DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-StatistikHochschulstatistik

Statistik: Studienberechtigten-, Studienanfänger- und Absolventenquote

(destatis - Studienberechtigten-, Studienanfänger- und Absolventenquote) Was beschreibt der Indikator, wie wird die Erhebung durchgeführt und wann veröffentlicht?

Studienberechtigtenquote

Was beschreibt die Quote?
Sie gibt an, welcher Anteil der Schulabgänger im Alter von 18 bis einschließlich 20 Jahren einen Schulab­schluss hat, der zum Studium berechtigt. Die Quote beschreibt also den Anteil aller potenziellen Studien­anfänger, bezogen auf die Jahrgänge der 18- bis 20-Jährigen, und ist eine wichtige Kennzahl für die Schul- und Hochschulplanung. Die Studienberechtigtenquote wird nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit sowie nach dem Bundesland des letzten Schulbesuchs ausgewiesen. Bei der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) wird unterschieden zwischen allgemeiner Hochschulreife (zum Beispiel Abitur), und der Fachhochschulreife.

Wie wird die Quote ermittelt?
Die Quote errechnen wir aus den Angaben der Bevölkerungsstatistik und der Schulstatistik. Für die Studienberechtigtenquote errechnen wir die Zahl der altersspezifischen Wohnbevölkerung (18- 20-Jährige) am 31. Dezember des Jahres, das dem Berichtsjahr vorausging. Um die Studienberechtigtenquote des Jahres 2003 zu ermitteln, werden also die Zahlen derjenigen addiert, die zum 31. Dezember 2002 entweder 18, 19 oder 20 Jahre alt waren und daraus ein Durchschnitt gebildet. Die Zahl der Studienberech­tigten erhalten wir aus der Schulstatistik für das Schuljahr, das im jeweiligen Berichtsjahr endet. So ziehen wir für das Berichtsjahr 2003 das Schuljahr 2002/2003 heran.

Wann werden die Daten veröffentlicht?
Jeweils im Februar eines Jahres für das vorvergangene Jahr in der Fachserie 11/Reihe 4.3.1: »Nichtmone­täre hochschulstatistische Kennzahlen«, seit dem Berichtsjahr 2003 als kostenfreies Download-Produkt im Statistik-Shop. Diese Veröffentlichung enthält neben den Daten zum jeweils aktuellen Berichtsjahr auch Zeitreihen ab 1980.

Wie genau ist die Quote?
Da die Studienberechtigtenquote ein rechnerischer Wert ist, hängt ihre Genauigkeit davon ab, wie genau die Ausgangswerte sind. Diese stammen, wie gezeigt, aus der Bevölkerungsstatistik und der Schulstatistik. Beide Statistiken basieren nicht auf Stichproben, sondern auf Vollerhebungen, in beiden Fällen handelt es sich um Daten aus der öffentlichen Verwaltung, mit entsprechend hoher Verlässlichkeit. Allerdings weist die Bevölkerungsstatistik gewisse Unsicherheiten auf, weil sie auf der Fortschreibung von Volkszählungsergebnissen beruht. Mit zunehmender Entfernung vom Zeitpunkt der Volkszählung werden solche Fortschreibungen unschärfer.

  1. Seite 1: Studienberechtigtenquote
  2. Seite 2: Studienanfängerquote
  3. Seite 3: Absolventenquote

Im Forum zu Hochschulstatistik

5 Kommentare

Mathe Wiwi

WiWi Gast

Hey ist das Modul Mathe bei wiwis gleich mit dem Mathe von Ingenieuren o.Ä. ? Danke

7 Kommentare

Fixe und variable Kosten aus Gesamtkosten

Ephox

Hallo, ich brauche eure Hilfe. Folgende Angabe: Bei einer Produktionsmenge von 1000 Stück hat man Gesamtstückdurchschnittskosten von 20?. Bei einer Produktionsmenge von 1500 Stück hat man Gesamtstüc ...

16 Kommentare

Wie viel Mathematik im FH Wirtschaftsinformatik Studium?

