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Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

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Tim53216

Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

Ich bin 32 Jahre. Ohne roten Faden. Habe das letzte Studium vor mir hingeschoben und private Probleme bzw. Depressionen. Jetzt stehe ich eigentlich ohne nichts da. Auch wenn viele mein Vorhaben belächeln werden, würde ich gerne mit einen Bachelor mit eines dieser im Betreff erwähnten Studiengänge meine 45-50k im Jahr machen, als Einstiegsgehalt. Wäre das mit meinen Alter noch überhaupt realistisch und der Tatsache das ich eher ein Durchschnittsstudent bin der vermutlich mit einer 3,x oder x>2,5 sein Bachelor abschließt ? Insbesondere was solche Ing Studiengänge betrifft, suchen die ja eher junge Absolventen mit viel Praxiserfahrung aus.
Ich habe schon um die 8 Module von Info besucht, und fand es recht Interessant, jedoch habe ich nicht das Gefühl, das ich dadurch etwas "Erschaffe" ein Produkt das man auch wertschätzt. Natürlich ist mir bewusst das es auf eine Software hinaus läuft. Aber für mich ist das weniger greifbar als eine physische Maschine die man baut. Von daher habe ich mein Augenmerk auf Elektronik bzw. Mechatronik gesetzt.

Alternativ würde ich wenn es nicht anders geht ein duales Studium bei der Polizei im gehobenen Dienst anfangen. Wobei ich ehrlich gesagt den Schichtdienst abgeneigt wäre.

Ist mein Vorhaben was das Ing/Mint Studium anbelangt dennoch realistisch und machbar? Ich danke euch schon einmal im Voraus!

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WiWi Gast

Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

Ich denke niemand hier wird dein Vorhaben belächeln. Es ist nie zu spät, lass dir da nichts anderes einreden. Du hast ab Mitte 30 noch 30 Jahre Arbeitszeit vor dir, also genug, um in einem neuen Feld durchzustarten.

Ich würde sagen, Informatik oder Wirtschaftsinformatik bietet sich für ein solches Vorhaben am meisten an. Die Softwareentwicklung ist wohl das quereinsteigerfreundlichste Feld. Ich hab einige Kollegen mit ähnlichen Werdegängen wie du (z.B. geisteswissenschaftliches Studium oder fachfremde Ausbildung, dann mit Anfang/Mitte 30 Informatik angefangen) Ist also auf jeden Fall machbar. Dass du hier kein Produkt "erschaffst", stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Jede Website, Desktopanwendung, und mobile App wurde von Entwicklern erstellt und wird von deutlich mehr Menschen wertgeschätzt als so gut wie alle Maschinen, die du als Ingenieur bauen wirst (Wenn du nicht grad in der Autoindustrie o.ä. arbeitest) Wenn du das nicht erkennst, bzw. es einfach nicht dein Cup of Tea ist, dann ist die Softwareentwicklung vermutlich wirklich nichts für dich. Falls du konkrete Fragen zu diesem Werdegang hast, stell sie gerne hier in den Thread.

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WiWi Gast

Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Jede Website, Desktopanwendung, und mobile App wurde von Entwicklern erstellt und wird von deutlich mehr Menschen wertgeschätzt als so gut wie alle Maschinen, die du als Ingenieur bauen wirst (Wenn du nicht grad in der Autoindustrie o.ä. arbeitest)

Mit so einer Motivation ins Studium zu gehen, finde ich gefährlich. Natürlich besteht die Chance dass du hinterher in einer Firma landest, wo du an einer populären App arbeitest und dann jedem zeigen kannst "das hab ich gemacht". Solche Stellen sind aber natürlich stark umkämpft. Viel wahrscheinlicher ist es dass du an Software für Geschäftskunden mit einem sehr stark eingegrenzten Benutzerkreis arbeitest oder eher die Infrastruktur wartest. Da sollte man dann auch nicht enttäuscht sein.

Ein großer Vorteil ist aber, dass man seine Kenntnisse auch privat nutzen kann um Software zu entwicklen und sich das Leben leichter zu machen.

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WiWi Gast

Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

Was hast du denn vorher alles gemacht? Bzw. wie kommst du jetzt darauf noch eines der genannten Studiengänge zu beginnen? Weil wenn dir z.B. Mathe immer schon sehr schwer fiel, würde ich meine Fühler in eine andere Richtung ausstrecken oder auch an eine solide Ausbildung z.B. als Industriemechaniker denken. Da siehst du dann wirklich jeden Tag welches Produkt "geschaffen" wurde.

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WiWi Gast

Anfang 30 - Elektrotechnik vs. Mechatronik vs. (Wirtschafts-)Informatik? Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Jede Website, Desktopanwendung, und mobile App wurde von Entwicklern erstellt und wird von deutlich mehr Menschen wertgeschätzt als so gut wie alle Maschinen, die du als Ingenieur bauen wirst (Wenn du nicht grad in der Autoindustrie o.ä. arbeitest)

Mit so einer Motivation ins Studium zu gehen, finde ich gefährlich. Natürlich besteht die Chance dass du hinterher in einer Firma landest, wo du an einer populären App arbeitest und dann jedem zeigen kannst "das hab ich gemacht". Solche Stellen sind aber natürlich stark umkämpft. Viel wahrscheinlicher ist es dass du an Software für Geschäftskunden mit einem sehr stark eingegrenzten Benutzerkreis arbeitest oder eher die Infrastruktur wartest. Da sollte man dann auch nicht enttäuscht sein.

Ein großer Vorteil ist aber, dass man seine Kenntnisse auch privat nutzen kann um Software zu entwicklen und sich das Leben leichter zu machen.

Stimmt natürlich, das gilt aber fürs Ingenieurwesen in ähnlichem Maße oder sogar noch stärker. Die Schwelle etwas zu erschaffen, was viele Leute nutzen, ist bei der Softwareentwicklung auf jeden Fall mit am geringsten. Ist aber eigentlich auch nicht wichtig. Diesen Aspekt des Erschaffens von etwas Neuem, den der TE sich offensichtlich wünscht, hat man als Softwareentwickler auf jeden Fall.

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