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Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3-Regel? Die gibt es nicht. Es kommt einfach auf dein Gehalt an. Ärmere Schichten haben auch mal die 1/2-Regel. Wenn du 5000 netto zum Einstieg hast, wie der Durchschnitts-BWLer, dann sind 1000 Euro Miete nur 1/5. Daher sollte es das Ziel sein, das eigene Einkommen zu erhöhen. Deine ist selbst für einen Lowperformer sehr schlapp. Beim Mietpreis macht das leider Angebot und Nachfrage,

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich zahle ca. 100€ NK in selbstgenutzter Immo im Randgebiet einer C (vielleicht B) Stadt. Ich gehe davon aus, dass ich in Zukunft umziehen muss. Sicher ist das jedoch nocht nicht. Bei der Vorstellung graut es mir bereits jetzt. Die Immo ist aus Erbschaft und auf Grund der Gestaltung mehr oder weniger nicht vermietbar (Großes Grunstück mit 2 Gebäuden, beide in Familienbesitz).

Ich arbeite im Consulting und bin daher Mo - Do (Fr) nicht zu Hause. Das WE dann gerne mal bei Freunden. Glaube es läuft auf ein WG Zimmer hinaus, auch wenn ich die Vorstellung hasse. Aber ~650+ EUR für max. 10 Tage, im Mittel wahrscheinlich eher 5 Tage, pro Monat auszugeben halte ich für komplett geisteskrank.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Muss jeder selbst entscheiden wie er seine Präferenzen setzt oder? Ihc gebe relative viel für Miete aus, da ich gerne eine schöne Wohnung habe für die wenige Zeit, in der ich diese Nutze. Für €479 kannst dich hier (in FFM) im letzten Loch einquartieren.

Ich gebe >1/3 meines Nettos aus, habe aber immer noch >3k pro Monat für sonstiges zur Verfügung

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich zahle 40% meines Nettogehalts (+ Kindergeld) für ein WG-Zimmer. Bin aber Student und wohne in FFM.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ja finde ich. Wobei nicht für Studenten, aber auch Berufseinsteiger. Für mich war 1/3 der Beweggrund in eine kleinere Stadt zu ziehen und zu pendeln. Es geht ja nicht immer nur um den Kontrast zwischen Hamburg/München und dem kleinen fränkischen/oder sächsischen Landschaft, sondern eben auch zwischen Berlin und Potsdam, oder Frankfurt und Wiesbaden. Das kulturelle Leben in einer Stadt ist mir wichtig und da bietet die Großstadt mehr. Aber eine viele Kulturstädte haben Theater, Oper, Museen, gute Restaurants, Geschichte und auch Möglichkeiten sich in der Politik zu betätigen, oder anderweitig sozial. Die klassischen Großstädte könnten was für mich sein, sobald ich eben eine gewisse Gehaltsklasse erreiche. Die sehe ich aber eben erst bei Personen im 6 Stelligen Bereich gegeben und selbst da mit Familie eher nicht im Einstieg...

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ist es wirklich wichtig wer die definiert hat?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Geht schon. aber man darf halt nicht groß wählerisch sein oder einfach auch mal Glück haben.
Wohne in einer schönen Neubauwohnung in Düsseldorf und zahle ALL IN (inkl. Strom, Internet, Stellplatz) <30% vom Netto.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland für Wohnungen im Bereich 40-60qm, was man hier wohl annehmen kann, liegt bei gut 7 Euro pro qm. Der genannte Betrag sollte also in sehr vielen Regionen absolut normal sein, in ebenfalls vielen sogar überteuert. Nicht immer nur von paar teuren Großstädten ausgehen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Derjenige, der auch behauptet, dass man 3 bis 6 Monatsgehälter als Reserve auf der hohen Kante (was auch immer eine hohe Kante sein mag) haben sollte.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3 Richtlinie? Wer hat die definiert?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

In Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart zahlt man heute ja mal schnell über 1000 € warm als Single für nicht mehr als 50 qm². Also auch mich einem überdurchschnittlichen Verdienst von ca. 2500-3000 Netto pro Monat zahlt man mehr als 1/3 des Nettogehalts fürs Wohnen. Auf der anderen Seite bleibt noch eine relativ große Menge nach Miete für sonstige Kosten übrig. Mit 2000 € netto und 650 € Miete bleiben noch 1350 € übrig. Bei 2500 € netto und 1000 € Miete bleiben wiederum 1500 € übrig. Trotz deutlich höherem prozentualem Anteil fürs Wohnen bleibt mehr Geld übrig.