Devanther

Hallo, ich wollte fragen, wie hoch der Matheanteil in einem FH Wirtschaftsinformatik Studium ist? Und auf welchen Niveau da Mathe unterrichtet wird. Ich habe mir Linear Algebra/Analysis angeschaut, ...

14 Kommentare

Wie Hochschulmathematik selber beibringen?

Devanther

Hallo, ich würde gerne das an Mathe lernen, was im Wirtschaftsinformatik Studium drankommt. Und jetzt meine Frage, wie ich mir Hochschulmathematik selber beibringen kann...sozusagen als Vorbereitung ...

4 Kommentare

Gleichung umstellen

WiWi Gast

Hallo, es mag merkwürdig klingen und für die meisten von euch einfach, aber wie macht man folgenden Schritt von 5 zu 6 [5] Y-cY = Caut + Iaut [6] (1-c)Y = Caut + Iaut Viele Grüße

9 Kommentare

Mathematische Kenntisse für IB oder UB brauche ich?

clay

Hallo zusammen! Ich interessiere mich für IB und UB! Was sind so die täglichen Aufgaben im IB und UB? Braucht man da sehr gute mathematische Kenntisse? (Bitte sehr ausführlich antworten!) Danke!! ...

2 Kommentare

Grenzprodukt - Durchschnittsprodukt

WiWi Gast

Ich weiß, dasss das Grenzprodukt die Kurve vom Durchschnittsprodukt im Maximum schneidet, ich komme aber leider einfach nicht darauf warum das so ist?! und: Was bringt das Maximum im Durchschnittspro ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Hochschulstatistik

Weiteres zum Thema WiWi-Statistik

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Ein weißer Herd zum Stochern mit einem großen Topf auf der Herdplatte.

Statistik: Öffentliche Schulden 2015 um ein Prozent auf 2 022,6 Milliarden Euro gesunken

Mit 2 022,6 Milliarden Euro konnte der Öffentliche Gesamthaushalt im nicht-öffentlichen Bereich 2015 seine Schulden um ein Prozent senken. Damit haben sich die Schulden zum Vorjahr 2014 um 21,4 Milliarden Euro verringert. Den stärksten absoluten Rückgang der Verschuldung gab es beim Bund mit – 24,9 Milliarden Euro. Die Länder verringerten ihre Schulden um 1,1 Milliarden Euro. Dagegen stiegt der Schuldenstand von Gemeinden und Gemeindeverbände um 4,7 Milliarden Euro, berichtet das Statistische Bundesamt/destatis.

Auf Geldscheinen und einem Zettel zur Einkommenssteuererklärung liegen Würfel, die das Wort: Gehälter ergeben.

Statistik: EU-Arbeitskosten 2015 - Deutschland auf Rang acht

32,70 Euro durchschnittlich zahlten deutsche Arbeitgeber in der Privatwirtschaft für geleistete Arbeitsstunden. Damit landet Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz acht. Verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 25,90 Euro geben deutsche Arbeitgeber 26 Prozent mehr pro Arbeitsstunde aus. In der deutschen Industrie sind es sogar 44 Prozent Mehrkosten. Hier liegt Deutschland laut Statistischem Bundesamtes mit 38,00 Euro pro Stunde auf Rang vier.

Statistik: Rekordhoch mit Staatsüberschuss von 19 Milliarden Euro im Jahr 2015

Der deutsche Staat erzielte im Jahr 2015 einen Finanzierungsüberschuss von 19 Milliarden Euro. Die gute Wirtschaftslage, der Stellenrekord am Arbeitsmarkt und die niedrigen Zinsen führten zum höchsten Staatsüberschuss seit der deutschen Wiedervereinigung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt von 3 025,9 Milliarden Euro errechnet sich daraus eine Defizitquote von plus 0,6 Prozent. Den höchsten Überschuss realisierte dabei der Bund mit 10,3 Milliarden Euro nach einem Überschuss von 8,6 Milliarden Euro im Vorjahr.

Beliebtes zum Thema Wissen

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Feedback +/-

Feedback