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Center for Economic Studies ehrt britischen Ökonomie-Professor Sir Partha Dasgupta

Das CES ehrt einmal im Jahr einen international herausragenden Ökonomen als "Distinguished CES Fellow". Der Preisträger hält die Munich Lectures in Economics, eine Vortragsreihe, die einem breiten Publikum ein aktuelles Forschungsgebiet aus der Volkswirtschaftslehre vorstellen soll.

Die wehende, englische Flagge.

Center for Economic Studies ehrt britischen Ökonomie-Professor Sir Partha Dasgupta
München, 4. November 2011 - Das Center for Economic Studies (CES), ein Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München unter der Leitung von Professor Hans-Werner Sinn, ernennt Professor Sir Partha Dasgupta, Frank Ramsey Emeritus Professor of Economics an der University of Cambridge und u. a. Fellow of St John's College in Cambridge, zum "Distinguished CES Fellow". Sir Partha Dasgupta erhält den Preis für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklungs- und Ressourcenökonomie. Er gehört mit seiner innovativen interdisziplinären Modellierung sozialer Probleme zu den am häufigsten zitierten Ökonomen weltweit. Zur Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde Partha Dasgupta mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet u.a. ist er 2002 als „Knight Bachelor“ in den persönlichen Adelsstand erhoben worden.

Das CES ehrt jährlich einen international herausragenden Ökonomen als "Distinguished CES Fellow". Der Preisträger hält die Munich Lectures in Economics, eine Vortragsreihe, die einem breiten Publikum ein aktuelles Forschungsgebiet aus der Volkswirtschaftslehre vorstellen soll. Die Preisübergabe findet am 15. November 2011 um 18:00 Uhr in der Großen Aula der LMU München statt. Anschließend wird Dasgupta den ersten von drei Teilen seiner "Munich Lectures in Economics 2011" halten. Diese Vortragsreihe ist traditionell mit der Ernennung zum Distinguished CES Fellow verbunden. Die Vorlesungen in diesem Jahr haben den Titel "Time and the Generations" und finden am 16.11. (Teil 2) und 17.11. (Teil 3) statt. Sir Partha Dasgupta wird sich darin mit substanziellen intergenerationellen Fragen moderner Volkswirtschaften auseinandersetzen. Die von Munich Re unterstützte Vortragsreihe wird anschließend als Buch bei MIT Press veröffentlicht.

Über Sir Partha Dasgupta:
Partha Dasgupta, 1942 in Dhaka (im heutigen Bangladesch) geboren, studierte zunächst Physik und Mathematik, bevor er 1968 an der University of Cambridge in Volkswirtschaftslehre seine Promotion abschloss. Der Familientradition folgend, als Sohn des bekannten Wirtschaftsprofessors Amiya Dasgupta, zeichnete sich recht früh sein Weg in die angewandte Wirtschaftsforschung ab.

Mittlerweile hat er mit dem Volvo Environment Prize (2002), dem Kenneth E. Boulding Memorial Award of the International Society for Ecological Economics (2004) und dem John Kenneth Galbraith Award of the American Agricultural Economics Association (2007) zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Partha Dasgupta war zudem Präsident der Royal Economic Society (1998-2001), der European Economic Association (1999) sowie der Ökonomiesektion des BA Festival of Science (2006). Derzeit wirkt er als Präsident der European Association of Environmental and Ressource Economists. Darüber hinaus ist er Herausgeber/Mitherausgeber mehrerer renommierter Fachzeitschriften. In seiner nunmehr über 40-jährigen wissenschaftlichen Karriere hat er bislang 22 Bücher als Autor und Herausgeber veröffentlicht sowie zahlreiche wissenschaftliche Artikel in führenden Fachzeitschriften.

Über das CES:
Das Center for Economic Studies (CES), ist ein eigenständiges Institut an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU München. Das Hauptziel des CES ist es, den internationalen wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Seit seiner Gründung waren rund 600 Wissenschaftler am CES zu Gast. Der wissenschaftliche Höhepunkt des akademischen Kalenders am CES ist die jährliche Preisverleihung zum "Distinguished CES Fellow".

Preisträger der Vorjahre:
Richard Blundell (2010), Robin Boadway (2009), Olivier Blanchard (2008), Philippe Aghion (2007), Alberto Alesina (2006), Bruno Frey (2005), Andrei Shleifer (2004), James Poterba (2003), Nicholas H. Stern (2002), Oliver Hart (2001), Peter A. Diamond (2000, Nobelpreisträger 2010), Guido Tabellini (1999), Rudiger Dornbusch (1998), Paul Krugman (1997, Nobelpreisträger 2008), Jean Tirole (1996), Sir Anthony B. Atkinson (1995), Avinash K. Dixit (1994).
 

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