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Wirtschaftsgeschichte - Kulturgeschichte

Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte: Tagung vom 24. bis 26. Februar 2003 an der Universität Göttingen - 32 Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz nehmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung

Wirtschaftsgeschichte: Abraham Lincoln und eine Mann im Anzug.

Göttingen, 21.02.2003 (idw) »Die aktuelle Debatte um die Folgen von Globalisierung und Kommerzialisierung nahezu aller Lebenswelten verweist auf die enge Verbindung von Kultur und Ökonomie und die wechselseitige Bedeutung beider Wissenschaftsdisziplinen bei der Analyse wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen«, betont Prof. Dr. Hartmut Berghoff.

Zusammen mit Dr. Jakob Vogel von der Technischen Universität Berlin lädt der Göttinger Wirtschaftshistoriker zu einer Tagung ein, die sich mit dem Thema »Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte« befasst. 32 Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz werden dazu aus unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung nehmen. Die Veranstaltung findet vom 24. bis 26. Februar 2003 an der Georg-August-Universität statt und wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Chancen einer kulturhistorisch ausgerichteten Wirtschaftsgeschichte
Prof. Berghoff, Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte: »Ist auf der einen Seite eine wachsende Enthistorisierung der Ökonomie festzustellen, so wurden mit dem Erfolg der neueren Kulturgeschichte zunehmend ökonomische Perspektiven aus der allgemeinen Geschichtswissenschaft ausgeblendet.

Anliegen unserer Tagung ist es, die Chancen einer kulturhistorisch ausgerichteten Wirtschaftsgeschichte präzise zu bestimmen.«

Vier Themenkomplexe
Nach wissenschaftstheoretischen Überlegungen im ersten Teil der Veranstaltung stehen die vier Themenkomplexe Marktgesellschaften, Wirtschaftsstile, Wissenssysteme und Visionen auf dem Tagungsprogramm.

Ökonomen, Historiker, Sozial- und Kommunikationswissenschaftler sowie Theologen, Philosophen und Psychologen referieren in diesem Zusammenhang zu Themen wie

Weitere Informationen
Die Veranstaltung endet mit einer Abschlussdiskussion unter der Leitung von Prof. Berghoff und Dr. Vogel. Das Tagungsprogramm ist unter der Adresse wiwi.uni-goettingen.de/wsg abrufbar.

  1. Seite 1: Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte
  2. Seite 2: Vier Themenkomplexe

Im Forum zu Wirtschaftsgeschichte

3 Kommentare

MBA, Finance-Master nach Bachelor in Geschichte

WiWi Gast

HEC, ESSEC, vllt EDHEC Die ganzen UK Master an mid tier Unis

8 Kommentare

Uni Mannheim Master Kultur & Wirtschaft: Geschichte oder TUM Management & Technologie

studipro

WiWi Gast schrieb am 10.09.2020: Danke für die umfangreiche Antwort/ Zeit. Habe mich für den Bachelor Physik beworben, gibt nicht viele zulassungsfreie Studiengänge dort. Zud ...

6 Kommentare

Bachelor Wirtschaftsgeschichte / Economic history

WiWi Gast

Kennt man entsprechende Fern- oder Online-Studiengänge wahlweise auch englischsprachig ?

8 Kommentare

Berufswechsel nach Geschichtsstudium

WiWi Gast

Oder Schulferien und Langeweile.

3 Kommentare

Gutes Buch über europäische Wirtschaftsgeschichte

WiWi Gast

Ist zwar auf englisch, aber das Wichtigste ist drin. Allerdings auf englisch: Global Economic History: A Very Short Introduction (Oxford)

3 Kommentare

M.A. Economic History / Wirtschaftsgeschichte - Berufsaussichten?

WiWi Gast

Da war ein Infotag an meiner Uni und ein MSc/PhD Absolvent in Wirtschaftsgeschichte hatte den Werdegang seiner Kommiltonen beschrieben. Es ist vielfältig. Trainee in grossen Firmen, UB, kleine Econ ...

4 Kommentare

Umsetzung eines Restaurantkonzepts. Welcher MBA?

WiWi Gast

Für sowas würde ich dir eher die Gründungsberatung vorschlagen. Je nach dem wo du wohnst, die Uni Wuppertal bietet da sehr gute Möglichkeiten

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