DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WissenschaftskarriereSoziale Marktwirtschaft

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2014 verliehen

Das Roman Herzog Institut prämierte drei wegweisende Forschungsarbeiten, die sich der Sozialen Marktwirtschaft widmen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro eine der höchst dotierten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Roman-Herzog-Forschungspreis Soziale-Marktwirtschaft 2014

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2014 verliehen
München, 23.07.2014 (rhi) - So erfolgreich und krisenfest die Soziale Marktwirtschaft ist – sie muss sich dem gesellschaftlichen Wandel anpassen, um sich auch in Zukunft zu bewähren. Das Roman Herzog Institut (RHI) prämierte deshalb drei wegweisende Forschungsarbeiten, die sich diesem Thema widmen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro eine der höchst dotierten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

  1. Preis: Der erste Preis ging an Dr. Jan Hogrefe ((ZEW) Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim). Seine Promotion beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt.
     
  2. Preis: Der zweite Preisträger, Dr. Alexander Lorch (University of California, Berkeley) hat in seiner Dissertation die philosophischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft untersucht und ging dabei der Frage nach, inwieweit diese modernisiert werden müssen. Er verfasste seine Arbeit an der Universität St. Gallen.
     
  3. Preis: Prof. Dr. Rupprecht Podszun (Universität Bayreuth) erhielt den dritten Preis. Er analysierte, wie sich Privatisierung und Deregulierung auf die Rechtsprechung in Deutschland auswirken.

„Die drei jungen Wissenschaftler haben sich kritisch mit der Sozialen Marktwirtschaft und den ordnungspolitischen Fragen unseres Jahrhunderts auseinandergesetzt", so Prof. Rodenstock. "Wissen ist besser als glauben - wir freuen uns, diese klugen Köpfe auszuzeichnen und sie bei ihrer künftigen Forschung unterstützen zu können.“ 

Den Festvortrag hielt Prof. Lars Feld, einer der fünf deutschen „Wirtschaftsweisen“, Leiter des Walter Eucken Instituts und Professor an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. „Der deutsche Reformfrühling ist zu Ende gegangen“, warnte Prof. Feld in seinem Vortrag. Deutschland habe begonnen, wichtige Reformen zurückzudrehen, sagte der renommierte Wirtschaftswissenschaftler  und verwies auf das aktuelle Rentenpaket und das Mindestlohngesetz. 

Den anschließenden Generationentalk, moderiert von Dr. Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik der Tageszeitung „Die Welt“, verfolgten die zahlreichen Zuhörer mit Interesse. Kontrovers diskutiert wurde unter anderem die Anpassungsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft, das Verhältnis von Staat und Wirtschaft und welche Herausforderungen der demografische Wandel an die Wirtschaftssysteme stellt.

http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/der-forschungspreis/

Im Forum zu Soziale Marktwirtschaft

2 Kommentare

Bewerbung als Dozentin

WiWi Gast

Hi. Möchte mich als Vollziet Dozentin bewerben. Habe sowas schon mal im ansatz gemacht, aber noch nicht hauptberuflich. Was schreibt man in so eine Bewerbung? Danke für Eure Antworten...

13 Kommentare

Vorstellungsgespräch / Bewerbung Wissenschaftlicher Mitarbeiter

WiWi Gast

Hi zusammen! Ich habe mich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni beworben und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Hat jemand schon Erfahrungen damit und sich als wissenschaft ...

21 Kommentare

Professor werden - Chancen mit FH

WiWi Gast

Es gibt zwar bereits einen ähnlichen Thread, der allerdings in eine falsche Richtung läuft. Komischerweise auch recht wenig Infos online. Mir geht es nicht um theoretische Möglichkeiten (Prof ohne Dr. ...

2 Kommentare

Gehalt Projektassistenz bei Frankfurt School of Finance

WiWi Gast

Hallo Leute, ich habe mich als Projektassistenz im Bereich "International Advisory Service" bei Frankfurt School of Finance & Management beworben und bin jetzt zum Vorstellungsgespräch e ...

5 Kommentare

Mit Bachelor Wisschenschaftlicher Mitarbeiter???

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich habe zu dem Thema ein wenig gegoogelt, bin aber nicht sonderlich schlauer geworden. Kann man in NRW mit einem Bachelorabschluss schon als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Univ ...

200 Kommentare

Professor an der FH: Gehalt, Arbeitszeit

WiWi Gast

Hallo Forum, mich würde mal interessieren, wie es sich als FH-Prof so lebt. Meine Erwartungen wären: sehr interessanter Beruf, da er über das gesamte Berufsleben hinweg den Kontakt zu jungen Mensch ...

2 Kommentare

STEINBEIS BERATUNGSZETRUM EINSTIEG

WiWi Gast

Hat hier jemand Erfahrung zu einem Einstieg in einem Beratungszentrum von Steinbeis? Verträge, Firmenkultur alles was ihr wisst. DANKE!

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Soziale Marktwirtschaft

Roman-Herzog-Forschungspreis Soziale-Marktwirtschaft 2015

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2015

Der Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2015 wendet sich an Nachwuchswissenschaftler, die sich in ihrer Dissertation oder Habilitation mit der Sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 35.000 Euro eine der höchst dotierten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2014.

Weiteres zum Thema Wissenschaftskarriere

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Institut für Weltwirtschaft baut wirtschaftswissenschaftliche Forschungskooperationen aus

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) und die Universität Kiel erforschen in den kommenden vier Jahren gemeinsam die Globalisierung. Dazu wurde ein WissenschaftsCampus zur Globalisierung mit acht Professoren, einem PostDoc, acht Doktoranden und Forschungsgeldern von 2,2 Millionen Euro eingerichtet. Untersucht werden neben weltwirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestelllungen auch ethische Aspekte der Globalisierung. Auch mit der Universität Hamburg wird das IfW über eine Gemeinschaftsprofessur in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung zukünftig enger zusammenarbeiten, wie IfW-Präsident Snower mitteilt.

Karriereschub für Postdoc-Ökonominnen und Ökonomen mit Berliner BERA-Programm

Sieben Berliner Institute für Wirtschaftsforschung starten mit Unterstützung der Leibniz-Gemeinschaft ein Nachwuchsprogramm für promovierte Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler. Das neue Berlin Economics Research Associates-Programm – kurz: BERA, wird die Karrieren von 60 bis 80 Ökonominnen und Ökonomen an sieben wissenschaftlichen Einrichtungen fördern. Zudem soll der Standort Berlin im Bereich der Volkswirtschaftslehre auch für internationalen Nachwuchs noch attraktiver werden.

Eine aufsteigende Treppe mit einem Pfeil in weiss nach oben zeigend.

Wissenschaftskarriere: Rechtsgrundlage für klare Karrierewege geschaffen

Bessere Berufsperspektiven für Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Post-Docs sind mit dem neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Sicht. Weniger Befristungen und verlässlichere, planbare Karrierewege verspricht die Bundesregierung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Damit sollen sich zukünftig mehr junge Forscherinnen und Forscher für eine akademische Karriere entscheiden. Eine Milliarde Euro in zehn Jahren will der Bund zudem für zusätzliche Tenure-Track-Professuren ausgeben.

Beliebtes zum Thema Karriere

Bain-Studie-2015 Managementtechniken Unternehmenserfolg

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback