DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiedereinstiegFamilien

Nettoeinkommen von Familien in 2003 bei 3.700 Euro

Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 zeigen sich in den Lebens- und Einkommensverhältnissen von Familien je nach Kinderzahl zum Teil deutliche Unterschiede.

Eine Gruppe Passanten gehen auf einem Bürgersteig spazieren.

Nettoeinkommen von Familien in 2003 bei 3.700 Euro
Wiesbaden, 23.05.2005 (destatis) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag das durchschnittliche Nettoeinkommen von Familienhaushalten, d.h. von Paarhaushalten mit unter 18-jährigen Kindern, in der ersten Hälfte 2003 bei 3 753 Euro pro Monat. Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 zeigen sich jedoch in den Lebens- und Einkommensverhältnissen von Familien je nach Kinderzahl zum Teil deutliche Unterschiede:

So lag das Haushaltsnettoeinkommen bei Paaren mit einem Kind bei 3 256 Euro im Monat. Paare mit zwei Kindern (4 026 Euro) konnten auf rund 750 Euro im Monat mehr zurückgreifen, Paare mit drei Kindern (4 364 Euro) auf rund 1 100 Euro mehr als Ein-Kind-Familien.

Korrespondierend mit den höheren Einkommen und der Familiengröße zeigen sich bei den Konsumausgaben entsprechende Unterschiede: Im Durchschnitt gaben Familien im ersten Halbjahr 2003 2 742 Euro monatlich für den Konsum aus. Haushalte mit einem Kind wendeten 2 438 Euro auf, Paare mit zwei Kindern 2 897 Euro und mit drei Kindern 3 146 Euro. Allerdings gaben die Familien mit steigender Kinderzahl geringere Anteile ihres Einkommens für den Privaten Konsum aus. Bei Paaren mit einem Kind betrug der Konsumanteil 74 Prozent ihres ausgabefähigen Einkommens, bei Paaren mit zwei und drei Kindern jeweils 71 Prozent.

Mit höherer Kinderzahl steigt die Sparquote, d.h. der Anteil des ausgabefähigen Einkommens, der auf die hohe Kante gelegt wird. Paare mit einem Kind sparten 12,4 Prozent ihres verfügbaren Einkommens, Paare mit zwei Kindern 15,3 Prozent und Paare mit drei Kindern 15,8 Prozent. Entsprechend unterschiedlich waren die Sparbeträge. Paare mit einem Kind sparten im Durchschnitt 410 Euro im Monat. Bei Paaren mit zwei Kindern (628 Euro) waren es über 200 Euro mehr. Paare mit drei Kindern legten sogar 704 Euro im Monat zurück. Der Durchschnittswert für Familien lag bei 546 Euro.

Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Haus- und Grundbesitz. Im Durchschnitt lebten Anfang 2003 58 Prozent der Familien in den eigenen vier Wänden. Bei Paaren mit einem Kind lag der Anteil bei 47 Prozent, bei Paaren mit zwei Kindern wohnten fast zwei Drittel (64 Prozent) im eigenen Haus, bei Paaren mit drei Kindern waren es sogar fast drei Viertel (72 Prozent).

Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Höhe des verfügbaren Immobilienvermögens wider. Anfang 2003 hatten Paare mit Kind(ern) im Durchschnitt Haus- und Grundbesitz im Wert (Verkehrswert) von 147 000 Euro. Paare mit einem Kind verfügten über Immobilien im Wert von 106 000 Euro. Bei Paaren mit drei Kindern lag der Wert des Haus- und Grundvermögens mit 203 000 Euro je Haushalt nahezu doppelt so hoch; mit zwei Kindern waren es 171 000 Euro.

Kurzbeschreibung Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
http://www.wiwi-treff.de/home/artikel/1334.html

Im Forum zu Familien

11 Kommentare

Re: Sportmanagement und Arbeitslos

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 02.11.2017: Damit er beim FC Bayern genommen wird muss er aber erstmal ein paar Millionen Steuern hinterziehen. Ansonsten natürlich sehr schwierig. Vielleicht au ...

372 Kommentare

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

WiWi Gast

Nein, offiziell nicht. Auch Sozialhilfe-Empfänger durften früher schon kein Auto haben. Natürlich haben manche H4er auch Autos, aber die gehören offiziell den Eltern oder guten Freunden :) WiWi ...

21 Kommentare

Nachwuchs: Elternzeit, Job, Geld, Zeit... Erfahrungen?

WiWi Gast

Hier der Threadsteller: Danke für deine Schilderungen Postdoc. Mir geht es ähnlich. Ich bin in einer gut bezahlten Position in einem Konzern. Jetzt mit Nachwuchs bin ich sehr darauf aus, früher mor ...

1 Kommentare

Surf-Tipp: »familion.de« - Freizeitportal für Familien

WiWi Gast

Leider kann ich die Website von www.familion.de seit einiger Zeit nicht mehr erreichen. Wissen Sie warum?

6 Kommentare

Wirtschaftsprüfung vs. Steuer

WiWi Gast

Hey hier die TE! Danke für Eure Beiträge! Ich will mich auch in einem Jahr nach neuem Job umschauen. Und auch am besten in einem Industrieunternehmen. Aber ich weiss schon, dass es nicht einfach wir ...

49 Kommentare

Bin ich wertlos mit 2,5 Jahren Elternzeit nach Master?

WiWi Gast

Glückwunsch :) Und viel Erfolg in der weiteren Karriere!

10 Kommentare

Familienfreundliche Jobs Finance

WiWi Gast

Finance ist nicht nur IB und UB. Insofern würde ich es nicht als selbstverständlich ansehen, dass ein 1-Person-Einkommen ausreicht. Man redet aich nicht zwangsläufig von einer 1-Kind-Familie. Und wen ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Familien

Ein Mann, der einen Mundschutz trägt und ein Infusionsständer bei sich hat, geht vor einer Hecke spazieren.

Gutes betriebliches Eingliederungsmanagement - im besten Fall eine Win-Win-Situation

Längere oder häufige Fehlzeiten sind für Unternehmen eine finanzielle Belastung, da die Arbeitsabläufe unterbrochen werden. Zudem entstehen häufig Eingliederungsprobleme, wenn ein Arbeitnehmer längere Zeit abwesend war. Daher wurde 2004 die Verpflichtung der Arbeitgeber zum Angebot eines betrieblichen Eingliederungsmanagements eingeführt. Wird dieses optimal gestaltet, dann profitieren das Unternehmen und der Mitarbeiter beide von den Maßnahmen.

Ein graues Schild mit einem Symbol für eine Damentoilette.

Immer mehr Frauen arbeiten Teilzeit

Im Jahr 2014 waren elf Millionen Frauen teilzeitbeschäftigt, das sind doppelt so viele wie 1991. Auch der Anteil der Frauen an den Beschäftigten ist seit 1991 gestiegen und zwar um fünf Prozentpunkte. Damit war 2014 fast die Hälfte aller Beschäftigten weiblich. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur Entwicklung der Erwerbs- und Arbeitszeitmuster seit der Wiedervereinigung hervor.

Weiteres zum Thema Wiedereinstieg

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback