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Mit WiWi in die Politik?

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Studiinternational

Mit WiWi in die Politik?

Hallo zusammen,
ich bin gerade etwas verzweifelt bei der Studienwahl und wollte hier mal nach Rat fragen. Ich bin einfach mal ganz ehrlich und direkt: Mein Ziel ist es in politischen Institutionen, sei es ein Ministerium oder eine Stiftung, noch lieber im internationalen Umfeld, die EU oder sogar UN einmal Fuß fassen zu können. Auch bin ich politisch schon lange sehr aktiv und kann mir auch vorstellen selbst für ein Amt zu kandidieren, aber ich möchte auch die Qualifikation haben um z.B als Berater in diesem Umfeld tätig seien zu können. Das klingt alles ziemlich illusorisch, aber ich habe auch schon einiges vorzuweisen: Ich war auf dem Hochbegabten-Internat des Landes Hessens, hab ein vernünftiges Abi (1,4) hab schon Praktika in Shanghai und im Bundestag absolviert und Sprachkenntnisse in Mandarin. Ich werde mit meinen hohen Erwartungen wahrscheinlich trotzdem auf die Nase fliegen, aber man braucht ja Ambitionen. Nun zu meiner Frage: Welches Studienfach wäre hier am passendsten? Es steht schon fest, dass ich mich für Internationale Beziehungen in Dresden (ähnliches in Erfurt) bewerbe, das deckt alles ab (Politik, Wirtschaft und Recht) und ist international renommiert aber es ist extrem hart reinzukommen (36 Plätze bei 600 Bewerbern). Ich suche also nach einer Alternative, falls es nicht klappt, und frage mich ob WiWi nicht vielleicht langfristig besser ist.
Mein Herz schlägt für die Politik, doch von einem reinen Politikwissenschaftsstudium wurde mir bisher abgeraten. Ich hab auch schon in VWL reingeschaut, kann ich mir sehr gut vorstellen, aber brennen tue ich (noch) nicht für. Jura wurde mir auch oft empfohlen, ob das das Richtige ist weiß ich aber auch nicht. Politik und Wirtschaft oder Politik und Verwaltung in Potsdam (klingt für mich ziemlich langweilig), Wirtschaft und Recht in Münster sowie PPE in Düsseldorf und Staatswissenschaften in Passau stehen noch auf der Liste. Ich habe auch im Hinterkopf mich im nächsten Jahr in Den Haag für International Relationships zu bewerben, falls ich hier nichts passendes finde. England ist leider aus finanziellen Gründen keine Option.
Bei Jobanzeigen in den Bereichen steht als gewünschte Qualifikation oft all diese Fächer (Political science or law or economics). Es scheint also, dass es mit allen Abschlüssen möglich ist, solange man gut genug ist. Meine Frage ist aber, ob es von eurer Seiten Empfehlungen gibt. Was macht den Berufseinstieg in diesen Bereichen am einfachsten? Ist ein Studium in den Wirtschaftswissenschaften ein sichereres Vorhaben? Habt ihr vielleicht Studiengänge im Auge, die ich noch gar nicht erwähnt habe?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Krasse Textwand. Konnte mir nichtmal alles durchlesen. Du musst dringend an deinem Ausdruck und deiner Präsentation üben, wenn du wirklich Karriere in der Politik machen willst.

Für deinen Berufswunsch ist zu empfehlen:
Jura
PPE (Bayreuth)
PoWi
VWL

Jura, ganz deutlich weit oben!
Ich schätze dein 1,4er Schnitt ist zu schlecht für IB in Dresden.
VWL seh ich (selbst VWLer) kritisch, weil du für die Jobs, die du im Auge hast wirklich viel Schreiben musst und im VWL Studium lernst du das nicht, sondern rechnen!

Wenn dir Jura zu hart ist, musst du wirklich bei den PoWis zu den Top 10% gehören. Also sehr viele Praktika machen und natürlich schon politisch engagieren (Stiftungen etc).
Safe-Bet ist halt immer Jura, weil du da im "Notfall", wenn das mit der Politik nicht klappt einfach irgendwo im höheren Dienst einer Behörde für 5k Netto im Monat abchillen kannst.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Wenn du Rechtswissenschaften studierst, wirst du im Studium 0,0 mit den Inhalten konfrontiert die dich interessieren, das gilt ebenso für VWL im Grundstudium. Bleibt also noch reine PoWi und ein Mischstudiengang. Als jemand der einen Mischstudiengang studiert hat, würde ich dir ganz klar dazu raten und dann im Master einen reinen PoWi-MA machen, wenn du weißt wo die Reise hingehen soll.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Mach Powi mit Nebenfach BWL/VWL bzw. einen interdisziplinären Bachelor. Wenn du dann gegen Ende des Bachelors immer noch in die Politik willst, setzt du noch einen Powi MA drauf. Bei mir ist es genau umgekehrt. Bin in der Endphase meines Powi Bachelors und habe entdeckt, dass mir datengetriebenes Arbeiten und Forschen am meisten Spaß macht, weshalb ich mich eher vom politischen weg hin zu was technischerem bewegen werde.

