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Notwendiges Gehalt für München

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Hallo Leute,
mit wieviel Gehalt kommt man in München mindestens "gut" über die Runden?
Bin Master Absolvent.
Sind 55.000 Euro realistisch als Absolvent bei einem Konzern mit >15.000 Mitarbeiter?
Was sollte man mindestens verdienen, um nicht jeden Cent drehen zu müssen? 50.000 Euro brutto jährlich?

Bin nicht aus Bayern, komme aus komplett ner anderen Ecke Deutschlands.

Bin um eure Erfahrungen und Meinungen sehr erfreut!

Schönen Tag!

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Ich komme aus München. Ab 45K Bruttogehalt ist es kein Problem. Vergiss die Neider, die sagen du brauchst 60k mindestens um gut leben zu können. Das ist Quatsch.

Ich habe eine Wohnung, die hat 2 Zimmer. 60qm für 740€ warm im 3. Ring. Es geht alles, wenn man sich dafür aufwendet!

Haters gonna hate, as always!!!

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 25.11.2017:

Hallo Leute,
mit wieviel Gehalt kommt man in München mindestens "gut" über die Runden?
Bin Master Absolvent.
Sind 55.000 Euro realistisch als Absolvent bei einem Konzern mit >15.000 Mitarbeiter?
Was sollte man mindestens verdienen, um nicht jeden Cent drehen zu müssen? 50.000 Euro brutto jährlich?

Bin nicht aus Bayern, komme aus komplett ner anderen Ecke Deutschlands.

Bin um eure Erfahrungen und Meinungen sehr erfreut!

Schönen Tag!

Keine Ahnung was Du für einen Lebensstil hast?

Für eine hübsche Wohnung zur Miete würde ich mittlerweile etwa 20€ kalt pro QM ansetzen.

Restaurants etc. vielleicht 30% auf den Preis aus mittleren Städten aufgeschlagen.

Parken auf der Straße um die 2-3€ die Stunde in Parkhäusern etwa 6€

Ansonsten ist München auch nicht teurer als andere Städte.

Die allgemeine Erwartungshaltung geht bei leicht konsumfreudigen Zugezogenen aber meist hoch was die Sache neben der Wohnung so teuer macht. Da ist oft schwer mitzuhalten.
Wenn ich bei mir in die Tiefgarage schaue, stehen da halt mehr Porsches als VWs drin wir haben sogar zwei Ferraris bei gerade mal 50 Parkplätzen. Man kann da regelrecht zusehen, zuerst parkt dort für ca. ein Jahr irgendein Ostdeutsches Kaffkennzeichen am für München exotischen Franzosen Kombi und auf einmal steht dann der Boxster mit Münchner Kennzeichen da, ich bezweifle aber das die sich das alle generell und vor allem auf einmal so schnell leisten können. Die Stadt ist voller Blender die sich gegenseitig hochschaukeln.

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bwlnothx

Re: Notwendiges Gehalt für München

60 qm für 740 warm im dritten Ring...
Einmal laut gelacht.
Entweder das ist ein alter Vertrag oder ein 6er im Lotto. Auf keinen Fall entspricht das nur ansatzweise dem Markt.

Realistisch geht es bei der Größe und Lage erst ab 1.000 Euro los, eher schon Richtung 1.200 Euro warm. Und dann wird man dennoch nicht der einzige bei der Besichtigung sein.

Ich brauch hier in München rund 1.400 Euro pro Monat zum guten Leben - ohne Miete.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Mal meine Kosten, da sind sicher Posten drin dir andere nicht haben bzw umgekehrt:

Wohnung warm 68qm Neuhausen mit Strom 1730€
Internet und Mobilfunk 50€
18€ Rundfunk
800€ Leasing
250€ Benzin
250€ für Wartung, Inspektion etc
200€ Supermarkt
180€ Mittagessen
150€ abends essen
Ca. 130€ für Versicherungen (Hausrat, Bu, leben, etc.
450€ pkv
300€ Klamotten
750€ pro Monat sparen für Uhren
300€ pro Monat für Jahresurlaub
550€ Aktien und Fonds
50€ für neues Handy
150€ für sonstige Dinge die kaputt gehen (tv, Waschmaschine, Möbel...)
Bestimmt 100€ für Kleinkram den man nicht regelmäßig kauft, diese Woche erst wieder 3 Luftfilter für die Wohnung

Was sonst übrig bleibt verweilt auf dem Konto oder geht für Kino etc drauf wobei ich tendenziell sehr wenig weggehe

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 25.11.2017:

Hallo Leute,
mit wieviel Gehalt kommt man in München mindestens "gut" über die Runden?
Bin Master Absolvent.
Sind 55.000 Euro realistisch als Absolvent bei einem Konzern mit >15.000 Mitarbeiter?
Was sollte man mindestens verdienen, um nicht jeden Cent drehen zu müssen? 50.000 Euro brutto jährlich?

Bin nicht aus Bayern, komme aus komplett ner anderen Ecke Deutschlands.

Bin um eure Erfahrungen und Meinungen sehr erfreut!

Schönen Tag!

Mich würde mal interessieren mit welchen Fahrtzeiten zu rechnen sind

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 26.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 25.11.2017:

Hallo Leute,
mit wieviel Gehalt kommt man in München mindestens "gut" über die Runden?
Bin Master Absolvent.
Sind 55.000 Euro realistisch als Absolvent bei einem Konzern mit >15.000 Mitarbeiter?
Was sollte man mindestens verdienen, um nicht jeden Cent drehen zu müssen? 50.000 Euro brutto jährlich?

Bin nicht aus Bayern, komme aus komplett ner anderen Ecke Deutschlands.

Bin um eure Erfahrungen und Meinungen sehr erfreut!

Schönen Tag!

Mich würde mal interessieren mit welchen Fahrtzeiten zu rechnen sind

Fahrtzeiten?

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Als Single ist es deutlich teuer, da würde ich wirklich 60.000 veranschlagen, da du sicherlich 1000 Euro los bist für die Warmmiete.

Mit Partner lebt sichs günstiger, da sind 45k völlig ausreichend für den Anfang.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Würde ich nicht so pauschalisieren.

Das hängt viel mehr von deinen Ansprüchen bzw. den Ansprüchen des Partners ab.

Wenn man zu Zweit in einem 1-Zimmer-Apartment wohnt, dann sind 45k sicherlich genug.

Will man allerdings in einer 2/3-Zimmer Wohnung in guter Lage leben, dann kommt man mit 45k nicht sonderlich weit.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Als Single ist es deutlich teuer, da würde ich wirklich 60.000 veranschlagen, da du sicherlich 1000 Euro los bist für die Warmmiete.

Mit Partner lebt sichs günstiger, da sind 45k völlig ausreichend für den Anfang.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Würde ich nicht so pauschalisieren.

Das hängt viel mehr von deinen Ansprüchen bzw. den Ansprüchen des Partners ab.

Wenn man zu Zweit in einem 1-Zimmer-Apartment wohnt, dann sind 45k sicherlich genug.

Will man allerdings in einer 2/3-Zimmer Wohnung in guter Lage leben, dann kommt man mit 45k nicht sonderlich weit.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Als Single ist es deutlich teuer, da würde ich wirklich 60.000 veranschlagen, da du sicherlich 1000 Euro los bist für die Warmmiete.

Mit Partner lebt sichs günstiger, da sind 45k völlig ausreichend für den Anfang.

Er meinte wohl 2x45k.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Selbst 2x 45k (90k Brutto) finde ich nicht sonderlich gut für München.

Keine Frage, damit kann man leben aber große Sprünge macht man damit auch nicht.

Damit liegt man wohl so bei 2.2-2.3k Netto pro Person. Also sagen wir mal 4.5k Netto als Paar.

Je nach Lebensstandard gehen davon schon mal 2k für die Wohnung weg, 0.5k für andere Versicherungen und evtl. ein Auto oder MVG.

Dann bleiben noch 2k Euro zum Leben für zwei Personen. Ich denke damit kann man durchaus leben aber tolle Urlaube oder häufige Besuche im Restaurant werden sicher knapp wenn man noch etwas Geld zur Seite legen möchte.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Würde ich nicht so pauschalisieren.

Das hängt viel mehr von deinen Ansprüchen bzw. den Ansprüchen des Partners ab.

Wenn man zu Zweit in einem 1-Zimmer-Apartment wohnt, dann sind 45k sicherlich genug.

Will man allerdings in einer 2/3-Zimmer Wohnung in guter Lage leben, dann kommt man mit 45k nicht sonderlich weit.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Als Single ist es deutlich teuer, da würde ich wirklich 60.000 veranschlagen, da du sicherlich 1000 Euro los bist für die Warmmiete.

Mit Partner lebt sichs günstiger, da sind 45k völlig ausreichend für den Anfang.

Er meinte wohl 2x45k.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Selbstverständlich.

Sonst würde die Rechnung ja keinen Sinn machen, zu zweit als Alleinverdiener nur 45k wenn man als Single 60k veranschlagt. Das Haushaltseinkommen ist ja entscheidend für die ganzen Haushaltsausgaben die zu zweit einfach günstiger sind....

Wenn beide 45k verdienen, reicht das locker.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Er meinte wohl 2x45k.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Liegt weit über dem Schnitt. Ich habe alleine mehr und eine abbezahlte Wohnung aber ich käme auch mit weniger gut zurecht.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Selbst 2x 45k (90k Brutto) finde ich nicht sonderlich gut für München.

Keine Frage, damit kann man leben aber große Sprünge macht man damit auch nicht.

Damit liegt man wohl so bei 2.2-2.3k Netto pro Person. Also sagen wir mal 4.5k Netto als Paar.

Je nach Lebensstandard gehen davon schon mal 2k für die Wohnung weg, 0.5k für andere Versicherungen und evtl. ein Auto oder MVG.

Dann bleiben noch 2k Euro zum Leben für zwei Personen. Ich denke damit kann man durchaus leben aber tolle Urlaube oder häufige Besuche im Restaurant werden sicher knapp wenn man noch etwas Geld zur Seite legen möchte.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Würde ich nicht so pauschalisieren.

Das hängt viel mehr von deinen Ansprüchen bzw. den Ansprüchen des Partners ab.

Wenn man zu Zweit in einem 1-Zimmer-Apartment wohnt, dann sind 45k sicherlich genug.

Will man allerdings in einer 2/3-Zimmer Wohnung in guter Lage leben, dann kommt man mit 45k nicht sonderlich weit.

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

Als Single ist es deutlich teuer, da würde ich wirklich 60.000 veranschlagen, da du sicherlich 1000 Euro los bist für die Warmmiete.

Mit Partner lebt sichs günstiger, da sind 45k völlig ausreichend für den Anfang.

Er meinte wohl 2x45k.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Möchte mich hier mit in die Diskussion einschalten: Wie sieht es in München aus mit Kindergarten- und Kitaplätzen. Evtl. muss ich beruflich umziehen, aber das geht nur wenn ich auch dementsprechende Betreuung für unsere Kinder finde. Ist das als Zugezogener relativ einfach machbar oder kann man dies total vergessen am Anfang? Grundsätzlich suchen wir für den Norden Münchens (Schwabing, Am Hart, Unterföhring), Ismaning, Unterschleißheim, Oberschleißheim, Garching, Eching.

Wäre super, wenn jemand etwas sagen könnte.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Also ich zahle mit meiner Partnerin 1,2k Warm. Nichts mit 2.000 je nach Lebensstandard. Das ist doch keine Aussage. Zusammen verdienen wir 105k Brutto. Da bleibt also genug übrig.

Wenn man natürlich in Schwabing wohnen muss mit 80qm, dann ist das dein Problem.

Ich habe mich letztens mal wieder umgeschaut, 90qm für 1700 warm und 2 Tiefgaragenstellplätzen. Die besten Wohnungen werden aber sowieso unter der Hand vergeben...

@Vorposter: Soweit ich weiß, ist KITA in Unterföhring kostenlos, die Gemeinde schwimmt nämlich im Geld. Kindergarten weiß ich nicht, ist aber sowieso deutlich billiger.
Schwabing ist in der Stadt München, da ist KITA bei 1.000 EUR im Monat, kann auch teurer werden, musst du selber zahlen.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 28.11.2017:

Möchte mich hier mit in die Diskussion einschalten: Wie sieht es in München aus mit Kindergarten- und Kitaplätzen. Evtl. muss ich beruflich umziehen, aber das geht nur wenn ich auch dementsprechende Betreuung für unsere Kinder finde. Ist das als Zugezogener relativ einfach machbar oder kann man dies total vergessen am Anfang? Grundsätzlich suchen wir für den Norden Münchens (Schwabing, Am Hart, Unterföhring), Ismaning, Unterschleißheim, Oberschleißheim, Garching, Eching.

Wäre super, wenn jemand etwas sagen könnte.

Wurde das Kind denn schon vor einigen Jahren angemeldet?

Bei meiner Firma gibt es einen gesponsorten Privatkindergarten in der Nähe kostet dann nur noch knappe 700€ pro Monat und das ist ein üblicher Satz.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Das ist doch keine valide Aussage: Ich zahle 1.2k (warm). Die Frage ist für was? 40qm in Perlach oder 75qm in der Maxvorstadt?

Und klar hat es etwas mit dem Lebensstandard zu tun. Willst du beispielweise Balkon, Stellplatz, Arbeitszimmer und ne gute Wohnlage dann sind es gerne auch mal 2.5k statt 2.0k.

Also natürlich zu 100% abhängig vom Lebensstandard den man haben möchte.

Und klar bekommst du die besten Deals über Kontakte aber das ist für einen Einsteiger der Neu in München ist wohl eher weniger relevant. Aber Danke für diesen Aussage ohne Mehrwert. Im Doppelpass hättest du dafür wenigstens 5 Euro ins Phrasenschwein gesteckt. :)

WiWi Gast schrieb am 28.11.2017:

Also ich zahle mit meiner Partnerin 1,2k Warm. Nichts mit 2.000 je nach Lebensstandard. Das ist doch keine Aussage. Zusammen verdienen wir 105k Brutto. Da bleibt also genug übrig.

Wenn man natürlich in Schwabing wohnen muss mit 80qm, dann ist das dein Problem.

Ich habe mich letztens mal wieder umgeschaut, 90qm für 1700 warm und 2 Tiefgaragenstellplätzen. Die besten Wohnungen werden aber sowieso unter der Hand vergeben...

@Vorposter: Soweit ich weiß, ist KITA in Unterföhring kostenlos, die Gemeinde schwimmt nämlich im Geld. Kindergarten weiß ich nicht, ist aber sowieso deutlich billiger.
Schwabing ist in der Stadt München, da ist KITA bei 1.000 EUR im Monat, kann auch teurer werden, musst du selber zahlen.

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Sehr gute Wohnlage, sogar besser als in Maxvorstadt, mit großer Grünanlage, Fußbodenheizung, ruhig, Balkon, Stellplatz und Arbeitszimmer. 1,2k warm. In München.

Was ist eine gute Wohnlage? Für den einen ist gute Wohnlage Schwabing, für den anderen ist es Thalkirchen.

Das tut mir leid wenn man so dumm sein kann 2,5k monatlich für sowas auszugeben ;)

WiWi Gast schrieb am 28.11.2017:

Das ist doch keine valide Aussage: Ich zahle 1.2k (warm). Die Frage ist für was? 40qm in Perlach oder 75qm in der Maxvorstadt?

Und klar hat es etwas mit dem Lebensstandard zu tun. Willst du beispielweise Balkon, Stellplatz, Arbeitszimmer und ne gute Wohnlage dann sind es gerne auch mal 2.5k statt 2.0k.

Also natürlich zu 100% abhängig vom Lebensstandard den man haben möchte.

Und klar bekommst du die besten Deals über Kontakte aber das ist für einen Einsteiger der Neu in München ist wohl eher weniger relevant. Aber Danke für diesen Aussage ohne Mehrwert. Im Doppelpass hättest du dafür wenigstens 5 Euro ins Phrasenschwein gesteckt. :)

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Ich bin selbst Absolvent (24) und verdiene 55k all-in.
Ich lebe (noch) in einer WG, sehr zentral gelegen und zahle ca. 520€ warm. Falls es dein Lebensstil zulässt, kann ich dir eine WG nur empfehlen. Ich kann mir so monatl. doch etwas auf die Seite legen. Für immer möchte ich dies aber natürlich auch nicht.

Ich erhoffe mir in den nächsten 3 Jahren den Sprung auf 65k-70k zu schaffen. Dann könnte ich mir vorstellen ein paar Hunterter mehr fürs Wohnen auszugeben.

Ich muss dazusagen, ich hatte auch sehr viel Glück mit den Mitbewohnern...

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

1000 Euro für die Kita? Sind dort die Löffel aus Gold?

Eine öffentl. Einrichtung wird doch in München nicht mehr kosten als in Bayreuth, Aschaffenburg oder Coburg...

antworten
WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

1000 Euro für die Kita? Sind dort die Löffel aus Gold?

Eine öffentl. Einrichtung wird doch in München nicht mehr kosten als in Bayreuth, Aschaffenburg oder Coburg...

Kita-Gebühren hängen tatsächlich massiv von der Kommune ab. Allerdings ist der maximale Betrag in München laut Stadt bei mehr als 60k Einkommen und mindestens 9 Stunden Betreuung 421 EUR, d.h. mit Essen sprechen wir von rund 500 EUR je Kind. Kindergarten ist dann allerdings schon deutlich günstiger. Private Kitas für die Schwabinger Nobeleltern sind allerdings bestimmt nochmal teurer;-)

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WiWi Gast

Re: Notwendiges Gehalt für München

Das Problem ist doch dass es in den öffentlichen Kitas nicht genug Plätze gibt. Deshalb müssen viele auf private ausweichen und da wird dann eben öfter 1000 Euro gezahlt als man denkt.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

Kita-Gebühren hängen tatsächlich massiv von der Kommune ab. Allerdings ist der maximale Betrag in München laut Stadt bei mehr als 60k Einkommen und mindestens 9 Stunden Betreuung 421 EUR, d.h. mit Essen sprechen wir von rund 500 EUR je Kind. Kindergarten ist dann allerdings schon deutlich günstiger. Private Kitas für die Schwabinger Nobeleltern sind allerdings bestimmt nochmal teurer;-)

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Wie sieht's denn 2018 aus? Welches Gehalt braucht man um als Single in München ordentlich zu leben? (Mind. 40-50 qm, eigene Wohnung).

Ich hab meinen Master BWL in der Tasche, have jetzt den Berufseinstieg geschafft (paar Monate) und will langfristig nach München ziehen. Habe dort in der Nähe auch studiert. Wie ist es dort mit dem Gehalt? Zurzeit verdiene ich fast 48k. Kann man mit höheren Gehältern rechnen weil höhere Lebenskosten?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Wie sieht's denn 2018 aus? Welches Gehalt braucht man um als Single in München ordentlich zu leben? (Mind. 40-50 qm, eigene Wohnung).

Ich hab meinen Master BWL in der Tasche, have jetzt den Berufseinstieg geschafft (paar Monate) und will langfristig nach München ziehen. Habe dort in der Nähe auch studiert. Wie ist es dort mit dem Gehalt? Zurzeit verdiene ich fast 48k. Kann man mit höheren Gehältern rechnen weil höhere Lebenskosten?

In München gibt's viele gut bezahlte Jobs, das Gehalt ist dort aber keineswegs höher als bei vergleichbaren Unternehmen in Leverkusen, Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart oder Frankfurt.

Für ein gutes Mittelschichtleben (2-Zimmer-Wohnung mit 50-60qm, ggf. kleines Auto, 1 Fernreise pro Jahr und bisschen Freizeitaktivitäten) als Berufseinsteiger/ Young Professional würde ich ca. 3k Nettoeinkommen (~60k brutto) empfehlen. Wenn man sich dazu über ~25-30 Jahre eine Immobilie finanzieren möchte und noch ein bisschen auf die Kacke haut, geht es so bei 4,5-5k netto (~ 100k brutto) los. Wenn man einen auf Münchner Schickeria machen möchte (Villa/ großes Haus oder 5-Zimmer-Wohnung am Marienplatz, Auto ab Porsche aufwärts und im Weinzelt die Flaschen kommen lassen), dann sollten es auf jeden Fall nördlich der 10k netto (>250k brutto) sein.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Mal im Ernst, als Berufseinsteiger (!!) Mit popeligen Master gleich zum Einstieg die 2k Wohnung in München beanspruchen, zeigt doch wie abgehoben das ist. xD

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

2k Wohnung?

In München ist die Spreizung wirklich sehr extrem und wird zu einem großen Teil von den Wohnansprüchen bestimmt.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Ich wohne seit vier Jahren in Schwabing, rund 250 Meter von englischen Garten entfernt. Für meine 50 Quadratmeter zwei Zimmerwohnung zahle ich 1300 Euro an Warmmiete, die Hälfte davon zahlt mein Arbeitgeber.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Ich wohne seit vier Jahren in Schwabing, rund 250 Meter von englischen Garten entfernt. Für meine 50 Quadratmeter zwei Zimmerwohnung zahle ich 1300 Euro an Warmmiete, die Hälfte davon zahlt mein Arbeitgeber.

Was bei einer Neuanmietung mittlerweile eher 1500 Euro plus kosten dürfte. In Milbertshofen hingegen könnten es mit Glück auch noch 700 Euro warm sein und es liegen gerade mal 10 Minuten mit dem Auto dazwischen.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

München ist einfach das letzte einfach nur teuer und zu nichts nutze.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

München ist einfach das letzte einfach nur teuer und zu nichts nutze.

Wie erklärst Du dann die hohe Nachfrage die zu den hohen Preisen führt?

Ich persönlich kann mir München recht gut leisten, dank 6 stelligem Gehalt, abbezahlter Eigentumswohnung dank Geschenken der Eltern und einem zu erwartenden Erbe im niedrigen Millionenbereich was teilweise schon an mich verschenkt wurde ich aber nicht nutzen kann. Von der Sorte gibt es hier relativ viele Leute, in der ein oder anderen Kombination, aber für jemanden ohne finanziellen Backround und ohne hohes Einkommen macht die Stadt nur bedingt Sinn, da man sie einfach nicht voll ausnutzen kann.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

München ist einfach das letzte einfach nur teuer und zu nichts nutze.

Wie erklärst Du dann die hohe Nachfrage die zu den hohen Preisen führt?

Ich persönlich kann mir München recht gut leisten, dank 6 stelligem Gehalt, abbezahlter Eigentumswohnung dank Geschenken der Eltern und einem zu erwartenden Erbe im niedrigen Millionenbereich was teilweise schon an mich verschenkt wurde ich aber nicht nutzen kann. Von der Sorte gibt es hier relativ viele Leute, in der ein oder anderen Kombination, aber für jemanden ohne finanziellen Backround und ohne hohes Einkommen macht die Stadt nur bedingt Sinn, da man sie einfach nicht voll ausnutzen kann.

und wie nutzt du die Stadt voll aus?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Lass es.
Um dich in München besser zu stellen müsstest du so 70k+ anpeilen, wenn nicht mehr.
Die Mieten sind einfach locker doppelt so teuer wie in vielen anderen Städten Deutschlands.

Als Single bist du quasi sowieso das größte Mietopfer in dieser Stadt.
Mit Partner ist es schonmal deutlich besser, wird dann erst wieder mit Kindern zum Problem und ein Verdienst ausfällt.

Nur wegen höheren Lebenskosten kriegst du natürlich nicht automatisch ein höheres Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Wie sieht's denn 2018 aus? Welches Gehalt braucht man um als Single in München ordentlich zu leben? (Mind. 40-50 qm, eigene Wohnung).

Ich hab meinen Master BWL in der Tasche, have jetzt den Berufseinstieg geschafft (paar Monate) und will langfristig nach München ziehen. Habe dort in der Nähe auch studiert. Wie ist es dort mit dem Gehalt? Zurzeit verdiene ich fast 48k. Kann man mit höheren Gehältern rechnen weil höhere Lebenskosten?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Wenn ihr als Single schon nach München zieht, um das Leben zu genießen, wieso zieht ihr dann nicht in eine Berufstätigen-WG?

Da hat man einerseits die Vorteile des DINK-Lebens (oder TRINK, QUINK...) und auf der anderen Seite die Basis für Party ohne Ende.
Wenn ich mich als Single in eine 50-qm-Wohnung einschließe, dann kann ich auch in die Einöde ziehen...

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Kann mir jemand sagen, was in München so besonders ist und warum da alle hin wollen? Was ist dort besser als in Hamburg, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Berlin?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Stuttgart ist mittlerweile fast genauso teuer. Als Single bist du bei Neuvermietungen ebenfalls 800 (Loch) - 1200 Euro (wenn du Ansprüche hast) für eine geräumige 1-Zimmer-Wohnung los.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Also sind wir wieder bei der alten Geschichte reich bleibt reich und arm bleibt arm und die Mittel und Unterschicht rutscht ab. Ich hasse dieses System aber es dominiert ebend. Kann man nichts machen ausser genießen und hoffe es wird irgendwann mal besser.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Kann mir jemand sagen, was in München so besonders ist und warum da alle hin wollen? Was ist dort besser als in Hamburg, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Berlin?

Es wollen ja nicht alle nach München.

antworten
WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Kann mir jemand sagen, was in München so besonders ist und warum da alle hin wollen? Was ist dort besser als in Hamburg, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Berlin?

Gefühlt noch mehr Firmen und Jobs als in den anderen Städten. Für viele wohl auch die Lage. 1 Stunde in die Berge, sehr viele Seen etc., 3 Stunden nach Italien und der 2. größte Flughafen.

antworten
WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

München hat einfach eine sehr hohe Lebensqualität. Wohl die schönste Großstadt Deutschlands, sehr sicher, vergleichsweise sauber, Oktoberfest, Englischer Garten, Nähe zu den Bergen und Seen, gemütliche Atmosphäre in der Stadt, Biergärten und ich persönlich finde die Mentalität der Bayern einfach angenehmer als z.B. diejenige der Berliner.

Nicht umsonst haben alle Beratungen das mit Abstand größte Office in München, obwohl alle Berater die freie Standortwahl haben und auch in günstigere Städte gehen könnten.

Klar, als kreativ-ökologisch-antikapitalistischer Techno-Mate-Hipster ist München die falsche Wahl. Aber dafür gibt es ja dann Berlin.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Die Lage wird überbewertet. Nach Feierabend geht niemand in die Berge oder an den Badesee. Und 1h in die Berge und 3h nach Italien (ist dann auch nur Südtirol, ans Meer sind es ein paar Stunden mehr) ist auch sehr optimistisch. Letzteres macht man am Wochenende auch nicht einfach so und ob jeder Münchener der große Wanderer ist, der sich pro Fahrt knapp 1 1/2h nach Garmisch quält, um dann die Zugspitze zu ersteigen?

Für mich ist die direkte Umgebung viel wichtiger. Mir ist viel wichtiger, dass ich in 2 Minuten im Grünen bin und nicht nach 2h Autofahrt an einem guten Ort. Hier schneidet München ziemlich schlecht ab, weil es nun mal keine grüne Stadt ist. Deshalb bevorzuge ich Stuttgart, grüner ist keine andere Stadt dieser Größe. 5 Minuten und man ist in den Weinbergen und wähnt sich in der Pampa. Dazu mag ich einfach Berge, flach ist nicht mein Ding. Zum Glück hat Stuttgart das Image einer von einem mit Abgasen belasteten Moloch. Stimmt zwar nicht, aber sonst wäre es hier noch teurer.

antworten
WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Flughäfen haben auch Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart. Sogar Leipzig hat einen.

Ansonsten gefällt mir München durchaus. Die Stadt ist schön und sauber. Die Biergärten sind schön, das Oktoberfest hab ich aber auch in Stuttgart und das mit weniger Touristen. Die bayerische Mentalität ist super, nur ist davon in München nichts mehr übrig, weil die Stadt nur noch aus Hinzugezogenen besteht. Das Essen ist prima, das Bier auch. Mir fehlt noch der Wein.

Wer Kohle hat, wird sich in München sicher wohl fühlen. Dieser extreme Run ist mir allerdings unerklärlich.

antworten
WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Die Lage wird überbewertet. Nach Feierabend geht niemand in die Berge oder an den Badesee. Und 1h in die Berge und 3h nach Italien (ist dann auch nur Südtirol, ans Meer sind es ein paar Stunden mehr) ist auch sehr optimistisch. Letzteres macht man am Wochenende auch nicht einfach so und ob jeder Münchener der große Wanderer ist, der sich pro Fahrt knapp 1 1/2h nach Garmisch quält, um dann die Zugspitze zu ersteigen?

Gardasee schaffe ich in 3.5 - 4h und in der besseren Jahreshälfte bin ich auch wenigstens 1 mal pro Monat für ein längeres Wochenende dort, manchmal geht es auch ans Meer nahe Venedig weiter.

Skifahren und Wandern ist jetzt auch nicht meines aber landschaftlich ist es trotzdem ganz nett auch wenn man nur zum Essen hinfährt.

Für mich ist die direkte Umgebung viel wichtiger. Mir ist viel wichtiger, dass ich in 2 Minuten im Grünen bin und nicht nach 2h Autofahrt an einem guten Ort. Hier schneidet München ziemlich schlecht ab, weil es nun mal keine grüne Stadt ist. Deshalb bevorzuge ich Stuttgart, grüner ist keine andere Stadt dieser Größe. 5 Minuten und man ist in den Weinbergen und wähnt sich in der Pampa. Dazu mag ich einfach Berge, flach ist nicht mein Ding. Zum Glück hat Stuttgart das Image einer von einem mit Abgasen belasteten Moloch. Stimmt zwar nicht, aber sonst wäre es hier noch teurer.