Ist eurer Meinung nach die 1/3 Richtlinie noch aussagekräftig? In ländlicheren Regionen mag das meiner Meinung nach noch zutreffen. In Städten mit höheren Gehältern und hohen Mieten (während andere Lebensunterhaltskosten wie Einkauf im Supermarkt, Auto etc. kaum bzw. gar nicht teurer sind als auf dem Land) bin ich mir da inzwischen unsicher, ob nicht z.B. das verfügbare Geld nach Miete eine aussagekräftigere Basis hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Wo zahlt man bitte 479 Euro warm für eine Wohnung? :)

Die durchschnittliche Kaltmiete in Deutschland für Wohnungen im Bereich 40-60qm, was man hier wohl annehmen kann, liegt bei gut 7 Euro pro qm. Der genannte Betrag sollte also in sehr vielen Regionen absolut normal sein, in ebenfalls vielen sogar überteuert. Nicht immer nur von paar teuren Großstädten ausgehen.

Berlin Charlottenburg 16€ warm ist total normal.

Und an den abfälligen Vorposter der meint 5000 Euro sind durchschnitts-bwler Einstiegsgehalt. Wann schreibst du Marketing 1?

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Jaja der Durchschnitt.... da fließt die Scheune in der uckermarkscuen Pampa, die Bestandsmiete unverändert seit 1980, die Vermietung des Kinderzimmers als Steuersparmodell, Genossenschaftswohnungen ein. Vom Durchnitt reden ja auch die Medien gern. "Skandal Skandal Anke zahlt 460 warm früher nur 380" (wirkliches Beispiel bei Plaslberg im TV) Was soll Anke mit durschnittlicher Rente von 780 denn zahlen denk ich? Ist der Reflex, dass man das Thema lächerlich findet beabsichtigt? Wer heute zum Arbeitsplatz ziehen muss zahlt gern dass 2oo bis 300 proz mehr als "Durchschnitt"

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Wenn ich sehe, dass meine Single-Bekannten und -Kollegen in Wohnungen mit mehr als 80qm wohnen ("Also noch weniger geht nun wirklich nicht!"), dann werden wohl viele mehr als ein Drittel aufwenden. Nötig ist es aber nicht. Wie schon einer schrieb: die Prioritäten muss jeder selbst setzen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Jaja der Durchschnitt.... da fließt die Scheune in der uckermarkscuen Pampa, die Bestandsmiete unverändert seit 1980, ...

Nein, das war der Wert für Neuvermietung im Februar 2019, nichts mit Bestandsmieten. Bezogen auf Wohnungen der Größe 40-60qm. Natürlich fließt da auch ne Bruchbude in der Pampa rein, genauso wie top ausgestattete Wohnung in 1a-Lage.
Ändert nichts dran, dass man in vielen Gegenden mit dem Betrag eine brauchbare Wohnung finden kann.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Das ist eben die Frage, die sich viele stellen wenn es heißt Stadt vs. Land. Wohnt man auf dem Land wie "König" oder in der Stadt wie "Untertan". Genauso gibt es Städte die sehr gut verbunden sind via Autobahn oder ÖPNV, wie hier z.B. aufgezählt und an den "Metropolen" angrenzen. Als Beispiel hier Krefeld bzw. Duisburg mit den Stadtteilen die an Düsseldorf grenzen. Da werden mittlerweile auch schon horrende Summen für gezahlt. Fährt man nochmal 10-20 Minuten weiter wird es eben extrem günstiger und schon wieder ländlicher. Für viele ist das nichts und dann wird eben in die Nachbarstadt ausgewichen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Der Lehrer wird irgendwo verbeamtet..
und kommt da so leicht auch nicht mehr weg..

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

Die meisten Schulen sind in der Stadt, dagegen viele Firmen in Industriegebieten mit bequemer Autobahnanbindung. Es würde also als BWLer noch mehr Sinn machen, vom Landleben zu profitieren, komischerweise wollen das "von uns" nur wenige.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wird irgendwo verbeamtet..
und kommt da so leicht auch nicht mehr weg..

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Der Lehrer wohnt meistens aufm Land und lässt es sich mit seiner Besoldung gut gehen. Aufm Land ist A13 aufwärts ein fürstliches Gehalt!

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

An den TE:
Hast es doch selbst schon gesehen. Bei 2k netto sind 800 Euro Miete ein deutlicherer Aufwand als bei 2,5k der Tausender fürs Wohnen.

Aus meiner Sicht kommt es auch immer drauf an, wie man seine Wohnung nutzt. Der Lehrer, der ab 14 Uhr da ist und auch korrigieren und vorbereiten muss, braucht eine bessere/größere Wohnung als der T1-Fuzzie, der ohnehin nur zum Schlafen von Freitag bis Sonntag da ist.

Ich würde es eher über das Residuum definieren: Wieviel brauche ich zum Leben/"Sparen" mindestens? Das Delta ist dann die für Dich individuelle Obergrenze für die Miethöhe.

