DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Wirtschafts-NewsBIP

Bruttoinlandsprodukt 2007 - Deutsche Wirtschaft mit robustem Wachstum

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 erneut kräftig gewachsen. Um 2,5% war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) höher als im Vorjahr.

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.
Bruttoinlandsprodukt 2007 - Deutsche Wirtschaft mit robustem Wachstum
Wiesbaden, 16.01.2008 (destatis) - Die deutsche Wirtschaft ist 2007 wiederum kräftig gewachsen. Um 2,5% war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) höher als im Vorjahr.
 
 
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr:
1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
+ 1,8% + 2,0% + 2,0% + 3,2% + 1,2% + 0,0% – 0,2% + 1,1% + 0,8% + 2,9% + 2,5%

 
Bei kalenderbereinigter Betrachtung - im Jahr 2007 standen 1,6 Arbeitstage weniger zur Verfügung als in 2006 - ergibt sich eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 2,6% für das Jahr 2007.
 
 
Bruttoinlandsprodukt, preis- und kalenderbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr:
1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
+ 1,8% + 1,8% + 1,9% + 3,5% + 1,4% + 0,0% – 0,2% + 0,6% + 1,0% + 3,1% + 2,6%

 
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2007 von gut 39,7 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 649 000 Personen mehr (+ 1,7%) als ein Jahr zuvor. Die Erwerbstätigkeit erreichte damit den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale Abgrenzung) sank nach vorläufigen Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung um 641 000 (− 15,1%) auf 3,6 Millionen Personen.
 
Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen beziehungsweise je Erwerbstätigenstunde, stieg im Jahr 2007 jeweils um 0,8% und blieb damit deutlich hinter den in 2006 erreichten Zuwachsraten (+ 2,2% beziehungsweise + 2,4%) zurück.
 
Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts (preisbereinigt) trugen alle Wirtschaftsbereiche positiv zum Wachstum bei. Ein kräftiges Plus verzeichnete insbesondere das Produzierende Gewerbe, dessen Bruttowertschöpfung im Vorjahresvergleich um 5,2% zulegte. Deutlich gestiegen ist die Wirtschaftsleistung auch in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 2,3%), Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (+ 3,1%) sowie in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+ 2,7%). Die Wirtschaftsleistung des Baugewerbes verbesserte sich um 1,7%. Der im Jahr 2006 einsetzende Aufschwung - die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg seinerzeit um 5,4% - hat sich damit allerdings deutlich abgeflacht. Die Bruttowertschöpfung der öffentlichen und privaten Dienstleister nahm gegenüber dem Vorjahr um 0,6% zu.
 
Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts kamen 2007 die Wachstumsimpulse sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland. Die ungebrochene Nachfrage des Auslands nach deutschen Waren und Dienstleistungen bescherte dem Export einen Zuwachs von 8,3%. Das Wachstum der Importe blieb mit einem Plus von 5,7% deutlich hinter dem der Exporte zurück. Der daraus resultierende preisbereinigte Exportüberschuss (Außenbeitrag) trug mit 1,4%-Punkten zum BIP-Wachstum bei. Die inländische Verwendung lieferte einen Wachstumsbeitrag von einem Prozentpunkt, der in erster Linie von den Bruttoanlageinvestitionen getragen wurde; sie waren preisbereinigt um 4,9% höher als 2006. Als Wachstumstreiber erwiesen sich erneut die Ausrüstungsinvestitionen: Die Unternehmen investierten in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge 8,4% mehr als im Jahr zuvor. Die Bauinvestitionen stiegen demgegenüber lediglich um 2,0%. Dieser Zuwachs geht fast ausschließlich auf das Konto der Investitionen in Nichtwohnbauten, die mit einem Plus von 4,3% an das gute Ergebnis des Jahres 2006 (ebenfalls + 4,3%) anknüpfen konnten. Die preisbereinigten Wohnungsbauinvestitionen stiegen demgegenüber lediglich um 0,3% und blieben deutlich hinter der Zuwachsrate des Vorjahres (+ 4,3%) zurück.
 
Die Konsumausgaben trugen mit 0,2%-Punkten zum BIP-Wachstum bei. Dass vom Konsum positive Wachstumseffekte ausgingen, war allerdings ausschließlich den Konsumausgaben des Staates zu verdanken, die preisbereinigt um 2,0% zulegten. Die privaten Konsumausgaben verringerten sich 2007 im Vorjahresvergleich um 0,3%, was zu einem negativen Wachstumsbeitrag von 0,2%-Punkten führte. In 2006 leistete der private Konsum demgegenüber noch einen positiven Wachstumsbeitrag von 0,6%-Punkten. In diesen beiden Ergebnissen dürfte sich indessen auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer widerspiegeln, die im Jahr 2006 zu Vorzieheffekten geführt hat.
 
Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg 2007 auf 1 825 Milliarden Euro (+ 4,2%). Während das Arbeitnehmerentgelt mit 1 180 Milliarden Euro um 2,6% höher war als im Jahr zuvor, verzeichneten die Unternehmens- und Vermögenseinkommen einen Zuwachs von 7,2% auf 645 Milliarden Euro. Die Lohnquote, die den Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Volkseinkommen misst, fiel auf 64,6%; das war ein Prozentpunkt weniger als im Jahr zuvor.
 
Die Bruttolöhne und -gehälter stiegen 2007 um 3,1% auf 954 Milliarden Euro. Einen höheren Zuwachs gab es zuletzt im Jahr 2000 (+ 3,4%). Die Nettolöhne und -gehälter, die sich nach dem Abzug der Lohnsteuer und der Sozialbeiträge der Arbeitnehmer ergeben, lagen mit knapp 620 Milliarden Euro um 2,3% über dem Niveau des Vorjahres. Während die Sozialbeiträge der Arbeitnehmer mit einem Plus von 2,7% vergleichsweise moderat angestiegen sind, legte die Lohnsteuer nach ersten vorläufigen Ergebnissen um 6,2% zu. Zurückzuführen ist dieser starke Anstieg unter anderem auf die deutliche Zunahme voll sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse und auf Änderungen des Einkommensteuerrechts (unter anderem Abschaffung oder Einschränkung der Pendlerpauschale).
 
Die Anzahl der Arbeitnehmer hat im vergangenen Jahr um 1,7% zugenommen. Deren durchschnittliche Bruttolöhne und -gehälter (je Arbeitnehmer) stiegen um 1,3%, die durchschnittlichen Nettolöhne und -gehälter um 0,5%.
 
Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nahm im Jahr 2007 um 1,6% auf 1 518 Milliarden Euro zu. Im Unterschied zum Jahr 2006 zeigten die Haushalte wieder eine stärkere Kaufzurückhaltung, so dass das Wachstum der in jeweiligen Preisen berechneten Konsumausgaben der privaten Haushalte von 1,4% noch hinter dem moderaten Anstieg des verfügbaren Einkommens zurückblieb. Die Sparquote kletterte dementsprechend auf 10,8%, das waren 0,3%-Punkte mehr als im Jahr zuvor.
 
Der Staatssektor, bestehend aus Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen, wies im Jahr 2007 nach noch vorläufigen Berechnungen einen ausgeglichenen Finanzierungssaldo auf. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich eine schwarze Null.
 
Am 14. Februar 2008 wird das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das vierte Quartal 2007 und die überarbeiteten Ergebnisse für das Jahr 2007 veröffentlichen (nur BIP); am 26. Februar 2008 folgen die detaillierten Ergebnisse.


Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen
  2004 2005 2006 2007
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
In jeweiligen Preisen 
Private Konsumausgaben 1,8 1,4 2,3 1,4
Konsumausgaben des Staates – 0,3 1,4 1,0 2,4
Bruttoanlageinvestitionen 0,1 0,9 6,7 7,7
Ausrüstungsinvestitionen 3,5 4,9 7,1 7,6
Bauinvestitionen – 2,4 – 2,2 6,8 8,3
Sonstige Anlagen 1,8 2,1 3,7 3,2
I n l ä n d i s c h e   V e r w e n d u n g 1,1 1,5 3,0 2,7
Exporte 9,9 8,3 14,0 8,8
Importe 7,5 9,2 14,3 5,5
B r u t t o i n l a n d s p r o d u k t   (BIP) 2,2 1,5 3,5 4,3
Preisbereinigt, verkettet 
Private Konsumausgaben 0,2 – 0,1 1,0 – 0,3
Konsumausgaben des Staates – 1,5 0,5 0,9 2,0
Bruttoanlageinvestitionen – 0,2 1,0 6,1 4,9
Ausrüstungsinvestitionen 4,6 6,0 8,3 8,4
Bauinvestitionen – 3,8 – 3,1 4,3 2,0
Sonstige Anlagen 2,1 4,8 6,7 6,5
I n l ä n d i s c h e   V e r w e n d u n g – 0,2 0,3 1,9 1,1
Exporte 10,0 7,1 12,5 8,3
Importe 7,2 6,7 11,2 5,7
B r u t t o i n l a n d s p r o d u k t   (BIP) 1,1 0,8 2,9 2,5
Nachrichtlich: 
BIP je Erwerbstätigen (Produktivität) 0,7 0,9 2,2 0,8
Bruttonationaleinkommen 3,6 1,7 3,5 4,4
Volkseinkommen 4,2 1,4 3,6 4,2
Arbeitnehmerentgelt 0,4 – 0,6 1,7 2,6
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen
13,4 5,9 7,2 7,2
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte 1,9 1,7 1,9 1,6
Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten
Inländische Verwendung – 0,2 0,3 1,8 1,0
Private Konsumausgaben 0,1 0,0 0,6 – 0,2
Konsumausgaben des Staates – 0,3 0,1 0,2 0,4
Bruttoanlageinvestitionen 0,0 0,2 1,1 0,9
darunter:   Ausrüstungsinvestitionen 0,3 0,4 0,6 0,6
Bauinvestitionen – 0,4 – 0,3 0,4 0,2
Vorratsveränderungen u.ä. – 0,1 0,0 – 0,1 – 0,1
Außenbeitrag 1,3 0,5 1,1 1,4