Ich bin generell kein großer Grüngeher aber auch dafür gibt es passende Ecken in München. Ich wohne z.b. direkt am Nymphenburger Schlosspark und könnte theoretisch in 2-3 Minuten dort herumspazieren.

Hinzu kommt der wie gesagt nach Frankfurt 2. größte Flughafen in München was das Fliegen recht angenehm macht da man selten umsteigen muss.

Hinzu kommt die abseits der katastrophalen Öffnungszeiten gute Infrastruktur an Restaurants, Theatern und Geschäften.

Letztlich läuft es aber dann doch wieder irgendwo auf das Thema Kleingeld hinaus wenn vorhanden kann man es sich hier sehr gemütlich machen.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Bist du schon mal überhaupt geflogen? Die meisten Flüge aus Berlin, Stuttgart oder Leipzig bedeuten ein Umsteigen in FRA oder MUC.

Klar Innerdeutsch wird man noch eine halbwegs akzeptable Verbindung haben, aber sobald es ins Ausland geht wird man die 2-3 Stunden Zeitersparnis jede Woche wertschätzen.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Flughäfen haben auch Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart. Sogar Leipzig hat einen.

Ansonsten gefällt mir München durchaus. Die Stadt ist schön und sauber. Die Biergärten sind schön, das Oktoberfest hab ich aber auch in Stuttgart und das mit weniger Touristen. Die bayerische Mentalität ist super, nur ist davon in München nichts mehr übrig, weil die Stadt nur noch aus Hinzugezogenen besteht. Das Essen ist prima, das Bier auch. Mir fehlt noch der Wein.

Wer Kohle hat, wird sich in München sicher wohl fühlen. Dieser extreme Run ist mir allerdings unerklärlich.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Als Berater mag das relevant sein. Der Normalo, der nicht täglich Dienstreisen hat und nur hin und wieder in den Urlaub fliegt, kommt mit den anderen Flughäfen prima zurecht. Für den sind Interkontinentalflüge nämlich eher selten.

3,5h an den Gardasee? Vielleicht nachts. Wenn ich so rechne, bin ich von Stuttgart auch in 4h am Lago Maggiore. Nur sind die Straßenverhältnisse, die es dazu braucht, absolut unrealistisch.

Natürlich ist die Lage von München gut. MMn. ist das alltägliche Leben und der Feierabend aber viel entscheidender. Da kommt es dann eben auf die individuelle Präferenzen an, ob man noble Restaurants (München), hippe Clubs (Berlin) oder Natur (Stuttgart) mag.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Ich fliege mehr privat als für die Firma. Gerade bei so kurzen Trips ist eine Umstiegsverbindung oft ein K.O. Kriterium wenn ich einen Direktflug habe geht es oftmals auch nur für einen Tag irgendwo hin Mailand zum Einkauf oder einen Tag ins Phantasialand nach Bonn etc.. das würde ich mit einer Umstiegsverbindung nicht machen.

Während der Sommermonate bin ich bestimmt 2-3 Wochenenden pro Monat unterwegs eben mittels Direktflug oder mittels der Firmenwagen Fahrflatrate nach AT,CH oder Norditalien. In die schlechtere Jahreszeit werden dann die längeren Urlaube gelegt da geht es dann in mildere Klimazonen aber auch da ist es schön einen Direktflug zu haben.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Als Berater mag das relevant sein. Der Normalo, der nicht täglich Dienstreisen hat und nur hin und wieder in den Urlaub fliegt, kommt mit den anderen Flughäfen prima zurecht. Für den sind Interkontinentalflüge nämlich eher selten.

3,5h an den Gardasee? Vielleicht nachts. Wenn ich so rechne, bin ich von Stuttgart auch in 4h am Lago Maggiore. Nur sind die Straßenverhältnisse, die es dazu braucht, absolut unrealistisch.

Natürlich ist die Lage von München gut. MMn. ist das alltägliche Leben und der Feierabend aber viel entscheidender. Da kommt es dann eben auf die individuelle Präferenzen an, ob man noble Restaurants (München), hippe Clubs (Berlin) oder Natur (Stuttgart) mag.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

In die europäischen Metropolen kannst du auch von anderen deutschen Flughäfen problemlos täglich fliegen und nach Mailand würde ich das Auto fast bevorzugen, mit Check-In etc. ist man da mit dem Flugzeug kaum schneller und weniger flexibel mit Gepäck.

Ansonsten mag es für deinen Lebensstil sicherlich komfortabel sein. KA wie repräsentativ er für Münchener ist. Für die Normalbevölkerung ist er es kaum. Da gibt es privat vielleicht einen längeren Flug im Jahr + vielleicht ein paar innereuropäische Kurzurlaube. Aber auch das ist schon Luxus und zahlt entweder Papa, man ist Besserverdiener oder hat eine sehr geringe Sparquote.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

In die europäischen Metropolen kannst du auch von anderen deutschen Flughäfen problemlos täglich fliegen und nach Mailand würde ich das Auto fast bevorzugen, mit Check-In etc. ist man da mit dem Flugzeug kaum schneller und weniger flexibel mit Gepäck.

Auto brauche ich gute 6h. Wenn man den ersten Flieger in der Früh nimmt, ist man um 10 beim Dom und fliegt um 6 halb 7 Abends wieder heim.

Ansonsten mag es für deinen Lebensstil sicherlich komfortabel sein. KA wie repräsentativ er für Münchener ist. Für die Normalbevölkerung ist er es kaum. Da gibt es privat vielleicht einen längeren Flug im Jahr + vielleicht ein paar innereuropäische Kurzurlaube. Aber auch das ist schon Luxus und zahlt entweder Papa, man ist Besserverdiener oder hat eine sehr geringe Sparquote.

Wie schon mehrfach erwähnt, man muss es sich leisten können das auszunutzen, sonst hat München was von Window Shopping mangels Geld und nicht weil Sonntag ist.

Wie hier an anderer Stelle erwähnt ist es bei den meisten eine Kombination aus verschiedenen Faktoren in meinem Fall auch Eltern die massiv das Haus mitfinanziert haben, 6 stelliges Einkommen, eine nicht zu hohe Sparquote aufgrund des zu erwartenden Erbes und natürlich keine Kinder.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Wieso driften wir jetzt eigentlich zu Plädoyers "Warum ist München (nicht) toll?" ab?

Entweder will ich dort wohnen oder eben nicht.
Wenn ich dort wohnen will, muss ich etwas mehr verdienen als in anderen Städten.
Das ist aber im Wesentlichen von den eigenen Ansprüchen abhängig: Was ich hier alles lesen muss, stimmt mich fröhlich und ich lache (mir ins Fäustchen).

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Was arbeitet ihr denn so wenn ich fragen darf?
Ich hatte damals nichtmal 30k Jahresgehalt (Brutto) in München bis ich mich zum Studium entschieden habe.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Also ich verdiene 110k Brutto in München und finde es ok.

Nach Abzug von Miete (1.600 EUR) in der Maxvorstadt, Nebenkosten (300 EUR), Garage (120 EUR) und dem üblichen Lebenskram wie Supermarkt, Restaurants (800 bis 1000 EUR) bleiben einem ca. 1.000 EUR zum einsparen.

Ich wüsste nicht wie man mit weniger als 80k in München leben könnte. Unter 80k muss man definitv Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen, z.B.: raus aus Schwabing/ Maxvorstadt, nicht jeden Freitag und Samstag ins Restaurants gehen (kostet in München oft 80-120 EUR pro Abendessen pro Person), wenig feiern geht, wenige Urlaube etc.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Also ich verdiene 110k Brutto in München und finde es ok.

Nach Abzug von Miete (1.600 EUR) in der Maxvorstadt, Nebenkosten (300 EUR), Garage (120 EUR) und dem üblichen Lebenskram wie Supermarkt, Restaurants (800 bis 1000 EUR) bleiben einem ca. 1.000 EUR zum einsparen.

Ich wüsste nicht wie man mit weniger als 80k in München leben könnte. Unter 80k muss man definitv Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen, z.B.: raus aus Schwabing/ Maxvorstadt, nicht jeden Freitag und Samstag ins Restaurants gehen (kostet in München oft 80-120 EUR pro Abendessen pro Person), wenig feiern geht, wenige Urlaube etc.

So ähnlich sehe ich das auch. Unter 100k würde ich in München nur arbeiten und leben wollen, wenn meine Partnerin sehr gut verdient und man sich z.B. die Kosten für die Wohnung so teilen kann. dann mag man auch mit 2 mal 80k gut leben können.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Also ich verdiene 110k Brutto in München und finde es ok.

Nach Abzug von Miete (1.600 EUR) in der Maxvorstadt, Nebenkosten (300 EUR), Garage (120 EUR) und dem üblichen Lebenskram wie Supermarkt, Restaurants (800 bis 1000 EUR) bleiben einem ca. 1.000 EUR zum einsparen.

Ich wüsste nicht wie man mit weniger als 80k in München leben könnte. Unter 80k muss man definitv Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen, z.B.: raus aus Schwabing/ Maxvorstadt, nicht jeden Freitag und Samstag ins Restaurants gehen (kostet in München oft 80-120 EUR pro Abendessen pro Person), wenig feiern geht, wenige Urlaube etc.

Wieso ist die Miete so tief?
Meine 2-Zi Wohnung in Schwabing kostet 5700Euro im Monat.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

die Mieten haben leider noch mal ganz schön angezogen. Ich bekomme jeden Tag die Vorschläge von Immoscout. Oft muss man für 60qm schon zwischen 1200-1700 Euro einrechnen. Es gibt viele Studien die zeigen, dass die höchsten Löhne nciht in München sondern eher in FFM und Hamburg gezahlt werden. Ist als ein Trugschluß zu glauben die höchsten Mieten gehen mit den höchsten Löhnen einher

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Also ich verdiene 110k Brutto in München und finde es ok.

Nach Abzug von Miete (1.600 EUR) in der Maxvorstadt, Nebenkosten (300 EUR), Garage (120 EUR) und dem üblichen Lebenskram wie Supermarkt, Restaurants (800 bis 1000 EUR) bleiben einem ca. 1.000 EUR zum einsparen.

Ich wüsste nicht wie man mit weniger als 80k in München leben könnte. Unter 80k muss man definitv Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen, z.B.: raus aus Schwabing/ Maxvorstadt, nicht jeden Freitag und Samstag ins Restaurants gehen (kostet in München oft 80-120 EUR pro Abendessen pro Person), wenig feiern geht, wenige Urlaube etc.

Eine Frage der Ansprüche und der eigenen Einschätzung von Lebensqualität - Wohnung in Schwabing / Maxvorstadt mit Lebensqualität gleichzusetzen ist sehr subjektiv, ebenso der Punkt jede Woche 2xmal essen zu gehen, kann man muss man aber nicht. Manche Leute sehen Lebensqualität auch darin bewusst mal Abends mit Freunden / Familie schön selbst zu kochen (kostet dann auch mit hochwertigen (Lebensmitteln nicht 100€ pro Person), weil sie beruflich vielleicht eh die ganze Woche unterwegs sind.
Meine Frau und ich verdienen jeweils TEUR 160 +Bonus, also noch mal einen Zacken mehr, definieren Lebensqualität aber darüber das zu tun auf was wir Lust haben, was zugegeben bei unserem Einkommen auch gut geht.
Aber zu sagen unter 80TEUR keine Lebensqualität zu haben ist abgehoben dann müsste rd. 3/4 der Bevölkerung in München ja dahin vegitieren.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Jeder der für unter 100k in München arbeitet hat ein zu schlechtest profil um in anderen Städten was zu bekommen.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

FFM >>> München

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

"Jeder der für weniger als 100k"

Ne, evtl hat er einfach mehr Bock auf 35 Std wochen, weil ihm die 1000 netto für 20-25std die woche einfach nicht interessieren ;).
(+ in Muc, Stgt und ffm hat man so viele Leute, die ein "kleines Startgeschenk" in Form einer Wohnung von den Eltern bekommen)

Lg

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Nach knapp 5 Jahren 4k netto als Single?

Lass mich raten: Sie arbeitet im Personalwesen oder im Marketing, richtig?

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Na ja, evtl. ist der Unterschied zwischen München und einigen wenigen anderen teuren Großstädten nicht so groß, zu anderen Regionen aber schon. Dazu reicht ein Blick in Speisekarten von Restaurants, Friseure, etc. Ganz heftig: Kindergarten
Dass man bei Aldi nicht mehr zahlt ist klar, in vielen anderen Bereichen gibt es aber eben schon teils deutliche Unterschiede.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

"Jeder der für weniger als 100k"

Ne, evtl hat er einfach mehr Bock auf 35 Std wochen, weil ihm die 1000 netto für 20-25std die woche einfach nicht interessieren ;).

Die 35h Woche gibt's woanders aber auch.
Ich bin vor fast 15 Jahren mit dem Studium fertig geworden, schon damals war es so, dass viele nach München gegangen sind, weil sie nur dort einen brauchbaren Job gefunden haben. Das waren dann auch die, welche sich darüber beschwert haben, dort auf keinen grünen Ast zu kommen (schon damals, das ist heute noch viel schlimmer) und dann oftmals gerade wenn es um Familie ging irgendwann wieder weg gegangen sind.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Ansonsten sind 4k netto nach 5 Jahren Standard bei IGM Konzernen mit > 50k Mitarbeitern.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

Naja, so selten ist das nun nicht nach 5 Jahren. ich bin mit 3K netto nach dem Studium eingestiegen und hoffe ja wohl mal, dass ich in vier Jahren auch bei mind. 4k netto bin.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Mit Master kannst du kein Anwalt werden.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Für mich persönlich ist Minga ein Nogo unter 200k. Ab 200k wuerd ich anfangen zu überlegen, erst ab 300k wuerd ich definitiv Zusagen. Wenn ich mir in einer Gegend kein Haus leisten kann, dann ist sie für mich nicht attraktiv.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

4k Netto sind bei einem Single geschätzt 75k Brutto. Was bekommt man denn nach 10 Jahren? 150k? Oder hört das Gehalt nach 5 Jahren plötzlich auf zu steigen? Was mit den ganzen nicht akademischen Jobs im IGM Konzern? Gilt das auch für die? Fragen über Fragen....

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Ansonsten sind 4k netto nach 5 Jahren Standard bei IGM Konzernen mit > 50k Mitarbeitern.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

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Eistee Zitrone

Notwendiges Gehalt für München

Also ich kenne keinen Patentanwaltskandidat der über die 3k netto kommt. Und da sind welche mit Promotion dabei. Wird also eher nicht an den schlechten Verhandlungskünsten liegen, wenn keiner drüber liegt.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Ansonsten sind 4k netto nach 5 Jahren Standard bei IGM Konzernen mit > 50k Mitarbeitern.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Ansonsten sind 4k netto nach 5 Jahren Standard bei IGM Konzernen mit > 50k Mitarbeitern.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

Falsch...
Patentanwaltkandidaten verdienen doch um die 50k während der Ausbildung.....

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Wo hast du die Zahlen für den Patentanwaltskandidaten her?

4k netto? Are you serious?
WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Ansonsten sind 4k netto nach 5 Jahren Standard bei IGM Konzernen mit > 50k Mitarbeitern.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2020:

Das ist so ein Trugschluss, dass das Leben abseits der Miete in München deutlich teurer ist als in anderen Großstädten.

Hamburg, Köln, Berlin, München, Stuttgart... Das nimmt sich jetzt nicht viel. In Berlin kostet der Döner 3,5€ und in München halt 5€ - aber wie oft nimmt man diese Angebote denn wahr, dass die absolut gesehen einen bemerkenswerten Einfluss haben?

Für den mittelschicht-zugehörigen Otto-Normal-Bürger, der den Großteil seines Einkaufs bei Edeka/Rewe holt, der 2 Mal im Monat auswärts essen geht und für den das Clubben eher ein Jahresevent ist: Der zahlt da in den verschiedenen Städten vielleicht 100€ mehr/weniger im Monat.

Hier werden wieder Extrema herangezogen wie bei dem Poster, der 2 Mal die Woche essen geht für 800€ pP/Monat:
1) Es geht auch in München deutlich preiswerter. War letzte Woche dort lecker bei einem netten Griechen (keine Absteige) und habe 30€ gezahlt inkl. Getränke, Vorspeise, Nachtisch. Danach 2 Bierchen in ner normalen Bar getrunken, die mich 10€ inkl. Trinkgeld gekostet haben.
2) Mehrmals die Woche auswärts essen gehen (im Restaurant und nicht beim Imbiss), würde ich bereits als absoluten Luxus bezeichnen.

Meine Freundin kam vor 5Jahren noch mit durchschnittlich 400€/Monat (nach Miete) als Studentin super klar (inkl. vollem Ausnutzen der städtischen Aktivitäten). Bis letztes Jahr hatte sie dort ihre 4k netto bzw. 3k netto nach Miete (zentrale, hübsche 1,5Z Wohnung) und konnte 2k im Monat sparen. Und die hat täglich irgendwas in der Stadt mit Freunden gemacht - halt nicht jeden Tag Aperol trinken an der Isar.

Also als Tipp: Schau dir die Mieten an (die tatsächlich sehr hoch sind) und das was du in deiner jetzigen Stadt ausgibst. Auf den letzteren Posten haust du 10% (Stuttgart/Hamburg) bis 50% (Dorf) drauf und man ist save.

Zur Stadt selbst: nettes Stadtbild, viele Freizeitmöglichkeiten und relativ "sicher". Dafür schlechtes Klima (Fön-Lage), genau so kompliziertes Klientel wie Berlin (Gegenteil quasi) und Öffnungszeiten des Horrors.

Die Lage zu den Bergen hat man doch quasi bis auf Höhe Stuttgart auch in anderen Städten: Ob man jetzt 1,5h oder 3h fährt, ist mir persönlich egal, da beides eine gewisse Planung benötigt. Sich im Monat vielleicht 5h Fahrtzeit zu sparen, wäre mir im Zweifelsfall keine mehrere Hundert Euro wert.

Wo verdient man denn bitte 5 Jahre nach dem Studium 4k netto ?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Patentanwälte arbeiten auch ab und zu in Großkanzleien. Da hat das Einstiegsgehalt für normale Anwälte bereits oft die 120k überschritten. Warum sollten Patentanwälte da keine 75k bekommen. Habe selbst lange in einer Großkanzlei gearbeitet aber mich ehrlich gesagt nie für die Gehälter der anderen interessiert.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 03.08.2020:

4k Netto sind bei einem Single geschätzt 75k Brutto. Was bekommt man denn nach 10 Jahren? 150k? Oder hört das Gehalt nach 5 Jahren plötzlich auf zu steigen? Was mit den ganzen nicht akademischen Jobs im IGM Konzern? Gilt das auch für die? Fragen über Fragen....

Leider falsch geschätzt. Geh noch mal 10k auf 85k Brutto hoch, um 4k Netto zu erhalten.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 03.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.08.2020:

4k Netto sind bei einem Single geschätzt 75k Brutto. Was bekommt man denn nach 10 Jahren? 150k? Oder hört das Gehalt nach 5 Jahren plötzlich auf zu steigen? Was mit den ganzen nicht akademischen Jobs im IGM Konzern? Gilt das auch für die? Fragen über Fragen....

Theoretisch ist bei jeder IGM Tarif Stellenbeschreibung immer sinngemäß erwähnt "Vorraussetzung ist Abschluss X oder Y Jahre relevante Berufserfahrung".