Der Lehrer kann sich seinen Arbeitgeber aber auch ganz easy aussuchen. Vor allem wenn man sich im Studium noch angestrengt hat.

Doch kann er.

Du kannst dich ganz einfach auf andere Stellen bei Schulen bewerben. Haben selbst genug Lehrer bei unserer Schule gemacht. Bundesland zu wechseln ist schwieriger aber innerhalb eines Bundeslandes ist das problemlos möglich.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Richtig gut, wurde gar nicht gewürdigt
(Y) weiter so

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Richtig gut, wurde gar nicht gewürdigt
(Y) weiter so

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

Gute Idee, wir sollten in Zukunft unsere mietebereinigten Gehälter vergleichen. Ich bin für EART,als Earnings After Rent and Taxes. Vielleicht können wir uns noch ein Tier-Adjustment einfallen lassen, damit man in Zukunft besser zwischen Gehalt und Prestige abwägen kann.

Der Beitrag war natürlich als Witz gedacht, aber spannend fände ich es schon. Vllt. noch EARMT. Es sollten auch (M)obilitätskosten berücksichtigt werden, da bei EART jemand, der "auf dem Land" wohnt, besser dasteht, obwohl er evtl. in der Realität durch Pendeln wieder auf ähnlicher Ebene wie ein Städter steht.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

In Städten wie München oder Frankfurt ist das Umland inzwischen nicht viel billiger. Zumindest wenn die Anbindung mit Öffentlichen ganz gut ist. Das Argument ich zieh ein bisschen weiter raus, wohne billig und bin in 20 Min immer noch in der Stadt ist kaum möglich (zumindest bei Neumieten zu üblichen preisen).

Und mit dem Auto zur Berufszeit von außerhalb in die Großstadt rein ist auch alles andere als angenehm oder schnell. Habe ein paar Jahre in Frankfurt gewohnt und bin gegen den Strom gefahren. Was da auf der anderen Seite für Staus waren...Bei anderen Städten mag das möglich sein. Bei den großen Wirtschaftszentren (wo nun mal sehr viele Jobs sind) weniger.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

Duisburg - Marxloh

WiWi Gast schrieb am 24.03.2019:

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

Gerade in Düsseldorf kann das auch ordentlich nach hinten los gehen. Zu Messezeiten (und das ist nicht so selten) werden aus 30 Minuten in der Rushhour schnell mal 2 Stunden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Duisburg - Marxloh

@479€

In einer der Großstadtäste in NRW mit >500.000 Einwohner.

Naja du kannst auch in jeder Großstädte das "Armen"viertel aufzählen und da billig wohnen.

Das Marxloh "Argument" ist einfach ausgelutscht, auch wenn hier natürlich als Witz gebraucht.

In den Ruhrgebietsstädten gibt es genauso Reichen- und Armenviertel wie in München.

Und ja ich habe selber UB Praktika in München und Hamburg gemacht und wenn ich dort hingefahren bin sahen manche Viertel auch wie Essen-Borbeck oder Gelsenkirchen-Rotthausen aus, um mal dein "Ruhrgebietsviertel die nicht schön zum wohnen sind" Wortschatz zu erweitern.

Fakt ist einfach, dass du z.B. in Essen-Bredeney, Bochum-Stiepel oder in Dortmund am Phoenixsee (zahlreiche Bundesligaspieler wohnen dort) sehr viel günstiger wohnst und gleichzeitig eine sehr hohe Lebensqualität hast, die definitiv mit den großen Metropolen mithalten kann.

Sehe ich ähnlich.

Wenn ich manchmal sehe für was für Bruchbuden in München, Hamburg oder Köln annähernd 1.500 kalt gezahlt werden für 50-70qm2, schüttel ich echt mit dem Kopf.

Da wohne ich lieber im Rhein Kreis-Neuss oder in Mettmann in meiner Penthouse Wohnung für 1 - 1.3k und bin in 20 Minuten in Düsseldorf oder Köln. Ggf. auch mit dem ÖPNV.

Die Städte im Kreis Neuss sind aber entweder genau so teuer wie Düsseldorf (zum Beispiel Kaarst und Meerbusch) oder ziemlich unansehnlich (zum Beispiel Neuss selber). Da geh lieber lieber nach Düsseldorf Oberbilk. Ist zwar auch unansehnlich aber super zentral (5 Minuten zu fuß zum HBF, 15 Minuten zu fuß zur Königsallee). Meine Schwester zahlt da 350 € warm für 35 qm (0,7 Zehntel oder 7/100 ihres Nettogehalts um beim Thema der Diskussion zu bleiben aber sie wird da bald ausziehen und was teureres suchen).

