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Karriere mit Schwerpunkt Statistik

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Hallo, ich bin jetzt im 4. Semester meines VWL Studiums mit dem Schwerpunkt Quantitative Methoden. Leider habe ich bis jetzt einen Notendurchschnitt von 3,1 und im Schwerpunkt sogar 3,3. Ich vermute, dass das an der Prüfungsangst liegt. Nun mache ich mir Sorgen, was danach kommen soll. Ich habe überhaupt keine Lust mich beruflich in Richtung UB oder IB oder Audit zu entwickeln. Meine erster Wunsch ist es, in einer Forschungseinrichtung zu arbeiten und dort volkswirtschaftliche Kennzahlen zu analysieren, weil mir das Spaß macht. Meine zweite Wahl ist es, in einer Denkfabrik oder in einem Forschungsinstitut für internationale Beziehungen zu arbeiten, weil ich mich dafür besonders interessiere und auch Foreign Policy abonniert habe.

Ich habe Angst, dass ich mit meiner Durschnittsnote nichts passendes finden werde. Ich kann die Note nicht mehr großartig verbessern, da ich schon fast alles geschrieben habe und nächstes Semester nur noch die Bachelorarbeit schreiben muss, die bei uns weniger als 7% der Gesamtnote ausmacht. Habe ich noch Chancen, in einen meiner Wunschbereiche zu kommen? Ich weiß, dass Statistik ein unbeliebteres Gebiet ist, vielleicht habe ich ja trotz schlechter Noten Chancen.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

VWLer sind kaum gefragt und wenn dann nur mit 1,x Note.

Ein VWL Abschluss mit einer 3,0 kannst du vielleicht als Praktika am Lehrstuhl jobben, oder als Taxifahrer anfangen.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

VWLer sind kaum gefragt und wenn dann nur mit 1,x Note.

Ein VWL Abschluss mit einer 3,0 kannst du vielleicht als Praktika am Lehrstuhl jobben, oder als Taxifahrer anfangen.

Was ein Schwachsinn. VWL ist in Schwerpunktvertiefungen (bspw. econometrics) deutlich anspruchsvoller als BWL.

@TE: wie sieht es denn bei dir mit Programmierskills (insb. R) aus? Eine weitere Möglichkeit wäre es im Bereich Data Analytics / Science zu versuchen. Hast du dich für diesen Bereich bzgl. Praktika informiert?

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

VWLer sind kaum gefragt und wenn dann nur mit 1,x Note.

Ein VWL Abschluss mit einer 3,0 kannst du vielleicht als Praktika am Lehrstuhl jobben, oder als Taxifahrer anfangen.

Völliger Unsinn, mit Statistik-Schwerpunkt hast du durchaus gute Chancen, es ist ein gefragter Schwerpunkt. Wenn du dir dazu noch Programmierkenntnisse aneignest, wie z.B. R oder MatLab, dann hast du eine Jobgarantie von 100%.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Der Vorposter hat nicht ganz unrecht. Mit 3,x im Durchschnitt könnte das echt etwas schwer werden. Ich weiß jedoch nicht, wie hoch die Anforderungen für eine Forschungseinrichtung oder eine Denkfabrik sind. Wenn du einen Master machen würdest und da dann mit 1,x absolvierst sollte dein schlechter Bachelor in dieser Hinsicht kein großes Problem mehr darstellen, glaube ich. Aber bevor du deinen Master gezwungener Maßen beginnst, informier dich doch mal was die Anforderungen bei diesen Institutionen sind. Ich würde mich auch darüber informieren, ob es vom Nachteil ist, sich schonmal nach dem Bachelor beworben zu haben, abgelehnt worden zu sein & sich nach dem Master wieder zu bewerben, aber ich denke, dass das kein Problem darstellen sollte.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Mach halt einen guten Master und ggf. eine Promotion, danach interessiert es niemanden mehr was du im Bachelor hattest.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Forschungsinstitut nur mit Bachelor geht nicht.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Der Vorposter hat nicht ganz unrecht. Mit 3,x im Durchschnitt könnte das echt etwas schwer werden. Ich weiß jedoch nicht, wie hoch die Anforderungen für eine Forschungseinrichtung oder eine Denkfabrik sind. Wenn du einen Master machen würdest und da dann mit 1,x absolvierst sollte dein schlechter Bachelor in dieser Hinsicht kein großes Problem mehr darstellen, glaube ich. Aber bevor du deinen Master gezwungener Maßen beginnst, informier dich doch mal was die Anforderungen bei diesen Institutionen sind. Ich würde mich auch darüber informieren, ob es vom Nachteil ist, sich schonmal nach dem Bachelor beworben zu haben, abgelehnt worden zu sein & sich nach dem Master wieder zu bewerben, aber ich denke, dass das kein Problem darstellen sollte.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Die Vorschläge sind ja wieder lustigt. Die 3,X kommt nicht von ungefähr. Warum sollte man jetzt auf einmal einen 1,X-Master machen oder gar eine Promotion erfolgreich abschließen.