Ich war nur einmal bei IGM bei einem ausländischen Konzern in München und da war es in der Tat so das die Hälfte der Tarifmitarbeiter in den 2 obersten ERA Stufen 11 und 12 eingruppiert waren und sich sofern es nicht mal wieder eine ÜT Wechsel Welle, wie es das früher etwa bei Siemens gab, sich da zum Großteil auch nie wegbewegen werden. 1/4 der Mitarbeiter tummelte sich im Rest des Tarifs und 1/4 im ÜT Bereich.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Ich verstehe die Intention des Threads überhaupt nicht. Wer nur so "über die Runden" kommt impliziert mit dieser Aussage bereits, dass es monetär nur wenig Spielraum gibt. Es macht einen großen Unterschied, ob man in München den Einstieg wagt, den Job wechselt oder mit reichlich Erfahrung eine "Senior"-Stelle besetzt.

Man tut sich hier in München schwer damit weniger als 50 Prozent seines Gehalts für Miete auszugeben, also kommt es darauf an, ob das Bedürfnis nach einer "guten", eigenen Wohnung überwiegt oder nicht. Mit 2.500 € netto kann man in München als Single gut leben. Mit Kind - speziell dann, wenn noch Kosten für Kinderbetreuung anfallen (ja, nicht jeder möchte die "kostenlos" staatliche Kita) oder eben ein Puffer aufgebaut werden soll für spätere Anschaffungen/Ausgaben, wird es schon erheblich schwieriger. Aber nicht unmöglich.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Also ich bin ein waschechtes "Münchner Kindl", bin hier groß geworden, hab hier studiert und bin hier mittlerweile Kommunalbeamter, komme so auf 3,6k, davon muss ich aber eine PKV zahlen. Ich habe das große Glück, mit meiner Partnerin in einer Genossenschaft in einem bürgerlichen Stadtteil leben zu können, daher sparen wir uns unfassbar viel Geld. Ich würde uns zu der gehobenen Mittelschicht zählen.

Es ist belustigend und zermürbend zugleich, die Protzereien der Autoren hier zu lesen. Nicht jeder in München ist automatisch reich oder entspricht der oberen Mittelschicht. Es gibt hier noch zahlreiche Urmünchner, die (zum Glück) auf einen sehr alten Mietvertrag zurückgreifen können und sich deshalb (noch) die Stadt leisten können.

Mein Verhältnis zu Minga entspricht mittlerweile einer Hassliebe: Einerseits meine Geburtsstadt mit allen kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Variationen und Vielfältigkeiten samt soziale Netzwerke und Arbeit, auf der anderen Seite massive Urbanisierung, architektonische Neu- und Vollkatastrophen sowie traurige Entbajuvarisierung. Alles jedoch natürliche Phänomene, die so nicht gebremst werden können und wollen.

Die Mietexplosion ist mittlerweile für viele junge Leute untragbar, erst recht für die älteren Münchner, wie oben erwähnt. Häufig bleibt für die nur die Landflucht mit einhergehender Vereinsamung. Bemerkenswert ist aber eher, dass nicht die hohen Mieten abschrecken, sondern einfach die Wohnungsnot...schließlich gibt es genug geschleckte Hannoveraner, die für 4 Jahre von Siemens hierher beordert werden und deren Unterkunft komplett vom Konzern bezahlt wird.

Wer hier auf Dauer auch im Alter mit Kindern leben will, braucht m.E.

  • einen soliden Verdienst (der "Ernährer" sollte seine 3k beziehen)
  • Glück bei der Wohnungssuche
  • das langfristige Ziel, in eine Genossenschaft reinzurutschen oder im Speckgürtelbereich ein Eigenheim zu beziehen. Letzteres ist aber auch einfach für einen Normalsterblichen, der nicht geerbt und nicht mehr als 65k jährlich bezieht ein Groschengrab, da die Immobilien abnormal teuer werden, sobald ansatzweise nah eine S- oder U-Bahn fährt.
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Ceterum censeo

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Also ich bin ein waschechtes "Münchner Kindl", bin hier groß geworden, hab hier studiert und bin hier mittlerweile Kommunalbeamter, komme so auf 3,6k, davon muss ich aber eine PKV zahlen. Ich habe das große Glück, mit meiner Partnerin in einer Genossenschaft in einem bürgerlichen Stadtteil leben zu können, daher sparen wir uns unfassbar viel Geld. Ich würde uns zu der gehobenen Mittelschicht zählen.

Es ist belustigend und zermürbend zugleich, die Protzereien der Autoren hier zu lesen. Nicht jeder in München ist automatisch reich oder entspricht der oberen Mittelschicht. Es gibt hier noch zahlreiche Urmünchner, die (zum Glück) auf einen sehr alten Mietvertrag zurückgreifen können und sich deshalb (noch) die Stadt leisten können.

Mein Verhältnis zu Minga entspricht mittlerweile einer Hassliebe: Einerseits meine Geburtsstadt mit allen kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Variationen und Vielfältigkeiten samt soziale Netzwerke und Arbeit, auf der anderen Seite massive Urbanisierung, architektonische Neu- und Vollkatastrophen sowie traurige Entbajuvarisierung. Alles jedoch natürliche Phänomene, die so nicht gebremst werden können und wollen.

Die Mietexplosion ist mittlerweile für viele junge Leute untragbar, erst recht für die älteren Münchner, wie oben erwähnt. Häufig bleibt für die nur die Landflucht mit einhergehender Vereinsamung. Bemerkenswert ist aber eher, dass nicht die hohen Mieten abschrecken, sondern einfach die Wohnungsnot...schließlich gibt es genug geschleckte Hannoveraner, die für 4 Jahre von Siemens hierher beordert werden und deren Unterkunft komplett vom Konzern bezahlt wird.

Wer hier auf Dauer auch im Alter mit Kindern leben will, braucht m.E.

  • einen soliden Verdienst (der "Ernährer" sollte seine 3k beziehen)
  • Glück bei der Wohnungssuche
  • das langfristige Ziel, in eine Genossenschaft reinzurutschen oder im Speckgürtelbereich ein Eigenheim zu beziehen. Letzteres ist aber auch einfach für einen Normalsterblichen, der nicht geerbt und nicht mehr als 65k jährlich bezieht ein Groschengrab, da die Immobilien abnormal teuer werden, sobald ansatzweise nah eine S- oder U-Bahn fährt.

Spätestens bei "geschleckte Hannoveraner" musste ich laut auflachen. Vielen Dank für dieses Bonmot.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Dir sollte klar sein, dass du mit 3,1k netto zu den 10 % Topverdienern in Deutschland gehörst.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Also ich bin ein waschechtes "Münchner Kindl", bin hier groß geworden, hab hier studiert und bin hier mittlerweile Kommunalbeamter, komme so auf 3,6k, davon muss ich aber eine PKV zahlen. Ich habe das große Glück, mit meiner Partnerin in einer Genossenschaft in einem bürgerlichen Stadtteil leben zu können, daher sparen wir uns unfassbar viel Geld. Ich würde uns zu der gehobenen Mittelschicht zählen.

Es ist belustigend und zermürbend zugleich, die Protzereien der Autoren hier zu lesen. Nicht jeder in München ist automatisch reich oder entspricht der oberen Mittelschicht. Es gibt hier noch zahlreiche Urmünchner, die (zum Glück) auf einen sehr alten Mietvertrag zurückgreifen können und sich deshalb (noch) die Stadt leisten können.

Mein Verhältnis zu Minga entspricht mittlerweile einer Hassliebe: Einerseits meine Geburtsstadt mit allen kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Variationen und Vielfältigkeiten samt soziale Netzwerke und Arbeit, auf der anderen Seite massive Urbanisierung, architektonische Neu- und Vollkatastrophen sowie traurige Entbajuvarisierung. Alles jedoch natürliche Phänomene, die so nicht gebremst werden können und wollen.

Die Mietexplosion ist mittlerweile für viele junge Leute untragbar, erst recht für die älteren Münchner, wie oben erwähnt. Häufig bleibt für die nur die Landflucht mit einhergehender Vereinsamung. Bemerkenswert ist aber eher, dass nicht die hohen Mieten abschrecken, sondern einfach die Wohnungsnot...schließlich gibt es genug geschleckte Hannoveraner, die für 4 Jahre von Siemens hierher beordert werden und deren Unterkunft komplett vom Konzern bezahlt wird.

Wer hier auf Dauer auch im Alter mit Kindern leben will, braucht m.E.

  • einen soliden Verdienst (der "Ernährer" sollte seine 3k beziehen)
  • Glück bei der Wohnungssuche
  • das langfristige Ziel, in eine Genossenschaft reinzurutschen oder im Speckgürtelbereich ein Eigenheim zu beziehen. Letzteres ist aber auch einfach für einen Normalsterblichen, der nicht geerbt und nicht mehr als 65k jährlich bezieht ein Groschengrab, da die Immobilien abnormal teuer werden, sobald ansatzweise nah eine S- oder U-Bahn fährt.
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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Dir sollte klar sein, dass du mit 3,1k netto zu den 10 % Topverdienern in Deutschland gehörst.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Also ich bin ein waschechtes "Münchner Kindl", bin hier groß geworden, hab hier studiert und bin hier mittlerweile Kommunalbeamter, komme so auf 3,6k, davon muss ich aber eine PKV zahlen. Ich habe das große Glück, mit meiner Partnerin in einer Genossenschaft in einem bürgerlichen Stadtteil leben zu können, daher sparen wir uns unfassbar viel Geld. Ich würde uns zu der gehobenen Mittelschicht zählen.

Es ist belustigend und zermürbend zugleich, die Protzereien der Autoren hier zu lesen. Nicht jeder in München ist automatisch reich oder entspricht der oberen Mittelschicht. Es gibt hier noch zahlreiche Urmünchner, die (zum Glück) auf einen sehr alten Mietvertrag zurückgreifen können und sich deshalb (noch) die Stadt leisten können.

