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Bester Konjunkturprognostiker 2004 von FTD gekürt

Die FTD kürt zum dritten Mal den Konjunkturprognostiker des Jahres. Die Auszeichnung erhalten Ökonomen, die im Dezember des jeweiligen Vorjahres das Wirtschaftswachstum in Deutschland am besten vorausgesagt haben.

Konjunkturprognostiker 2004 Udo-Ludwig

Bester Konjunkturprognostiker 2004 von FTD gekürt
Hamburg, 10. Januar 2005 (ots) - Zum besten Konjunkturprognostiker des Jahres 2004 kürte die Financial Times Deutschland den Konjunkturchef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Udo Ludwig. Wie die Zeitung berichtet, habe Ludwig zum einen die deutsche Gesamtwachstumszahl von etwa 1,7 Prozent richtig vorhergesehen. Zum anderen lag er bei der Detailbegründung seiner Erwartung weit näher an der Realität als seine Kollegen. Die meisten Prognostiker hatten das hohe Exportwachstum 2004 unterschätzt und die Dynamik von Konsumausgaben und Investitionen in Deutschland stark überschätzt.

Die FTD kürt zum dritten Mal den Konjunkturprognostiker des Jahres. Die Auszeichnung erhalten Ökonomen, die im Dezember des jeweiligen Vorjahres das Wirtschaftswachstum in Deutschland am besten vorausgesagt haben. In einem Special auf der Weltwirtschaftsseite stellt die FTD in einer Rangliste die besten Wirtschaftsprognostiker vor und zeigt, wer mit seinen Prognosen vor Jahresbeginn am treffendsten lag, und wer in der Rangliste auf- oder abgestiegen ist.

Alles in allem lagen die Ökonomen mit ihren Prognosen diesmal weit besser als in den vergangenen drei Jahren, als sie das Wirtschaftswachstum fast durchgehend viel zu hoch eingeschätzt hatten. Nur einige ahnten aber, dass die Exporte mit knapp zehn Prozent überaus stark zulegen und die Konsumausgaben in etwa stagnieren würden. Die FTD will mit ihrem Ranking Ökonomen einen Anreiz geben, die sich mit ihren Prognosen von der Masse absetzen und damit dennoch richtig liegen.

Hauptkriterium des Rankings ist, welche Wachstumsrate die Ökonomen für die deutsche Wirtschaft 2004 erwarteten, bevor das Jahr begann. Die FTD analysiert außerdem, wie sich die Vorhersagen der einzelnen Prognostiker im Jahresverlauf entwickelten. Auch auf die richtige Begründung für die Schätzung kommt es an. Immerhin kann es sein, dass die reine Wachstumszahl am Ende stimmt, die Ursache für die Entwicklung aber eine ganz andere als die vorausgesagte war.

Berücksichtigt werden Institutionen, die an den monatlichen Umfragen von Consensus Economics teilnehmen sowie weitere ausgewählte Prognosen. Es handelt sich um insgesamt rund 50 Banken, Institute und Organisationen, deren Vorhersagen aus Dezember 2003 unter die Lupe genommen wurden.

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