DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-Jobs & BerufeFinanzberater

Was zukünftige Finanzberater alles auf dem Schirm haben sollten

Ein Blick in die Zukunft verrät, dass der Beruf der Finanzberater sehr beliebt bleiben wird. Auch der Bedarf an Finanzberatern steigt nach wie vor. Doch die Anforderungen an diese Berufsgruppe sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Das Aufgabengebiet hat sich dabei in Richtung Ruhestandsplanung verschoben. Der Finanzberater ist nicht mehr nur für Vorsorgethemen verantwortlich.

Ein bunter Fallschirm vor blauem Himmel.

Produkte des Finanzberaters
Eine Altersvorsorgeberatung mit gemischten Verträgen gibt es heutzutage in der Form nicht mehr. Vielmehr werden bei der heutigen Beratung verschiedene Produktebenen und vertikale Differenzierungen einbezogen. Es gibt fondsgebundene Produkte und verschiedene Wertsicherungskonzepte. Während der Ansparphase gibt es verschiedene Besteuerungsmechanismen, so auch in der Rentenbezugsphase. Diese komplizierten Instrumente tragen zu einer komplexeren Beratung bei. Sowohl der Berater als auch der Versicherungsnehmer müssen sich mit diesen vielfältigen Formen auseinandersetzen. Außerdem müssen weitere Anlageformen, egal ob sie der Alterssicherung oder der Vermögensbildung dienen, dem Kunden näher gebracht werden. Denn das erwartet der anspruchsvolle Kunde. Dieser Trend wird sich in der Zukunft auch noch weiter fortsetzen. Regulatorische Maßnahmen bringen weitere Einschränkungen mit sich. So stehen die Maßnahmen IMD 2 und MIFID II schon vor der Tür. Damit verbunden ist eine Diskussion um die richtige Form der Vergütung, auch für unabhängige Berater. Erheblich beeinflusst werden weitere Regelungen auf der Seite der Produkte und die Entwicklungen, die damit im Zusammenhang stehen.

Zukünftige Herausforderungen in der Finanzberatung
Auch die Technik schreitet immer weiter voran, so vor allem die Informationstechnologie. Auf der Beraterseite werden immer höhere Reaktionsgeschwindigkeiten erwartet. Ein wichtiges Beispiel ist die Kommunikationsplattform, aber auch Informationsforen. Beide entwickeln sich zu einem wichtigen Zugangsmedium, insbesondere bei der Generation X und Y. Doch ein Problem ist dabei, dass die Bevölkerung ab dem Jahrgang der 55-Jährigen vergessen wird. Denn eine Verschiebung der Alterspyramide hat zur Folge, dass der Anteil dieser Gruppe in den nächsten 15 Jahren immer weiter ansteigen wird. So auch das Vermögen in dieser Altersgruppe. Doch vermehrt geht es nicht nur um Vorsorgeprodukte, sondern auch um die Planung des Ruhestands. Das Gebiet ist für die heutigen Finanzberater hier z.B. ein Thema von steigender Relevanz. Kreativitäts- und Handlungspotential besteht auch auf der Produktgeberseite. Die Bedeutung sozialer Plattformen ist in der Zielgruppe der älteren Generation eher nicht so groß. Kontakte kommen hier auf anderen Wegen zustande. Doch insgesamt muss man davon ausgehen, dass der Informationsgrad bei den Kunden vor allem in puncto Beratungsthemen in der Zukunft weiter steigen wird. Diese Veränderungen zeigen, dass die Qualifikationen des Finanzberaters in Zukunft immer mehr im Fokus stehen werden. Diese werden immer höher durch die speziellen Anforderungen, denen er gewachsen sein muss. Allerdings sollte in dieser Hinsicht auch die Politik unterstützend eingreifen. Denn die steigenden Qualitätsansprüche werden durch die aktuelle Weiterbildungsoffensive in letzter Zeit immer mehr deutlich. Es sollte ein Umfeld geschaffen werden, welches auch in Zukunft verlässliche Rahmenbedingungen schafft.

Im Forum zu Finanzberater

16 Kommentare

Woher kommt diese große Hass gegenüber BWL-/WiWi-Studenten?

WiWi Gast

Guten Abend. Frage siehe oben. Warum werden BWLer und Studenten von fachverwandten Fächer teilweise so sehr verachtet? Ich lese in Foren ständig, dass BWLer und Co Versager wären, die keine Fähi ...

