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WissenschaftskarriereBefristeter Arbeitsvertrag

80 Prozent des wissenschaftlichen Nachwuchses an Hochschulen im Zeitvertrag

Immer noch gilt: Ein Studium ist der beste Schutz vor Erwerbslosigkeit. Gerade einmal gut zwei Prozent der Akademiker waren 2011 erwerbslos. Dennoch beginnen auch hochqualifizierte Arbeitnehmer ihr Berufsleben häufig mit Zeitverträgen, bevor sie in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis wechseln können.

Der Ausschnitt von einem Wecker.

80 Prozent des wissenschaftlichen Nachwuchses an Hochschulen im Zeitvertrag
Wiesbaden, 10.06.2013 (destatis) - Im Jahr 2011 hatten an deutschen Hochschulen 80,0 Prozent der dort beschäftigten 25- bis 29-jährigen Akademiker einen befristeten Arbeitsvertrag. Damit ist der wissenschaftliche Nachwuchs an Hochschulen deutlich häufiger befristet beschäftigt als andere Erwerbstätige in diesem Alter: 29,0 Prozent der jungen Akademiker insgesamt hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Zeitvertrag. Im Durchschnitt aller Erwerbstätigen dieser Altersgruppe lag die Befristungsquote bei 17,2 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass für Wissenschaftler an Universitäten, die noch nicht den Sprung zur Professur geschafft haben, spezielle Befristungsregelungen gelten.

Die Beschäftigung über Zeitverträge ist von Branche zu Branche unterschiedlich: So betrug beispielsweise die Befristungsquote der 25- bis 29-jährigen Akademiker bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern gerade einmal 7,0 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe lag sie bei 11,4 Prozent und in der öffentlichen Verwaltung bei 29,2 Prozent.

Weitere Informationen zur befristeten Beschäftigung bei jungen Akademikern, unter anderem zu Dauer und Gründen für Zeitverträge, enthält der aktuelle STATmagazin-Beitrag.

Download [PDF, 3 Seiten - 100 KB]
STATmagazin: „Jobs ohne Befristung: Für viele Jungakademiker nur ein Traum“

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