Das stimmt aber wenn man ab 30-40min schaut wird es schon um einiges günstiger.

Und das ist eben genau die Frage, wohne ich in der kleinen Klitsche in der Nähe zur Innenstadt oder auf dem Land in einem großen Haus und nehme dafür die Anfahrt in Kauf.

Gerade in Düsseldorf kann das auch ordentlich nach hinten los gehen. Zu Messezeiten (und das ist nicht so selten) werden aus 30 Minuten in der Rushhour schnell mal 2 Stunden.

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

Ich glaube fast, dass sich viele bei der Zeit auch etwas vormachen. Wer arbeitet denn wirklich auch in der Innenstadt? Das ist ein ziemlich kleiner Anteil, denn die meisten Firmen sind eher in Randlagen, in Industriegebieten, etc.
Ich selbst fahre 60km auf Arbeit, allerdings liegt sowohl mein Zuhause als auch meine Arbeitsstelle sehr günstig. Ich benötige für die Strecke nur 35 Minuten (wirklich von Tür zu Tür). Würde ich in der gleichen Stadt arbeiten in der ich wohne und der Arbeitsplatz wäre in der Innenstadt, dann würde ich mit dem OPNV auch mindestens 20 reine Fahrzeit benötigen, dazu noch Wartezeiten und Laufen zur Haltestelle. Also im Grunde nicht wirklich ein Unterschied mit dem zusätzlichen Problem, evtl. länger bei schlechtem Wetter draußen unterwegs sein zu müssen.

Mein Job vorher war ebenfalls in der gleichen Stadt allerdings so ungünstig gelegen, dass ich einfach 1:15 gebraucht habe. Von daher habe ich umgedacht und mir ist nicht mehr die Lage in der Stadt wichtig, sondern die günstige Verkehrsanbindung. Ich bin innerhalb 10 Minuten am Bahnhof, innerhalb 15 Minuten am Flughafen und innerhalb 3 Minuten auf der Autobahn. Das spart mehr Zeit, als in der Innenstadt zu wohnen und erstmal 20 Minuten zu brauchen, um da überhaupt raus zu kommen. Und darüber hinaus ist die Lage auch deutlich angenehmer als irgendwo in der Innenstadt. Alles schön grün, das meiste im Ort bequem zu Fuß erreichbar, die Kinder sind in 10 Minuten alleine zu Schule gelaufen, etc.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Kommt auf die Branche an aber tendenziell kommt man von der Mitte doch eher schnell an verschiedene Ecken. Klar wenn man grade im Westen wohnt und die Firma zufällig im Westen ist alles OK aber die Firma zieht um, man wechselt den Job ...

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Richtig mir persönlich ist meine Zeit das höchste Gut deshalb habe ich mich damals auch für 100qm in Innenstadtlage und gegen das freistehende Haus am Stadtrand entschieden.

Ich glaube fast, dass sich viele bei der Zeit auch etwas vormachen. Wer arbeitet denn wirklich auch in der Innenstadt? Das ist ein ziemlich kleiner Anteil, denn die meisten Firmen sind eher in Randlagen, in Industriegebieten, etc.
Ich selbst fahre 60km auf Arbeit, allerdings liegt sowohl mein Zuhause als auch meine Arbeitsstelle sehr günstig. Ich benötige für die Strecke nur 35 Minuten (wirklich von Tür zu Tür). Würde ich in der gleichen Stadt arbeiten in der ich wohne und der Arbeitsplatz wäre in der Innenstadt, dann würde ich mit dem OPNV auch mindestens 20 reine Fahrzeit benötigen, dazu noch Wartezeiten und Laufen zur Haltestelle. Also im Grunde nicht wirklich ein Unterschied mit dem zusätzlichen Problem, evtl. länger bei schlechtem Wetter draußen unterwegs sein zu müssen.

Mein Job vorher war ebenfalls in der gleichen Stadt allerdings so ungünstig gelegen, dass ich einfach 1:15 gebraucht habe. Von daher habe ich umgedacht und mir ist nicht mehr die Lage in der Stadt wichtig, sondern die günstige Verkehrsanbindung. Ich bin innerhalb 10 Minuten am Bahnhof, innerhalb 15 Minuten am Flughafen und innerhalb 3 Minuten auf der Autobahn. Das spart mehr Zeit, als in der Innenstadt zu wohnen und erstmal 20 Minuten zu brauchen, um da überhaupt raus zu kommen. Und darüber hinaus ist die Lage auch deutlich angenehmer als irgendwo in der Innenstadt. Alles schön grün, das meiste im Ort bequem zu Fuß erreichbar, die Kinder sind in 10 Minuten alleine zu Schule gelaufen, etc.

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