 

Im Forum zu BIP

2 Kommentare

BIP niedrig, BWS hoch ? Interpretation?

WiWi Gast

Na, überleg doch mal, was im BIP so alles registriert wird, was in der BWS nicht drin ist und du hast die Antwort.

2 Kommentare

BIP Währung umrechnen

WiWi Gast

Kurs vom 31.12.2012 nehmen

1 Kommentare

vergleichbare BIP-Zeitreihen in Europa

WiWi Gast

Hallo Forum ich suche nöööötigst einigermaßen vergleichbare BIP-Reihen für die EU-27 ab 1980 (bzw ab Eintrittsdatum, falls Beitritt nach 1980). es ist entsetzlich! nirgends gibt es ein lückenloses Pa ...

2 Kommentare

Makroökon.-Fragen rund ums GDP (English)

WiWi Gast

Hallo Marli, die ersten beiden Fragen kann ich dir (hoffentlich) beantworten: zur 1. Frage: Das BIP stellt ja das Einkommen der Inländer dar, d.h. aller Wirtschaftssubjekte mit (Wohn- bzw. Firmen-) ...

1 Kommentare

Literaturempfehlung Rentensysteme (Altersarmut)

WiWi Gast

Hey, Ich suche (wie oben beschrieben) nach Literatur in der verschiedene Rentensysteme v.a. das deutsche Rentensystem beschrieben werden. Alles im Rahmen einer Wissenschaftlichen Arbeit.

5 Kommentare

Die Wahlprogramme in Kurzform

WiWi Gast

der ist allerdings erst ab dem 30. August mit den ganzen Parteiprogrammen "gefüttert" LINK

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema BIP

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2016 – Deutsche Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs

Für das Jahr 2016 blickt Deutschland auf ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 fiel laut dem Statistischen Bundesamt um 1,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Bereits in den beiden Vorjahren war das BIP gewachsen: 2015 um 1,7 Prozent und 2014 um 1,6 Prozent. Um 0,2 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt damit höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,4 Prozent.

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2015 - Deutsche Wirtschaft in 2015 weiter im Aufschwung

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 Prozent höher als im Vorjahr. Im Vorjahr war das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent gewachsen, 2013 dagegen lediglich um 0,3 Prozent. Um 1,5 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt damit höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 Prozent.

Weiteres zum Thema Wirtschafts-News

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Wirtschaftsweisen legen Jahresgutachten 2016/17 »Zeit für Reformen« vor

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sein Jahresgutachten 2016/17 vorgelegt. Das Jahresgutachten trägt den Titel »Zeit für Reformen«. Das neue Jahresgutachten hat drei Schwerpunktthemen: die Bewältigung der Flüchtlingsmigration, die Stärkung der Architektur der Europäischen Währungsunion und die Schaffung von Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland.

Ein Fenster mit einem Aufkleber: Made in Germany.

Herbstprojektion 2016 der Bundesregierung - Deutsche Wirtschaft wächst solide

In der aktuellen Herbstprojektion erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 1,8 Prozent im Jahr 2016, im Jahr 2017 um 1,4 Prozent und im Jahr 2018 um 1,6 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wächst solide weiter, etwas weniger, als noch im Frühjahr angenommen. Der niedrige Ölpreis, der Wechselkurs und die Anstrengungen zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms haben dazu beigetragen.

Screenshot Homepage w-wie-wachstum.de

w-wie-wachstum.de - Portal zum Thema Wirtschaftswachstum

Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland seit 1991 zwar langsamer gestiegen als im Schnitt der Industrieländer. Doch in mancherlei Hinsicht war und ist das deutsche Wachstum nachhaltiger - zum Beispiel, weil viel Geld in die Forschung fließt. Zu den Schwachstellen zählen die eher niedrige Investitionsquote und der hohe Energieverbrauch. Fakten, Analysen, Grafiken und Videos zum Thema Wachstum bietet ein neues Portal des Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback