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Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

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WiWi Gast

Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Hallo miteinander.
Ich arbeite nach meinem Masterstudium in BWL mittlerweile seit 3 Monaten im technischen Vertrieb eines Multitechnologie Konzerns. Während des Studiums war mein Ziel möglichst früh fertig zu werden, mein eigenes gutes Geld zu verdienen, eine schöne eigene Wohnung haben und nicht mehr abhängig von meinen Eltern zu sein.

Nun das war während des Studiums. Das ganze hat sich nun ein wenig geändert. Nun wohne ich wieder bei den Eltern (2 Zimmer 40qm unterm Dach mit eigenem Bad) Bedingt durch meinen Job im Vertrieb bin ich unter der Woche Deutschland weit unterwegs. Es ging bereits sogar zweimal für 2 Wochen ins fernere Ausland. Ich bin also echt ständig unterwegs und nur an den Wochenenden Zuhause (manchmal auch selbst am Wochenende nicht, da Kurztrip mit Freundin). Wenn ich mir so die Warmieten für Wohnungen in FFM anschaue, die mir gefallen, wäre ich mit locker 800? dabei. Irgendwie ist mir das zu viel für die paar Nächte im Monat, aber andererseits wäre eine eigene schöne Wohnung ein Traum für mich.

Wem ging es genauso? Wie lange habt ihr nach dem Studium Zuhause bei den Eltern gewohnt? Mir ist es immer super unangenehm wenn ich Kollegen sage, dass ich noch Zuhause wohne, jedoch gefällt es mir Zuhause sehr gut und ich kann Geld für meine Reisen sparen.

Cheers Micha

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"Mir ist es immer super unangenehm wenn ich Kollegen sage, dass ich noch Zuhause wohne..."

Wieder der klassische Fehler in Sachen Einstellung. Dir ist die Meinung anderer wichtiger als deine eigene.
Andersrum gesagt: Willst du dir eine 800Euro Wohnung nehmen, nur um ein angenehmes Gefühl vor Kollegen zu haben?

Als Einsteiger zuhause zu wohnen ist nichts, was einem unangenehm sein muss, schon gar nicht, wenn man die meiste Zeit unterwegs ist.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Du musst selbst wissen, ob du dich damit arrangieren kannst, so dicht bei deinen Eltern zu wohnen. Man kann dadurch eben schon sehr, sehr viel Geld sparen, besonders in Ballungsräumen, wo die Miete sonst sehr teuer wäre.

Ich finde auch, dass du es bei den Kollegen auch ein bisschen anders darstellen könntest. Immerhin hast du zwei Zimmer und ein eigenes Bad. Und nach dem Schule bist du ja damals ausgezogen und kamst durchaus für einige Jahre alleine zurecht. Es ist ja nicht so, als hättest du immer bei den Eltern gelebt. Ein Mehr-Generationen-Haus ist in Deutschland auch nicht so unüblich. Da kenne ich einige.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Bei mir in der Abteilung wohnt sogar die Mehrheit bei den Eltern, und da ist keiner unter 30. ;-)

Kommt immer auf die Verhältnisse an. Ich arbeite eher im kleinstädten Raum, da ist es üblich, dass die Eltern große Häuser haben und teils auch drei Generationen unter einem Dach leben. Ich hab z.B. auch Bekannte, die mit Ehepartner und Kindern noch bei den Eltern wohnen. Da ist nichts Verwerfliches dran und finanziell ist das natürlich extrem lohnend. Mit zwei Zimmern und eigenem Bad würde ich da nichtmal überlegen, für die Wochenenden tut's das doch absolut.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

800? p.m. bei maximal 8 Nächten im Monat ... da nimmst dir leicher n Hotel Zimmer

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Wasted money. Warte bis Du mit der Freundin zusammenziehst - oder auch nicht. Ansonsten kann ich dem Vorposter nur zustimmen. Nimm ein Hotel wenn Du mal Abstand brauchst.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Frauen finden das nicht so cool, aber da du ja eh eine Freundin hast: Passt doch

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DAX Einkäufer

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Für mich persönlich gab es damals nichts Wichtigeres, als möglichst schnell auf eigene Füße zu kommen. In meiner Generation war das selbstverständlich. Da wollte niemand zu Hause wohnen bleiben.

