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Konstruktion - Der Wirtschafts-Thriller: Teil 2

Was war geschehen? Wie war es ihm gelungen, dem Henker noch einmal zu entkommen? Er ahnte nichts Gutes.

„Wann, sagen Sie, hat er die Augen geöffnet?“ - „Vor etwa fünf Minuten!“ Der Arzt, den ein kleines Schild an seinem Arztkittel als Dr. Buromy auswies, nickte behäbig. Einen Moment lang schien er in Überlegungen vertieft, dann fuhr er fort: „Es könnte sein, dass er Schmerzen hat. Bei dem, was er durchgemacht hat, wäre das zumindest nicht auszuschließen. Ich denke, wir sollten ihm ein leichtes Schmerz- und ein Beruhigungsmittel geben! Was denken Sie, Dr. Peterson?“

„Ich denke, damit liegen Sie richtig!“ sagte der jüngere, offensichtlich ein Assistenzarzt, Dr. Buromy zugewandt. „Bereiten Sie also die entsprechende Medikation vor!“

Dr. Peterson nahm diese Anweisung mit einem kurzen Nicken zur Kenntnis. Philipp, der sich unverändert in unbehaglicher Unkenntnis der vorangegangenen Ereignisse befand, versuchte daraufhin, sich bemerkbar zu machen. Zu reden war ihm aber nicht möglich. Das Gipskorsett erstreckte sich nicht zuletzt fast über sein komplettes Gesichtsfeld. Er brachte ausschließlich einige undefinierbare Laute hervor. Daraufhin versuchte er, mit der linken Hand auf sich aufmerksam zu machen. Es war vergebens. Trotzdem schien Buromy zu verstehen.

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