWi Gast

Sprung in den öD - die wahre Elite?

Auf Bundesebene ja, auf Landesebene teilweise, auf Kreisebene teilweise, in Großstädten teilweise, bei Kommunen nein.

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