DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Wirtschafts-NewsIAS-IFRS

IFRS eine Erfolgsgeschichte in Europa

Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind seit Verabschiedung der IAS-Verordnung im Jahr 2002 der maßgeblichen Bilanzierungsstandard für kapitalmarktorientierte Unternehmen und Konzerne in der Europäischen Union. Die neue Broschüre „Zukunft der IFRS in Europa“ des Bankenverband erklärt, wie ein IFRS Standard entsteht und zu geltendem Recht in Europa wird.

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

IFRS eine Erfolgsgeschichte in Europa
Berlin, 13.11.2014 (bbv) - „Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind eine Erfolgsgeschichte, denn sie vereinen weltweit die maßgeblichen Bilanzierungsvorschriften unter einem Dach“, erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes in Berlin. Europa als treibende Kraft habe entscheidend dazu beigetragen, die Standards rund um den Globus zu verbreiten. Kemmer: „Die IFRS sind die international einheitliche Sprache der Bilanzierung und stärken eine transparente und verständliche Kapitalmarktkommunikation.“

Die IFRS sind seit 2005 für kapitalmarktorientierte Unternehmen in der Europäischen Union der relevante Bilanzierungsstandard und auch international schreiben zahlreiche Länder die Anwendung von IFRS vor. Dabei gelten IFRS in Europa nicht unmittelbar, sondern erst nachdem sie ein Genehmigungsverfahren (Endorsementprozess) durchlaufen haben.

Die IFRS-Bilanzierung und das dazugehörige Genehmigungsverfahren haben dabei ganz konkrete Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Unternehmen. Damit die IFRS auch weiterhin ihren Beitrag zu gleichen Marktchancen gerade auch in Europa leisten könnten, sollte die technische Umsetzung nun forciert werden. „Wenn das Genehmigungsverfahren zu lange dauert oder ins Stocken gerät, kann der Standard in Europa noch nicht angewendet werden, wohingegen Unternehmen außerhalb der EU hiernach bereits bilanzieren dürfen. Da kann es schnell zu Wettbewerbsnachteilen kommen“, betont Kemmer.

Der für Banken wichtigste Standard ist der neue IFRS 9 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten. Im Juli 2014 wurde er nach langjährigen Beratungen und Diskussionsprozessen durch das IASB verabschiedet. „Wir erwarten nun, dass das Endorsement bald angestoßen und zügig durchgeführt wird“, appelliert Kemmer an die europäischen Behörden.

In seiner aktuellen Broschüre „Zukunft der IFRS in Europa“ bezieht der Bankenverband Stellung zur Bedeutung und Entwicklung der Internationalen Rechnungslegungsstandards in Europa und erklärt, wie ein IFRS Standard entsteht und zu geltendem Recht in Europa wird. Die Publikation kann unter heruntergeladen oder telefonisch unter 030 1663-1203 und online kostenfrei bestellt werden.

Download [PDF, 28 Seiten 3,8 MB]
Broschüre „Zukunft der IFRS in Europa“

Im Forum zu IAS-IFRS

8 Kommentare

IFRS Kenntnisse

WiWi Gast

Stellenanzeigen im Controlling verlangen ja öfters IFRS Kenntnisse. Mit welcher Qualifikation lassen sich diese am besten belegen? Ich habe bisher an den CIFRS-Accountant beim ACCA gedacht, da der L ...

5 Kommentare

DAX30 Bereich IFRS, HGB Anschlüsse - Commerzbank, Lufthansa oder Fresenius

WiWi Gast

Hi, würdet ihr lieber zur Commerzbank, Lufthansa oder Fresenius gehen? Bereich IFRS, HGB Anschlüsse usw Commerzbank: Sicherer Arbeitsplatz? Fresenius: ist erfolgreich und wächst immer mehr Luft ...

11 Kommentare

Wie HGB/IFRS-Kenntnisse nachweisen? (Zertifikate, etc.?)

WiWi Gast

Hallo, mein Studium habe ich vor 6 Jahren eher mittelprächtig abgeschlossen. Arbeite seitdem aber sehr erfolgreich im Controlling. Möchte nun wechseln. Aus diesem Anlass möchte ich gerne mein HGB/IFR ...

3 Kommentare

Berichtigung von Fehlern nach IFRS

joadSTAH

Hallo zusammen, Muss demnächst eine Präsentation halten zu folgendem Rechnungslegungsfehler: 1. Rückstellungen für Instandhaltungen und ähnliche Aufwendungen Im IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2007 ...

2 Kommentare

VWL PQ-Steuer?

WiWi Gast

Nach einer Diskussion mit meinem Prof., hat er die PQ-Steuer in den Raum geworfen. Ich meinte, dass ich mir das mal anschaue. Nun gab ich voller Hoffnung den Begriff in google ein und was kam? NICHTS ...

