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Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

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Farina1996

Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Hallo, nachdem ich in einem anderen Forum nur angepampt wurde, versuche ich hier mal mein Glück:)

Also, ich habe mein Abitur gerade mit 1,6 gemacht und mir überlegt, Wirtschaftsmathematik zu studieren. Ich hatte keinen LK. In der Mittelstufe war ich eig. immer schlecht in Mathe, da ich nicht gelernt habe und mich auch überhaupt nicht dafür interessiert habe. Von der 11-13 hatte ich dann einen richtig strengen Lehrer, dem ichs zeigen wollte und dann hat mir Mathe auf einmal Spaß gemacht:) Habe mich leider nicht getraut den LK zu nehmen, da ich noch an die Mittelstufenzeiten dachte...Hatte dann im GK 12-13. Klasse 12,13,15,14 Punkte.
Ich hab halt eeeecht viel getan muss man sagen. Hatte halt ein paar Probleme bei Analysis wegen den fehlenden Mittelstufenkenntnissen. Bei ``komischen`` Fuktionen war man aufgeschmissen, wenn man die Gesetze nicht konnte...

Denkt ihr, dass ich das Studium schaffen kann, auch ohne überragendes mathematisches Talent zu haben? In Stochastik war ich seeehr gut, also ist mein logisches Denken ja nicht so schlecht:D
habe nur Angst, dass in den Klausuren auf einmal nur Aufgaben drankommen, die man nur als Brain lösen kann und nicht mal was standartmäßiges...wobei ich sagen muss, dass mit fortschreitender Übung auch nicht Standardaufgaben, soweit es sie in der Schule gibt machbar waren...
Wäre schön, wenn mir jemand helfen kann ohne gleich zu behaupten, dass es ohne den LK nichts ist...:)

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Bei Wirtschaftsmathe gibt es Fächer da wirst du durch Fleiß sehr gut und auch Fächer, da fällst du ohne Mathe Brain durch.
Sorry aber bevor du nach 3 Semestern unglücklich abbrichst meine ehrliche Meinung: in einem GK in Mathe eine 1 zu bekommen ist relativ leicht, da das echt billig ist und die guten alle weg sind. (btw welches Bundesland?) Du hättest im LK vllt 9 Punkte geholt da dort durch Fleiß reproduzieren deutlich weniger bringt als verstehen und nachdenken und im Studium wird das noch stärker. Halte dich nicht für geeignet, glaube du überschätzt deine Mathe Möglichkeiten da du dich im GK in einem extrem schwachen Umfeld bewegt hast (bei den Blinden ist der Einäugige König).

Aber belehre mich gerne eines besseren und schließ das Studium erfolgreich ab. Empfehle dir aber dringend vorher mal ein Mathe Test zur Selbsteinschätzung von der Uni Bonn zu machen (kostenlos):
https://www.mathematics.uni-bonn.de/studium/bachelor/ankuendigungen/online-selbsteinschaetzungstest-mathematik

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Versuch's halt.

Ich kenne genug Menschen die sich durch ihr Mathestudium durchprügeln, ohne dass sie besondere hell wären (oder den Stoff wirklich verstehen würden).

Das sind dann aber Menschen, die das komplette Semester über 40 Stunden Wochen schieben und am Ende mit ziemlich schlechten Noten belohnt werden.

Um (sehr) gute Noten zu schreiben, sind entweder ein phänomenales Gehirn und intuitives Verständnis von Mathematik oder zumindest ein anständiges Gehirn und ausgesprochen viel Fleiß nötig.

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Wusste garnicht, dass es sowas wie LK und GK überhaupt noch gibt - habe 2008 in Bawü Abi gemacht und selbst da gab es sowas nicht mehr. Mathe hatte man einfach 4 Stunden/Woche.
Zu deiner Frage - Studium is ein anderes Level, und zugleich eine andere Abstraktionsebene. Mit genug Fleiß aber definitiv schaffbar, ob Mathe LK oder GK is wurschd.
Was soll denn ein LKler besser können? - Ableiten und integrieren oder was? Bei aller Liebe, dass kann jeder gleich gut...

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Als BAWÜ-Abiturient hattest du automatisch Mathe-LK. Deshalb gibt es an den Landesgrenzen zu RLP & Hessen ja einige, die dann in den Nachbarort wechseln ;)
4h-Mathe/Woche = LK
2h-Mathe/Woche = GK

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

In Hessen:
5 h/Woche = LK
3 h/Woche = GK

Versuchs halt 1 bis maximal 2 Semester, dann siehst du ob's was für dich ist. Ein Mal am Anfang das Studienfach wechseln ist okay.

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Also ich hab dieses Jahr meinen Bachelor in dem Fach gemacht und ich würde sagen, ja man kann mit Fleiß schon einiges gutmachen. Aber ein bisschen schlau muss man schon auch sein ;) Da du aber ja gute zweistellige Noten hattest in der Schule sollte das schon hinhauen! Bei uns waren die besten eigentlich immer beides - fleißig UND begabt ... Aber das erklärt sich ja auch doch irgendwie von selbst!

Ist auf jeden Fall ein Studium dass meistens großen Respekt hervorruft wenn man es erwähnt, egal ob privat oder bei Praktika etc ;)

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Es kommt drauf an Vergleich mal Mannheim und TUM/Aachen der inhaltliche Fokus ist ein anderer. Willst du wirklich Systeme implantieren oder Startup mäßig

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Habe selber ein Jahr lang WiMa studiert und bin dann vor zwei Jahren zu BWL gewechselt.
Ich hatte im Abitur im Physikprofil selbstverständlich bis zum Abschluss stets 5h Mathe die Woche und war darin auch je nach Halbjahr gut bis sehr gut. Aber jetzt kommt der springende Punkt: Ein Mathestudium ist anders als Schulmathematik. Man könnte es auch so ausdrücken: In der Schule lernst du Rechnen, im Mathestudium richtige Mathematik.

Ich würde deshalb fast soweit gehen, zu sagen, dass die Schule einen auf das Mathestudium kaum bis gar nicht vorbereitet. Entweder kommst du schnell hinter die Dinge, sobald du dich mit ihnen konfrontiert siehst oder eben nicht. Ich wüsste auch keinen Indikator, an dem man das notwendige Talent oder ein eventuell vorhandenes Vorwissen abtesten könnte. Vielleicht besorgst du dir einfach mal Einstiegsliteratur z.B. in die Lineare Algebra, bestenfalls die, die bei LinA I deiner Wunschuni im Modulhandbuch angegeben ist, und siehst dir die Inhalte mal ein wenig an. Wenn es in dem Buch Übungsaufgaben gibt, versuche sie zu lösen. Bekommst du die hin, schaffst du auch das Mathestudium. Auch wenn das Lösen viel Nachdenkzeit in Anspruch nimmt, ist das OK. Ein Mathestudium gibt dir dafür Raum, du wirst niemals in einer Matheklausur innerhalb von einer Stunde durch 20 Aufgaben huschen müssen, wie es in den BWL-Klausuren der Fall ist. In denen darfst du dann widerum streng nach Verfahren rechnen oder auswendig Gelerntes aufschreiben.

Bei mir war nach einem Jahr, in dem ich zwar alles Bestanden habe, aber die Mathemodule eben nur gerade so bestanden habe, klar, dass ich so nicht weitermachen will. Dafür war mir der Aufwand, den ich aufbringen musste zu verschenkt und mein Interesse war auch schnell weg, weil der Großteil des Mathestudiums für mich einfach zu abstrakt und praktisch unnötig war. Ich hatte übrigens den Fehler gemacht, mir vorher kein richtiges Mathebuch zur Hand zu nehmen. Der Rat hätte mir damals sehr geholfen.
Jetzt in BWL bin ich dafür vollkommen zufrieden und schreibe auch fast ausschließlich Einsen bei gleichem Aufwand. Nur lohnt sich das, wo es auch mehr meiner Begabung entspricht, jetzt wirklich.

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Lass es , wenn du dir unsicher bist. Meiner Meinung nach ist ein Mathestudium nur geeignet für wirkliche mathe brains, die den Lk mit durchgegend 14 - 15 Punkten gerockt haben.ich selber war im Mathe GK und in der Oberstufe relativ gut (immer 13 bis 14 Punkte ) , aber im WiWi Studium bin ich zugegebermaßen zumindest im 1. anlauf kläglich gescheitert. Im 2. Versuch dann mit sehr sehr sehr viel Fleiß (20 Stunden die Woche für eine 7 Ects klausur gelernt) eine 1.3 gepackt, allerdings auch nur , weil die anderen Bwl Fächer relativ einfach waren. Hätte ich in einem Semester 4 oder 5 solcher Matheklausuren schreiben müssen, wär ich glaub ich schon längst raus.

Grund , weshalb viele in Mathe scheitern ist einfach glaubich der grundlegende Stoffe (Wurzel/Bruch/Potenzrechnung). Wenn du da topfit (damit meine ich wirklich topfit ) kannst du über ein Mathe studium nachdenken, aber wie gesagt, dass können meist nur die brains von sich behaupten . Andernfalls ist extrem viel aufzuholen und nur mit wirklich übertriebenem Fleiß zu packen. Ich empfehle dir mal in das Buch "Mathematik leicht gemacht " von hans kreul anzuschauen und wenn du da alle aufgaben direkt erledigen kannst, mach das Wirtschaftsmathe Studium, ansonsten lass es .

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WiWi Gast

Re: Wirtschaftsmathematik Studium mit Fleiß?

Hier noch mal der Typ, der selber WiMa studiert hat. Den Beitrag des WiWi-Studenten hier vor kann man in diesem Zusammenhang in die Tonne treten. Matheklausuren eines Wiwi-, BWL- oder VWL-Studiums haben herzlich wenig mit denen eines WiMa-Studiums gemein, in dem man die gleichen Matheklausuren wie die Mathestudenten schreibt. In den Wirtschaftsstudiengängen lernt man in den Mathe/Statistik/Ökonometrie-Modulen vor allem schnell Verfahren durchzurechnen. Da ist ein sehr ausgeprägtes Verständnis bzw. eher eine schnelle Anwendungsfähigkeit der Basics aus der Schule sehr hilfreich, da gebe ich meinem Vorposter widerum Recht. Der Fokus eines Mathestudiums liegt allerdings woanders. Ein gewisses Maß an kreativem Herangehen an Problemstellungen ist dort deutlich wichtiger. Dass man die Basics beherrschen sollte, ist natürlich klar, aber ich sehe keinen Grund, warum das Vorwissen aus der Schule derartig harten Einfluss auf die Erfolgsaussichten im WiMa-Studium haben sollte.

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