DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-StatistikNachhaltigkeit

Statistik: Umweltproduktivität

destatis - Umweltproduktivität: Was beschreibt der Indikator und wie wird er berechnet?

Was beschreibt der Indikator »Umweltproduktivität«?
Die Umwelt wird in vielfältiger Weise bei der Herstellung von Waren und Dienstleistungen und direkt durch die Konsumaktivitäten der privaten Haushalte in Anspruch genommen. Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR), deren Zielsetzung es ist, die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt darzustellen, beziehen neben den in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen berücksichtigten Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital zusätzlich den Produktionsfaktor Umwelt in die Betrachtung ein. Anders als bei den Faktoren Arbeit und Kapital, die jeweils zu Gesamtgrößen aggregiert werden, müssen beim Faktor Umwelt, wegen des Fehlens eines einheitlichen Bewertungsmaßstabes, verschiedene Umwelteinsatzfaktoren getrennt betrachtet werden. Zu den Einsatzfaktoren gehören aus der Natur entnommene Rohstoffe, die als Standort für wirtschaftliche Aktivitäten genutzte Fläche sowie die Nutzung der Senkenfunktion der Natur bei der Aufnahme von Rest- und Schadstoffen. Die Dienstleistungen der Umwelt durch die Bereitstellung der Senkenfunktion können nur indirekt anhand der an die Natur abgegebenen Rest- und Schadstoffmengen gemessen werden.

Der Indikator Umweltproduktivität setzt – in Analogie zur Vorgehensweise bei der Arbeits- und Kapitalproduktivität – die wirtschaftliche Leistung, gemessen als Bruttoinlandsprodukt, in Beziehung zu den einzelnen in physischen Einheiten gemessenen Mengen von Umwelteinsatzfaktoren. Mit Hilfe der Umweltproduktivität lässt sich ausdrücken, wie effizient eine Volkswirtschaft mit dem Einsatz vom Umweltfaktoren umgeht.
  1. Seite 1: Was ist die Umweltproduktivität?
  2. Seite 2: Wie wird die Umweltproduktivität berechnet?
  3. Seite 3: Wie genau ist die Umweltproduktivität als Indikator?
  4. Seite 4: Bericht zur Umweltökonomischen Gesamtrechnungen 2003

Im Forum zu Nachhaltigkeit

6 Kommentare

Master Vertiefung: Gute Noten oder "gute" Vertiefung?!

WiWi Gast

Keine Sau interessiert sich nachher für die einfachen Fächer. In den entsprechenden Jobs und VG können deine Gegenüber schon einwerten was einfacher war und was nicht. Mach lieber nur WI anstelle etwa ...

5 Kommentare

Wiwi Kassel vs. Nachhaltiges Management TU Berlin

WiWi Gast

Was für einen Schnitt hast du denn? Der NaMa Studiengang an der TU Berlin hat nur 25 Plätze und 50% davon werden über Wartesemester vergeben.

4 Kommentare

deutsche Markt-/Technologieführer Green Economy?

WiWi Gast

Natürlich ist es momentan nciht leicht, da sich der Markt konsolidiert und die Förderung zurückgeht. Aber denkt man langfristig, ist diese Branche schon sehr interessant.

3 Kommentare

Bachelorarbeit zu Green Investors & Corporate Finance

WiWi Gast

Hi, ich habe ein ähnliches Thema für die BT, würde mich sehr freuen wenn du mal Kontakt aufnehmen würdest. Meine Email: dominikjung[AT]gmx[PUNKT]de Vielen Dank =) D Lounge Gast schrieb: ...

1 Kommentare

Auswirkungen akt. Umweltentwicklungen auf d. Strat. Man

mimi_m

Hallöchen :) Ich bin neu hier und dachte mir ich nutze die gelegenheit einmal um euch um eure Hilfe zu bitten. Ich schreibe gerade eine Seminararbeit in der es, wie im Betreff schon erkenntlich, dar ...

5 Kommentare

Von WiWi zu WiMa

WiWi Gast

Wechsel doch einfach zu VWL. Vergleichsweise recht mathematisch, du kannst dich an den richtigen Unis im Ökonometrie- und Statistikbereich spezialisieren und so einen sehr mathematischen Schwerpunkt w ...

5 Kommentare

Mathe Wiwi

WiWi Gast

Das dürfte eher selten vorkommen. Es gibt zwar Überschneidungen, aber generell unterscheidet sich die mathematische Ausbildung von Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern. Ich habe allerdings s ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Nachhaltigkeit

Club-of-Rome Zukunftsforschung Wachstum

Club of Rome: Weniger Wirtschaftswachstum für soziale Gerechtigkeit, Beschäftigung und Klimaschutz

Gegen soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel haben die zwei Zukunftsforscher Jorgen Randers und Graeme Maxton einen Maßnahmenkatalog zusammengestellt. Die Mitglieder des Club of Rome präsentieren in ihrem neuen Buch „Ein Prozent ist genug“, dass auch mit minimalem Wachstum ein Umbau der sozialen Sicherungssysteme möglich ist. 13 Empfehlungen zeigen auf, wie kurz- und langfristige Ziele Vorteile für die Menschheit bringen.

E-Book Energie Umwelt

E-Book: Energie und Umwelt

Die Versorgung mit Energie ist für Wirtschaft wie Privathaushalte lebensnotwendig. Dabei gilt es, verschiedene Interessen gegeneinander abzuwägen, Umweltschutz und Kosten zu berücksichtigen. Das Heft bietet Grundlagen zu den Bereichen Energie sowie Umwelt- und Klimaschutz und verdeutlicht die verschiedenen Problemlagen im Zeichen der aktuellen Energiewende.

Nachhaltigkeit Pusteblume

"Grüne" Unternehmen sind für junge Talente attraktiver

Eine überzeugende Nachhaltigkeitsstrategie spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern – und das weltweit. Gerade der hart umkämpfte Nachwuchs stellt in dieser Hinsicht hohe Ansprüche an Arbeitgeber und möchte sich im Betrieb entsprechend engagieren. Dies hat eine weltweite Umfrage der internationalen Managementberatung Bain & Company ergeben.

Wasserprivatisierung Deutschland EU

Unterschriften-Rekord: Über eine Million EU-Bürger gegen Wasserprivatisierung

Bislang ist die Wasserversorgung in Deutschland überwiegend in öffentlicher Hand. Eine neue EU-Richtlinie setzt viele Kommunen unter Druck, ihre Wasserversorgung zu privatisieren. Die Folgen für Qualität und Preis sind ungewiss. Die Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ hat mit einer Million gesammelten Unterschriften dagegen Geschichte geschrieben.

Weiteres zum Thema WiWi-Statistik

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Ein weißer Herd zum Stochern mit einem großen Topf auf der Herdplatte.

Statistik: Öffentliche Schulden 2015 um ein Prozent auf 2 022,6 Milliarden Euro gesunken

Mit 2 022,6 Milliarden Euro konnte der Öffentliche Gesamthaushalt im nicht-öffentlichen Bereich 2015 seine Schulden um ein Prozent senken. Damit haben sich die Schulden zum Vorjahr 2014 um 21,4 Milliarden Euro verringert. Den stärksten absoluten Rückgang der Verschuldung gab es beim Bund mit – 24,9 Milliarden Euro. Die Länder verringerten ihre Schulden um 1,1 Milliarden Euro. Dagegen stiegt der Schuldenstand von Gemeinden und Gemeindeverbände um 4,7 Milliarden Euro, berichtet das Statistische Bundesamt/destatis.

Auf Geldscheinen und einem Zettel zur Einkommenssteuererklärung liegen Würfel, die das Wort: Gehälter ergeben.

Statistik: EU-Arbeitskosten 2015 - Deutschland auf Rang acht

32,70 Euro durchschnittlich zahlten deutsche Arbeitgeber in der Privatwirtschaft für geleistete Arbeitsstunden. Damit landet Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz acht. Verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 25,90 Euro geben deutsche Arbeitgeber 26 Prozent mehr pro Arbeitsstunde aus. In der deutschen Industrie sind es sogar 44 Prozent Mehrkosten. Hier liegt Deutschland laut Statistischem Bundesamtes mit 38,00 Euro pro Stunde auf Rang vier.

Statistik: Rekordhoch mit Staatsüberschuss von 19 Milliarden Euro im Jahr 2015

Der deutsche Staat erzielte im Jahr 2015 einen Finanzierungsüberschuss von 19 Milliarden Euro. Die gute Wirtschaftslage, der Stellenrekord am Arbeitsmarkt und die niedrigen Zinsen führten zum höchsten Staatsüberschuss seit der deutschen Wiedervereinigung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt von 3 025,9 Milliarden Euro errechnet sich daraus eine Defizitquote von plus 0,6 Prozent. Den höchsten Überschuss realisierte dabei der Bund mit 10,3 Milliarden Euro nach einem Überschuss von 8,6 Milliarden Euro im Vorjahr.

Beliebtes zum Thema Wissen

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Feedback +/-

Feedback