"Hey, ich will Rockstar werden, kann aber keine Gitarre spielen und bin ziemlich unmusikalisch". "Hey, kein Problem. Gehe einfach in die Musikschule und lerne, wie Eric Clapton zu spielen".

Eine 3,X ist schon richtig mager. Man sollte sich da generell fragen, ob ein Studium das richtige für einen ist.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Das ist aber die Realität.
Anspruchsvoll bringt nichts wenn jemand nicht gut genug für das Studium ist.
Die Stellen werden dann an die 1,0er VWLer vergeben. Die Stellen in der Forschung sowieso.
Und bitte, so anspruchsvoll ist Ökonometrie auch wieder nicht...

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Was ein Schwachsinn. VWL ist in Schwerpunktvertiefungen (bspw. econometrics) deutlich anspruchsvoller als BWL.

@TE: wie sieht es denn bei dir mit Programmierskills (insb. R) aus? Eine weitere Möglichkeit wäre es im Bereich Data Analytics / Science zu versuchen. Hast du dich für diesen Bereich bzgl. Praktika informiert?

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Wieso hast du schon fast alles geschrieben wenn du erst im 4. Semester bist? Versuch deinen Schnitt auf 2,x zu bekommen. Sieht allemal besser aus als 3,x.

Ansonsten gilt hier auch die einfache Regel: Für Praktika in deinem Wunschbereich bewerben und somit schonmal aushorchen ob es dafür langt.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Hatte im 4. Semester auch nur noch 2 Fächer und Bachelorthese offen, dann Praxis im 5ten und Rest im 6ten. Ist schon möglich wenn man im zweiten und dritten etwas Gas gibt.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

VWLer sind kaum gefragt und wenn dann nur mit 1,x Note.

Ein VWL Abschluss mit einer 3,0 kannst du vielleicht als Praktika am Lehrstuhl jobben, oder als Taxifahrer anfangen.

Was ein Schwachsinn. VWL ist in Schwerpunktvertiefungen (bspw. econometrics) deutlich anspruchsvoller als BWL.

@TE: wie sieht es denn bei dir mit Programmierskills (insb. R) aus? Eine weitere Möglichkeit wäre es im Bereich Data Analytics / Science zu versuchen. Hast du dich für diesen Bereich bzgl. Praktika informiert?

In R kenne ich mich aufgrund meiner Schwerpunktwahl aus, aber ich habe keine sehr guten Kenntnisse. Ich würde meine Kenntnisse so zwischen Grundkenntnisse und mittelmäßig einstufen.

Von Data Analyse habe ich nichts gehört, ich werde mich aber schlau machen.

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Schreib einfach eine empirische Bachelorarbeit, bei der du R anwenden musst, besser kann man das nicht lernen. Wenn du gut in Ökonometrie bist und das auch an deinen Noten ersichtlich ist, hast du gute Chancen einen passendenden Job zu finden.

Und an einen Vorposter: zu sagen Ökonometrie sei nicht "so anspruchsvoll" muss man sich erstmal trauen!!! woher kommt das? du hattest sicherlich noch nie damit zu tun...

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Hier Statistik-Masterstudent (Bachelor Quant-wiwi): Ich bin grad im dritten Semester und will dir ein Einblick ins Studium geben:

Man muss sich im Klaren sein, dass ein Statistik-Master ein richtig mathematisch anspruchsvolles Studium ist. Ich musste ein ganzes Semester nur Mathemodule (Ana I+II , LA I und W-THeorie I) machen als Auflage (Übungszettel und den Kram) und kann jetzt im 3. Semester anfangen die Fächer zu belegen, die ich brauche. Das Studium erfordert soviel harte Arbeit, dass man das Gefühl hat man studiert zwei Fächer gleichzeitig. Daher braucht man eine enorm hohe Frustrationstoleranz und wirklich Sitzfleisch. Hinzu kommt, dass man auch noch mündliche Prüfungen hat, was auch nochmal was ganz anderes ist wie Klausuren schreiben.

Schau dir mal paar Skripte im Netz zu Maßtheorie, Integrationstheorie, stochastische Analysis an, dass sind so die dicksten Bretter im Studium. Ökonometrie ist verglichen dazu Urlaub. Das härteste ist in diese Sprache einzusteigen und zu verstehen, wie in den einzelnen Disziplinen gedacht wird, das dauert seine Zeit. Die Abstraktionsfähigkeit kommen dann mit der Zeit.