Rein pragmatisch betrachtet, hat die von Dir beschriebene Wohnsituation ausschließlich Vorteile. Und wenn Du auf diesem Weg tatsächlich eine Freundin gefunden hast und halten kannst, dann investiere die gesparte Miete in die Freundin und Du hast ein schönes Leben.

Was die Kollegen darüber denken, wäre mir vollkommen egal. Du kannst denen genau so gut sagen, dass Du in einer schönen Gegend in einem Haus mit Garten und Garage wohnst. Muss ja keiner wissen, dass Du Deinen Eltern temporär erlaubst, die untere Etage zu bewohnen. ;)

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Bleib erstmal Zuhause. 40qm, eigenes Bad, Freundin etc klingt doch super. Wenn du dich auch noch mit deinen Eltern verstehst passt doch alles. Außerdem bist du doch eh nur am Wochenende Zuhause. Spar das Geld und zieh später in eine schöne Wohnung, falls dann mal das verlangen kommt.

Habe selber als Berater 1,5 Jahre Zuhause gewohnt und habe mir ein nettes Sümmchen angespart ;)

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Wie waere es, wenn Du Deinen Eltern Miete bezahlen wuerdest? Ich nehme an, dass Sie Dich auch waehrend Deines Studiums unterstuetzt haben, so dass es eine gute Moeglichkeit waere auch etwas zurueck zu geben.

Vielleicht faellt es Dir unter dieser Praemisse auch leichter Deinen "Traum" umzusetzen. Auch mit einer monatlichen Miete solltest Du nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten oder was machst Du mit Deinem Einkommen?

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Ein KPMGler

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Ging mir damals genauso.
Direkt nach dem Abi gings zur Bundeswehr (da war ich dann schon nur noch maximal am WE bei meinen Eltern), danach Studium in der Ferne und Berufseinstieg sowieso.

Mir war die Unabhängigkeit wichtig. Hätte auch in der Nähe studieren können und bei den Eltern wohnen bleiben können... gleiches galt für den Berufseinstieg. Aber die Frage hat sich "damals" (zu Beginn dieses Jahrtausends) echt nicht gestellt. Ich wollte raus!

DAX Einkäufer schrieb:

Für mich persönlich gab es damals nichts Wichtigeres, als
möglichst schnell auf eigene Füße zu kommen. In meiner
Generation war das selbstverständlich. Da wollte niemand zu
Hause wohnen bleiben.

Rein pragmatisch betrachtet, hat die von Dir beschriebene
Wohnsituation ausschließlich Vorteile. Und wenn Du auf diesem
Weg tatsächlich eine Freundin gefunden hast und halten
kannst, dann investiere die gesparte Miete in die Freundin
und Du hast ein schönes Leben.

Was die Kollegen darüber denken, wäre mir vollkommen egal. Du
kannst denen genau so gut sagen, dass Du in einer schönen
Gegend in einem Haus mit Garten und Garage wohnst. Muss ja
keiner wissen, dass Du Deinen Eltern temporär erlaubst, die
untere Etage zu bewohnen. ;)

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Ich hatte zu meinen Eltern damals keinen guten Draht, was an mir lag.

Ich bin daher schnellstmöglichst ausgezogen. Sollte es dem TE anders gehen, was ihm zu wünschen sei, warum nicht bei den Eltern wohnen? Er wohnt da ja nicht aus Zwang (Arbeitslos etc), sondern finanziell aus freien Stücken. "Bei den Eltern im gleichen Haus" ist ja nicht "bei den Eltern im Kinderzimmer".

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"...Und wenn Du auf diesem Weg tatsächlich eine Freundin gefunden hast und halten kannst..."

Ich denke nicht, dass der Weg zu einer Freundin die Wohnung bei den Eltern war. Und wenn man eine Freundin nicht "halten" kann, weil man nach dem Studium erstmal 800 Euro pro Monat sparen will und bei den Eltern wohnt, dann würde ich mich fragen, ob es die richtige Freundin ist. Zumal eben diese Freundin ja auch irgendwo wohnt. Da hält man es die beschriebenen 8 Nächte pro Monat locker aus.

Ich wollte und musste (mangels Arbeitsmöglichkeiten) auch früh von zuahause weg und bin/war sehr froh über diese Situation. Rein finanziell hat es insbesondere in teuren Städten extreme Vorteile, nur eine geringe Miete zahlen zu müssen.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Du hast eine Freundin und sie hat offenbar kein Problem damit. Von daher alles so lassen. Wärest du Single, dann wäre die Wahl aber klar.

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DAX Einkäufer

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"Und wenn man eine Freundin nicht "halten" kann, weil man nach dem Studium erstmal 800 Euro pro Monat sparen will und bei den Eltern wohnt, dann würde ich mich fragen, ob es die richtige Freundin ist."

Kenne keine Frau, die das super findet, wenn der Mann nicht mal eine separate Wohnung hat. Am besten muss man noch bei den Eltern des Mannes durchs Wohnzimmer, um ins "Kinderzimmer" des Mannes zu kommen...

Im vorliegenden Fall würde ich aber auch keine eigene Wohnung nehmen, wenn die Eltern da für ein paar Jahre mitspielen.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"Wärest du Single, dann wäre die Wahl aber klar."

Genau, weil der Weg zu einer Freundin ja zwingend über eine eigene Wohnung führt. Sicherlich ist eine eigene Wohnung von Vorteil, steht aber an der Liste der Dinge, die notwendig sind erst an Stelle 4 oder 5.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Ich hab bis 30 bei meiner Mutter gewohnt, dann für den ersten richtigen Job in die erste eigene Wohnung in einer anderen Stadt gezogen. Dann mit 33 für einen Job wieder zurück in die Heimatstadt, ich dachte vorerst ziehe ich nochmal zu meiner Mutter bis die Probezeit überstanden ist, aber mittlerweile lebe ich da jetzt als Einzelkind schon über 2 Jahre und bin 35. (Meine Mutter ist nun in Rente, hat kaum Familie, keine Freunde, keine Hobbies, die will mich hier eigentlich gar nicht weg lassen, sonst hat sie gar keine Gesellschaft mehr.

Realistisch gesehen bin ich eh nicht der Typ der eine Freundin abbekommt und da meine ganze Familie extrem arm war (im Ausland jahrelang mit 7 Personen in einer 1-Zimmer Wohnung ohne Strom und fließend Wasser gelebt) hat Geld und Sparsamkeit eine sehr große Bedeutung für mich und jetzt kann ich mehr sparen als ich jemals zu träumen gewagt hätte.

Eigentlich könnte ich jetzt schon vom Ersparten eine kleine Eigentumswohnung bar bezahlen. (ca. 2.400 Euro Sparrate im Monat bei ca. 2.900 Euro Netto) (Kein Auto, nie Urlaub, kein Smartphone, Dauerdiät etc.

Nennt mich Loser, aber jeder wie er es mag.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Erschreckend, was manche hier zu Protokoll geben. Leben als Akademiker unselbstständiger als mancher Azubi im ersten Lehrjahr.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Geht in meinen Augen gar nicht, aber jeder wie er mag. Die ganze Kohle kannst du eh nicht mitnehmen und selbst wenn du sie hast bist du so Dagobert Duck mässig unterwegs und gibst es für nichts aus, weil du nie Interessen für irgendetwas entwickeln könntest -kostet ja alles Geld.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du das magst?! Wenn doch dann Prost Mahlzeit

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Dass man Akademikern erst sagen muss ob es okay ist zuhause bei Mutti zu wohnen .. Nein ist es nicht ! Ihr wollt selbstständige Personen der oberen Bildungsschicht sein, da wohnt man weder bei Mutti noch lässt man sich von Mutti bekochen o.ä. ! Junge, junge Gott sei dank gibts Foren, die euer Leben für euch regeln ..

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"Kenne keine Frau, die das super findet, wenn der Mann nicht mal eine separate Wohnung hat."

Ich kenne keine Frau, die sich ihren Traumtypen durch die Finger gehen lässt, weil dieser keine separate Wohnung hat.

Der Theorie folgend dürfte ja in Studenten-WGs nie was laufen, weil ja niemand eine eigene Wohnung hat.
Seltsamerweise wird hier im Forum ja desöfteren (sinnigerweise) empfohlen, dass man für die Probezeit in einer fremden Stadt erstmal ein möbliertes WG-Zimmer nehmen sollte. Damit übersteht man dann vielleicht die Probezeit, aber mit Frauen läuft nix?

Im Übrigen kenne ich auch keinen Mann, der eine Frau abweist (oder weniger attraktiv findet), weil sie keine separate Wohnung hat.

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

So unattraktiv für Frauen, wie ihr denkt, ist die Konstellation gar nicht. Der Typ, der bei den Eltern wohnt, ist u. U. attraktiver als ein Single ganz allein in der Großstadt.

Wenn man später nämlich Kinder will, ist es ein großer Vorteil, wenn man die Schwiegereltern direkt in der Nähe hat.

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DAX Einkäufer

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

"...da meine ganze Familie extrem arm war, hat Geld und Sparsamkeit eine sehr große Bedeutung für mich und jetzt kann ich mehr sparen als ich jemals zu träumen gewagt hätte."

Im Grunde machst Du gerade das, was unsere Vorfahren nach 1945 und in den 50er / 60ern gemacht haben und weshalb sie heute einen gewaltigen Reichtum vererben. Viele hier würden viel, viel kleinere Brötchen backen, wenn ihre Eltern nicht wie Du gedacht hätten. (Möchte mich da nicht unbedingt ausnehmen.)

antworten
WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Naja,
man sollte schon mal die Verhältnismäßigkeit sehen,
Der TE wohnt ja quasi in einer eigenen Wohnung.

Wäre es ein Zimmer in der Wohnung der Eltern, dann käme mir das auch komisch vor....

antworten
WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Finde den Thread spannend und in Anbetracht der durch die Decke gehenden Immobilienpreisen mehr als relevant.

Mich zieht es mit meinen bald 28 Jahren nun raus aus dem Elternhaus. In meinem Freundeskreis gehöre ich damit eher zu den Spätlingen, aber bis auf eine Ausnahme war noch niemand mit unter 22 Jahren schon 'komplett' draußen, einige sind zwischen kleiner WG und wochenends Hotel Mama hin und her gehüpft. Landkreis Karlsruhe, pendeln zu den Universitäten in Landau, Heidelberg und Mannheim, daher überschaubare Distanzen. In meinem Fall zudem ein überdurchschnittlich harmonisches Verhältnis mit der Kernfamilie, zudem packe ich Zuhause natürlich mit an wo es nur geht.

Warum nun doch der Auszug?

  • Sehr günstige und dennoch schicke Mietwohnung gefunden, die mich gerade mal 500€ warm kostet. Zuhause habe ich auch bereits freiwillig 300€ an die Family gezahlt. Somit hält sich die Differenz in Grenzen. Aber hier war auch etwas Glück im Spiel, denn ansonsten zahlt man hier selbst für 50qm schnell 700-800€ warm.
  • Aus täglich knapp 2 Stunden pendeln werden entspannte 2x 10min Spaziergang
  • Hatte wirklich nur mein normales Zimmer im Elternhaus, kaum Privatsphäre
  • Reiz der Selbständigkeit und Unabhängigkeit, Einrichten wie ich es mag, etc...
  • Daten wird einfacher, da ich nicht mehr irgendwo im Kaff sondern wirklich inmitten der Stadt bin
  • Elternhaus bleibt in Reichweite, kein Radikal "Lebe-Wohl"

Ich kenne aber auch ein paar Berater, die ihm ähnlichen Alter wie ich (26-27) schlichtweg keine Zeit haben, sich nach einer Wohnung oder Business-WG mitsamt Besichtigungsterminen umzusehen. Wie auch bei 60Std+

antworten
WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

Ich bin 24 und habe gerade mit einem Job im Banking angefangen, leben auch in einer "eigenen Wohnung" im Haus meiner Eltern. Miete möchten sie keine annehmen, mein "Schlachtplan" sieht aktuell so aus:
2 Jahre so viel sparen wie nur möglich also kalk. Miete + Sparquote und dann mit einem guten Polster ausziehen.