2 Kommentare

Negative Grenzerträge

WiWi Gast

Liebe Community, existiert für negative Grenzerträge eigentliche analog zu positiven Grenzerträgen eine Einteilung in (1) abnehmende, (2) zunehmende und (3) konstante negative Grenzerträge? Beste Gr ...

2 Kommentare

Ricardo Theorem der Komparativen Kosten

WiWi Gast

Hallo, betreffend einer Vorlesung habe ich eine Rückfrage, da diese relativ allgemein war. In der Vorlesung wurde folgendes gesagt: Betrachte ich ein Modell mit zwei Gütern X und Y und zwei Ländern A ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema IAS-IFRS

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2016 – Deutsche Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs

Für das Jahr 2016 blickt Deutschland auf ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 fiel laut dem Statistischen Bundesamt um 1,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Bereits in den beiden Vorjahren war das BIP gewachsen: 2015 um 1,7 Prozent und 2014 um 1,6 Prozent. Um 0,2 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt damit höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,4 Prozent.

App Berlin Friedrichsstraße Schwarzbuch 2016

Schwarzbuch 2016 - Die öffentliche Verschwendung

Der Bund der Steuerzahler e.V. stellt sein 44. Schwarzbuch vor. Darin finden sich Schätze der Steuergeldverschwendung aus Deutschland. Wie der Bau der Fachhochschule Bielefeld zeigt: Mit 161 Mio. Euro wurde geplant, nun liegen die Baukosten bereits bei 280 Mio. Euro – ein Ende nicht in Sicht. Immerhin konnten die Studenten zum Wintersemester 2015/16 in die neue FH Bielefeld einziehen.

Herbstblätter an einem Zweig.

Herbstgutachten 2016 der führenden Wirtschaftsinstitute: Deutsche Konjunktur bleibt moderat

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung und wird in diesem Jahr um 1,9 Prozent, im nächsten Jahr um 1,4 und im Jahr 2018 um 1,6 Prozent wachsen. Getragen wird die Expansion von einem stabilen Arbeitsmarkt und kräftigen Konsum. Die bereits seit längerem schwachen Investitionen und die Exporte werden im Laufe des Jahres etwas anziehen. Abzuwarten bleiben die Folgen des Brexit. Die Entscheidung der Briten aus der Europäischen Union auszutreten, könnte die deutsche Konjunktur im Prognosezeitraum beeinträchtigen. Die Beschäftigung steigt weiter stark an.

Weiteres zum Thema Wirtschafts-News

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Wirtschaftsweisen legen Jahresgutachten 2016/17 »Zeit für Reformen« vor

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sein Jahresgutachten 2016/17 vorgelegt. Das Jahresgutachten trägt den Titel »Zeit für Reformen«. Das neue Jahresgutachten hat drei Schwerpunktthemen: die Bewältigung der Flüchtlingsmigration, die Stärkung der Architektur der Europäischen Währungsunion und die Schaffung von Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland.

Ein Fenster mit einem Aufkleber: Made in Germany.

Herbstprojektion 2016 der Bundesregierung - Deutsche Wirtschaft wächst solide

In der aktuellen Herbstprojektion erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 1,8 Prozent im Jahr 2016, im Jahr 2017 um 1,4 Prozent und im Jahr 2018 um 1,6 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wächst solide weiter, etwas weniger, als noch im Frühjahr angenommen. Der niedrige Ölpreis, der Wechselkurs und die Anstrengungen zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms haben dazu beigetragen.

Screenshot Homepage w-wie-wachstum.de

w-wie-wachstum.de - Portal zum Thema Wirtschaftswachstum

Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland seit 1991 zwar langsamer gestiegen als im Schnitt der Industrieländer. Doch in mancherlei Hinsicht war und ist das deutsche Wachstum nachhaltiger - zum Beispiel, weil viel Geld in die Forschung fließt. Zu den Schwachstellen zählen die eher niedrige Investitionsquote und der hohe Energieverbrauch. Fakten, Analysen, Grafiken und Videos zum Thema Wachstum bietet ein neues Portal des Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Die Spitze eines Kugelschreibers mit der Inschrift: Layout spiegelt sich.

Marketingbudgets der Digitalunternehmen fließt in Messen und Online-Marketing

Das Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4,5 Prozent vom Umsatz. Etwa zwei Drittel des Marketingbudgets wird in Messen, Events und Online-Marketing investiert. Gut jedes zweite Unternehmen plant steigende Investitionen für Social Media und Suchmaschinenmarketing. Die größte Herausforderung im Marketing sehen die Unternehmen im Marketing-Controlling.

Feedback +/-

Feedback