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Deutschland bei Kaufkraft spitze

Deutschland ist nach wie vor der größte Konsumenten-Markt Europas. 19,5 Prozent des europäischen Kaufkraftvolumens von 7681 Milliarden Euro werden von deutschen Konsumenten aufgebracht.

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Deutschland bei Kaufkraft spitze
Nürnberg, 05.09.2006 (mb) - Der diesjährige europäische Kaufkraft-Vergleich offenbart: Deutschland ist nach wie vor der größte Konsumenten-Markt Europas. Die 82,4 Millionen Einwohner Deutschlands erreichen in diesem Jahr voraussichtlich 1495 Mrd. Euro an nominaler Kaufkraft, 19,5 Prozent des europäischen Kaufkraftvolumens von 7681 Milliarden Euro. Ob die Bundesbürger ihr verfügbares Einkommen nun für Urlaubsreisen ausgeben oder in die Alterssicherung investieren - dieser Kaufkraftbetrag ist in jedem Fall die Basis, von der aus jeglicher Konsum und jegliches Sparen getätigt werden: das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben, inklusive staatlicher Transferleistungen.

 

 


Die aktuelle europaweite Studie des Nürnberger Regionalforschungsinstituts MB-Research sieht an zweiter Stelle Großbritannien, dessen gut 60 Millionen Einwohner mit 1180 Mrd. Euro vor Frankreichs knapp 61 Millionen Bewohnern mit 1076 Mrd. Euro liegen. Danach folgen Italien (59,5 Mio Einwohner mit 943 Mrd. Euro) und Spanien (knapp 44 Mio Einwohner mit 536 Mrd. Euro Kaufkraft).

Während viele amerikanische und britische Investoren daher den deutschen Markt verstärkt ins Visier nehmen, auch wegen der im internationalen Vergleich zurückgebliebenen Preisentwicklung für Immobilien und der als günstig wahrgenommenen Unternehmensbewertung vieler Firmen, richten deutsche Investoren, Hersteller, Händler und Dienstleistungsfirmen den Fokus bei der Expansion mehr und mehr auf die bisher kleineren, aber stärker wachsenden und erst allmählich wettbewerbsintensiveren Märkte im Osten. Marktgröße allein ist schließlich noch kein Garant für Erfolge: So musste beispielsweise auf dem konkurrenzreichen deutschen Lebensmittelmarkt selbst der weltgrößte Handelskonzern Wal-Mart sein Engagement verlustreich beenden, und auch die deutschen Einzelhändler wie Metro, Rewe, Tengelmann oder Lidl erzielen in Ländern wie Polen, Ungarn oder Slowenien inzwischen wesentlich höhere Renditen als in Deutschland.

Inzwischen haben die deutschen Handelskonzerne mit der zweiten Phase ihrer Ost-Expansion begonnen, in Länder wie Bulgarien, Rumänien, Russland und Ukraine. Kaufkraftstärkste Länder im Osten sind laut der Kaufkraftdaten von MB-Research, die mehr und mehr marktführenden und mittelständischen Unternehmen zahlreicher Branchen zur Planung ihrer Auslandsaktivitäten dienen,

 

 

Wachstumsmärkte sind darüber hinaus auch die Türkei (155 Mrd. Euro) oder Irland (75 Mrd. Euro). Pro Kopf der Bevölkerung wird die Kaufkraftrangliste 2006 von Luxemburg angeführt. Die nur ca. 460.000 Einwohner des bedeutenden Finanz- und Verwaltungszentrums verfügen im Durchschnitt über ca. 27.000 Euro und liegen damit an der Spitze vor der Schweiz, den skandinavischen Ländern Norwegen, Island und Dänemark sowie Großbritannien und Österreich; letzteres hat inzwischen den Nachbarn Deutschland überholt. Dahinter führt Deutschland das vordere Mittelfeld mit ca. 18.000 Euro pro Kopf an.

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