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ZEW Präsident Franz erhält Gustav-Stolper-Preis für Ökonomie

ZEW Präsident Wolfgang Franz hat den Gustav-Stolper-Preis 2012 des Vereins für Socialpolitik (VfS) erhalten. Mit dem Preis ehrt der VfS Volkswirte, die mit ihrer Arbeit die öffentliche Diskussion über ökonomische Themen maßgeblich beeinflusst haben.

Franz Gustav-Stolper-Preis Ökonomie

ZEW Präsident Franz erhält Gustav-Stolper-Preis für Ökonomie
Mannheim, 17.09.2012 (zew) - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz hat den Gustav-Stolper-Preis 2012 des Vereins für Socialpolitik (VfS) erhalten. Mit dem Preis ehrt der VfS Volkswirte, die mit ihrer Arbeit die öffentliche Diskussion über ökonomische Themen maßgeblich beeinflusst haben.

Der Preis ist nach dem österreichischen Volkswirt Gustav Stolper (1888 bis 1947) benannt, der sich als Ökonom, Journalist und Politikberater einen Namen gemacht hat. "Das ZEW ist stolz, dass sein Präsident diese Auszeichnung erhalten hat. Sie würdigt seinen lebenslangen Einsatz auf dem Gebiet der Politikberatung auf Grundlage intensiver wissenschaftlicher Forschungsarbeit," sagt der kaufmännische Direktor des ZEW, Thomas Kohl.

Wolfgang Franz wurde im Rahmen der aktuellen Jahrestagung des VfS in Göttingen für seine Verdienste ausgezeichnet, ökonomische Zusammenhänge aus dem Hörsaal in die Öffentlichkeit zu tragen. "Seine Beiträge haben Einfluss auf die politischen Entscheidungen beziehungsweise auf die Diskussion in der Medienlandschaft und in der breiten Öffentlichkeit", so der VfS in seiner Begründung. Neben seiner Funktion als Präsident des ZEW und seiner Tätigkeit in Lehre und Forschung ist Franz als langjähriges Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kritischer Begleiter der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Seit März 2009 ist er Vorsitzender des Sachverständigenrats.

Franz forscht insbesondere auf den Gebieten der Arbeitsmärkte und der makroökonomischen Volkswirtschaftslehre. Neben zahlreichen Büchern und wissenschaftlichen Beiträgen in diesen Bereichen gehört insbesondere sein Lehrbuch "Arbeitsmarktökonomik"  zu den Standardwerken der Arbeitsmarktforschung in Deutschland.

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