DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Wohnen & WG-LebenGroßstädte

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3-Regel? Die gibt es nicht. Es kommt einfach auf dein Gehalt an. Ärmere Schichten haben auch mal die 1/2-Regel. Wenn du 5000 netto zum Einstieg hast, wie der Durchschnitts-BWLer, dann sind 1000 Euro Miete nur 1/5. Daher sollte es das Ziel sein, das eigene Einkommen zu erhöhen. Deine ist selbst für einen Lowperformer sehr schlapp. Beim Mietpreis macht das leider Angebot und Nachfrage,

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich zahle ca. 100€ NK in selbstgenutzter Immo im Randgebiet einer C (vielleicht B) Stadt. Ich gehe davon aus, dass ich in Zukunft umziehen muss. Sicher ist das jedoch nocht nicht. Bei der Vorstellung graut es mir bereits jetzt. Die Immo ist aus Erbschaft und auf Grund der Gestaltung mehr oder weniger nicht vermietbar (Großes Grunstück mit 2 Gebäuden, beide in Familienbesitz).

Ich arbeite im Consulting und bin daher Mo - Do (Fr) nicht zu Hause. Das WE dann gerne mal bei Freunden. Glaube es läuft auf ein WG Zimmer hinaus, auch wenn ich die Vorstellung hasse. Aber ~650+ EUR für max. 10 Tage, im Mittel wahrscheinlich eher 5 Tage, pro Monat auszugeben halte ich für komplett geisteskrank.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Muss jeder selbst entscheiden wie er seine Präferenzen setzt oder? Ihc gebe relative viel für Miete aus, da ich gerne eine schöne Wohnung habe für die wenige Zeit, in der ich diese Nutze. Für €479 kannst dich hier (in FFM) im letzten Loch einquartieren.

Ich gebe >1/3 meines Nettos aus, habe aber immer noch >3k pro Monat für sonstiges zur Verfügung

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich zahle 40% meines Nettogehalts (+ Kindergeld) für ein WG-Zimmer. Bin aber Student und wohne in FFM.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ja finde ich. Wobei nicht für Studenten, aber auch Berufseinsteiger. Für mich war 1/3 der Beweggrund in eine kleinere Stadt zu ziehen und zu pendeln. Es geht ja nicht immer nur um den Kontrast zwischen Hamburg/München und dem kleinen fränkischen/oder sächsischen Landschaft, sondern eben auch zwischen Berlin und Potsdam, oder Frankfurt und Wiesbaden. Das kulturelle Leben in einer Stadt ist mir wichtig und da bietet die Großstadt mehr. Aber eine viele Kulturstädte haben Theater, Oper, Museen, gute Restaurants, Geschichte und auch Möglichkeiten sich in der Politik zu betätigen, oder anderweitig sozial. Die klassischen Großstädte könnten was für mich sein, sobald ich eben eine gewisse Gehaltsklasse erreiche. Die sehe ich aber eben erst bei Personen im 6 Stelligen Bereich gegeben und selbst da mit Familie eher nicht im Einstieg...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ist es wirklich wichtig wer die definiert hat?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Geht schon. aber man darf halt nicht groß wählerisch sein oder einfach auch mal Glück haben.
Wohne in einer schönen Neubauwohnung in Düsseldorf und zahle ALL IN (inkl. Strom, Internet, Stellplatz) <30% vom Netto.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland für Wohnungen im Bereich 40-60qm, was man hier wohl annehmen kann, liegt bei gut 7 Euro pro qm. Der genannte Betrag sollte also in sehr vielen Regionen absolut normal sein, in ebenfalls vielen sogar überteuert. Nicht immer nur von paar teuren Großstädten ausgehen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Derjenige, der auch behauptet, dass man 3 bis 6 Monatsgehälter als Reserve auf der hohen Kante (was auch immer eine hohe Kante sein mag) haben sollte.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland für Wohnungen im Bereich 40-60qm, was man hier wohl annehmen kann, liegt bei gut 7 Euro pro qm. Der genannte Betrag sollte also in sehr vielen Regionen absolut normal sein, in ebenfalls vielen sogar überteuert. Nicht immer nur von paar teuren Großstädten ausgehen.

Berlin Charlottenburg 16€ warm ist total normal.

Und an den abfälligen Vorposter der meint 5000 Euro sind durchschnitts-bwler Einstiegsgehalt. Wann schreibst du Marketing 1?

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Jaja der Durchschnitt.... da fließt die Scheune in der uckermarkscuen Pampa, die Bestandsmiete unverändert seit 1980, die Vermietung des Kinderzimmers als Steuersparmodell, Genossenschaftswohnungen ein. Vom Durchnitt reden ja auch die Medien gern. "Skandal Skandal Anke zahlt 460 warm früher nur 380" (wirkliches Beispiel bei Plaslberg im TV) Was soll Anke mit durschnittlicher Rente von 780 denn zahlen denk ich? Ist der Reflex, dass man das Thema lächerlich findet beabsichtigt? Wer heute zum Arbeitsplatz ziehen muss zahlt gern dass 2oo bis 300 proz mehr als "Durchschnitt"

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Wenn ich sehe, dass meine Single-Bekannten und -Kollegen in Wohnungen mit mehr als 80qm wohnen ("Also noch weniger geht nun wirklich nicht!"), dann werden wohl viele mehr als ein Drittel aufwenden. Nötig ist es aber nicht. Wie schon einer schrieb: die Prioritäten muss jeder selbst setzen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Jaja der Durchschnitt.... da fließt die Scheune in der uckermarkscuen Pampa, die Bestandsmiete unverändert seit 1980, ...

Nein, das war der Wert für Neuvermietung im Februar 2019, nichts mit Bestandsmieten. Bezogen auf Wohnungen der Größe 40-60qm. Natürlich fließt da auch ne Bruchbude in der Pampa rein, genauso wie top ausgestattete Wohnung in 1a-Lage.
Ändert nichts dran, dass man in vielen Gegenden mit dem Betrag eine brauchbare Wohnung finden kann.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Das ist eben die Frage, die sich viele stellen wenn es heißt Stadt vs. Land. Wohnt man auf dem Land wie "König" oder in der Stadt wie "Untertan". Genauso gibt es Städte die sehr gut verbunden sind via Autobahn oder ÖPNV, wie hier z.B. aufgezählt und an den "Metropolen" angrenzen. Als Beispiel hier Krefeld bzw. Duisburg mit den Stadtteilen die an Düsseldorf grenzen. Da werden mittlerweile auch schon horrende Summen für gezahlt. Fährt man nochmal 10-20 Minuten weiter wird es eben extrem günstiger und schon wieder ländlicher. Für viele ist das nichts und dann wird eben in die Nachbarstadt ausgewichen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Der Lehrer wird irgendwo verbeamtet..
und kommt da so leicht auch nicht mehr weg..

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

Die meisten Schulen sind in der Stadt, dagegen viele Firmen in Industriegebieten mit bequemer Autobahnanbindung. Es würde also als BWLer noch mehr Sinn machen, vom Landleben zu profitieren, komischerweise wollen das "von uns" nur wenige.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wird irgendwo verbeamtet..
und kommt da so leicht auch nicht mehr weg..

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

Doch kann er.

Du kannst dich ganz einfach auf andere Stellen bei Schulen bewerben. Haben selbst genug Lehrer bei unserer Schule gemacht. Bundesland zu wechseln ist schwieriger aber innerhalb eines Bundeslandes ist das problemlos möglich.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Richtig gut, wurde gar nicht gewürdigt
(Y) weiter so

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Richtig gut, wurde gar nicht gewürdigt
(Y) weiter so

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

Der Beitrag war natürlich als Witz gedacht, aber spannend fände ich es schon. Vllt. noch EARMT. Es sollten auch (M)obilitätskosten berücksichtigt werden, da bei EART jemand, der "auf dem Land" wohnt, besser dasteht, obwohl er evtl. in der Realität durch Pendeln wieder auf ähnlicher Ebene wie ein Städter steht.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

In Städten wie München oder Frankfurt ist das Umland inzwischen nicht viel billiger. Zumindest wenn die Anbindung mit Öffentlichen ganz gut ist. Das Argument ich zieh ein bisschen weiter raus, wohne billig und bin in 20 Min immer noch in der Stadt ist kaum möglich (zumindest bei Neumieten zu üblichen preisen).

Und mit dem Auto zur Berufszeit von außerhalb in die Großstadt rein ist auch alles andere als angenehm oder schnell. Habe ein paar Jahre in Frankfurt gewohnt und bin gegen den Strom gefahren. Was da auf der anderen Seite für Staus waren...Bei anderen Städten mag das möglich sein. Bei den großen Wirtschaftszentren (wo nun mal sehr viele Jobs sind) weniger.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

Gerade in Düsseldorf kann das auch ordentlich nach hinten los gehen. Zu Messezeiten (und das ist nicht so selten) werden aus 30 Minuten in der Rushhour schnell mal 2 Stunden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

Gerade in Düsseldorf kann das auch ordentlich nach hinten los gehen. Zu Messezeiten (und das ist nicht so selten) werden aus 30 Minuten in der Rushhour schnell mal 2 Stunden.

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

Ich glaube fast, dass sich viele bei der Zeit auch etwas vormachen. Wer arbeitet denn wirklich auch in der Innenstadt? Das ist ein ziemlich kleiner Anteil, denn die meisten Firmen sind eher in Randlagen, in Industriegebieten, etc.
Ich selbst fahre 60km auf Arbeit, allerdings liegt sowohl mein Zuhause als auch meine Arbeitsstelle sehr günstig. Ich benötige für die Strecke nur 35 Minuten (wirklich von Tür zu Tür). Würde ich in der gleichen Stadt arbeiten in der ich wohne und der Arbeitsplatz wäre in der Innenstadt, dann würde ich mit dem OPNV auch mindestens 20 reine Fahrzeit benötigen, dazu noch Wartezeiten und Laufen zur Haltestelle. Also im Grunde nicht wirklich ein Unterschied mit dem zusätzlichen Problem, evtl. länger bei schlechtem Wetter draußen unterwegs sein zu müssen.

Mein Job vorher war ebenfalls in der gleichen Stadt allerdings so ungünstig gelegen, dass ich einfach 1:15 gebraucht habe. Von daher habe ich umgedacht und mir ist nicht mehr die Lage in der Stadt wichtig, sondern die günstige Verkehrsanbindung. Ich bin innerhalb 10 Minuten am Bahnhof, innerhalb 15 Minuten am Flughafen und innerhalb 3 Minuten auf der Autobahn. Das spart mehr Zeit, als in der Innenstadt zu wohnen und erstmal 20 Minuten zu brauchen, um da überhaupt raus zu kommen. Und darüber hinaus ist die Lage auch deutlich angenehmer als irgendwo in der Innenstadt. Alles schön grün, das meiste im Ort bequem zu Fuß erreichbar, die Kinder sind in 10 Minuten alleine zu Schule gelaufen, etc.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Kommt auf die Branche an aber tendenziell kommt man von der Mitte doch eher schnell an verschiedene Ecken. Klar wenn man grade im Westen wohnt und die Firma zufällig im Westen ist alles OK aber die Firma zieht um, man wechselt den Job ...

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

Ich glaube fast, dass sich viele bei der Zeit auch etwas vormachen. Wer arbeitet denn wirklich auch in der Innenstadt? Das ist ein ziemlich kleiner Anteil, denn die meisten Firmen sind eher in Randlagen, in Industriegebieten, etc.
Ich selbst fahre 60km auf Arbeit, allerdings liegt sowohl mein Zuhause als auch meine Arbeitsstelle sehr günstig. Ich benötige für die Strecke nur 35 Minuten (wirklich von Tür zu Tür). Würde ich in der gleichen Stadt arbeiten in der ich wohne und der Arbeitsplatz wäre in der Innenstadt, dann würde ich mit dem OPNV auch mindestens 20 reine Fahrzeit benötigen, dazu noch Wartezeiten und Laufen zur Haltestelle. Also im Grunde nicht wirklich ein Unterschied mit dem zusätzlichen Problem, evtl. länger bei schlechtem Wetter draußen unterwegs sein zu müssen.

Mein Job vorher war ebenfalls in der gleichen Stadt allerdings so ungünstig gelegen, dass ich einfach 1:15 gebraucht habe. Von daher habe ich umgedacht und mir ist nicht mehr die Lage in der Stadt wichtig, sondern die günstige Verkehrsanbindung. Ich bin innerhalb 10 Minuten am Bahnhof, innerhalb 15 Minuten am Flughafen und innerhalb 3 Minuten auf der Autobahn. Das spart mehr Zeit, als in der Innenstadt zu wohnen und erstmal 20 Minuten zu brauchen, um da überhaupt raus zu kommen. Und darüber hinaus ist die Lage auch deutlich angenehmer als irgendwo in der Innenstadt. Alles schön grün, das meiste im Ort bequem zu Fuß erreichbar, die Kinder sind in 10 Minuten alleine zu Schule gelaufen, etc.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Interessanter Thread!
Ich wohne im teuren (und sehr lebenswerten) Heidelberg, zahle aber dank Wohnbaugesellschaft und etwas Vitamin-B ("diese Wohnung wird in 3 Monaten frei, schauen Sie es sich mal an") gerade mal 450€ für meine 42qm 2ZKB Wohnung. Blick auf Fluss, 12min Fußweg ins Zentrum/ und Büro, 2013 kernsaniert, Zentralheizung, Gartenmitnutzung, etc. also kein Ghettoplattenbau, sondern wirklich nettes Ambiente.

Nettogehalt (fix) etwa 2,4k und in 1-2 Jahren mit Bonus sicherlich bei 3k, zahle also nicht mal 1/4 für Warmmiete, Strom, Internet und GEZ. Aber das ist defintiv die Ausnahme, denn ich habe zuvor monatelang Immoscout, wg-gesucht, etc. durchstöbert und dort kann man für die 450€ nicht mal ein ordentliches WG-Zimmer ergattern. Viele Arbeiter/Angestellte mit mäßigen Gehalt werden hier sicherlich auf 40-45% kommen, die sie anteilig für ihre Warmmiete ausgeben müssen...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Hab das damals ähnlich gemacht und kann nur jedem raten, sich nicht gleich "etwas zu gönnen" in den ersten Berufsjahren.

Ich konnte so monatlich im Durchschnitt 1.300 zurücklegen und das über Jahre. Und Zack, hast du mit Anfang 30 über 100k Cash auf dem Konto. Hat uns nun für Hauskauf seeehr geholfen.

Tip auch: Auto nur kaufne, wenn man es zwingend benötigt. Das sind locker 400€ oder mehr monatlich, die man eben nicht spart.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Interessanter Thread!
Ich wohne im teuren (und sehr lebenswerten) Heidelberg, zahle aber dank Wohnbaugesellschaft und etwas Vitamin-B ("diese Wohnung wird in 3 Monaten frei, schauen Sie es sich mal an") gerade mal 450€ für meine 42qm 2ZKB Wohnung. Blick auf Fluss, 12min Fußweg ins Zentrum/ und Büro, 2013 kernsaniert, Zentralheizung, Gartenmitnutzung, etc. also kein Ghettoplattenbau, sondern wirklich nettes Ambiente.

Nettogehalt (fix) etwa 2,4k und in 1-2 Jahren mit Bonus sicherlich bei 3k, zahle also nicht mal 1/4 für Warmmiete, Strom, Internet und GEZ. Aber das ist defintiv die Ausnahme, denn ich habe zuvor monatelang Immoscout, wg-gesucht, etc. durchstöbert und dort kann man für die 450€ nicht mal ein ordentliches WG-Zimmer ergattern. Viele Arbeiter/Angestellte mit mäßigen Gehalt werden hier sicherlich auf 40-45% kommen, die sie anteilig für ihre Warmmiete ausgeben müssen...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Bin mit etwa 3500€ netto bei einem OEM in München eingestiegen und zahle für eine Genossenschaft ca 250€ warm im Monat (:2 wegen Partner)

Ich würde niemals mehr als 1/5 für Miete ausgeben, lieber noch pendeln...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Bei mir und meiner Freundin beträgt die Warmmiete 35 Prozent unseres Nettogehalts. Zahlen in Düsseldorf knapp 1500€ für 85qm mit Balkon (sowie zwei Garagen) in sehr schöner Lage in Oberkassel. Das Haus ist vier Jahre als und wir sind die ersten Mieter der Wohnung. Bei knapp 4300€ netto Haushaltseinkommen pro Monat steht die Miete in einem akzeptablen Verhältnis zum Einkommen. Bei uns bleibt eigentlich immer am Monatsende noch Geld übrig.

Für uns ist das zudem praktisch, da wir beide bei einem Onlineportal aus dem Tourismussektor angestellt sind. Die Zentrale befindet sich "direkt auf der anderen Rheinseite. Sie arbeitet dort als Teamleiterin, ich als IT-Bereich.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Bei mir und meiner Freundin beträgt die Warmmiete 35 Prozent unseres Nettogehalts. Zahlen in Düsseldorf knapp 1500€ für 85qm mit Balkon (sowie zwei Garagen) in sehr schöner Lage in Oberkassel. Das Haus ist vier Jahre als und wir sind die ersten Mieter der Wohnung. Bei knapp 4300€ netto Haushaltseinkommen pro Monat steht die Miete in einem akzeptablen Verhältnis zum Einkommen. Bei uns bleibt eigentlich immer am Monatsende noch Geld übrig.

Für uns ist das zudem praktisch, da wir beide bei einem Onlineportal aus dem Tourismussektor angestellt sind. Die Zentrale befindet sich "direkt auf der anderen Rheinseite. Sie arbeitet dort als Teamleiterin, ich als IT-Bereich.

1500€ bei 4300€ netto finde ich alles andere als akzeptabel. Ich verdiene (auch in Düsseldorf) 4600€ netto. Mit meiner Partnerin sind wir bei ca. 7000€ netto. Dennoch kostet unsere Wohnung "gerade mal" 950€ p.M. 70qm in einer Neubauwohnumg, ist jedoch nicht die allerbeste Umgebung. Arbeit ist jedoch 15min entfernt, deshalb passt das.
Finde es heftig wie viel manche für die Wohnung zahlen...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Bei mir und meiner Freundin beträgt die Warmmiete 35 Prozent unseres Nettogehalts. Zahlen in Düsseldorf knapp 1500€ für 85qm mit Balkon (sowie zwei Garagen) in sehr schöner Lage in Oberkassel. Das Haus ist vier Jahre als und wir sind die ersten Mieter der Wohnung. Bei knapp 4300€ netto Haushaltseinkommen pro Monat steht die Miete in einem akzeptablen Verhältnis zum Einkommen. Bei uns bleibt eigentlich immer am Monatsende noch Geld übrig.

Für uns ist das zudem praktisch, da wir beide bei einem Onlineportal aus dem Tourismussektor angestellt sind. Die Zentrale befindet sich "direkt auf der anderen Rheinseite. Sie arbeitet dort als Teamleiterin, ich als IT-Bereich.

1500€ bei 4300€ netto finde ich alles andere als akzeptabel. Ich verdiene (auch in Düsseldorf) 4600€ netto. Mit meiner Partnerin sind wir bei ca. 7000€ netto. Dennoch kostet unsere Wohnung "gerade mal" 950€ p.M. 70qm in einer Neubauwohnumg, ist jedoch nicht die allerbeste Umgebung. Arbeit ist jedoch 15min entfernt, deshalb passt das.
Finde es heftig wie viel manche für die Wohnung zahlen...

Warum ist das heftig? Jeder gibt sein Geld dafür aus worauf er Bock hat. Was macht ihr mit eurem ganzen Geld? Da findet sich bestimmt ein Trottel der bei euch sagen würde, dass er es heftig findet, wie viel manche für X zahlen

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Auch wenn es jetzt für einige unverständlich wird:

Ich arbeite seit April bei einer der großen Beratungen, Nettogehalt (ohne Bonus) rund 3.300€ im Monat, dazu kommen nochmal rund 200-300€ Verpflegungspauschalen (abhängig davon, wie viele Tage ich letztendlich beim Klienten bin), also sagen wir mal 3.500€.

Wohne in München-Bogenhausen, 65 QM Penthouse-Wohnung, 1.500€ warm inkl. Stellplatz. Dennoch konnte ich bisher jeden Monat 800-1.000€ zur Seite legen.

Für mich ist es einfach wichtig die wenige Zeit, die ich dann tatsächlich mal zu Hause bin, voll genießen zu können und ein angenehmes Umfeld zu haben. Kann jeder sehen, wie er will, für mich zählt dann einfach eine Spur Komfort. Und dann bin auch gerne bereit 200€ mehr im Monat zu bezahlen für eine Wohnung in der ich mich wohlfühle.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

350 EUR für Oberbilk finde ich nicht sonderlich günstig. Habe dasselbe vor 5 Jahren noch für 30 qm in Oberkassel bezahlt.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

1500€ bei 4300€ netto finde ich alles andere als akzeptabel.

Na ja, die haben noch 2800€ netto pro Monat übrig. Für zwei Personen mehr als ordentlich. Zumal man auch mal fragen müsste, wie sich die Gehälter von denen in der Zukunft entwickeln.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Bei mir und meiner Freundin beträgt die Warmmiete 35 Prozent unseres Nettogehalts. Zahlen in Düsseldorf knapp 1500€ für 85qm mit Balkon (sowie zwei Garagen) in sehr schöner Lage in Oberkassel. Das Haus ist vier Jahre als und wir sind die ersten Mieter der Wohnung. Bei knapp 4300€ netto Haushaltseinkommen pro Monat steht die Miete in einem akzeptablen Verhältnis zum Einkommen. Bei uns bleibt eigentlich immer am Monatsende noch Geld übrig.

Für uns ist das zudem praktisch, da wir beide bei einem Onlineportal aus dem Tourismussektor angestellt sind. Die Zentrale befindet sich "direkt auf der anderen Rheinseite. Sie arbeitet dort als Teamleiterin, ich als IT-Bereich.

1500€ bei 4300€ netto finde ich alles andere als akzeptabel. Ich verdiene (auch in Düsseldorf) 4600€ netto. Mit meiner Partnerin sind wir bei ca. 7000€ netto. Dennoch kostet unsere Wohnung "gerade mal" 950€ p.M. 70qm in einer Neubauwohnumg, ist jedoch nicht die allerbeste Umgebung. Arbeit ist jedoch 15min entfernt, deshalb passt das.
Finde es heftig wie viel manche für die Wohnung zahlen...

Find 1500€ zu zweit in Düsseldorf auch krass. Auch wenn Oberkassel ist ja zwar ganz nett (und vor allem teuer) ist, würde es mich da nicht hinziehen, in die Innenstadt/zum HBF zu Fuß kann man vergessen und je nach genauer Lage und Uhrzeit dauert auch ÖPNV eine ganze Zeit. Dürfte wohl auch der Grund sein wieso ihr eine Doppelgarage benötigt.
Wir haben zu zwei knapp über 5000€ Haushaltseinkommens und wohnen in guter, zentraler Lage in Köln für unter 1000€ warm. Sind allerdings beide auch sonst eher sparsam, haben zb auch nur ein Auto das sogar noch mit der Mutter geteilt wird. Dadurch liegt unsere Sparquote bei rund 40%.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich hab 5,5k als Referent bei einem oem in Stuttgart, meine Frau 4K als Gruppenleitern bei einem Verdi Konzern.
Wohnen noch in unserer 3z Studentenbude (inzwischen seit 11jahren) in vaihingen und zahlen 450warm (in Summe).
Wollten immer mal wieder zentraler und größer wohnen aber waren immer zu geizig, wenn man sich die Preise anschaut. Derzeitig steht kinderplanung an. Mit 800k Ek (nasdaq sei dank) könnten wir uns fast was in bar kaufen. Aber irgendwie ist die Hemmschwelle recht hoch.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

1500€ bei 4300€ netto finde ich alles andere als akzeptabel.

Na ja, die haben noch 2800€ netto pro Monat übrig. Für zwei Personen mehr als ordentlich. Zumal man auch mal fragen müsste, wie sich die Gehälter von denen in der Zukunft entwickeln.

Finde die Wohnung selbst auch zu teuer, aber am Ende ist es immer eine Typfrage und hängt mit persönlichen Prioritäten zusammen.
Ich möchte gerne später Eigentum haben und bin dazu bereit, jetzt ein paar Abstriche hinzunehmen. Entsprechend wohnen meine Frau und ich jetzt auch in einer 2-Zimmer-Wohnung ohne Balkon für <1.000 EUR, obwohl uns 3 Zimmer und Balkon lieber wären (würde hier aber in Kombination schnell 1.500-1.800 EUR kosten). Dafür hat das finanziell schon gut gepasst, als wir zusammen um die 5k netto hatten, und ist jetzt ziemlich günstig bei fast dem doppelten Haushaltseinkommen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Ich hab 5,5k als Referent bei einem oem in Stuttgart, meine Frau 4K als Gruppenleitern bei einem Verdi Konzern.
Wohnen noch in unserer 3z Studentenbude (inzwischen seit 11jahren) in vaihingen und zahlen 450warm (in Summe).
Wollten immer mal wieder zentraler und größer wohnen aber waren immer zu geizig, wenn man sich die Preise anschaut. Derzeitig steht kinderplanung an. Mit 800k Ek (nasdaq sei dank) könnten wir uns fast was in bar kaufen. Aber irgendwie ist die Hemmschwelle recht hoch.

Geht mir genauso und eigentlich allen Leuten, die ich kenne. Selbst den Arbeitern. Man wohnt halt mal ein paar Jährchen in der billigen Penthouse-Wohnung und schon sollte man locker 600 - 1000k angespart haben, um sich ein Häuschen zu kaufen. Ist doch kein Problem.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Ich hab 5,5k als Referent bei einem oem in Stuttgart, meine Frau 4K als Gruppenleitern bei einem Verdi Konzern.
Wohnen noch in unserer 3z Studentenbude (inzwischen seit 11jahren) in vaihingen und zahlen 450warm (in Summe).
Wollten immer mal wieder zentraler und größer wohnen aber waren immer zu geizig, wenn man sich die Preise anschaut. Derzeitig steht kinderplanung an. Mit 800k Ek (nasdaq sei dank) könnten wir uns fast was in bar kaufen. Aber irgendwie ist die Hemmschwelle recht hoch.

Geht mir genauso und eigentlich allen Leuten, die ich kenne. Selbst den Arbeitern. Man wohnt halt mal ein paar Jährchen in der billigen Penthouse-Wohnung und schon sollte man locker 600 - 1000k angespart haben, um sich ein Häuschen zu kaufen. Ist doch kein Problem.

Kenne jetzt auch keinen, bei dem das anders wäre. Klar, habe auch paar Ausreißer im Freundeskreis: die meisten erben halt kaum was, meist Wohnung in Innenstadtlage, aber nichts besonders wertvolles (alles unter 2 mio). Gibt aber paar, meist die Bandarbeiter die sozusagen ihren IGM Arbeitsplatz geerbt haben von Eltern, auf die warten 3 bis 4 Mietwohnhäuser.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Find 1500€ zu zweit in Düsseldorf auch krass.
[...]
Wir haben zu zwei knapp über 5000€ Haushaltseinkommens und wohnen in guter, zentraler Lage in Köln für unter 1000€ warm. Sind allerdings beide auch sonst eher sparsam, haben zb auch nur ein Auto das sogar noch mit der Mutter geteilt wird. Dadurch liegt unsere Sparquote bei rund 40%.

Ich denke es kommt immer auf das verfügbare Haushaltsnetto an und wie der eigene Lebensstil aussieht. Wir wohnen z.B. auch in Köln und zahlen für unsere 120qm Wohnung in sehr guter Lage knapp 1.700€ warm. Das ist ziemlich viel Geld. Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch ein Haushaltsnetto von 8000€ und eine Sparrate von ebenfalls 40%, fahren/fliegen 2 mal im Jahr in den Urlaub, haben zwei Autos und gönnen und sparen uns auch sonst nichts vom Mund ab. Man muss alles immer in Relation sehen.

Klar könnten wir weniger schön wohnen, dafür 900€ Miete sparen und das Geld zu Seite legen. Aber ganz ehrlich? Ich liebe unsere Wohnung und freue mich jeden Tag über den schönen Garten. Davon abgesehen haben wir schon eine recht ordentliche Sparrate und es tut uns nicht weh.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Ich hab 5,5k als Referent bei einem oem in Stuttgart, meine Frau 4K als Gruppenleitern bei einem Verdi Konzern.
Wohnen noch in unserer 3z Studentenbude (inzwischen seit 11jahren) in vaihingen und zahlen 450warm (in Summe).
Wollten immer mal wieder zentraler und größer wohnen aber waren immer zu geizig, wenn man sich die Preise anschaut. Derzeitig steht kinderplanung an. Mit 800k Ek (nasdaq sei dank) könnten wir uns fast was in bar kaufen. Aber irgendwie ist die Hemmschwelle recht hoch.

Geht mir genauso und eigentlich allen Leuten, die ich kenne. Selbst den Arbeitern. Man wohnt halt mal ein paar Jährchen in der billigen Penthouse-Wohnung und schon sollte man locker 600 - 1000k angespart haben, um sich ein Häuschen zu kaufen. Ist doch kein Problem.

Kenne jetzt auch keinen, bei dem das anders wäre. Klar, habe auch paar Ausreißer im Freundeskreis: die meisten erben halt kaum was, meist Wohnung in Innenstadtlage, aber nichts besonders wertvolles (alles unter 2 mio). Gibt aber paar, meist die Bandarbeiter die sozusagen ihren IGM Arbeitsplatz geerbt haben von Eltern, auf die warten 3 bis 4 Mietwohnhäuser.

Also eine Wohnung im Wert unter 2Mio ist "kaum etwas"? Wieder was dazu gelernt!

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

Also ich zahle 1000 euro kalt für 23qm. Keine Ahnung worüber ihr euch in Deutschland beschwert.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Find 1500€ zu zweit in Düsseldorf auch krass.
[...]
Wir haben zu zwei knapp über 5000€ Haushaltseinkommens und wohnen in guter, zentraler Lage in Köln für unter 1000€ warm. Sind allerdings beide auch sonst eher sparsam, haben zb auch nur ein Auto das sogar noch mit der Mutter geteilt wird. Dadurch liegt unsere Sparquote bei rund 40%.

Ich denke es kommt immer auf das verfügbare Haushaltsnetto an und wie der eigene Lebensstil aussieht. Wir wohnen z.B. auch in Köln und zahlen für unsere 120qm Wohnung in sehr guter Lage knapp 1.700€ warm. Das ist ziemlich viel Geld. Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch ein Haushaltsnetto von 8000€ und eine Sparrate von ebenfalls 40%, fahren/fliegen 2 mal im Jahr in den Urlaub, haben zwei Autos und gönnen und sparen uns auch sonst nichts vom Mund ab. Man muss alles immer in Relation sehen.

Klar könnten wir weniger schön wohnen, dafür 900€ Miete sparen und das Geld zu Seite legen. Aber ganz ehrlich? Ich liebe unsere Wohnung und freue mich jeden Tag über den schönen Garten. Davon abgesehen haben wir schon eine recht ordentliche Sparrate und es tut uns nicht weh.

Zwischen 120qm mit Garten (und demnach vermutlich Familie) für 1700€ und 85qm zu zweit für 1500€ ist aber halt doch nochmal ein Unterschied. Vor allem ist bei euren 8000€ Haushaltsnetto die Miete im Verhältnis ja ohnehin i.O., bei 4200€ find ich es dagegen sehr sportlich.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

IT Berater im ersten Berufsjahr. 2700€ netto plus 400€ Spesen pro Monat. Zahle 470€ monatlich für mein WG-Zimmer in Berlin.

Alleine wohnen hat definitiv seine guten Seiten, ich bin aber selbst am Wochenende so oft unterwegs, dass es einfach Geldverschwendung wäre sich eine eigene Bude zu gönnen. Zudem sind meine Mitbewohner ebenfalls berufstätig, also relativ stressfreies Miteinander.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland für Wohnungen im Bereich 40-60qm, was man hier wohl annehmen kann, liegt bei gut 7 Euro pro qm. Der genannte Betrag sollte also in sehr vielen Regionen absolut normal sein, in ebenfalls vielen sogar überteuert. Nicht immer nur von paar teuren Großstädten ausgehen.

Berlin Charlottenburg 16€ warm ist total normal.

Und an den abfälligen Vorposter der meint 5000 Euro sind durchschnitts-bwler Einstiegsgehalt. Wann schreibst du Marketing 1?

Aber echt 5000 netto zum Einstieg als Durchschnitt

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wenn ich sehe, dass meine Single-Bekannten und -Kollegen in Wohnungen mit mehr als 80qm wohnen ("Also noch weniger geht nun wirklich nicht!"), dann werden wohl viele mehr als ein Drittel aufwenden. Nötig ist es aber nicht. Wie schon einer schrieb: die Prioritäten muss jeder selbst setzen.

Wer kann sich denn in der Großstadt 80 qm leisten. Eine Neubauwohnung z.B. in München in guter Lage kann locker 30+ EUR/qm Kosten. Das wären dann mindestens 2400 EUR kalt.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Entgegen der Hysterie, dir mein Vorposter verbreitet, sind Wohnungen für immer noch wahnsinnige >20€/qm in München verhältnismäßig oft vertreten.

Solange man als Paar in MUC Sicht, ist der Pro-Kopf-Anteil in aller Regel bei max. 1/3 des Nettogehaltes. Wer alleine nach einer bezahlbaren 2-Zimmer-Wohnung sucht, findet warm selten etwas für unter 1.000€ und wird damit tendenziell anteilig mehr hinlegen müssen. Die Nachfrage ist schlicht und ergreifend immens, gleichzeitig entschädigt die Großstadt-München ein wenig. Aber selbst in Augsburg, von wo aus man schnell nach MUC pendeln kann, finde ich keine adäquate Wohnung unter 900€ warm.

Ich zahle in MUC zurzeit für etwas mehr als 50qm 1350€ warm. Sind etwa des Netto-Fixgehaltes. Geht halt nicht anders.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Finde persönliche die Lebensqualität in München hat in den letzten 10 Jahren gut abgenommen. Die Stadt ist massivst voll. Restaurants und Öffentliche Verkehrsmittel überfüllt.
Am Sommer an der Isar schauts aus wie am Teutonengrill.

Dazu "Club-Sterben" und im Endeffekt jedes Jahr die selben Events Tag ein Tag aus (Tollwood, etc.). Bestehend "Alternativ-Angebote" (Bahnwärter Thiel, irgendwelche Zwischenutzungen) werden massiv gehyped sind aber eigentlich im Vergleich zu Berlin, Köln oder Hamburg mit dem Mikroskop zu suchen und reihen sich i.d.R. preislich in das Niveau der Edelclubs ein.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Eine 20 Jahre alte Wohnung kalt im Rhein Main Gebiet für 12 Euro kalt sollte möglich sein. Neubau Erstbezug ist Luxus. Weshalb sollte sich ein junger Akademiker das leisten können?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wenn ich sehe, dass meine Single-Bekannten und -Kollegen in Wohnungen mit mehr als 80qm wohnen ("Also noch weniger geht nun wirklich nicht!"), dann werden wohl viele mehr als ein Drittel aufwenden. Nötig ist es aber nicht. Wie schon einer schrieb: die Prioritäten muss jeder selbst setzen.

Wer kann sich denn in der Großstadt 80 qm leisten. Eine Neubauwohnung z.B. in München in guter Lage kann locker 30+ EUR/qm Kosten. Das wären dann mindestens 2400 EUR kalt.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wenn ich sehe, dass meine Single-Bekannten und -Kollegen in Wohnungen mit mehr als 80qm wohnen ("Also noch weniger geht nun wirklich nicht!"), dann werden wohl viele mehr als ein Drittel aufwenden. Nötig ist es aber nicht. Wie schon einer schrieb: die Prioritäten muss jeder selbst setzen.

Wer kann sich denn in der Großstadt 80 qm leisten. Eine Neubauwohnung z.B. in München in guter Lage kann locker 30+ EUR/qm Kosten. Das wären dann mindestens 2400 EUR kalt.

Muss halt jeder selber wissen, was ihm das Wohnen wert ist.
Ich hab als Single nie mehr als 45qm (1-2 Zimmer) gehabt und das hat dicke gereicht.
Und wer sich ne Wohnung in der Münchner Innenstadt leisten kann und will, der soll das tun, sich dann aber nicht über die Kosten beschweren. Auch in München gibt es "bezahlbaren" Wohnraum, bloß dann muss man halt 20 Minuten mehr zur Arbeit hinnehmen.
Ich war schon in anderen Ländern und seitdem finde ich den Wohnungsmarkt in Deutschland noch sehr human. Bloß viele Deutsche haben halt Ansprüche oberhalb ihres Budgets.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Muss halt jeder selber wissen, was ihm das Wohnen wert ist.
Ich hab als Single nie mehr als 45qm (1-2 Zimmer) gehabt und das hat dicke gereicht.
Und wer sich ne Wohnung in der Münchner Innenstadt leisten kann und will, der soll das tun, sich dann aber nicht über die Kosten beschweren. Auch in München gibt es "bezahlbaren" Wohnraum, bloß dann muss man halt 20 Minuten mehr zur Arbeit hinnehmen.
Ich war schon in anderen Ländern und seitdem finde ich den Wohnungsmarkt in Deutschland noch sehr human. Bloß viele Deutsche haben halt Ansprüche oberhalb ihres Budgets.

Absolut korrekt! Meine Frau und ich sind verbeamtet im Höheren Dienst und haben in etwa ein Haushaltseinkommen von 7k im Monat. Wir leben in Halle/Saale und zahlen für eine 90m² Wohnung (Neubau 2018, Erdgeschoss mit 185m² eigenem Garten, Gäste-WC, Stellplatz) ca. 1.150€ warm. Das sind in etwa 17% unseres Nettoeinkommens. Klar ist halt Osten und ist obendrein noch Halle. Aber pauschal zu behaupten, in einer deutschen Großstädten gäbe es keinen "bezahlbaren" Wohnraum mehr ist absolut Schwachsinn! Es können nur nicht alle in der Innenstadt von München, Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf leben. Und wem das so wichtig ist, der soll dafür dann ordentlich bezahlen müssen. Ganz einfach. Sicher würde ich es auch in Betracht ziehen, in einer etwas attraktiveren Stadt zu leben. Aber hier (Einzugesgebiet um Halle) können wir noch in diesem Jahr mit dem Bau unseres Eigenheims beginnen. Also Augen auf bei der Standortwahl!

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

...viele Deutsche haben halt Ansprüche oberhalb ihres Budgets.

Das ist der Kernsatz.

Als Single und Berufsanfänger ist es eben nicht standesgemäß, direkt in die 100-qm-Neubauwohnung zu ziehen, einen Porsche zu fahren, mehrfach jährlich in den Urlaub zu fliegen und die brandneue Rolex vom Grauen zu tragen. Meine Übertreibung geht an der "Realität" dieses Forums aber leider kaum vorbei.

Ich habe mich erst fünf Jahre nach dem Berufseinstieg vergrößert wegen meiner damaligen Lebensgefährtin. Auf diesen Satz habe ich hier schon mehrfach den Hinweis erhalten, "man müsse ja nicht ewig weiterleben wie ein Tier".

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich kann nur dazu raten, erst einmal kleine Brötchen zu backen.

Meine Frau und ich haben in unserer "Studibude" (2 Zimmer, 55qm, 650 Euro warm), noch 6 Jahre weiter gelebt, obwohl wir irgendwann ein Haushaltseinkommen von über 8k hatten (also unter 10% Wohnkosten). Das gesparte Geld ging in die Rücklage für den Erwerb von Eigentum.

Mittlerweile haben wir 2 Kinder und ein Haus und auf mal sieht es ganz anders aus. Im Monat gehen 2.000 an die Bank und 350 an Nebenkosten drauf. Wegen Elternzeit ist dazu das Haushaltseinkommen auf ca. 6,5k gesunken. Damit liegen wir jetzt leicht über 1/3 Wohnkosten.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ganz ähnlich hier.

Teile auch deinen Tipp. Jeder Euro, den du am Anfang sparst, wird dir doppelt und dreifach zu Gute kommen, wenn du mal Eigentum erwerben willst.

Wir haben auch 5 jahre noch in unserer kleinen aber feinen 57qm-Wohnung gelebt für 800 warm inkl. Internet etc. Zu der Zeit hab sogar nur ich schon gearbeitet und habe monatlich 1.500 EUR zur Seite gelegt. Ich war nicht geizig, aber habe eben auch keinen Schwachsinn gekauft und mir Anschaffungen immer 2 mal überlegt. Jetzt die rechnung: Nach 5 Jahren hatte ich tatsächlich 90k gespart. Erst dann sind wir umgezogen - sowieo in eine andere Stadt. Dann als TINK fließt die Kohle natürlcih in Strömen. Aber auch hier haben wir dann eben 3.000 monatlich beiseite gelegt und dann kam Nachwuchs. Auch da hatten wir trotz Elternzeit noch etwas übrig, aber nicht mehr so viel. Und ja - so schafft man das dann tatsächlich, nach 8 Jahren inkl. Kind in die Welt setzen 150.000 EUR zu sparen, die man dann fürs Eigenheim auf den Kopf hauen kann, was wir größtenteils auch getan haben.

Achso.. hab mir übrigens auch nie ein Auto gegönnt. Erst jetzt mit Kind und 2 Jobs und den Arbeitswegen ist es einfach nicht mehr möglich, jetzt haben wir sogar 2 Autos... leider...

Wenn ich dann Kollegen - auch Mitte 30 - immer wieder Sätzen wie "Wie soll man denn überhaupt so viel geld sparen, damit man nach den Kaufnebenkosten beim Erwerb noch Eigenkapital in die Finanzeirung packen kann?!" sagen höre... dann denke ich mir nur so.. "Tja..."

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Ich kann nur dazu raten, erst einmal kleine Brötchen zu backen.

Meine Frau und ich haben in unserer "Studibude" (2 Zimmer, 55qm, 650 Euro warm), noch 6 Jahre weiter gelebt, obwohl wir irgendwann ein Haushaltseinkommen von über 8k hatten (also unter 10% Wohnkosten). Das gesparte Geld ging in die Rücklage für den Erwerb von Eigentum.

Mittlerweile haben wir 2 Kinder und ein Haus und auf mal sieht es ganz anders aus. Im Monat gehen 2.000 an die Bank und 350 an Nebenkosten drauf. Wegen Elternzeit ist dazu das Haushaltseinkommen auf ca. 6,5k gesunken. Damit liegen wir jetzt leicht über 1/3 Wohnkosten.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Ich kann nur dazu raten, erst einmal kleine Brötchen zu backen.

Meine Frau und ich haben in unserer "Studibude" (2 Zimmer, 55qm, 650 Euro warm), noch 6 Jahre weiter gelebt, obwohl wir irgendwann ein Haushaltseinkommen von über 8k hatten (also unter 10% Wohnkosten). Das gesparte Geld ging in die Rücklage für den Erwerb von Eigentum.

Mittlerweile haben wir 2 Kinder und ein Haus und auf mal sieht es ganz anders aus. Im Monat gehen 2.000 an die Bank und 350 an Nebenkosten drauf. Wegen Elternzeit ist dazu das Haushaltseinkommen auf ca. 6,5k gesunken. Damit liegen wir jetzt leicht über 1/3 Wohnkosten.

Ist bei der Einkommenshöhe aber völlig okay. Diese relativen "Regeln" sind sowieso sehr weich. Je höher das Einkommen, desto höher kann man natürlich gehen (also relativ zum Einkommen).

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

...viele Deutsche haben halt Ansprüche oberhalb ihres Budgets.

Das ist der Kernsatz.

Als Single und Berufsanfänger ist es eben nicht standesgemäß, direkt in die 100-qm-Neubauwohnung zu ziehen, einen Porsche zu fahren, mehrfach jährlich in den Urlaub zu fliegen und die brandneue Rolex vom Grauen zu tragen. Meine Übertreibung geht an der "Realität" dieses Forums aber leider kaum vorbei.

Ich habe mich erst fünf Jahre nach dem Berufseinstieg vergrößert wegen meiner damaligen Lebensgefährtin. Auf diesen Satz habe ich hier schon mehrfach den Hinweis erhalten, "man müsse ja nicht ewig weiterleben wie ein Tier".

Das ist eher der Standard des WiWi-Forum-Erstsemesters als des Berufseinsteigers.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Tja jetzt hast du dein Geld in den Immobilienkonsum gesteckt.

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Es heißt übrigens DINK und nicht TINK...Double Income, No Kids.

Und 150k zu zweit nach 8 Jahren ist jetzt auch nicht so crazy wie von dir dargestellt. Das sind 75k pro Kopf, 9,4k pro Jahr oder 781 pro Monat.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Ganz ähnlich hier.

Teile auch deinen Tipp. Jeder Euro, den du am Anfang sparst, wird dir doppelt und dreifach zu Gute kommen, wenn du mal Eigentum erwerben willst.

Wir haben auch 5 jahre noch in unserer kleinen aber feinen 57qm-Wohnung gelebt für 800 warm inkl. Internet etc. Zu der Zeit hab sogar nur ich schon gearbeitet und habe monatlich 1.500 EUR zur Seite gelegt. Ich war nicht geizig, aber habe eben auch keinen Schwachsinn gekauft und mir Anschaffungen immer 2 mal überlegt. Jetzt die rechnung: Nach 5 Jahren hatte ich tatsächlich 90k gespart. Erst dann sind wir umgezogen - sowieo in eine andere Stadt. Dann als TINK fließt die Kohle natürlcih in Strömen. Aber auch hier haben wir dann eben 3.000 monatlich beiseite gelegt und dann kam Nachwuchs. Auch da hatten wir trotz Elternzeit noch etwas übrig, aber nicht mehr so viel. Und ja - so schafft man das dann tatsächlich, nach 8 Jahren inkl. Kind in die Welt setzen 150.000 EUR zu sparen, die man dann fürs Eigenheim auf den Kopf hauen kann, was wir größtenteils auch getan haben.

Achso.. hab mir übrigens auch nie ein Auto gegönnt. Erst jetzt mit Kind und 2 Jobs und den Arbeitswegen ist es einfach nicht mehr möglich, jetzt haben wir sogar 2 Autos... leider...

Wenn ich dann Kollegen - auch Mitte 30 - immer wieder Sätzen wie "Wie soll man denn überhaupt so viel geld sparen, damit man nach den Kaufnebenkosten beim Erwerb noch Eigenkapital in die Finanzeirung packen kann?!" sagen höre... dann denke ich mir nur so.. "Tja..."

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Oh mann... danke ja - es heißt DINK ;)

Ich habe nicht darstellen wollen, wie CRAZY es ist, so viel zu sparen, sondern ich wollte zeigen, dass es eben schon nach ein paar Jahren extrem viel ausmacht, ob man was beiseite legt oder nicht.

Ich habe mein Geld in den Immobilienkonsum gesteckt... stimmt... aber Mieten auf Dauer war nichts für mich bzw. uns. Bin halt eher so der Haustyp. Garten und etwas mehr Platz ist jetzt natürlich Konsum, aber auch nicht unwichtig für mich.

Aber ich kann dich beruhigen. Ich war, wie gesagt, nie geizig! Ich war 4 mal im jahr im Urlaub, aber eine Backpackingreise in Südostasien ist tatsächlich nicht teuer. Und zum Skifahren war ich eh lieber mit Kumpels in einer Wohnung, einfach weil wir gerne abends kochen und zusammen chilln. Ich war halt nie der Hotelmensch. Und ich spare niemals am Essen. Ich liebe gute Lebensmittel und ich gehe auch echt gerne Essen. Da ich aber noch lieber leidenschaftlich koche, geht auch da nicht so oft viel Kohle drauf. Ja, was bleibt noch? Ich mache extrem viel Musik. Große Leidenschaft. Kostet aber nicht so viel wie Golf spielen.

Keine Ahnung, mir gings all die Jahre extrem gut und ich hab gerne Geld ausgegeben. Daher bitte nich so tun, als hätte ich hier nicht gelebt, um mich dann mit einer Immobilie zu verschulden :)

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Tja jetzt hast du dein Geld in den Immobilienkonsum gesteckt.

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Es heißt übrigens DINK und nicht TINK...Double Income, No Kids.

Und 150k zu zweit nach 8 Jahren ist jetzt auch nicht so crazy wie von dir dargestellt. Das sind 75k pro Kopf, 9,4k pro Jahr oder 781 pro Monat.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Ganz ähnlich hier.

Teile auch deinen Tipp. Jeder Euro, den du am Anfang sparst, wird dir doppelt und dreifach zu Gute kommen, wenn du mal Eigentum erwerben willst.

Wir haben auch 5 jahre noch in unserer kleinen aber feinen 57qm-Wohnung gelebt für 800 warm inkl. Internet etc. Zu der Zeit hab sogar nur ich schon gearbeitet und habe monatlich 1.500 EUR zur Seite gelegt. Ich war nicht geizig, aber habe eben auch keinen Schwachsinn gekauft und mir Anschaffungen immer 2 mal überlegt. Jetzt die rechnung: Nach 5 Jahren hatte ich tatsächlich 90k gespart. Erst dann sind wir umgezogen - sowieo in eine andere Stadt. Dann als TINK fließt die Kohle natürlcih in Strömen. Aber auch hier haben wir dann eben 3.000 monatlich beiseite gelegt und dann kam Nachwuchs. Auch da hatten wir trotz Elternzeit noch etwas übrig, aber nicht mehr so viel. Und ja - so schafft man das dann tatsächlich, nach 8 Jahren inkl. Kind in die Welt setzen 150.000 EUR zu sparen, die man dann fürs Eigenheim auf den Kopf hauen kann, was wir größtenteils auch getan haben.

Achso.. hab mir übrigens auch nie ein Auto gegönnt. Erst jetzt mit Kind und 2 Jobs und den Arbeitswegen ist es einfach nicht mehr möglich, jetzt haben wir sogar 2 Autos... leider...

Wenn ich dann Kollegen - auch Mitte 30 - immer wieder Sätzen wie "Wie soll man denn überhaupt so viel geld sparen, damit man nach den Kaufnebenkosten beim Erwerb noch Eigenkapital in die Finanzeirung packen kann?!" sagen höre... dann denke ich mir nur so.. "Tja..."

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

...viele Deutsche haben halt Ansprüche oberhalb ihres Budgets.

Das ist der Kernsatz.

Als Single und Berufsanfänger ist es eben nicht standesgemäß, direkt in die 100-qm-Neubauwohnung zu ziehen, einen Porsche zu fahren, mehrfach jährlich in den Urlaub zu fliegen und die brandneue Rolex vom Grauen zu tragen. Meine Übertreibung geht an der "Realität" dieses Forums aber leider kaum vorbei.

Ich habe mich erst fünf Jahre nach dem Berufseinstieg vergrößert wegen meiner damaligen Lebensgefährtin. Auf diesen Satz habe ich hier schon mehrfach den Hinweis erhalten, "man müsse ja nicht ewig weiterleben wie ein Tier".

Das ist eher der Standard des WiWi-Forum-Erstsemesters als des Berufseinsteigers.

Da hast du - leider - recht, mein Fehler. :)
Als Berufseinsteiger hast leistest du dir natürlich all diese Gimmicks plus Immobilien-, ETF- und Bitcoin-Investments...

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Die deutschen Vermögen sind im Durchschnitt nicht umsonst am Ende der europäischen Tabelle, obwohl wir bei den Gehältern ganz vorne sind. Durchschnittlich werden wir ca. 80 Jahre alt, also ca. 15 Jahre Rente. Die Immobilie hilft uns also im Durchschnitt zur Absicherung eines gewissen Lebensstandards.

Das Gegenereignis: Schlimmer als mit 60 Lenzen und einem hohen Vermögen zu sterben würde ich es empfinden, in Armut 100 Jahre alt zu werden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Die deutschen Vermögen sind im Durchschnitt nicht umsonst am Ende der europäischen Tabelle, obwohl wir bei den Gehältern ganz vorne sind.

Oh man, immer diese nichtssagende Statistik...
Die ist nicht umsonst schon Dutzende Male widerlegt und zerrissen worden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Die deutschen Vermögen sind im Durchschnitt nicht umsonst am Ende der europäischen Tabelle, obwohl wir bei den Gehältern ganz vorne sind.

Oh man, immer diese nichtssagende Statistik...
Die ist nicht umsonst schon Dutzende Male widerlegt und zerrissen worden.

Kann die Statistik jemand widerlegen? Habe auch mehrmals gelesen, dass Deutsche im Vergleich zu anderen Europäern durchschnittlich weniger Vermögen haben. Was ist der Grund dafür?

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2019:

Ich hab 5,5k als Referent bei einem oem in Stuttgart, meine Frau 4K als Gruppenleitern bei einem Verdi Konzern.
Wohnen noch in unserer 3z Studentenbude (inzwischen seit 11jahren) in vaihingen und zahlen 450warm (in Summe).
Wollten immer mal wieder zentraler und größer wohnen aber waren immer zu geizig, wenn man sich die Preise anschaut. Derzeitig steht kinderplanung an. Mit 800k Ek (nasdaq sei dank) könnten wir uns fast was in bar kaufen. Aber irgendwie ist die Hemmschwelle recht hoch.

Ist es so oder ist der Wunsch Vater des Gedanken?

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Arbeite in Frankfurt und wohne in Neu-Isenburg.
3400 netto, 450 WM für eine 1 Zimmer 30qm Wohnung plus Kellerraum und kleiner Balkon mit Tisch und 2 Stühle. Erstbezug nach Renovierung.

Finde die 13% für Miete noch okay würde aber gerne unter 10% kommen. Denke mein Gehalt steigt in den nächsten 1, 2 Jahren noch auf 3900-4100 je nach Performance.

Muss dazu sagen, dass ich im Prinzip jedes zweite Wochenende -manchmal häufiger- unterwegs bin und Freunde / Familie / Konzerte / Natur in ganz Deutschland besuche. Ich Frage mich immer, ob die Singles mit 1000€ oder mehr Miete am Wochenende sich immer daheim einschließen damit es sich lohnt? Oder immer Leute wie mich zu sich einladen und große Partys feiern :D
L

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ist halt immer die Frage, was man möchte. Wenn es einem nichts ausmacht in einem Rattenloch zu wohnen oder in einer WG und ewig das Studi-Life führen möchte, dann sind 1/3 schon zu viel. Wenn man da andere Präferenzen hat sieht es eben anders aus.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

Der Trend geht wohl stramm in Richtung 1/2, es sei denn, man verkleinert sich wohnungsmäßig.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Man sollte das Leben auch etwas genießen. Es gibt Leute die sparen immer auf die Zukunft und dann geben sie den Löffel ab bevor diese ominöse Zukunft beginnt.

Die deutschen Vermögen sind im Durchschnitt nicht umsonst am Ende der europäischen Tabelle, obwohl wir bei den Gehältern ganz vorne sind.

Oh man, immer diese nichtssagende Statistik...
Die ist nicht umsonst schon Dutzende Male widerlegt und zerrissen worden.

Kann die Statistik jemand widerlegen? Habe auch mehrmals gelesen, dass Deutsche im Vergleich zu anderen Europäern durchschnittlich weniger Vermögen haben. Was ist der Grund dafür?

push

antworten

Artikel zu Großstädte

Karriere-Stadtführer - City Jobguides

City Jobguides 2006

Die City Jobguides bieten zu acht deutschen Städten Informationen zum Thema Job und Karriere. Sie zeigen Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für Fach- und Führungskräfte, Studenten, Hochschulabsolventen und Praktikanten.

mein-studentenwohnheim.de - Für bezahlbaren Wohnraum im Studium

Screenshot der Website »mein-studentenwohnheim.de«

Das Deutsches Studentenwerk (DSW) wirbt um Unterstützung für seine Kampagne „Kopf braucht Dach“. Ziel der Kampagne: Mehr staatliche Unterstützung für Neubau und Sanierung von Wohnheimen der Studentenwerke. Studierende können online unter www.mein-studentenwohnheim.de abstimmen.

Statistik: Studentenwohnpreisindex 2016 - Studenten-Wohnungen werden teurer

Eine Häuserreihe von mehrstöckigen Häusern mit renovierten Fronten und Balkonen.

Studenten-Wohnungen werden für die rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland immer teurer. Vor allem in den Universitätsstädten sind die Mieten seit 2010 zum Teil um mehr als ein Drittel gestiegen. Hier konkurrieren die Studenten immer öfter mit jungen Berufstätigen und Rentnern um bezahlbaren Wohnraum. In München sind die Mieten für eine Studentenwohnung mit 615 Euro am höchsten, stärker gestiegen jedoch in Osnabrück. Das zeigt der neue IW-Studentenwohnpreisindex 2016.

Staatlich geförderte und bezahlbare Studentenwohnungen sind rar

Weniger als zehn Prozent aller Studierenden können einen Wohnheimplatz bekommen. Insgesamt stehen Studenten in Deutschland 189.500 Wohnheimplätze zur Verfügung. Im Vergleich zu den Studienplätzen, die um 48 Prozent seit 2008 gestiegen sind, erhöhte sich die Anzahl staatlich geförderter Wohnheimplätze nur um fünf Prozent. Das teilt aktuell das Deutsche Studentenwerk mit.

Studenten-Wohnungen: Mieten in München am höchsten

Ein mehrstöckiges Haus mit mehreren Wohnparteien und Balkonen.

Für Studenten sind Mieten in den vergangenen fünf Jahren bundesweit teurer geworden. In München, Frankfurt und Hamburg zahlen Studenten für eine Wohnung oder WG-Zimmer am meisten – und ausgerechnet dort sind staatlich geförderte Studentenwohnheime knapp. Das zeigt der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24.

Wohnkosten betragen mehr als ein Drittel des privaten Konsums

Ein Vorgarten mit einer bunten Holzbank, Pflanzen und weiteren Dekoartikeln.

Mit 845 Euro im Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013 durchschnittlich 35 Prozent ihres Konsumbudgets von 2448 Euro für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Für Ernährung und Bekleidung betrugen die Ausgabenanteile in Deutschland 19 Prozent.

Bankenmetropole Frankfurt beliebt bei Absolventen

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Die Metropolregion Rhein-Main um Frankfurt gehört zu den beliebtesten Regionen für gutausgebildete Fachkräfte. Jobmotoren sind vor allem die Banken und Wirtschaftsinstitute sowie die Frankfurter Messe und der Flughafen. Problematisch sind lediglich die hohen Mieten am Main.

Surf-Tipp: WG-Planer »roomiepla.net«

Bild der Küche in einer Studenten-WG.

Die Web-Applikation roomiepla.net soll die in einer Wohngemeinschaft anfallenden, unbequemen Verwaltungsaufgaben für alle Mitbewohner übernehmen. Gemeinsame WG-Ausgaben wie die Miete oder Einkäufe können zum Beispiel eingetragen und verrechnet werden.

Studierende beklagen Mangel an preisgünstigen Wohnheimplätzen

Das Deutsche Studentenwerk fordert zusätzliche Wohnheimplätze. 81 Prozent der befragten Studierenden in der 5. Allensbachstudie „Studienbedingungen 2014“ klagen über zu wenig Wohnheimplätze. Die Allensbachstudie wird im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks zu den Themen Studienfinanzierung, Auslandsaufenthalte und Wohnsituation durchgeführt.

Hessen finanziert Studentenwerken 2.000 neue Wohnheimplätze

Balkone von mehrstöckigen Wohnhäusern.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland begrüßt ausdrücklich das neue „Landesprogramm Wohnung“ des Landes Hessen. Die hessische Landesregierung will im Jahr 2014 unter anderem 2.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende schaffen.

Wohnkosten für Studierende: Wo studiert man noch günstig?

Wohnkosten für Studierende: Ein Blick über die Großstadt München von oben

Studieren ist teurer geworden: Vor allem in Großstädten sorgen steigende Mieten dafür, dass immer mehr Studierende neben dem Studium jobben müssen, um ihre Lebenshaltungskosten stemmen zu können. Wo mangelt es am meisten an bezahlbaren Wohnungen? Wo hingegen studiert man noch günstig? Und welche Kosten kommen noch zu den Mietkosten hinzu? Der folgende Überblick liefert die Antworten.

Mehr Wohnheimplätze für Studierende dringend nötig

Das Deutsches Studentenwerk fordert rasches Handeln von Bund und Ländern für zusätzliche, preisgünstige und bezahlbare Wohnheimplätze. Laut einer neuen Prognose der Kultusministerkonferenz ist mit einer anhaltend hohen Zahl von Erstsemestern bis zum Jahr 2025 zu rechnen. Die derzeitige Förderung in einzelnen Ländern reicht nicht aus.

Die erste eigene Wohnung: Das gilt es zu beachten

Wohnungssuche: Balkone der Mietwohnungen in einem mehrstöckigen Wohnhaus.

Wer das erste Mal von zu Hause auszieht, das Studentenwohnheim verlässt, um eine WG zu gründen, oder aus der Untermiete in die erste gemeinsame Wohnung als Pärchen zieht, sollte eins beachten. Bei der ersten eigenen Wohnung als Hauptmieterin oder Hauptmieter ist jeder plötzlich selbst für alles verantwortlich. Doch davon sollte sich niemand abschrecken lassen.

Knapp 25 Euro monatlich für Telefon- und Internet-Flatrates

Die privaten Haushalte in Deutschland gaben im Jahr 2012 durchschnittlich knapp 25 Euro im Monat für kombinierte Telekommunikationsdienstleistungen wie zum Beispiel Internet- und Telefon-Flatrates aus. Das war ein Zuwachs von mehr als 20 Euro gegenüber 2007.

Wohnheimwörterbuch in acht Sprachen

Wohnheim-wörterbuch englisch chinesisch

Wie erklärt man chinesischen Studierenden die deutsche Mülltrennung, was heißt „Putzplan“ oder Hausmeister auf Englisch, Französisch oder Russisch? Antworten gibt ein illustriertes Wohnheimwörterbuch des Deutschen Studentenwerks. Seit kurzem steht das Wohnheimwörterbuch in Deutsch-Chinesisch-Englisch auch als Smartphone-App zur Verfügung.

Antworten auf Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 81 Beiträge

Diskussionen zu Großstädte

41 Kommentare

Gehalt - Ort

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020: Einfach öfter Mal ne Bewerbung schreiben. Nicht nur im Heimatort sondern deutschlandweit. ...

Weitere Themen aus Wohnen & WG-Leben