Mein Verhältnis zu Minga entspricht mittlerweile einer Hassliebe: Einerseits meine Geburtsstadt mit allen kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Variationen und Vielfältigkeiten samt soziale Netzwerke und Arbeit, auf der anderen Seite massive Urbanisierung, architektonische Neu- und Vollkatastrophen sowie traurige Entbajuvarisierung. Alles jedoch natürliche Phänomene, die so nicht gebremst werden können und wollen.

Die Mietexplosion ist mittlerweile für viele junge Leute untragbar, erst recht für die älteren Münchner, wie oben erwähnt. Häufig bleibt für die nur die Landflucht mit einhergehender Vereinsamung. Bemerkenswert ist aber eher, dass nicht die hohen Mieten abschrecken, sondern einfach die Wohnungsnot...schließlich gibt es genug geschleckte Hannoveraner, die für 4 Jahre von Siemens hierher beordert werden und deren Unterkunft komplett vom Konzern bezahlt wird.

Wer hier auf Dauer auch im Alter mit Kindern leben will, braucht m.E.

  • einen soliden Verdienst (der "Ernährer" sollte seine 3k beziehen)
  • Glück bei der Wohnungssuche
  • das langfristige Ziel, in eine Genossenschaft reinzurutschen oder im Speckgürtelbereich ein Eigenheim zu beziehen. Letzteres ist aber auch einfach für einen Normalsterblichen, der nicht geerbt und nicht mehr als 65k jährlich bezieht ein Groschengrab, da die Immobilien abnormal teuer werden, sobald ansatzweise nah eine S- oder U-Bahn fährt.

Wieder einer der in der Statistik Vorlesung wohl eher am Handy rumgespielt hat.

Was hilft eine Bundweite Betrachtung? Absolut nichts. Im Durchschnitt hat jeder Deutsche 35.000€ angespart. Wo ist mein Geld?

Realität: München Durchschnittliches Gehalt 60.000€. Das sind grob 3100€ Netto. Somit bist du genau der Durchschnitt für München. Nichts besonderes also.

Median liegt etwas niedriger, habe ich aber nicht im Kopf.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Aber leisten kannst du dir nicht mehr als ein Top 50% Verdiener in Hamm oder Cottbus.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Dir sollte klar sein, dass du mit 3,1k netto zu den 10 % Topverdienern in Deutschland gehörst.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Also ich bin ein waschechtes "Münchner Kindl", bin hier groß geworden, hab hier studiert und bin hier mittlerweile Kommunalbeamter, komme so auf 3,6k, davon muss ich aber eine PKV zahlen. Ich habe das große Glück, mit meiner Partnerin in einer Genossenschaft in einem bürgerlichen Stadtteil leben zu können, daher sparen wir uns unfassbar viel Geld. Ich würde uns zu der gehobenen Mittelschicht zählen.

Es ist belustigend und zermürbend zugleich, die Protzereien der Autoren hier zu lesen. Nicht jeder in München ist automatisch reich oder entspricht der oberen Mittelschicht. Es gibt hier noch zahlreiche Urmünchner, die (zum Glück) auf einen sehr alten Mietvertrag zurückgreifen können und sich deshalb (noch) die Stadt leisten können.

Mein Verhältnis zu Minga entspricht mittlerweile einer Hassliebe: Einerseits meine Geburtsstadt mit allen kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Variationen und Vielfältigkeiten samt soziale Netzwerke und Arbeit, auf der anderen Seite massive Urbanisierung, architektonische Neu- und Vollkatastrophen sowie traurige Entbajuvarisierung. Alles jedoch natürliche Phänomene, die so nicht gebremst werden können und wollen.

Die Mietexplosion ist mittlerweile für viele junge Leute untragbar, erst recht für die älteren Münchner, wie oben erwähnt. Häufig bleibt für die nur die Landflucht mit einhergehender Vereinsamung. Bemerkenswert ist aber eher, dass nicht die hohen Mieten abschrecken, sondern einfach die Wohnungsnot...schließlich gibt es genug geschleckte Hannoveraner, die für 4 Jahre von Siemens hierher beordert werden und deren Unterkunft komplett vom Konzern bezahlt wird.

Wer hier auf Dauer auch im Alter mit Kindern leben will, braucht m.E.

  • einen soliden Verdienst (der "Ernährer" sollte seine 3k beziehen)
  • Glück bei der Wohnungssuche
  • das langfristige Ziel, in eine Genossenschaft reinzurutschen oder im Speckgürtelbereich ein Eigenheim zu beziehen. Letzteres ist aber auch einfach für einen Normalsterblichen, der nicht geerbt und nicht mehr als 65k jährlich bezieht ein Groschengrab, da die Immobilien abnormal teuer werden, sobald ansatzweise nah eine S- oder U-Bahn fährt.
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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Mit Master kannst du kein Anwalt werden.

2 Sätze und 2 mal absoluter Blödsinn. Starke Leistung.

Gehalt PA Kandidat = Max. 50k => 2.9K
(~45k ist eher die Norm)

(Rechts-)Anwalt nicht gleich Patentanwalt.
Brief und Siegel kann ich dir allerdings darauf geben, dass JEDER Patentanwalt einen Master hat, denn dies ist schlicht Voraussetzung um zur Ausbildung zugelassen zu werden.

Entweder man informiert sich oder man schreibt am besten nichts, bitte! Danke!

antworten
WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Ja München du schönste Stadt unter den Weltmetropolen. Auch ich bin gebürtiger Münchner mit Münchner Vorfahren.

Die Stadt ist mittlerweile vollkommen überlaufen alles platzt aus allen Nähten.

Ins Stadtzentrum fahre ich mittlerweile nur noch wenn ich unbedingt muss und Restaurants wähle ich danach aus ob es Parkplätze gibt.

Ich bin sehr gespannt ob die Stadt nicht irgendwann am eigenen Erfolg erstickt, das einzig wirklich positive an der Geschichte ist dass man mittlerweile echte Phantasie Preise fur Mietwohnungen aufrufen kann die die Verwandtschaft die letzten 100 Jahre angesammelt und vererbt hat.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Du hast in Statistik wohl nicht aufgepasst. Der Durchschnitt sagt gar nichts.
Der Median ist beim Einkommen entscheidend!
Die Stadt München hat die Einkommensstatistiken in einer Studie von 2017 verarbeitet:
Der Median liegt bei 3.927 EUR BRUTTO. Jaha, Netto sind das etwa 2360 als Lediger! In MUC! Der Median ist also weit entfernt vom Durchschnitt und selbst der liegt nur bei etwa 4,2k Brutto im Monat. Macht knapp 50k und nicht 60k, wie von dir behauptet.

Wenn man schon hier abfällige Bemerkungen macht, dann sollte man schon richtig analysieren. Hier weiszumachen, fast jeder in MUC hätte ein fettes Gehalt ist eben totaler Unfug. Gerade die Jüngeren in deinem Alter können sich hier nichtmal allein eine Wohnung leisten, die träumen von 3k Netto.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

Wieder einer der in der Statistik Vorlesung wohl eher am Handy rumgespielt hat.

Was hilft eine Bundweite Betrachtung? Absolut nichts. Im Durchschnitt hat jeder Deutsche 35.000€ angespart. Wo ist mein Geld?

Realität: München Durchschnittliches Gehalt 60.000€. Das sind grob 3100€ Netto. Somit bist du genau der Durchschnitt für München. Nichts besonderes also.

Median liegt etwas niedriger, habe ich aber nicht im Kopf.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

2, 3 median. Wo? In München. Da soll mir nochmal einer so kommen: Deutschland ist Hoooochlohnland, durch eure Lohnarbeit werdet könntet ihr viel ansparen, lass uns Vermieter doch 3000 für die Singlebude nehmen, weil entspricht ja London Oxfortstreet, der Maaaarkt gibt das hier echt her.....
Nach jedem Fakten heck kommen aber wieder 5 Kommentare die ihr Geschäftsmodell verkaufen wollen...

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Mit Master kannst du kein Anwalt werden.

2 Sätze und 2 mal absoluter Blödsinn. Starke Leistung.

Gehalt PA Kandidat = Max. 50k => 2.9K
(~45k ist eher die Norm)

(Rechts-)Anwalt nicht gleich Patentanwalt.
Brief und Siegel kann ich dir allerdings darauf geben, dass JEDER Patentanwalt einen Master hat, denn dies ist schlicht Voraussetzung um zur Ausbildung zugelassen zu werden.

Entweder man informiert sich oder man schreibt am besten nichts, bitte! Danke!

Du hast wohl in Chemnitz eine Kanzlei gefunden? Ich kann Dir Brief und Siegel darauf geben, dass gute Patentanwaltskandidaten in München bei größeren Kanzleien über 70k / brutto im Jahr verdienen. Einzig die wenigen Monate beim Patentamt werden manchmal als private Investition gesehen in der Ausbildung. Btw: Würde heute auch nur noch den EPA machen und nicht mehr den dt. Patentanwalt. Hab vor wenigen Monaten sogar noch ein Jobangebot für Kandidaten mit Master/Promotion in Physik gesehen, wo seltenerweise ein garantiertes Bruttogehalt von 77500 / Jahr angegeben war für die Dauer der Ausbildung. Ansonsten würde ich diesen Weg aber nciht mehr empfehlen, da wir nun bereits über 4000 Patentanwälte in Deutschland haben, der Markt ist langsam gesättigt.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

ab 300k netto im Jahr kann man in München leben

Sollte mit nem BWL bachelor aus Mannheim zum Einstieg drin sein.

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Mit Master kannst du kein Anwalt werden.

2 Sätze und 2 mal absoluter Blödsinn. Starke Leistung.

Gehalt PA Kandidat = Max. 50k => 2.9K
(~45k ist eher die Norm)

(Rechts-)Anwalt nicht gleich Patentanwalt.
Brief und Siegel kann ich dir allerdings darauf geben, dass JEDER Patentanwalt einen Master hat, denn dies ist schlicht Voraussetzung um zur Ausbildung zugelassen zu werden.