Deine Pläne, so wie du sie beschreibst, sind alles andere als Träumereien. Setze dein Engagement bzgl. Praktika/Ehrenamt im Studium fort und schreib gute Noten, dann sollte der Einstieg im politiknahen Umfeld kein Problem sein. Für IOs wie die Vereinten Nationen, sind jedoch 2-3 Fremdsprachen fließend ein Muss.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Ganz klar Jura. Damit kommst du am besten in Ministerien, Verwaltung etc. Die Juristen sind schlichtweg die höchsten im Staat. Dein politisches Profil kannst du mit Praktika besser stärken als mit einem Powi-Studium.

Von VWL würde ich dir abraten. Damit ist obiges zwar nicht unmöglich, aber das Angebot wird doch deutlich dünner.

Interessen können sich außerdem ändern. Kenne viele, die Politik und Verwaltung studiert haben. Die meisten davon haben im Master etwas ganz anderes gemacht. Mit Jura stehen dir gleich eine Vielzahl an Alternativen offen. Justiz, Großkanzlei, Wirtschaftsunternehmen (Banken, Industrie etc.). Damit machst du nichts verkehrt.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Die Leute, die dir, ohne für das Fach oder die direkt damit verbundenen Jobs zu brennen, Jura empfehlen, haben vmtl. nicht selbst Jura studiert.

Fakt ist, dass, wie von einem VP gesagt, du keine der für dich interessanten Inhalte wirklich in dem Studium hast - Ist ja schließlich nicht jeder Verfassungsfreak wie Amthor. Daher würde ich mir das, vor allem mit Hinblick auf monatelanges Durchpauken für Staatsexamen etc., gut überlegen.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Schau dir doch einfach die Lebensläufe / LinkedIn-Profile deiner Vorbilder an, die es dorthin geschafft haben. Ich tippe mal, dass die meisten nicht WiWi sondern Jura studiert haben. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2020:

Die Leute, die dir, ohne für das Fach oder die direkt damit verbundenen Jobs zu brennen, Jura empfehlen, haben vmtl. nicht selbst Jura studiert.

Fakt ist, dass, wie von einem VP gesagt, du keine der für dich interessanten Inhalte wirklich in dem Studium hast - Ist ja schließlich nicht jeder Verfassungsfreak wie Amthor. Daher würde ich mir das, vor allem mit Hinblick auf monatelanges Durchpauken für Staatsexamen etc., gut überlegen.

Stimmt schon, trotzdem würde ich behaupten dass politisches und gesellschaftliches Interesse + bock aufs argumentieren gute Vorraussetzungen für ein Jurastudium sind, man muss nicht mit 16 schon in seiner Freizeit aus "Spaß" Gesetzestexte gelesen haben :)

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Internationale VWL in Regensburg und dann den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt wählen. Zwar durchaus anspruchsvoll, aber das solltest du ja sicherlich hinbekommen ;)

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Und gibt's noch andere Ideen?

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Mit Jura im höheren Dienst einer Behörde 5k netto ist möglich, aber nicht als Sachbearbeiter. Viel eher wäre er dann Abteilungsleiter mit 100 bis 400 Mitarbeitern. Und das ist dann nicht chillig.

WiWi Gast schrieb am 31.07.2020:

Krasse Textwand. Konnte mir nichtmal alles durchlesen. Du musst dringend an deinem Ausdruck und deiner Präsentation üben, wenn du wirklich Karriere in der Politik machen willst.

Für deinen Berufswunsch ist zu empfehlen:
Jura
PPE (Bayreuth)
PoWi
VWL

Jura, ganz deutlich weit oben!
Ich schätze dein 1,4er Schnitt ist zu schlecht für IB in Dresden.
VWL seh ich (selbst VWLer) kritisch, weil du für die Jobs, die du im Auge hast wirklich viel Schreiben musst und im VWL Studium lernst du das nicht, sondern rechnen!

Wenn dir Jura zu hart ist, musst du wirklich bei den PoWis zu den Top 10% gehören. Also sehr viele Praktika machen und natürlich schon politisch engagieren (Stiftungen etc).
Safe-Bet ist halt immer Jura, weil du da im "Notfall", wenn das mit der Politik nicht klappt einfach irgendwo im höheren Dienst einer Behörde für 5k Netto im Monat abchillen kannst.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Ministerium würde ich nicht unbedingt als politische Institution sehen. Minister, Staatssekretär, Referenten auf Ministerebene schon. Rest ist Verwaltung. Einstieg in Internationale Organisationen ist eher ganz schwer. Hatte mich mal als junger A15er für EU und UN beworben. Keine Chance. Das ist eher Glückssache. Chinesisch war bestimmt eine gute Wahl. Mit hochbegabt ist das so eine Sache. Würde das nicht so offensiv erwähnen. Es gibt auch Leute vom Hansenberg, die ihr Studium nur mit hängen und würgen als Langzeitstudent geschafft haben. Schulnoten haben heutzutage fast keine Aussagekraft mehr.