Finde es ehrlichgesagt nicht verwerflich die ersten 2-3 Jahre bei den Eltern weiter zu wohnen

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

WiWi Gast schrieb am 28.11.2018:

Finde den Thread spannend und in Anbetracht der durch die Decke gehenden Immobilienpreisen mehr als relevant.

Mich zieht es mit meinen bald 28 Jahren nun raus aus dem Elternhaus. In meinem Freundeskreis gehöre ich damit eher zu den Spätlingen, aber bis auf eine Ausnahme war noch niemand mit unter 22 Jahren schon 'komplett' draußen, einige sind zwischen kleiner WG und wochenends Hotel Mama hin und her gehüpft. Landkreis Karlsruhe, pendeln zu den Universitäten in Landau, Heidelberg und Mannheim, daher überschaubare Distanzen. In meinem Fall zudem ein überdurchschnittlich harmonisches Verhältnis mit der Kernfamilie, zudem packe ich Zuhause natürlich mit an wo es nur geht.

Warum nun doch der Auszug?

  • Sehr günstige und dennoch schicke Mietwohnung gefunden, die mich gerade mal 500€ warm kostet. Zuhause habe ich auch bereits freiwillig 300€ an die Family gezahlt. Somit hält sich die Differenz in Grenzen. Aber hier war auch etwas Glück im Spiel, denn ansonsten zahlt man hier selbst für 50qm schnell 700-800€ warm.
  • Aus täglich knapp 2 Stunden pendeln werden entspannte 2x 10min Spaziergang
  • Hatte wirklich nur mein normales Zimmer im Elternhaus, kaum Privatsphäre
  • Reiz der Selbständigkeit und Unabhängigkeit, Einrichten wie ich es mag, etc...
  • Daten wird einfacher, da ich nicht mehr irgendwo im Kaff sondern wirklich inmitten der Stadt bin
  • Elternhaus bleibt in Reichweite, kein Radikal "Lebe-Wohl"

Ich kenne aber auch ein paar Berater, die ihm ähnlichen Alter wie ich (26-27) schlichtweg keine Zeit haben, sich nach einer Wohnung oder Business-WG mitsamt Besichtigungsterminen umzusehen. Wie auch bei 60Std+

Sorry für das Off Topic, aber da du das Thema Dating selbst angesprochen hast . Wie genau hast du das denn vorher gemacht ? Mit 28 das Mädel in dein altes Kinderzimmer mitgebracht?

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WiWi Gast

Re: Als Berufseinsteiger bei Eltern wohnen

WiWi Gast schrieb am 28.11.2018:

2 Jahre so viel sparen wie nur möglich also kalk. Miete + Sparquote und dann mit einem guten Polster ausziehen.
Finde es ehrlichgesagt nicht verwerflich die ersten 2-3 Jahre bei den Eltern weiter zu wohnen

Das klingt sehr vernünftig! Ich konnte mir ebenfalls - trotz 7 Monate Weltreise - ein kleines Polster aufbauen, von dem ich nun ein Teil für die Möblierung aufwenden kann, und es wird dennoch ausreichend Puffer übrig bleiben. Die ersten beiden Berufsjahre (vor der Reise, bei einem anderen AG) habe ich auch noch zu Hause gelebt und genau den gleichen Plan gefahren wie Du.

Sorry für das Off Topic, aber da du das Thema Dating selbst angesprochen hast . Wie genau hast du das denn vorher gemacht ? Mit 28 das Mädel in dein altes Kinderzimmer mitgebracht?

In meinen Fall Kerle ;-)
Und nein, dafür konnte ich mich nicht durchringen. Meine Eltern sind liberal und tolerant, aber ich persönlich habe es dann doch vorgezogen, mich entweder 'auswärts' oder bei 'ihm' zu treffen... daher ist mir eine eigene Wohnung, auch wenn sie etwas kleiner und kuscheliger ist, einfach sehr wichtig. Natürlich aber auch aus anderen Gründen.

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