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Konstruktion - Der Wirtschafts-Thriller: Teil 8

Die Klappschlösser am schwarzen Aktenkoffer schnellten zurück.

Die Klappschlösser am schwarzen Aktenkoffer schnellten zurück. Dann öffnete er den Koffer und beförderte eine dunkelblaue Mappe ans Tageslicht. Das Ding umfasste an die vierzig Seiten, davon ungefähr zwei Drittel Pläne und Skizzen und gut ein Drittel Berechnungen und Ausdrucke diverser Kurvenverläufe, die im Zusammenhang mit den zulässigen Belastungen für Traversen standen. Einige der Berechnungen bedurften keiner eingehenderen Überprüfung. Sie betrafen Bauabschnitte, deren Umsetzungsphase bereits abgeschlossen war.

Tatsächlich war es wie Dufèvre gesagt hatte. Es ging um Traversen. Dabei musste man wissen, dass nicht Traversen gleich Traversen waren. Mochte so ein Bauelement auch noch so groß sein so bestanden doch Anforderungen daran, die totale Präzision bei ihrer Berechnung zum aller Obersten strikt einzuhaltenden Prinzip machten. Da war auch nichts austauschbar, auch wenn den Berechnungen genormte Tabellen und quasi generalisierte Schemata zugrunde lagen. Eine Traverse war etwas absolut Individuelles. Gewissermaßen wie ein Körperteil. Und genauso wie ein Körperteil war sie bestimmten Belastungen ausgesetzt. Wenn da etwas nicht zu einhundert Prozent passte, dann, ja dann drohte eine Katastrophe. Auch wenn die Berechnungen von computerunterstützten Programmen durchgeführt wurden, so war es letzten Endes doch immer der Mensch, der etwaige Ausgangswerte in Abhängigkeit zu gewissen Faktoren, variablen und konstanten Werten setzen musste. Somit war klar wer da letzten Endes die Verantwortung trug.

Philipp, obwohl er sich kaum zu konzentrieren vermochte, versuchte seine Sache so gut es eben ging über die Bühne zu bringen. Einiges überprüfte er tatsächlich und versah es dann mit kleinen Häkchen. Selbst ein Eingeweihter hätte aber nicht sagen können, nach welchen Kriterien er dabei vorging. Ob Philipp aber selber merkte wie planlos er dabei vorging? Es waren andere Dinge, die ihn beschäftigten.

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