DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WirtschaftsnobelpreiseBetriebswirtschaftslehre

Vater der Betriebswirtschaftslehre starb vor 50 Jahren

Am 20. Februar 2005 jährt sich der Todestag von Eugen Schmalenbach zum 50. Mal, der als der bekannteste Begründer der Betriebswirtschaftslehre gilt

Ein großes Holzkreuz vor einem Wolkenhimmel.

Vater der Betriebswirtschaftslehre starb vor 50 Jahren
Köln/Halver, 22.02.2005 (ots) - Am 20. Februar 2005 jährte sich der Todestag des Mannes zum 50. Mal, der als der bekannteste Begründer der Betriebswirtschaftslehre gilt: Eugen Schmalenbach. Die Kölner Universität, wo der Wirtschaftwissenschaftler Zeit seines Lebens lehrte, war sein forscherisches Zuhause. Nicht nur Scharen von Betriebswirtschaftsstudenten müssen sich seither mit seinen Erkenntnissen beschäftigen. Die betriebswirtschaftliche Denke ist mittlerweile Allgemeingut in der Gesellschaft. Vokabeln wie Unwirtschaftlichkeit, Kostendruck oder Controlling sind mittlerweile gängige Begriffe - am Arbeitplatz wie privat.

Jede Schule, Kindergarten oder Verein muss mittlerweile nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Und Unternehmen könnten ohne seine Instrumente nicht arbeiten. Der Kontenrahmen, die heutige Bilanzierung, das Rechnungswesen, innerbetriebliche Verrechnungspreise, die Profitcenter-Idee und grundlegende Gedanken zur betrieblichen Organisation gehen auf Schmalenbach zurück.

Auch Steuerberater könnten ihr Handwerk ohne seine Grundlagen nicht durchführen. Der Betriebswirtschaftler gilt zudem als Wegbereiter des Wirtschaftsprüferberufes. Schmalenbach hat die theoretischen Grundlagen für die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers gelegt, die noch heute gültig sind.

Schmalenbach ist 1873 in Halver/Westfalen geboren und in Köln am 20. Februar 1955 an Herzschwäche gestorben. Als Wirtschaftswissenschaftler hat er Weltgeltung erreicht. Die Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V., 1932 von seinen Schülern gegründet, genießt höchstes Ansehen in der Wirtschaft. Eine ausführliche Beschreibung von Lebenslauf und Lebenswerk befindet sich auf den Internetseiten des Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg.

http://www.eugen-schmalenbach-berufskolleg.de

Im Forum zu Betriebswirtschaftslehre

98 Kommentare

Einstiegsgehalt Betriebswirtschaftslehre

WiWi Gast

Hallo zusammen, bin jetzt in der Bewerbungsphase. Habe 13 Semester BWL an der RWTH studiert, davon 5-monatiges Engagement bei der bonding-studenteninitiative. Nebenbei Hiwi-Tätigkeit (hat aber nichts ...

1 Kommentare

Literaturempfehlung Rentensysteme (Altersarmut)

WiWi Gast

Hey, Ich suche (wie oben beschrieben) nach Literatur in der verschiedene Rentensysteme v.a. das deutsche Rentensystem beschrieben werden. Alles im Rahmen einer Wissenschaftlichen Arbeit.

5 Kommentare

Die Wahlprogramme in Kurzform

WiWi Gast

Bitte senden sie mir die wahlprogramme in kurzform.

1 Kommentare

Quantitative Easing

kuve

Hat jemand Literaturempfehlungen zum Thema Quantitative Easing als Instrument der Geldpolitik?

1 Kommentare

Sinn und Zweck des Begriffs "Geldnachfrage" in der VWL?

Cangrande

Eine Frage an studierte oder studierende Volkswirte: Was versteht eigentlich die "offizielle" VWL unter "Geldnachfrage"? Diese Frage treibt mich deshalb um, weil ich in denjen ...

4 Kommentare

Diskussion von Merkel & Obama beim Kirchentag

WiWi Gast

Hat hier noch jemand die Diskussion von Merkel & Obama beim Kirchentag vorhin gesehen? Das war schon eine sehr persönliche Seite von den beiden. Wahnsinn, dass Angi so einen Mann überhaupt hierher ...

2 Kommentare

Ricardo Theorem der Komparativen Kosten

WiWi Gast

Hallo, betreffend einer Vorlesung habe ich eine Rückfrage, da diese relativ allgemein war. In der Vorlesung wurde folgendes gesagt: Betrachte ich ein Modell mit zwei Gütern X und Y und zwei Ländern A ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Betriebswirtschaftslehre

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre«

»Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre« ist ein kompaktes, praxisbezogenes Lehrbuch für das Bachelor-Studium in BWL. Es macht mit den wichtigsten Problemstellungen und Werkzeugen der Betriebswirtschaft vertraut. Dieses BWL-Lehrbuch hilft unternehmerische Entscheidungen zu verstehen, zu hinterfragen und zu treffen. Studierende der Betriebswirtschaftslehre erhalten in acht Kapitel auf 270 Seiten für 18 Euro wichtige Grundlagen der BWL präsentiert.

Hochschulstatistik: BWL-Studenten studieren 11,3 Semester bis zum Master-Abschluss

Hochschulstatistik: BWL-Studenten studieren 11,3 Semester bis zum Master-Abschluss

Nur vier von zehn Studierenden erlangen ihren Abschluss in der Regelstudienzeit. Studenten der Wirtschaftswissenschaften beendeten ihr Bachelor-Studium nach 7,1 Semestern. Das Gesamtstudium inklusive Master-Abschluss erreichen Studierende der Betriebswirtschaftslehre nach 11,3 Semestern. Diese und weitere wichtige hochschulstatistische Kennzahlen werden in der aktuellen Broschüre »Hochschulen auf einen Blick 2016« vom Statistischen Bundesamt miteinander verglichen.

Jonas in der Berliner U-Bahn

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Weiteres zum Thema Wirtschaftsnobelpreise

Weltwirtschaftlicher Preis 2014

Weltwirtschaftlicher Preis 2016 für Mario Monti, Friede Springer und Oliver E. Williamson

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat die Preisträger des zwölften Weltwirtschaftlichen Preises 2016 bekannt gegeben. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Ministerpräsident Mario Monti, die deutsche Verlegerin Friede Springer und der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Oliver E. Williamson werden als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft mit dem Weltwirtschaftlichen Preises 2016 geehrt.

IZA-Preis 2015 Jan-Svejnar

Markt statt Plan: IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA Prize in Labor Economics wird in diesem Jahr an den Wirtschaftswissenschaftler Jan Svejnar verliehen. Der US-amerikanisch, tschechische Ökonom hat mit seinen Analysen des Übergangs sozialistischer Planwirtschaften zu marktwirtschaftlichen Strukturen die Forschung geprägt und der Politik wertvolle Handlungshinweise gegeben.

Deutsche-Bank-Prize Financial-Economics 2015

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Beliebtes zum Thema Wissen

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Feedback +/-

Feedback