Entweder man informiert sich oder man schreibt am besten nichts, bitte! Danke!

Du hast wohl in Chemnitz eine Kanzlei gefunden? Ich kann Dir Brief und Siegel darauf geben, dass gute Patentanwaltskandidaten in München bei größeren Kanzleien über 70k / brutto im Jahr verdienen. Einzig die wenigen Monate beim Patentamt werden manchmal als private Investition gesehen in der Ausbildung. Btw: Würde heute auch nur noch den EPA machen und nicht mehr den dt. Patentanwalt. Hab vor wenigen Monaten sogar noch ein Jobangebot für Kandidaten mit Master/Promotion in Physik gesehen, wo seltenerweise ein garantiertes Bruttogehalt von 77500 / Jahr angegeben war für die Dauer der Ausbildung. Ansonsten würde ich diesen Weg aber nciht mehr empfehlen, da wir nun bereits über 4000 Patentanwälte in Deutschland haben, der Markt ist langsam gesättigt.

Das ist zwar sicherlich die Ausnahme statt die Regel, aber ich glaub dir das natürlich.
Wenn du von größeren Kanzleien sprichst, meinst du Kanzleien wie Hoffmann Eitle, Bardehle Pagenberg etc?

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

WiWi Gast schrieb am 31.08.2020:

Als Patentanwaltkandidat verdient man 3-4k netto bereits während der Ausbildung nach dem Master in München.

Mit Master kannst du kein Anwalt werden.

2 Sätze und 2 mal absoluter Blödsinn. Starke Leistung.

Gehalt PA Kandidat = Max. 50k => 2.9K
(~45k ist eher die Norm)

(Rechts-)Anwalt nicht gleich Patentanwalt.
Brief und Siegel kann ich dir allerdings darauf geben, dass JEDER Patentanwalt einen Master hat, denn dies ist schlicht Voraussetzung um zur Ausbildung zugelassen zu werden.

Entweder man informiert sich oder man schreibt am besten nichts, bitte! Danke!

Du hast wohl in Chemnitz eine Kanzlei gefunden? Ich kann Dir Brief und Siegel darauf geben, dass gute Patentanwaltskandidaten in München bei größeren Kanzleien über 70k / brutto im Jahr verdienen. Einzig die wenigen Monate beim Patentamt werden manchmal als private Investition gesehen in der Ausbildung. Btw: Würde heute auch nur noch den EPA machen und nicht mehr den dt. Patentanwalt. Hab vor wenigen Monaten sogar noch ein Jobangebot für Kandidaten mit Master/Promotion in Physik gesehen, wo seltenerweise ein garantiertes Bruttogehalt von 77500 / Jahr angegeben war für die Dauer der Ausbildung. Ansonsten würde ich diesen Weg aber nciht mehr empfehlen, da wir nun bereits über 4000 Patentanwälte in Deutschland haben, der Markt ist langsam gesättigt.

Das ist zwar sicherlich die Ausnahme statt die Regel, aber ich glaub dir das natürlich.
Wenn du von größeren Kanzleien sprichst, meinst du Kanzleien wie Hoffmann Eitle, Bardehle Pagenberg etc?

das sind doch keine einstiegsgehälter?!

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Ich bin vor 2 Monaten nach München gezogen 2,8K Netto Gehalt. 35qm in Au-Haidhausen 700 € Warm zzgl. Strom, ca. 5min von der nächsten U-Bahn weg, Tram und Bus direkt vor der Tür keine 2min zu Fuß. Lebenshaltungskosten sind fast identisch zu meinem Vorherigen Wohnort (Großstadt).

Während meiner Wohnungssuche c. 2-3 Monate habe ich viele gute Angebote gesehen (650-900€). Such Paramter 33-40qm, Lage: Schwabing, Lehel, Au-haidhausen, Maxvorstadt, Bogenahusen.

Meiner Meinung nach kann man in "Minga" mit 2,5K als Single gut leben

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WiWi Gast

Notwendiges Gehalt für München

Könntest du mir ein paar Informationen über die Kanzleien und Kandidatengehälter liefern. Stehe nämlich kurz vor einer Bewerbung.

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Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsinformatik (WI)

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Absolventen der Wirtschaftsinformatik können kaum bessere Karrierechancen haben. Mit einem Abschluss in einem MINT-Fach finden fast 100 Prozent der ehemaligen Wirtschaftsinformatik-Studierenden einen attraktiven und gut bezahlten Job. Kein Wunder, dass sich der Studiengang seit vielen Jahren unter den Top 10 aller Studiengänge befindet – zumindest beim männlichen Geschlecht. Während im Wintersemester 2012/2013 rund 80,5 Prozent Männer Wirtschaftsinformatik (WI) studierten, lag der Frauenanteil bei nur 19,1 Prozent. Frauen sind in der IT gesucht und sollten den Einstieg wagen. Der interdisziplinäre Studiengang Wirtschaftsinformatik ist ideal, um zukünftig erfolgreich in der Männerdomäne als IT-Spezialistin durchzustarten.

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre«

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

»Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre« ist ein kompaktes, praxisbezogenes Lehrbuch für das Bachelor-Studium in BWL. Es macht mit den wichtigsten Problemstellungen und Werkzeugen der Betriebswirtschaft vertraut. Dieses BWL-Lehrbuch hilft unternehmerische Entscheidungen zu verstehen, zu hinterfragen und zu treffen. Studierende der Betriebswirtschaftslehre erhalten in acht Kapitel auf 270 Seiten für 18 Euro wichtige Grundlagen der BWL präsentiert.

FBS-Absolventen der Technischen Betriebswirtschaft verabschiedet

Absolventen der Ferdinand-Braun-Schule im Studiengang "Technischen Betriebswirtschaft" 2019

Die Ferdinand-Braun-Schule (FBS) hat 32 staatlich geprüfte Techniker mit dem Schwerpunkt »Technische Betriebswirtschaft« nach einem eineinhalbjährigen Ergänzungsstudium in Teilzeitform verabschiedet. Das FBS-Ergänzungsstudium wird staatlich geprüften Technikern angeboten, die bereits ein Erststudium an der Fachschule für Technik in den Fachrichtungen Maschinenbau oder Elektrotechnik abgeschlossen haben.

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsingenieurwesen (WIng)

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Die Zahl der Studierenden in Wirtschaftsingenieurwesen steigt seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend sind der sichere Einstieg in die Berufswelt und die attraktiven Gehaltsaussichten für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen. Als Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft profitieren Unternehmen von Wirtschaftsingenieuren und Wirtschaftsingenieurinnen, die sowohl betriebswirtschaftliche als auch naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen kennen. Allein im Jahr 2014 haben rund 13.000 WIng-Studierende ihren Abschluss gemacht, während knapp 23.000 Studienanfänger verzeichnet wurden. Insgesamt studierten in dem Jahr über 80.000 Studierende Wirtschaftsingenieurwesen.

NC-Quoten in Wirtschaftswissenschaften im Wintersemester 2016/2017 am höchsten

Ein Mädchen mit einem grauen Kapuzenpullover mit der Aufschrift Abitur.

Studiengänge mit Numerus Clausus (NC) sind im kommenden Wintersemester 2016/2017 am meisten in den Fächergruppen in Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu finden. Besonders diejenigen, die in Hamburg und Bremen studieren wollen, werden vor Ort fast drei Viertel aller Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung vorfinden. Studiengänge ohne NC gibt es vor allem in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigen die neuen Ergebnisse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Jonas in der Berliner U-Bahn

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Wirtschaft studieren: Das Studium Immobilienwirtschaft

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Immobilien als Geldanlage gewinnen seit einigen Jahren rasant an Bedeutung. Aktuell erlebt die Branche der Immobilienwirtschaft einen Boom. Qualifizierte Mitarbeiter und Berufseinsteiger haben oft die Wahl, welcher Arbeitgeber infrage kommt, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage. Mit einem Studium im Immobilienmanagement (Real Estate Management) bewegen junge Akademiker sich in eine schnell entwickelnde, attraktive Zukunft.

Wirtschaft studieren: Das Studium Volkswirtschaftslehre (VWL)

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Das Studium der Volkswirtschaftslehre ist verglichen zum populären Studiengang Betriebswirtschaftslehre weniger überlaufen. Im Wintersemester 2014/15 waren in Deutschland insgesamt 20.400 Studierende im Fach Volkswirtschaftslehre eingeschrieben. Das sind sechs Prozent der Wirtschaftsstudenten. Auf die Studenten der BWL entfallen dagegen 53 Prozent. In das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) hatten sich 2014/15 rund 6.300 Studienanfänger eingeschrieben und knapp 3.400 Bachelorstudenten und Masterstudenten absolvierten ihren VWL-Abschluss.

Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Buchcover Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Ein wirklich sehr gelungener und umfassender FAZ-Ratgeber für alle die mit dem Gedanken spielen, sich für ein Wirtschaftsstudium zu entscheiden.

Wirtschaft studieren: Das Studium Philosophy & Economics (P&E)

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Der Studiengang Philosophy & Economics (P&E) an der Universität Bayreuth ist in Deutschland seit 2000 als Pionier-Studiengang etabliert. Seinen Ursprung hat der Studiengang als Philosophy, Politics and Economics (PPE) an der britischen University of Oxford. Ähnliche Studienkonzepte haben sich auch an wenigen anderen Hochschulen, wie an der Frankfurt School of Finance & Management, entwickelt. Dabei ist Philosophy and Economics an der Uni Bayreuth mit beispielsweise rund 138 Studienanfängern im WS 2014/15 und mittlerweile über 600 Absolventinnen und Absolventen der größte Studiengang seiner Art in Deutschland.

Online-Lexikon »Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik«

Screenshot Homepage enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de

Die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das wesentliche Begriffe aus der Wirtschaftsinformatik erläutert und für jedermann online frei zugänglich ist. Die Stichwörter werden je nach Thema in kurzen, mittleren oder längeren Beiträgen erläutert.

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