3 Kommentare

UB/IB-Excel skills

WiWi Gast

Hey, mich würde mal interessieren, wie gut eure Excel-Skills waren, als ihr bei UB bzw IB - oder jedem anderen Excel-lastigen Job - angefangen habt. Außerdem würde mich mal interessieren, wie ...

4 Kommentare

IB mit Winfo

WiWi Gast

Hey, in den USA & UK ist es ja üblich, dass man mit so ziemlich jeden Studium den Weg ins IB schaffen kann, solange man zu den besten gehört und relevante Praktika hat. Wie sieht das in DE aus vo ...

1 Kommentare

Schiffsmakler/Reedereien - Berufsbild, Aufstiegschancen, Vergütung

WiWi Gast

Hallo Zusammen, ich spiele derzeit mit dem Gedanken, mich bei einem der recht zahlreichen norddeutschen Schiffsmakler bzw. allgemein in Reedereien auf diese Position zu bewerben. Kennst sich jem ...

4 Kommentare

Branchen mit guten Arbeitszeit-/Gehaltsverhältnis

WiWi Gast

Hallo, hier im Forum geht es häufig um Investment Banking und Unternehmensberatung, was Top Performern an das Herz gelegt wird, oder wo von vielen geträumt wird. Zwar entspricht Investment Bankin ...

1 Kommentare

Alltag/Aufgaben Finanzcontroller

WiWi Gast

Hallo liebe Community, mich interessiert der Job als Finanzcontroller sehr. Bezüglich der Aufgaben überschneiden sich sehr viele Inhalte mit meiner derzeitigen Tätigkeit als Berater (u.a. Reporting, ...

12 Kommentare

Ziel: Tier 1 UBs

WiWi Gast

Ich habe das Ziel später bei einer Tier 1 / 2 UB zu arbeiten. Ich habe ein Abi mit 1,0 gemacht. Jetzt bin ich mir allerdings nicht sicher, welches Studienfach ich wählen soll: - BWL / Wirtschaftswisse ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Finanzberater

Eine Frau mit einem Lapptop sitzt an einem großen Tisch mit mehreren Stühlen in einem Büro.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 1: Marketing, Vertrieb, Personal, IT

Studienberufe sind in der Marketingbranche beliebter denn je. Wer außergewöhnlich gut ist, kann vielfältige Aufgaben übernehmen und das Unternehmen oder seine Marken positiv aufladen. Der beste Einstieg gelingt oft über Trainee-Stellen. Dagegen werden junge Akademiker im Bereich Vertrieb und Verkauf häufig für den Direkteinstieg gesucht. Im Zuge des demografischen Wandels und der Digitalisierung ist gleichermaßen das Personalwesen gefragt. Um die richtigen Antworten auf den kommenden Fachkräftemangel zu finden, sind Human Resource Manager erwünscht, die das Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig strategisch unterstützen.

Ein blaues Schild mit der Aufschrift Steuerberatung und einem Muster mit grünen und weißen Punkten.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 3: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Öffentlicher Dienst, Kammern, Verbände

Der Weg zum Steuerberater (StB) ist schwer aber die Berufsaussichten sind glänzend. Steuerberater sind in Deutschland gefragt und werden mit einem entsprechend guten Gehalt entlohnt. Noch exklusiver ist die Berufsgruppe der Wirtschaftsprüfer (WP), von denen es nur rund 14.000 Personen in Deutschland gibt. Vor allem im Bereich der Unternehmensberatung gibt es aktuell einige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Ausschau nach jungen Talenten halten und mit attraktiven Gehältern locken. Im Gegensatz zum Beruf der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer finden Absolventen im Öffentlichen Dienst, in Kammern und Verbänden geregelte Arbeitszeiten und eine ausgezeichnete Work-Life-Balance.

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 2: Finance, Controlling, Einkauf, Banken, Logistik, Versicherungen

Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

Auf einem Computerbildschirm ist ein Hirschkopfsymbol zu sehen.

Digitalisierung bedroht die meisten Berufe nur bedingt

Computer können die Menschen nicht vom Arbeitsmarkt verdrängen. Gerade einmal 0,4 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten in Jobs, die von der fortschreitenden Digitalisierung bedroht sind. Dazu gehören vor allem Berufe im Bereich der industriellen Produktion. Soziale und kulturelle Jobs sind dagegen selten durch Computer ersetzbar, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt.

Weiteres zum Thema WiWi-Jobs & Berufe

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback