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Statistik: Index der Außenhandelspreise

(destatis - Index der Außenhandelspreise) Was beschreibt der Indikator, wie wird er berechnet und wann veröffentlicht?

Was beschreibt der Indikator?
Die Indizes der Außenhandelspreise messen die durchschnittliche Entwicklung der Preise aller Waren, die zwischen Deutschland und dem Ausland gehandelt werden. Die Bezugsgröße der Gesamtindizes der Ein- bzw. Ausfuhrpreise ist die Summe der Ein- bzw. Ausfuhrwerte im Basisjahr. Die Indizes haben vielfältige Verwendungszwecke: So wird der Einfuhrpreisindex zur Abschätzung der Preiseinflüsse aus dem Ausland auf das inländische Preisniveau herangezogen. Die Außenhandelspreisindizes dienen zur Deflationierung anderer wirtschaftsstatistischer Größen, wie der Ein- und Ausfuhrwerte im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Verbände und Firmen nutzen insbesondere Teilindizes der Ein- und Ausfuhrpreise für spezielle Warengruppen zur Marktbeobachtung und Preispolitik.

Wie wird der Indikator berechnet?
Die Außenhandelspreise werden monatlich bei einer repräsentativen Auswahl von Berichtsstellen erhoben. Gegenwärtig werden bei den Importen rund 2 930 Firmen nach ihren Einfuhrpreisen für insgesamt 5 947 Waren befragt, bei den Exporten rund 2 700 Firmen für insgesamt 5 391 Waren. Bei einigen Welthandelsgütern – z.B. Ölfrüchten, Getreide, Nichteisen- und Edelmetallen – werden auch internationale Börsennotierungen aus Wirtschaftspresse und Fachveröffentlichungen verwendet. Im Gegensatz zu anderen Preisstatistiken beziehen sich die Preisangaben nicht auf einen Stichtag, sondern sind Durchschnittspreise aller vergleichbaren Vertragsabschlüsse im Berichtsmonat. Die Preiserhebungen werden zentral vom Statistischen Bundesamt durchgeführt. Ergebnisse für einzelne Bundesländer werden nicht ermittelt. Den Indizes liegen zusammen rund 11 400 Einzelpreisreihen zugrunde, die in Form von Messzahlen auf der Grundlage des Preisstandes im Basisjahr (= 100) dargestellt werden.
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  3. Seite 3: Wann wird der Indikator veröffentlicht?

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