So hart das Studium ist, so einfach war der Berufseinstieg: Ich hab schon mehrere Offer vorliegen und kann frei wählen, das reicht von UBs zu Fintechs und Promotionsangeboten, bei meinen Kommolitonen siehts ähnlich aus. Solange du sozial nicht komplett inkompetent bist, passt das soweit. Gerade als Nichtmathematiker sich sowas freiwillig reinzuziehen, ist für die meisten Arbeitgeber schon ein richtig dickes Plus, da es halt wenig Leute gibt, die sowas machen. Damit wird der Kreis der Konkurrenten schon sehr klein.

Neben dem Studium war ich u.a Tutor und Werkstudent bei einem Internetunternehmen im Bereich Buisness Intelligendce, Phyton und Matlab sind so die Hauptwerkzeuge zum Programmieren.

Falls du Fragen hast, ich verfolge den Thread :)

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Nicht der TE, aber auch interessiert an Statistik Master:

Ich bin im Sommer mit meinem Bachelor Quant. Economics durch und tendiere auch zu einem Statistik Master. Wo genau studierst du denn? Viele Unis verlangen ja einen rein-mathe Bachelor. Eine Alternative für mich wäre ein Econometrics Master, allerdings bin ich mit Statistik denke ich besser aufgestellt.

Wie ist denn der Einstieg? Klingt ja so als hättest du nen halben Mathe Bachelor noch machen müssen bevor du "richtig loslegen" konntest. Kamst du gut damit klar? Vor Quant Eco hatte ich mal Mathe angefangen zu studieren und fande es sehr aufwendig (Ständige Beweise und nervig jede kleine Rechnung mit Definitionen belegen am Rand :p)

Ist das denn machbar ohne "richtigen" Mathe Background? Auch mit einem soliden Schnitt?

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

Keine Sorge, ich hatte alle Ökonometrie Module im VWL Bachelor und Master.
Vor allem im Bachelor ist es ja wohl wirklich super easy.

Im Master ist es natürlich schwieriger, aber sicherlich keine Raketenwissenschaft.
Da ist eher die Theorie mathematisch anspruchsvoller, in der Praxis arbeitest du einfach mit Stata oder R und musst damit umgehen können. Thats it.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Schreib einfach eine empirische Bachelorarbeit, bei der du R anwenden musst, besser kann man das nicht lernen. Wenn du gut in Ökonometrie bist und das auch an deinen Noten ersichtlich ist, hast du gute Chancen einen passendenden Job zu finden.

Und an einen Vorposter: zu sagen Ökonometrie sei nicht "so anspruchsvoll" muss man sich erstmal trauen!!! woher kommt das? du hattest sicherlich noch nie damit zu tun...

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Nicht der TE, aber auch interessiert an Statistik Master:

Ich bin im Sommer mit meinem Bachelor Quant. Economics durch und tendiere auch zu einem Statistik Master. Wo genau studierst du denn? Viele Unis verlangen ja einen rein-mathe Bachelor. Eine Alternative für mich wäre ein Econometrics Master, allerdings bin ich mit Statistik denke ich besser aufgestellt.

Wie ist denn der Einstieg? Klingt ja so als hättest du nen halben Mathe Bachelor noch machen müssen bevor du "richtig loslegen" konntest. Kamst du gut damit klar? Vor Quant Eco hatte ich mal Mathe angefangen zu studieren und fande es sehr aufwendig (Ständige Beweise und nervig jede kleine Rechnung mit Definitionen belegen am Rand :p)

Ist das denn machbar ohne "richtigen" Mathe Background? Auch mit einem soliden Schnitt?

Zum Thema Einstieg und Background: Da du schon Mathe studiert hast weißt du ja wie frustrierend das sein kann und ja, es zieht sich im Großen und Ganzen durchs ganze Studium. Je nach Uni gibt es verschiedene Pflichtteile, aber im großen und Ganzen wirst du um Mathematische Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie ( inkl. Maß- und Int-Theorie) nicht herum kommen. Um das zu verstehen ist es wirklich wichtig die Grundlagen v.a aus der Analysis und der W-Theorie zu kennen, daher der Mathe-Bachelor oder zumindest die ganzen Vorkurse.