Studiinternational schrieb am 31.07.2020:

Hallo zusammen,
ich bin gerade etwas verzweifelt bei der Studienwahl und wollte hier mal nach Rat fragen. Ich bin einfach mal ganz ehrlich und direkt: Mein Ziel ist es in politischen Institutionen, sei es ein Ministerium oder eine Stiftung, noch lieber im internationalen Umfeld, die EU oder sogar UN einmal Fuß fassen zu können. Auch bin ich politisch schon lange sehr aktiv und kann mir auch vorstellen selbst für ein Amt zu kandidieren, aber ich möchte auch die Qualifikation haben um z.B als Berater in diesem Umfeld tätig seien zu können. Das klingt alles ziemlich illusorisch, aber ich habe auch schon einiges vorzuweisen: Ich war auf dem Hochbegabten-Internat des Landes Hessens, hab ein vernünftiges Abi (1,4) hab schon Praktika in Shanghai und im Bundestag absolviert und Sprachkenntnisse in Mandarin. Ich werde mit meinen hohen Erwartungen wahrscheinlich trotzdem auf die Nase fliegen, aber man braucht ja Ambitionen. Nun zu meiner Frage: Welches Studienfach wäre hier am passendsten? Es steht schon fest, dass ich mich für Internationale Beziehungen in Dresden (ähnliches in Erfurt) bewerbe, das deckt alles ab (Politik, Wirtschaft und Recht) und ist international renommiert aber es ist extrem hart reinzukommen (36 Plätze bei 600 Bewerbern). Ich suche also nach einer Alternative, falls es nicht klappt, und frage mich ob WiWi nicht vielleicht langfristig besser ist.
Mein Herz schlägt für die Politik, doch von einem reinen Politikwissenschaftsstudium wurde mir bisher abgeraten. Ich hab auch schon in VWL reingeschaut, kann ich mir sehr gut vorstellen, aber brennen tue ich (noch) nicht für. Jura wurde mir auch oft empfohlen, ob das das Richtige ist weiß ich aber auch nicht. Politik und Wirtschaft oder Politik und Verwaltung in Potsdam (klingt für mich ziemlich langweilig), Wirtschaft und Recht in Münster sowie PPE in Düsseldorf und Staatswissenschaften in Passau stehen noch auf der Liste. Ich habe auch im Hinterkopf mich im nächsten Jahr in Den Haag für International Relationships zu bewerben, falls ich hier nichts passendes finde. England ist leider aus finanziellen Gründen keine Option.
Bei Jobanzeigen in den Bereichen steht als gewünschte Qualifikation oft all diese Fächer (Political science or law or economics). Es scheint also, dass es mit allen Abschlüssen möglich ist, solange man gut genug ist. Meine Frage ist aber, ob es von eurer Seiten Empfehlungen gibt. Was macht den Berufseinstieg in diesen Bereichen am einfachsten? Ist ein Studium in den Wirtschaftswissenschaften ein sichereres Vorhaben? Habt ihr vielleicht Studiengänge im Auge, die ich noch gar nicht erwähnt habe?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Och doch bei obersten Bundesbehörden ist das durchaus auch als Sachbearbeiter drin. Aber natürlich nicht in den ersten Berufsjahren.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Mit Jura im höheren Dienst einer Behörde 5k netto ist möglich, aber nicht als Sachbearbeiter. Viel eher wäre er dann Abteilungsleiter mit 100 bis 400 Mitarbeitern. Und das ist dann nicht chillig.

WiWi Gast schrieb am 31.07.2020:

Krasse Textwand. Konnte mir nichtmal alles durchlesen. Du musst dringend an deinem Ausdruck und deiner Präsentation üben, wenn du wirklich Karriere in der Politik machen willst.

Für deinen Berufswunsch ist zu empfehlen:
Jura
PPE (Bayreuth)
PoWi
VWL

Jura, ganz deutlich weit oben!
Ich schätze dein 1,4er Schnitt ist zu schlecht für IB in Dresden.
VWL seh ich (selbst VWLer) kritisch, weil du für die Jobs, die du im Auge hast wirklich viel Schreiben musst und im VWL Studium lernst du das nicht, sondern rechnen!

Wenn dir Jura zu hart ist, musst du wirklich bei den PoWis zu den Top 10% gehören. Also sehr viele Praktika machen und natürlich schon politisch engagieren (Stiftungen etc).
Safe-Bet ist halt immer Jura, weil du da im "Notfall", wenn das mit der Politik nicht klappt einfach irgendwo im höheren Dienst einer Behörde für 5k Netto im Monat abchillen kannst.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Als Ministerialbeamter sind 5k netto als Sachbearbeiter ohne Führung durchaus möglich.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Schau dir mal Law & Economics in Bonn an.

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WiWi Gast

Mit WiWi in die Politik?

Mit 20 Jahren BE und Kindern.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Als Ministerialbeamter sind 5k netto als Sachbearbeiter ohne Führung durchaus möglich.

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