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Mittelstand fordert pragmatische Regierungsbildung

Zur Beendigung der unklaren Machtverhältnisse drängt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, auf eine schnelle und pragmatische Regierungsbildung.

Ein Sitzungssaal einer Regierung in England.

Mittelstand fordert pragmatische Regierungsbildung
Berlin, 22.09.2005 (bvmw) - Zur Beendigung der unklaren Machtverhältnisse drängt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, auf eine schnelle und pragmatische Regierungsbildung: »Ich befürchte eine politische Hängepartie zu Lasten der Wirtschaft. Was die Unternehmen jetzt am wenigsten brauchen, sind persönliche Eitelkeiten und Rechthaberei der Parteispitzen. Der Mittelstand erwartet vielmehr eine rasche Wiederaufnahme der politischen Sacharbeit.«

In der jetzigen Situation fehle den Unternehmern die Planungs- und Investitionssicherheit. Diese sei aber für den im europäischen Vergleich zurückgefallenen Wirtschaftsstandort Deutschland unverzichtbar, betonte der Mittelstandspräsident. Dazu gehöre die konsequente Fortsetzung der mit der Agenda 2010 begonnenen Reformen. »Aus Sicht der Wirtschaft sind dafür Gespräche aller demokratischen Parteien miteinander möglich und wünschenswert«, betont Ohoven. Um weiteren Stillstand zu verhindern, sollten die Parteitaktiker notfalls über ihren ideologischen Schatten springen. »Mit Ausnahme der wirtschaftsfeindlichen Linkspartei weisen alle Parteien inhaltliche Schnittmengen mit den politischen Positionen des Mittelstands auf, die der BVMW im ›Erfurter Manifest‹ zusammengefasst hat.«

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