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GfK-Konsumklima Januar 2016 - Konjunkturerwartung stabilisiert sich

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Januar nur wenig verändert. Das Konsumklima bleibt nach vier Rückgängen in Folge stabil. Für Februar prognostiziert der Gesamtindikator 9,4 Punkte nach ebenfalls 9,4 Zählern im Januar. Während die Einkommenserwartung Einbußen erleidet, steigen sowohl die Konjunkturerwartung als auch die Anschaffungsneigung leicht an.

GfK-Konsumklima: Mehrere Passanten, die eine Straße überqueren vor einer Straßenbahn im Hintergrund.

GfK-Konsumklima Januar 2016 - Konjunkturerwartung stabilisiert sich
Nürnberg, 27.01.2016 (gfk) - Im Januar dieses Jahres zeigt sich die Stimmung der Verbraucher nur wenig verändert. Das Konsumklima bleibt stabil. Für Februar prognostiziert der Gesamtindikator 9,4 Punkte nach ebenfalls 9,4 Zählern im Januar. Sowohl die Konjunkturerwartung als auch die Anschaffungsneigung gewinnen leicht hinzu, während die Einkommenserwartung Einbußen erleidet.

Grafik zeigt Entwicklung des GfK-Konsumklima-Index von 6 Punkten in 2011 auf 9,4 Punkte bis zum Januar 2016.

Nach wie vor scheint sowohl die gestiegene Terrorgefahr als auch die intensiver werdenden Diskussionen um eine Lösung der Flüchtlingskrise die Verbraucher in ihrer Konsumstimmung nicht nachhaltig zu beeindrucken. Die Stimmung zeigt gegenwärtig keinen klaren Trend und nur geringe Veränderungen im Vergleich zum Vormonat.

Die Tabelle zeigt die Daten für Konjunkturerwartung, Einkommenserwartungen, Anschaffungsneigung und Konsumklima im Vergleich von Januar und Dezember 2015 und Januar 2016.Konjunkturerwartung wieder stabil im positiven Bereich
Nachdem die Konjunkturerwartung im Dezember 2015 ihre halbjährige Talfahrt gestoppt hatte, stabilisiert sie sich zu Beginn dieses Jahres weiter. Der Indikator gewinnt mit einem Plus von 1,3 Punkten leicht hinzu und bleibt mit 4,2 Zählern im positiven Bereich, also über seinem langjährigen Durchschnitt von 0 Punkten. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt steht jedoch nach wie vor ein Minus von gut 18 Zählern zu Buche.

Allen Risiken wie Terroranschlägen und der Flüchtlingskrise zum Trotz gehen die Konsumenten derzeit davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten weiter moderat wachsen wird. Vor allem die überaus gute Arbeitsmarktlage mit steigender Beschäftigung ist eine wesentliche Ursache für diesen zunehmenden Optimismus.

Dieser konstante Aufschwung zeigt sich auch in den amtlichen Zahlen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt nach den ersten vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent. Für das laufende Jahr erwarten Experten ein ähnlich hohes Wachstum.

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