Ich will dir mal zeigen was man so macht, du kannst ja entscheiden ob das für dich ist und ob du dir das zutraust:

http://opengaf.fs.lmu.de/skripte/wtheorie/PT.pdf

Für gewöhnlich ist die W-Theorie Grundlage und soll im 1. Semester gehört werden, was angesichts der Abstraktionsgrade und des mathematischen Skill-Set für die meisten Quereinsteiger ohne Mathe-Kenntnissen nicht stemmbar ist. Selbst mit den Vorkursen ist das noch ein richtig dickes Brett zum Bohren und bedarf viel Selbststudium, wenn es an den Grundlagen irgendwo hängt.

Für gewöhnlich gibts dann noch einen anwendungsbezogenen Pflichtteil, wo dann viel mit Statistikprogrammen gearbeitet werden kann (SPSS etc) wobei aber auch hier alles mathematisch fundiert betracht wird warum man dieses und jenes macht. Den Rest kann man dann nach eigenen Interessen auffüllen.

Dein Schnitt ist bei so einem Studium egal, hier fangen alle bei 0 an, daher auch mein Spruch mit den zwei Fächern. Hier ist es egal ob mal sich Skripte ins Hirn hämmern konnte, hier brauchts ein Gefühl für die Materie. Ich würde das wirklich nur bei ernsthaftem(!!!) Interesse empfehlen da du das erste Studienjahr 24/7 am Schreibtisch sitzen wirst wenn du es ernst meinst. Danach aber wird es einfacher und macht sogar richtig Spaß wenn man ein Zugang gefunden hat :D.

Als Belohnung für die Mühen kannst du dir den Job später aussuchen wenn das Gesamtprofil passt (Programmierkenntnisse etc).

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WiWi Gast

Karriere mit Schwerpunkt Statistik

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Nicht der TE, aber auch interessiert an Statistik Master:

Ich bin im Sommer mit meinem Bachelor Quant. Economics durch und tendiere auch zu einem Statistik Master. Wo genau studierst du denn? Viele Unis verlangen ja einen rein-mathe Bachelor. Eine Alternative für mich wäre ein Econometrics Master, allerdings bin ich mit Statistik denke ich besser aufgestellt.

Wie ist denn der Einstieg? Klingt ja so als hättest du nen halben Mathe Bachelor noch machen müssen bevor du "richtig loslegen" konntest. Kamst du gut damit klar? Vor Quant Eco hatte ich mal Mathe angefangen zu studieren und fande es sehr aufwendig (Ständige Beweise und nervig jede kleine Rechnung mit Definitionen belegen am Rand :p)

Ist das denn machbar ohne "richtigen" Mathe Background? Auch mit einem soliden Schnitt?

Zum Thema Einstieg und Background: Da du schon Mathe studiert hast, weißt du ja, wie frustrierend das sein kann und ja, es zieht sich im Großen und Ganzen durchs ganze Studium. Je nach Uni gibt es verschiedene Pflichtteile, aber im großen und Ganzen wirst du um Mathematische Statistik und W-Theorie ( inkl. Maß- und Int-Theorie) nicht herum kommen, daher ist die Wahl der Uni relativ betrachtet unerheblich, auch wenn im Wiwi-Treff der Ruf und das Placement der Uni ja alles ist :D

Ich will dir mal zeigen, was man so macht, du kannst ja entscheiden ob das für dich ist und ob du dir das zutraust:

http://opengaf.fs.lmu.de/skripte/wtheorie/PT.pdf

Für gewöhnlich ist die W-Theorie Grundlage und soll im 1. Semester gehört werden, was angesichts der Abstraktionsgrade und des mathematischen Skill-Set für die meisten Quereinsteiger ohne Mathe-Kenntnissen nicht stemmbar ist. Selbst mit den Vorkursen ist das noch ein richtig dickes Brett zum Bohren und bedarf viel Selbststudium, wenn es an den Grundlagen irgendwo hängt.

Für gewöhnlich gibts dann noch einen anwendungsbezogenen Pflichtteil, wo dann viel mit Statistikprogrammen gearbeitet wird (SPSS etc) wobei aber auch hier alles mathematisch fundiert betracht wird warum man dieses und jenes macht. Den Rest kann man dann nach eigenen Interessen auffüllen.

Dein Schnitt ist bei so einem Studium egal, hier fangen alle bei 0 an, daher auch mein Spruch mit den zwei Fächern. Hier ist es egal ob mal sich Skripte ins Hirn hämmern konnte, hier brauchts ein Gefühl für die Materie und die hat leider nicht jeder. Ich würde das wirklich nur bei ernsthaftem(!!!) Interesse empfehlen da du das erste Studienjahr hauptsächlich am Schreibtisch sitzen wirst wenn du es ernst meinst. Danach aber wird es einfacher und macht sogar richtig Spaß :D.

Als Belohnung für die Mühen kannst du dir den Job später aussuchen wenn das Gesamtprofil passt (Programmierkenntnisse etc)

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